Geldtheorie

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AlsGeldtheorie wird in derVolkswirtschaftslehre eine Vielzahl vonTheorien bezeichnet, die sich mit demGeld, denGeldfunktionen, den Beziehungen der geldwirtschaftlichen Größen untereinander und denGeldströmen zwischen derGeldwirtschaft und der komplementärenGüterwirtschaft befassen.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

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Geldtheorienanalysieren underklären, welche RolleGeld,Kredit undZins imWirtschaftsablauf spielen.[1] Große Bedeutung haben in den Geldtheorien dieFinanzmärkte, insbesondere derenTeilmarkt – derGeldmarkt. Auf ihm bestimmen Geldangebot und Geldnachfrage die Geldmenge. Geldtheorien befassen sich zudem mit Geldfunktionen, geldbezogenenvolkswirtschaftlichen Kennzahlen und derGeldschöpfung.[2]

Zu den monetären Theorien zählen neben der Geldtheorie auch die monetäreAußenwirtschaftstheorie, die sich mit den Geldeffekten in Verbindung mit denDevisenmärkten befasst.[3] Weitere, die Geldtheorien beeinflussenden Richtungen sind dieInflationstheorie, dieZinstheorie und die Theorie derGeldpolitik.

ZentralesErkenntnisobjekt der Geldtheorien ist das Geld. Darunter wird alles zusammengefasst, was alsZahlungsmittel in einerVolkswirtschaft akzeptiert wird. Unterschieden wird zwischenBargeld (Banknoten undMünzen), die alsgesetzliche Zahlungsmittel fungieren, undBuchgeld in Form vonBankguthaben aufGirokonten. Da Geld undLiquidität eng miteinander verknüpft sind, ist dieLiquiditätstheorie eine die Geldtheorie flankierende Theorie.

Geschichte

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Geldtheorien sind so alt wie das Geld selbst. Obwohl beiPlaton keine ausgearbeitete Geldtheorie nachzuweisen ist, lassen seine geldpolitischen Richtlinien – z. B. seine Abneigung gegen den Gebrauch vonGold undSilber, oder seine Idee einer heimischen Währung, die im Ausland wertlos wäre – erkennen, dass er davon ausging, dass der Wert des Geldes von seiner stofflichen Substanz unabhängig sei.Aristoteles hingegen vertrat genau die entgegengesetzte Theorie.[4]Joseph A. Schumpeter spricht im ersten Fall von „Chartal-Theorie“, im anderen Fall vonMetallismus oder der „metallistischen Theorie“ des Geldes.[5]

Im Mittelalter war das Geld zentrale Frage für die Finanzierung, insbesondere der militärisch bedingten Ausgaben der Territorialherren, die oft durch Geldabwertung bzw.Münzverschlechterung bestritten wurde. Die vonThomas von Aquin bzw.Tholomeus von Lucca vertretene Meinung, das Geld sei Besitz des Herrschers und könne in seinem Wert frei von ihm festgesetzt werden, wandelte sich dahingehend, dass es vielmehr der Allgemeinheit gehöre und der Geldwert somit von den Ständen zu bestimmen sei. Diese Sichtweise wurde am akzentuiertesten vonNikolaus von Oresme in seinem um 1358 verfasstenTractatus de mutatione monetarum vorgebracht.Gabriel Biel übernahm um 1516 Oresmes Argumente und passte sie den damals herrschenden Verhältnissen an, wobei er nicht ganz so rigoros auf der Geldwertstabilität beharrte wie Oresme.[6]

Erste, mit wissenschaftlichenMethoden durchgeführteLehren stammen vom baskischen TheologenMartin de Azpilcueta, der bereits 1556 auf den Zusammenhang zwischen Edelmetallimporten und der Preissteigerung hingewiesen hatte.[7] In einen größeren Zusammenhang brachte diesJean Bodin, der 1568 erkannte, dass für die großeGeldentwertung seiner Zeit nichtWucher derHändler, sondern das Verhältnis derGeldmenge zurGütermenge verantwortlich sei.[8] Sein Werk erschien 1624 auf Deutsch.[9] Ursache der Preissteigerung war die Erhöhung der Geldmenge infolge der gestiegenenProduktion undEinfuhr vonEdelmetallen. Bodin stellte Geldmenge und Gütermenge auf einer Waage gegenüber, ein Ungleichgewicht zwischen beiden galt alsInflation. Wie derBuchtitel verrät, handelt es sich um eine Antwort auf einParadoxon des Jean de Malestroit vom März 1566, wonach bei Gold- und Silbermünzen ein Verlust entstehen könne, obwohl es zum selben Preis zurückgenommen wird wie bei der Geldausgabe.[10][11]

Von wesentlicher Bedeutung für die vorklassische Geldtheorie sind die Arbeiten von Locke, Petty, Hume und Cantillon. Bereits im Jahre 1692 befasste sichJohn Locke mit derUmlaufgeschwindigkeit des Geldes. Der wahreGeldwert liegt ihm zufolge in der Zirkulation und deren Geschwindigkeit (englischquickness of circulation).[12]William Petty war 1695 der Auffassung, dass die Verschlechterung der Geldqualität den Vorteil biete, dasHorten zu verhindern und die Umlaufgeschwindigkeit zu erhöhen.[13]David Hume wurde bekannt für seine Auffassung von der reinenDichotomie des Geldes, die in einer Trennung des güterwirtschaftlichen und geldwirtschaftlichen Sektors zum Ausdruck kommt,[14] wobei die Inflation allein im geldwirtschaftlichen Sektor ihre Ursachen habe.[15]Richard Cantillon gilt als erster Geldtheoretiker, der die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (französischvitesse de la circulation) 1755 in das Zentrum seiner Forschung stellte.[16]

Klassische Geldtheorien

DieCurrency-Theorie (Vertreter vor allem:Henry Thornton undDavid Ricardo) sah seit 1809 das Geldangebot als exogen (durch dieGeldpolitik bestimmt) an, weil dieZentralbank die Geldmenge autonom bestimme; das Geld entstehe erst durch das Geldangebot. Für Ricardo entsprach die vorhandene Geldmenge (Geldangebot) dem Geldbedarf (Geldnachfrage).[17] Eine Veränderung der Geldmenge führt nach Auffassung von Ricardo zu einer proportionalen Preisänderung, denn jedes „Zuviel an Papiergeld (wird) den Wert des Umlaufsmittels im Verhältnis zu diesem Übermaß herabsetzen“.[18]

Die klassischeQuantitätstheorie war ein Resultat dieser Sichtweise. Sie besagt, dass sich eine Veränderung der umlaufenden Geldmenge direkt proportional auf das gesamtwirtschaftliche Preisniveau auswirkt, während das reale gesamtwirtschaftlicheEinkommen (der um Preisveränderungen bereinigte Wert aller produzierten Güter und Dienstleistungen) vollkommen unabhängig von Höhe und Veränderung der umlaufenden Geldmenge ist. Die klassische Quantitätstheorie wurde zunächst vonDavid Hume beschrieben. 1848 wurde sie vonJohn Stewart Mill[19] und 1911 vonIrving Fisher[20] dargestellt. Die Geschichte und kritische Bewertung der Quantitätstheorie ist heute umfassend belegt.[21]

DieBanking-Theorie (Vertreter vor allem:Thomas Tooke,John Fullarton) ging ab 1844 dagegen davon aus, dass die Geldnachfrage ein entsprechendes Geldangebot schaffe, so dass das Geld durch Geldnachfrage auf dem Geldmarkt entstehe (endogen).[22] Der Banking-Theorie zufolge stehen hinter jeder Geldnachfrage güterwirtschaftliche Vorgänge, so dass dieKredite nach Abschluss der mit der Güterproduktion verbundenen Transaktionen automatisch wieder zurückfließen (englischlaw of reflux;Fullartonsches Rückstromprinzip).[23] Weitgehende Unterstützung für Fullarton kam vonJohn Stuart Mill.[24]

Metallismus – Nominalismus

Der zuerst aufgekommeneMetallismus beschrieb vorgefundeneTatsachen, indem er den Geldwert alleine vomMetallwert derMünzen abhängig machte. Hierhinter verbarg sich die Auffassung, dass dem Geld ein Metallwert innewohnen müsse, der den Geldwert bestimme.[25] Bei den später aufkommendenBanknoten erstreckte der Metallismus deren Geldwert auf die vorhandeneGelddeckung.[26] Hauptvertreter warenWerner Sombart[27] undWalther Lotz.[28]

Bei der gegensätzlichen Geldtheorie des Nominalismus beruht der Geldwert nicht auf dem Stoffwert des Geldes, sondern auf staatlicherAutorisation durchDenomination desNennwerts von Münzen und Banknoten.[29] Der zunächst juristisch geprägteNominalismus entwickelte sich zu einer wirtschaftstheoretisch orientierten Lehre vom Geld als einer staatlich geschützten Anweisung auf einen entsprechenden Anteil amSozialprodukt. Als Begründer giltGeorg Friedrich Knapp.[30]

Marxismus
Hauptartikel:Marx’ Geldtheorie

Der Begründer desMarxismus,Karl Marx, hat keine in sich geschlossene Geldtheorie entwickelt.[31] Er kritisierte die Klassiker derpolitischen Ökonomie dafür, nicht zwischenkonkreter Arbeit, dieGebrauchswert schaffe, undabstrakter Arbeit, dieTauschwert bzw. Wert bilde, unterschieden zu haben.[32][33] Da sie qualitative Aspekte bzw. den Charakter der wertbildenden Arbeit vernachlässigt hätten, sei ihnen entgangen, dass Wert undWertform notwendig miteinander zusammenhängen.[32] Marx kritisierte die Position, wonach Geld nur ein Mittel ist, das kluge Warenbesitzer ausgedacht haben, um den wachsenden Tausch zu erleichtern.[34] Laut Marx erfordert der Wert eine angemessene Form, nämlich die Geldform.[35] Geld, der materielle Träger dieser Form, ist demnach strukturell notwendig: die Mitglieder einer Gesellschaft, in der das Arbeitsprodukt typischerweise die Warenform annimmt, können ihren gesellschaftlichen Zusammenhang nur aufgrund des Geldes herstellen.[34]

Eine umfassende Analyse des Geldes entstand 1857[36] und bildete den Kern des Kapitels über Geld in seinem Hauptwerk „Das Kapital. Band I“.[37] Für Marx ist das Geld der „konstituierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschheit wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt. Das Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an.“[38] Nach der MarxschenWerttheorie entwickele sich der Geldwert aus demTauschwert der Waren, der sich für die Hersteller im Tausch realisiere. Der Tauschwert ergibt sich für ihn aus dem Verhältnis von Ware zu Ware, wobei sich Geld durch Aussonderung einer bestimmten Ware als „Geldware“ entwickelt.Gold als Geldware müsste demnach selbst einen Wert besitzen, was Kontroversen über die Marxsche Werttheorie ausgelöst hat. Aus seiner Warenanalyse lässt sich die Form des Geldes nicht adäquat ableiten.[39] Geld ist für Marx nicht nur eine quantitative Größe, sondern in seiner Form Ausdruck eines gesellschaftlichen (qualitativen) Produktionsverhältnisses und damit „ein bloßes Zeichen“.[40] Geld ist Marx zufolge endogen und nicht neutral: Menschen verkaufen Ware gegen Geld (WG{\displaystyle W-G}) und verwenden das Geld zum Kauf einer anderen Ware ( WGW{\displaystyle W-G-W}), so dass bei ihm der Geldumlauf durch den Warenumlauf bestimmt wird.[41]

Die Einordnung seiner Geldtheorie ist umstritten,[42] weil einerseits unter anderem die stark wertende Geldtheorie des Marxismus Geld als sozioökonomisch erzeugtes „Blendwerk“ erscheinen lässt, das die „wahren Werte“ verfälsche.[43] Andererseits hat sie die Kontroverse jener Zeit zwischen Metallismus und Nominalismus durch eine heute überholte metallistische Auffassung nicht beenden können. Die Leistung Marxens für die Geldtheorie besteht nicht in der Aufstellung neuer Thesen, sondern in der Art und Weise, wie er die vorgefundenenLehrsätze untereinander verschmolzen und seinem System eingefügt hat.[44] Nach Marx wird Geld zum Fetisch. Dieser Geldfetisch setzt denWarenfetisch fort und erreicht seinen Höhepunkt imzinstragenden Kapital bzw. imKapitalfetisch.[45]

Neoklassische Geldtheorien

Léon Walras hat 1886[46] als erster den Versuch unternommen, auf der Grundlage desGrenznutzenkalküls die Geldtheorie in dieallgemeine Gleichgewichtstheorie einzubauen.[47][48] Er ging davon aus, dass der einzigeNutzen des Geldes im Erwerb eines anderen Gutes besteht. Geld erbringe eineDienstleistung, indem es den Zeitraum zwischen der Entstehung desEinkommens und derGüternachfrage überbrückt.[49] Geld dient zum Ausgleich der nicht synchronisierten Zahlungsein- und -ausgänge. In der vierten Auflage seiner „Elements d’économie politique pure“ hat Walras 1900 seine Geldtheorie abschließend dargestellt.[50]

Wichtige Beiträge zur Neoklassik lieferte dieÖsterreichische Schule. Ihr BegründerCarl Menger nahm spätere Erkenntnisse vonJohn Maynard Keynes vorweg, als er 1909 bereits zwischen der Transaktionskasse für die Güternachfrage und der Spekulationskasse als Liquiditätsreserve unterschied: „…für die Reserven mancherlei Art, für die Sicherstellung ungewisser, in zahlreichen Fällen tatsächlich überhaupt nicht stattfindender Zahlungen … bereitgehalten werden muss“.[51]Ludwig von Mises widmete sich 1912 in seinerHabilitationsschrift „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“ umfassend der Geldtheorie, wobei es ihm gelang, das Geld in dieGrenznutzentheorie zu integrieren.[52][53] Er zeigte, dass jede Geldmenge gleichermaßen optimal ist, denn eine Erhöhung der Geldmenge stiftet keinerlei sozialen Nutzen (anders als die Erhöhung der Gütermenge), sondern führt zu einem Kaufkraftverlust des Geldes.[54]Friedrich August von Hayek brachte 1933 seine „Beiträge zur Geldtheorie“ heraus, an der Marco Fanno (Geldmarkttheorie), Marius Holtrop, Johan Koopmans,Gunnar Myrdal undKnut Wicksell mitwirkten.[55]

DieCambridge-Schule umAlfred Marshall undArthur Pigou betonte, dass die Geldhaltung eine rationale Wahlhandlung darstelle und damit die mikroökonomische Nachfragetheorie anzuwenden sei, in der vor allem dieOpportunitätskosten der Geldhaltung und diePräferenzen derWirtschaftssubjekte zu berücksichtigen sind.[56]

Keynesianismus
Hauptartikel:Keynesianismus

John Maynard Keynes befasste sich 1930 erstmals umfassend mit geldtheoretischen Fragen.[57] Das in zwei Bänden veröffentlichte Werk ist eine umfassende Abhandlung über Geldtheorie und Geldinstitutionen. Es legt Keynes’ Unzufriedenheit mit dem Stand der ökonomischen Theorie sowie mit derGeldpolitik Großbritanniens in den 1920er Jahren offen.[58] Er lieferte 1936 mit seinerLiquiditätspräferenztheorie die Grundlage für die Erklärung der Geldhaltung bzw. Geldnachfrage. Die Geldnachfrage hängt nach dieser Theorie aus demTransaktionsmotiv von der realen Einkommenshöhe ab, die auf dasVorsichtsmotiv zurückgehende Geldnachfrage wird durch die Einkommenshöhe und den Zins und die auf dasSpekulationsmotiv zurückgehende Geldhaltung wird allein vom Zins bestimmt.[59]

Der von Keynes begründeteKeynesianismus wurde unter anderem durchJohn Richard Hicks vertreten, Weiterentwicklungen kamen vonWilliam Baumol oderJames Tobin. Hicks entwickelte 1937 die geldtheoretischen Ansätze von Keynes zumIS-LM-Modell weiter.[60] Die von Keynes vorgenommene Analyse war im Wesentlichen verbaler Natur. In der Folgezeit wurde sie formalisiert und erweitert. Hicks überführte die Keynessche Argumentation in ein mathematisches Mehrgleichungssystem, das unter der Bezeichnung IS-LM-Modell alsNeoklassische Synthese für einige Jahrzehnte die Makroökonomie stark beeinflusste.[61] Ein Bestandteil des IS-LM-Modells ist die Keynessche Geldnachfragetheorie (Liquiditätspräferenztheorie). Sie stellt insofern eine Erweiterung der klassischen Sichtweise dar, als nun auch eine zweite Funktion des Geldes, nämlich die Wertaufbewahrungsfunktion, berücksichtigt wurde. Die Formalisierung bildete die Grundlage für die keynesianisch orientierte Geld- und Fiskalpolitik der 1950er und 1960er Jahre. Ein wesentliches Problem bestand darin, dass Inflationserwartungen nicht hinreichend berücksichtigt wurden.

Monetarismus
Hauptartikel:Monetarismus

Der Monetarismus gilt als Gegenkonzept zumnachfrageorientierten Keynesianismus. Ab 1956 entbrannte ein Streit, ob Geld auchVermögen darstelle. Dies führte 1960 zur Unterscheidung zwischenAußengeld undInnengeld.[62] Da beim Außengeld keineVerbindlichkeit desPrivatsektors (Unternehmen,Privathaushalte undGeschäftsbanken) entsteht, ist es Vermögen, beim Innengeld entstehen durch dasKreditgeschäft der Geschäftsbanken an Unternehmen und PrivathaushalteForderungen (desBankwesens) und Verbindlichkeiten (derKreditnehmer), alsokonsolidiert kein Vermögen.[63]

Hauptvertreter des Monetarismus warenMilton Friedman,Karl Brunner oderAllan Meltzer. Friedman erhob 1963 die Geldmenge zur zentralen Stellgröße im Rahmen der Geldpolitik der Zentralbanken.[64] Ein zu starkes Wachstum der Geldmenge ende in einer Inflation, ein zu schwaches in einerDeflation. Geldmengenwachstum muss sich Friedman zufolge amWirtschaftswachstum desBruttoinlandsproduktes orientieren. Der Monetarismus geht von einer relativ stabilen Geldnachfrage aus.[65] Das monetaristische Modell von Brunner und Meltzer bildet einen Rahmen, der es erlaubt, die makroökonomische Rolle des Geldes umfassend zu analysieren.[66]

Im Jahre 1974 ging dieDeutsche Bundesbank als erste Zentralbank der Welt zu einer monetaristischen Geldmengensteuerung über. Für dieWirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik war diese Trendwende in derGeldpolitik von herausragender Bedeutung. Auch dieEuropäische Zentralbank operiert monetaristisch.[67]

Teilgebiete der Geldtheorien

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Geldtheorien befassen sich überwiegend mit folgenden Teilgebieten:[68]

Geld

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Geldfunktionen
Hauptartikel:Geldfunktion

Die Beschreibung der Geldfunktionen gehört zu den wichtigsten Grundlagen der Geldtheorien, weil Geld nicht nur alsTauschmittel (Tauschmittelfunktion), sondern auch alsRechenmittel (Rechenmittelfunktion) und Wertaufbewahrungsmittel (Wertaufbewahrungsfunktion) dient.[69] Der Geldbegriff wird heute allgemein von den Geldfunktionen her bestimmt – alles, was Geldfunktionen ausübt, ist Geld.[70]

Hauptartikel:Geldfunktion

Geld erfüllt mehrere Funktionen im Wirtschaftsalltag.[71]

  • Tauschmittelfunktion: Geld dient alsTauschmittel. Ohne Geld wäre es viel schwieriger, Tauschgeschäfte abzuschließen. Außerdem sind die meisten Menschen über den Wert des täglich verwendeten Geldes besser informiert als über andere von Dritten angebotene Produkte, so dass es nicht notwendig ist, vor dem Tausch den Wert derGegenleistung mühsam zu ermitteln.
  • Maß der Werte (Recheneinheit und Preisausdrucksmittel)[72]: Geld drückt denPreis der Waren aus; damit können die inGeldeinheiten ausgedrückten Werte verschiedener Güter und Dienstleistungen einfach miteinander verglichen werden. Bei vier Gütern, von denen eines als Geld verwendet wird, gibt es genau drei Geldpreise. Ohne Geld als allgemeinem Wertmaßstab (Recheneinheit) gäbe es insgesamt 6 Preisverhältnisse (Preis von Gut 1 in Einheiten der Güter 2, 3 und 4; Preis von Gut 2 in Einheiten der Güter 3 und 4; Preis von Gut 3 in Einheiten von Gut 4). Ohne Geld Transaktionen viel unübersichtlicher, so dass es schwieriger ist, ökonomischeEntscheidungen zu fällen.
  • Wertaufbewahrungsmittel: „Geld erleichtert ... die Anhäufung und Aufbewahrung von Werten.“ Es erhält dieKaufkraft seines Besitzers über einen gewissen Zeitraum hinweg.[73] Für die Aufbewahrung des gesamtenGeldvermögens stehen in modernen Volkswirtschaften auch zahlreiche andere Möglichkeiten zur Verfügung, und zwar sowohl in physischer Form (wertvolle Güter, zum BeispielGold, oder realesAnlagevermögen, zum BeispielMaschinen), als auch in finanzieller Form wieRentenpapiere,Aktien,Investmentzertifikate, Ansprüche gegenüber Versicherungen oder Ansprüche ausPensionsrückstellungen usw.

Die Funktionen des Geldes verursachen die Nachfrage nach Geld. Die Nachfrage nach Geld als Tauschmittel hängt vor allem von der Höhe des beabsichtigten Tauschvolumens und der Höhe der Zinsen ab, auf die man verzichtet, wenn man statt zinsbringender Vermögenswerte Geld hält.[74] Die Nachfrage nach Geld als Wertaufbewahrungsmittel hängt vor allem von der Höhe des gesamten Vermögens, von der Höhe der Verzinsung alternativer Vermögenswerte und von dem Risiko ab, das der Besitz von Geld in Form vonGeldentwertung im Vergleich zum Risiko anderer Vermögenswerte mit sich bringt. Wenn das offizielle Zahlungsmittel eines Landes die Geldfunktionen aufgrund schneller Geldentwertung (Hyperinflation) nicht mehr erfüllt, wird es immer weniger nachgefragt, und reale Güter oderFremdwährung übernehmen die Geldfunktionen. Diesen Vorgang bezeichnet man alsWährungssubstitution.

Geldwirtschaft

Der Handel als zentrale Funktion innerhalb der Güterwirtschaft besitzt auch eine monetäre, also geldwirtschaftliche Seite, denn derVertrieb von Gütern und Dienstleistungen erhält alsGegenleistung von denVerbrauchern denKaufpreis.[75] DemGüterstrom in Richtung Verbraucher steht mithin einGeldstrom in Richtung Händler oder Hersteller gegenüber. Da jedoch dieZahlungseingänge beiUnternehmen nicht immer mit denZahlungsausgängen übereinstimmen, übernehmenKreditinstitute alsFinanzintermediäre durch ihrKreditgeschäft dieLiquiditätsversorgung der Unternehmen.[76] Auch derZahlungsverkehr mit seinenZahlungsströmen gehört zur Geldwirtschaft.

Die Geldwirtschaft ist eineSchwachstelle derMarktwirtschaft, weil es einerseitsZahlungs-,Erfüllungs- undKreditrisiken für alleMarktteilnehmer gibt und andererseits dashomogene Gut „Geld“ imAktivgeschäft und imPassivgeschäft der Kreditinstitute einem intensivenPreiswettbewerb unterliegt.[77] Dabei ist zu bedenken, dass wegen der starkenInterdependenz die Güterwirtschaft für ihr reibungsloses Funktionieren auf eine verlässliche Geldwirtschaft angewiesen ist.[78]

Geldmarkt

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Hauptartikel:Geldmarkt

WesentlichsteBestandsgröße auf demGeldmarkt ist dieGeldmenge, die alsvolkswirtschaftliche Kennzahl in denAggregatenM{\displaystyle M},M1{\displaystyle M1},M2{\displaystyle M2} undM3{\displaystyle M3} ermittelt wird. Es handelt sich um denGeldbestand einerVolkswirtschaft einer bestimmtenBindungsdauer, der sich in Händen vonNichtbanken befindet.[79] Die Geldmenge spielt im Rahmen der Geldpolitik eine zentrale Rolle insbesondere für die Zinspolitik und die Inflationsbekämpfung. Inflation entsteht, wenn das Geldangebot das Güterangebot übersteigt, umgekehrt liegt Deflation vor.

Geldangebot

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Hauptartikel:Geldangebot
Versuch einer Synthese zwischen einzel- und aggregierter (Bilanz-)Perspektive der Kreditschöpfung (durch die Bank of England 2014).
Nicht jede Kreditgewährung führt zu einer Erhöhung der Geldmenge, es hängt von den Zahlungsströmen ab – siehe auchKreditmechanik.

Angeboten – produziert – wird Geld von denZentralbanken undGeschäftsbanken.[80] DasGeldangebot setzt sich aus der (aktiven und passiven)Geldschöpfung der Zentralbank und der aktiven Geldschöpfung der Geschäftsbanken zusammen. Eine wesentliche Rolle spielt derGeldschöpfungsmultiplikator, der die Vermehrung desBuchgeldes betrifft, eine Erhöhung des Geldangebots darstellt und durch die Zentralbank mit derMindestreserve limitiert werden kann. Hierzu gibt es Geldangebotstheorien, die ebenfalls zur Geldtheorie gerechnet werden.

Die neuere Geldangebotstheorie versucht, in Form geschlossener Geldangebotstheorien einGleichgewicht auf demKreditmarkt (Kreditmarkttheorie des Geldangebots) und die gleichgewichtige Geldmenge in Einklang zu bringen.[81] Dabei wird versucht, Funktionen des Geldangebots zu entwickeln, die auf Verhaltensfunktionen beruhen wie etwa die Bargeldhaltung derNichtbanken, die Geldnachfrage der Nichtbanken nachSicht-,Termin- undSpareinlagen oder die Nachfrage der Banken nachZentralbankgeldguthaben.

Geldnachfrage

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Hauptartikel:Geldnachfrage

UnterGeldnachfrage versteht man den Bedarf derWirtschaftssubjekte, eine bestimmte Geldsumme alsKasse zu halten.[82] DieKassenhaltung als Verfügung über Geld bewirktLiquidität im Sinne einerZahlungsbereitschaft, doch wirft derKassenbestand keinenZinsertrag ab. Die Kassenhaltung verursacht somitOpportunitätskosten, weil eine alternativeGeldanlage zuKapitalertrag führen würde.[83] Mit Geldnachfrage ist zudem dieUmlaufgeschwindigkeit des Geldes und derenKehrwertKassenhaltungsdauer gemeint.[84] Dies ist der Kern der Geldnachfragetheorien, die in eine keynesianische und post-keynesianische eingeteilt werden.[85]

Geld im Wirtschaftsprozess

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Hauptartikel:Transmissionsmechanismus

DerTransmissionsmechanismus mit dem von Keynes entwickeltenkredittheoretischen Ansatz betont die Liquiditätskomponente geldpolitischer Maßnahmen. Eine Erhöhung derBankenliquidität vermindert dieZinssätze und somit auch dieFinanzierungskosten und beeinflusst die realenInvestitionen (Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals). Der Monetarismus fügte die Vermögenskomponente hinzu. Änderungen des Geldangebots verursachen infolge der Änderungen relativerMarktpreise Substitutionen auf Märkten.[86] Zunächst steigt die Nachfrage auf denFinanzmärkten, worauf danach dieGütermärkte undImmobilienmärkte reagieren.

Hauptartikel:Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

Güter befinden sich nur sehr kurzfristig im Hinblick auf ihreLebensdauer in Bewegung, Geld zirkuliert dagegen – abgesehen von der Hortung – unablässig.[87] Ist die Geldmenge zu gering, werden wünschenswerte Güterumsätze gehemmt oder sogar verhindert. DieUmlaufgeschwindigkeit des Geldes ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, welche die Häufigkeit misst, mit der eineGeldeinheit in einem bestimmten Zeitraum fürTransaktionen verwendet wird. Sie ist der Kehrwert desKassenhaltungskoeffizienten, d. h. der durchschnittlichen Haltedauer des Geldes. Geld alsLuxusgut wird mit steigendem Einkommen begehrenswerter,[88] undArbeitslose schränken ihre Geldnachfrage nicht in dem Maße ein wie ihr Einkommen sinkt.[89] In beiden Fällen steigt die Kassenhaltung relativ zum Einkommen, die Geldumlaufgeschwindigkeit nimmt ab.[90]

Es istempirisch gut belegt, dass aufmittlere undlange Frist eine hohe positiveKorrelation zwischen der Wachstumsrate der Geldmenge und derInflationsrate besteht.[91] Sehr hohe Inflationsraten, so genannteHyperinflationen (wie beispielsweise die derFinanzierung des Ersten Weltkrieges folgendeDeutsche Inflation 1914 bis 1923), wurden stets durch eine starke Ausweitung derGeldmenge (im Gegensatz zu stagnierender oder sinkender Gütermenge) hervorgerufen, oft begleitet von einerWährungssubstitution. Bei vergleichsweise niedrigen Inflationsraten (unter 10 Prozent pro Jahr) ist hingegen umstritten, inwieweit die mit der Inflation einhergehende Geldmengenausweitung Ursache oder Folge der Inflation ist.

Neuere Geldtheorien

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DieLiquiditätstheorie des Geldes wird als „neuere Geldtheorie“ bezeichnet.[92] Sie stellt zwar nicht die Bedeutung der Geldmenge in Frage, betrachtet jedoch eine ausschließlich monetaristische Sichtweise als zu eng. Denn dieKonsumausgaben und damit dasPreisniveau werden durch die Liquidität beeinflusst, von der die Geldmenge lediglich einen Teil darstellt. Innerhalb desVermögens eines Wirtschaftssubjekts können auch dieGeldsurrogate die Funktion als Wertaufbewahrungsmittel übernehmen. Die Liquiditätstheorie des Geldes stellt sich damit gegen den Monetarismus, weil er wesentliche Komponenten, welche die Ausgaben der Wirtschaftssubjekte bestimmten, außer Acht lässt.[93]Günter Schmölders als der bedeutendste Vertreter dieser Richtung in Deutschland ging davon aus, dass Geldmengenveränderungen sich nicht unmittelbar auf die Konsumausgaben, die Gesamtnachfrage und damit das Preisniveau auswirken.[94] Weitere Vertreter warenHeinrich Rittershausen undClaus Köhler.

Neuklassische Geldtheorie

DieNeue Klassische Makroökonomik, deren bedeutendste VertreterRobert E. Lucas,Thomas Sargent undNeil Wallace sind, beruht auf dem Konzept derRationalen Erwartungen. Bei rationaler Erwartungsbildung fließen alle verfügbarenInformationen in die Erwartungsbildung ein. Deshalb wird postuliert, dass systematische wirtschaftspolitische Maßnahmen vorhergesehen werden und keine Wirkungen auf die reale gesamtwirtschaftliche Entwicklung hätten. Systematische Geldpolitik, die in vorhersehbarer Weise auf gesamtwirtschaftliche Schwankungen reagiert, hat im Modellrahmen der Neuklassiker keine realwirtschaftlichen Wirkungen (Politik-Ineffektivität),[95] sondern beeinflusst lediglich die Inflationsrate. Realwirtschaftliche Effekte kann die Geldpolitik demnach nur durchüberraschend ausdehnende (expansive) oder einschränkende (restriktive) Maßnahmen erzielen.

Auf Lucas geht auch die Forderung nach einer einzelwirtschaftlichen Fundierung gesamtwirtschaftlicher ökonomischer Modelle zurück (Mikrofundierung der Makroökonomik). Die Zusammenhänge zwischen gesamtwirtschaftlichen Variablen ändern sich, wenn sich das wirtschaftspolitische Umfeld ändert, d. h. auch wenn sich die Geldpolitik ändert. Daher können in der Vergangenheit beobachtete Regelmäßigkeiten nicht ohne weiteres als Grundlage für die Simulation der Effekte geldpolitischer Maßnahmen dienen (Lucas-Kritik). Vielmehr seien die Effekte geldpolitischer (und anderer wirtschaftspolitischer) Maßnahmen aus Modellen abzuleiten, die das Verhalten der einzelnen Marktteilnehmer unter Berücksichtigung des jeweiligen Umfeldes abbilden. Solche Modelle bilden gleichsam das „Labor“ des Makroökonomen; denn schließlich kann die Makroökonomik nur in seltenen Ausnahmefällen Experimente durchführen, um die Wirkungen wirtschaftspolitischer Maßnahmen zu studieren.[96]

Die Neuklassiker haben rationale Erwartungen und die mikroökonomische Fundierung in die Makroökonomie eingeführt. Die inhaltlichen Aussagen über die Wirksamkeit der Geldpolitik ließen sich jedoch nicht aufrechterhalten, insbesondere weil die tatsächlichen Märkte nicht so flexibel und vollkommen sind, wie es in der Neuklassik unterstellt wurde.

Neukeynesianische Geldtheorie

Die Geldtheorie desNeukeynesianismus verbindet die methodischen Fortschritte des Monetarismus und der Neuklassik mit der Analyse der in der Realität zu beobachtendenUnvollkommenheiten auf diversen Märkten. Man spricht daher auch von einerNeuen Neoklassischen Synthese.[97] Für die Geldtheorie bedeutsame Marktunvollkommenheiten sind insbesondere langsame Preisanpassung (rigide Preise), unvollkommenerWettbewerb auf Gütermärkten undasymmetrische Information aufFinanzmärkten. Diese Unvollkommenheiten haben einen großen Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung:[98]

  • Unvollkommenheiten führen im Allgemeinen dazu, dass das Marktergebnis nicht effizient ist. Dies bedeutet, dass es Raum für wohlfahrtssteigernde wirtschaftspolitische Maßnahmen gibt und dass die Geldpolitik nicht wirkungslos ist.
  • Unvollkommenheiten verändern die Effekte ökonomischerSchocks auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Preisrigidität führt zum Beispiel dazu, dass monetäre Schocks realwirtschaftliche Konsequenzen haben und die klassische Dichotomie von monetärem und realem Sektor nicht gegeben ist.
  • Unvollkommenheiten können eine Quelle zusätzlicher Schocks sein.Asymmetrische Information und die damit verbundenen Probleme wirken sich zum Beispiel auf das realwirtschaftliche Gleichgewicht aus.

Die Neukeynesianische Geldtheorie bildet in methodischer Hinsicht die Grundlage für die moderne kurz- bis mittelfristige geldtheoretische Analyse. Sie hat auch die praktische Geldpolitik vieler Zentralbanken nachhaltig beeinflusst. Insbesondere liefert sie eine Erklärung des geldpolitischen Transmissionsprozesses, d. h. der Übertragung geldpolitischer Maßnahmen auf die Gesamtwirtschaft.

Siehe auch

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Literatur

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Einführende Lehrbücher
Lehrbücher für Fortgeschrittene
  • Jordi Galí:Monetary policy, inflation, and the business cycle. An introduction to the New Keynesian Framework. Princeton University Press, Princeton 2008,ISBN 978-0-691-13316-4.
  • Carl E. Walsh:Monetary theory and policy. 2. Auflage. MIT Press, Cambridge / London 2003,ISBN 0-262-23231-6.
  • Michael Woodford:Interest and prices: Foundations of a theory of monetary policy. Princeton University Press, Princeton / Oxford 2003,ISBN 0-691-01049-8.
Sammelwerke
Sonstige Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Katrin Alisch (Hrsg.),Gabler Wirtschaftslexikon, Band 1, 2004, S. 1164
  2. Otmar Issing,Geldtheorie, in: Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.),Gablers Wirtschaftslexikon, Band 3, 1984, Sp. 1695 ff.;ISBN 3-409-30344-8
  3. Ralph Anderegg,Grundzüge der Geldtheorie und Geldpolitik, 2007, S. 1
  4. Joseph A. Schumpeter/(Elizabeth B. Schumpeter, Hrsg.),Geschichte der ökonomischen Analyse, Erster Teilband, Vandenhoeck & Ruprecht/Göttingen, 1965, S. 95 f.
  5. Joseph A. Schumpeter/(Elizabeth B. Schumpeter, Hrsg.),Geschichte der ökonomischen Analyse, Erster Teilband, Vandenhoeck & Ruprecht/Göttingen, 1965, S. 104
  6. Gabriel Biel,Tractatus de potestate et utilitate monetarum, um 1516
  7. Martin de Azpilcueta,Comentario Resolutorio de Cambios, 1556, S. 1 ff.
  8. Jean Bodin,Réponse de Jean Bodin aux paradoxes de Malestroit, touchant l'encherissement de toutes choses et le moyen d'y remédier, 1568, S. 1 ff.
  9. Johannes Budinus,Diskurs … von den Ursachen zur Theuerung wie auch dem Auff- und Abschlag der Müntz, 1624
  10. Jean de Malestroit,Les paradoxes du seigneur de Malestroict,... sur le faict des monnoyes, présentez à Sa Majesté au mois de mars 1566, 1566, S. 1 ff.
  11. Julian H. Franklin,Jean Bodin, 2016, S. 218
  12. John Locke,Some Considerations of the Consequences of the Lowering of Interest, and the Raising of the Value of Money, 1692/1963, S. 35
  13. William Petty,Quantulumcunque concerning Money, 1695, S. 192
  14. David Hume,Of Money, 1752/1964, S. 309
  15. David Hume,Of Interest, 1752/1964, S. 296
  16. Richard Cantillon,Essai sur la nature du commerce en général, 1755, S. 160
  17. David Ricardo,On the high Price of Bullion – A Proof of the Depreciation of Bank Notes, 1809/1912, S. 90 ff.
  18. David Ricardo,On the high Price of Bullion – A Proof of the Depreciation of Bank Notes, 1809/1912, S. 95
  19. John Stewart Mill,Principles of political economy, J.W. Parker/London, 1848
  20. Irving Fisher,The purchasing power of money, Macmillan/New York, 1911
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  22. Werner Ehrlicher,Geldtheorie und Geldpolitik III: Geldtheorie, in: Willi Albers u. a. (Hrsg.),Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft, Band 3, 1981, S. 379
  23. John Fullarton,On the Regulation of Currencies, 1845, S. 58
  24. Jesús Huerta de Soto,Geld, Bankkredit und Konjunkturzyklen, 2011, S. 437
  25. Josef Löffelholz (Hrsg.),Bank-Lexikon: Handwörterbuch für das Bank- und Sparkassenwesen, 1983, Sp. 806
  26. Josef Löffelholz (Hrsg.),Bank-Lexikon: Handwörterbuch für das Bank- und Sparkassenwesen, 1983, Sp. 1347
  27. Werner Sombart,Der moderne Kapitalismus, Band I, 1902, S. 547 ff.
  28. Walther Lotz,Geld, in:Wörterbuch der Volkswirtschaft, Band I, 1911, S. 146 ff.
  29. Gerhard Müller/Josef Löffelholz (Hrsg.),Bank-Lexikon: Handwörterbuch für das Bank- und Sparkassenwesen, 1963, Sp. 1077 f.
  30. Georg Friedrich Knapp,Staatliche Theorie des Geldes, 1905, S. 1 ff.
  31. Doris Neuberger/Udo Kern,Karl Marx – Aspekte seines Wirkens, 2019, S. 113
  32. abMichael Heinrich:(Arbeits)werttheorie. In: Michael Quante/David P. Schweikard (Hrsg.):Marx-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2016,S. 234–235. 
  33. Im Original: Karl Marx:Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band. Buch I: Der Produktionsprozeß des Kapitals. In: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.):Karl Marx Friedrich Engels Werke (MEW).Band 23. Dietz Verlag, Berlin 1962,S. 56: „Diese zwieschlächtige Natur der in der Ware enthaltenen Arbeit ist zuerst von mir kritisch nachgewiesen worden. Da dieser Punkt der Springpunkt ist, um den sich das Verständnis der politischen Ökonomie dreht, soll er hier näher beleuchtet werden.“  Es folgt eine ausführliche Darstellung des Doppelcharakters der in den Waren dargestellten Arbeit.
  34. abMichael Heinrich:Das Programm der Kritik der politischen Ökonomie. In: Michael Quante/David P. Schweikard (Hrsg.):Marx-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2016,S. 89–90. 
  35. Michael Heinrich:(Arbeits)werttheorie. In: Michael Quante/David P. Schweikard (Hrsg.):Marx-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2016,S. 235–236. 
  36. Karl Marx,Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, 1857, S. 79 ff.
  37. Karl Marx,Das Kapital, Band I, 1890, S. 80 ff.
  38. Karl Marx,Marx-Engels-Werke (MEW), Band I, 1956, S. 375
  39. Young Bin Hahn,Die Geldtheorie von Marx und Keynes, 1999, S. 124
  40. Karl Marx,Das Kapital, Band I, 1890, S. 88
  41. Doris Neuberger/Udo Kern,Karl Marx – Aspekte seines Wirkens, 2019, S. 119
  42. Doris Neuberger/Udo Kern,Karl Marx – Aspekte seines Wirkens, 2019, S. 117
  43. Karl Marx,Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA), I 2.1, 1927, S. 318 ff.
  44. Herbert Block,Die Marxsche Geldtheorie, 1926, S. 44
  45. Michael Heinrich:Grundbegriffe der Kritik der politischen Ökonomie. In: Michael Quante/David P. Schweikard (Hrsg.):Marx-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. J. B. Metzler, Stuttgart 2016,S. 178–180. 
  46. Léon Walras,Théorie de la monnaie, 1886, S. 1 ff.
  47. Josef Ackermann,Der Einfluss des Geldes auf das reale Wirtschaftsgeschehen: Eine theoretische Analyse, 1977, S. 44 ff.
  48. Ralph Anderegg,Grundzüge der Geldtheorie und Geldpolitik, 2007, S. 36
  49. Léon Walras,Elements d’économie politique pure, 1874, S. 267
  50. Léon Walras,Elements d’économie politique pure, 4. Auflage, 1900, S. 1 ff.
  51. Carl Menger,Geld, in: Ludwig Elster/Adolf Weber/Friedrich Wieser (Hrsg.),Handwörterbuch der Staatswissenschaften, Band V, 3. Auflage, 1909, S. 555–610
  52. Ludwig von Mises,Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel, 1912/1998, S. 1 ff.
  53. Thorsten Polleit (Hrsg.),Ludwig von Mises: Leben und Werk für Einsteiger, 2015, S. 11
  54. Ludwig von Mises,Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel, 1912/1998, S. 407 f.
  55. Friedrich August von Hayek (Hrsg.),Beiträge zur Geldtheorie, 1933, S. 2 ff.
  56. Klaus Schaper,Makroökonomie, 2001, S. 111
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  61. John R. Hicks,Mr. Keynes and the Classics: A Suggested Interpretation, in:Economica 5, 1937, S. 147–159
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  74. Bei hohen Zinsen ist es vorteilhaft, durchschnittlich weniger Geld und mehr zinsbringende Vermögenswerte zu halten und im Gegenzug dazu bei niedrigen Zinsen öfter Wertpapiere zu verkaufen, um Geld für den Erwerb von Gütern und Dienstleistungen zu erhalten.
  75. Dieter Hoppen,Internationale Wirtschaft – Theorie und Praxis der internationalen Wirtschaftsbeziehungen, 2014, S. 89
  76. Dieter Hoppen,Internationale Wirtschaft – Theorie und Praxis der internationalen Wirtschaftsbeziehungen, 2014, S. 89
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  82. Otmar Issing,Geldtheorie, in: Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.),Gablers Wirtschaftslexikon, Band 3, 1984, Sp. 1696 f.
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  84. Wolfgang Gebauer,Geldtheorie und Geldpolitik VIII: Geldnachfrage, in: Willi Albers (Hrsg.),Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft (HdWW), Band 3, 1981, S. 464
  85. Ralph Anderegg,Grundzüge der Geldtheorie und Geldpolitik, 2007, S. 41 ff.
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  87. Bankakademie (Hrsg.),Volkswirtschaftslehre, Band V, 1975, S. 201 f.
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  92. Jürgen R. Badura,Der Fishersche Preiserwartungseffekt als Erklärungsansatz für das Gibson-Paradoxon, 1977, S. 50
  93. Dirk Piekenbrock,Gabler Kompakt-Lexikon Volkswirtschaftslehre, 2009, S. 264
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Normdaten (Sachbegriff):GND:4121333-6(lobid,OGND,AKS)
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