Bekannt ist die Verwendung als Zusatz für dieKühlsysteme oder beiScheibenwaschanlagen vonKraftfahrzeugen. Häufig werden Konzentrate verkauft, die nach einem festen Mischungsverhältnis mit Wasser vermengt werden (bei mehr Frostschutzmittel bleibt dieLösung unter jeweils noch niedrigeren Temperaturbedingungen flüssig).
Qualitativ hochwertigen Kühler-Frostschutzmitteln für Motoren für Kfz sind neben Glykolen auch kleine Mengen diverser Additive beigemischt. Diese Substanzen helfen damit auch noch gegen Rost, Überhitzung und haben schmierende Eigenschaften, welche das gesamte Kühlsystem schützen. Ein bekannter Markenname unter den Kühlerschutzmitteln istGlysantin, eine seit 1929 bestehendeSchutzmarke derBASF.
Die Konzentration von Gefrierschutzmitteln kann mittels einesAräometers oderRefraktometers (im Kfz-Wesen: Frostschutzprüfer) gemessen werden.
Kühlerfrostschutz wird in IAT (inorganic acid technology), OAT (organic acid technology) und HOAT (hybrid organic acid technology) typisiert. IAT Kühlmittel enthalten anorganische Säuren wie Silikat, während OAT Gefrierschutzmittel nur aus organischen Säuren bestehen. Nur in der Hybridvariante werden die Vorteile beider Typen vereint. Da sorgt dann der anorganische Teil für denKorrosionsschutz, während die restlichen Komponenten organisch sind und sich für die anderen Eigenschaften verantwortlich zeichnen. Zusätzlich hat das Hybrid den Vorteil, dass es mit den anderen Typen kompatibel ist und mit ihnen gemischt werden darf. Jedes Kühlmittel hat eine andere Farbe, allerdings für jeden Hersteller verschieden. Daher sind die Bezeichnungen zu beachten.
BASF und VW haben Standards definiert und Typenbezeichnungen festgelegt: