Der Fluss entspringt südlich desVal d’Aran in denkatalanischenPyrenäen aus einem See nahe demRefugi de Saboredo, verläuft gut 43 Kilometer auf spanischem Gebiet und erreicht beim OrtFos Frankreich. Auf den folgenden rund 529 Kilometern verläuft er überToulouse nachBordeaux, wo er mit derDordogne zumÄstuarGironde vereinigt in denAtlantik mündet. Die Gironde wird in die Gesamtlänge des Flusses nicht eingerechnet, da sie als Ästuar bereits zu den Meeresgewässern zählt.
Zusammenfluss vonDordogne (vorn) und Garonne am Bec d'AmbèsBrücke desGaronne-Seitenkanals über die Garonne inAgenMündung derAriège (von rechts) oberhalb von Toulouse
Erklärungen zur Tabelle:
Die Angabe der Einmündungsseite („rechts“/„links“) steht linksbündig unter dem Namenskästchen des Flusses, in den der Zufluss mündet.
Garonne, Nebenflüsse und deren wichtigste Nebenflüsse, Reihenfolge flussaufwärts
Die Garonne ist von ihrer Mündung bis zurPont de Pierre in Bordeaux für Seeschiffe befahrbar, für die die lichte Höhe von 53 Metern derPont d’Aquitaine und der 2,8 Kilometer stromaufwärts liegendenHubbrückePont Jacques Chaban-Delmas ausreichend ist. Danach begrenzen die Bogenhöhe der Pont de Pierre und der jeweilige Wasserstand der Garonne die Schifffahrt aufBinnenschiffe, wie diePéniches, die auf der Garonne bisLangon bzw. bis zum OrtCastets-en-Dorthe fahren können. Weil die Schifffahrt weiter flussaufwärts früher stets von der wechselhaften Wasserführung abhängig war, wurde derGaronne-Seitenkanal errichtet, der parallel zum Fluss bis nach Toulouse führt und dort seine Fortsetzung bis zumMittelmeer imCanal du Midi findet. Er wird heute allerdings fast nur noch für touristische Zwecke genutzt.
Zwischen den OrtenSaint-Léger (am linken Ufer) undNicole (am rechten Ufer) darf bei entsprechendem Wasserstand die Garonne auch von Schiffen befahren werden, die den FlussLot erreichen wollen oder von diesem kommen.