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Galenit

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Galenit
Galenit mitSiderit (bräunlich) undQuarz (farblos) ausNeudorf (Harzgerode), Sachsen-Anhalt, Deutschland (Größe: 13,2 × 9,0 × 5,4 cm)
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Symbol

Gn[1]

Andere Namen
Chemische FormelPbS
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Sulfide und Sulfosalze
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

II/B.11
II/C.15-040

2.CD.10
02.08.01.01
Kristallographische Daten
Kristallsystemkubisch
Kristallklasse;Symbolhexakisoktaedrisch; 4/m32/m[2]
RaumgruppeFm3m (Nr. 225)Vorlage:Raumgruppe/225[3]
Gitterparametera = 5,92 bis 5,93 Å[2][3]
FormeleinheitenZ = 4[2][3]
HäufigeKristallflächen{100}, {111}, {110}, {221}[4.1]
Zwillingsbildung{111}
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte2,5 bis 3[4.1] (VHN100 = 79 bis 104[5])
Dichte (g/cm3)gemessen: 7,58; berechnet: 7,57[5]
(als Erz 7,2 bis 7,6 g/cm³ je nach Zusammensetzung[6])
Spaltbarkeitvollkommen nach {100}[5]
Bruch;Tenazitätschwach muschelig[5]
Farbebleigrau; auf polierten Flächen rein weiß
Strichfarbebleigrau
Transparenzundurchsichtig
GlanzMetallglanz
Weitere Eigenschaften
Chemisches Verhaltenlöst sich inSalpetersäure (HNO3)

Galenit, auch unter seinerbergmännischen BezeichnungBleiglanz bekannt, ist ein weit verbreitetesMineral aus derMineralklasse der „Sulfide undSulfosalze“. Es kristallisiert imkubischen Kristallsystem mit derZusammensetzung PbS, ist also chemisch gesehenBlei(II)-sulfid.

Galenit entwickelt oftKristalle von vollkommener Würfelform, aber auchoktaedrische, seltener tafelige oder skelettförmige Kristalle und massige Aggregate von bleigrauer Farbe undStrichfarbe. Galenitkristalle zeigen, vor allem an frischen Bruchflächen, einen ausgeprägtenMetallglanz.Mineral-Aggregate sind dagegen meist matt. Gelegentlich kommen auch Galenite mit bunten Anlauffarben vor.

Galenit ist das mit Abstand bedeutendsteErzmineral zur Gewinnung vonBlei und wegen der oft enthaltenen Beimengung von silberhaltigen Mineralen wieFreibergit und anderenSulfosalzen auch ein wichtiger Bestandteil von Silbererzen.[7][8]

Etymologie und Geschichte

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Die lateinische Bezeichnung „Galena“ ist bereits durch den römischen GelehrtenPlinius den Älteren (ca. 23–79 n Chr.) überliefert. Die Verwendung des bergmännischen Wortes „Glanz“ für das Bleierz ist seit dem 16. Jahrhundert belegt, wurde jedoch später zur allgemeinen Sammelbezeichnung für alle metallisch glänzenden, sulfidischen Erze (Kupferglanz,Silberglanz).Abraham Gottlob Werner (1749–1817) prägte zur Unterscheidung den Begriff „Bleiglanz“, daneben kam etwa ab 1850 auch der Begriff „Galenit“ auf.[9.1]

Galenit gehört zu den ältesten Erzmineralen derKulturgeschichte zur Gewinnung von Blei. Die bisher ältesten bekannten Bleifunde stammen aus der steinzeitlichen SiedlungÇatalhöyük(Çatal Hüyük), etwa aus der Zeit zwischen 5.500 und 4.800 v. Chr. Auf ein ähnliches Alter wird ein inYarim Tepe im heutigenIrak gefundener Bleiring geschätzt.[10] Zu den bekanntesten Völkern desAltertums, die Blei produzierten bzw. nutzten, gehörten unter anderem dieBabylonier,Ägypter undRömer(siehe auchBlei#Geschichte).

Auch imAntiken Griechenland war Blei bereits bekannt. Die Pb-Ag-Lagerstätten vonLaurion dienten jedoch vorwiegend zur Gewinnung vonSilber, während das Koppelprodukt Blei meist verworfen wurde.[6]

Da Galenit bereits lange vor der Gründung derInternational Mineralogical Association (IMA) bekannt und als eigenständige Mineralart anerkannt war, wurde dies von ihrerCommission on New Minerals, Nomenclature and Classification (CNMNC) übernommen und bezeichnet den Galenit als sogenanntes „grandfathered“ (G) Mineral.[11] Die ebenfalls von der IMA/CNMNC anerkannte Kurzbezeichnung (auchMineral-Symbol) von Galenit lautet „Gn“.[1]

Klassifikation

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Bereits in der veralteten8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte der Galenit zur Mineralklasse der „Sulfide und Sulfosalze“ und dort zur Abteilung der„Sulfide mit [dem Stoffmengenverhältnis] M(etall) : S(chwefel) = 1 : 1“ (PbS-Typus und Verwandte), wo er als Namensgeber die „Galenit-Reihe“ mit der System-Nr.II/B.11 und den weiteren MitgliedernAlabandin,Altait,Clausthalit,Niningerit undOldhamit bildete.

ImLapis-Mineralienverzeichnis nach Stefan Weiß, das sich im Aufbau noch nach dieser alten Form der Systematik vonKarl Hugo Strunz richtet, erhielt das Mineral die System- und Mineral-Nr.II/C.15-040. In der „Lapis-Systematik“ entspricht dies der Abteilung „Sulfide mit [dem Stoffmengenverhältnis] M : S,Se,Te ≈ 1 : 1“, wo Galenit zusammen mit Alabandin, Altait, Clausthalit,Crerarit,Keilit, Niningerit und Oldhamit die unbenannte GruppeII/C.15 bildet (Stand 2018).[12]

Die von derInternational Mineralogical Association (IMA) zuletzt 2009 aktualisierte[13]9. Auflage der Strunzschen Mineralsystematik ordnet den Galenit ebenfalls in die Abteilung der „Metallsulfide, M : S = 1 : 1 (und ähnliche)“ ein. Diese ist allerdings weiter nach den in der Verbindung vorherrschenden Metallen unterteilt, so dass das Mineral entsprechend seiner Zusammensetzung in der Unterabteilung„mit Zinn (Sn), Blei (Pb), Quecksilber (Hg) usw.“ zu finden ist, wo es ebenfalls namensgebend die „Galenitgruppe“ mit der System-Nr.2.CD.10 und den weiteren Mitgliedern Alabandin, Altait, Clausthalit, Keilit, Niningerit und Oldhamit bildet.

Auch die vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchlicheSystematik der Minerale nach Dana ordnet den Galenit in die Klasse der „Sulfide und Sulfosalze“ und dort in die Abteilung der „Sulfidminerale“ ein. Hier ist er ebenfalls als Namensgeber der„Galenit-Gruppe (isometrisch:Fm3m)“ mit der System-Nr.02.08.01 und den weiteren Mitgliedern Clausthalit, Altait, Alabandin, Oldhamit, Niningerit,Borovskit, Crerarit und Keilit innerhalb der Unterabteilung der „Sulfide – einschließlich Seleniden und Telluriden – mit der Zusammensetzung AmBnXp, mit (m+n):p=1:1“ zu finden.

Kristallstruktur

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Packung der Blei- und Schwefelatome in Galenit

Galenit kristallisiertisotyp mitHalit (NaCl) im kubischen Kristallsystem in derRaumgruppeFm3m (Raumgruppen-Nr. 225)Vorlage:Raumgruppe/225 mit demGitterparametera = 5,92 bis 5,93 Å[3] sowie vierFormeleinheiten proElementarzelle.[2]

DieKristallstruktur von Galenit (PbS) entspricht derNatriumchlorid-Struktur und besteht demnach aus zwei um eine halbe Elementarzelle verschobenen,kubisch-flächenzentrierten Grundgittern von Blei- und Schwefelatomen. Anders ausgedrückt ist jedes Bleiatomoktaedrisch von sechs Schwefelatomen umgeben (koordiniert) und umgekehrt jedes Schwefelatom von sechs Bleiatomen.

Weitere Minerale dieses Strukturtyps sindAltait (Bleitellurid, PbTe),Clausthalit (Bleiselenid, PbSe) undAlabandin (Mangansulfid, α-MnS).[14.1]

Eigenschaften

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Morphologie

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Die häufigste beim Galenit beobachteteKristallform ist derWürfel {100}, meist in Kombination mit demOktaeder {111}.[14.1] Sind Würfel- und Oktaederflächen im Gleichgewicht, wird diese Kombination auch alsKuboktaeder bezeichnet. Untergeordnet findet man mit meist kleinen Flächen noch dasRhombendodekaeder {110}, dieTrisoktaederflächen {221} und {331}, fernerIkositetraederflächen {211} und andere. Sehr selten sind dagegen rein oktaedrische Kristalle.[15]

Die Kristalle sind meist isometrisch, seltener auch skelettartig gewachsen. Traubenförmige, stalaktitische oder blättrig mulmige Aggregate sind selten[15] und zellig zerfressene Kristalle oft Fälschungen.[16]

Häufig sindKristallzwillinge mit der Oktaederfläche (111) als Zwillingsebene. Diese Zwillinge können parallel zur Zwillingsebene plattig verzerrt sein.

Auchepitaktische Verwachsungen mit Kristallen der eigenen Art (Homoepitaxie) oder anderen Mineralen (Heteroepitaxie) wie beispielsweisePyrit[17] sind bekannt.

  • Würfeliger Galenit
    Würfeliger Galenit
  • Oktaedrischer Galenit
    Oktaedrischer Galenit
  • Nahezu perfekter Galenit-Kuboktaeder (Kombination Würfel-Oktaeder), Sichtlinie senkrecht auf eine Ecke (zum Vergleich: Kuboktaeder#Orthogonale Projektion)
    Nahezu perfekter Galenit-Kuboktaeder (Kombination Würfel-Oktaeder), Sichtlinie senkrecht auf eine Ecke (zum Vergleich:Kuboktaeder#Orthogonale Projektion)
  • Mehrere leicht verzerrte, miteinander verwachsene Galenit-Kuboktaeder
    Mehrere leicht verzerrte, miteinander verwachsene Galenit-Kuboktaeder
  • Kristallzwilling, nach der Zwillingsebene (111) tafelig verzerrt
    Kristallzwilling, nach der Zwillingsebene (111) tafelig verzerrt
  • Galenitwürfel mit (homo)epitaktisch aufgewachsenen Galenitkriställchen späterer Generation
    Galenitwürfel mit (homo)epitaktisch aufgewachsenen Galenitkriställchen späterer Generation

Physikalische Eigenschaften

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Stark metallisch glänzender Galenit mitFluorit (farblos, oben aufsitzend) aus der „Elmwood Mine“, Carthage (Smith County (Tennessee)), USA(Größe: 5,6 cm × 5,2 cm × 4,8 cm)
Strichfarbe von Galenit

Üblicherweise ist Galenit von heller bis dunkler, bleigrauer Farbe und ebenfalls bleigrauerStrichfarbe. Auf polierten Flächen zeigt er dagegen eine rein weiße Reflexionsfarbe, die in derErzmikroskopie alsFarbnormale dient.[4.1]

Typische Eigenschaften von Galenit sind neben seinem für viele Sulfidminerale charakteristischen Metallglanz und der geringen Härte noch die sehr vollkommeneSpaltbarkeit nach der Würfelfläche {100} (selten auch nach der Oktaederfläche {111}) und seine hohe – im Vergleich zu den anderenBleierzen zweithöchste –Dichte von 7,58 g/cm³. Nur der seltener vorkommende und alsSelenblei bekannteClausthalit hat mit 7,8 bis 8,22 g/cm³ eine etwas höhere Dichte. Bei allgemeiner Betrachtung der Bleiminerale hat allerdings das sehr selten vorkommendeBleiamalgam mit 11,96 g/cm³ die höchste Dichte.

Mit einerMohshärte von 2,5 bis 3 gehört Galenit noch zu den weichen Mineralen, das sich zwar nicht mehr wie das weichere MineralGips (Härte 2) mit dem Fingernagel, jedoch leichter alsCalcit (Härte 3) mit einer Kupfermünze ritzen lässt.

DerSchmelzpunkt von Galenit (Blei(II)-sulfid) beträgt 1114 °C.[18]

Chemische Eigenschaften

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Vor demLötrohr schmilzt Galenit knisternd, bildet auf Kohle einen grünlichgelben Belag und hinterlässt nach Verflüchtigung des Schwefels ein Bleikorn.

InSalpetersäure (HNO3) zersetzt sich Galenit, wobei Schwefel abgeschieden wird und sich ein weißer Niederschlag ausBleisulfat (PbSO4) bildet.[4.2]

Modifikationen und Varietäten

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Silberhaltiger Galenit mit gelbemCleiophan (Varietät vonSphalerit),Sichtfeld ≈ 7,1 × 6,2 cm
Galenit, Varietät „Strickblende“, verwachsen mit Schalenblende aus der Grube Schmalgraf,Kelmis, Provinz Lüttich, Belgien(Größe: 120 mm × 100 mm)

Galenit hat inreiner Form einenMassenanteil von 86,6 % Blei und 13,4 % Schwefel[2], der jedoch nur bei synthetisch erzeugtemBleisulfid erreicht wird. Natürlich entstandener Galenit enthält immerFremdbeimengungen anderer Elemente, die entweder geringe Anteile des Bleis oder Schwefelsdiadoch ersetzen. Von diesen einfachen, chemischenVarietäten sind vor allem solche mit Beimengungen anSilber,Gold,Bismut und/oderSelen bekannt. Meist erhalten solche Varietäten keinen Eigennamen oder werden nur mit dem Zusatz des enthaltenen Elements versehen (Beispiel „silberhaltiger Galenit“ oder „Silber-Galenit“). „Uran-Galenit“ (kurz „U-Galenit“) enthält dagegen das Blei-Isotop206Pb, das beim Zerfall desUran-Isotops238U entsteht.[19] Eine weitere Varietät, bei der ein Teil des Schwefels durch Selen ersetzt ist, wird auch als „Selenbleierz“ bezeichnet.[20] Als weitere, meist nur in Spuren enthaltene, Beimengungen können unter anderem nochKupfer (Cu),Eisen (Fe),Antimon (Sb),Zink (Zn) undArsen (As)[14.1] sowieCadmium (Cd),Zinn (Sn) undKohlenstoff (C)[4.2] hinzutreten und sind meist auf feinste Verwachsungen oder Entmischungen anderer Mineralphasen zurückzuführen.

„Steinmannit“ wurde zunächst für ein eigenständiges Mineral gehalten und 1833 vonFranz Xaver Zippe als neues Mineral aus den Bleibergwerken beiPříbram (Tschechien) beschrieben, das aus bleigrauen, traubigen bis nierenförmigen Aggregaten mit kleinen und deutlich oktaedrisch ausgebildeten, aufsitzenden Kristallen desselben Minerals bestand. Auffällig erschien Zippe vor allem die im Gegensatz zum Bleiglanz nur schwach vorhandene Spaltbarkeit. Daneben hatte das Mineral auch eine geringere Dichte (6,833 g/cm³). Die anderen Eigenschaften (Kristallsystem, Farbe, Strichfarbe, Mohshärte) glichen jedoch dem Bleiglanz. Zippe gab als Zusammensetzung Blei, Antimon und Schwefel in Form vonBleischwefel (Galenit) undAntimonschwefel (Stibnit,Antimonit) im ungefähren Verhältnis von 3 : 1 sowie einen geringen Anteil an Silber an, konnte jedoch aufgrund fehlender Geräte keine genauere Analyse vornehmen. Er benannte das neue Mineral nach dem Professor der Chemie am polytechnischen Institut PragJohann Joseph Steinmann (1779–1833).[21]

In nachfolgenden Mineralogischen Tabellen wird Steinmannit nicht mehr als eigenständige Mineralart betrachtet, sondern als Varietät von Bleiglanz. So führt unter anderemSigmund Caspar Fischer in seinem „Handbuch der Mineralogie“ von 1840 neben verschiedenen Formvarietäten auch einen sogenannten Steinmannit (auchoktaedrischer Bleiglanz) aus Příbram in Böhmen[20], undPaul Heinrich von Groth hält 1898 in seiner „Tabellarische Übersicht der Mineralien nach ihren krystallographisch-chemischen Beziehungen geordnet“ in seiner Anmerkung zum Galenit(Bleiglanz) fest, dass Steinmannit ein antimon- und arsenhaltiger Galenit ist.[22]Kenngott (1818–1897),Reuss (1761–1830) und Schwarz betrachteten den Steinmannit dagegen als unreines Gemenge aus Bleiglanz,Schwefelzink (Sphalerit) undSchwefelarsen (Realgar).[23]

AlsBleischweif (ein bereits in der Frühen Neuzeit verwendeter Begriff[24]) werden durchtektonische Vorgänge stark plastisch verformte, ausgewalzte und feinkörnige bis derbe Galenit-Aggregate bezeichnet.[4.1][14.1] Ein spezieller Bleischweif mit hohem Silbergehalt und entsprechend hellerer Farbe war nach Fischer als „Weißgiltigerz“ bekannt.[20] Anderen Quellen zufolge sind die Weißgiltigerze (auchWeißgültigerz oderWeißgülden) eine nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für graue Silbererze, die Analog zu denRotgültigerzen entstanden[9.2] und ebenso wie diese in dunkle und lichte Weißgültigerze unterteilt wurden.[25]

„Bleimulm“, auchmulmiger Bleiglanz oderBleischwärze,[26] ist eine schuppige Varietät mit wenig innerem Zusammenhalt (leicht zerreiblich), die von Fischer als Zerstörungsprodukt angesehen wurde.[20]

„Knottenerz“ (auchKnotenerz oderBlei-Sanderz) ist eine innige Verwachsung ausSandstein, Galenit und anderen Bleierzen, das unter anderem am Bleiberg in derEifel gefunden wurde.[26][27]

Als „Strickblende“ (auchgestrickter Bleiglanz) wird eine wie „gestrickt“ aussehende Verwachsung von dendritisch ausgebildetem Galenit mitSchalenblende,[28]Sphalerit[29] und/oderSilberglanz[4.1] (Akanthit) bezeichnet.

Als „Quiroguit“ wird nach Groth ein Gemenge aus Galenit, Antimonit undPyrit mit sehr verzerrten Kristallen und als „Cuproplumbit“ (auchKupferbleiglanz) ein Gemenge aus PbS (Galenit) und Cu2S (Chalkosin) mit überwiegendem Galenitanteil bezeichnet. Auch die in derben Aggregaten vorkommenden Minerale „Fournetit“, „Huascolith“ und „Plumbomanganit“ hält er für Gemenge aus Galenit mit anderen Erzen.[22]

Ein weiteres, als „Schalenblende“ bekanntes, Gemenge besteht ausSphalerit undWurtzit sowie Beimengungen an Galenit und anderen Bleisulfiden.

Als „Blaubleierz“ (englischPlumbeine) wird einePseudomorphose von Galenit nachPyromorphit bezeichnet. Daneben sind aber auch weitere Pseudomorphosen wie beispielsweise nachCerussit bekannt.[30]

Bildung und Fundorte

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Typische Paragenese von Galenit (grau, links),Sphalerit (schwarz, rechts) undChalkopyrit (goldfarben, oben) aus dem „Huaron Mining District“ beiCerro de Pasco, Peru(Größe: 4,3 cm × 3,2 cm × 1,8 cm)
Hochglänzender, silbriger Galenit mit goldfarbemPyrit aus der Huanzala-Mine,Distrikt Huallanca (Bolognesi), Peru(Größe: 3,5 cm × 2,5 cm × 2,0 cm)

Obwohl Galenit ein sogenanntes „Durchläufer-Mineral“ ist, das sich vonorthomagmatischen bis niedrig temperiertenhydrothermalenErzlagerstätten bildet, sind die weitaus meisten Lagerstätten hydrothermaler Natur. Die weltweiten Hauptlieferanten von Galenit sindMagmatisch-hydrothermale Lagerstätten,Massivsulfid-Lagerstätten in vulkanischen Gesteinen (VHMS) und durchhydrothermale Beckenfluide gebildete Lagerstätten wie beispielsweise solche vomMississippi-Valley-Typ inKalk- undDolomitgesteinen.[31]

Häufig findet sich Galenit inParagenese mitSphalerit undChalkopyrit. Er kann jedoch entsprechend seiner Bildungsmöglichkeiten auch mit vielen weiteren Mineralen wie unter anderemBaryt,Calcit,Dolomit,Markasit,Pyrit,Siderit,Tetraedrit undQuarz vergesellschaftet sein. Durch Verwitterung in derOxidationszone der Bleilagerstätten geht Galenit allmählich in die MineraleCerussit(Weißbleierz),Anglesit(Bleivitriol),Pyromorphit (Grün- bzw.Braunbleierz),Mimetesit(Arsenikbleispath)[14.2] und andere sekundäre Bleiminerale über.

Als weit verbreitete Mineralbildung konnte Galenit an vielen Orten weltweit nachgewiesen werden, wobei bisher (Stand 2021) rund 27.400 Fundorte als bekannt gelten.[32] Zu den sieben bedeutendsten Fördernationen für Bleierz gehörten 2019 dieVolksrepublik China (1,93 Millionen Tonnen Blei-Metall),Australien (509.198 Tonnen),Peru (308.116 Tonnen), dieUSA (266.000 Tonnen),Mexiko (259.457 Tonnen),Russland (220.000 Tonnen) undIndien (203.210 Tonnen).[33]

Skelettförmiger Galenit aufQuarz aus Dalnegorsk, Russland(Größe 10,0 cm × 6,0 cm × 5,6 cm)

Bekannt aufgrund außergewöhnlicher Galenitfunde sind unter anderemJoplin undEllington (Sweetwater Mine) in Missouri,Galena in Kansas undPicher in Oklahoma in den USA, wo Galenitkristalle von mehrerenDutzend Zentimetern Durchmesser zutage traten. Skelettförmige Kristalle undZwillinge nach dem Spinell-Gesetz mit einem Durchmesser von bis zu 20 cm fand man in der „Nikolaevskiy Mine“(Nikolai-Mine) beiDalnegorsk in Russland.[34] Skelettförmige Galenitkristalle, die denen vonsynthetisch erzeugtem Bismut ähnlich sehen, kennt man auch ausbrennenden Kohlehalden wie unter anderem der „Grube Kateřina“ beiRadvanice v Čechách in Tschechien.[35][36]

Einer der größten bekannten Galenitkristalle mit würfelförmigenHabitus, einer Kantenlänge von 25 cm und einem Gewicht von 118 kg wird imBritish Museum in London aufbewahrt. Zutage gefördert wurde er in der „GreatLaxey Mine“ auf derIsle of Man.[37]

Bedeutende Fundgebiete in Deutschland sind bzw. waren unter anderem derFreiberger Gangbezirk im sächsischenErzgebirge mit einer Ausdehnung von 40 × 50 km[4.2], die hydrothermalen Erzgänge beiClausthal-Zellerfeld,Bad Grund undSankt Andreasberg im Oberharz sowieNeudorf im Ostharz; das synsedimentär-exhalativ-submarine Erzlager imRammelsberg bei Goslar, dietriassischen Sedimente beiMechernich undMaubach in Nordrhein-Westfalen, sowieWiesloch südlich von Heidelberg undWalhausen im Saarland.

In Österreich trat Galenit unter anderem in den BezirkenBad Bleiberg undFriesach-Hüttenberg in Kärnten; in verschiedenen Gruben imIndustrie-,Most- undWaldviertel Niederösterreichs; an vielen Orten in denHohen Tauern und imHabachtal in Salzburg; an mehreren Orten in denFischbacher Alpen, imBezirk Murau und im Gebiet umBruck an der Mur in der Steiermark; imInntal und im BergbaurevierImst-Nassereith (siehe auch Bergbau-FreilichtmuseumKnappenwelt Gurgltal). In Oberösterreich findet sich Galenit an einigen Orten imBezirk Gmunden und der GemeindeWindischgarsten imBezirk Kirchdorf in Oberösterreich sowie an einigen Stellen imMontafon-Tal in Vorarlberg auf.

In der Schweiz kennt man das Mineral bisher vor allem aus den KantonenBern (Haslital),Graubünden (Albulatal, Val S-charl, Val Poschiavo),Tessin (Malcantone),Uri (Reusstal) undWallis (Binntal, Val d’Anniviers).

Weitere Fundorte liegen unter anderem inAfghanistan,Algerien,Angola, derAntarktis,Argentinien,Armenien,Aserbaidschan,Belgien,Botswana,Brasilien,Bulgarien,Chile,Ecuador,Finnland,Frankreich,Ghana,Griechenland,Grönland,Indien,Indonesien,Iran,Irland,Italien,Japan,Kambodscha,Kanada,Kasachstan,Kirgisistan,Kolumbien,Madagaskar,Marokko,Mongolei,Myanmar,Namibia,Niederlande,Neuseeland,Norwegen,Papua-Neuguinea, diePhilippinen,Polen,Portugal,Rumänien,Saudi-Arabien,Schweden,Slowakei,Spanien,Südafrika,Tschechien,Tunesien,Türkei,Ungarn,Venezuela,Vietnam, demVereinigten Königreich (England, Schottland, Wales).[38]

Auch in Mineralproben aus dem Hydrothermalfeld der transatlantischen Geotraverse (Trans-Atlantic Geotraverse hydrothermal field, TAG) amMittelatlantischen Rücken sowie vom Manus-Becken derBismarcksee und von mehreren Stellen amOstpazifischen Rücken (EPR 9–10° N, Guaymas-Becken,Juan-de-Fuca-Rücken) konnte Galenit nachgewiesen werden.[38]

Verwendung

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Bleiglasierte Keramikflasche aus Syrien in Form einer Weintraube (1. Jh.n.Chr.)

Als Rohstoff

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Galenit ist aufgrund seines hohen Bleigehalts von bis zu 87 %[2] und seiner weiten Verbreitung das wichtigsteBleierz. Die aus ihm entstandenenSekundärminerale Cerussit, Pyromorphit, Anglesit und Mimetesit haben zwar einen ähnlich hohen Bleigehalt, kommen im Gegensatz zu Galenit aber viel seltener vor. Wegen seiner häufigen Beimengungen an Silber, das mehrere Gewichtsprozent ausmachen kann,[4.2] durchschnittlich aber nur zwischen 0,005 und 0,4 % beträgt[14.1], ist Galenit zusätzlich auch ein wichtigesSilbererz. Das enthaltene Silber wird nach demRösten undReduzieren mithilfe desParkes-Verfahrens (auchParkesieren) vom Rohblei abgetrennt.

Aufgrund seiner relativ einfachen Gewinnung und seines niedrigen Schmelzpunktes (≈ 327 °C) wurde Blei schon früh zur Herstellung verschiedener Gebrauchsgegenstände genutzt. Bekannt sind vor allem die Bleivasen der Babylonier sowie Bleirohre zur Frisch- und Abwasserführung und Bleibleche zur Verkleidung von Hausdächern und Schiffsrümpfen bei den Römern. Auch die negativen Folgen unter anderem aufgrund der Nutzung von Blei für Weingefäße, was zur Bildung vonBleizucker führte und den Wein süßer machte, waren bereits in der Antike bekannt und über die lateinische Bezeichnung „Saturnismus“ fürBleivergiftung überliefert.

Zur Nutzung von Blei in der Neuzeit sieheBlei#Verwendung.

Weitere Verwendungen

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Schon imAlten Reich Ägyptens wurde der silbergraue Bleiglanz in derKosmetik neben dem grünenMalachit vor allem zur Betonung der Augen benutzt. Durch Hitzebehandlung im Feuer ließ sich fein zerstoßener Bleiglanz zudem in ein rötlichesPigment (Bleimennige) umwandeln und alsRouge für Lippen und Wangen verwenden.[39] Vornehme Griechinnen hellten Gesicht und Haut mitBleiweiß auf, das zunächst aus elementarem Bleihergestellt werden musste.

Aufgrund seiner Eigenschaft alsHalbleiter wurde Galenit bzw.Blei(II)-sulfid in der frühen Funktechnik inDetektorempfängern alsGleichrichter (Demodulator) verwendet. Daneben diente das Mineral auch zur Herstellung von korrosionsbeständigenGlasuren bei verschiedenenKeramikprodukten sowie zur Verminderung der Selbstentzündlichkeit des in altenStreichhölzern des 19. Jahrhunderts enthaltenen weißen Phosphors.

Manipulationen und Imitationen

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Teilweise weggelöster Galenit mit goldfarbenem Chalkopyrit und bleigrauem Sphalerit aus der Grube „19. September“ beiMadan (Bulgarien)(Größe: 3,8 cm × 2,9 cm × 1,3 cm)

Da Galenit kein selten auftretendes Mineral ist und zudem auch häufig schöne Kristallstufen aufzufinden sind, sind Fälschungen nur in wenigen Fällen anzutreffen. Bekannte Ausnahmen sind Fälschungen von teilweise weggelösten Kristallen, da diese in der Natur sehr selten sind und deshalb im Mineralienhandel Höchstpreise erzielen. Die Unterscheidung zu natürlich teilweise weggelösten Kristallen ist schwierig und kann im Zweifelsfall nur durch eine elektronenmikroskopische Untersuchung der Oberflächen auf Bearbeitungsspuren oder Rückstände von Schleif- bzw. Poliermitteln erfolgen.[16][40]

Siehe auch

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Literatur

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Weblinks

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Commons: Galenit – Sammlung von Bildern
Wiktionary: Galenit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. abLaurence N. Warr:IMA–CNMNC approved mineral symbols. In:Mineralogical Magazine.Band 85, 2021,S. 291–320,doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch,cambridge.org [PDF;351 kB; abgerufen am 6. November 2023]). 
  2. abcdeDavid Barthelmy: Galena Mineral Data. In: webmineral.com. Abgerufen am 10. Juli 2021 (englisch). 
  3. abcYasutoshi Noda, Katashi Masumoto, Shigeru Ohba, Yoshihiko Saito, Koshiro Toriumi, Yutaka Iwata, Iwao Shibuya:Temperature dependence of atomic thermal parameters of lead chalcogenides, PbS, PbSe and PbTe. In:Acta Crystallographica. C43, 1987,S. 1443–1445,doi:10.1107/S0108270187091509 (englisch). 
  4. Helmut Schröcke,Karl-Ludwig Weiner:Mineralogie. Ein Lehrbuch auf systematischer Grundlage. de Gruyter, Berlin; New York 1981,ISBN 3-11-006823-0. 
    1. abcdeS. 199
    2. abcdS. 200
  5. abcdGalena. In: John W. Anthony, Richard A. Bideaux, Kenneth W. Bladh, Monte C. Nichols (Hrsg.):Handbook of Mineralogy, Mineralogical Society of America. 2001 (englisch,handbookofmineralogy.org [PDF;60 kB; abgerufen am 10. Juli 2021]). 
  6. abBleiglanz, Galena. (PDF 966 KB) Kremer Pigmente, 18. Januar 2018, abgerufen am 10. Juli 2021. 
  7. Paul Ramdohr:Die Erzmineralien und ihre Verwachsungen. 4., bearbeitete und erweiterte Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1975,S. 348, 705. 
  8. Silver-bearing galena. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 10. Juli 2021 (englisch). 
  9. Hans Lüschen:Die Namen der Steine. Das Mineralreich im Spiegel der Sprache. 2. Auflage. Ott Verlag, Thun 1979,ISBN 3-7225-6265-1. 
    1. S. 190
    2. S. 342
  10. Wolfgang Piersig:Blei - Metall der Antike, der Gegenwart, mit Zukunft, ein Werkstoff für Technik, Kultur, Kunst. GRIN Verlag, Annaberg-Buchholz 2011,ISBN 978-3-656-07283-6,S. 4 (Leseprobe in der Google-Buchsuche). 
  11. Malcolm Back, Cristian Biagioni, William D. Birch, Michel Blondieau, Hans-Peter Boja und andere: The New IMA List of Minerals – A Work in Progress – Updated: September 2025. (PDF; 3,2 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Marco Pasero, September 2025, abgerufen am 27. Oktober 2025 (englisch). 
  12. Stefan Weiß:Das große Lapis Mineralienverzeichnis. Alle Mineralien von A – Z und ihre Eigenschaften. Stand 03/2018. 7., vollkommen neu bearbeitete und ergänzte Auflage. Weise, München 2018,ISBN 978-3-921656-83-9. 
  13. Ernest H. Nickel, Monte C. Nichols: IMA/CNMNC List of Minerals 2009. (PDF; 1,9 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Januar 2009, archiviert vom Original am 29. Juli 2024; abgerufen am 30. Juli 2024 (englisch). 
  14. Hans Jürgen Rösler:Lehrbuch der Mineralogie. 4. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie (VEB), Leipzig 1987,ISBN 3-342-00288-3. 
    1. abcdeS. 304
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  15. abFriedrich Klockmann:Klockmanns Lehrbuch der Mineralogie. Hrsg.:Paul Ramdohr,Hugo Strunz. 16. Auflage. Enke, Stuttgart 1978,ISBN 3-432-82986-8,S. 440 (Erstausgabe: 1891). 
  16. abJessica Simonoff: Exploration of the Hollowed Galenas. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, 16. Mai 2011, abgerufen am 10. Juli 2021 (englisch). 
  17. Bildbeispiel einer Epitaxie zwischen Galenit und Pyrit. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 10. Juli 2021 (englisch). 
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  19. Mindat-Galenitvarietäten:Silver-bearing Galena (Argentiferous Galena),Gold-bearing Galena (Auriferous Galena),Bismuthiferous Galena (Bismuthoan Galena),Selenian Galena undU-Galena; abgerufen am 10. Juli 2021.
  20. abcdSigmund Caspar Fischer:Handbuch der Mineralogie. 2. Auflage. Heubner, Wien 1840,S. 297 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  21. F. X. M. Zippe:Ueber den Steinmannit, eine neue Species des Mineralreiches. In:Verhandlungen der Gesellschaft des Vaterländischen Museums in Böhmen.Band 11, 1833,S. 39–44 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  22. abP. Groth:Tabellarische Übersicht der Mineralien nach ihren krystallographisch-chemischen Beziehungen. 4. Auflage. Vieweg, Braunschweig 1898,S. 26 (online verfügbar bei archive.org [abgerufen am 10. Juli 2021]). 
  23. Carl Friedrich Naumann:Elemente der Mineralogie. Hrsg.:Ferdinand Zirkel. 12. Auflage. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1885,S. 329 (online verfügbar bei archive.org –Internet Archive [abgerufen am 14. September 2013] Erstausgabe: 1846). 
  24. Wilhelm Hassenstein,Hermann Virl:Das Feuerwerkbuch von 1420. 600 Jahre deutsche Pulverwaffen und Büchsenmeisterei. Verlag der Deutschen Technik, München 1941,S. 108 (Erstausgabe: 1529, Neudruck mit Übertragung ins Hochdeutsche und Erläuterungen von Wilhelm Hassenstein). 
  25. Weißgültigerz. In:Heinrich August Pierer (Hrsg.):Pierer’s Universal-Lexikon. 4. Auflage.Band 19. Verlagsbuchhandlung H. A. Pierer, New York, Altenburg 1865,S. 68 (Abschrift bei zeno.org oderim Original in der Google-Buchsuche). 
  26. abKarl Cäsar von Leonhard:Handbuch der Oryktognosie: für akademische Vorlesungen und zum Selbststudium. Mohr und Winter, Heidelberg 1821,S. 230 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  27. Knottenerz. In: Mineralienatlas Lexikon. Geolitho Stiftung, abgerufen am 10. Juli 2021. 
  28. Strickblende. In: Mineralienatlas Lexikon. Geolitho Stiftung, abgerufen am 10. Juli 2021. 
  29. Friedrich Holtz: Alphabet der Heimatkunde: Strickblende. In: stolberg-abc.de. Museum Zinkhütter Hof, 6. Oktober 2019, abgerufen am 10. Juli 2021. 
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  31. Nicholas T. Arndt, Lluís Fontboté, Jeffrey W. Hedenquist, Stephen E. Kesler, John F. H. Thompson, Dan G. Wood:Formation of mineral resources. In:Geochemical Perspectives.Band 6,Nr. 1, April 2017,Kap. 2,S. 18–51,doi:10.7185/geochempersp.6.1 (englisch,geochemicalperspectives.org [PDF;29,7 MB; abgerufen am 19. Juli 2021]). 
  32. Significant localities for Galena (28 significant localities out of 27,377 recorded). In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 10. Juli 2021 (englisch). 
  33. World Mineral Production 2015–2019. (PDF 2,6 MB) British Geological Survey (BGS), 2021, abgerufen am 25. Mai 2025 (Mine production of lead, S. 42). 
  34. Petr Korbel, Milan Novák:Mineralien-Enzyklopädie (= Dörfler Natur). Edition Dörfler im Nebel-Verlag, Eggolsheim 2002,ISBN 978-3-89555-076-8,S. 35. 
  35. Thomas Witzke: Minerale von brennenden Halden, Gruben, Flözen – Halde der Grube Kateřina, Radvanice, Böhmen, Tschechische Republik (mit Bild eines Galenit-Skelettkristalls). Abgerufen am 10. Juli 2021. 
  36. Bild eines Skelettkristalls von Galenit aus der Kohlegrube Kateřina, Tschechien. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 10. Juli 2021 (englisch). 
  37. Mineralrekorde. In: Mineralienatlas Lexikon. Geolitho Stiftung, abgerufen am 10. Juli 2021. 
  38. abFundortliste für Galenit beimMineralienatlas (deutsch) und beiMindat (englisch), abgerufen am 10. Juli 2021.
  39. Schminken im Altertum – eine ungesunde Geschichte. In: farbimpulse.de. Farbimpulse. Das Onlinemagazin für Farbe in Wissenschaft und Praxis, 29. November 2018, abgerufen am 10. Juli 2021. 
  40. Hollow galena crystals from Bulgaria. In: fakeminerals.com. 8. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. Dezember 2018; abgerufen am 10. Juli 2021. 
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