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Friedhelm Ortmann

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Friedhelm Ortmann (*3. März1927 inEssen; †1990) war ein deutscher Hörspiel- und Theaterregisseur.

Leben

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Friedhelm Ortmann studierteTheaterwissenschaft undMusik im Hinblick auf Opernregie.[1] Dazu ist es jedoch nie gekommen. Er war von 1960 bis 1968 Leiter der Hörspielabteilung beimWDR.[2][1] Dort lernte er dieFernsehansagerinSonja Kurowsky kennen. 1965 bat er sie, eine Rolle im HörspielDie Wand vonDieter Forte zu übernehmen,[3] und ein Jahr später, ihn zu heiraten.[1] Wiederum ein Jahr später, am 5. November 1967, wurde Tochter Sandra geboren.[1]

Schon während seiner Zeit beim WDR arbeitete Ortmann auch als freier Regisseur bei Hörfunk und Theater, weswegen er oft fern der Familie weilte. Nach seinem Ausscheiden 1968 war er ausschließlich als freier Regisseur tätig, arbeitete aber bis zu seinem Ruhestand 1989 regelmäßig für den Kölner Sender.[1][4]

Sein vermutlich bekanntestes Stück istDer Tod des James Dean vonAlfred Andersch (SWF/HR/RB, 1959). 1961 wurde seine Inszenierung des HörspielsDer Minotaurus vonDieter Wellershoff (SDR, 1960) mit dem renommiertenHörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.Immer wieder arbeitete er mit den ganz Großen der Schauspielkunst zusammen: MitBernhard Minetti beim HörspielMensch aus Staub und Asche (nachAndré Obey) und noch einmal beiThornton WildersDreiminutenspielen in der Hörspielfassung.Hansjörg Felmy war sein Hauptdarsteller in der Bühnenbearbeitung desSteinbeck-KlassikersVon Mäusen und Menschen 1964 amHebbel-Theater Berlin.Am 18. August 1965 führte Ortmann Regie bei der Festaufführung zu Ehren des 85. Geburtstages vonTilla Durieux am selben Ort. Die Jubilarin hatte sich das StückDie Hellseherin vonAndré Roussin gewünscht und die Titelrolle verkörpert. Es wirkten ferner u. a.Emmy Burg undWolfgang Völz mit. Hier bekam Ortmann allerdings durchweg schlechte Kritiken.[5] DieSüddeutsche Zeitung schrieb beispielsweise:Das, was man eine Inszenierung nennen könnte […] fand schlechterdings nicht statt.[6] Allein die Zeitung seiner Heimat, dieRheinische Post, äußerte sich wohlwollend.[7]

Hörspiele (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. abcdeAnonymus:Sonja Kurowsky. Die Märchenfee aus Köln. (Beruf: Fernsehansagerin (17)).Funk Uhr, Heft 2/1972, S. 8.
  2. Auszüge Gespräch Friedhelm Ortmann/Reinhard Döhl.
  3. hoerspieltipps.net@1@2Vorlage:Toter Link/www.dievonderheydts.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. http://hoerspiele.dra.de/kurzinfo.php?seite=1&SID, zuletzt aufgerufen am 3. November 2020.
  5. Dora Fehling:Das verfehlte Präsent. „Die Hellseherin“ im Hebbel-Theater.Telegraf, 20. August 1965; Walther Karsch:Ein Armutszeugnis für Berlin. Tilla Durieux in André Roussins „Hellseherin“.Der Tagesspiegel, 20. August 1965; Hans Ulrich Kersten:Der Durieux zu Ehren. Premiere im Westberliner Hebbel-Theater.Bremer Nachrichten, 21. August 1965; u. a.
  6. Karena Niehoff:Die schwerhörige Hellseherin. Tilla Durieux spielt in Berlin eine Komödie von André Roussin.Süddeutsche Zeitung, 26. August 1965.
  7. W.S.:Königin der Hellseherinnen. Deutsche Roussin-Erstaufführung mit Tilla Durieux.Rheinische Post, 24. August 1965.
Personendaten
NAMEOrtmann, Friedhelm
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Hörspiel- und Theaterregisseur
GEBURTSDATUM3. März 1927
GEBURTSORTEssen
STERBEDATUM1990
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