Foreign Military Financing (abgekürzt:FMF, deutsch ungefähr: „auswärtige militärische Finanzierung“) ist ein Finanzprogramm (Militärhilfe) desUS-Außenministeriums mit dem Ziel, dieSicherheitspolitik der Vereinigten Staaten zu unterstützen. DerKongress der Vereinigten Staaten, der in derVerfassung des Landes als legislativer Wächter der Souveränität sowie desHaushalts festgelegt ist, muss jedes Jahr einer ganzheitlichen Vorlage des Außenministeriums zustimmen. Nutznießer dieses Programms sind überwiegend langjährige Verbündete derUSA in politisch instabilen Regionen, wie beispielsweise dieMajor non-NATO allies. Über den politischen Steuerungseffekt hinaus ist das Programm an die Vorgabe geknüpft, dass es sich umDarlehen oderKredite handelt, mit denen die begünstigten Nationen nur amerikanische Rüstungsgüter kaufen dürfen. Darüber hinaus müssen sie sich vor dem Weiterverkauf von Rüstungsgütern aus amerikanischer Produktion mit dem Außenministerium beraten.
Die politische Linie des Programms wird vomBüro für politisch-militärische Angelegenheiten unter demStaatssekretär für Abrüstungskontrolle und internationale Sicherheit im Außenministerium ausgearbeitet, während dieDefense Security Cooperation Agency imPentagon die tägliche Durchführung wie beim Abschluss von Kaufverträgen überwacht.
Seit 1950 hat dieBundesregierung der Vereinigten Staaten knapp 91 Mrd.Dollar in militärische Entwicklungshilfe investiert.[1]