| Film | |
| Titel | Firefox |
|---|---|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1982 |
| Länge | 120 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Clint Eastwood |
| Drehbuch | Alex Lasker, Wendell Wellman |
| Produktion | Clint Eastwood |
| Musik | Maurice Jarre |
| Kamera | Bruce Surtees |
| Schnitt | Ferris Webster, Ron Spang |
| Besetzung | |
sowie ungenannt
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| →Synchronisation→ | |
Firefox ist ein US-amerikanischerActionfilm aus dem Jahr1982 und wurde nach demgleichnamigen Roman vonCraig Thomas (1942–2011) gedreht.Clint Eastwood, der den Film produzierte, führte Regie und spielte gleichzeitig die Rolle des Piloten Mitchell Gant. Der Film startete am 23. September 1982 in den bundesdeutschen Kinos.

In derSowjetunion wurde ein neuesKampfflugzeug, die MiG-31 (nicht zu verwechseln mit der realen, auchFoxhound genanntenMiG-31), entwickelt, dessen fiktiver NATO-Codename „Firefox“ lautet. Die Firefox stellt alle Kampfflugzeuge, die zu dieser Zeit in derNATO existieren, in den Schatten. Sie erreicht mitMach 6Hyperschallgeschwindigkeit (das heißt sie kann sechsmal schneller als der Schall fliegen), verfügt überTarnkappentechnik, wodurch sie von keinem Radarsystem erkannt werden kann, und ein neuartigesgedankengesteuertes Waffensystem, mit dem derKampfpilot äußerst schnell auf Angriffe reagieren kann. Zurzeit soll nur einPrototyp dieses Flugzeuges existieren. Um zu verhindern, dass die Sowjets das Flugzeug in Massen produzieren und damit einen militärischen Vorteil erlangen, wollen die Amerikaner mit Hilfe der Briten das Flugzeug stehlen. Derbritische Geheimdienst hat bereits Verbindung zu Kontaktleuten in der Sowjetunion aufgenommen, die bereit sind, ein solches Vorhaben zu unterstützen. Darunter befinden sich auch die beiden Wissenschaftler Baranovich und Semelowsky, die maßgeblich an der Entwicklung der Firefox beteiligt sind und nichts mehr zu verlieren haben, da sie alsJuden und potentielleDissidenten wahrscheinlich in einem sowjetischenZwangsarbeitslager landen, wenn sie nicht mehr benötigt werden.
Für das Vorhaben wird der Ex-Vietnam-Pilot Mitchell Gant ausgewählt. Er gehörte einer Spezialeinheit derUS Air Force an und ist in der Lage, alle sowjetischen Kampfflugzeuge zu fliegen. Obwohl er seit demVietnamkrieg unter einerposttraumatischen Belastungsstörung leidet, ist er für den Einsatz prädestiniert, weil er fließend Russisch sprechen und – was erforderlich zur Bedienung des Flugzeuges ist – denken kann, da seine Mutter Russin und er zweisprachig aufgewachsen ist und er dieselbe Größe hat wie der Testpilot Oberst Voskow, für denPilotenhelm und Druckanzug angepasst wurden. Gant wird unter falschem Namen in die Sowjetunion eingeschleust und trifft dort mit den Kontaktleuten zusammen, die ihn dabei unterstützen, an das Flugzeug heranzukommen. Dazu muss Gant mehrmals seineIdentität wechseln und wird ständig vonKGB undMilitär verfolgt. Von Baranovich erfährt Gant, dass es noch einen zweiten Prototyp der Firefox gebe, der durch Feuer zerstört werden soll. Gant wird in den Hangarbereich eingeschleust und dringt in das Quartier von Voskow ein, den er überfällt und bewusstlos schlägt. Auf den angesetzten tödlichen Schlag verzichtet er jedoch und versteckt Voskow, um bis zum Start dessen Identität anzunehmen. Als die Nachricht über Gants wahre Identität auf dem Stützpunkt eintrifft und klar ist, was er vorhat, sitzt Gant bereits im Flugzeug und rollt damit zur Startbahn. Als er gerade von der Startbahn abhebt, trifft derGeneralsekretär derKPdSU ein, der sich den Testflug mit der Firefox ansehen wollte. Die Zerstörung der zweiten Firefox wird gerade noch verhindert, Baranovich, Semelowsky und alle anderen Kontaktleute werden getötet. General Vladimirow und der Generalsekretär streiten sich über die weitere Vorgehensweise, nachdem es nicht gelungen ist, Gant abzufangen. Gant landet mit dem Flugzeug auf einer großen Eisscholle im Eismeer und wird von einem amerikanischen U-Boot („Mother One“) mit dem nötigen Treibstoff versorgt. Der inzwischen mit der zweiten Firefox losgeschickte Oberst Voskow kann Gant dankLuftbetankung einholen und es kommt über derBarentssee zwischen den beiden Piloten zu einem Luftkampf. Während diesem erleidet Gant einenFlashback und verliert für einen Moment jede Orientierung. Voskow lässt jedoch die Chance auf einen sicheren Abschuss ungenutzt. Im weiteren Verlauf des Luftkampfs kann Gant seinen Gegner schließlich abschießen und dann unbehelligt in Richtung NATO-Territorium fliegen.
„Dies ist einer der Filme, die einer typischen politischen Instinktlosigkeit der Amerikaner entspringen. Um ihre Überlegenheit über tölpelhafte Russen zu demonstrieren, wurde eine haarsträubende Abenteuerstory im Stil schlechter Agentenfilme gezeichnet.“
„Haarsträubende Agentengeschichte, die in eine trickreiche Flugzeugverfolgung mündet; bedenklich durch Heldenverehrung und Aufrüstungsgesinnung.“
Der Autor Howard Hughes gabFirefox ebenfalls eine negative Beurteilung: “Watch the trailer, read the book, play the game — just avoid the film, it's anotherThe Eiger Sanction” („Guck Dir den Trailer an, lies das Buch, spiel das Spiel, aber vermeide den Film, es ist ein weitererAuftrag des Drachen).“[3]Vincent Canbys Kritik in derNew York Times lieferte eine ähnliche Beurteilung ab: „Firefox sei ein James Bond ohne Frauen, ein Superman ohne Sinn für Humor.“[4] Demgegenüber lobteRoger Ebert den Film, der wie eine gute Maschine arbeiten würde.[5]
Die WebsiteRotten Tomatoes, die Filmkritiken auswertet, gab dem Film eine positive Rate von 42 % (basierend auf 12 Kritiken).[6]
Die Synchronfirma Elite Film GmbH, München, war verantwortlich für die Synchronisation.[7]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[7] |
|---|---|---|
| Mitchell Gant | Clint Eastwood | Klaus Kindler |
| Captain Buckholz | David Huffman | Manfred Seipold |
| Colonel Kontarsky | Kenneth Colley | Reinhard Glemnitz |
| General Vladimirov | Klaus Löwitsch | Klaus Löwitsch |
| Kenneth Aubrey | Freddie Jones | Holger Hagen |
| Pavel Upenskoy | Warren Clarke | Gernot Duda |
| Pyotr Baranovich | Nigel Hawthorne | Horst Sachtleben |