Gründer von Fiat: 1. Luigi Damevino, 2. Cesare Goria Gatti, 3.Roberto Biscaretti di Ruffia, 4. Carlo Racca, 5. Emanuele Cacherano di Bricherasio, 6.Michele Ceriana Mayneri, 7.Giovanni Agnelli, 8.Lodovico Scarfiotti, 9. Alfonso FerreroAktie der F.I.A.T. Motor Cab Company, ausgestellt am 18. Dezember 1907. Eine Fiat-Tochtergesellschaft, gegründet am 9. Oktober 1906 in London.[2]
Gegründet wurde die Firma Fiat am 11. Juli 1899 von neun Personen:Roberto Biscaretti di Ruffia, Carlo Racca, Emanuele Cacherano di Bricherasio,Michele Ceriana Mayneri,Cesare Goria Gatti,Lodovico Scarfiotti, Alfonso Ferrero di Ventimiglia, Luigi Damevino undGiovanni Agnelli, dem Großvater vonGianni Agnelli, unter dem Fiat ab 1966 zu einer großen europäischen Marke wurde. Das erste Modell war derFiat 3,5 HP, von dem von 1899 bis 1900 etwa 20 Exemplare hergestellt wurden. 1900 wurde daraus der6/8 HP abgeleitet, aus dem 1901 der8 HP und10 HP hervorgingen. Im Jahre 1903 kam der12 HP auf den Markt. Im selben Jahr begann nach dem Export nach Frankreich und England auch der in die USA, und die Jahresproduktion betrug 134 Exemplare.
Im Jahre 1905 übernahm Fiat die Ansaldi-Werke, gründeteFiat-Ansaldi, aus der schließlich dieBrevetti-Fiat-Gesellschaft hervorging. Von 1905 bis 1912 wurde das Modell Brevetti, einLandaulet mit 3 Litern Hubraum und 20 PS (15 kW), 1600-mal gebaut. Während in Europa damals der Automobilsport gegenüber der Luftfahrt zurücktreten musste, blieb dieser neue Sport in den USA weiterhin sehr populär.1911 startete Fiat deshalb mit drei neu entwickeltenS 74 beimGroßen Preis von Amerika. DerVierzylinder-Doppelblockmotor von über 14 Litern Hubraum entwickelte 190 PS (140 kW). Die roten Wagen beherrschten das Rennen, und David Bruce-Brown siegte für Fiat.
Der 12/15 CV Typ 1 von 1910 hatte einen Hubraum von 2412 cm³ mit einer Bohrung von 80 mm und einem Hub von 120 mm. Das Fahrzeug hatte ein Vierganggetriebe.[3]
Der Rennwagen von 1912 hatte einen Vierzylindermotor mit 14.137 cm³ Hubraum mit 150 mm Bohrung und 150 mm Hub. Der Radstand betrug 2750 mm und die Spurweite 1350 mm.[4]
1912 begann mit der Produktion desFiat Zero die Großserienproduktion. Der Zero war eineVoiturette, also ein Kleinwagen unter 2 Liter Hubraum, von dem mehr als 2000 Exemplare in den KarosserieformenTorpedo undSpider hergestellt wurden. Für denGroßen Preis von Frankreich 1914 wurde derS 57/14 entwickelt, der bei 4,5 Liter Hubraum 135 PS (99 kW) entwickelte und noch bis 1921 Erfolge bei Autorennen erzielte.
1916 errichtet Fiat das AutomobilwerkLingotto im gleichnamigen Stadtteil vonTurin. Die Produktionsanlage war die größte und fortschrittlichste ihrer Zeit und besaß auf dem Gebäudedach eine Rundkurs-Teststrecke mit einer Länge von einem Kilometer.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ab 1919 mit dem Modell501 dieRationalisierung der Produktion durchNormierung vorangetrieben: Die Menge der Stahlrohre wurde um 70 % reduziert, aus über 1000 verschiedenen Metallrohrtypen wurden 36, und mehrere hundert Kugellager wurden auf 52 herabgesetzt. Sowohl Produktion als auch Transport und Lagerhaltung wurden vereinfacht. Der 501 wurde als Limousine, Spider und Torpedo hergestellt und leistete mit 1500 cm³ 23 PS (17 kW). Bis Ende 1926 wurde er 45.000-mal gebaut. Er war ein Exporterfolg und erzielte in seiner Sportversion ab 1920 auch Erfolge bei Rennen.
Ab 1925 führte Fiat bei seinem neuen Modell509 eine weitere Neuerung ein, die den Verkauf und damit die Massenmobilisierung weiter steigern sollte: den Kreditverkauf. Gleichzeitig war der 509 mit nur 1 Liter Hubraum der kleinste Wagen, den Fiat bis dahin gebaut hatte. Es gab ihn als Torpedo, Spider,Cabrio undLimousine.
BeimGroßen Preis von Italien 1927 in Monza wurde der806 vorgestellt. Er galt als avantgardistisches Fahrzeug, das mit 12 Zylindern und Kompressor bei 1500 cm³ 187 PS (138 kW) bei 8500/min leistete und sofort den Grand Prix gewann. Danach zog sich Fiat vom Automobilsport zurück, da man sich auf die Produktion von Massenfahrzeugen konzentrieren wollte.
Fiat erreichte 1932 die Rekordproduktion von 22.122 Einheiten, von denen 6578 exportiert wurden. 1932 wurde auch der Fiat 508 Balilla vorgestellt, der bis dahin bestverkaufte Fiat. Ab 1938 hieß er auch Fiat 1100 L und wurde in verschiedenen Versionen bis 1953 hergestellt. Er war der Wagen für das Volk, „ein Präsent von Fiat an die Italiener“, gebaut als Limousine, Torpedo und Spider, mit anfangs 995 cm³ und einer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h. Fiat vergab Lizenzen, und die Fahrzeuge wurden unter anderem in Frankreich (Simca), Deutschland (NSU-Fiat) und Polen nachgebaut.[5]
DerFiat 1500 des Jahres 1935 war der erste Fiat mit „Wasserfall“-Kühlergrill. Er war 446 cm lang, leistete bei 1493 cm³ 45 PS, fuhr 115 km/h schnell und verbrauchte zwölf Liter je 100 km. 1936 folgte ihm der 500, Topolino genannt, ein minimalistischer Kleinwagen mit zwei Sitzen. Seit 1916 hatte Fiat sich an einem kleinen Modell versucht, ohne dass je eine Serienproduktion daraus wurde. 1937 folgte die Neuauflage des neu konzipierten Balilla, und 1949 wurde der modernisierte 500C auf den Markt geschickt. Das erste neu konzipierte Modell nach dem Krieg und der erste Fiat mit selbsttragender Karosserie war der 1950 erschienene Fiat 1400, dem 1952 mit besserer Ausstattung und vergrößertem Motor der Fiat 1900 folgte. Den 1400 gab es als Limousine und Cabrio, den 1900 als Limousine und Coupé. Der1100 nuova (Typ 103) mit selbsttragender Karosserie erschien 1953 und wurde bis 1970, in Lizenz in Indien bis 2001, produziert. Mit demFiat Turbina testete man 1954 den Einsatz von Gasturbinen im Fahrzeugbau.
DerFiat 600 wurde ab 1955 zum Verkaufserfolg als Limousine und später als Minivan. 1957 kam der Nachfolger des Topolino, der viersitzigeFiat Nuova 500 auf den Markt. Eine verlängerte Version des 600 mit stärkerem Motor lancierte Fiat 1964 alsFiat 850. Ihn gab es auch als Coupé oder als offenen Spider. Größere und teurere Modelle waren der Fiat 1800/2100 ab 1959 und der 1300/1500 ab 1961. Auch der124 erwies sich seit 1966 als großer Verkaufserfolg. Außer in Italien wurde er damals in Lizenz als Murat bei denTofaş-Werken in derTürkei, alsLada 1200 in derSowjetunion und alsSeat 124 und1430 inSpanien hergestellt. 1966 erwarb Fiat eine Beteiligung anFerrari, die sich auch bei der Marke Fiat am JubiläumssportmodellFiat Dino Coupé und Spider zeigte. Der Nachfolger der 1800/2300-Modelle, der130, erschien 1969 alsLimousine undCoupé. Nach knapp 20.000 verkauften Fahrzeugen wurde das Modell 1976 eingestellt.
Mit den neuen Modellen128 und127 hatte man für 1970 und 1972Europas Autos des Jahres entwickelt und trotz sich abzeichnender Qualitätsprobleme große Verkaufserfolge. Zu dieser Zeit wurden Werke in Argentinien und Brasilien aufgebaut, denFiat 126 und denPolski Fiat 1500 baute man in Lizenz inPolen. Außerdem beschloss man Kooperationen mit Alfa Romeo, Ferrari, Peugeot und Saab.
Außer den Großserienmodellen wurden zum einhundertsten Geburtstag des Firmengründers Giovanni Agnelli ab 1966 Sondermodelle entwickelt, wie dasFiat Dino Coupé und Spider, 124 Sport Coupé und Sport Spider.
Fiat Dino (1966–1972)Fiat 124 Sport Spider (1972–1978)
Zu Beginn der 1970er-Jahre produzierte und verkaufte Fiat sowohl weltweit wie auch in Europa mehr Automobile alsVW und war damit nach diesen Kriterien der größte Automobilkonzern in Europa. Das wurde auch in den USA in der Werbung mit dem Slogan „the biggest selling car in europe“ deutlich herausgestellt. Wegen der umfangreichen Produktpalette, die so kein anderer Hersteller anbieten konnte, machte die Firma Werbung mit dem Slogan: „Fiat – jede Größe, jede Leistung, von 18 bis 180 PS“.
Ab Mitte der 1970er-Jahre wurde die Konkurrenz besonders auf den europäischen Märkten immer härter und die damals breite Modellpalette des Herstellers geriet in Bedrängnis. Auf den großen Märkten wie Frankreich und Deutschland standen nationale Alternativen zur Verfügung, wo vorher auf Fiat zurückgegriffen worden war. Schon der132 konnte den125 nicht ersetzen, noch weniger der131 Mirafiori den 124. DerRitmo reichte in der Kompaktklasse nicht an den Erfolg des 128 heran.
Am 23. September 1986 verkaufteLibyen seinen Anteil von 15 Prozent an Fiat an die Familie Agnelli und an die Deutsche Bank.
In den 1980er-Jahren modernisierte Fiat sein Karosseriedesign, etwa mit demUno und dem minimalistischenPanda, der in Deutschland mit dem Werbeslogan „Die tolle Kiste“ vermarktet wurde. Beide waren vonGiorgetto Giugiaro entworfen. Eine Variante des Panda mit Allradantrieb wurde beiSteyr-Puch inÖsterreich gebaut. Es folgte derTipo. Die Rostvorsorge war besser als in den sechziger Jahren, aber der schlechte Ruf als Rostlaube änderte sich nur langsam.
Fiat führte 1987 als erster Hersteller mit dem 1,9 TD i.d. imCroma einen Diesel-Direkteinspritzmotor bei Pkw ein. Fiat selbst vermarktete das nie als Innovation, selbst als Mitte der 1990er-Jahre andere Hersteller folgten.
In den 1990er-Jahren wurde derFiat Marea als erstes Fahrzeug mitCommon-Rail-Dieselmotor vorgestellt, auch diese Innovation wurde innerhalb weniger Jahre bei vielen Herstellern zum Standard. DerPunto ersetzte denUno und derSeicento denCinquecento. Zu jener Zeit war es bei Fiat üblich, dass kein Modell den Namen des Vorgängers erhielt, so erfolgreich es auch gewesen war.
1993 waren mehrere Vorstandsmitglieder von Fiat in einen Korruptionsskandal verwickelt.[6]
Für das Schlussquartal 2005 konnte die Autosparte des Konzerns erstmals seit viereinviertel Jahren wieder einen Betriebsgewinn verbuchen. Auch der Absatz der neuen Modelle entwickelt sich vielversprechend. So war derGrande Punto im ersten Quartal 2006 der meistverkaufte Pkw Europas. Außerdem erhielt Fiat für denSedici 7000 Vorbestellungen innerhalb der ersten zehn Tage, somit wurden auf einen Schlag 2/3 der vorgesehenen 10.000 Autos bis Ende 2006 verkauft. Für den neuen Fiat Bravo (Typ 198) waren 70.000 Exemplare bis Ende Februar 2008 zum Verkauf geplant, im August 2007 wurden jedoch schon über 80.000 verkauft. Der neue Fiat 500 übertraf jegliche Erwartungen, die in das Bestellaufkommen gesetzt wurden. Experten deuten das als „Zeichen eines Turnaround“ und als „geglückte Sanierung“.
Ein großer Erfolg gelang 2007 mit der Einführung des neuenFiat 500 und des neuen Fiat Panda. DerFiat Doblò wurde auch vonOpel alsOpel Combo D angeboten. Der Fiat 500e (electric) wurde in seiner ursprünglichen Form als Konversion des Fiat 500 mit Verbrennungsmotor im April 2013 vorgestellt; der damalige Fiat-CEO, Sergio Marchionne, gab damals an, pro produziertem Auto seien Verluste in Höhe von 10.000 USD angefallen.[7] Seit November 2020 wird der neueFiat 500e an seine Käufer ausgeliefert, hierbei handelt es sich um eine weitgehende Neuentwicklung als reinesBatterie-Elektroauto, die nur äußerlich dem weiter produzierten Verbrenner-Schwestermodell von 2007 ähnlich ist. Aufgrund sinkender Verkaufszahlen der Elektro-Version wird dieses Modell seit 2025 doch auch mit einem Verbrenner angeboten.
Die RegierungSerbiens und Vertreter des italienischen Automobilkonzerns Fiat unterzeichneten am 29. September 2008 einen Joint-Venture-Vertrag, durch den Fiat 67 Prozent desZastava-Werks inKragujevac übernahm. In die Modernisierung von Zastava sollten fast 1 Mrd. Euro investiert werden. Nach den damaligen Plänen Fiats sollte die Produktion desFiat Punto (Typ 199) für das Jahr 2009 auf 15.000 Autos gesteigert werden.
Im Zuge der strategischen Beteiligung derFiat Group an derChrysler Group, später fusioniert zuFiat Chrysler Automobiles (FCA, mit Sitz in Amsterdam, Niederlande), sollten gemeinsame Plattformen entwickelt und genutzt werden.Synergieeffekte waren aus Fiats Sicht vor allem durch eine engere Zusammenarbeit mitDodge zu erwarten. Im dritten Quartal 2011 wurde aus dieser derFiat Freemont vorgestellt, 2013 folgte derDodge Dart in den USA.
Im Januar 2021 fusionierten Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und die französischePSA-Gruppe (PSA) zurStellantis N.V., deren Sitz sich, wie zuvor jener der FCA, erneut im niederländischen Amsterdam befindet.
Nahezu alle Fiat-Logos beinhalten den Jugendstil-Schriftzug mit dem angeschrägten „A“.
AlsAdrian Frutiger in den späten 1960er-Jahren engagiert wurde, um das Corporate Design der Marke neu zu gestalten, entwarf er ein Rautenraster, das sich von den Prospekten bis zu dem Schriftzug der Modelle und dem Markenlogo herabdeklinieren ließ. Im Sinne der Zeit brach es bewusst mit der Tradition.
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden Fiat-Fahrzeuge nach Deutschland exportiert. Aufgrund des Erfolgs gründete Fiat am 5. Mai 1922 die TochtergesellschaftDeutsche Fiat Automobil-Verkaufs-Aktiengesellschaft. Sitz der Gesellschaft war für viele JahreBerlin. Ab 1929 wurden durch Übernahme desHeilbronnerNSU-Werks auch Fahrzeuge in Deutschland gebaut; dorthin wurde auch der Sitz von Fiat Deutschland verlegt. Die alte NSU existierte weiter; zur Abgrenzung wurde das Fahrzeugwerk fortanNSU-Fiat genannt. Ab 1958 stellte die alte NSU jedoch erneut Personenwagen her und ließ Fiat die Verwendung des NamensNSU gerichtlich verbieten. Fiat vermarktete fortan die Fahrzeuge aus dem Heilbronner Werk unter den NamenNeckar undJagst. Diese Markennamen wurden jedoch bald aufgegeben und die Fahrzeuge alsFiat verkauft. 1973 wurde die Produktion in Deutschland eingestellt. Jedoch blieben wichtige Abteilungen von Fiat in Heilbronn bis heute präsent. Erst 2007 wurde die Deutschland-Niederlassung nach Frankfurt verlegt.[8]Nach der Fusion vonFiat Chrysler Automobiles und derGroupe PSA zuStellantis wurde der Sitz von Frankfurt nach Rüsselsheim verlegt, wo in dem historischenOpel-Areal genug Platz zur Verfügung steht.
Fiat verwendet seit den 1950er-Jahren dreistellige interne Modellnummern, die teilweise mit den Verkaufsbezeichnungen übereinstimmten (Fiat 124–133). Hier eine (unvollständige) Liste dieser Nummern. Enthalten sind auch einige Fahrzeuge von Schwester-/Tochtergesellschaften:
In den verschiedensten Ländern wurden und werden Fiat-Modelle in Lizenz und teilweise unter anderen Markenbezeichnungen gebaut. So basiert der russischeLada Nova auf dem Fiat 124 aus dem Jahr 1967, die jugoslawischen Zastavas hatten den Fiat 128 und den Fiat 600 zum Vorbild. InIndien wurde der ehemalige Fiat 1100 alsPremier gebaut. In der Türkei werden nach wie vor Weiterentwicklungen des Fiat 131 Mirafiori in verschiedenen Versionen unter der MarkeTofaş gebaut. Diese Fahrzeuge tragen teilweise sogar Plaketten mit dem Hinweis darauf, dass es sich um Lizenzbauten von Fiat handelt. Der ehemalige Polski-Fiat 125 vonFSO benutzte den Fiat 125 als technische Basis, der Polski-Fiat 126 war ein Nachbau des Fiat 126 vonFSM. Auch die spanischenSeat waren bis zum Beginn der 1980er-Jahre ausschließlich Fiat-Nachbauten. Von 1966 bis 1968 wurden von dembulgarischen HerstellerBalcancar unter der Bezeichnung Pirin-Fiat geringe Stückzahlen der Fiat-Modelle 850, 850 Coupé, 124 und 124 Kombi aus Originalteilen gefertigt.[9]
Das Forschungsprojekt Phylla (griechisch für Blatt) wurde ab 2007[11] zusammen mit demPolitecnico di Torino, der Handelskammer Turin, demEuropäischen Design-Institut und dem BiokunststoffproduzentenNovamont betrieben[12] und von der Regionalregierung desPiemont mit 1,2 Millionen Euro finanziert.[13] Es sollte im Jahr 2010 in Serienproduktion gehen, hatte jedoch im März 2011 nochStudien-Status.[14]
Das Auto hat eine Länge von 2,99 Meter, ein Gewicht von 750 kg und 4 Sitzplätze.[15] Die Kunststoffe, die für die Karosserie verwendet wurden, sollen vollständig biologisch abbaubar sein.
Als emissionsfreie Antriebe sollen drei Alternativen zur Verfügung stehen:
Der Strom sollte nicht nur aus der Steckdose, sondern auch überPhotovoltaikzellen erzeugt werden, die allein für eine Strecke von 12 bis 18 Kilometern reichen sollten.
Aufgrund der Architektur, die Fahrgastzelle und Fahrgestell als getrennte Einheiten definiert, sollte sich das Auto ohne großen Aufwand als viersitziger Pkw, alsPick-up, Minilieferwagen oder Behindertenfahrzeug produzieren lassen.[16]
Seit Mai 2010 existiert ein Projekt namensP-MOB, an dem neben Fiat unter anderem auchSiemens und dieUniversity of Sheffield beteiligt sind.[17] Bis zum Projektende am 30. April 2013 sollte ein Fahrzeug mit integriertenPhotovoltaikzellen entwickelt werden.[18][19]
↑Michael Dünnebier, Eberhard Kittler:Personenkraftwagen sozialistischer Länder. transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1990,ISBN 3-344-00382-8, S. 20
↑Automobilia : l'automobile aux armées: Exporte Italie. 15. April 1918, S. 29, abgerufen am 5. März 2023 (französisch).