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Ferrari

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterFerrari (Begriffsklärung) aufgeführt.
Ferrari N.V.

Logo
RechtsformAktiengesellschaft
ISINNL0011585146
Gründung1947
Sitz
LeitungBenedetto Vigna,CEO[2]
Mitarbeiterzahl5435[1]
Umsatz6,68 Mrd.EUR[1]
BrancheAutomobilindustrie
Websitewww.ferrari.com
Stand: 31. Dezember 2024

Ferrari ist einitalienischerAutomobilhersteller vonSportwagen undFormel-1-Fahrzeugen mit Verwaltungssitz inMaranello in der italienischenProvinz Modena und Rechtssitz inAmsterdam.[1][3][4] Das Unternehmen wurde 1947 vom ehemaligen RennfahrerEnzo Ferrari gegründet.

DieScuderia Ferrari (italienisch für „Rennstall Ferrari“) ist die Motorsportabteilung von Ferrari und ist bis heute das erfolgreichste Formel-1-Team.

Ferrari war von 1966 bis 2014 Tochterunternehmen vonFiat, anschließend bis 2016 mit rund 80 Prozent[5] vonFiat Chrysler Automobiles.

Der Börsengang von Ferrari an derNew York Stock Exchange erfolgte am 21. Oktober 2015.[6] Ferrari wird durch die HoldingExor der italienischen UnternehmerfamilieAgnelli geführt und ist an derBorsa Italiana im LeitindexFTSE MIB gelistet.

Geschichte

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Alfa Romeo 8C 2900 der Scuderia Ferrari
Ferrari 125 von 1947

Die Ursprünge des Unternehmens gehen zurück auf das RennteamScuderia Ferrari, das von 1929 bis 1938 unter der Leitung von Enzo Ferrari unter anderem alsWerksteam vonAlfa Romeo sehr erfolgreich Autorennen fuhr, ohne selbst Fahrzeuge zu bauen. Schon zu diesen Zeiten wurde das heute noch benutzte Logo verwendet: ein sich aufbäumendes Pferd, dascavallino rampante.

Ferrari-Zentrale in Maranello
Ferrari-Werke in Maranello

1940 wurde die Scuderia in „Auto Avio Costruzioni Ferrari“ umbenannt und zog 1943 nach Maranello um, wo sie bis heute ihren Hauptsitz hat. Die Fabrik wurde 1944 durch einen Bombenangriff zerstört und 1946 wieder aufgebaut.

Der erste „echte“ Ferrari war der 1947 gebauteFerrari 125 S Sport mit einem 1,5-Liter-V12-Motor. Ferrari baute damals in erster Linie Rennwagen für Sportwagenrennen wie dieMille Miglia, die auch an Kunden verkauft wurden, um Geld zu verdienen.

Daraus entwickelten sich Straßenwagen, die nicht für den Renneinsatz geeignet waren. Für außergewöhnliches Styling aus dem HausPininfarina bekannt, sind und waren die Autos von Ferrari beliebt bei den 'Reichen und Schönen'. Neben Pininfarina wurden auchScaglietti,Bertone undVignale mit dem Design von Ferraris beauftragt. Im Jahr 1957 wurden 100 Ferraris hergestellt.[7]

Ferrari befand sich öfter in Krisen. Schon in den 1960er Jahren machteFord ein Übernahmeangebot, das abgelehnt wurde, worauf derFord GT40 Ferraris bisherige Vorherrschaft bei den Sportwagenrennen brach. Der Einstieg vonFiat 1969 mit 50 Prozent[8] erbrachte die Finanzen für eine teure Antwort auf denPorsche 917 durch den Bau von 25 Exemplaren desFerrari 512S, aber erst 1972/73 waren die Sportwagen wieder siegreich. Danach stellte Ferrari diese Art von Rennsport ein, zumal das F1-Team 1973 desolat war und einige Rennen aussetzen musste.

In den USA hatten Sicherheits-, Verbrauchs- und Abgas-Vorschriften ab den 1970er Jahren die Sportwagen geradezu „kastriert“ und den Absatz einbrechen lassen. Erst mit dem Tod des GründersEnzo Ferrari 1988 gab es einen Nachfrage-Boom, insbesondere nach Klassikern, samt Beschwörung desMythos Ferrari, da sich manch einer nicht vorstellen konnte, dass auch ohne Enzo Ferrari weiterhin Ferraris entstehen konnten[9]. Mit den Erfolgen in der Formel 1 bekam ab 1996 die Marke endgültig wieder Oberwasser.

Für sportliche Amateure hatte Ferrari jedoch seit Mitte der 1960er Jahre kaum noch geeignete Wagen im Angebot. Erst in jüngerer Zeit wurden Rennversionen der V8-Modelle (Ferrari 360) entwickelt, mit denen sich Kunden-Teams außer im Ferrari-Markenpokal auch der Konkurrenz beiLangstreckenrennen stellen konnten.

Am 4. November 2010 wurde unter dem NamenFerrari World inAbu Dhabi imgleichnamigenEmirat ein 25 Hektar großer Themenpark rund um das schnelle Autofahren eröffnet. Er dient vor allem den Ferrarifreunden und potentiellen Kunden im Nahen Osten als Einstimmung auf die Sportwagenmarke.

Am 29. Oktober 2014 kündigteFiat Chrysler Automobiles (FCA) an, ihre 90-Prozent-Beteiligung an Ferrari im Jahr 2015 abzugeben. Zehn Prozent der Aktien sollten an die Börse gebracht, die restlichen 80 Prozent an die Aktionäre von FCA ausgegeben werden. Diese können seit dem Ferrari-Börsengang ebenfalls über die Börse verkauft werden.[10] 9,74 Prozent an Ferrari hält weiterhin Enzo Ferraris SohnPiero Ferrari, 22,91 % hält dieAgnelli-HoldingExor.[11]Im Verlauf derCovid-19-Pandemie im Jahr 2020 stellte Ferrari Einzelteile fürBeatmungsgeräte her.[12]

2019 lieferte Ferrari weltweit erstmals mehr als 10.000 Fahrzeuge aus.[13]

Das Cavallino rampante

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Geschichte

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Das Emblem der Marke ist ein schwarzes aufbäumendes Pferd auf gelbem Grund, mit den Buchstaben S F für „Scuderia Ferrari“ (Rennstall Ferrari). Das Pferd war ursprünglich das Symbol von BaronFrancesco Baracca, einemFliegerass derAeronautica Militare imErsten Weltkrieg. Baron Baracca wurde am 19. Juni 1918 nach 34 siegreichen Luftkämpfen abgeschossen und avancierte schnell zum Nationalhelden. Er ließ das Pferd auf die Flugzeuge seiner Fliegergruppe malen, weil es im Wappen des KavallerieregimentsPiemonte Cavalleria war, dem er angehört hatte. Die Militäreinheit, in der Enzo Ferraris Bruder, Dino, im Ersten Weltkrieg kämpfte und fiel, hatte das springende Pferd ebenfalls im Wappen. Eine weitere unbewiesene Theorie ist die, dass Baracca das Pferd von einem deutschen Piloten, der das sehr ähnliche Wappen der StadtStuttgart auf seinem Flugzeug trug, kopierte. Rein vom Design scheint dies die schlüssigere Variante zu sein, da das Stuttgarter Pferd merklich mehr Ähnlichkeit mit dem Ferraripferd besitzt. Das Stuttgarter Pferd hat die gleiche Farbkombination und die gleiche Schweifausrichtung. Schwarzes Pferd auf gelben Grund mit einem nach oben zeigenden Schweif, während das Pferd vom Piemonte Cavalleria Regiment Silberfarben auf rotem Grund mit nach unten zeigenden Schweif aufweist. Auch bei der Ausrichtung der Mähne weist das Stuttgarter Pferd deutlich mehr Ähnlichkeit auf.

1923 gewann Enzo Ferrari ein Autorennen inRavenna und traf die Contessa Paolina Biancoli, die Mutter Baraccas. Von ihr erhielt er die Anregung, das Pferd als Emblem zu verwenden. Allerdings durfte das Logo erst ab dem Rennen inSpa-Francorchamps 1932 an den von derScuderia Ferrari verwendetenAlfa Romeos benutzt werden.

Heute ist das sich aufbäumende Pferd ein eingetragenes Warenzeichen für Ferrari.

Bei Ferrari

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Das von Ferrari für die Kunden- bzw. Serienmodelle verwendete Logo zeigt dasCavallino rampante auf einem rechteckigen Feld mit gerundeten Ecken, über dem Pferd ein Band mit denitalienischen Farben, darunter der Schriftzug Ferrari. Es ist traditionell in der Mitte der Fahrzeugfront angebracht. Das zweite, schildförmige Logo (allgemein als „Scudetto“ bezeichnet) mit den Buchstaben S und F in großen schwarzen Kursivbuchstaben an der Basis ist heute für die Scuderia Ferrari reserviert und sitzt normalerweise auf den vorderen Kotflügeln (oder beiMonopostos an den Flanken). Streng genommen dürfte es ausschließlich auf Fahrzeugen angebracht sein, die direkt vom Mutterkonzern im Rennsport eingesetzt werden.[14]

Bei anderen Nutzern

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Der gelbe Hintergrund wurde von Enzo Ferrari hinzugefügt, weil es die Farbe seiner HeimatstadtModena, dem damaligen Sitz des Unternehmens, war. Oft wird jedoch auch behauptet, dass Enzo Ferrari die Farbe wegen seiner Vorliebe für Sonnenblumen verwendete.

Das Pferd steht übrigens nicht nur für Ferrari.Fabio Taglionis UnternehmenDucati benutzte es in den Rennsaisonen 1956 bis 1961 ebenfalls für seine Motorräder.[15] Taglionis Vater war ein Freund von Baron Baracca und flog in seiner Gruppe, der91ª Squadriglia des4º Stormo. Nachdem Ferrari berühmt geworden war, verschwand das Pferd als Logo für Ducati, und es wird vermutet, dass die beiden Firmen ein Abkommen über die Nutzung eingingen.[16]

Der deutsche AutomobilherstellerPorsche hat ebenfalls das Stadtwappen seines Standortes Stuttgart-Zuffenhausen in sein Markenzeichen integriert.[17]

Die TankstellenketteAvanti benutzt in Österreich und Osteuropa ein fast identisches Logo samt schwarz-gelben Farben.

Der schwedische Gitarrist und Ferrari-FanYngwie Malmsteen nannte den zweitenSatz seinerConcerto Suite for Electric Guitar nach dem Ferrari-WappenCavallino rampante.

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  • Bild 1: Familienwappen der Familie Baracca
  • Bild 2:Francesco Baracca posiert vor seinerSPAD S.XIII mit dem aufgemaltenCavallino rampante
  • Bild 3: Wappen des KavallerieregimentsPiemonte Cavalleria
  • Bild 4: Das so genannte Scudetto, wie es von der Scuderia Ferrari benutzt wird, und eigentlich nur auf Werksrennwagen angebracht sein dürfte
  • Bild 5:Lancia-Ferrari D50: ein Formel-1-Rennwagen von Ferrari, den die Scuderia 1956 in der Formel-1-Weltmeisterschaft einsetzte
  • Bild 6: Die rechteckige Version für die Serien- und Kundenmodelle vonS.p.A. Ferrari
  • Bild 7: Üblicherweise auf dem Motor angebrachtes Metall-Schild („Scudetto Rosso“) mit teilweisem Überzug aus rotem Schrumpflack
  • Bild 8: Wappen der Stadt Stuttgart

Modelle

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Nomenklatur

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Viele Typen sowohl der Rennwagen als auch der Straßenautos tragen eine Zahl im Namen, die sich verschieden entschlüsseln lässt.

Bis zur Ära des „Dino“ bezeichnet sie im Regelfall den gerundeten Hubraum eines einzelnen Zylinders. Multipliziert man den Einzelhubraum eines Zylinders mit der Zahl der Zylinder, erhält man den Gesamthubraum. Beispiele: 275 (V12) heißt dann 12 × 275 cm³ = 3,3 l; 625 (Vierzylinder-Reihenmotor) hingegen 4 × 625 cm³ = 2,5 l.

Bei den V6- und V8-Mittelmotor-Ferraris ab den 1970ern wich man davon ab und setzte den gerundeten Gesamthubraum in Dezilitern an die ersten zwei Stellen, die Zylinderzahl an die letzte. Dino 246 ist zu lesen als: Hubraum 2,4 l, 6 Zylinder; Ferrari 308, 328 oder 348 ist dementsprechend ein Achtzylinder mit 3,0, 3,2 bzw. 3,4 l Hubraum.

Bei 12-Zylinder-Flachmotoren mit 180° Zylinderbankwinkel gab die erste Stelle den gerundeten Hubraum in Litern an, die letzten zwei hingegen die Zahl der Zylinder. Beispiel: Ferrari 512 = 5 Liter Hubraum aus 12 Zylindern. Eine Ausnahme stellte der 365 GT4 BB dar – hier wurde der Einzelhubraum eines Zylinders verwendet, obwohl es ein Fahrzeug mit Flachmotor war.

Der Ferrari F355 stellt eine Ausnahme und Übergang zur neuen Nomenklatur dar: 3,5 l mit 5 Ventilen. Die Modelle danach (360, F430, 550, 575, 599) geben direkt den Hubraum an: 3,6 bis 5,99 l.

Der Ferrari 458 Italia folgt offenbar wieder der RegelGesamthubraum an die ersten zwei Stellen, die Zylinderzahl an die letzte – er hat (knapp) 4,5 Liter Hubraum und acht Zylinder.

Zeitleiste

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Zeitleiste derFerrari- undDino-Serienmodelle von 1967 bis heute
Typ / Motor60er70er80er90er2000er2010er2020er
789012345678901234567890123456789012345678901234567890123456
Sportwagen mitMittelmotorV6206246296
V8208 GT4208208 Turbo208 Turbo
308328348F355360F430458488F8
V8 4 Sitzer308 GT4Mondial 8Mondial QVMondial 3,2Mondial t
V12365 GT/4 BB512 BB512 BBiTestarossa512 TRF512 MDaytona SP3
Sportwagen mitFrontmotorV8CaliforniaPortofino
V8 4 SitzerRomaAmalfi
V12330 GTC365 GTC365 GTB/4550575599F12berlinetta81212Cilindri
Monza SP
V12 4 Sitzer365 GT365 GTC/4365 GT4400 GT400i412456 GT456 M612 ScagliettiFFGTC4Lusso
Super­sportwagenV6F80
V8288 GTOF40SF90849 Testarossa
V12F50Enzo FerrariLaFerrari
SUVV12Purosangue
RennwagenF40 LMFXXFXX K
  •  Unter der Marke „Dino“ vertrieben
  • Sechs- und Achtzylinder

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    Ferrari Dino 246 (1969)
    Ferrari 296 GTB (2022)

    Sechszylinder:

    Achtzylinder:

    Ferrari 308 GTB (1975)
    Ferrari F360 Modena (1999)
    Ferrari 488 GTB (2015)
    Ferrari F8 Spider (2019)
    Ferrari Roma (2020)

    als 2+2-Sitzer:

    Zwölfzylinder

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    Ferrari 166 Inter Coupé Touring (1949)

    „Amerikanische“ Linie:

    „Europäische“ Linie:

    Ferrari 250 GT Berlinetta Comp. (1961)
    Ferrari 275 (1967)
    • Ferrari 250 Europa/Europa GT/GT/GT Coupé/GT Spyder California/GT Lusso (1953–1964)
    • Ferrari 275 GTB / GTB/4 (1964–1968)

    „gemeinsame“ Linie:

    Ferrari Testarossa (1984)
    Ferrari F12berlinetta (2013)
    Ferrari 12Cilindri (2024)

    als 2+2-Sitzer:

    Ferrari FF (2011)

    SUV:

    Ferrari Purosangue (2023)

    Supersportwagen

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    Ferrari F40 (1987)
    Ferrari Enzo Ferrari (2004)
    Ferrari LaFerrari (2013)
    Ferrari F80 (ab 2025)

    Rennsportwagen

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    Ferrari 750 Monza Scaglietti Spider (1954)
    Ferrari 500 Testa Rossa (1956)

    Einzelanfertigungen, Prototypen und Designstudien

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    Grand-Prix- und Formel-1-Wagen

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    Alberto Ascari und Luigi Villoresi auf Ferrari 500, beim Großen Preis von Italien 1952
    Ferrari 156 (1961)
    Ferrari 312F1 (1966)
    Ferrari 312T (1976)
    Ferrari F2003-GA (2003)
    Ferrari SF15-T (2015)
    Ferrari F1-75 (2022)

    Formel-2-Wagen

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    Ferrari Dino 166F2

    Andere Monopostos

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    Absatz und Gewinnanteil nach 2008

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    Ferrari-Präsentation auf demPariser Autosalon 2018

    Die Jahresproduktion belief sich im Jahr 2008 auf 6.452 Fahrzeugeinheiten. 2010 wurden 6.500 Fahrzeuge verkauft, 27 Prozent der verkauften Fahrzeuge gingen in die USA.[18] 2011 wurde dieser Rekord mit 7.195 Fahrzeugen überboten.[19] 2014 vertratLuca di Montezemolo die Strategie, durch eine Begrenzung der Stückzahl auf 7.000 Fahrzeuge pro Jahr die Exklusivität zu wahren.[20] 2022 wurden mit 13.221 Ferraris erstmals über 13.000 Fahrzeuge ausgeliefert.[13] Das Jahr 2024 war mit 13.752 verkauften Fahrzeugen das bisher erfolgreichste in der Geschichte von Ferrari.[1]

    Einer Studie des deutschenWirtschaftswissenschaftlersFerdinand Dudenhöffer zufolge, erwirtschaftete Ferrari (im ersten Halbjahr 2018) etwa 69.000 EuroBetriebsgewinn pro verkauftem Fahrzeug. Damit ist Ferrari der profitabelste aller untersuchten Automobilhersteller.[21] 2024 waren es durchschnittlich über 135.000 Euro pro Fahrzeug.[22]

    Homologation

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    Für den Einsatz im seriennahen Motorsport sind/waren folgende Modellehomologiert. Hervorgehoben sind Modelle die aktuell eingesetzt werden.

    Siehe auch

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    Literatur

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    • Leonardo Acerbi, Luciano Greggio:60 Jahre Ferrari: Bewegende Momente. Heel, Königswinter 2007,ISBN 978-3-89880-815-6.
    • Dennis Adler:Ferrari: Mythos Maranello. Delius Klasing, Bielefeld 2010,ISBN 978-3-7688-3176-5.
    • Ralph Alex:70 Jahre Ferrari (auto motor und sport-Edition). Presse Stuttgart GmbH & Co, Stuttgart 2017,ISBN 978-3-613-30844-2.
    • Keith Bluemel:Das Original: Ferrari V12: Alle Frontmotormodelle 1965–1973. Heel, Königswinter 2004,ISBN 978-3-89880-215-4.
    • Roberto Bonetto:Ferrari: Leidenschaft in Rot. White Star, Wiesbaden 2011,ISBN 978-3-86726-181-4.
    • Roberto Bonetto (Hrsg.):Ferrari: Renn- und Sportwagen. Chronologie eines Erfolges. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2004,ISBN 978-3-613-02459-5.
    • Matthias Braun, Alexander Franc Storz, Ernst Fischer, Manfred Steinert:Ferrari: Straßen- und Rennsportwagen seit 1946. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006,ISBN 978-3-613-02651-3.
    • Peter Braun, Gregor Schulz:Das grosse Ferrari Handbuch. Alle Serien- und Rennfahrzeuge von 1947 bis heute. Heel, Königswinter 2006,ISBN 978-3-89880-501-8.
    • Etienne Cornil:Ferrari by Pininfarina: Die komplette Geschichte. Deutsche Übersetzung von Dorko M. Rybiczka. Heel, Königswinter 2002,ISBN 978-3-89365-833-6.
    • Antonio Ghini (Hrsg.):Ferrari 1947–1997. Das offizielle Buch. Heel, Königswinter 1998,ISBN 978-3-89365-706-3.
    • Alan Henry:Die Ära der Ferrari Prototypen: 1962 bis 1973. Heel, Königswinter 2008,ISBN 978-3-86852-044-6.
    • Rüdiger Kaufmann, Jens Fichtner:Ferrari: Seriensportwagen seit 1970 (Typenkompass). 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2012,ISBN 978-3-613-03430-3.
    • Brian Laban:Ferrari: Die Geschichte einer Legende. Vom 166 MM Barchetta bis zum F 430. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2005,ISBN 978-3-613-30535-9.
    • Hans-Karl Lange:Ferrari: Alle Straßensportwagen seit 1950. Moewig, Rastatt 1990,ISBN 978-3-8118-3055-4.
    • Pete Lyons:Ferrari. Geschichte, Typen, Technik. Heel, Königswinter 1990,ISBN 978-3-89365-206-8.
    • Christiane Oppermann:Ferrari: Das schnellste Unternehmen der Welt. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2005,ISBN 978-3-593-37649-3.
    • Antoine Prunet, Peter Vann:Mythos Ferrari. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1991,ISBN 978-3-613-01245-5.
    • Rainer W. Schlegelmilch, Hartmut Lehbrink, Jochen von Osterroth:Ferrari. h.f.ullmann, Potsdam 2016,ISBN 978-3-8480-1097-4.
    • Gregor Schulz, Thomas Lang:Ferrari Legenden. Heel, Königswinter 2008,ISBN 978-3-89880-710-4.
    • Ingo Seiff:Ferrari. 2. Auflage. Hoffmann und Campe, Hamburg 1998,ISBN 978-3-455-08265-4.
    • Leonildo Turrini (Hrsg.):Ferrari. Best of: Die Modelle – Die Fahrer – Die Siege. Panini Verlags GmbH, Stuttgart 2017,ISBN 978-3-8332-3496-5.
    • Matthias Urban:Handbuch der Ferrari Seriennummern: Ferrari Serial Numbers 1947–2007 (Ferrari World). Heel, Königswinter 2007,ISBN 978-3-89880-711-1.
    • Saverio Villa:Ferrari: Die legendären Modelle vom Ferrari 166 MM bis zum Ferrari 458 Speciale. Übersetzung von Arancho Doc. Edizioni White Star SrL, Novara 2014,ISBN 978-88-6312-231-2.

    Weblinks

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    Commons: Ferrari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    Wiktionary: Ferrari – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Einzelnachweise

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    1. abcdeferrari.com. (pdf) 2024 Annual Report. Ferrari N.V., 21. Februar 2025, abgerufen am 10. März 2025. 
    2. ferrari.com – Board of Directors
    3. theguardian.com – Ferrari kickstarts split from Fiat Chrysler by filing for NYSE share listing
    4. sec.gov – New Business – As filed with the Securities and Exchange Commission on July 23, 2015
    5. fcagroup.com – Group Structure
    6. finanzen.net – Ferrari-Börsengang: Autobauer startet bei IPO durch
    7. Traumautos: Ferrari-Historie von der Klitsche zum Börsengang. In: manager-magazin.de. 7. Juli 2015, abgerufen am 5. Juli 2025. 
    8. ferrari.com – Geschichte von Enzo Ferrari (deutsch, englisch, italienisch)
    9. ferrari.com – Geschichte der Firma Ferrari (deutsch, englisch, italienisch)
    10. mmq/dpa/Reuters: Ferrari soll an die Börse. In: Spiegel Online. 30. Oktober 2014, abgerufen am 5. Juli 2025. 
    11. forbes.com – FCA's Ferrari Move Likely To Make Capital Raising Exercise Run Smoothly
    12. Ferrari makes parts to turn snorkel masks into coronavirus kit. In:Reuters. 16. April 2020 (reuters.com [abgerufen am 17. April 2020]). 
    13. abAlexandre Filluzeau: Ferrari: Ein Jahr 2022, das noch immer alle Rekorde bricht. In: italpassion.fr. 4. Juli 2025, abgerufen am 5. Juli 2025. 
    14. Claudio De Felici: Storia del logo Ferrari con simbolo del cavallino rampante donato da Baracca. In: newsauto.it. 31. März 2023, abgerufen am 24. Mai 2025 (italienisch). 
    15. FRANCESCO BARACCA - IL CAVALLINO RAMPANTE. In: Bassa Romagna Mia. Abgerufen am 24. Mai 2025 (italienisch). 
    16. Ferrari e Ducati, ecco 10 cose che hanno in comune | inSella. Abgerufen am 24. Mai 2025 (italienisch). 
    17. https://www.diepresse.com/5451590/wieso-ferrari-und-porsche-das-gleiche-vieh-spazieren-fuehren
    18. Ferrari esquiva la crisis en EEUU: récord de ventas en 2010,Empresas,. In: expansion.com. 11. Januar 2011, abgerufen am 5. Juli 2025. 
    19. Ferrari schloss 2011 mit Rekordergebnis ab. In: newsv2.orf.at. 20. Februar 2012, abgerufen am 5. Juli 2025. 
    20. Tom Grünweg: Ferrari-Strategie: Di Montezemolo trimmt die Marke auf Exklusivität. In: Spiegel Online. 20. Mai 2014, abgerufen am 5. Juli 2025. 
    21. Profitabilität der Autokonzerne: Ferrari verdient 69.000 Euro pro Auto - Tesla verliert 11.000 Euro. In: Manager Magazin. 8. August 2018, abgerufen am 8. August 2018. 
    22. Roland Hildebrandt: Welche Autohersteller im Jahr 2024 am profitabelsten waren. In: de.motor1.com. 3. April 2025, abgerufen am 5. Juli 2025. 
    Automodelle vonFerrari

    Aktuelle Modelle:12Cilindri |296 |849 Testarossa |Amalfi |F80 |Purosangue |Roma |SF90

    Historische Modelle:AAC 815 |125 |159 |166 |195 |208 |212 |250 |250 GT Boano/Ellena |250 GT Coupé |250 GT 2+2 |250 GT Berlinetta LWB |250 GT Berlinetta SWB |250 GTO |275 |275 GTB |275 GTB/4 |275 GTB/4 NART Spyder |275 GTS |288 GTO |208/308 |328 |330 |330 America |330 GT 2+2 |330 GTC |330 GTS |330 GTO |340 |340 America/342 America |348 |360 |365 |365 California Spyder |365 GT 2+2 „Queen Mary“ |365 GTB/4 „Daytona“ |365 GTC/4 |375 America |400 Superamerica |400i/412i |410 Superamerica |430 |456 GT/MGT |458 |488 |500 Superfast |512 BB/BBi |550 |575 |599 |612 Scaglietti |812 |GTC4Lusso |California |Daytona SP3 |Dino 206 |Dino 246 |Dino 308 GT 4 |Mondial |Monza SP |Portofino |Testarossa |FF |F12berlinetta |F355 |F40 |F50 |F8 |FXX |Enzo |LaFerrari |FXX K

    Prototypen, Einzelstücke und Stilstudien:Dino Berlinetta Speciale |Motto-Ferrari |Nembo Ferrari |Superfast/II/III/IV |512 S Berlinetta Speciale |512 S Modulo |250 GT Zagato 3Z |365 GTC/4 Spider |BR20 |P4/5 |Pinin |FX |Mythos |F90 |Omologata |GG50 |KC23 |SC40 |SP-8 |SP12 EC |SP38 |SP48 Unica |SP51 |Fioravanti F100

    Italienische Pkw-Automobilmarken ab 1945

    Aktuelle Marken:Abarth |Alfa Romeo |Birba |Casalini |Cirelli |Covini |Dallara |DR |EMC |Estrima |Evo |Ferrari |Fiat |Giotti |Ich-X |Italcar |Italdesign |Lamborghini |Lancia |Maserati |Pagani |Pambuffetti |Piaggio |Pininfarina |Sportequipe |Tazzari |Tiger |XEV

    Ehemalige Marken:ACAM |ACM |Aermacchi |Aguzzoli |Albanesi |ALCA |All Cars |ASA |ATL |Atomo |ATS |Auto Mirage |Autobianchi |Autozodiaco |B. Engineering |Baldi |Bandini |Benelli |Bertone |Biagini |Bizzarrini |BMA |Bugatti |Burgert |Ciemme |CIMEM |Cisitalia |Cizeta |Cizeta-Moroder |De Tomaso |Delta |Dino |Ducati |Embo |Ennezeta |Ermini |FAAM |Ferves |FIAM |FIM |Fimer |Fioretti |Fissore (1971–1982) |Fissore (1993–1999) |Fontauto |Ford |Fornasari |Fusi |Galassi |Ghia |Giannini |Giaur |Gilco |Grecav |Grignani |Ickx |IMP |Innocenti |Intermeccanica |Iso |Isotta Fraschini |Iveco |Lambro |Lawil |Leone |Leontina |LMX |Lombardi |Martin Motors |Mazzanti |Mi-Val |Micro-Vett |Modulo |Momo |Moretti |MV Agusta |Nardi |Nardi & Danese |Nembo (1965–1967) |Nembo (1970–1971) |OPES |Orsa |OSCA |OSI |Otas |Panther |Pasquali |Pasquini |Patriarca |Pennacchio |PGE |Puma |Qvale |Rayton Fissore |Romanazzi |SAMAS |Savio |Scoiattolo |Serenissima |Siata |Sibona-Basano |SILA |Sirex |Siva |Stanga |Stanguellini |Strale |Taraschi |Thomassima |Totem |Town Life |Urbanina |Vignale |Volpe |Volugrafo |Willam |Zagato |Zanella

    Unternehmen imFTSE MIB(Stand: 14. März 2025)
    Unternehmen imEURO STOXX 50(Stand: April 2025)
    Unternehmen imEuronext 100(Stand: 31. Dezember 2024)

    Accor |Adyen |Aegon |Aéroports de Paris |Ahold Delhaize |AIB Group |Air Liquide |Airbus |Aker BP |AkzoNobel |ArcelorMittal |Argenx |ASM International |ASML |ASR Nederland |Assicurazioni Generali |Axa |Bank of Ireland |BE Semiconductor |BioMérieux |BNP Paribas |Bouygues |Bureau Veritas |Campari |Capgemini |Carrefour |Crédit Agricole |D’Ieteren |Danone |Dassault Systèmes |DNB |DSM-Firmenich |Edenred |EDP |EDP Renováveis |Eiffage |Enel |Engie |Eni |Equinor |EssilorLuxottica |Eurofins Scientific |Euronext |Ferrari |FinecoBank |Galp |Groupe Bruxelles Lambert |Havas |Heineken |ING Groep |Intesa Sanpaolo |INWIT |Ipsen Group |Jerónimo Martins |KBC Group |Kering |Kerry Group |Kingspan Group |Kongsberg Gruppen |KPN |Legrand |Leonardo |Mediobanca |Michelin |Moncler |Mowi |NN Group |Norsk Hydro |Orange |Pernod Ricard |Philips |Poste Italiane |Prosus |Prysmian |Publicis Groupe |Recordati |Renault |Ryanair |Safran |Saint-Gobain |Sanofi |Sartorius Stedim Biotech |Schneider Electric |Shell |Snam |Société Générale |Sodexo |Stellantis |STMicroelectronics |Telenor |Tenaris |Terna |Thales Group |TotalEnergies |UCB |Unicredit |Unibail-Rodamco-Westfield |Veolia |Vinci |Vivendi |Wolters Kluwer

    44.53416666666710.857777777778Koordinaten:44° 32′ 3″ N,10° 51′ 28″ O

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