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Fehler

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterFehler (Begriffsklärung) aufgeführt.

EinFehler ist dieAbweichung einesZustands,Vorgangs oderErgebnisses von einemStandard, denRegeln oder einemZiel.

Er wird auch definiert als ein „Merkmalswert, der die vorgegebenen Forderungen nicht erfüllt“ und als „Nichterfüllung einer Anforderung“;[1] dabei wird die Anforderung definiert als „Erfordernis oder Erwartung, das oder die festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist“.

Anzeige eines Fehlers? Ob eine Uhr außer Betrieb ist oder welche falsch anzeigt, ist auf dem Foto nicht entscheidbar.
Beispiel für ein fehlerhaftes Formular (fehlender vordefinierter Raum für die Angabe des Kalenderdatums) und für fehlerhafte Befüllung des Formulars (der Unterstrich vor „den“ ist eigentlich für den Ort der Ausstellung gedacht)

Allgemeines

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Um einen Zustand oder ein Ergebnis als Fehler zu erkennen, muss eine Bewertung erfolgen. Dazu wird eine Definition benötigt, wie der beabsichtigte Zustand, das erwartete Ergebnis oder das gewünschte Verhalten aussehen soll. Außerdem kann eine zulässige Abweichung vom fehlerfreien Soll zum Ist definiert werden. Wenn der Ist-Zustand oder das Ist-Ergebnis vom Soll abweicht, so kann dies als Fehler bewertet werden.Um einen Fehler festzustellen, ist also immer eine Beschreibung der Erwartung erforderlich, mit der eine Bewertung des tatsächlichen Ergebnisses vorgenommen wird.

Als Beschreibung der Erwartung kommen beispielsweise Normen in Frage. Normen sindrechtliche,soziale,sprachliche odertechnische Vorgaben oder der inArbeitsanweisungen geregelteArbeitsablauf. Wird hiervon abgewichen, handelt es sich um einen Fehler. Diese Normen müssen vorher feststehen und den Beteiligten bekannt sein, sonst liegen keine fehlerhaften Normabweichungen vor. Werden sie eingehalten, bestehtKonformität mit Normen oder Regeln; Abweichungen hiervon sind als Fehler nachweisbar. Fehler betreffen nicht nurHandlungen wieKunstfehler oderGussfehler, sondern auch Zustände wieHerzfehler oderMaterialfehler. Fehler ist auch das, was einerSache bzw. einerGegebenheit fehlt, etwa eine fehlendeRohrleitung oder fehlendeInformationen. Der Fehler steht jedoch auch für die Abweichung eines gemessenen Wertes vomwahren Wert oder von derFehlertoleranz.George A. Miller definierte Fehler deshalb im Jahre 1960 als alle Abweichungen des Ist-Zustandes vom Soll-Zustand.[2] Der Ist-Zustand, etwa das tatsächlich erzielteArbeitsergebnis, wird mit dem Soll-Zustand (hier dieArbeitsaufgabe) verglichen. Deshalb kann ein Fehler auch dadurch aufgedeckt werden, dass eineHandlung oder einMessergebnis nachträglich einerBeurteilung unterzogen wird. Hierbei kann es wiederum zuBeurteilungsfehlern kommen.

Fehler betreffen alle Lebensbereiche, sind jedoch in manchen besonderssalient, wie beispielsweise in der Schule,[3] im Straßenverkehr oder imArbeitsprozess. Fehler liegen allen Worten aus seiner Wortfamilie wie Scheitern,Schwachstelle,Störung,Täuschung oder Versagen zugrunde. JederUnfall (etwaStraßenverkehrsunfall) oder jederUnglücksfall (Arbeitsunfall,Haushaltsunfall,Sportunfall) ist ein plötzlichesEreignis, das erheblichenSchaden an Menschen oder Sachen verursacht und weiteren Schaden zu verursachen droht;[4] beide sind auf vorangegangene Fehler zurückzuführen. Sie sind mit negativenHinweisreizen (Angst,Ärger,Scham) verbunden, so dass man Fehler zu vermeiden oder zu verheimlichen sucht (Unfallflucht).

Etymologie

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Die Worte „Fehler“, „fehl“, „fehlen“ oder „falsch“ wurzeln auf Betrug/Täuschung (lateinischfalla -Substantiv- oderlateinischfallere -Verb-).[5]Hermann Weimer wies bereits 1925 darauf hin, dass „bei weitem nicht alles, was falsch ist, ein Fehler“ sein muss.[6][7]

Fehlerursachen

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Beim Menschen liegen den Fehlern überwiegend psychologische Ursachen zugrunde. Hierzu gehören insbesondere zu geringe oder fehlendeAufmerksamkeit,Konzentration oderMotivation sowieAblenkung,Monotonie,Müdigkeit oderStress. DieArbeitskurve (Lernkurve) gibt deutliche Hinweise auf physiologische Fehlerpotenziale (Arbeitsbelastung,Ermüdung). Ursachen maschineller Fehler sind aufBedienfehler, mangelndeWartung oderInstandsetzung, überhöhteArbeitsintensität, nicht bestimmungsgemäßenGebrauch,Abnutzung,Verschleiß oderMaterialermüdung zurückzuführen.

Diese Fehlerursachen können schließlich auch danach unterteilt werden, ob sie in derUmwelt der handelnden Person oder innerhalb derPerson liegen:[8]

Diese externen (Umfeld) und internen Fehlerquellen können isoliert oder auch kombiniert auftreten.

Fehlerarten

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In derFehleranalyse gab es viele Versuche, die Fehlerarten zu systematisieren. So gibt es die Einteilung in

  • strukturelles/mechanisches/sonstiges Versagen,
  • Informationsfehler, Diagnosefehler, Zielfehler, Strategiefehler, Prozedurfehler und Ausführungsfehler.[9]
  • James Reason klassifizierte 1990 menschliche Fehler nachunbeabsichtigt (Aufmerksamkeitsfehler),vergesslich (Gedächtnisfehler),fehlerhaft (regelbasierte Fehler) undbeabsichtigt (Verstoß gegen Routine, Ausnahmeverstoß, Sabotage).[10]

Außerdem kann man Fehler in systematische und zufällige einteilen:

  • Einsystematischer Fehler liegt vor, wenn Normen oder Messgeräte falsch oder ungenau sind und die – eigentlich objektiv richtigen – Arbeitsergebnisse hiervon abweichen. Ist beispielsweise eineWaage falschjustiert, können die Gewichte der gewogenen Gegenstände nicht genau bestimmt werden. Diese Fehler entstehen durch gesetzmäßige Zusammenhänge einerHandlung, die auf fehlerhafte Normen trifft. DieFehlerhäufigkeit liegt hierbei sehr hoch, im Extremfall bei 100 %. Die Fehlerbehebung setzt bei der übergeordneten Fehlerquelle an und führt zur Beseitigung einer Vielzahl von fehlerhaften Messungen.
  • Ein zufälliger Fehler tritt ohne gesetzmäßigen Zusammenhang durchZufall auf und beruht auf dem Fehlverhalten durchmenschliche Fehler,technische Defekte oder maschinelle Fehlfunktionen. Um letztere handelt es sich, wennMaschinen oder sonstigeApparate nicht aufgabenkonformfunktionieren. Die Fehlerhäufigkeit ist bei zufälligen Fehlerntendenziell wesentlich geringer als bei systematischen Fehlern. Die Fehlerbehebung ist dagegen schwieriger als bei systematischen Fehlern, weil jedes einzelne Fehlerobjekt eine andere Fehlerursache haben kann.

Verkettungen von Fehlern in einem Zusammenhang werdenFehlerkette genannt; sie können zu einem Zusammenbruch ganzer Systeme führen,[11] z. B.Flugzeugabsturz oder weiträumigerStromausfall.

Klassifizierung von Fehlern

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Fehler werden nach ihren Auswirkungen in derFehlerklassifizierung wie folgt eingeteilt:[12]

Die Folgen eines Fehlers sind in der Regel unerwünscht. Daher werden Fehler häufig – aber nicht ausschließlich – nach der Schwere derFehlerauswirkungen klassifiziert. Nach dem Fehlerausmaß unterscheidet man zwischen

Entscheidend für die Fehlererkennung ist, wer die Fehler entdeckt, entweder der Handelnde selbst oder ob Fehler erst bei derKontrolle auffallen.Lediglich 20–30 % der Fehlerarten sind nach derPareto-Verteilung für 70–80 % aller Fehler verantwortlich.[14]

Fehler in einzelnen Fachgebieten

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In einzelnenFachgebieten gibt es andere Fehlerarten, wie etwa in derPädagogik oderMathematik. Die Pädagogik kenntReproduktionsfehler (mangelnder Abruf gelernter Inhalte),Verständnisfehler (Verständnisschwierigkeiten),Anwendungsfehler (mangelnde Anwendung von vorhandenem Wissen in neuen Situationen) oderKommunikationsfehler (Missverständnisse). Dienumerische Mathematik definiert den Fehler anders als die Umgangssprache. Danach liegt ein Fehler vor, wenn durch den Verstoß gegenRechenregeln, die Verwendung von falschenGleichungen oder eine falsche mathematischeSchlussfolgerung ein unbrauchbares Ergebnis entsteht. Auch die Abweichung einesNäherungswerts von einem – meist unbekannten –wahren Wert ist ein Fehler.[15]

Alltag

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Häufige Alltagsfehler sindDenkfehler,Druckfehler,Fat-Finger-Fehler,Rechenfehler,Rechtschreibfehler,Hörfehler,Sprechfehler oderTippfehler. Sie alle können zu groben Fehlern werden, wenn sie unentdeckt bleiben und Schäden auslösen.Wahrnehmungsfehler sindMängel derFähigkeit, aus sensorischen Informationen ein umfassendes und adäquates Abbild von Eigenschaften der physikalischen und sozialen Umwelt abzuleiten.[16]

Wirtschaft

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Oberstes Ziel derProduktion vonGütern undDienstleistungen ist die Vermeidung vonFehlproduktion, um dieProdukt- undDienstleistungsqualität nicht zu beeinträchtigen undFehlerkosten zu verhindern. Dies trägt sowohl zurProduktsicherheit als auch zurKundenzufriedenheit bei und setzt eine möglichst hoheArbeitsqualität voraus. DieNull-Fehler-Strategie zielt auf eine möglichst fehlerfreie Produktion ab, bei der keinAusschuss erzeugt werden soll und daher keineNacharbeit notwendig wird. Die früheren DIN ISO 8402 und DIN 55350 beschrieben den Fehler als „Nichterfüllung einer festgelegten Forderung“. Darunter fallen Fehlerarten wie derPlanungsfehlschluss, dieFehlentscheidung,Konstruktionsfehler oderFehlbesetzung.

AlsFehlerfolgekosten werden alle Kosten bezeichnet, diekurz-,mittel- undlangfristig durch die Auswirkung von Fehlern entstehen.[17]

Recht

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DieRechtswissenschaft befasst sich einerseits mit Fehlern in derRechtsetzung (z. B. unbewussteGesetzeslücken), anderseits mit solchen derRechtsanwendung (z. B.Verfahrensfehler).

Im Recht ist jede Abweichung von einerRechtsnorm als Fehler anzusehen. ImZivilrecht ist dieSorgfalt eineVerhaltensnorm, von derFahrlässigkeit undVorsatz fehlerhaft abweichen. DasStrafrecht oderNebenstrafrecht bedroht die imStraftatbestand oder inOrdnungswidrigkeiten zum Ausdruck kommenden Verhaltensfehler mitStrafe.

Zivilrecht

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Ein ärztlicherBehandlungsfehler wird vermutet, wenn sich ein allgemeines Behandlungsrisiko verwirklicht hat, das für den Behandelnden voll beherrschbar war und das zur Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit desPatienten geführt hat (§ 630h Abs. 1BGB). Alleberatungsintensiven Berufe beinhalten das Risiko derFalschberatung. DerReiseveranstalter ist verpflichtet, dieReise so zu erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach demReisevertrag vorausgesetzten Nutzen aufheben oder mindern (§ 651c Abs. 1 BGB).

EinProdukt hat einen Fehler, wenn es nicht dieSicherheit bietet, die unter Berücksichtigung aller Umstände, insbesondere seiner Darbietung, des Gebrauchs, mit dem billigerweise gerechnet werden kann oder des Zeitpunkts, in dem es in den Verkehr gebracht wurde, berechtigterweise erwartet werden kann (§ 3 Abs. 1ProdHaftG). Wird durch den Fehler eines Produkts jemand getötet, sein Körper oder seine Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derHersteller des Produkts verpflichtet, dem Geschädigten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen (§ 1 Abs. 1 ProdHaftG).

Verwaltungsrecht

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EinVerwaltungsakt istnichtig, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommenden Umstände offensichtlich ist (§ 44 Abs. 1VwVfG). Ein schwerwiegender Fehler macht den Verwaltungsakt schlechterdings unerträglich, ihn also „mit tragenden Verfassungsprinzipien oder der Rechtsordnung immanenten wesentlichen Wertvorstellungen unvereinbar erscheinen lässt [...]. Die an eine ordnungsgemäße Verwaltung zu stellenden Anforderungen müssen in einem so erheblichen Maße verletzt sein, dass von niemanden erwartet werden kann, den Verwaltungsakt als verbindlich anzuerkennen“.[18] Zu unterscheiden ist der bloß unrichtige, der rechtswidrige und derunwirksame Verwaltungsakt. Unrichtige Verwaltungsakte beinhalten die in§ 42 VwVfgG aufgezählten Fehler (Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten).

Strafrecht

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EineStraftat ist gekennzeichnet durch dieTatbestandmäßigkeit,Rechtswidrigkeit undSchuld. Der Kern des Schuldvorwurfs besteht darin, dass derTäter rechtswidrig gehandelt hat, obwohl er seinenAnlagen und Umständen entsprechend fähig war, normgemäß zu handeln.[19] Erfüllt er mithin durch sein schuldhaftes Fehlverhalten eine bestimmte Strafnorm, so droht ihm Strafe.

Mathematik

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Korrektemathematische Beweise müssen frei vonFehlschlüssen und sonstigenLogikfehlern sein.

Rundungsfehler sind wissentlich in Kauf genommene geplante Abweichungen,Rechenfehler dagegen geschehen meist unbewusst.

In derStatistik gibt esFehler 1. und 2. Art,zufällige Fehler undStichproben- oderStandardfehler.

Biologie

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Beispiel für eine harmloseMutation, die bei der betroffeneTulpe zu einer farblichen Abweichung geführt hat

Genetisch betrachtet werden Fehler, die bei derTranskription entstehen, alsMutationen bezeichnet. Als Ursache für diese Veränderungen können unterschiedlicheMutagene in Frage kommen, welche die Wahrscheinlichkeit einesDNA-Schadens steigen lassen. Nicht nur bei der Transkription, sondern auch bei derTranslation kann es zu Fehlern kommen, die zur Veränderung desErscheinungsbildes oder dergenetischen Ausstattung eines Lebewesens führen können. Im ungünstigsten Fall führt die Veränderung zu schweren Beeinträchtigungen oderFehlbildungen.[20] Dennoch werden diese Fehler in der Biologie nicht nur als negativ betrachtet, da sie auch Eigenschaften hervorbringen können, welche die Anpassung einesOrganismus begünstigen können. Diese Mutationen können so zu einemevolutionären Vorteil werden (siehe hierzu:Selektion)[21]. Im Labor können Mutationen darüber hinaus unter kontrollierten Bedingungen gezielt herbeigeführt werden. In derPflanzenzüchtung wird hierfür oftStrahlung (z. B.Röntgen- oderNeutronenstrahlung) verwendet, durch deren Einsatz sich die Häufigkeit der auftretenden Mutationen signifikant erhöht.

Technik

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Fehler und ihre Folgen können auch durch Fehlfunktionen wietechnische Defekte verursacht werden. In diesem Fall wird der Fehler nicht durch Menschen verursacht, die ein System oder ein Gerät benutzen und bedienen, sondern sie entstehen bei Produktion und/oder Konstruktion (Konstruktionsfehler). Vielfach sind technische Fehler deshalb im weiteren Sinne wiederum auf menschliche Fehler in derKonstruktionsphase oder imProduktionsprozess zurückzuführen. DieFehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA) versucht alle möglichen Fehler, die Fehlerfolgen und möglichen Fehlerverkettungen systematisch zu erkennen und zu bewerten, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Die digitaleDatenübertragung verwendetFehlerkorrekturverfahren.

Physik und Messtechnik

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Hauptartikel:Messabweichung undMessgeräteabweichung

Dieklassische Physik setzt für die verwendetenphysikalische Größen eindeutigewahre Werte voraus. Ziel derMesstechnik ist es, die Werte dieser Größen mit abschätzbarer Annäherung zu ermitteln. In aller Regel verbleibt aber eine Abweichung von dem Wert, der mit der Definition der betrachteten speziellen Größe übereinstimmt. Die Bezeichnung jeder Art von Messabweichung alsFehler geht aufCarl Friedrich Gauß zurück und wurde bis in das Jahr 1983 beibehalten.[22]

Im Sinne der Definition des Begriffs Fehler als „Nichterfüllung einer Anforderung“ gilt die Bezeichnung Fehler (seit 1983) nur für unzulässige Realisierungen, wie sie durch technische Unzulänglichkeiten einer Messeinrichtung oder einer Maßverkörperung entstehen können.[23] Nur „grobe“ Messabweichungen, die von falscher Handhabung oder offensichtlichen Mängeln der Messgeräte herrühren, können korrekt alsMessfehler bezeichnet werden.[24]

Auch beizulässigen Realisierungen, bei denen nichts Regelwidriges eingesetzt oder Defektes verwendet wird, wird nicht der wahre Wert gemessen. Die Abweichungen eines solchen Messwertes vom wahren Wert sind aber keine Fehler im Sinnedieses Begriffs. Zur Unterscheidung ist nach zehnjähriger Diskussion[22] die Sprachbildung in der deutschsprachigenNormung, insbesondere in der Grundlagennorm zur MesstechnikDIN 1319, auf die BezeichnungMessabweichung umgestellt worden mit einer Bedeutung, die im zugehörigen Hauptartikel behandelt wird. Im Sprachgebrauch wird vielfach diese Messabweichung gemeint, wenn von Messfehler geredet wird. Aber selbst international ist festgelegt: „Messabweichung sollte nicht mit Fehler verwechselt werden.“[25]

Das Wort Fehler wird in der Messtechnik allerdings in Verbindung mit anderen Wörtern noch weiterhin verwendet (Fehlerrechnung,Fehlergrenze,Fehlerfortpflanzung).

Software

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Hauptartikel:Programmfehler
Hauptartikel:Liste von Programmfehlerbeispielen

Fehler im Zusammenhang mit Software entstehen durch

  • Mangelhafte, nicht aufgabenadäquate Programmspezifikation,
  • Denkfehler beim Programmieren, vergessene Fälle,
  • MangelhafteErgonomie (Bedienbarkeit),
  • Fehlerhaften Dateninput (z. B. falsche Bedienung oder andere Anwendungsfehler): Ein Programm kann nur bei korrektem Input auch ein korrektesOutput liefern. Neben dieser Kernfunktion, welche oft demEVA-Prinzip folgt, muss ein robustes Programm aber auch alle voraussehbaren Fehleingaben behandeln. Dabei sollen dem Anwender sachdienliche, möglichst eindeutige, für den Anwender verständliche Hinweise in Form vonFehlermeldungen dazu gegeben werden, was er falsch macht bzw. wo die Ursache der Fehleingabe liegt. Diese Fehlermeldungen können optisch auf dem Bildschirm, (zusätzlich) akustisch oder fortlaufend in einem gleichzeitig fortlaufendenFehlerprotokoll erfolgen.

Linguistik

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DieLinguistik versteht unter Fehler die Abweichung von einer verbindlichenSprachregel und unterscheidetKompetenzfehler als grundsätzliche Unsicherheit oderWissenslücke;Performanzfehler dagegen zeigen ein Scheitern an Umsetzungsschwierigkeiten.Sichtbare Fehler sind äußerlich erkennbar,verdeckte Fehler bleiben zunächst verborgen;produktiver Fehler ist ein durch eigenes Sprechen wahrnehmbarer Fehler,rezeptiver Fehler dagegen ein Hörfehler.[26] DieFehlerlinguistik untersucht Fehler beim Sprechen und Lesen.

Sport und Spielen

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Bei einemSpiel oder imSport ist ein Fehler einSpielzug oder eine Handlung, die normalerweise eineNiederlage oder eine Minderung desGewinns verursacht. Ein Fehler kann spielentscheidend sein, aber oft auch durch andere Handlungen ausgeglichen werden. DerSchach-GroßmeisterSavielly Tartakower behauptet in seinenTartakowerismen: „Die Existenz des Schachspiels wird allein durch die Existenz von Fehlern gerechtfertigt“.[27]

Fehleranalyse und Fehlerbereinigung

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Unter Fehleranalyse wird eine systematische, rigorose, objektive Untersuchung des Sachverhaltes, des Entscheidungsprozesses, der Aktion, der Handlung und der übrigen Umstände verstanden, die zu einem „nicht erwünschten Ereignis“ geführt haben.[28] Sie ist die Methode, die Ursachen der Fehler zu eruieren, und dies möglichst sorgfältig, um sie in der Zukunft zu vermeiden. DurchFehlerdiagnose undFehler-Ursachen-Analyse werden entstandene Fehler statistisch erfasst, Fehlerquellen systematisiert und im Rahmen einerFehlerquote dargestellt. DasFehlermanagement hat für die Aufdeckung und Behebung vonSchwachstellen zu sorgen, wodurch künftige Fehlerpotenziale verringert oder völlig ausgeschlossen werden können. DieFehlerbereinigung trägt zur Beseitigung aufgetretener Fehler bei. EineFehlerkultur schließlich soll zum richtigen Umgang mit Fehlern sorgen. Dabei spielt dasLernen aus Fehlern eine wichtige Rolle. Es konzentriert sich auf die Fehlerursachen und entwickelt imQualitätsmanagement Strategien zur Fehlervermeidung. Der Umgang mit Fehlern ist ein wesentliches Merkmal einer nachhaltigen Betriebsführung und damit wirtschaftlichen Erfolges.[29]

Fehler selbst sind nur ausnahmsweise versicherbar. BeimVerstoßprinzip derVermögensschadenhaftpflichtversicherung tritt derVersicherungsfall bereits bei vorkommenden Fehlern ein und nicht erst, wenn der Fehler einen Schaden verursacht hat. Bei allen anderen Versicherungen muss erst einVersicherungsschaden nachgewiesen werden.

Vermeidungsstrategien

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Kontrolle

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Durch eine detektiveKontrolle sollen entstandene Fehler aufgedeckt werden. Sie kann im Hinblick auf den Kontrollumfang alsStichprobenkontrolle oder Totalkontrolle durchgeführt werden. Ist sie in einzelneAblaufabschnitte einesArbeitsprozesses integriert, kann sie Fehlerketten verhindern. Die Ergebnisse systematischer Kontrollen können zur Fehleranalyse beitragen, die zur Fehlerprävention genutzt werden kann.

Controlling

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ImControlling unterscheidet man bei der Analyse von Abweichungsursachen drei Fehlerarten:

  • Planungsfehler: hier wird die Umweltsituation falsch beschrieben. Dies kann durch falsche Annahmen vonMarktentwicklungen, falsche Annahmen überKosten- oderErtragsfunktionen oder ähnliches beruhen.
  • Realisationsfehler: dies kann durch unbeabsichtigtes Fehlverhalten aber auch durch beabsichtigtes(Prinzipal-Agent-Theorie) entstehen.
  • Auswertungsfehler durch Messfehler,Fehlbuchungen, falsche Interpretationen oder ähnlich verursachte Fehler.

Ziel beider Arten ist es, entdeckte Fehler zu bereinigen, aber aus Fehlern künftig zu lernen.

Fehlerforschung

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Die Fehlerforschung ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Erforschung vonDenk-,Planungs- und Handlungsfehlern befasst. Als ersterPsychologe versuchteJames Sully bereits im Jahre 1881, Wahrnehmungsfehler und Erinnerungsfehler (bzw. Illusionen) zu klassifizieren[30] und kognitive Erklärungsprinzipien dafür zu finden.[31] BereitsSigmund Freud trug mit den von ihm geprägten BegriffenFehlleistung (1901)[32] undFehlhandlung (1935)[33] zur Fehlerforschung bei. Fehlleistungen sind demnach dasVersprechen,Vergessen,Verschreiben,Verhören,Verlieren, Vergreifen oder Verlegen bei Gegenständen. Typische Fehlhandlungen etwa der Küchenarbeit sind Begießen, Bespritzen oder Beflecken. Fehlleistungen und Fehlhandlungen sind Leistungen oder Handlungen, die unter dem Einfluss unbewusster Konflikte als Störfaktoren das ursprünglich beabsichtigte Ziel verfehlen oder doch nur in entstellter Weise erreichen, und dabei unbewusstenWünschen zum Durchbruch verhelfen.[34] Die Fehlerkunde und Fehlerforschung brachte 1926Hermann Weimer mit seinen fehlerkundlichen und fehlerpsychologischen Schriften in den Mittelpunkt. Der Umgang mit Fehlern und dasLernen aus Fehlern werden beimLernen durch Einsicht, Lernen durchVersuch und Irrtum und demProblemlösen thematisiert.

In der Betriebswirtschaft werden Fehler und der Umgang mit ihnen etwa zum Zweck der Effizienzsteigerung untersucht. Hier zeigt sich nach dem Jahrtausendwechsel auch ein zunehmendes wissenschaftliches Interesse an der Fehler- bzw.Fehlermanagementkultur. Hinter letzterem steht der Grundsatz, dass eine Fehlerprävention nicht immer zu realisieren ist und es daher Strategien für den Umgang mit ihnen braucht. In empirischen Studien konnte ein positiver Effekt des Fehlermanagement-Ansatzes für das Lernen von Gründern,[35] für die Profitabilität von Firmen,[36] für die Innovativität in Unternehmen[37] sowie für die Qualität von Dienstleistungen[38] gezeigt werden.

Kreative Fehler

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Fehler haben nicht immer negative Folgen, auch wenn der Begriff insgesamt negativkonnotiert ist. So führte einNavigationsfehler vonChristoph Kolumbus im Oktober 1492 zurEntdeckung Amerikas.Alexander Fleming machte im September 1928 zu Beginn der Sommerferien den Fehler, seinenArbeitsplatz nicht aufzuräumen. Nach seiner Urlaubsrückkehr musste er feststellen, dass im Labor eine vergesseneAgarplatte mit einemSchimmelpilz (lateinischPenicillium notatum) überzogen war, der ihn zurErfindung desPenicillins anregte. Auch die Erfindungen vonTeflon (Juli 1941),Post-it (1974) undViagra (März 1998) beruhten auf vorangegangenenForschungsfehlern.[39]

Siehe auch

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Literatur

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  • Martin Weingardt:Fehler zeichnen uns aus. Transdisziplinäre Grundlagen zur Theorie und Produktivität des Fehlers in Schule und Arbeitswelt. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2004,ISBN 3-7815-1276-2.
  • Ulrich Frey:Der blinde Fleck. Kognitive Fehler in der Wissenschaft und ihre evolutionsbiologischen Grundlagen. Ontos-Verlag, Heusenstamm u. a. 2007,ISBN 978-3-938793-51-0.
  • Philip B. Crosby:Quality is free: the art of making quality certain. McGraw-Hill, New York 1979,ISBN 0-07-014512-1.
  • John Taylor:Introduction to Error analysis: The Study of Uncertainties in Physical Measurements. (dt. „Fehleranalyse“). 2. Auflage. Univ. Science Books, 1997,ISBN 0-935702-75-X. (auf dem Titel des Buchs ist ein Foto vomEisenbahnunfall am Gare Montparnasse 1895)
  • Manfred Drosg:Der Umgang mit Unsicherheiten: Ein Leitfaden zur Fehleranalyse. 1. Auflage. Facultas, 2006,ISBN 3-85076-748-5.
  • Rolf Dobelli:Die Kunst des klaren Denkens. 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen. Hanser, München 2011,ISBN 978-3-446-42682-5.
  • Klaus Horsten:Richtig Fehler machen! So wird Falsches gut. Edition Imperfekta, Wien 2014,ISBN 978-3-200-03588-1,Google Books online.

Weblinks

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Wikiquote: Fehler – Zitate
Wiktionary: Fehler – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. DIN EN ISO 9000:2005 „Qualitätsmanagement – Grundlagen und Begriffe“
  2. George A Miller/Eugene Galanter/Karl H. Pribram,Plans and the Structure of Behavior, 1960, S. 59 ff.
  3. Gabriele Steuer,Fehlerklima in der Klasse, 2014, S. 12
  4. RGZ 71, 189
  5. Friedrich Kluge,Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 1999, S. 255 f.
  6. Hermann Weimer,Psychologie der Fehler, 1925, S. 1
  7. Otto Neumaier (Hrsg.):Was aus Fehlern zu lernen ist in Alltag, Wissenschaft und Kunst, 2010, S. 10 ff.
  8. Petra Badke-Schaub/Gesine Hofinger/Kristina Lauche (Hrsg.):Human Factors: Psychologie sicheren Handelns in Risikobranchen, 2008, S. 51
  9. Jens Rasmussen,Human Errors: A Taxonomy for describing human malfunctions in Industrial relations, August 1981, S. 311–333
  10. James Reason,Human Error, 1990, S. 115 ff.
  11. Die Theorie von der Fehlerkette. (Memento desOriginals vom 25. Mai 2009 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.erklaert.de auf:erklaert.de
  12. Hubert Gräfen/VDI-Gesellschaft Werkstofftechnik (Hrsg.),Lexikon Werkstofftechnik, 1993, S. 286 f.
  13. Kardinalfehler In: duden.de
  14. Gerd F. Kamiske,Die Hohe Schule des Total Quality Management, 1994, S. 313
  15. Karl-Heinz Kompenhans,Wirtschaftsmathematik mit Kleinrechnern, 1978, S. 3
  16. Ludger Schmidt/Christopher M. Schlick/Jürgen Grosche (Hrsg.):Ergonomie und Mensch-Maschine-Systeme, 2008, S. 448
  17. Manfred Noé,Projektbegleitendes Qualitätsmanagement, 2006, S. 128
  18. BVerwG, Urteil vom 9. September 2014, Az.: 1 C 10.14
  19. Gerlinda Smaus,Das Strafrecht und die Kriminalität in der Alltagssprache der deutschen Bevölkerung, 1985, S. 58
  20. Lexikon der Biologie: MutationSpektrum der Wissenschaft, abgerufen am 14. August 2023
  21. Lexikon der Biologie: SelektionSpektrum der Wissenschaft, abgerufen am 14. August 2023
  22. abWalter Geiger/Willi Kotte,Handbuch Qualität. Vieweg, 2008, S. 388 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  23. Rainer Parthier:Messtechnik: Grundlagen und Anwendungen der elektrischen Messtechnik für alle technischen Fachrichtungen und Wirtschaftsingenieure. Vieweg und Teubner, 2010, S. 52 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  24. Franz Adunka:Messunsicherheiten: Theorie und Praxis. Vulkan, Essen 2007,S. 44 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  25. Burghart Brinkmann:Internationales Wörterbuch der Metrologie: Grundlegende und allgemeine Begriffe und zugeordnete Benennungen (VIM), Deutsch-englische Fassung ISO/IEC-Leitfaden 99:2007. Beuth, 2012; in Definition 2.16 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  26. Gerhard Helbig/Lutz Götze/Gert Henrici/Hans-Jürgen Krumm (Hrsg.):Deutsch als Fremdsprache, Band 2, 2001, S. 988
  27. Alexei Suetin,Typische Fehler, 1980, S. 28
  28. Hans Troidl, B. Bäcker, B. Langer, A. Winkler-Wilfurth:Fehleranalyse – Evaluierung und Verhütung von Komplikationen; ihre juristische Implikation im Kongressband 1993: W. Hartel:Wandel der Chirurgie in unserer Zeit. Springer, 1993, S. 67
  29. dradio.de, Deutschlandfunk,Pisaplus, 23. Oktober 2010, Moderation: Kate Maleike: Schwerpunktthema:Versuch macht "kluch" - Von der Fehlerkultur in Schulen und Unternehmen in Deutschland (24. Oktober 2010)
  30. James Sully,Outlines of Psychology, 1884, S. 8 ff.
  31. James Sully,Outlines of Psychology, 1884, S. 17 ff.
  32. Sigmund Freud,Zur Psychopathologie des Alltagslebens, 1901, S. 268
  33. Sigmund Freud,Die Feinheit einer Fehlhandlung, in: GW XVI, 1932–1939, S. 37 ff.
  34. Christian Müller (Hrsg.):Lexikon der Psychiatrie, 1989, S. 292
  35. Rebecca Funken, Michael M. Gielnik, Maw-Der Foo:How Can Problems Be Turned Into Something Good? The Role of Entrepreneurial Learning and Error Mastery Orientation. In:Entrepreneurship Theory and Practice.Band 44,Nr. 2, März 2020,ISSN 1042-2587,S. 315–338,doi:10.1177/1042258718801600 (sagepub.com [abgerufen am 21. August 2023]). 
  36. Cathy van Dyck, Michael Frese, Markus Baer, Sabine Sonnentag:Organizational Error Management Culture and Its Impact on Performance: A Two-Study Replication. In:Journal of Applied Psychology.Band 90,Nr. 6, 2005,ISSN 1939-1854,S. 1228–1240,doi:10.1037/0021-9010.90.6.1228 (apa.org [abgerufen am 21. August 2023]). 
  37. Sebastian Fischer, Michael Frese, Jennifer Clarissa Mertins, Julia Verena Hardt-Gawron:The Role of Error Management Culture for Firm and Individual Innovativeness: ERROR MANAGEMENT CULTURE. In:Applied Psychology.Band 67,Nr. 3, Juli 2018,S. 428–453,doi:10.1111/apps.12129 (wiley.com [abgerufen am 21. August 2023]). 
  38. Christoph Seckler, Ulfert Gronewold, Markus Reihlen:An error management perspective on audit quality: Toward a multi-level model. In:Accounting, Organizations and Society.Band 62, Oktober 2017,S. 21–42,doi:10.1016/j.aos.2017.08.004 (elsevier.com [abgerufen am 21. August 2023]). 
  39. Martin Weingardt,Fehler zeichnen uns aus, 2004, S. 28–30
Normdaten (Sachbegriff):GND:4016606-5 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS)
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