Der Monat umfasst inGemeinjahren 28Tage und inSchaltjahren 29 Tage. Der eigentliche Schalttag ist der 24. Februar, d. h. in Schaltjahren wird nach dem 23. Februar ein Tag eingeschoben, was jedoch nur für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Bedeutung ist, die sich vom 24. Februar und den folgenden Tagen in Schaltjahren auf den 25. Februar etc. verschieben. Dies erklärt, weshalb das Schaltjahr bspw. imFranzösischenannée bissextile heißt: In der Antike wurde der 24. Februar (eigentlich der 25. Februar, der sechstletzte Tag vom 1. März aus gerechnet, lat.sex) doppelt (lat.bis) gerechnet. Der 25. Februar hieß in Schaltjahren alsodies sextus, der 24. Februardies bisextus der 23. Februardies septus und so weiter.
Der Februar beginnt in Nicht-Schaltjahren mit dem gleichenWochentag wie derMärz (28 geteilt durch 7 ist 4, daraus folgt, dass der Februar exakt vierWochen lang ist und der Folgemonat mit dem gleichen Wochentag beginnt) und derNovember, inSchaltjahren wie derAugust.
Der Februar beginnt immer mit dem gleichen Wochentag wie derJuni des Vorjahres, weil niemals ein Schalttag (29. Februar) zwischen beiden Monaten liegt.
Banktechnisch hat der Februar wie jeder andere Rechnungsmonat (nachdeutscher Zinsberechnungsmethode) 30Zinstage, so dass Zinsabrechnungen zum 30. Februar durchaus sinnvoll sind.
Unter KaiserCommodus wurde der Monat inInvictus umbenannt, nach dem Tod des Kaisers erhielt er allerdings seinen alten Namen zurück.[3]Der alte deutsche Name für den Februar istHornung,[4] weil der reifeRothirsch in diesem Monat die Stangen seinesGeweihes abwirft und beginnt, ein neues Geweih zu schieben. Eine andereTheorie geht davon aus, dass Hornung „der im Winkel/Geheimen gezeugte Bastard“ bedeutet, da er in der Anzahl der Tage zu kurz kommt. ImElsass wird dieser Monat auch heute noch so bezeichnet. Auch imPennsylvaniadeutsch ist der alte Monatsname alsHanning erhalten geblieben.
Im Rheinland und in den Niederlanden verwendete man früher für den Februar die BezeichnungSporkel,Spörkel bzw.Spürkel. Dieser Ausdruck leitet sich vom lateinischen BegriffSpurcalia her, mit dem imMittelalter von der Kirche die vom Volk gefeierten „sittenlose Feste“ in der Karnevalszeit bezeichnet wurden.[5] Auch die BezeichnungNarrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben. Unter dem Einfluss derChristianisierung wurden diese ausgelassenen Feierlichkeiten alsFastnacht (Fassenacht, Fasnet) oderFasching auf die Tage vor demAschermittwoch beschränkt, so dass diese Narrenzeit (meistens) im Februar endet.
Ein weiterer gebräuchlicher Name warSchmelzmond und beiGärtnern war früher auch die BezeichnungTaumonat (Taumond) üblich.