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FC Winterthur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
FC Winterthur
Basisdaten
NameFussballclub Winterthur
SitzWinterthur,Kanton Zürich,Schweiz
Gründung18. April 1896
FarbenRot-Weiss
PräsidentMike Keller[1]
VorstandTobias Keller
Corinne Waeber (Finanzen)
Bernhard Rüdin (Sponsoring)
Christian Habegger[1]
Websitefcwinterthur.ch
Erste Fussballmannschaft
CheftrainerPatrick Rahmen
SpielstätteSchützenwiese
Plätze8'700
LigaSuper League
2024/2510. Rang
Heim
Auswärts

DerFC Winterthur (FCW) ist einSchweizerFussballclub ausWinterthur imKanton Zürich, der seit der Saison 2022/23 wieder in derSuper League, der höchsten Liga, spielt.

In seiner Geschichte wurde der 1896 gegründete Verein dreimal Schweizer Meister (1906,1908 und1916/17). Nach dem Meisterschaftssieg 1908 nahm Winterthur an derSir Thomas Lipton Trophy teil, einem der ersten internationalen Fussballclubturniere überhaupt und wurde dort im Final nach einem Sieg über Torino XI im Halbfinal vomWest Auckland FC mit 0:2 geschlagen. In seiner letzten Blütezeit bestritt er zwei Ligacup-Finals (1972, 1973) und zweiCup-Finals (1968: Niederlage gegen FC Lugano 1:2, 1975: Niederlage gegen FC Basel 1:2 n. V.). Zudem nahm der FCW fünfmal von 1970 bis 1975 amUEFA Intertoto Cup teil. Der FC Winterthur ist Anführer der ewigen Tabelle der Nationalliga B, die jedoch seit der Umbenennung inChallenge League 2003 nicht mehr weitergeführt wurde. 2022 schaffte der Verein nach 37-jähriger Abwesenheit seine Rückkehr in die höchste Schweizer Liga.

Geschichte

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Gründungsphase (1896–1905)

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Der FC Winterthur wurde am 18. April 1896 von 13 Gründungsmitgliedern, davon zwei DrittelTechnikum-Studenten, in der Bierhalle Bavaria an derWartstrasse 23 alsExcelsior FC Winterthur gegründet. Im Mai erfolgte die Anmeldung des Vereins bei der Polizei und beim Technikum als Studentenverbindung.[2] Noch im Juli des gleichen Jahres wurde der Verein inFC Winterthur umbenannt.[3] Nochmals wenige Monate später erfolgte die Fusion mit demCercle Romand. Drei Jahre nach der Gründung trat der Verein demSchweizerischen Fussballverband bei. Am regulären Liga-Spielbetrieb in der zweiten Kategorie nahm die Mannschaft seit Saisonbeginn 1898 teil. Im Jahr 1901 fusionierte der Verein mit demFC Vereinigung Winterthur, dem Verein der Gymnasiasten. An derselben Versammlung wurde eine sogenannte «Entwelschung» des aus Mitgliedern von 11 Nationen zusammengesetzten FCW (in einer Festschrift des FC Winterthur war damals von «stark mit Romanen durchsetzten Verein» die Rede) durchgeführt, in dessen Folge laut Vereinschroniken des FC Winterthur diefrankophonen Spieler selbstständig aus dem FC Winterthur austraten, um den mit dem FCW konkurrierendenFC Latin Winterthur zu gründen. Der Konkurrenzkampf mit dem FC Latin Winterthur wurde vom FCW offenbar schnell gewonnen, zumindest verschwand der Latin bald wieder aus den Chroniken des Schweizer Fussballs. Im September des gleichen Jahres wurde auf Initiative des Vereins der Ostschweizerische Fussballverband gegründet. Nach dieser durchzogenen Saison absolvierte der Verein am 19. Mai 1902 sein erstes internationales Freundschaftsspiel gegen denFC Alemannia Karlsruhe, das man mit 6:1 für sich entscheiden konnte. Offenbar vom sportlichen und auch finanziellen Erfolg des Spieles motiviert, meldete sich der Verein für die kommende Saison in der Serie A an, der damals höchsten Liga der Schweiz. In der Rückrunde der ersten Serie-A-Saison 1902/03 wurde man jedoch nach dem ersten Spiel gegen denFC Zürich wegen Einsatzes eines nicht qualifizierten Spielers disqualifiziert. Danach spielte der FCW nach einigen Spielerabgängen nochmals für zwei Saisons in der zweiten Liga und meldete sich für die Saison 1905/06 erneut für die höchste Spielklasse, die Serie A, an.

Die ersten beiden Meistertitel (1905–1915)

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Das Meisterteam von 1906
Das Meisterteam von 1908

Die Saison 1905/06 begann mit Niederlagen in allen Vorbereitungsspielen (damals «Cup-Spiele» genannt), wodurch die erste Saison wieder in der höchsten Spielklasse unter schlechten Vorzeichen stand. Jedoch verlief die Meisterschaft völlig gegenteilig: Mit nur einem Punktverlust durch ein Unentschieden in der Qualifikationsrunde machte der FCW die Überraschung komplett und gewann 1906 als Aufsteiger seinen ersten Meistertitel. Das Double gelang in der nächsten Saison nicht, die Mannschaft scheiterte als Erstplatzierte im Play-off-Spiel der Ostgruppe gegen die punktgleichenYoung Fellows Zürich. In internationalen Spielen bis zur nächsten Saison gelang unter anderem ein Unentschieden gegen denDFC Prag und der süddeutsche MeisterKarlsruher FV wurde auswärts 2:1 besiegt. In der darauffolgenden Saison errang die Mannschaft als überlegener Sieger der Ostgruppe im Finalspiel gegen dieYoung Boys Bern den zweiten Meistertitel. In der Saison 1908/09 gelang es beinahe den Meistertitel zu verteidigen. Die Mannschaft scheiterte jedoch diesmal am gleichen Gegner, den sie in der Saison vorher im Finalspiel besiegt hatte, mit 0:1. Im April 1908 konnte der Klub als amtierender Schweizer Meister an einem der ersten internationalen Turniere, derThomas Lipton Trophy, teilnehmen und schaffte es dort nach einem 2:1-Sieg über Torino XI (zusammengesetzt aus Spielern vonJuventus Turin undFC Torino) in den Final, wo man gegenWest Auckland Town mit 0:2 verlor. Nach der Fusion mit demFC Fortuna Winterthur 1909 war der FCW auch der mitgliederstärkste Fussballclub der Schweiz. 1910 wurde die Mannschaft Zweiter in der Ostgruppe und konnte so nicht an den Finalspielen teilnehmen. Ein Jahr später scheiterte der Verein, nachdem die Mannschaft in der Ostgruppe punktgleich mit dem FC Zürich auf dem ersten Platz lag, trotz des besseren Torverhältnisses im Play-off-Spiel mit 0:1 gegen die Zürcher. In den Saisons 1911/12, 1912/13 und 1913/14 spielte der Klub keine gewichtige Rolle mehr in der Meisterschaft.

Zeit als Vereinigter FC Winterthur-Veltheim (1915–1928)

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→ Hauptartikel zur Meistersaison:FC Winterthur/Saison 1916/17

Im August 1914 brach derErste Weltkrieg aus, wodurch infolge der Mobilmachung auch die Winterthurer Fussballspieler in die Armee eingezogen wurden und für die erst verspätet beginnende Meisterschaft nur ein knapper Spielerbestand vorhanden war. Als Gegenmassnahme spannte man mit dem erst frisch in die NLA aufgestiegenen Winterthurer QuartierclubFC Veltheim zusammen und stellte in allen Serien gemeinsame Teams. Als Folge dieser Zusammenarbeit kam es am 30. August 1915 zur Fusion (1912 gab es bereits Fusionsverhandlungen, die jedoch zweimal an der Mitgliederversammlung des FC Veltheims gescheitert waren) und Umbenennung des Klub zu denVereinigten FC Winterthur-Veltheim. Nachdem man in der Vereinigungssaison noch keinen Erfolg hatte, schaffte man es in der Saison 1915/16 erstmals wieder in die Finalrunde einzuziehen, wo man aber beim Kampf um den MeistertitelCantonal Neuchâtel den Vorzug lassen musste. 1916 konnte sich die Mannschaft in der Finalrunde gegen denFC La Chaux-de-Fonds und YB durchsetzen und gewann somit 1917 den dritten Meistertitel. 1918 beendete man die Ostgruppe im Mittelfeld und konnte somit nicht um den Meistertitel mitkämpfen. 1919 schaffte man zum letzten Mal den Einzug in eine Finalrunde und musste sich dort zusammen mitServette Genf abermals gegen den Cantonal Neuchâtel geschlagen geben. 1921 gelang nochmals ein 2. Platz in der Ostgruppe der Serie A. Dies war die letzte Finalrundenteilnahme. 1923, als der nach der Fusion neu gegründeteSC Veltheim wieder den Aufstieg in die höchste Spielklasse schaffte, nahm der FCW wieder alsFC Winterthur an der Meisterschaft teil. In diesen Jahren wurde Winterthur auch immer mehr zum Grossverein. So erfolgte 1920 die Gründung einer Leichtathletiksektion (jedoch 1927 von der Leichtathletiksektion desStadtturnvereins übernommen) und 1923/24 wurde die Tennisabteilung des FC Winterthur ins Leben gerufen. 1928 wurde die Umbenennung in FC Winterthur auch noch in den Statuten nachvollzogen.

Weniger erfolgreiche Zwischenzeit (1928–1967)

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Ein Jahr nach der offiziellen Umbenennung in FC Winterthur kam infolge der Fusion mit demWinterthurer Sportverein (ein Verein, der zwei Jahre zuvor aus der Fusion des alten FC Oberwinterthur und des alten FC Tössfeld entstanden ist) 1927 zu einer erneuten Umbenennung inVereinigte Fussballclubs Winterthur, die offiziell bis zum 50-Jahr-Jubiläum 1946 Gültigkeit hatte. Jedoch nahm der FCW die ganze Zeit unter dem Namen FC Winterthur an der Meisterschaft teil. 1928/29 nahm erstmals eine Juniorenmannschaft des FCW an den offiziellen Juniorenmeisterschaften des SFV teil. 1931 stieg die 1. Mannschaft im Zuge der Schweizer Ligareform und der damit verbundenen Ligaverkleinerung in die 2. Liga (damals zweithöchste Liga) ab, die eine Saison später in 1. Liga umbenannt wurde. 1934/35 folgte ein Abstieg in die dritthöchste Liga. Daraufhin gelang dem Verein der sofortige Wiederaufstieg in die zweithöchste Spielklasse. 1939 stieg der Verein abermals in die Serie A, dazumals der Name der dritthöchsten Liga, ab. Dort verblieb man eine Zeit lang, wobei sich der Name 1943 im Zuge der Einführung der Nationalliga in 1. Liga wechselte. Erst 11 Jahre nach dem Abstieg in die dritthöchste Liga schaffte der Verein unter SpielertrainerSepp Zürcher 1950 den Wiederaufstieg in die Nationalliga B. Nochmals sechs Jahre später, 1956, war die Mannschaft wieder in der höchsten Spielklasse vertreten. 1956 schaffte der Klub nach einem Vierteljahrhundert das erste Mal wieder den Aufstieg in die NLA. Im Jahr darauf kam es zu einer Neugliederung des Vereins und einer damit verbundenen Abtrennung der Tennisabteilung, die sich fortan Tennisclub FC Winterthur nannte. Das Verhältnis zum Mutterklub wurde noch bis Ende 1973 vertraglich geregelt, danach löste der FCW den Vertrag auf und der Tennisclub wurde ein Jahr später inTC Schützenwiese umbenannt. Die Mannschaft konnte sich bis 1958 in der NLA halten, um dann nach einer Saison in der zweithöchsten Liga gleich wieder aufzusteigen. 1959 resultierte ein guter 6. Platz in der höchstklassigen 14er-Liga. Jedoch stieg der FCW in der darauffolgenden Saison wieder ab. 1966/67 konnte der Klub nochmals für eine Saison an der NLA teilnehmen, stieg jedoch gleich wieder ab.

Die letzte glorreiche Zeit des FCW (1967–1977)

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Die Aufstiegsmannschaft der Saison 1967/68

In der Saison 1967/68 gelang der Mannschaft unter TrainerRené Hüssy und mit StarspielerTimo Konietzka nicht nur der direkte Wiederaufstieg, sondern auch das erstmalige Erreichen desSchweizer Cupfinals, den die Mannschaft mit 1:2 gegen denFC Lugano verlor. Damit begann auch die letzte glorreiche Zeit des Vereins. Die Saison 1968/69 schloss man auf dem 11. Platz ab, 1969/70 wurde der 8. Platz belegt und der Club durfte erstmals amIntertoto-Cup, auch «Sommermeisterschaft» genannt, teilnehmen. 1971 resultierte ein 6. Platz. In der Saison 1971/72 reichte es nochmals für den 6. Platz und der Club schaffte den Vorstoss in denLiga-Cup-Final, wo man gegen denFC Basel mit 1:4 verlor. In den Jahren 1972–1975 nahm der Verein jeweils am IFC teil, für eine UEFA-Cup-Qualifikation reichte es jedoch nie. In der Saison 1972/73 stiess der FCW nochmals in den Ligacup-Final vor und verlor das Spiel im Elfmeterschiessen mit 2:2 (4:5 n. P.) gegen denGrasshopper Club Zürich. In der Saison 1973/74 erzielte der FCW mit dem 4. Platz sein bestes Ergebnis in dieser Phase, punktgleich mit dem Drittplatzierten und einen Punkt vom Zweitplatzierten entfernt. Nach dieser Saison nahmen die Leistungen in der Meisterschaft wieder ab: 1975 resultierte ein 8. Platz, 1976 gelang eine Platzierung auf Rang elf. Jedoch konnte die Mannschaft 1976 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in den Cupfinal vorstossen. Die Mannschaft unterlag nach Verlängerung mit 1:2 gegen den FC Basel. In der Saison 1976/77 wurde schliesslich die Liga auf 12 Mannschaften verkleinert und der FCW stieg als Letzter in die NLB ab – womit auch das letzte glorreiche Jahrzehnt des FCW vorüber war.

Dauergast in der NLB (1977–2022)

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Nach dem Abstieg in die NLB war der FCW bis auf wenige Ausnahmen in der zweithöchsten Liga vertreten. 1982/83 und 1984/85 spielte das Team nochmals zweimal für eine Saison in der NLA, konnte sich dort beide Male nicht halten. Danach verbrachte es über ein Jahrzehnt in der zweithöchsten Liga der Schweiz, bevor es in der Saison 1998/99 gar für eine Saison in die dritte Ligastufe (1. Liga) abstieg. Daraufhin gelang der Mannschaft jedoch der sofortige Wiederaufstieg in die zweithöchste Liga. In der Winterpause 2001 kam es schliesslich, in einer Phase, in der der FCW sich in der zweithöchsten Spielklasse auf den vorderen Tabellenplätzen etablierte, zum finanziellen Eklat. Es wurden Schulden von 2,5 Millionen Franken bekannt, der Trainingsstart zur Auf-/Abstiegsrunde um eine Woche verschoben, Spielergehälter halbiert und ein Sanierungsprogramm in die Wege geleitet. Während dieser Phase drohte dem Club der Konkurs und eine Zwangsrelegation, unter Umständen bis in die 5. Liga. Im April 2002 wurden vom Nachlassrichter noch 1,2 Millionen Franken Schulden festgestellt. Im Mai 2002 leistete der im September 2001 neugewählte PräsidentHannes W. Keller eine Bankgarantie über 1,5 Millionen Franken. Diese Bankgarantie erhöhte er später auf 1,8 Millionen Franken, womit dem FC Winterthur die NLB-Lizenz für die kommende Saison erteilt wurde. Damit konnte sich der FCW, im Gegensatz zu anderen Traditionsklubs wie demFC Lugano, der komplett bankrottging, oderLausanne-Sports undServette Genf, die beide in die Amateurliga abgestuft wurden, noch im letzten Moment retten. In der darauffolgenden Saison 2002/03 blieb der FCW wegen der weiterhin prekären Situation in der NLB, weil es in dieser Saison wegen einer Ligenerweiterung keine Absteiger gab. In der Saison 2005/06 schaffte es der FC Winterthur in den Cup-Halbfinal. Durch eine 0:1-Niederlage gegen den FC Sion folgte das Ausscheiden aus dem Wettbewerb. Zum Viertelfinal in Genf gab es das erste Mal seit 31 Jahren wieder einen Extrazug. Im Jahr 2008 wurde der Profibetrieb gemäss den Vorschriften des Fussballverbands in eine neu gegründeteAktiengesellschaft übertragen. In der Saison 2011/12 erreichte der Klub erneut den Halbfinal desSchweizer Cups und schied dort gegen den FC Basel mit 1:2 aus, nachdem man zuvor den Brühl St. Gallen, FC St. Gallen (beide ChL) und BSC Young Boys (ASL) eliminiert hatte. Im Sommer 2015 trat überraschend der langjährige Präsident Hannes W. Keller zurück, was zur Folge hat, dass der Verein ab Sommer 2017 auf eine Defizitgarantie ihres Patrons verzichten musste. Ebenfalls erreichte der Verein in den Saisons 2016/17 sowie 2019/20 den Cup-Halbfinal, konnte jedoch jeweils nicht in den Final vorstossen. In der darauffolgenden Cupsaison 2019/20 gelang es Winterthur, dem FC Basel mit einem 6:2-Sieg die höchste Niederlage im 2001 neu erbautenSt. Jakob-Park zuzufügen. 2019 übernahmen die Söhne des früheren Patrons definitiv das Ruder beim Verein und Mike Keller wurde neuer Präsident. Sie legten zusammen mit der Klubführung beim Verein auch vermehrt einen Fokus auf den sportlichen Erfolg und entliessen so beispielsweise in der Aufstiegssaison 2021/22 eher überraschend den bisherigen TrainerRalf Loose, obwohl der Verein zu diesem Zeitpunkt sportlich keineswegs schlecht dastand.

Wiederaufstieg in die Super League (seit 2022)

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Am letzten Spieltag der Saison 2021/22 stieg der FCW auf dramatische Weise mit einem klaren 5:0-Auswärtssieg gegen den LetztplatziertenSC Kriens direkt auf. Die anderen Titelanwärter in der Challenge League verpassten den Direktaufstieg, so derFC Aarau mit einer 1:2-Heimniederlage gegen denFC Vaduz sowie derFC Schaffhausen in Lausanne trotz eines 2:1-Auswärtssiegs gegen denFC Stade Lausanne-Ouchy (Schaffhausen scheiterte dann in der Barrage gegen denFC Luzern). Der Fussballclub aus Winterthur, bekannt unter dem Spitznamen «Winti», blieb damit der einzige Aufsteiger und kehrte nach 37 Jahren in die höchste Schweizer Liga zurück.

1. Mannschaft

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Stand: 27. September 2025[4]

Kader

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Stand: 31. Dezember 2025[5]

NummerSpielerGeburtstagNationalitätIm Team seitLetzter Verein
01Stefanos Kapino18. März 1994Griechenland Griechenland2024Panetolikos
30Noah Brogli28. Mai 2008Schweiz Schweiz2025eigene Jugend
75Antonio Spagnoli31. Mai 2005Schweiz SchweizItalien Italien2024FC Basel
05Lukas Mühl27. Januar 1997Deutschland Deutschland2024Spezia Calcio
16Remo Arnold17. Januar 1997Schweiz Schweiz2020FC Luzern
18Souleymane Diaby8. Oktober 1999Elfenbeinküste Elfenbeinküste2021SC Gagnoa
21Loïc Lüthi30. September 2003Schweiz Schweiz2023eigene Jugend
24Silvan Sidler7. Juli 1998Schweiz Schweiz2023Arminia Bielefeld
26Ledjan Sahitaj12. Januar 2004Kosovo KosovoSchweiz Schweiz2024eigene Jugend
33Tibault Citherlet5. März 2005Schweiz Schweiz2025eigene Jugend
36Thierry Diethelm30. September 2006Schweiz Schweiz2025eigene Jugend
66Marvin Martins17. Februar 1995Luxemburg LuxemburgKap Verde Kap Verde2025Almere City
04Basil Stillhart24. März 1994Schweiz Schweiz2023FC St. Gallen
07Luca Zuffi27. März 1990Schweiz Schweiz2023FC Sion
08Théo Golliard27. September 2002Schweiz Schweiz2025BSC Young Boys
10Randy Schneider27. August 2001Philippinen PhilippinenSchweiz Schweiz2023FC St. Gallen
19Dario Ulrich12. März 1998Schweiz Schweiz2025FC Luzern
20Carmine Chiappetta9. März 2003Schweiz Schweiz2023FC Basel
22Adrian Durrer13. Juli 2001Schweiz Schweiz2024FC Lugano
23Pajtim Kasami2. Juni 1992Schweiz SchweizNordmazedonien Nordmazedonien2025Sampdoria Genua
27Fabian Rohner17. August 1998Schweiz Schweiz2024FC Zürich
35Leandro Maksutaj18. Juni 2007Kosovo KosovoSchweiz Schweiz2025eigene Jugend
37Elias Maluvunu3. August 2004Schweiz Schweiz2024BSC Young Boys
44Stéphane Cueni14. März 2001Kap Verde Kap VerdeSchweiz Schweiz2025FC Wil
45Alexandre Jankewitz25. Dezember 2001Schweiz SchweizKamerun Kamerun2024BSC Young Boys
09Roman Buess21. September 1992Schweiz Schweiz2019Lausanne-Sport
11Bafodé Dansoko28. Dezember 1995Guinea-a GuineaFrankreich Frankreich2025Patro Eisden Maasmechelen
14Francis Momoh25. März 2001Nigeria Nigeria2025LNS Tscherkassy
17Andrin Hunziker21. Februar 2003Schweiz Schweiz2025FC Basel
68Brian Beyer15. Oktober 1996Frankreich Frankreich2025FC Biel-Bienne
99Nishan Burkart31. Januar 2000Schweiz SchweizEngland England2022SC Freiburg II

Transfers

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Zugänge
Nameabgebender VereinTransferartTransferperiode
Brian BeyerFC Biel-BienneTransferSommer 2025
Théo GolliardBSC Young Boys
Marvin MartinsAlmere City
Francis MomohLNS Tscherkassy
Bafodé DansokoPatro Eisden Maasmechelen
Pajtim KasamiSampdoria Genua
Andrin HunzikerFC BaselLeihe
Noe HolensteinFC SchaffhausenRückkehr nach Leihe
Carmine Chiappetta
Elias Maluvunu
Laurin VögeleSC Cham
Antoine BaroanLudogorez Rasgrad
Noah Broglieigene Jugend
Abgänge
Nameaufnehmender VereinTransferartTransferperiode
Josias LukembilaParis FCLeihendeSommer 2025
Labinot BajramiFC Zürich
Albin KrasniqiFC Wacker InnsbruckLeihe
Markus KusterEnosis Neon ParalimniTransfer
Granit LekajSC YF Juventus Zürich
Boubacar FofanaFC Sochaux
Laurin VögeleSC Cham
Noe HolensteinFC Schaffhausen
Antoine BaroanRapid Bukarest
Tobias SchättinAnorthosis Famagusta
Matteo Di GiustoFC Luzern
Christian GomisFC Schalke 04
Fabian FreiKarriereende


Trainer- und Betreuerstab

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Staff gemäss Angaben auf der Seite des FC Winterthur.[6]

NameFunktionZeitraum
Patrick RahmenCheftrainer2025 –
Dario ZuffiAssistenztrainer2017 –
Luigi De DonoAssistenztrainer
Philipp BowaldTorhütertrainerJuli 2024 –
Benjamin BubeckPhysiotherapeutApril 2019 –
Peter EggTeambetreuer
Carlo CremonesiTeambetreuer2023 –
Alex KernKonditionstrainerJuli 2023 –
Oliver KaiserSportchef
Fabian SchallerTeamarzt2023 –
Florian KirchPhysiotherapeut

Ligazugehörigkeit

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Erfolge

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Ewige Tabelle

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Der FC Winterthur liegt derzeit auf dem 17. Rang derewigen Tabelle der Super League und auf dem 1. Rang derewigen Tabelle der Challenge League.

Junioren

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Der FCW wird in Partnerschaft mit demFC Schaffhausen von der Swiss Football League (SFL) und vomSFV mit dem höchsten Ausbildungslabel ausgezeichnet.

Die U-21-Mannschaft des Vereins spielt in der1. Liga Classic.[7]

Schützenwiese

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Blick von Süden (Gästesektor)

Der FCW spielt von jeher auf derSchützenwiese (Spielfeld: Naturrasen, 105 × 68 m). Diese fasst offiziell 8'700 Zuschauer. Die Anlage gehört seit den 1980er-Jahren der Stadt Winterthur, die damals das Geld für eine Renovierung lieferte. 2005 hat die Stadt die Verwaltung übernommen. Bis zu jenem Datum übte eine Genossenschaft diese Funktion aus, die 1957 das Geld für den Bau der heutigen Haupttribüne aufbrachte. Zur Anlage gehören fünf Neben-/Trainingsplätze, davon vier Naturrasenplätze und seit 2016 einenKunstrasenplatz. Die Heimspielstätte liegt nur fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Daneben steht das für die ganze Stadt markanteSulzer-Hochhaus.

Sportanlage Talgut

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Die Junioren trainieren und bestreiten ihre Wettkämpfe auf der städtischenSportanlage Talgut.

Spieler, Trainer und Funktionäre

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Bekannte Spieler

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In der folgenden Liste werden alle Spieler aufgeführt, die mehr als eine Saison beim FC Winterthur spielten und eines der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Sie sind im 2013 erschienenen Stickeralbum «Fussballhelden Winterthur Football Heroes» gelistet.
  • Sie haben während ihrer Zeit beim FC Winterthur in der Nationalmannschaft gespielt.

Weitere Spieler sind in derKategorie Fussballspieler (FC Winterthur) zu finden.

Trainer

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Nachfolgend findet sich eine Liste aller Trainer des FC Winterthur, basierend – ausser anders angegeben – auf der Webseite «FC Winterthur Archiv».[8]

Präsidenten

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Nachfolgend findet sich eine Liste aller Präsidenten des FC Winterthur, basierend auf der Webseite «FC Winterthur Archiv».[10] Von 1926 bis 1946 gab es jeweils einen Zentralpräsidenten für den gesamten Verein, der neben dem Präsidenten der Fussballsektion amtierte. Zuerst wird in diesen Jahren jeweils der Zentralpräsident aufgeführt.

  • 189600000 E. Köpplin
  • 1896–1897 Emil Bindschedler
  • 1897–1898 Arthur M. Ryley
  • 1897–1898Paul Ilg
  • 189800000 Max Arbenz
  • 189800000 Hans Studer
  • 1899–1900 Hans Mettler
  • 1900–1902 Emil Rutishauser
  • 190200000 Harry Wise
  • 190200000 Rud. Heinrichs
  • 190200000 G. König(ad interim)
  • 1902–1903 Eugen Diener
  • 1903–1904 Emil Frauenfelder
  • 190400000 Hans Rietmann
  • 190400000 David Witzig
  • 1904–1906 Hans Sporrer
  • 1906–1907 Hans Bär
  • 1907–1909Georges Lang
  • 1909–1910 Jules Schwarz
  • 191000000 Hans Bär
  • 1910–1911 Carl Dalber
  • 1911–1912 Fritz Frauenfelder
  • 1912–1913 Eugen Schuler
  • 1913–1916 Heinrich Müller
  • 1916–1918 Carl Ommerli
  • 1918–1919 Hans Koblet
  • 1919–1921 Carl Bürgi
  • 1921–1924 Heinrich Müller
  • 1924–1925 Hans Spahni
  • 1925–1926 Carl Egli
  • 1926–1927 Hans Koblet / Hans Kramer
  • 1927–1928 Heinrich Müller / Karl Egli
  • 1928–1929 Carl Ommerli / Ernst Arbenz
  • 1929–1930 Carl Ommerli / Hans Koblet
  • 1930–1932 Hermann Büeler / Louis Daurù
  • 1932–1932 Hermann Büeler / Carl Arbenz
  • 1934–1935 Hans Baer / Carl Arbenz
  • 1935–1936 Hans Spahni / Theodor Schällebaum
  • 1936–1937 Hans Spahni / Ernst Arbenz
  • 1937–1939 Hans Spahni / Hans Spahni
  • 1939–1944 Hermann Büeler / Emil Keller
  • 1944–1945 Hermann Büeler / Hans Huber
  • 1945–1946 Hermann Büeler / Emil Keller
  • 1946–1947 Peter Stierlin / Adolf Häberli
  • 1948–1949 F. Minder
  • 1949–1950 Hermann Büeler
  • 1950–1955 Hans Koblet
  • 1955–1958 Alvaro Frick
  • 1958–1971Hans Wellauer
  • 1971–1975 Urs Nägeli
  • 1975–1976 Albert Frisch
  • 1976–1984 Georges Hardmeier
  • 1984–1987 Viktor Frank
  • 1987–1990 Urs Beugger
  • 1990–1994 Hans-Ueli Bühler
  • 1994–1998 Otto Niederhauser
  • 1998–1999 Heinrich Schifferle(ad interim)
  • 1999–2000 vakant
  • 2000–2001 Fredy Fehr
  • 2001–2015Hannes W. Keller
  • 2015–2018 vakant
  • seit 2018 Mike Keller

Literatur

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  • Werner Brunner (Hrsg.):50 Jahre Fussball-Club Winterthur 1896–1946. Jubiläumsschrift. Winterthur 1946. 

Weblinks

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Commons: FC Winterthur – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. abOrganisation. Abgerufen am 14. Juni 2025. 
  2. Kai Jerzö:16 junge Männer gründeten 1896 den «Football-Club Excelsior Winterthur».Band 185,Nr. 72, 27. März 2021,S. 4 (landbote.ch [abgerufen am 14. April 2021]). 
  3. Heinz Bächinger: FC Winterthur imWinterthur Glossar.In der Version vom 3. Januar 2022; abgerufen am21. März 2022.
  4. Kader der laufenden Meisterschaft | FC Winterthur. Abgerufen am 27. September 2025. 
  5. Kader der laufenden Meisterschaft | FC Winterthur. Abgerufen am 31. Dezember 2025 (Schweizer Hochdeutsch). 
  6. Kader. FC Winterthur, abgerufen am 2. September 2024 (Zeitraum teilweise gemäss Angaben auf der archivierten Seite der 1. Mannschaft imInternet Archive.). 
  7. U21 1. Liga. FC Winterthur, abgerufen am 14. April 2021. 
  8. Trainer 1896 – heute. In: FC Winterthur Archiv. Archiviert vom Original am 9. März 2014; abgerufen am 27. Januar 2025. 
  9. abJahresbericht 1932/33 der Fussballabteilung. In: FC Winterthur (Hrsg.):Cluborgan FC Winterthur.Band XI,Nr. 9, September 1933,S. 14–15 (fcwinterthur1896.com [abgerufen am 25. Dezember 2018]). 
  10. Präsidenten. In: FC Winterthur Archiv. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. Oktober 2018; abgerufen am 25. Januar 2025. 
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