In jedem Land vergab eine Jury 1, 3 und 5 Punkte an die drei besten Titel. Sollte nur ein Lied nominiert sein, erhielte dies alle 9 Punkte. Sollten es zwei Titel sein, erhielte der erste Titel 6 und der zweite Titel 3 Punkte.
Obwohl ein Jahr zuvor die Regel eingeführt worden war, dass ein Lied nicht in der Landessprache sein muss, wurde 1966 wieder die alte Regel eingeführt, dass jedes Land nur Texte in seiner eigenen Sprache vortragen durfte. Dies war aufgrund des schwedischen Beitrages im letzten Jahr, als der Interpret ausschließlich aufEnglisch sang, beschlossen worden.
Sieger wurdeUdo Jürgens mit dem LiedMerci, Chérie. Nach 1964 und 1965 trat er erneut für sein HeimatlandÖsterreich an und schaffte es in diesem dritten Anlauf auf das Siegertreppchen. Er erhielt mit 31 Punkten fast doppelt so viele wie die zweitplatzierten Schweden.
Derbritische VertreterKenneth McKellar ist bisher der einzige Interpret, der beim Liederwettbewerb imKilt aufgetreten ist.Milly Scott, die Vertreterin derNiederlande, war die erste schwarze Sängerin im Wettbewerb.
Dieses Mal waren es Italien und Monaco, die keine Punkte erhielten.
Nach den schlechten deutschen Ergebnissen in den beiden Vorjahren (zwei letzte Plätze mit null Punkten) suchte der Hessische Rundfunk intern Margot Eskens aus, um Deutschland zu vertreten. Aus 85 eingereichten Titeln suchte eine Jury aus neun Mitgliedern den Titel für Luxemburg aus.
Es galt das im Jahr 1964 eingeführte Abstimmungsverfahren. Jedes Land konnte insgesamt neun Punkte vergeben, wovon der Erstplatzierte innerhalb der Jury fünf Punkte, der Zweite drei Punkte und der Dritte einen Punkt erhielt. Sollte nur ein Lied nominiert sein, erhielte dies alle neun Punkte. Sollten es zwei sein, erhielte das Erste sechs Punkte und das Zweite drei Punkte.