Euphorbia pauliani
Euphorbia pauliani | ||||||||||||
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Systematik | ||||||||||||
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Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
Euphorbia pauliani | ||||||||||||
Ursch &Leandri |
Euphorbia pauliani ist eine Pflanzenart aus der GattungWolfsmilch (Euphorbia) in der Familie derWolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). DasArtepithetonpauliani ehrt den französischen ZoologenRenaud Paulian.[1]
Beschreibung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]DiesukkulenteEuphorbia pauliani wächst mit einem einzelnen, unverzweigten Trieb bis in 40 Zentimeter Höhe und erreicht einen Durchmesser von 4 Zentimeter oder größer. Der Trieb ist mit Blattnarben besetzt. Die länglich lanzettlichen Blätter werden bis 25 Zentimeter lang und 4 Zentimeter breit. Die Mittelrippe ist an der Blattbasis rot gefärbt. Die großen Nebenblattdornen sind an der Basis verdickt und stehen in dichten, spiraligen Reihen am Trieb. Sie sind vergänglich.
Der lockere Blütenstand steht an bis zu 8 Zentimeter langen Stielen und ist vielfach gegabelt. Es werden 200 bis 300Cyathien ausgebildet, die 4 Millimeter lang gestielt sind. Die aufrechten und sich nicht öffnenden Cyathophyllen sind etwa 4 Millimeter groß. Die gelbgrünen Cyathien erreichen einen Durchmesser von etwa 4 Millimeter. Die elliptischenNektardrüsen sind gelb gefärbt. Über die Früchte und Samen ist nichts bekannt.
Verbreitung und Systematik
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Euphorbia pauliani istendemisch im Norden vonMadagaskar verbreitet.
Die Art steht auf der Roten Liste derIUCN und gilt als gefährdet (Vulnerable).[2]
DieErstbeschreibung der Art erfolgte 1955 durchEugène Ursch undJacques Désiré Leandri.[3]
Quellen
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Urs Eggli (Hrsg.):Sukkulenten-Lexikon. Zweikeimblättrige Pflanzen (Dicotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2002,ISBN 3-8001-3915-4,S. 183.
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Urs Eggli, Leonard E. Newton:Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004,ISBN 3-540-00489-0, S. 180.
- ↑Euphorbiapauliani in derRoten Liste gefährdeter Arten derIUCN 2020-3. Eingestellt von: Haevermans, T., 2004. Abgerufen am 7. März 2021.
- ↑E. Ursch, J. Léandri:Les Euphorbes malgaches épineuses et charnues du Jardin Botanique de Tsimbazaza. In:Mémoires de l’Institut Scientifique de Madagascar. Série B. Biologie Végetale. Band 5, Paris 1955, S. 132.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Werner Rauh:Bemerkenswerte Sukkulente aus Madagaskar - 11. Euphorbia pauliani Ursch et Leandri. In:Kakteen und andere Sukkulenten. Band 13, Heft 5, 1962, S. 74–75 (online)
- Foto einer Pflanze in Kultur