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Erhard Eppler

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Erhard Eppler (2013)

Erhard Eppler (*9. Dezember1926 inUlm; †19. Oktober2019 inSchwäbisch Hall) war eindeutscherPolitiker derSPD. Er hatte in den 1970er und 1980er Jahren diverse Führungsämter in der SPD inne und war von 1968 bis 1974Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Von 1961 bis 1976 war erAbgeordneter im Bundestag, danach bis 1982 desbaden-württembergischen Landtags. Zudem war er nach seiner politischen Laufbahn im Umfeld derevangelischen Kirche tätig, unter anderem mehrfach alsKirchentagspräsident, und war eine der herausragenden Persönlichkeiten derFriedensbewegung der 1980er Jahre.

Er galt als prominenter Vertreter deslinken Parteiflügels der SPD, unterstützte jedoch die Reformen derAgenda 2010, denKosovokrieg und denAfghanistaneinsatz der Bundeswehr im Rahmen derNATO. Im März 2014 kritisierte er den Kurs des Westens gegen Russland während derAnnexion der Krim und wandte sich gegen eine „Verteufelung“Wladimir Putins.

Leben

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Ausbildung und Beruf

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Erhard Eppler wurde in Ulm geboren und wuchs inSchwäbisch Hall auf, wo sein Vater, Richard Eppler, Leiter derMergenthaler-Oberschule und seine MutterHildegard Eppler erstes weibliches Stadtratsmitglied war. Von 1943 bis 1945 nahm Eppler alsSoldat amZweiten Weltkrieg teil. Über die Umstände, wie er mit welchen, sein weiteres Leben bestimmenden Gedanken unmittelbar nach dem Weltkrieg wieder zurück nach Hause fand, erzählte Eppler in einem Gespräch mit demPostwachstumsökonomenNiko Paech:

„Damals musste ich von Lüneburg zu Fuß in meine Heimatstadt Schwäbisch Hall laufen, in Lumpen gehüllt, denn ich hatte meine Uniform auf einem Bauernhof umgetauscht. Auf diesem Weg hatte ich viel Zeit zum Nachdenken, und da ist mir klar geworden, dass Politik immer mit Leben und Tod zu tun hat – direkt oder indirekt. Eine schlimme Politik hatte damals einen ganzen Kontinent zerstört und unendlich viele Menschen das Leben gekostet. Das hieß aber für mich auch: Verantwortliche Politik kann dafür sorgen, dass das nicht wieder passiert.“

Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution: Ein Streitgespräch über Wachstum, Politik und eine Ethik des Genug (2016)[1]

1946 bestand Eppler dasAbitur amGymnasium bei St. Michael und absolvierte in Frankfurt am Main, Bern und Tübingen einLehramtsstudium fürEnglisch,Deutsch undGeschichte, das er 1951 mit dem ersten und 1953 mit dem zweiten Examen für das höhere Lehramt beendete. 1951 erfolgte an derUniversität Tübingen seine Promotion zumDr. phil. mit der ArbeitDer Aufbegehrende und der Verzweifelnde als Heldenfigur der elisabethanischen Tragödie.[2] Er war bis 1961 als Lehrer amGymnasium inSchwenningen am Neckar tätig.[3] Eppler wohnte in Schwäbisch Hall.[4] Nach dem Tod vonHorst Ehmke war Eppler das letzte lebende Mitglied derRegierung Kiesinger.[5] Er starb am 19. Oktober 2019 im Alter von 92 Jahren.[6]

Parteimitgliedschaften

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Erhard Eppler auf dem Bundesparteitag der SPD in Hannover (1973)
Erhard Eppler auf dem SPD-Bundesparteitag 2015 in Berlin

Eppler beantragte am 6. September 1943 im Alter von 16 Jahren die Aufnahme in dieNSDAP und wurde zum 20. April 1944 aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.881.748).[7] Später bezeichnete er diesen Schritt als eine „Dummheit“,[8] aber er äußerte auch: „Ich bin nicht gegen meinen Willen auf eine Liste gekommen, sondern habe es akzeptiert. So war das damals.“[9]

1952 trat er in die vonGustav Heinemann undHelene Wessel gegründeteGesamtdeutsche Volkspartei (GVP) ein, wechselte aber, wie die meisten GVP-Mitglieder, 1956 zur SPD. Hier war er von 1970 bis 1991 Mitglied des Bundesvorstandes, von 1973 bis 1989 Präsidiumsmitglied (ausgenommen 1982–1984) sowie von 1973 bis 1992 Vorsitzender derSPD-Grundwertekommission. Seitdem war er Ehrenmitglied der Kommission.

Von 1973 bis 1981 war erLandesvorsitzender der SPD inBaden-Württemberg. Bei den Landtagswahlen1976 und1980 war er Spitzenkandidat der SPD für das Amt desMinisterpräsidenten von Baden-Württemberg, konnte sich jedoch gegen die AmtsinhaberHans Filbinger (1976) bzw.Lothar Späth (1980) nicht durchsetzen.

Abgeordneter

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Eppler zog nach derBundestagswahl 1961, nach derBundestagswahl 1965, nach derBundestagswahl 1969 und nach derBundestagswahl 1972 in den Bundestag ein. Er war bis 1976Mitglied des Deutschen Bundestages, seit derBundestagswahl 1972 mit einem Direktmandat imWahlkreis Heilbronn. Eppler war ab 1976 für denWahlkreis Rottweil Mitglied desLandtags von Baden-Württemberg. Er war bis 1980 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Er legte am 30. Juni 1982 sein Mandat nieder;Klaus Haischer rückte für ihn nach.

Öffentliche Ämter

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Am 16. Oktober 1968 wurde Erhard Eppler als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit in die vonBundeskanzlerKurt Georg Kiesinger geführteBundesregierung berufen. Dieses Amt behielt er auch unter BundeskanzlerWilly Brandt. Nach dem Rücktritt Brandts im Mai 1974 gehörte er zunächst auch dem von BundeskanzlerHelmut Schmidt geführtenKabinett an. Wegen erheblicher Kürzungen des für sein Ministerium vorgesehenen Haushalts trat er zurück[10] und wurde am 8. Juli 1974 vonEgon Bahr abgelöst.

Gesellschaftliches Engagement

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Gesine Schwan und Erhard Eppler, 2015

Nach seinem Rückzug aus der Bundespolitik widmete Erhard Eppler sich mehr seiner Arbeit in derEvangelischen Kirche in Deutschland. Unter anderem war er von 1981 bis 1983 und von 1989 bis 1991 Kirchentagspräsident.

Er war Mitglied derEvangelischen Akademikerschaft in Deutschland und desPEN-Zentrums Deutschland. 1977 war Eppler Gründungsmitglied der 2009 in derHumanistischen Union aufgegangenen Bürgerrechtsbewegung „Gustav-Heinemann-Initiative“. Außerdem gehörte Eppler demKuratorium desÖko-Instituts an.[11]

Wenige Monate vor seinem Tod gründete Eppler im Januar 2019 denErhard-Eppler-Kreis.[12]

Politische Positionen

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Steuerpolitik

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NachdemAlex Möller, ersterFinanzminister der sozialliberalen Koalition, im Mai 1970 auf dem Saarbrücker Parteitag der SPD eineSteuerreform als ein „Jahrhundertwerk“ angekündigt hatte, dieser Ankündigung aber keine konkreten Schritte folgen ließ, beauftragte der SPD-Parteivorstand im Juni 1970 eine Kommission unter Vorsitz Epplers, damalsEntwicklungshilfeminister, mit der Ausarbeitung eines Programms. Mit diesem Programm befasste sich die Arbeitsgruppe rund ein Jahr, ohne von der Regierung und der Öffentlichkeit beachtet zu werden. Das änderte sich im November 1971 mit dem Steuerparteitag der SPD.[13] Eppler und seine Kommission betrachteten Steuerpolitik als Hebel zu gesellschaftlichen Veränderungen. In der Nachkriegszeit sei, so Eppler, der Wohlstand gewachsen, aber vornehmlich in privaten Händen. Es gelte nun, sich Gemeinschaftsaufgaben zu widmen, wie etwa dem Ausbau von Kindergärten, Schulen, Universitäten, dem Gesundheitswesen oder dem öffentlichen Nahverkehr. Die Investitionen deröffentlichen Hand und dieArbeit kommunaler und staatlicher Institutionen sollten darum – steuerfinanziert – ausgeweitet werden. Der Parteitag forderte eine deutliche Erhöhung desSpitzensteuersatzes auf 60 Prozent sowie eine Erhöhung derKörperschaftsteuer auf 56 Prozent.Karl Schiller, damalsBundesminister für Wirtschaft und Finanzen, blieb auf dem Steuerparteitag mit seiner Kritik an diesen deutlichen Erhöhungsplänen isoliert.[14]

Friedenspolitik

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Eppler galt als einer der Exponenten des linken Parteiflügels innerhalb der SPD.Helmut Schmidt kommentierte Epplers Wirken in Bundesregierung und SPD mit dem Verdikt, er sei ein „Mann, der niemals Wahlen gewonnen hat“.[15] Allerdings unterstützte Eppler in derzweiten Amtsperiode Gerhard Schröders die Reform-Projekte der rot-grünen Bundesregierung, etwa dieAgenda 2010.[16] Zudem befürwortete Eppler, der in den 1980er Jahren noch die Friedensbewegung unterstützt und als Hauptbetreiber[17] der SPD-Wende gegen denNATO-Doppelbeschluss den Kanzlersturz von Schmidt (1982) mitverursacht hatte,[18] ausdrücklich den außenpolitischen Kurs der rot-grünen Bundesregierung unter Führung von Gerhard Schröder und billigte dieIntervention 1999 im Kosovo[19] und denAfghanistan-Einsatz der Bundeswehr ab 2001.

Russlandpolitik

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Heinrich August Winkler hatte 2007 Epplers Aussage „Verglichen mit Stalins Säuberungen und Hitlers Rassenwahn ist Putinsgelenkte Demokratie höchst human“ zitiert als Beispiel für einen falschen Maßstab.[20] Im März 2014 kritisierte Eppler den Kurs des Westens gegenRussland während derAnnexion der Krim im März 2014. Er wandte sich gegen eine „Verteufelung“ Wladimir Putins. Er meinte, kein russischer Präsident hätte geduldig dabei zugesehen, wie eine „eindeutigantirussische Regierung inKiew die Ukraine in Richtung NATO zu führen“ versuche.[21] Eppler deutete die Annexion der Krim undRusslands Krieg im Donbas als „defensive Antwort auf den erkennbaren Versuch der Nato, sich bis nach Zentralrussland auszudehnen“.[22]

Europapolitik

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In einer Rede zu den „Weimarer Reden“ 2012 rief Eppler zu mehr Solidarität in Europa auf und erklärte, die EU mit demWettbewerbsprinzip voranzubringen „war und ist eine Schnapsidee“. Wettbewerb zwischen den EU-Nationen führe dazu, „dass die Staaten einander durch immer niedrigereUnternehmenssteuernInvestitionen abjagen“ und begründe stärkeres Misstrauen. Auch wer über Renationalisierung klage, könnte hier einen wichtigen Grund finden.[23][24][25]

Ehrungen und Auszeichnungen

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  • 2021 benannte die Stadt Schwäbisch Hall den zentralen Veranstaltungssaal im Haus der Bildung in Erhard-Eppler-Saal um.[32]

Veröffentlichungen

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  • 1961:Liberale und soziale Demokratie. Zum politischen Erbe Friedrich Naumanns. (28 S.) Ring-Verlag, Villingen 1961,DNB451130790.
  • 1968:Spannungsfelder. Beiträge zur Politik unserer Zeit. (284 S.) Seewald-Verlag, Stuttgart 1968,DNB456551123.
  • 1971:Wenig Zeit für die Dritte Welt. (136 S.) VerlagW. Kohlhammer, Stuttgart 1971. Urban-Taschenbuch,DNB720042437.
  • 1974:Maßstäbe für eine humane Gesellschaft. Lebensstandard oder Lebensqualität? (101 S.) Kohlhammer, Stuttgart 1974,ISBN 3-17-001903-1.
  • 1975:Ende oder Wende. Von der Machbarkeit des Notwendigen. (165 S.) Kohlhammer, Stuttgart 1975. DTV, 1976 bis 1981,ISBN 3-423-01221-8.[33]
  • 1981:Wege aus der Gefahr. Über denNATO-Doppelbeschluss 1979, 240 Seiten, Rowohlt, Reinbek 1981 bis 1985,ISBN 3-498-01622-9.
  • 1982: mitMichael Ende und Hanne Tächl:Phantasie, Kultur, Politik. Protokoll eines Gesprächs. (143 S.) Weitbrecht, Stuttgart 1982,ISBN 3-522-70020-1.
  • 1983:Die tödliche Utopie der Sicherheit. Rowohlt, Hamburg 1983,ISBN 3-498-01631-8.
  • 1986:Einsprüche. Zeugnisse einer politischen Biographie. Hrsg. von A. Bregenzer,W. Brinkel undG. Erler. Dreisam, Freiburg/B. 1986,ISBN 3-89125-239-0.
  • 1990:Reden auf die Republik. Deutschlandpolitische Texte 1952–1990. Hrsg. vonWolfgang Brinkel. Kaiser, München 1990,ISBN 3-459-01857-7.[34]
  • 1990:Plattform für eine neue Mehrheit. Ein Kommentar zum Berliner Programm der SPD. Dietz, Bonn 1990,ISBN 3-8012-0158-9. (PiT, Bd. 1,DNB017232538).
  • 1992:Kavalleriepferde beim Hornsignal. Die Krise der Politik im Spiegel der Sprache. (Edition Suhrkamp 1788 = NF 788) Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992,ISBN 3-518-11788-2.
  • 1994:Als Wahrheit verordnet wurde. Briefe an meine Enkelin. Insel-Verlag, Leipzig 1994,ISBN 3-458-16640-8.
  • 1996:Komplettes Stückwerk. Erfahrungen aus fünfzig Jahren Politik. (299 S.) Insel-Verlag, Leipzig 1996,ISBN 3-458-16770-6.
  • 1998:Die Wiederkehr der Politik. (310 S.) Insel-Verlag, Leipzig 1998,ISBN 3-458-16925-3.
  • 2000:Privatisierung der politischen Moral? (Edition Suhrkamp, Standpunkte, 2185) Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000,ISBN 3-518-12185-5.
  • 2000:Was braucht der Mensch? Vision: Politik im Dienst der Grundbedürfnisse. (205 S.) Campus, Frankfurt am Main 2000,ISBN 3-593-36041-1.
  • 2002:Vom Gewaltmonopol zum Gewaltmarkt. Die Privatisierung und Kommerzialisierung der Gewalt. Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002,ISBN 3-518-12288-6.
  • 2005:Auslaufmodell Staat? (Edition Suhrkamp 2462) Suhrkamp, Frankfurt am Main 2005,ISBN 3-518-12462-5.[35]
  • 2008:Eine Partei für das zweite Jahrzehnt: die SPD? (90 S.) Vorwärts-Buch, Berlin 2008,ISBN 978-3-86602-175-4.
  • 2009:Der Politik aufs Maul geschaut. Kleines Wörterbuch zum öffentlichen Sprachgebrauch. (193 S.) Dietz, Bonn 2009,ISBN 978-3-8012-0397-9.
  • 2011:Eine solidarische Leistungsgesellschaft. Epochenwechsel nach der Blamage der Marktliberalen. Dietz, Bonn 2011,ISBN 978-3-8012-0422-8.
  • 2015:Links leben. Erinnerungen eines Wertkonservativen. (335 S.) Propyläen-Verlag, 2015,ISBN 3-549-07465-4. Ullstein-eBooks, Berlin 2015,DNB1078018715.
  • 2016: mitNiko Paech:Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution. Ein Streitgespräch über Wachstum, Politik und eine Ethik des Genug. oekom, München 2016,ISBN 3-86581-835-8.[36]
  • 2018:Trump – und was tun wir? Der Antipolitiker und die Würde des Politischen. (128 S.) Dietz, Bonn 2018,ISBN 978-3-8012-0529-4.

Literatur

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  • Kurt E. Becker et al. (Hrsg.):Erhard Eppler. Die Friedensbewegung – ein Gespräch. (Reihe: „Frankenthaler Gespräche“) PVA, Landau 1982,ISBN 3-87629-024-4.
  • Christine Simon:Erhard Epplers Deutschland- und Ostpolitik. Dissertation, Universität Bonn, 2004,DNB970742177.
  • Wolfgang Bittner,Mark vom Hofe (Hrsg.):Ich mische mich ein. Markante deutsche Lebensläufe. Erlebte Geschichten. Horlemann, Bad Honnef 2006,ISBN 3-89502-222-5. Darin ab S. 64:Die Heimkehr: Erinnerung an das Kriegsende. Erhard Eppler. Ein WDR(5)-Buch.
  • Renate Faerber-Husemann:Der Querdenker. Erhard Eppler. Eine Biographie. Dietz, Bonn 2010,ISBN 978-3-8012-0402-0.
  • Michael Bohnet:Geschichte der deutschen Entwicklungspolitik. Strategien, Innenansichten, Zeitzeugen, Herausforderungen.UVK 2015,ISBN 3-8252-4320-6, S. 65–78.[37]
  • Lars Tschirschwitz:Kampf um Konsens. Intellektuelle in den Volksparteien der Bundesrepublik Deutschland. Bonn 2017.
  • Paul Dieterich:Erhard Eppler: Leben, Denken & Wirken: eine Biographie bis zum Wendejahr 1989. denkhaus Verlag, Nürtingen, 2018,ISBN 978-3-930998-67-8.

Weblinks

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Commons: Erhard Eppler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Erhard Eppler und Niko Paech:Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution … Ein Streitgespräch über Wachstum, Politik und eine Ethik des Genug. oekom, München 2016,ISBN 978-3-96006-166-3 (Zitat aus Kap. 4 Seite 172). 
  2. Datensatz seiner Dissertation auf d-nb.info (abgerufen am 9. August 2019).
  3. Mit die glücklichsten Jahre meines Leben. (PDF; 125 kB) In: Neckarquelle Extra. 17. November 2007, abgerufen am 11. Mai 2010. 
  4. Hinweis in: vorwärts, Ausgabe Dezember 2016, S. 20.
  5. Bernd Haunfelder:Rekordhalter im Parlament
  6. SPD-Politiker Erhard Eppler ist tot.Süddeutsche Zeitung vom 19. Oktober 2019
  7. Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/8330327
  8. Eppler nennt NSDAP-Antrag eine Dummheit – SPD-Politiker: Journalisten wollen nur die Schlagzeile. Dradio, 16. Juli 2007, abgerufen am 5. Juli 2013. 
  9. Neue prominente Namen in NSDAP-Kartei In:Focus, 28. Juni 2013. Abgerufen am 5. Juli 2013 
  10. Stefan Reinecke:Der Mann, der klüger als seine Partei war. In:Die Tageszeitung: taz. 21. Oktober 2019,ISSN 0931-9085,S. 4–5 (taz.de [abgerufen am 28. Mai 2020]). 
  11. Öko-Institut:Das Kuratorium, abgerufen am 4. August 2014.
  12. Stephan-Andreas Casdorff: Ehrhard Eppler und „Frieden 2.0“: Das außenpolitische Gewissen der SPD meldet sich zurück. In: tagesspiegel.de. 8. Januar 2019, abgerufen am 25. September 2024. 
  13. Siehe hierzu:SPD-Parteitag. Kopfnicken genügte. In:Der Spiegel.Nr. 48, 1971 (online). 
  14. Hans-Peter Ullmann:Das Abgleiten in den Schuldenstaat. Öffentliche Finanzen in der Bundesrepublik von den sechziger bis zu den achtziger Jahren. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2017, S. 154 f,ISBN 978-3-647-30111-2.Torben Lütjen:Karl Schiller (1911 – 1994). „Superminister“ Willy Brandts. Dietz, Bonn 2007, S. 314–319,ISBN 978-3-8012-4172-8.
  15. Hans-Joachim Noack:Helmut Schmidt. Die Biografie. Rowohlt, Berlin 2008,ISBN 978-3-87134-566-1, S. 185.
  16. z. B.Interview mit Erhard Eppler: „Kein Politiker redet gern über seine Ohnmacht“. Spiegel Online vom 8. Oktober 2004.
  17. Michael Herkendell:Sozialdemokratische Außen- und Sicherheitspolitik – eine historische Einordnung. In: Ursula Bitzegeio, Rana Deep Islam, Robert Schütte, Lars Winterberg (Hrsg.):Sozial – friedlich – global? Außen- und Sicherheitspolitik heute: Leitperspektiven, Herausforderungen, Lösungswege. Schriftenreihe der Stipendiatinnen und Stipendiaten derFriedrich-Ebert-Stiftung. LIT Verlag, Münster 2014,ISBN 978-3-643-12436-4, S. 43.
  18. Joachim Scholtyseck:Die FDP in der Wende. In:Historisch-Politische Mitteilungen. 19, 2013,ISSN 0943-691X, S. 197–220, hier S. 201f. (PDF; 71,7 kB (Memento vom 3. September 2017 imInternet Archive)).
  19. Protokoll. Parteitag Bonn. 12. April 1999. Verantwortung. (Memento vom 27. September 2013 imInternet Archive) (PDF; 1 MB) Vorstand der SPD, Bonn 1999, S. 110.
  20. Heinrich August Winkler:Zerreissproben. Deutschland, Europa und der Westen. C. H. Beck, München 2015,ISBN 978-3-406-68425-8,S. 183 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  21. Putin, Mann fürs Böse. auf:sueddeutsche.de, 11. März 2014.
  22. Reinhard Bingener,Markus Wehner:Die Moskau-Connection. Das Schröder-Netzwerk und Deutschlands Weg in die Abhängigkeit. C. H. Beck, München 2023,ISBN 978-3-406-79941-9,S. 187–188 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  23. Weimarer Reden: Eppler spricht sich für weniger Wettbewerb aus. In: Thüringische Landeszeitung. 10. März 2012, abgerufen am 19. März 2019. 
  24. Weimarer Reden 2012: An den Grenzen des Wachstums (Teil IV/V). In: Thüringische Landeszeitung. 5. März 2012, abgerufen am 19. März 2019. 
  25. Weimarer Reden: Erhard Eppler zu den Widersprüchen in der EU. In: Thüringische Landeszeitung. 5. März 2012, abgerufen am 19. März 2019. 
  26. Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In:Bundesanzeiger. Jg. 25, Nr. 43, 9. März 1973.
  27. bundespraesident.de
  28. Ehrendoktor*innen. Abgerufen am 23. November 2019. 
  29. offenekirchestuttgart.wordpress.com:Brenz-Medaille für Dr. Erhard Eppler « Offene Kirche Stuttgart, Zugriff am 11. Mai 2010.
  30. Baden-Württemberg.de:Ehrentitel Professor an Dr. Erhard Eppler, Zugriff am 15. November 2014.
  31. Ehrenbürger: Stadt Schwäbisch Hall. In: schwaebischhall.de. Stadt Schwäbisch Hall, abgerufen am 16. Januar 2026. 
  32. Musiksaal im Haus der Bildung nach Erhard Eppler benannt: Schwäbisch Hall. Abgerufen am 3. November 2023. 
  33. Eppler 1975 (Ende) – Artikel von Klaus Fürst, 2015:Futur III: Ende oder Wende neu betrachtet. in der WochenzeitungFreitag
  34. Eppler 1990 – Kaiser-Taschenbücher, Band 86, mit einem einleitenden Beitrag von Joachim Garstecki.
  35. Eppler 2005 – Dieses Buch erhielt den Preis „Das Politische Buch 2006“ der Friedrich-Ebert-Stiftung.
  36. Eppler 2016 – (203 S.) Moderiert von Christiane Grefe.
  37. Bohnet 2015 – Uni-Taschenbuch (UTB) Nr. 4320, 284 S.
Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland

Walter Scheel(FDP, 1961–1966) |Werner Dollinger(CSU, 1966) |Hans-Jürgen Wischnewski(SPD, 1966–1968) |Erhard Eppler(SPD, 1968–1974) |Egon Bahr(SPD, 1974–1976) |Marie Schlei(SPD, 1976–1978) |Rainer Offergeld(SPD, 1978–1982) |Jürgen Warnke(CSU, 1982–1987) |Hans Klein(CSU, 1987–1989) |Jürgen Warnke(CSU, 1989–1991) |Carl-Dieter Spranger(CSU, 1991–1998) |Heidemarie Wieczorek-Zeul(SPD, 1998–2009) |Dirk Niebel(FDP, 2009–2013) |Gerd Müller(CSU, 2013–2021) |Svenja Schulze(SPD, 2021–2025) |Reem Alabali Radovan(SPD, seit 2025)

Kabinett Kiesinger – 1. Dezember 1966 bis 21. Oktober 1969
Kabinett Brandt I, 22. Oktober 1969 bis 15. Dezember 1972
Kabinett Brandt II, 15. Dezember 1972 bis 7. Mai 1974
Kabinett Schmidt I – 16. Mai 1974 bis 14. Dezember 1976
Landesvorsitzende derSPD Baden-Württemberg

Erwin Schoettle(1952–1962) |Alex Möller(1962–1966) |Walter Krause(1966–1968) |Erwin Schoettle,Heinz Bühringer undEugen Loderer(1968, geschäftsführend) |Heinz Bühringer(1968–1973) |Erhard Eppler(1973–1981) |Ulrich Lang(1981–1987) |Ulrich Maurer(1987–1999) |Ute Vogt(1999–2009) |Nils Schmid(2009–2016) |Leni Breymaier(2016–2018) |Andreas Stoch(seit 2018)

Vorsitzende derSPD-Fraktion imLandtag von Baden-Württemberg

Alex Möller(1952–1961) |Walter Krause undHermann Veit(1961–1964) |Walter Krause(1964–1966) |Walter Hirrlinger(1966–1968) |Heinz Bühringer(1968–1972) |Walter Krause(1972–1973) |Rudolf Schieler(1973–1976) |Erhard Eppler(1976–1980) |Ulrich Lang(1980–1988) |Dieter Spöri(1988–1992) |Ulrich Maurer(1992–2001) |Wolfgang Drexler(2001–2006) |Ute Vogt(2006–2008) |Claus Schmiedel(2008–2016) |Andreas Stoch(seit 2016)

Liste der Träger desGustav-Heinemann-Bürgerpreises

1977: Freiburger Hilfsgemeinschaft e. V. für psychisch Kranke, Behinderte und Gefährdete; Deutsche Sektion vonAmnesty International;Kurt Scharf |1978: Redaktion vonKennzeichen D |1979: Arbeitskreis für das ausländische Kind e. V. undSozialkritischer Arbeitskreis Darmstädter Bürger e. V. |1980: Heinrich Albertz |1981: Deutsche Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung |1982: Egon Bahr |1983: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste undJosef Felder |1984: Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e. V. undHelmuth Prieß |1985: Deutsche Sektion vonGreenpeace |1986: Käte Strobel |1987: Gebrüder von Braunmühl |1988: Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten |1989: Flüchtlingsbeirat Berlin |1990: Friedrich Magirius |1991: Marie-Schlei-Verein |1993: Regine Hildebrandt |1994: Monika Hesse undMonika Hauser |1995: Schüler Helfen Leben |1996: Klaus Staeck undFranziska Hundseder |1997: Forum Ziviler Friedensdienst |1998: Friedhelm Hengsbach undEduard Wörmann |1999: Hans-Joachim Fliedner |2000: Ruth Misselwitz,Ulrike Poppe, Andrea Richter |2001: Michael Hugo |2002: Erhard Eppler |2003: Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz |2004: Lucienne Schmitt undHans Leyendecker |2006: Nicole Lüdeking undJana Böttner |2007: Peter Eigen |2009: Bianca Richter undRichard Schröder |2010: Heinz Buschkowsky |2011: Discover Football |2012: Klaus Mertes |2013: Dritte Generation Ostdeutschland |2014: Patrick Dahlemann |2015: Netzwerk für Demokratie und Courage |2016: Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz |2017: Can Dündar |2019: Pulse of Europe |2021: Aktionmeet2respect |2023: Belarusische Gemeinschaft „Razam“

Personendaten
NAMEEppler, Erhard
ALTERNATIVNAMENPietcong
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Politiker (GVP, SPD), MdL, MdB
GEBURTSDATUM9. Dezember 1926
GEBURTSORTUlm
STERBEDATUM19. Oktober 2019
STERBEORTSchwäbisch Hall
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