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Erektion

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Nichterigierter und erigierter Penis (rechts) (unbeschnitten)

UnterErektion (auslateinischerectio‚Aufrichtung‘) versteht man meist die Versteifung des männlichen Gliedes (Penis, s. a.Phallus), die spontan oder infolge mechanischer oder psychischer Reize, insbesondere durchsexuelle Erregung, stattfindet. Die Erektion wird hervorgerufen durch Steigerung des Blutzuflusses und Drosselung des Blutabflusses in denSchwellkörpern und stellt eine übliche Voraussetzung desGeschlechtsverkehrs dar. Auch die weiblicheKlitoris ist zur Erektion fähig.

Physiologie

Entwicklung einer Erektion (Zeitraffer-Video)
Sonographische Darstellung einer Erektion bei einem 36 Wochen alten Fetus
Erektiles Gewebe und Blutversorgung desPenis
Die Biochemie der Erektion

Die Erektion wird normalerweise beisexueller Erregung durch dasErektionszentrum im unterenRückenmark ausgelöst, kann aber auch direktreflektorisch durch mechanischeReizung vonPenis undHoden herbeigeführt werden. Für die sexuelle Erregung sind vor allem psychische Reize wie erotischeWahrnehmungen oderVorstellungen verantwortlich, bei anderen Tieren spielen auch Geruchsreize eine große Rolle.

Der Größenunterschied zwischen Ruhezustand und erigiertem Penis ist beim Menschen individuell stark unterschiedlich und liegt in der Regel zwischen der zwei- bis vierfachen Länge und dem anderthalb- bis dreifachen Durchmesser.

Die Erektion des Penis ist eine der Voraussetzungen für das Eindringen beim Geschlechtsverkehr. Die Erektion ermöglicht also erst den fortpflanzungsrelevantenVaginalverkehr, bei welchem das erigierte männliche Glied in die weiblicheScheide eingeführt wird. EineBefruchtung ohne Erektion kann unter besonderen Umständen trotzdem stattfinden.

Oft wird die männliche Erektionsfähigkeit aus laienhafter Sichtweise der allgemeinen Manneskraft, Potenz oderReproduktionsfähigkeit gleichgestellt und als Zeichen von Jugend und Vitalität betrachtet. Doch zu Erektionen kann es auch beimFetus[1][2][3], beiSäuglingen[4][5] und Greisen kommen.Erektionen treten bei gesunden Menschen in nahezu jedem Lebensalter regelmäßig während desSchlafes innerhalb der so genanntenREM-Phasen auf. Besteht eine solche beim Erwachen, wird siemorgendliche Erektion genannt. Auch Orgasmen mit Samenergüssen während des Schlafes,Pollutionen, sind sehr oft, aber nicht immer mit Erektionen verbunden.[6]

Selbst bei Toten können sogenanntepostmortale Erektionen auftreten. Sie entstehen durch einen passiven Blutstau, z. B. durch eine hängende Position des Leichnams.

Erektionsmechanismus

Die Erektion des männlichen Gliedes erfolgt durch Blutfüllung derSchwellkörper, vor allem des Penisschwellkörpers (Corpus cavernosum penis). Im Penisschwellkörper öffnen sich unter dem Einfluss desParasympathikus (Nervi pelvini, auch alsNervi erigentes bezeichnet) dieRankenarterien (Arteriae helicinae). Diese Zuflüsse zum Penisschwellkörper sindSperrarterien. Außerdem erschlafft dieglatte Muskulatur des Penisschwellkörpers.

DerMusculus ischiocavernosus dient der Verstärkung der Erektion in der abschließenden Versteifungs-Phase (rigid-erection phase), indem er auf die Basis derSchwellkörper Kompressionen ausübt, die einen stark erhöhtenBlutdruck imCorpus cavernosum penis aufbauen. Dieser kann ein Mehrfaches dessystolischen Blutdrucks (oberer Blutdruckwert) betragen,[7][8][9][10] beim Menschen 400mmHg und bei anderenSäugetieren 1000 mmHg.[11]Zudem hemmt der Muskel durch seine Kompressionsarbeit den venösen Blutabfluss des Corpus cavernosum penis bzw. des Corpus cavernosum clitoridis durch die Vena profunda penis bzw. die Vena profunda clitoridis. Identische Funktionen des Muskels wurden auch für dienächtliche Erektion im Schlaf nachgewiesen.[12]

Bei der Erektion derKlitoris oder desPenis spielen neben entsprechenden sinnlichenWahrnehmungen, das heißt einer Aktivierung entsprechender Nervenareale (Afferenzen zu Gebieten im Großhirn, imHypothalamus und im sakralenRückenmark (Parasympathikus)) durch Sinnesreize, in der Folge die Aktivierung derEndothelzellen in den Blutgefäßen der Klitoris oder des Penis eine wichtige Rolle. Über die Aktivierung derendothelialen Stickstoffmonoxid-Synthase wird der BotenstoffStickstoffmonoxid (NO), einGasotransmitter, im entsprechenden Gefäßabschnitt freigesetzt.Dieses Stickstoffmonoxid (NO) führt dann über die Aktivierung derGuanylylzyklase zur vermehrten Bildung voncyclischem Guanosinmonophosphat (cGMP). Durch die dann erfolgende Blutgefäßerweiterung füllen sich die klitoralen oder penilen Schwellkörper mit Blut (Vasokongestion).[13]

Der Harnröhren- (Corpus spongiosum penis) und Eichelschwellkörper (Corpus spongiosum glandis) werden – im Gegensatz zum Penisschwellkörper – auch im erschlafften Zustand von Blut durchströmt. Während der Erektion drückt derMusculus bulbospongiosus den Abfluss über dieVena bulbi penis ab, wodurch diese Schwellkörper sich füllen. Dies führt zu einer Vergrößerung der Eichel; die Steifigkeit des Gliedes wird allerdings kaum davon beeinflusst.Zudem wird der Blutabfluss hier nicht vollständig gedrosselt, da ein zweiter Abfluss über dieVena dorsalis penis bestehen bleibt, so dass beide Schwellkörper auch bei maximaler Erektion eindrückbar bleiben. Auch der Musculus bulbospongiosus führt kurz vor demSamenerguss rhythmische Kontraktionen aus, die aufgrund des noch bestehenden zweiten Abflussweges pulsierende Erektionswellen erzeugen und damit den Samenerguss unterstützen.[14]

Abschwellen des Penis

Nach dem sexuellen Höhepunkt – normalerweise mitOrgasmus undEjakulation – oder bei nachlassender sexueller Erregung geht die Erektion zurück und das Blut fließt aus den Schwellkörpern wieder ab. Das Abschwellen wird fachsprachlich alsDetumeszenz bezeichnet und ist nach einem Orgasmus wahrscheinlich durch die bei diesem erfolgte Ausschüttung der HormoneOxytocin undProlaktin bedingt. Die Abschwellung zusammen mit der anschließenden Zeitspanne bis zu einem nächstmöglichen Orgasmus wird alsRefraktärphase bezeichnet. Die erneute Erektion kann in dieser Zeit gehemmt oder ganz blockiert sein.

Erektion weiblicher Genitalien

Im weiteren Sinne wird auch das Anschwellen derKlitoris undSchamlippen als Erektion bezeichnet. Die durch die Schamlippenerektion hervorgerufene Schwellung kann zur teilweisen Öffnung derVulva führen. Für das Feuchtwerden des weiblichen Genitals wird gewöhnlich der BegriffLubrikation verwendet. Um den Scheidenvorhof,Ostium vaginae bzw. Scheideneingang,Introitus vaginae sindDrüsen lokalisiert, die die Befeuchtung derVagina gewährleisten, da Letztere selbst drüsenlos ist:

Dabei ist das System der weiblichen Schwellkörper weit umfangreicher und erfasst nicht nur den äußeren sichtbaren Anteil der Klitoris bzw. Klitoriseichel,Glans clitoridis.

  • Anschwellen der Labien und Erektion der Klitoris ab dem Beginn der sexuellen Erregung. Die unter den Labien liegenden Schwellkörper vergrößern sich.
    Anschwellen derLabien und Erektion derKlitoris ab dem Beginn der sexuellen Erregung. Die unter den Labien liegendenSchwellkörper vergrößern sich.
  • Beiderseits des Scheideneingangs heben die erigierten Vorhofschwellkörper die darüberliegenden Gewebe an.
    Beiderseits des Scheideneingangs heben die erigierten Vorhofschwellkörper die darüberliegenden Gewebe an.
  • Grafik: System der weiblichen Schwellkörper
    Grafik: System der weiblichenSchwellkörper

Auch das Aufrichten derBrustwarze durchsexuelle Erregung, durch Berührung desWarzenhofes, beimStillen oder durch Kälte wird als Erektion bezeichnet. Man spricht vomMamillarreflex.[15]

Erektionsprobleme

Erektile Dysfunktion

Erektionsstörungen beim Mann werden alserektile Dysfunktion bezeichnet und können vielfältige organische und seelische Ursachen haben. Sie betreffen Männer jeglichen Alters, werden aber mit zunehmendem Alter häufiger. Seit einigen Jahren stehenPDE-5-Hemmer als Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion zur Verfügung (z. B.Sildenafil,Tadalafil oderVardenafil). Alternativ wird zur lokalen Behandlung vor allem der WirkstoffAlprostadil eingesetzt. Nach der Applikationsart unterscheidet man zwischen Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT), Harnröhren-Stäbchen (MUSE) und Creme-Tropfen für die Harnröhren-Öffnung.Diagnostisch wird unter anderem diePhallografie verwendet. Sie dient dazu, nächtliche Erektionen nachzuweisen. Dabei wird ein Bändchen mit integrierten Dehnungsmessstreifen um den Penis gelegt und an ein Aufzeichnungsgerät angeschlossen. Füllen sich die Schwellkörper, so wird dies aufgezeichnet und kann vom Arzt später ausgewertet werden. Durch diese Methode können psychogene vonphysiologische Ursachen der Erektionsprobleme unterschieden werden.

Priapismus

Hauptartikel:Priapismus

Eine schmerzhafte Dauererektion des Penis, die länger als zwei Stunden andauert, wird Priapismus genannt und bedarf einer sofortigen Behandlung. Es handelt sich dabei um einen Notfall, der ohne sofortige urologische Behandlung den Penis und insbesondere die Schwellkörper dauerhaft schädigt. Wenn keine Behandlung erfolgt, kann die Erektionsfähigkeit des Penis dauerhaft verloren gehen.

Begriffe

Für den erigiertenPenis des Menschen gibt es eine Vielzahl von Bezeichnungen; seriöse – insbesonderePhallus – sowie eher saloppe – wie „Latte“, „Morgenlatte“ – oder umgangssprachliche wie „Ständer“, „Steifer“ oder „Harter“.[16][17]

Erektionsmechanismus bei anderen Säugetieren

Erektion bei einemMantelpavian
Penisknochen einesHundes (Pfeil zeigt auf die an der Unterseite liegende Rinne für dieHarnröhre)

Dieser Erektionsmechanismus ist prinzipiell bei allenSäugetieren zu finden, variiert aber in Abhängigkeit vom Penistyp. Bei vielen Tieren ist der Penisschwellkörper teilweise zumPenisknochen verkalkt, so dass nur wenig Schwellgewebe vorhanden ist und der Penis eine Grundsteifigkeit besitzt. Bei Tieren mitfibroelastischem Penistyp (z. B.Paarhufer) ist nur wenig Blut notwendig, um den Penisschwellkörper zu füllen. Hier führt die Blutfüllung – unterstützt durch das Erschlaffen desMusculus retractor penis und durch die Eigenelastizität des Bindegewebes – zu einem Verstreichen der s-förmigen Biegung des Penis und damit einer Verlängerung, aber kaum zu einer Verdickung des Penis. Die Vorverlagerung der Eichel bei der Erektion wird als „Ausschachten“ bezeichnet.

BeiHunden zeigt die Füllung des Eichelschwellkörpers eine Besonderheit. Bei ihnen zieht dieVena dorsalis penis unter demMusculus ischiourethralis hindurch, welcher nach dem Einführen des Penis den Blutabfluss aus dem Eichelschwellkörper vollständig unterbindet. Dadurch schwillt die Eichel bei Hunden beträchtlich an und die Rüden „hängen“ in der Hündin bis zu 30 Minuten nach der Ejakulation. Eine Trennung der Tiere zu diesem Zeitpunkt kann zu schweren Verletzungen der Genitalien führen und ist Tierquälerei. Eine Besamung der Hündin kann durch eine Trennung in der Regel nicht verhindert werden, da dieEjakulation sehr früh erfolgt.[14]

Literatur

Weblinks

Commons: Erektion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Erektion – Zitate
Wiktionary: Erektion – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. D. M. Sherer, P. C. Eggers, J. R. Woods Jr.:In-utero fetal penile erection. In:Journal of Ultrasound in Medicine. (JUM), Juni 1990, Band 9, Nr. 6, S. 371,PMID 2192091.
  2. D. A. L. Pedreira, A. Yamasaki, C. E. Czeresnia:Fetal phallus ‘erection’ interfering with the sonographic determination of fetal gender in the first trimester. In:Ultrasound in Obstetrics & Gynecology. Okt. 2001, Band 18, Nr. 4, S. 402–404,doi:10.1046/j.0960-7692.2001.00532.x (Volltext).
  3. A. A. Jakobovits:Fetal penile erection. In:Ultrasound in Obstetrics & Gynecology. Oktober 2001, Band 18, Nr. 4, S. 405;doi:10.1046/j.0960-7692.2001.00477.x
  4. Erwin J. Haeberle:Die Sexualität des Menschen. 2. erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin 1985, Kapitel 1.3.1.:Frühes Kindesalter. In:Magnus-Hirschfeld-Archiv für Sexualwissenschaft. (Memento vom 12. Oktober 2010 imInternet Archive)
  5. Anja Lehmann:Psychosoziale Einflussfaktoren auf das weibliche Sexualerleben. Dissertation, Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie der Freien Universität Berlin, Berlin 2007, S. 32: 1.3.Sexuelle Entwicklung über die Lebensspanne. → 1.3.1.Frühes Kindesalter.Volltext. (PDF) fu-berlin.de
  6. William E. Hartman, Marilyn A. Fithian:Human Sexuality: An Encyclopedia Ejaculation. (Memento vom 8. Oktober 2011 imInternet Archive) In: Erwin J. Haeberle (Hrsg.):Human Sexuality: An Encyclopedia. AbschnittE. /EJACULATION.
  7. M. H. Schmidt, H. S. Schmidt:The ischiocavernosus and bulbospongiosus muscles in mammalian penile rigidity. In:Sleep. Band 16, Nummer 2, Februar 1993,ISSN 0161-8105, S. 171–183,PMID 8446838 (Review).
  8. R. C. Dean, T. F. Lue:Physiology of penile erection and pathophysiology of erectile dysfunction. In:The Urologic clinics of North America. Band 32, Nummer 4, November 2005,ISSN 0094-0143, S. 379–395, v,doi:10.1016/j.ucl.2005.08.007,PMID 16291031,PMC 1351051 (freier Volltext) (Review).
  9. Hermann van Ahlen, Sabine Kliesch:Disorders of Erection, Cohabitation, and Ejaculation. In: Eberhard Nieschlag, Hermann M. Behre, Susan Nieschlag:Andrology. Male Reproductive Health and Dysfunction. Springer Science & Business Media, 2010, S. 279–322,ISBN 3-540-78355-5, S. 285 f.
  10. Gregory B. Auffenberg, Brian T. Hellfand, Kevin T. McVary:Normal Erectile Physiology. In: Kevin T. McVary:Contemporary Treatment of Erectile Dysfunction. A Clinical Guide. Springer Science & Business Media, 2010, 299 S., S. 11–22,ISBN 1-60327-536-3, S. 15.
  11. P. Lavoisier, R. Aloui, J. Iwaz, M. J. Kokkidis:The physiology of penile rigidity. In:Progrès en urologie: journal de l'Association française d'urologie et de la Société française d'urologie. Band 2, Nummer 1, Februar 1992,ISSN 1166-7087, S. 119–127,PMID 1299511 (Review).
  12. P. Lavoisier, J. Proulx, F. Courtois, F. De Carufel, L. G. Durand:Relationship between perineal muscle contractions, penile tumescence and penile rigidity during nocturnal erections. In:Journal of Urology. Band 139, Nummer 1, Januar 1988,ISSN 0022-5347, S. 176–179,PMID 3336091.
  13. A. Hermann et al.:Gase als zelluläre Signalstoffe. Gasotransmitter. In:Biologie in unserer Zeit. 2010, Nr. 40, S. 185–193,doi:10.1002/biuz.201010422,sbg.ac.at (Memento vom 3. Dezember 2013 imInternet Archive; PDF; 1,3 MB).
  14. abUwe Gille:Männliche Geschlechtsorgane. In:Franz-Viktor Salomon u. a. (Hrsg.):Anatomie für die Tiermedizin. Enke, Stuttgart 2004,ISBN 3-8304-1007-7, S. 389–403.
  15. Herbert Schaldach,Maxim Zetkin (Hrsg.):Lexikon der Medizin. 16. Auflage. Ullstein Medical Verlagsgesellschaft, Wiesbaden 1999,ISBN 3-86126-126-X, S. 1236.
  16. Erektion - Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden. Abgerufen am 6. Mai 2025. 
  17. Ständer - Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden. Abgerufen am 6. Mai 2025. 
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