Emmerich gehört geographisch zurUnteren Rheinniederung, einem Teil desNiederrheinischen Tieflands. Die Innenstadt liegt auf einer Höhe von 17 Metern überNN. Der tiefste Punkt des Stadtgebietes liegt im Rheinvorland mit 13 Metern. Der Eltenberg mit einer Höhenlage bis zu 82 Metern wird der naturräumlichen HaupteinheitEltener Höhen zugeordnet.[2][3]
Das Emmericher Stadtgebiet wird im Süden durch den Rhein (Rheinmitte) begrenzt, im Westen und Norden durch die Staatsgrenze zu den Niederlanden. Im Osten grenzt es an das Reeser Stadtgebiet.
Die Gesamtfläche des Stadtgebiets beträgt 8040Hektar.
Bei einer Aufteilung der Katasterfläche in der amtlichen Statistik nach der tatsächlichen Art der Nutzung ergeben sich 61,3 % landwirtschaftliche Nutzung, 8,1 % Waldfläche, 7,2 % Wasserfläche, 1,9 % Erholungs- und Friedhofsfläche, 13,8 % Gebäude-, Frei- und Betriebsfläche, 7,4 % Verkehrsfläche sowie 0,4 % sonstige Flächen (Stand: 31. Dezember 2015).[4]
Ein leicht anderes Bild der Flächennutzung ergibt sich bei einer Auswertung von Satellitenbildern. Von der Gesamtfläche des Stadtgebietes werden danach 43,16 % als Wiese und Weide und 27,81 % als Acker genutzt. 14,17 % sind versiegelt (4,28 % geringer Versiegelungsgrad (< 40 %), 7,27 % mittlerer Versiegelungsgrad (40–80 %), 2,62 % hoher Versiegelungsgrad (> 80 %)). Aus Wald bestehen 10,42 % der Fläche (Nadelwald 1,38 %, Mischwald 2,93 %, Laubwald 6,11 %). 4,2 % sind Wasserflächen, 0,24 % sind Kiesgruben/Abbaugebiete oder Baustellen.[5]
Die Stadt Emmerich am Rhein grenzt im Norden an die GemeindenMontferland undOude IJsselstreek (beide in derProvinz Gelderland (NL)), im Osten an die StadtRees, im Süden in der Rheinmitte an die StädteKleve undKalkar sowie im Nordwesten an die GemeindeZevenaar (in der Provinz Gelderland (NL)).
Um 700 gründeteWillibrord die Missionsstation Emmerich imBistum Utrecht und weihte die ersteMartinskirche. Etwas östlich des heutigen Stadtkerns wurden 1963 einige frühmittelalterliche Gräber entdeckt, die für ihre Zeit (frühes 8. Jahrhundert) ziemlich reich ausgestattet waren.[8] Beim Martinistift entstand eineLateinschule, eine der ersten Schulen im heutigen Deutschland. Die erste urkundliche Nennung unter dem NamenVilla Embrici ist aus dem Jahr 828 überliefert.[9] Nach demNormannensturm im 9. Jahrhundert beherrschte derPropst des Kollegiatstiftes den Ort. 1040 wurde die StiftskircheSt. Martini errichtet.
Am 31. Mai 1233 erhob GrafOtto von Zutphen und Geldern mit Ermächtigung des römischen KaisersFriedrich II. und des deutschen KönigsHeinrich (VII.) (Vater und Sohn) Emmerich zur Stadt. Verfassung und Vorrechte entsprachen denen der StadtZütphen.[10] Im Jahre 1355 wurde Emmerich an GrafJohann von Kleve verpfändet und verblieb bei der Grafschaft, beziehungsweise beimHerzogtum Kleve. Zwischen 1307 und 1570 stand Emmerich in enger Verbindung zurHanse. Handel und Handwerk blühten. Neben derBrauerei begründete vor allem dieWollweberei, derenGilde in der Stadt bis in das Jahr 1299 zurückreichte, den Wohlstand. Seit dem 14. Jahrhundert war Emmerich von Mauern umgeben und mit Toren gesichert. Die Aldegundiskirche stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Emmerich erlebte bis zum 16. Jahrhundert seine Blütezeit und wurde wegen seiner weltlichen und kirchlichen BautenEmbrica decora (= prächtiges Emmerich) genannt.[11] Im Jahre 1567 fand im Emmericher Kreuzherrenkloster derHansetag statt. Das während des Zweiten Weltkrieges gesprengte Christoffeltor zum Rheinufer war bekannt durch eine überlebensgroße, eichene Figur eines Christophorus in der Nische über dem feldseitigen Portal. Die dem MeisterDries Holthuys zugeschriebeneSkulptur vom Anfang des 16. Jahrhunderts befindet sich seit 1964 im Rheinmuseum in Emmerich. Ein Abguss dieser Christophorusfigur steht heute auf einer Stele am Christoffeltor.[12]
Der Kölner Domherr und Emmericher Propst desKollegiatstiftes St. Martin, GrafMoritz von Spiegelberg (1406/07–1483), reformierte die Lateinschule zurGelehrtenschule: Lehrer wieAlexander Hegius (1439–1498),Peter Homphaeus (1480–1556),Matthias Bredenbach (1499–1559) undHeinrich Uranius (1492–1572) lehrten dort. Von weither kamen Schüler, unter Rektor Bredenbach sollen 2000 Jungen das Gymnasium besucht haben. Nach einem starken Rückgang übernahmen 1592 dieJesuiten aus Köln den Unterricht, den sie nach einem regionalenAbzug beider Kriegsparteien im niederländisch-spanischen Krieg nach 1600 wieder für bis zu 500 Schüler gaben. Für katholische Niederländer war die Ausbildung attraktiv. 1614 besetzten die antikatholischen Niederländer unterMoritz von Oranien vonSchenkenschanz aus die Stadt erneut im Bund mitBrandenburg, dem das Herzogtum Kleve zugefallen war. 1609 wurde an der Wollenweberstraße ein neues Schulgebäude errichtet. Das alte Gebäude (seit 1505) auf dem Geistmarkt, ein länglicher, dreistöckiger Backsteinbau mit einem Dachreiter, das zwischen dem Rathaus und der Evangelischen Kirche lag, diente von 1673 bis 1715 als einefranzösisch-reformierte Kirche.[13] DasGymnasium in Kleve nahm evangelisch-reformierte Schüler auf. Daneben gab es auch eine kleine, doch angesehene jüdische Gemeinde, bekannt war dieFamilie Gomperz. DasJesuitengymnasium wurde 1788 durch dasOrdensverbot aufgelöst, darauf übernahmenKreuzherren den Unterricht. Mit Napoleons I. Verbot endete der Unterricht vorläufig im Jahr 1811.[14]
ImDreißigjährigen Krieg hatte Emmerich wegen der niederländischen Besatzung wenig zu leiden. Der Niedergang Emmerichs begann 1672 mit der Besetzung der Stadt durch französische Truppen unter KönigLudwig XIV. Kriegsverwüstungen, Überschwemmungen und Seuchen ließen die Stadt verarmen.[11] Es folgten die Drangsale im Zusammenhang mit demSpanischen Erbfolgekrieg, derSiebenjährige Krieg, die militärischen Folgen der Französischen Revolution und die napoleonischen Unterwerfungen. Nach der Annexion durch Frankreich wurde im Kanton Emmerich desDépartement Lippe nach französischem Vorbild dieMairie Emmerich eingerichtet.[15]
Erst 1815 gelangte Emmerich wieder zumKönigreich Preußen und wurde durch dieRheinschifffahrt und die Industrialisierung wirtschaftlich gestärkt. Aus der Mairie Emmerich der Franzosenzeit wurde die preußischeBürgermeisterei Emmerich, die 1816 zum neuenKreis Rees kam.[16] Im Mai 1832 ließ der König einHumanistisches Gymnasium neu eröffnen, das heutige Willibrord-Gymnasium. Am 24. August 1857 wurde der Stadt dieRheinische Städteordnung verliehen.
Am 20. Oktober 1856 wurde dieHollandstrecke derKöln-Mindener Eisenbahn eröffnet, die ursprünglich nicht über Emmerich führen sollte, doch hatte die Stadt Emmerich dagegen Einspruch erhoben. Im Jahre 1865 wurde eine Eisenbahnfähre über den Rhein in Betrieb genommen. DasTrajekt Spyck–Welle wurde bis 1912 betrieben.
Die Stadt Emmerich nahm 1857 dieRheinische Städteordnung an. Seitdem wurde zwischen der Stadtbürgermeisterei Emmerich und der Bürgermeisterei Emmerich-Land unterschieden, die die Gemeinde Klein-Netterden umfasste und weiterhin von Emmerich aus verwaltet wurde.[17][18]
Im Jahre 1890 wurde der Telefonverkehr eingerichtet.
Anfang 1933 gab es 120 Nazis in Emmerich und die Partei bekam in derReichstagswahl März 1933 nur 27,2 % der Stimmen, trotzdem geschah die NS-Machtübernahme wie überall im Deutschen Reich.[20] Zur nationalsozialistischen Verfolgung der Juden siehe unter Religionen undListe der Stolpersteine in Emmerich am Rhein. Der Pfarrer an Adelgundis, Gerhard Storm, verteilte antinazistische Flugblätter und starb 1942 im KZ.[21]
1949 wurde Elten im Rahmen derNiederländischen Annexionspläne nach dem Zweiten Weltkrieg an die Niederlande angegliedert. Die Rückgliederung an die Bundesrepublik Deutschland wurde mit Vertrag vom 8. April 1960 beschlossen und am 1. August 1963 vollzogen.[24]
Bei einerKatastrophe der Binnenschifffahrt mit zwei Toten und 22 zum TeilSchwerverletzten havarierte auf dem Rhein bei Emmerich am 7. Oktober 1960 dasSchiffTina Scarlett. Zehn Schiffe brannten, der Rhein stand auf 300 Metern in Flammen.[25]
DieA 3 wurde 1962 auf dem Teilstück Zollübergangsstelle Elten bis Anschlussstelle Emmerich freigegeben. Am 27. April 1965 konnte das letzte Teilstück der Hollandlinie zwischen Emmerich undHamminkeln eröffnet werden.[26]Am 18. Juni 1965 fand an der neu errichtetenRheinbrücke Emmerich derB 220 nach dreijähriger Bauzeit das Richtfest statt, am 3. September 1965 wurde sie eröffnet.
Von 1969 bis 2008 war Emmerich wiederGarnisonsstadt. In der in den 1960er Jahren gebautenMoritz-von-Nassau-Kaserne waren zunächst das schwere Pionierbataillon 716, später das schwere Pionierbataillon 800, anschließend dasPionierbataillon 140, das Pionierausbildungszentrum 800 und das teilaktive Pionierbataillon 810[27] sowie weitere kleinere Dienststellen mit insgesamt ca. 900 Soldaten stationiert. Der Standort Emmerich wurde am 30. Juni 2008 geschlossen.
Seit dem 1. Dezember 2001 heißt die StadtEmmerich am Rhein.[28]
Am 1. Januar 1975 wurde auf der Grundlage desNiederrhein-Gesetzes im Zuge des zweiten Neugliederungsprogramms die Gemeinde Elten in die Stadt Emmerich eingegliedert.[31]
Die Seelsorgeeinheit St. Christophorus und St. Johannes der Täufer deckt räumlich die Ortsteile Altstadt, Leegmeer, Speelberg, Vrasselt, Praest und Dornick ab. Am 28. November 2004 wurden die vier katholischen Stadtgemeinden St. Martini, St. Aldegundis, Heilig-Geist und Liebfrauen zur neuen Stadtpfarre St. Christophorus fusioniert.
Zur Pfarre St. Johannes der Täufer zählt die namengebende Kirche in Dornick, St. Antonius in Vrasselt, und St. Johannes Baptist in Praest.
Die Pfarre St. Vitus besteht aus den fusionierten Pfarren St. Georg in Hüthum, St. Martinus in Elten und St. Vitus in Hochelten.
Die katholischen Pfarreien von Emmerich gehören zumDekanat Emmerich im Kreisdekanat Kleve desBistums Münster.[32]
Die polnische katholische Gemeinde gehört zwar formal zur Stadtpfarre St. Christophorus, hat aber in der Praxis wenig Berührungspunkte mit dem deutschsprachigen Gemeindeleben. Ein polnischer Pfarrer hält sonntäglich für die größte Emmericher Immigrantengruppe eine Messe in der Aldegundiskirche.
Dieneuapostolische Gemeinde Emmerich wurde 1925 gegründet und hat ca. 100 Mitglieder. Seit 1930 verfügt sie über ein eigenes Kirchengebäude. Sie gehört zum Bezirk Dinslaken.[34]
Dieapostolische Gemeinde Emmerich gründete sich 1955 als Abspaltung von der neuapostolischen Gemeinde. 1965 wurde ein eigenes Kirchengebäude errichtet. Die Gemeinde hat ca. 50 Mitglieder und gehört zur Region Nord.[35]
Dieeritreisch-orthodoxe Gemeinde hat Mitglieder aus dem gesamten Kreis Kleve sowie aus Bocholt und Wesel. Für ihre sonntäglichen Gottesdienste nutzt sie die Krypta der Martinikirche.
In Emmerich bestand seit dem ersten Drittel des 17. Jahrhunderts eine jüdische Gemeinde, die seit 1854 als Filialgemeinde zum Synagogenbezirk Rees gehörte, bevor um 1900 eine eigenständige Synagogengemeinde gebildet wurde. 1932 war Elten angeschlossen. Die Größe der Gemeinde belief sich 1816 auf 87 Personen, 1885 auf 151 und 1932 auf noch etwa 90–95 Mitglieder. Im Juni 1933 lebten im damaligen Emmericher Stadtgebiet 86 Juden.[36] Viele von ihnen wurden imHolocaustdeportiert und ermordet.[37][38] Daran erinnern 99Stolpersteine im Stadtgebiet, die 2011–2012 vonGunter Demnig unter Mitwirkung von Emmericher Schülern verlegt wurden.[39][40]
Ein Betsaal ist zu Beginn des 17. Jahrhunderts belegt, um 1674 wurde ein Wohnhaus zur Synagoge umgebaut, dieses wurde 1811/12 renoviert und 1926/27 erneut instand gesetzt. Die Synagoge wurde im August 1938 verkauft und während der Novemberpogrome nicht beschädigt. 1944 wurde sie durch Bomben zerstört. Die Ruine wurde ca. 1955 abgerissen. Am ehemaligen Standort in der heutigen Willibrordstraße befindet sich eine Gedenktafel.[41]
Heute gehört Emmerich zum Gebiet derJüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen. Die nächstgelegenen Synagogen befinden sich inDuisburg und Oberhausen.
Kurdische Arbeitsmigranten und Flüchtlinge gründeten 1993 dieYezidische Kulturgemeinde Kreis Kleve und Umgebung mit Sitz in Emmerich. Hier befindet sich seit 2003 auch das Gemeindezentrum. Der Verein gehört derFöderation der yezidischen Kurden an.[44][45] Bereits 1990 wurde einjesidisches Gräberfeld auf dem Emmericher Kommunalfriedhof angelegt.[46]
Neben den bundesweit vertretenen Parteien sind in der Emmericher Kommunalpolitik drei lokale Wählervereinigungen aktiv: DieBürger-Gemeinschaft Emmerich (BGE), derBund Sozialer Demokraten (BSD) und dieUnabhängigen Wähler Emmerich (UWE).
Seit derKommunalwahl am 13. September 2025 sind im Stadtrat CDU (46,3 %, 17 Sitze), SPD (22,2 %, 10 Sitze), AfD (12,7 %, 6 Sitze), Freie Wähler (8,8 %, 4 Sitze), Grüne (7,5 %, 4 Sitze), BGE (4,9 %, 2 Sitze), FDP (3,4 %, 2 Sitze) und Linke (3,2 %, 1 Sitz) vertreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,0 % und sank somit um 0,7 % im Vergleich zur vorherigen Wahl. Die Zahl der Briefwähler übertraf, wie bereits bei der vorherigen Wahl, die Zahl der Wähler im Wahllokal.[47]
Der Rat machte von der Möglichkeit Gebrauch, die imKommunalwahlrecht vorgesehene Größe des Stadtrates von 44 Sitzen um zwei Sitze auf 46 aufzustocken.Die Wahlperiode beträgt fünf Jahre und begann am 1. November 2025.Die nächste Kommunalwahl findet voraussichtlich im Herbst 2030 statt.
Bürgermeister der Stadt Emmerich am Rhein war von 2015 bis 2025Peter Hinze (SPD). Bei den Kommunalwahlen im September 2025 wurde in einer StichwahlClaudia Lindlahr (CDU) mit 50,65 % der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt, womit sie sich bei einer Wahlbeteiligung von 31 % gegen Meike Schnake-Rupp (SPD) durchsetzte.[48] Peter Hinze war nicht erneut angetreten.
„Die Stadt führt einredendes Wappen, das schon auf städtischen Siegeln des 14. Jahrhunderts vorkommt, seit dem Mittelalter. Emmerich erhielt 1233 durch Graf Otto von GeldernStadtrecht.
In Emmerich stehen Wappen und Siegel nebeneinander.
Der Duisburger StadtteilHochemmerich nutzt ein nahezu identisches Motiv, jedoch mit abweichenderTingierung.Das Bild desStadtsiegels: hinter einer zinnenbekrönten Stadtmauer erheben sich drei runde Festungstürme. Der breitere Mittelturm ist bis in halbe Höhe als zinnenbekrönter Rundturm ausgeführt, geht dann im oberen Teil aber in einen schlankeren viereckigen Turm über, der mit einer nach allen Seiten vorkragenden Brüstung und einer gefälteten Haube abschließt. Die niedrigeren Seitentürme tragen ebenfalls Faltdächer. Über ihnen, beiderseits des Mittelturms, befinden sich zwei schräg angeordnete Wappenschilde, die jeweils einen Eimer zeigen. Umschrift Sigillum Burgentium in Embrica.“
Die Umschrift bedeutetSiegel der Bürger in Emmerich. EinWappenbrief ist nicht nachgewiesen. Es ist selten, dass Wappen und Siegel einer Stadt unterschiedlich sind. Die Herkunft des Eimers auf dem Wappen konnte auch durch ein Gutachten (1910) nicht geklärt werden. Auch die Frage, ob es sich um ein redendes Wappen handelt, ist umstritten.[50]
Außerdem hat Emmerich seit 2022 einLogo mit einem stilisierten Eimer[51] und die öffentlichenAbfalleimer tragen bezugnehmend auf das Stadtwappen den AppellAlles im Eimer.
Die Flagge der Stadt (als Banner) ist in Längsrichtung in den Farben rot (links) und weiß (rechts) geteilt.Bei einer Hissflagge ist der obere Teil der Flagge rot und der untere Teil weiß. In der Mitte steht das Wappen in rot mit dem stehenden gehenkelten weißen Eimer.[52]
Im Rheinmuseum werden über 150Schiffsmodelle, eineRadaranlage, Fischpräparationen, Rheinlaufkarten, eine historischeChristophorusfigur und eine stadtgeschichtliche Sammlung gezeigt. Zu sehen sind außerdem ein Ein-Mann-U-Boot, TypBIBER aus demZweiten Weltkrieg und Ausstellungen zur Rheinschifffahrt, Stadtgeschichte und Fischerei.[56]
PAN-Kunstforum/Plakatmuseum
Die umfangreiche PlakatsammlungErnst Müllers wird gelegentlich in der ehemaligen Schokoladen-Fabrik Lohmann in wechselnden Ausstellungen gezeigt.[57]
Museum für Kaffeetechnik
Der Emmericher Röstmaschinenhersteller Probat zeigt in dem auf seinem Werksgelände befindlichen Museum die Entwicklung der Kaffeetechnik in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten.[58]
Mitten auf dem zentralen Geistmarkt wurde von 1690 bis 1715 diese Predigtkirche mit holländischer Prägung errichtet. Sie wurde nach den Plänen derAmsterdamer Oosterkerk gebaut. Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Zwischendecke eingezogen. Die evangelische Kirche ist eine der wenigen Kirchen, deren Gottesdienstraum sich im ersten Stock befindet. Im Erdgeschoss befindet sich der Gemeindesaal.
Die im 11. Jahrhundert erbaute Kirche fällt vor allem durch die romanische Choranlage, dieKrypta und den reichen Kirchenschatz auf. Die ehemalige Stiftskirche wurde aus Backstein und Tuff gemauert und besteht aus einem gotischen, unregelmäßig zweischiffigen Langhaus, dem vorgesetzten Turm und einem romanischen Hochchor über einer Krypta.
St.-Vitus-Kirche
Sie ist die älteste der Emmericher Kirchen. Die erste Kirche des 967 gegründeten kaiserlichen Reichsstiftes wurde im 12. Jahrhundert durch eine dreischiffige romanische Basilika ersetzt. Diese wurde 1585 durch Feuer zerstört, 1670 zweischiffig wiederaufgebaut, 1945 durch Artilleriebeschuss stark beschädigt und von 1950 bis 1965 restauriert und um das Seitenschiff erweitert.
Sie wurde 1474 geweiht. Der westliche Teil und der Turm kamen 1483 dazu. Die Kirche wurde 1854 und 1909 erneuert. Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf die Wiederherstellung des erst 1870/71 aufgesetzten spitzen Turmhelmes verzichtet und der frühere flache Turmabschluss wiederhergestellt. Im Jahr 2000 wurde einCarillon mit 43 Glocken in Betrieb genommen.
Apostolische Kirche am Stadtgarten
Nach der Spaltung von derNeuapostolischen Kirche 1955 bestand dieApostolische Gemeinschaft zehn Jahre lang in provisorischen Räumen, ehe am 14. November 1965 nach sechsmonatiger Bauzeit die eigene Kirche eingeweiht werden konnte.
Die 1965 freigegebene Rheinbrücke Emmerich ist mit einer Länge von 1228 m und 500 mSpannweite die längsteHängebrücke Deutschlands. Sie wird täglich von etwa 500 Schiffen passiert. Das Brückenwappen gestalteteWaldemar Kuhn.
Emmerich – Steinstraße 15 (De wette Telder, links) und Nr. 17
Stadtkern
Der Stadtkern war bis zu seiner nahezu völligen Zerstörung am 7. Oktober 1944 noch zu einem großen Teil von giebelständigen Backsteinbauten bestimmt.[60] Von diesen blieben lediglich im westlichen Teil der Steinstraße einzelne Beispiele erhalten. Besonders schön ist die BaugruppeSteinstraße 15–19 mit den HäusernDe wette Telder (Nr. 15, um 1650, älteste Teile im Kern aus dem 15. Jahrhundert)[61][62] undZum goldenen Pfau (Nr. 17, wohl 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts), die zu den ältesten der Stadt gehören. Das Haus Nr. 19 mit seinem Glockengiebel soll um 1700 entstanden sein. Die Schaufensterfront wurde im 19. Jahrhundert eingebaut.[63] Zu den bedeutendsten Profanbauten zählte einst derHof von Holland, Alter Markt 3, ein viergeschossiges Backsteinhaus mit Stufengiebel, das an den Mauerankern die Jahreszahl 1650 trug. An seiner Stelle entstand bis 1957 ein Neubau, der sich formal (Stufengiebel) an den Vorgänger anlehnt. Ältere Bauteile – das Erdgeschoss mit dem Portal war erhalten geblieben – wurden nicht wiederverwendet.[60]
Das heute als Kulturzentrum genutzte Herrenhaus Schlößchen Borghees wurde in seiner heutigen Form Mitte des 18. Jahrhunderts ausgebaut. Der zweigeschossige Backsteinbau ist von einem Walmdach mit Gauben abgeschlossen. Seine Hauptfassade an der Westseite besitzt fünf Achsen und ist durch sechs Pilaster vertikal gegliedert. Über dem Portal in der Mitte der Fassade findet sich das Allianzwappen der Familien Rickers und Raab aus dem Jahr 1680. An der Ostseite ist dem Gebäude mittig ein quadratischer Treppenturm mit vier Geschossen und hohem Helm vorgesetzt. Historisch bekannt wurde das Schlößchen Borghees als Heimort vonKatharina Rickers, der späteren Reichsgräfin von Wartenberg, die in Berlin eine Mätresse des PreußenkönigsFriedrich I. wurde.
Emmerich bildet das Tarifgebiet 71 desVerkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und ist aufgeteilt in drei Tarifwaben. DerBusverkehr wird von derNIAG durchgeführt. Im Auftrag der NIAG werden auch Busse der Firmen Look, ONV und von Mulert eingesetzt, so dass es weder einheitliche Standards (beispielsweise Barrierefreiheit und Komfort) noch ein einheitlichesCorporate Design gibt.
Überörtlich gibt es dreiBuslinien.[64] Im Halbstundentakt fährt ein sogenannterSchnellbus (Linie SB58) nach Kleve und im Halbstunden- bzw.Stundentakt weiter nachNimwegen. Ebenfalls im Stundentakt fährt die Buslinie nach Rees (Linie 88). Am Abend kann diese Linie nur nach Voranmeldung genutzt werden, da einTaxibus nach Bedarf eingesetzt wird. Die Linie nach’s-Heerenberg (Montferland, NL) (Linie 91, neunmal täglich) wird im Stunden- und Zweistundentakt bedient.
Buslinien überörtlich
Linie
Linienweg
Takt Mo–Fr
Takt Sa
Takt So
SB58
Emmerich Bahnhof – Kleiner Löwe – Geistmarkt – Rheinbrücke – Warbeyen – Kellen –Kleve Bahnhof (- Donsbrüggen – Nütterden – Kranenburg – Landesgrenze – Beek – Museum Het Valkhof –Nimwegen Bahnhof)
Die Emmericher NachbargemeindenOude IJsselstreek undZevenaar sind mit deutschenÖPNV-Linien nicht direkt zu erreichen.
Innerörtlich verkehren drei Buslinien.[64] Diese fahren von der Innenstadt nach Speelberg (Linie 90, Stundentakt, nachmittags Halbstundentakt), über Vrasselt und Dornick nach Praest (Linie 93, siebenmal täglich) und über Borghees und Hüthum nach Elten (Linie 94, Stundentakt, nachmittags Halbstundentakt). Auf den Linien 90 und 94 werden in Tagesrandlagen Taxibusse (mit Voranmeldung) eingesetzt.
Am Wochenende, an Feiertagen und in den Schulferien sind die Busangebote ausgedünnt. Neben Fahrausweisen des VRR sind nach Anerkennungstarif auch niederländische Fahrausweise gültig.[65]
Seit dem 11. November 1986 fährt in Emmerich einBürgerbus (Linie bEm, zehnmal täglich). Der Bürgerbus verbindet die Ortsteile Leegmeer und Speelberg mit dem Stadtzentrum. Er transportiert pro Jahr etwa 11.000 Fahrgäste, Tendenz steigend.[66]
Seit dem 13. Dezember 2010 fährt ein niederländischer Bürgerbus (Buurtbus Rijnwaarden, Linie 566, Stundentakt) durch Emmericher Gebiet. Dieser Bürgerbus verbindet den Ortsteil Elten mit den niederländischen Orten Spijk, Tolkamer, Lobith, Babberich und Zevenaar. Am Bahnhof Zevenaar besteht Anschluss an das niederländische Bahnnetz.[67][68]
Die Aufgabenträgerschaft für den Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV) liegt beim Kreis Kleve.Der Kreis hat diesen für die Vergabe in zwei Bündel aufgeteilt, von denen für Emmerich das Bündel I relevant ist. Dieses wurde für zehn Jahre (bis November 2029) im Rahmen eines öffentlichen Dienstleistungsauftrages an die Fa.Look Busreisen vergeben.[69]
Zum ÖPNV zählen auch die Taxis. In Emmerich gibt es 18 Taxis (und 17 Mietwagen) (Stand: 2017).[70] Pflichtfahrgebiet ist der gesamte Kreis Kleve. Die Taxipreise für das Pflichtfahrgebiet werden durch den Kreistag Kleve beschlossen. Die aktuelle Taxitarifordnung wurde zum 21. Januar 2019 eingeführt. Danach kostet ein Kilometer tagsüber € 2,10 bei einer Grundgebühr von € 3,90. Abends ab 22 Uhr und ganztägig am Wochenende sind € 2,20 je Kilometer zu zahlen. An nachfragestarken Terminen ist der Nachttarif bereits ab 18 Uhr zu zahlen. Dies gilt für die Karnevalswoche von Altweiberfastnacht bis Veilchendienstag, den Tanz in den Mai, Heiligabend und Silvester.[71]
DasStadsregiotaxi ist ein niederländisches nachfrageabhängiges ergänzendes ÖPNV-Angebot, das auch für Fahrten von und nach Emmerich genutzt werden kann. Nach Voranmeldung per Telefon oder Website (mindestens ein bis zwei Stunden vor der gewünschten Fahrtzeit) wird zur gewünschten Zeit (±15 Minuten) mit einem Sammeltaxi von Tür zu Tür befördert. Die Startadresse oder die Zieladresse muss im Kerngebiet des Stadsregiotaxis, derStädteregion Arnheim Nimwegen (SAN), liegen. Zu diesem Kerngebiet zählen auch die Emmericher Nachbargemeinden Zevenaar (mit Aerdt, Angerlo, Babberich, Bahr, Bevermeer, Bingerden, Giesbeek, Herwen, Lathum, Lobith, Ooy, Pannerden, Spijk, Tolkamer, Tuindorp und Alt-Zevenaar) und Montferland (mit Azewijn, Beek, Braamt, Didam, Greffelkamp, ’s-Heerenberg, Kilder, Lengel, Loerbeek, Loil, Nieuw-Dijk, Oud-Dijk, Stokkum, Wijnbergen und Zeddam).[72]
Aufgrund des Sammeltaxicharakters (sieheÖPNV-Sonderformen) kann die Fahrt länger dauern als eine Taxifahrt, da versucht wird, die Fahrtwünsche mehrerer Besteller zu kombinieren. Bei Bedarf (Theatervorstellung, Beerdigung, Hochzeit, Weiterfahrt mit dem Zug) kann eine Fahrt mit Ankunftsgarantie bestellt werden. Dann wird eine Ankunft bis zu 30 Minuten (Bahnhof: 15 Minuten) vor der abgesprochenen Zeit sichergestellt. Auf Wunsch erfolgt fünf Minuten vor dem Eintreffen des Stadsregiotaxis an der Startadresse ein Anruf oder eine Benachrichtigung per SMS, damit der Fahrgast sich rechtzeitig zur Tür begeben kann. Das Taxi wartet maximal zwei Minuten. Das Stadsregiotaxi steht täglich von 8:00 Uhr bis Mitternacht, am Wochenende bis 02:00 Uhr, zur Verfügung.Tarifiert wird nach einem Zonenmodell, bei dem jede Zone etwa vier Kilometer beträgt. Der Preis für eine bis vier Zonen (drei Reisezonen plus eine obligatorische rechnerische Einsteigezone) liegt oberhalb des Bustarifs, aber unterhalb des regulären Taxitarifs (Stand 2012: Stadsregiotaxi 2,10 Euro/Zone). Bei mehr als vier Zonen fällt für die fünfte Zone der doppelte Stadsregiotaxitarif an. Ab der sechsten Zone gilt der reguläre Taxipreis. Bezahlt wird bar beim Taxichauffeur.
Kinder bis zu vier Jahren fahren kostenlos mit (maximal zwei Kinder je zahlendem Reisenden), bei älteren Kindern fährt das erste zum halben Preis, weitere zum vollen Preis. Senioren sowie Behinderte zahlen ggf. einen stark ermäßigten Tarif (gemeindeabhängig), eine notwendige Begleitperson wird kostenlos mitgenommen. Rollatoren, (Elektro-)Rollstühle und Blindenhunde werden nach Anmeldung kostenlos mitbefördert.
Bei gemeinsamer Voranmeldung von zwei Fahrgästen mit gleicher Startadresse und gleicher Zieladresse zahlt der zweite Fahrgast den halben Tarifpreis. Weitere Mitreisende zahlen den vollen Tarif.
Seit dem 1. September 2016 heißt Stadsregiotaxi Avan.[73]
Bis in die Mitte des17. Jahrhunderts reicht dieTradition des EmmericherRheinhafens zurück. EinHafenbecken wurde erstmals1640 urkundlich erwähnt. In der ersten Hälfte des19. Jahrhunderts erreichte dieDampfschifffahrt ihren Höhepunkt und verlieh dem Emmericher Hafen große Bedeutung. 1885 wurde der preußische Sicherheitshafen eingerichtet.
In Emmerich erscheinen zwei Tageszeitungen mit Lokalredaktion, dieRheinische Post und dieNeue Rhein Zeitung (montags bis samstags). Die Rheinische Post übernimmt im Lokalteil einen Teil der NRZ-Artikel wortgleich, nur mit leicht veränderter Überschrift und Autorenkürzel statt vollem Autorennamen.
Es erscheinen wöchentlich zweiAnzeigenblätter mit lokalen Informationen, derStadtanzeiger Emmerich-Rees (mittwochs und samstags) und dieNiederrhein-Nachrichten (samstags).
Emmerich ist seit 1878 Sitz des Amtsgerichts, zuständig für die Städte Emmerich am Rhein und (seit 1975) Rees. 1906 wurde es demOberlandesgericht Düsseldorf zugeteilt, die Zuteilung zumLandgericht Kleve erfolgte 1912. Seit 1914 residiert es im Gerichtsgebäude an der Seufzerallee.[77]
Das Willibrord-Spital ist das EmmericherKrankenhaus und befindet sich seit 1861 am heutigen Platz. Es ist als Stiftung organisiert und bietet 293 Betten in fünf Hauptabteilungen (Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Rheuma-Tagesklinik, Anästhesie, Intensivmedizin, Röntgen- und Nuklearmedizin). Rechnerisch gibt es 420 Vollzeitstellen, die sich auf etwa 780 Mitarbeiter verteilen. Damit ist dies Emmerichs größter Arbeitgeber.[78]
In Emmerich gibt es dreiAltenheime, die zum Teil auchSeniorenwohnungen anbieten. Die Senioreneinrichtung Willikensoord in der Altstadt bietet 83 Plätze im Heimbereich sowie 60 Seniorenwohnungen. Ebenfalls in der Altstadt befindet sich St. Augustinus mit 72 Plätzen. Das Altenzentrum St.-Martinus-Stift in Elten bietet 82 Heimplätze und 69 Seniorenwohnungen.[79][80][81]
Neben der seit 1831 auf dem Geistmarkt befindlichenPostfiliale derDeutschen Post (mitPostbank-Finanzcenter) gibt es vierPostagenturen im Einzelhandel in der Altstadt, in Speelberg und in Elten sowie vier Verkaufspunkte für Brief- und Paketmarken.Packstationen der Post-TochterfirmaDHL wurden auf den jeweiligen Parkplätzen vonAldi undPenny im Ortsteil Elten eingerichtet.[82]
DieEhrenbürgerschaft ist die höchsteEhre, die dieStadt zu vergeben hat. Weitere möglicheEhrungen sind eine silberneEhrenplakette oder ein goldener Ehrenring. Seit 1875 wurde 13-mal dieEhrenbürgerwürde zuerkannt, davon dreimal von der damals selbständigen Gemeinde Elten. Eine Ehrenbürgerschaft – 1933/34 anHermann Göring verliehen – wurde wieder aberkannt, allerdings erst mehr als sechs Jahrzehnte später.
Eberhard Wassenberg:Embrica, sive urbis Embricensis descriptio libri tres. Apud Tobiam Silberling, Clivis 1667; in der Übersetzung von Rudolf Reis, 2 Teile, Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 1983/1984,ISBN 3-923692-04-8 (Teil 1),ISBN 3-923692-05-6 (Teil 2)
Herbert Kleipaß:Emmerich am Rhein 1900–2000, ein Rückblick. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 2001,ISBN 3-923692-27-7
Wolfgang Büscher:Deutschland, eine Reise. Rowohlt, Berlin 2005,ISBN 3-87134-529-6 (die Stadt Emmerich markiert den Beginn von Büschers Deutschlandreise)
Herbert Kleipaß:Emmerich am Rhein (Bildband). Reihe Archivbilder, Sutton, Erfurt 2012,ISBN 978-3-89702-847-0.
Siehe auch: Literatur zum Schlagwort Emmerich am Rhein imKatalog der DNB und in den BibliotheksverbündenGBV undSWB
↑Wilhelm von Kürten (Bearbeiter):Geographische Landesaufnahme. Naturräumliche Gliederung Deutschlands. Blatt 95/96. Kleve, Wesel. Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1977, 75 Seiten,ISBN 3-87994-323-0.
↑Wilhelm von Kürten:Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 95/96, Kleve/Wesel. Kartenblatt, 1977 (geographie.giersbeck.de PDF, Navigation mit kompletter Naturraumliste, ca. 6,9 MB).
↑Wolfgang Urbach:Der Bote: Nationalsozialismus und Gleichschaltung in Emmerich im Spiegel des „Bote vom Niederrhein“ (=Beiträge zur Geschichte der Stadt Emmerich). 2019.
↑Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933. Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin 1936
↑Jascha Philipp Braun:Handel im Wandel – Neue Erkenntnisse zum spätmittelalterlichen Kaufmannshaus am Unteren Niederrhein. In: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland (Hrsg.):Denkmalpflege im Rheinland. 34. Jahrgang, Nr. 4/2017, S. 145–151
↑Datierung der Gebäude nach: Christoph Dautermann:Städtischer Hausbau am unteren Niederrhein – vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Rheinland-Verlag, Köln 1992,ISBN 3-7927-1328-4, S. 124