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Einfache Maschine

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Eineeinfache Maschine ist einWerkzeug, das zurUmwandlung einer Kraft dient, um diese möglichst zweckmäßig zur Verrichtung vonArbeit einzusetzen.Beispiele für einfache Maschinen sind dasSeil, derHebel, dieRolle und dieschiefe Ebene (Keil), die in verschiedenen Kombinationen in fast jederKraftmaschine vorkommen.[1]

ImMaschinenbau, woMaschine für Vorrichtungen mit Antriebssystem steht, spricht man auch einfach vonGerät für die elementaren und direkt zusammengesetzten einfachen Maschinen.[2]

Elementare einfache Maschinen

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  • DasSeil und dieStange verlagern den Punkt, an dem eine Kraft ansetzt.
  • DerHebel verändert Ansatzpunkt und Größe einer Kraft.
  • DieRolle verlagert Angriffspunkt und Richtung der Kraft.
  • Dieschiefe Ebene und derKeil verändern Größe und Richtung einer Kraft.

Einfache Maschinen mit kombinierten Wirkungsweisen

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Die folgenden Geräte bzw. Geräteteile kombinieren die Wirkungsweise elementarer einfachen Maschinen, wie unten angegeben. Je nach Definition werden auch sie zu den einfachen Maschinen gezählt.

Bei einigen Anwendungen wirkt dieSchwerkraft unterstützend mit (Waage). Andere dienen derErgonomie, beispielsweise dieZange.

Geschichte

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Der Gebrauch einfacher Maschinen lässt sich vereinzelt schon im Tierreich nachweisen. Beispielsweise verwenden einigeSchimpansen Stöcke als Hebel, um Bienennester aufzubrechen (sieheWerkzeuggebrauch bei Tieren).

Werkzeuge wie Hebel und Keil zumHeben schwerer Massen und die Rolle zum Bewegen sind wohl schon bei den ersten steinzeitlichen Bautätigkeiten verwendet worden. InÄgypten wurden Umlenkrollen verwendet, um z. B.Obelisken aufzustellen. Auch dieRömer verwendeten sie bei ihren Baukränen. Einfache Maschinen bilden auch die Basis der Maschine im heutigen Sinne. Elaborierte Arbeiten zu Kombinationen finden sich in der Antike des Mittelmeerraums[3] ebenso wie in der chinesischen.[4] Der Bau der großenKathedralen desMittelalters wäre ohne die Anwendung mechanischer Maschinen, wieHebelade, Flaschenzug, Seilwinden undTreträdern, die vonWindenknechten bedient wurden, nicht möglich gewesen (Kranich).

Einer der Ersten, die sich systematisch mit einfachen Maschinen beschäftigten, war der slowenisch-österreichische MathematikerJurij Vega im 18. Jahrhundert.

Literatur

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  • Willy Schweiger:Faszinierender Maschinenbau. Skriptum, Lehrstuhl für Konstruktionstechnik, Institut für Maschinenbau und Fertigungstechnik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 1998 (Webdokument (Memento vom 15. Januar 2005 imInternet Archive), pdf)

Einzelnachweise

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  1. Thomas Krist:Formeln und Tabellen Grundwissen Technik Daten und Begriffe für Techniker,Abschn./Tab. AM6
  2. Vergl. Thomas Krist:Formeln und Tabellen Grundwissen Technik: Daten und Begriffe für Techniker und Ingenieure. Springer-Verlag, 2013, AbschnittEinfache Maschinen: Grundsätze und Formeln, Blatt AM/6 2.21 12-7 ff (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Albert Neuburger:Technik des Altertums. Reprint-Verlag Leipzig, Holzminden 1996,ISBN 3-8262-1400-5 (unveränderter Nachdruck der Originalausgabe, Leipzig, Voigtländer, von 1919). 
  4. Joseph Needham, Wang Ling:Science and Civilisation in China. Hrsg.: The Needham Research Institute. VOL. IV.Physics and Physical Technology. Pt. 2.Mechanical Engineering. Cambridge University Press, Cambridge 1965 (englisch). 
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