Lage der Eifel in Deutschland (Ausläufer in Belgien und Luxemburg)
Lage der Eifel in Deutschland (Ausläufer in Belgien und Luxemburg)
Morphologisch faktisch zusammenhängendes Bergland von Ardennen und Eifel, eingerahmt von den Flüssen Maas, Mosel und Rhein. Höchste Erhebung ist die Hohe Acht mit 746,9 m ü. NHN
Morphologisch faktisch zusammenhängendes Bergland von Ardennen und Eifel, eingerahmt von den Flüssen Maas, Mosel und Rhein. Höchste Erhebung ist die Hohe Acht mit 746,9 m ü. NHN
Die Eifel liegt zwischenAachen im Norden,Trier im Süden undKoblenz im Osten. Sie fällt im Nordosten entlang der Linie Aachen–Düren–Bonn zurNiederrheinischen Bucht ab. Im Osten und Süden wird sie vomRhein- undMoseltal begrenzt. Westwärts geht sie in Belgien und Luxemburg in die geologisch verwandtenArdennen und das LuxemburgerÖsling über. Sie liegt in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und berührt den RaumEupen–Sankt Vith–Luxemburg. Die höchste Erhebung ist der VulkankegelHohe Acht (746,9 m). Ursprünglich bezeichnete der karolingischeEifelgau nur annähernd das Gebiet um die Quellen der FlüsseAhr,Kyll,Urft undErft. Der Name wurde in jüngerer Zeit auf die gesamte Region übertragen.
Die Eifel gehört zu den Teilen des Rheinischen Schiefergebirges, deren wellige Hochfläche alsRumpfhochland bezeichnet wird, das sich aus dem durchErosion abgetragenen Urgebirge dervariszischen Gebirgsbildungsphase und späterer erneuter Hebung entwickelte. Die Hochfläche durchziehen im westlichen Teil einzelne bis700 m hohe Bergrücken wieSchneifel undHohes Venn. Im Ostteil bildeten sich in derHohen Eifel und derVulkaneifel aus tertiärem und quartärenVulkanismus einzelne Schlackenvulkane und Basaltkuppen wie dieHohe Acht und derErnstberg, welche die Hügellandschaft überragen.
Die zuMosel,Rhein undMaas hin entwässernden Flüsse wieOur,Kyll,Ahr,Brohlbach undRur haben sich zum Rand der Eifel hin tief eingeschnitten und bilden größere Täler aus.
Die über 5.300 km² große Eifel wird geografisch in Nord- und Südeifel unterteilt, feingliedriger jedoch in mehrere naturräumliche Landschaften mit teilweise weiteren Untergliederungen.
Seit 2004 ist ein Teil derNordeifel alsNationalpark Eifel ausgewiesen. Etwa von Norden nach Süden betrachtet liegen in der Eifel vier Naturparks:Rheinland,Hohes Venn-Eifel,Vulkaneifel (zugleich UNESCO Global Geopark) undSüdeifel, wobei der erstgenannte Park nur im Süden in nördliche Eifelausläufer reicht. In der Osteifel befindet sich der NationaleGeopark Laacher See.
ImHandbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands wurde in den Jahren bis 1960 der deutsche Teil der zumRheinischen Schiefergebirge gehörenden Eifelnaturräumlich in dreiHaupteinheitengruppen (zweistellig) und diese weiter in Haupteinheiten (dreistellig) unterteilt.[4][5] Diese Gliederungen wurden nachfolgend in denEinzelblätternTrier/Mettendorf,Cochem (beide 1974) undKöln/Aachen (1978) wie folgt verfeinert.[6][7][8] In einer Überarbeitung von 1992 bis 1994 führte dasBundesamt für Naturschutz die drei Haupteinheitengruppen (Osteifel, Westeifel und Vennvorland) unter der zusammenfassenden GruppeD45, Eifel und Vennvorland zusammen.[9] Eine Besonderheit stellt das Vulkankuppenland um denLaacher See dar. Naturräumlich ist es, aufgrund seiner Höhenlage und des Klimas[10], der Haupteinheit 292Unteres Mittelrheingebiet zugeordnet und gehört zur Haupteinheitengruppe 29Mittelrheingebiet. Nach dieser Einordnung ist es nicht Teil der Eifel.[11] Landläufig wird es aber unzweifelhaft zur Vulkaneifel gezählt, weshalb die entsprechenden Naturräume hier aufgeführt sind, zumal die ihm zugeordneten Ettringer Vulkankuppen hinsichtlich ihrer Höhenlage bereits Eifeler Züge besitzen.[12] In der Ausgabe des Handbuchs der naturräumlichen Gliederung von 1954 bildete dieses Vulkankuppenland ebenso wie der linksrheinische Flügel derMittelrheinischen Bucht noch einen Teil der Haupteinheit 273Rheineifel, die in der Überarbeitung 1960 zugunsten einer Erweiterung des Mittelrheingebietes gestrichen wurde. Das landläufig zurSüdeifel gerechneteBitburger Gutland ist naturräumlich alsTafelland deslinksrheinischen Schichtstufenlands kein Bestandteil des Rheinischen Schiefergebirges, kann aber der Lage nach als Übergangsgebiet zur Eifel gelten.[11] Die GeographenHeinrich Müller-Miny und Martin Bürgener bezogen dasWollersheimer Stufenländchen, eine Untereinheit der Osteifel, aufgrund seiner ökologischen Verwandtschaft mit der angrenzendenZülpicher Börde in die großregionenübergreifendeRheinische Bucht ein.[13]
Für die jeweils feinsten Naturräume der in Rheinland-Pfalz gelegenen Landschaften wurden für diese gleichnamige Steckbriefe des Landesinformationssystems der Naturschutzverwaltung (LANDIS) erstellt:[1][14][15]
Neben der im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands dargestellten Einteilung sind noch viele andere Unterteilungen der Eifel nach unterschiedlichsten Kriterien bekannt, von denen hier einige aufgelistet sind.
Hinweis: Es wurden ausschließlich naturräumliche oder kulturlandschaftliche Eifelregionen benannt; einige davon überschneiden sich. Von weiteren Begriffen aus Fremdenverkehrs- und Tourismus-Vereinen stehen manche nicht in einem korrekten geografischen Kontext.
Die Eifel ist abseits der Täler eine schwach wellige Hochebene, aus der langgezogene Bergrücken und einzelne Berge hervorragen. Die meisten dieser Erhebungen erreichen keine großen Höhen gegenüber ihrer Umgebung, einige jedoch, wie der „Schwarze Mann“ in derSchnee-Eifel, sind allseits schon von weitem als lang gezogene, bewaldete Höhenrücken oder sich deutlich absetzende Hügelspitzen zu erkennen.
Der höchste Berg der gesamten Eifel ist mit746,9 m dieHohe Acht. Sie ist die einzige Eifel-Erhebung über700 m. Allerdings erreichen viele Gipfel, Bergrücken und größere Gebiete wie derZitterwald Höhen von mehr als600 m. Darunter sind zwei Dutzend Gipfel mit guterRundsicht, von denen viele eineAussichtswarte tragen. Von Nord nach Süd seien angeführt: Michelsberg, Häuschen und Teufelsley im Norden, Adert, Hohe Acht und Raßberg im Nordosten, Hochkel, Nerotherkopf, Dietzenley und Ruine Kasselburg im Zentralgebiet, Prümer Kalvarienberg, Hart- und Prümer Kopf im Osten, Steine- und Mäuseberg bei Daun, Hochsimmer und Scheidkopf bei Mayen, Eickelslay und Absberg im Südosten, Krautscheid und Hohe Kuppe im Südwesten.
Die nachfolgend aufgeführten Berge und Erhebungen der Eifel sind nach Höhe inMetern (m) überNormalhöhennull (NHN) sortiert und jeweils ihrem feinsten Unternaturraum sowie der übergeordneten (dreistelligen) Haupteinheit (vgl.Abschnitt Naturräumliche Gliederung) zugeordnet:[6][7][8]
Die PrümObersee desRurstausees zwischenEinruhr undRurberg
Die Eifel ist aufgrund des feucht-milden Atlantikklimas von zahlreichen Bächen und kleineren Flüssen durchzogen. Durch Aufstauungen entstanden besonders in der Nordeifel z. T. sehr großeStauseen, wie derRursee, der volumenmäßig zweitgrößte Stausee in Deutschland, und derUrftsee.
Eine Besonderheit bilden in der Eifel die natürlichen Seen vulkanischen Ursprungs. Der größte, derLaacher See ist eine eingestürzte wassergefüllteCaldera, dieMaare sind wassergefüllte Vulkaneruptionskessel. Größter Maar-See ist dasPulvermaar. Der noch größere Kessel, dasMeerfelder Maar, ist zu drei Viertel verlandet.
Die zahlreichen Flüsse und Bäche der Eifel entwässern sie durch die großen, außerhalb der Eifel fließenden FlüsseRhein (mit dessen ZuflussMosel) undMaas (mit deren ZuflüssenRur undOurthe) zur Nordsee hin. Zu den innerhalb des Gebirges verlaufendenFließgewässern und deren größten Zuflüssen gehören:
Trotz der interessanten Geologie des Eifelraumes wurden nur drei umfassende Beschreibungen der Geologie angefertigt.[43] 1822 veröffentlichte Johann Steiniger die erste geologische Karte des Raums und 1853 dieGeognostische Beschreibung der Eifel.[44] 1915 veröffentlichteOtto Follmann mitAbriss der Geologie der Eifel eine neue Beschreibung zum damaligen Wissensstand.[43][45] 1986 schließlich veröffentlichteWilhelm Meyer mit derGeologie der Eifel den Band, der inzwischen in der vierten, überarbeiteten Auflage als das Standardwerk zur Geologie der Eifel gilt.[43][46]
Die Eifel ist ein in großen Teilen 400 Millionen Jahre alter,variszischer Rest einesRumpfgebirges und geologisch ein Teil deslinksrheinischen Schiefergebirges. Im Bereich des Stavelot-Venn-Sattels (Hohes Venn) finden sich die ältesten Gesteinsschichten, die aus demKambrium stammen und rund 550 Mio. Jahre alt sind. Die Eifel ist eines der wenigen vulkanisch aktiven Gebiete Deutschlands, wovon zahlreicheKohlensäure-Austritte zeugen, beispielsweise imLaacher See. Die letzten Ausbrüche, bei denen die jüngstenMaare entstanden, liegen rund 11.000 Jahre zurück.
Dunkle Tonschiefer der Siegen-Stufe (tieferes Unter-Devon, zwischen 410 und 405 Mio. Jahre alt), nahe Monschau in der nördlichen EifelDieRichelsley, ein Erosionrest aus Konglomeraten der Gedinne-Stufe (tiefstes Unter-Devon, ca. 415 Mio. Jahre alt), westlich von Monschau im belgischen Teil der Eifel
Die devonischen Gesteine wurden in einemMeeresbecken abgelagert, in das der Abtragungsschutt des im Zuge derKaledonischen Gebirgsbildung imSilur entstandenen großen NordkontinentsLaurussia (Ur-Nordamerika + Ur-Europa) von Norden her eingeschwemmt wurde. Ab Ende des Unterkarbons wurde das Meeresbecken von dervariszischen Gebirgsbildung ergriffen, zusammengeschoben und herausgehoben und bildete somit einen Teil des variszischen Hochgebirges, das im Oberkarbon und im frühen Perm weite Teile Europas umspannte.
Seit dieser Faltung ist die Eifel im Wesentlichen Festland geblieben. Während desPerm, nach Ende der Hebung, wurde das variszische Gebirge weitgehend abgetragen, sodass nur noch ein relativ flacher Gebirgsrumpf übrig war. Nur für kurze Zeit und nur teilweise wurde dieser später noch vom Meer überflutet.
Ablagerungen aus der Zeit derTrias und desJura sind in der so genannten Eifeler Nord-Süd-Zone erhalten. Diese ist eineSenkungszone, die sich von derTrierer Bucht im Süden zurNiederrheinischen Bucht im Norden erstreckt. Durch diese Zone bestand zeitweise eine Meeresverbindung zwischen nördlichem und südlichem Mitteleuropa. Reste der zu dieser Zeit abgelagerten Sedimente sind in größerer Verbreitung imMaubach-Mechernicher Triasdreieck im Norden und imOberbettinger Triasgraben in der Gegend umHillesheim undOberbettingen erhalten geblieben.
In der OberenKreide und imTertiär wurde die Eifel vor allem von Norden randlich überflutet. Reste kreidezeitlicher Gesteine wurden auf dem Hohen Venn entdeckt. Verstreute Fleckenoligozäner Ablagerungen sind dort und in der Westeifel zu finden.
Ab demPliozän erfuhr das Rheinische Schiefergebirge - und mit ihm die Eifel - eine Hebung. Dieser Aufstieg führte dazu, dass sich die Bäche und Flüsse in die flachwellige Landschaft einschnitten und sich das heutige Gesicht des Mittelgebirges mit flachen Hochebenen und tief eingeschnittenen Tälern herausbildete.
Aufgrund zahlreicher jüngerer Forschungsergebnisse können in der Eifel die Klimaveränderungen seit der letzten Eiszeit detailliert nachvollzogen werden.[47]
DerVulkanismus der Eifel begann vor 50 Millionen Jahren und hält bis in die geologische Gegenwart an. Er schuf zahlreiche landschaftsbestimmende Vulkanbauten, Lavaströme und ausgedehnte Decken vulkanischer Auswurfsmassen ausTuff undBims, die schon seit der Römerzeit die Grundlage einer bedeutenden Abbautätigkeit zur Gewinnung von Baustoffen bilden.
Schon im frühenTertiär fanden die ersten Vulkanausbrüche mit dem Schwerpunkt in der Hocheifel statt, noch vor den vulkanischen Tätigkeiten inSiebengebirge undWesterwald. DerHocheifelvulkanismus erlosch etwa zeitgleich mit dem des Siebengebirges vor ungefähr 15 bis 20 Millionen Jahren.
Der Vulkanismus der West- und Osteifel ist, im Gegensatz zu dem der Hocheifel, viel jünger als der des Siebengebirges und des Westerwaldes. Er begann in der Westeifel in der Gegend von Daun, Hillesheim und Gerolstein vor etwa 700.000 Jahren und schuf eine von Nordwesten nach Südosten verlaufende Kette von Aschevulkanen,Schlackenkegeln,Maaren und Kratern. Die jüngsten Maare sind nur wenig älter als 11.000 Jahre.
In der Osteifel begann der Vulkanismus vor etwa 500.000 Jahren in der Gegend des heutigen Laacher Sees und dehnte sich nach Süden bis ins Neuwieder Becken aus, nach Osten überquerte er den Rhein. Die Menge der von den Vulkanen gefördertenBasaltlaven, Bims- und Aschentuffen erreichte hier ein weitaus größeres Ausmaß als in der Westeifel. Seinen vorläufigen Abschluss fand der Osteifelvulkanismus mit einem gewaltigen Vulkanausbruch, bei dem sich dieMagmakammer entleerte und einbrach, womit eineCaldera entstand. In der Caldera bildete sich danach der heutigeLaacher See. Die Asche des Ausbruchs lässt sich heute in Ablagerungen in ganz Mitteleuropa und bis nachBornholm als dünne Lage nachweisen.[48]
Die Ursache des Eifelvulkanismus istMagma, das aus den oberen Bereichen desErdmantels entweder direkt zur Erdoberfläche aufsteigt oder sich in einer immer noch mehrere zehn Kilometer tief liegenden Magmakammer etwa an der Basis derErdkruste sammelt, aus der in unregelmäßigen Abständen Magma nach oben dringt und Vulkanausbrüche verursacht.[49]
Noch bis vor etwa 11.000 Jahren gab es also in der Eifel starke vulkanische Aktivität, die auch die hier lebenden Menschen miterlebten. Aus geologischer Sicht gilt die Eifel heute noch immer als vulkanisch aktiv. Kennzeichen dieser andauernden vulkanischen Aktivität sind unter anderem austretende Gase, zum Beispiel Austritte vonKohlenstoffdioxid (CO2) imLaacher See.
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Die Eifel liegt in der Zone desatlantischen Seeklimas mit relativ hohenNiederschlagsmengen. Die Winter sind mäßig kalt, ausgedehnt und teilweise schneereich, die Sommer oft feucht und kühl. VorherrschendeWindrichtung ist West-/Südwest. Relativ trockenes und mildes Klima herrscht imWind- undRegenschatten der Hocheifel. Sibirische Kaltluft bleibt in den höheren Lagen der Eifel wenig wetterwirksam, da infolge der Atlantiknähe auch im Winter mildere Meeresluft an die Eifel herangeführt wird.
Im langjährigen Mittel ist im Winter die Schneehäufigkeit in den Hochlagen mit insgesamt 70 Tagen geschlossener Schneedecke relativ groß (zum Vergleich:Bitburg 35 Tage,Maifeld 30 Tage), allerdings schwankt sie von Jahr zu Jahr. Aber selbst in derSchnee-Eifel gibt es nur an neun zusammenhängenden Tagen eine Schneedecke, da längere ununterbrochene Kälteperioden ausbleiben. Die Schneehöhen schwanken im Mittel zwischen 15 cm bis 60 cm. Durch die Lage der Eifel im Einflussbereich des feuchten atlantischen Klimas können in einzelnen Jahren extreme Schneehöhen erreicht werden (2. März 1987: gemessene Schneedecke in der Eifel 227 cm amWeißen Stein).
Die mittlere Temperatur im kältesten Monat (Januar) beträgt −1,5 °C in den Hochlagen, im Gebirgsvorland +1,5 bis 2 °C.Frosttage (d. h. Tage mit Tiefsttemperaturen unter 0 °C) gibt es in den Hochlagen bis zu 110 pro Jahr. Die Anzahl derEistage (d. h. Tage, mit Höchsttemperaturen unter 0 °C) liegt im langjährigen Mittel bei 30 bis 40. Der wärmste Monat (Juli) hat im Schnitt nur eine Temperatur von 14 °C in den Hochlagen (zum Vergleich: deutschlandweit sind es 17,1 °C). Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge nimmt infolge desLee-Effektes der Hochlagen von West nach Ost deutlich ab: sind es in derSchneifel noch durchschnittlich 1200 mm (Hohes Venn 1400 mm–1500 mm) Niederschlag, so beträgt die Niederschlagsmenge im Maifeld nur 600 mm.
Die bioklimatischen Bedingungen sind in der Eifel günstig. Wärmebelastung und Luftschwüle treten im Sommer nur selten auf. Die Eifel hat insgesamt ein ausgesprochenesReizklima, wobei die Hochlagen als reizstark gelten. Die Eifel ist ein Reinluftgebiet mit sehr geringer luftchemischer Belastung. An heißen Sonnentagen ergibt sich manchmal eine erhöhte Konzentration von bodennahem Ozon.
Seit Juli 2019 ist die Eifel um Monschau die dritte Region inNordrhein-Westfalen, in der ein Wolf sesshaft geworden ist.[50] Das vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium ausgewiesene Wolfsgebiet „Eifel/Hohes Venn“ ist 505 Quadratkilometer groß und liegt im Bereich Monschau, Hellenthal, Schleiden, Simmerath und Roetgen.[51][52] Im Jahr 2021 leben die Wölfe Akela und Maxima und ihre drei Welpen imHohen Venn.[53] Daran grenzt, auf belgischem Gebiet, ein 57,9 Hektar großes „Wolfsgebiet“ (französischZone de Présence Permanente du Loup).[54][55][56]
Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt hat 2024 ein weiteres Wolfsgebiet "Rureifel" in der Städteregion Aachen und dem Kreis Düren ausgewiesen.
Zur Zeit desRömischen Reichs wurde der gesamte Gebirgszug zwischen Rhein, Maas und MoselArduenna silva („Hochwald“) genannt.[57] Die ältesten Nachweise des Namens „Eifel“ stammen erst aus demfrühen Mittelalter: Nach dem Zusammenbruch desWeströmischen Reiches bestand auf dem Gebiet der heutigen Staaten Frankreich, Österreich, Slowenien und des westlichen Deutschland dasFränkische Reich. Dieses war inGaue (lat.:pagi) gegliedert, wobei sich einer dieser Gaue, derEifelgau, über die Quellgebiete vonErft,Urft,Kyll undAhr erstreckte, also vorwiegend über die nördlichen und nordwestlichen Ausläufer der heutigen Eifel in der Osthälfte desArduenna silva der Römer.[58] Westlich des Eifelgaus lag derArdennengau, dessen Name sich vomArduenna silva ableitete.
Nach dem Ende des Frankenreiches blieben die Namen der beiden alten Gaue weiterhin im Sprachgebrauch. Im Laufe der Jahrhunderte wurde dabei ein immer größeres Gebiet als „Eifel“ bezeichnet. Heute wird der gesamte deutschsprachige Teil des Gebirgszuges zwischen Rhein, Maas und Mosel „Eifel“ genannt (einschließlich einiger Gebiete außerhalb Deutschlands, siehe → Belgische Eifel), während der französischsprachige Teil in Belgien und in Frankreich „Ardennen“ heißt.
Müller/Schnetz (1937) sehen den Ausfall eines-n- zwischen dem Diphthong und der Silbe-fel. Die gewonnene GrundformAnfil oderAnfali bedeutete dann „nicht ganz so ebene Fläche“.An- sei dann ein Präfix und-fali, das mit dem slawischen Polje („Feld“) verwandt ist, bedeutet „Ebene, Heide“.
W. Kaspers (1938) erschließt aus der überlieferten Formin pago aquilinse die Grundformaku-ella, akwella und zeigt die Entwicklung zu Eifel in der Reihe:aquila >agfla >aifla >eifla >Eifel.Akuella entspringe dem Vordeutschen und bedeute „Land mit Gipfeln, Spitzen“.
Beide Ansätze sind, wie einige andere auch, sehr umstritten. Als überzeugendster Vorschlag gilt der AnsatzHeinrich Dittmaiers (1961).[59] Dittmaier geht zunächst von einem germanischenAi-fil aus. Der zweite Namensbestandteil entsprecheVille, womit heute ein Höhenzug zwischen Erft, Swist und Rhein bezeichnet wird. Die LautformenVele,Vile undViele sind wiederzufinden in Flurnamen wieVeler Weg oderVeler Pfad. Im Gegensatz zum heutigen NamenVille wird der Reibelaut in Eifel allerdings hart ausgesprochen. Verantwortlich dafür war vermutlich ein Laut zwischenai- und-fil, der an dasf assimiliert wurde, möglicherweisef, k, ch, d, t. Dittmaier bestimmt als fehlenden Laut eink oderch, wodurch Eifel ursprünglich aufAik-fil zurückgeht.Aik/Aich ist die BaumbezeichnungEiche und differenzierte die Bedeutung des GrundwortesVille. Anhand des Merkmals „mit Eichen bewachsen“ konnte die Eifel (= Eich-Ville) von der anderen, noch heute so bezeichnetenVille an der Erft unterschieden werden. Allerdings wird auch die ursprüngliche, historische wie aktuelle Vegetation der heutigenVille vonEichenmischwäldern geprägt.
Die Bedeutung von „Ville“ ist ebenfalls umstritten. Dittmaier gibt drei mögliche Erklärungen an: „Sumpfgebiet“, „Ebene, Heide“ und „Heidenatur“, die alle mit Geologie und Vegetation in Einklang zu bringen wären.
Ein weiterer Ansatz vermutet einen noch älteren Ursprung des Wortes Eifel und betrachtet keltische Sprachen. Bei Köln wurde ein Altar gefunden, denMatronae Aufaniae geweiht, keltischen Muttergottheiten, die am fließenden Wasser verehrt wurden. Die These, dass der Name seinen Weg aus diesem Ursprung gefunden hat, ist nicht zwingend, aber durchaus überzeugend; Eifel würde demnachWasserland oderwasserreiches Gebirge bedeuten.[60]
Ernst Moritz Arndt nahm eine Ableitung des Namens von der Eiche an, sowohl für die Eifel als auch für dasEichsfeld:Mir ist es sehr wahrscheinlich, daß der Name von der Eiche hergenommen ist, welche immer der Hauptbaum der Eifel war und noch immer ist. Ich glaube der Name Eifel ist nichts anderes als ein abgebissenes und verstümmeltes Eichsfeld, so daß sie mit dem thüringischen Eichsfeld auch die Namensgemeinschaft trüge, wie sie jetzt leider auch die Gemeinschaft der Wälderverwüstung und mancher öder Stellen mit ihm hat.[61] Hinsichtlich des Eichsfeld gilt die Ableitung von Eichen heute als wahrscheinlich: Eiches-feld bzw. Eichesvelt nach der nordwestthüringischen Mundart. Im Mittelniederdeutschen heißen die Früchte der Eiche Aekern (mundartlich), Aiks/Akel (gotisch), Echila/Ecker (althochdeutsch). 1330 lautet in einer Urkunde die Schreibweise „zu Rusteberg und uf deme eckesu(v)elt“ und entspricht der niederdeutschen Form zu Eiche.[62]
Schon während der Altsteinzeit war die Eifel von Menschen – Neandertalern undmodernen Menschen – besiedelt. Das belegen beispielhaft die beiGerolstein gelegenen FundplätzeBuchenlochhöhle undMagdalenahöhle. Die Artefakte aus der Magdalenahöhle zeigen dabei außerdem, dass die Eifel selbst während des Maximums der letztenKaltzeit von Menschen aufgesucht wurde.
Ausgrabungen belegen, dass schon in der Eisenzeit in der Eifel Eisen verarbeitet wurde. Die erste Verhüttungsanlage nördlich der Alpen entstand in derLatènezeit im 5. Jahrhundert vor Christus inHillesheim; beiBitburg findet sich eine Eisenschmelze, in der zur Römerzeit in fast schon industriemäßiger Weise das Metall geschmolzen und verarbeitet wurde. Zur Römerzeit war die Eifel ein bedeutender Wirtschaftsraum. Die Bodenschätze (Blei,Galmei, Eisen, Kalk und Steine zum Bauen) wurden abgebaut und der Handel profitierte von denrömischen Fernstraßen, wie derRömerstraße Trier–Köln, die die Eifel durchquerten.
Im Spätmittelalter war die Eifel Grenzgebiet zwischen den ErzbistümernKurköln undKurtrier, der GrafschaftLuxemburg und demHerzogtum Jülich. Dies erklärt die große Zahl an jetzt in Ruinen liegenden Burgen, welche vor allem zur Grenzsicherung erbaut worden waren. Durch geschickte Politik konnten einige kleinere Fürstentümer und Abteien ihre Selbständigkeit erwerben, so zum Beispiel das Haus Manderscheid-Blankenheim, die GrafschaftSalm-Reifferscheid oder dieAbtei Prüm.
Die Berg- und Hüttenwerke mit ihrem Bedarf anGrubenholz undHolzkohle zurVerhüttung, der große Bedarf an Bau- und Brennholz und die bis ins 19. Jahrhundert weit verbreiteteSchiffelwirtschaft führten im 17. und 18. Jahrhundert zu einer fast völligen Abholzung der Wälder. Man muss sich die Eifel um 1800 als eine Wiesen- und Heidelandschaft vorstellen, auf der vor allem Schafherden weideten. Gleichzeitig verarmte die Bevölkerung zusehends, da die kargen Ackerböden keine reichen Ernten zuließen. Mit dem Niedergang von Bergbau und Hüttenbetrieben nach der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Lage der Bevölkerung nicht besser. Außerdem war die Eifel Durchmarschgebiet französischer Truppen zu allen möglichen Kriegsschauplätzen. Diese forderten von der einheimischen Bevölkerung „Fouragegelder“, was zur weiteren Verarmung beitrug, wie die Auflistung vonKottenheim zeigt.
Mit Beginn derpreußischen Herrschaft 1815 änderte sich an den sozialen Zuständen wenig: Die Eifel als ärmliches Randgebiet des Reiches („preußisch Sibirien“) war nur aus militärischen Gründen von Interesse. Für preußische Beamte und Offiziere, überwiegend Protestanten, kam die Versetzung in die rein katholische Eifel einer Strafversetzung gleich. Allerdings änderte sich das Landschaftsbild, da die Preußen eine planvolle Aufforstung betrieben, wenn auch mit standortuntypischen Nadelbäumen.
Im 19. Jahrhundert kam es in der Eifel wiederholt zu schweren Hungersnöten, besonders in den Jahren 1816/17, 1847 und 1879/80. In einer Denkschrift des Jahres 1853 hieß es: „Sehr viele Eifelbewohner kennen keine andere Nahrung als Kartoffeln und Brot, das aus einer Mischung von Hafermehl und Kartoffeln besteht. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass zwei Dritteile der gesamten Bevölkerung nur einmal im Jahre Fleisch genießen.“ Die Folgen der furchtbaren Ernährungslage waren nur zu offensichtlich: „Im Jahre 1852 waren von allen Gestellungspflichtigen nur 10 % für den Heeresdienst brauchbar.“[63]
Wegen der kargen Böden und des rauen Klimas, das immer wieder zu Missernten führte, waren viele Bauern verschuldet. Nach Berichten über den Hungerwinter 1879/80 kam es jedoch zu einer Welle der Solidarität imReich, und 1883 wurde der „Eifelfonds“ aufgelegt, durch den innerhalb von 18 Jahren 5,5 MillionenMark fürMeliorationen, zurAufforstung vonÖdland und zur Durchführung vonZusammenlegungen aufgebracht wurden.[64]
Panzersperren des Westwalls in der Eifel
Der wirtschaftlichen Entwicklung hinderlich war lange Zeit der schlechte Zustand der Wege und Straßen. Wegen der Grenzlage zwischen Deutschem Reich, Belgien und Luxemburg (als Durchmarschländer zu Frankreich) baute man jedoch seit derReichsgründung vieleEisenbahnstrecken, die vor allemmilitärisch-strategischen Zwecken dienten. Diese Verbesserung der Verkehrswege brachte nebenbei den Tourismus in Schwung. Ebenfalls der Wirtschaftsförderung diente der Bau desNürburgrings in den 1920er Jahren.
Die Grenzregion der Eifel wurde auch vomZweiten Weltkrieg nicht verschont. Dem Bau desWestwalls folgten von September 1944 bis zum Januar 1945 heftigeGefechte und dieArdennenoffensive, vor allem in der Nordeifel. Dort findet man noch die Hinterlassenschaft des Krieges: Ruinen ehemaliger Bunkeranlagen und Teile von Panzersperren. Vor allem imHürtgenwald, wo die verlustreichste Schlacht im Westen stattfand, zeugen Soldatenfriedhöfe – wie etwa in Vossenack – von den brutalen Ereignissen des Krieges.
Große Teile der Eifel gelten als strukturschwaches Gebiet. Große Industrieansiedlungen fehlen fast ganz. Lediglich in derPellenz imNeuwieder Becken ist eine stärkere Industrialisierung vorhanden. Landwirtschaft wird in bestimmten Tallagen und in den tieferen Gebieten betrieben (besonders in Teilen der Südeifel sowie in der Voreifel und dem Maifeld). Ein nicht geringer Teil der Landwirtschaftsbetriebe hat aufPferdepension umgestellt, wovon einige als Wanderreitstation Übernachtungsmöglichkeiten fürWanderreiter inklusive Pferdeversorgung anbieten.
An Rhein, Mosel und Ahr sowie in derWittlicher Senke wird umfangreich Weinwirtschaft betrieben. In der Wittlicher Senke zudem auchTabakanbau. BeiHolsthum im Prümtal, im Windschatten desFerschweiler-Plateaus wirdHopfen für dieBitburger Brauerei angebaut. In den Hochlagen der Eifel sind jedoch im Wesentlichen nur Forst- und Milchwirtschaft möglich.
In der Eifel wird heute noch Bergbau betrieben. InRalingen an derSauer unweit der Grenze zu Luxemburg wird auf der Grube Engel im PeterstollenGips abgebaut. In der Osteifel, vor allem imWehrer Kessel, wird vulkanischeKohlensäure gewonnen. Der Schieferabbau spielte eine große Rolle, zum Beispiel in derGrube Katzenberg bei Mayen.
Tradition hat in der Eifel an vielen Stellen der Abbau vonBims,Basalt und anderen Gesteinen und Mineralien. Zum Beispiel gibt es zwischen Daun, Gerolstein und Hillesheim – also im Herzen derVulkaneifel – auf einer Fläche von 11 mal 12 km 17 aktive Gruben. Gegen den geplanten (Stand Juli 2012) Ausbau haben Anwohner und betroffene Gebietskörperschaften praktisch keine Handhabe, weil dieser auf Basis des altenBergrechts erfolgt.[65]
Belegt ist, dass bereits in der Eisenzeit in der EifelEisen verarbeitet wurde. Die erste Verhüttungsanlage nördlich derAlpen entstand in derLatènezeit im 5. Jahrhundert vor Christus inHillesheim;[66] beiBitburg findet sich eine Eisenschmelze, in der zurRömerzeit in fast schon industriemäßiger Weise dasMetall geschmolzen und verarbeitet wurde. Bereits zur Römerzeit war die Eifel ein bedeutender Wirtschaftsraum. Die Bodenschätze (Blei,Galmei, Eisen,Kalk und Steine zum Bauen) wurden abgebaut und der Handel profitierte von denrömischen Fernstraßen, wie derRömerstraße Trier–Köln, die die Eifel durchquerten.
Der Reichtum anHolz, welches für die Verhüttung benötigt wurde, und an Wasserläufen, welche für die Aufbereitung und den Betrieb vonHammerwerken undBlasebälgen unerlässlich waren, ermöglichten es der Eifel auch im ausgehenden Mittelalter ein bedeutendes überregionales Wirtschaftsgebiet darzustellen. Etwa 10 % des damalig inEuropa produzierten Eisens stammte aus der Eifel. Es wurde auf den MärktenTriers undKölns gehandelt.[67]
Das Wasser der Eifel hatte schon zurRömerzeit eine wirtschaftliche Bedeutung, als dieColonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) über dieEifelwasserleitung versorgt wurde. Sie war eins der längstenAquädukte des römischen Reiches. Heute werden zahlreiche Stauseen zur Wasserversorgung genutzt. Bekannt sind auch die vielenMineralquellen der Eifel, die hier aufgrund der vulkanischen Vergangenheit häufig vorkommen. Größte Abfüller sindGerolsteiner Brunnen undApollinaris. Eine der größten deutschen Brauereien, dieBitburger Brauerei, hat Sitz und Produktion inBitburg in der Eifel.
Die wirtschaftliche Bedeutung desTourismus hat seit dem Zweiten Weltkrieg zugenommen; er wurde zum Beispiel durch die Nationalparkausweisung (Nationalpark Eifel ab 1. Januar 2004) und naturkundliche Infrastruktur in der Vulkaneifel weiter gestärkt. Des Weiteren sind derEifelpark und einige Maare und Seen beliebte Ausflugsziele. Im Winter gibt es in einigen Hochlagen Angebote für Wintersportler, z. B.Schwarzer Mann beiPrüm,Weißer Stein beiHellenthal oder inRohren beiMonschau. Bekannte Ausflugsziele für Motorsportfans sind derNürburgring mit derNordschleife, derCircuit de Spa-Francorchamps im belgischen Teil, oder das traditionell amPfingstmontag ausgetrageneWolsfelder AvD Bergrennen. Alstouristisch undgeologisch interessante Ziele sind dieDeutsche Vulkanstraße bekannt, welche die dem Vulkanismus der Eifel gewidmetenVulkanparks verbindet, die fossilienreichenKalkmulden der Eifel sowie viele Aussichtsberge und einigeFerienstraßen. Auch dem Wandertourismus kommt eine wesentliche wirtschaftliche Bedeutung zu, die sich unter anderem in steigenden Übernachtungszahlen von Wandergästen sowie einem fortschreitenden Ausbau des Wegenetzes niederschlägt. So gibt es neben dem im Jahr 2009 eröffnetenEifelsteig, der vonAachen bis nachTrier quer durch die Eifel verläuft, ein breites Netz an Themen- und Rundwegen.[68][69]
Als traditionell abgeschiedene Landschaft, in der die Bevölkerung eine stille und einfache Lebensweise pflegt, bot die Eifel einen guten Boden für eine lebendige Volkspoesie. InSagen,Legenden undMärchen, die an langen Winterabenden in denBauernstuben erzählt wurden, spiegelt sich häufig die Sehnsucht nach einer besseren Welt, die im Kontrast zur vorgefundenen Lebenswirklichkeit stand. Die Eifel bot darüber hinaus immer wieder Stoff für zahlreiche literarische und landeskundliche Werke – aus der Eifel und über die Eifel.[71]
EifelerMentalität undHumor schlug sich nieder in zahlreichenSchnurren undSchwänken. Käuze und Eifeler Originale sind in diesen Erzählungen lebendig geblieben. Über die Region hinaus bekannt geworden sind die „Dahnener Sprünge“. Freude am Witz und Nachbarschaftsspott mögen die Motive gewesen sein für diese volkstümlichen Eifeler Schildbürgergeschichten. Nicht zu vergessen sind die zahllosen Gruselgeschichten vonHexen,Untoten,kopflosen Reitern,Wiedergängern undWerwölfen, die hier – ähnlich wie im benachbarten Ardennengebiet – bis ins 20. Jahrhundert überlebt haben.
Schon früh wurde die Volkspoesie der Eifel gesammelt. Inspiriert durch dieRomantik, in der man im Volkstümlichen eine Quelle unverfälschter Motive und Formen sah, entstanden Sagensammlungen und Bearbeitungen Eifeler Sagenstoffe. Unter den aufschlussreichen Sammlungen sei der poetische Führer durch die Eifel des Kaplans Johann Heydinger[72] genannt. Prominente Autoren wieAdelbert von Chamisso,Guido Görres,Karl Simrock,Ernst Moritz Arndt undFriedrich Schlegel stehen hier neben frühen Eifeler Autoren.
Auch das wissenschaftliche Interesse der 1920er Jahre an der Volkskultur gab Impulse für das Sammeln von Volkspoesie. Prominentester Sammler war der in Zendscheid geborene Bonner Professor für Volkskunde Matthias Zender, der in den Jahren zwischen 1929 und 1936 als Student etwa 10.000 Sagen, Volksmärchen und Schwänke des Eifel-Ardennenraumes zusammengetragen hat, von denen 2000 veröffentlicht wurden.
Gruselgeschichten aus der Eifel wurden um 1900 von dem SchuldirektorHeinrich Hoffmann ausDüren und in den 1930er Jahren ebenfalls von Zender gesammelt und teilweise veröffentlicht. Von Peter Kremer erschien 2003 eine kommentierte Sammlung solcher Sagen in einem Dürener Verlag.[73]
Bekannte Geschichtswerke der Eifel sind die „Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel“ vonJohann Friedrich Schannat, erschienen im 17. Jahrhundert, übersetzt, ergänzt und neu herausgegeben 1824 von Georg Bärsch sowie die „Eiflia sacra“, ebenfalls von Schannat, bearbeitet und neu herausgegeben 1888 von Carl Schorn.
Als erster Dichter der Eifel giltPeter Zirbes, ein wandernderSteinguthändler ausNiederkail. Er ist Schöpfer schlichter Mundartgedichte, die er 1852 veröffentlichte.Ute Bales hat 2010 einen Roman über sein Leben geschrieben, der mit dem Sonderpreis der Jury im Wettbewerb zumBuch des Jahres Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde. Viele zeitgenössischen Lyriker, die in der Eifel leben oder aus der Eifel stammen, haben die Eifel poetisch verarbeitet und über ihre Grenzen hinaus den Lesern von Lyrik im deutschen Sprachraum bekannt gemacht. Dies sind beispielsweiseJochen Arlt (der sich auch als Herausgeber mehrerer Eifel-Anthologien um diese mittelgebirgische Region verdient gemacht hat),Theo Breuer,Ursula Krechel undNorbert Scheuer. Jochen Arlts Gedicht „Einkaufn gehn in Münstereifel“ ist in der bedeutendsten deutschsprachigen Gedichtsammlung „Der Große Conrady. Das Buch deutscher Gedichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ nachzulesen.
Eine große Erzählerin, die die Eifel als Schauplatz von Romanen und Erzählungen wählte, war die gebürtigeTriererinClara Viebig. Die Erfolgsautorin des spätenNaturalismus hat der Eifel mit den Romanen „Kreuz im Venn“ und „Weiberdorf“ literarische Denkmäler gesetzt. Die Rezeption des Werks Clara Viebigs erlitt wegen ihrer Ehe mit einem jüdischen Verleger in derZeit des Nationalsozialismus einen Bruch. Seit Ende der 1980er Jahre erleben die Werke der Schriftstellerin ihre verdiente Renaissance – auch in der Eifel. Die literarisch vielleicht bedeutendste Auseinandersetzung mit dem Eifelraum und seinen Menschen ist der in der Endphase des Zweiten Weltkriegs angesiedelte Roman „Winterspelt“ vonAlfred Andersch, der den Stellungskrieg während der Ardennen-Offensive und die tragische Verknüpfung von Menschen und ihrer Schicksale in epischer Breite darstellt. Der 2005 verstorbeneHeinz Küpper (unter anderem mit den Romanen „Wohin mit dem Kopf“ und „Zweikampf mit Rotwild“), der inKall lebendeNorbert Scheuer sowie die ausGerolstein stammendeUte Bales dürfen heute als die wesentlichen Eifeler Vertreter zeitgenössischer deutschsprachiger Prosa gelten. In ihren Werken stellen sie die Eifel über die realistische Darstellung hinaus auch symbolisch als zerklüftete Landschaft vor, die zum Spiegelbild seelischer Landschaften wird. Besonders interessant ist hier (im Vergleich zur Perspektive des eher bodenständigen Erzählers) die literarische Gestaltung der Eifel aus der Sicht des Außenstehenden. Vor allem dort, wo keine romantische Verklärung der Eifel versucht wird, sondern wo Ausweglosigkeit und Verzweiflung angesichts von Armut und Not, geistiger Enge oder starrer Wertordnungen sichtbar werden, fordert diese Literatur zur Auseinandersetzung mit dem Raum und seinen Menschen heraus. Obwohl Norbert Scheuer in der Eifel geboren wurde, nehmen die Erzähler seiner Romane und Erzählungen die Perspektive des Distanzierten und Außenstehenden ein. Norbert Scheuer ist es vor allem in seinem jüngsten Erzählband „Kall, Eifel“ (2005) gelungen, das Leben in der Eifel facettenreich darzustellen und für Leser im gesamten deutschsprachigen Raum interessant zu machen. Auch in den Romanen von Ute Bales sind Landschaft und Menschen untrennbar verbunden. Das Charakteristische der Eifellandschaft und ihrer Bewohner ist der Ausgangspunkt eines Erzählstils, der den Menschen als „einsam, verloren, in einem missverstandenen Raum“ in und mit seinem Leiden zeigt, wie im RomanKamillenblumen (2010) über die Hausiererin Traud ausKolverath.
Eine literarische Gattung, die in den letzten Jahrzehnten in vielen Regionen und Großstädten Deutschlands aufblüht, ist derKriminalroman mit lokalem oder regionalem Bezug.Jacques Berndorf hat sich mit seinen Kriminalromanen, etwaEifel-Blues (1989),Eifel-Sturm (1999) oderEifel-Träume (2004), zum auflagenstärksten deutschen Krimiautor geschrieben. 1996 erhielt er den Hauptpreis des Eifel-Literatur-Festivals. Neben ihm wurdeRalf Kramp mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Ralf Kramp war der erste Autor, der mit seiner Reihe um das „schwarze Kleeblatt“ die Eifel als Krimi-Schauplatz auch Kindern nahegebracht hat.Harald Schneider (* 1962) ist Autor der in der Eifel angesiedelten KinderkrimiserieDie Meisterschnüffler, einem interaktiven Leseangebot, das Leser ab 8 Jahren an unterschiedliche Schauplätze in der Eifel führt.Carola Clasen,Carsten Sebastian Henn,Andreas Izquierdo,Rudolf Jagusch,Martina Kempff,Elke Pistor,Edgar Noske undHans Jürgen Sittig gehören zu den weiteren Autoren, die sich dem Genre „Eifel-Krimi“ verschrieben haben. Historische Eifel-Krimis schreibenGünter Krieger,Hans Astor undPetra Schier.Josef Zierden hat einen Eifel-Krimi-Reiseführer veröffentlicht, der zu Krimischauplätzen in der Eifel führt. In der StadtHillesheim gibt es einen Eifel-Krimi-Wanderweg, der an die Schauplätze der Romane von Jacques Berndorf und Ralf Kramp führt. Das Kriminalhaus in Hillesheim beherbergt die größte Krimibuch-Sammlung im deutschsprachigen Raum mit einem Bestand von 30.000 Büchern, im Haus befindet sich auch ein „Krimicafé“.
dieEifelstrecke Köln–Euskirchen–Kall–Gerolstein–Trier mit mehreren Nebenbahnen. Ein großer Anteil der Nebenbahnen wurde jedoch inzwischen stillgelegt und teilweise zurückgebaut.
dieErfttalbahn Euskirchen–Bad Münstereifel mit Durchbindung an dieVoreifelbahn Euskirchen–Bonn
dieEifelquerbahn Andernach–Mayen–Kaisersesch–Daun–Gerolstein. Der Streckenabschnitt Kaisersesch–Gerolstein wird zurzeit nicht betrieben. Der Streckenteil Kaisersesch-Andernach wird von der Deutschen Bahn als Teil der Lahn-Eifel-Bahn bedient. Die abzweigenden Nebenbahnen Mayen–Polch–Koblenz, Polch–Münstermaifeld und Daun–Wittlich wurden eingestellt und in Teilabschnitten zu touristischen Zwecken (Radweg) umfunktioniert.
dieRurtalbahn Düren–Heimbach. Sie wird an Sommerwochenenden zusätzlich von derEuregiobahn auf der Strecke Heerlen (Niederlande)–Aachen–Düren–Heimbach befahren und ist besonders beliebt bei Tagestouristen, für die die Stadt Heimbach und ihre Ortsteile ein reizvolles Ziel bieten.
dieBrohltalbahn Brohl–Engeln; eine privat betriebene Schmalspurbahn.
Barbara und Hans Otzen (Text) und Heinrich Pützler (Fotos):Das Wasser der Eifel. Flüsse und Bäche – Seen und Maare – Quellen und Geysire.Grenz-Echo, Eupen 2021,ISBN 978-3-86712-168-2.
Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld:Eifel. Monumente edition, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2013,ISBN 978-3-86795-068-8.
Alois Döhring (Hrsg.):Die Eifel in frühen Fotografien. Euskirchen 2011,ISBN 978-3-939722-37-3.
Heinz Renn:Die Eifel. Die Wanderung durch 2000 Jahre Geschichte, Wirtschaft und Kultur. 4., unveränderte Auflage. Hrsg.Eifelverein, Düren 2006,ISBN 3-921805-23-6.
Werner D’hein:Natur- und Kulturführer Vulkanland Eifel. Mit 26 Stationen der „Deutschen Vulkanstraße“. Gaasterland Verlag, Düsseldorf 2006,ISBN 3-935873-15-8.
Walter Pippke, Ida Leinberger:Die Eifel. Geschichte und Kultur des alten Vulkanlandes zwischen Aachen und Trier. 5., aktualisierte Auflage. DuMont Reise Verlag, Ostfildern 2006,ISBN 3-7701-3926-7.
Andreas Stieglitz, Ingrid Retterath:Polyglott on tour: Eifel. München 2006,ISBN 3-493-56629-8.
Hans Joachim Bodenbach:Eine hessische Wassermühle in der Eifel? Bemerkungen zu einem Eifelbuch. Eine Glosse in: Denkmalpflege & Kulturgeschichte, Landesamt für Denkmalpflege Hessen 1/2000, Wiesbaden 2000, S. 62–64, 5 Abb., (davon 2 Abb. in Farbe)
Conrad-Peter Joist (Hrsg.):Landschaftsmaler der Eifel im 20. Jahrhundert. Düren 1997,ISBN 3-921805-12-0.
Hans Joachim Bodenbach:Mühlen der Eifel-Bemerkungen zu einem Eifelbuch. In:Neues Trierisches Jahrbuch 1990. 38. Band (49. Band alter Folge). Herausgegeben vom Verein Trierisch im Selbstverlag, Trier 1998, S. 251–261, mit 5 Abb. [Dabei handelt es sich um eine kritische Untersuchung zum Mühlenbild auf der Umschlagsseite des Buches: Erich Mertes:Geschichte-Technik-Untergang. (=Mühlen der Eifel. Band 1). 2., erw. Auflage. Helios-Verlag, Aachen 1995,ISBN 3-925087-54-0. In Wirklichkeit keine Eifelmühle, sondern die ehemals im weit entfernt gelegenen nordosthessischen Altkreis Eschwege [heute Werra-Meißner-Kreis] gelegene Ölmühle bei Motzenrode.]
Sabine Doering-Manteuffel:Die Eifel. Geschichte einer Landschaft. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1995,ISBN 3-593-35356-3.
Bolko Cruse (Hrsg.):Zur Mineralogie und Geologie des Koblenzer Raumes, des Hunsrücks und der Osteifel (= Der Aufschluss. Sonderband 30). VFMG, Heidelberg 1980,DNB800854667 (handle.net [PDF;14,0MB; abgerufen am 7. August 2017]).
↑Biogeografische Regionen und naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands (PDF; 216 kB) nach Ssymank (1994), Übersicht und Kommentar; Bundesamt für Naturschutz.Achtung: Im Dokument wird irreführenderweise der Begriff Haupteinheiten für Haupteinheitengruppen (im Sinne des Instituts für Landeskunde) verwendet!
↑Heinrich Müller-Miny:Die Topographische Karte 1:50 000 in der Erdkunde und im Erdkundeunterricht am Beispiel des Blattes Ahrweiler. In:Geographische Zeitschrift, 53. Jahrgang, Heft 2/3 (Mai 1965), Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1965, S. 171–187 (hier: S. 174).
↑abHeinrich Müller-Miny:Die Eifel als Naturraum. In:Bundesanstalt für Landeskunde (Hrsg.):Berichte zur Deutschen Landeskunde. 18. Band, 1. Heft (Februar 1957), Selbstverlag der Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1957, S. 38–45 (hier: S. 44).
↑Heinrich Müller-Miny:Das Mittelrheingebiet und seine naturräumliche Gliederung. In:Bundesanstalt für Landeskunde (Hrsg.):Berichte zur Deutschen Landeskunde. 21. Band, 2. Heft (September 1958), Selbstverlag der Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1958, S. 193–233 (hier: S. 225/226).
↑Heinrich Müller-Miny:Die Abgrenzung der Kölner Bucht als geographisches Problem. In: Kurt Kayser,Theodor Kraus (Hrsg.):Köln und die Rheinlande. Festschrift zum 33.Deutschen Geographentag vom 22. bis 26. Mai 1961 in Köln, Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1961, S. 25–31 (hier: S. 29). (mit KarteDie Kölner oder Rheinische Bucht, Entwurf: Heinrich Müller-Miny, Martin Bürgener)
↑Eine Grenzlinie zwischen den beiden Hochflächen ist auf keiner der beiden Karten eingezeichnet, jedoch liegt die Hollerather Hochfläche weitgehend auf Blatt Cochem und die Broicher auf Blatt Köln.
↑(Blatt Cochem; Blatt Köln und LANIS:Königsfelder Rhein-Eifelfuß)
↑abZwischen den Naturräumen 275.0 und 275.2 ist auf Blatt Köln/Aachen keine Grenze eingezeichnet. Vermutlich verläuft sie vonEicks überKommern nachFirmenich.
↑Im Buchteil von Blatt Köln sind die Nummerierungen von Blankenheimer und Zingsheimer Wald vertauscht worden.
↑Der als „Voreifel“ bezeichnete Landstrich gehört naturräumlich im Wesentlichen zur Zülpicher Börde und damit zur Niederrheinischen Bucht, nicht zur Eifel.
↑abcdNamenlose Kuppen (sortiert nach Höhe): 699,1 m: höchste Erhebung derWestlichen Hocheifel; knapp 1,5 km nordöstlich vom Gipfel desSchwarzen Mann 651,3 m: 1,2 km nordnordöstlich vonGondelsheim 622,7 m: höchste Erhebung der Dreiborner Hochfläche; in GemarkungSchöneseiffen, imHollerscheid; 120 m nordwestlich der B 258 527,8 m: imKermeter; nahe südlichem Ortsrand vonWolfgarten
↑In der Grenzziehung auf Blatt Cochem ist der Kuhdorn als Randberg der südlich benachbarten Mulde eingezeichnet: 276.90 Gerolsteiner Kalkmulde → Kalkeifel
↑Südwestlich schließt sich unweit an den Kellerberg an: 270.7 Meulenwald → Moseleifel
↑Der Herkelstein liegtorographisch, da nördlich derLandesstraße 165, im Ostteil des Mechernicher Berg- und Hügellandes, wird in der Grenzziehung auf Blatt Köln jedoch als Randberg der süd(öst)lichen Nachbareinheit zugerechnet: 276.00 Sötenicher Kalkmulde → Kalkeifel
↑Für den Stockert gilt orographisch Analoges wie für seinen westlichen Nachbarn Herkelstein; indes wird er in der Grenzziehung auf Blatt Köln der übernächsten Nachbareinheit zugeordnet: 274.00 Münstereifeler Tal → Münstereifeler Wald und Nordöstlicher Eifelfuß
↑Der Sonnenberg ist orographisch durch das Heimbachtal vom sich südlich anschließenden Rest des Kermeter Waldes getrennt; in der Grenzziehung auf Blatt Köln wird er der benachbarten Talung zugerechnet: 282.33 Rurseegebiet → Rureifel
↑Johann Steiniger:Geognostische Beschreibung der Eifel. Lintz / Trier 1853.
↑Otto Follmann:Abriss der Geologie der Eifel. Westermann, 1915.
↑Wilhelm Meyer:Geologie der Eifel. vierte, völlig neu bearbeitete Auflage. Schweizerbart, Stuttgart 2013,ISBN 978-3-510-65279-2.
↑H. Wolfgang Wagner, Friederike Kremb-Wagner, Martin Koziol, Jörg F. W. Negendank:Trier und Umgebung. Hrsg.: Peter Rothe (= Sammlung geologischer Führer.Band60). 3. Auflage. Gebrüder Bornträger Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2012,ISBN 978-3-443-15094-5,S.4.
↑Roland Walter u. a.:Geologie von Mitteleuropa. 5. Auflage. Schweizerbarth’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1992,ISBN 3-510-65149-9, S. 185.
↑Johann Baptist Wendelin Heydinger:Die Eiffel. Geschichte, Sage, Landschaft und Volksleben im Spiegel deutscher Dichtung. Koblenz 1853.
↑Peter Kremer:Wo das Grauen lauert: Blutsauger und kopflose Reiter, Werwölfe und Wiedergänger an Inde, Erft und Rur. PeKaDe-Verlag, Düren 2003,ISBN 3-929928-01-9.