| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 50° 30′ N,9° 42′ O50.4938888888899.6972222222222281Koordinaten:50° 30′ N,9° 42′ O | |
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Kassel | |
| Landkreis: | Fulda | |
| Höhe: | 281 m ü. NHN | |
| Fläche: | 55,99 km² | |
| Einwohner: | 11.852 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 212 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 36124 | |
| Vorwahlen: | 06659, 06656, 0661 (Schloss Fasanerie)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text | |
| Kfz-Kennzeichen: | FD | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 31 006 | |
| LOCODE: | DE EHZ | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schlossgasse 4 36124 Eichenzell | |
| Website: | www.eichenzell.de | |
| Bürgermeister: | Johannes Rothmund (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Eichenzell im Landkreis Fulda | ||
Eichenzell ist eine Gemeinde imosthessischenLandkreis Fulda.
Eichenzell liegt am Übergang der Naturräume Westliches Rhönvorland, einer dem hessischen Teil derRhön in RichtungVogelsberg vorgelagerten Hügellandschaft, im Osten undKerzeller Fliedetal im Westen. Der Kernort befindet sich etwa 7 km südsüdöstlich der KreisstadtFulda am Ostufer des FlussesFulda. In diese mündet nordnordwestlich des OrtsteilsLöschenrod die aus Richtung des OrtsteilsKerzell kommendeFliede, die dort vomDöllbach gespeist wird.
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Fulda und die GemeindeKünzell (OrtsteilEngelhelms), im Osten an die GemeindeEbersburg, im Süden an die GemeindeKalbach sowie im Westen an die GemeindeNeuhof (alle im Landkreis Fulda).
Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Eichenzell die OrtsteileBüchenberg (mit demWeiler Zillbach),Döllbach,Kerzell (mit dem Weiler Steinberg),Löschenrod,Lütter,Rönshausen (mit dem Weiler Melters),Rothemann undWelkers.

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Kerndorf Eichenzell erfolgte unter dem NamenEichencella in einer Schenkungsurkunde desReichsklosters Fulda und wird in die Zeit von 927–956 datiert.[2] LautGeorg Landau war Ursprung des Orts eineZelle, die von denHunnen im Jahre 920 zerstört, danach von AbtHaicho (917–923) wiederhergestellt undHaichoniscelle genannt wurde.[3] Die urkundliche Erwähnung anderer Dörfer in der Gemeinde erfolgte schon früher: Lütter 815, Döllbach 852, Zillbach 859 und Rönshausen 866. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Gegend südlich von Fulda schon bald nach der Gründung des Klosters im Jahre 744 planmäßig gerodet und besiedelt wurde.
DasEichenzeller Schlösschen ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Erbaut wurde es imRenaissance-Stil durch die Herren vonEbersberg genannt von Weyhers um das Jahr 1548. In seiner wechselvollen Geschichte wurde es als Ritterresidenz, Wohnhaus, Pfarrhaus, Gotteshaus, Gaststätte und Gemeindesaal genutzt. Seit 1971 ist es der Sitz derGemeindeverwaltung mit modernem Bürgerbüro, 2006/07 renoviert und im Inneren modernisiert.
Im Jahr 1971 wurde Eichenzell hessischer Landessieger beim WettbewerbUnser Dorf soll schöner werden.
Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Im Zuge derGebietsreform in Hessen erfolgte zum 31. Dezember 1971 durch die freiwillige Neubildung derGroßgemeinde Eichenzell aus den bis dahinselbständigen Gemeinden Eichenzell, Büchenberg (mit der am 1. April 1970 eingegliederten Gemeinde Zillbach), Döllbach, Lütter, Rönshausen (mit der am 1. August 1968 eingegliederten Gemeinde Melters), Rothemann und Welkers.[4] Hinzu kamen am 1. April 1972 die Gemeinde Kerzell und am 1. August 1972 kraftLandesgesetz die Gemeinde Löschenrod.[5][6] Für Ortsteile Büchenberg/Zillbach, Döllbach, Eichenzell, Kerzell, Löschenrod, Lütter, Rönshausen/Melters, Rothemann und Welkers wurde je einOrtsbezirk mitOrtsbeirat undOrtsvorsteher nach derHessischen Gemeindeordnung gebildet.[7] Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Eichenzell.
Von alters her werden die Einwohner der Kerngemeinde „Eichezeller Weckfresser“ genannt. Im Garten des Eichenzeller Schlösschens ist ein solcher „Weckfresser“ in Stein gemeißelt.
Bis 1785 gehörte Eichenzell zur Pfarrei Florenberg. An besonderen Festtagen oder bei bestimmtenWallfahrten gingen die Eichenzeller auf den Florenberg zur Kirche. Sehr zum Verdruss der anderen Wallfahrer aus den Nachbarorten sollen die Eichenzeller hierbei trotz des langen Weges häufig als erste angekommen sein. Bis die anderen auf dem Berg eintrafen, hatten die Eichenzeller meist schon alle Festtagswecken aufgekauft. Da es werktäglich meist nur das schon Wochen zuvor gebackene Brot gab, war derFesttagsweck eine beliebte Abwechslung. Verärgert darüber, dass die Eichenzeller schon den gesamten Bestand für sich erworben hatten, bezeichneten die Nachbargemeinden sie alsEichezeller Weckfresser. Diese Bezeichnung ist ihnen geblieben. Allerdings gilt die traditionelle Bezeichnung in dieser Form nur für die alteingesessenen Bürger, während die Eichenzeller Neubürger sich, den alten Begriff scherzhaft umdeutend, alsBrötchengenießer bezeichnen.
Im Tal desDöllbachs war in den 1970er Jahren westlich des Ortsteils Döllbach in Richtung des NachbarortsThalau eineTalsperre geplant, die als Wasserreservoir für den Raum Frankfurt und der Energieerzeugung dienen sollte. Der entstehende Stausee sollte als Naherholungsgebiet genutzt werden. Die Stützen derA 7-Autobahnbrücke wurden daher mit besonderemBeton ausgeführt, sie hätten später mitten im See gefußt. Der Stauseeplan wurde jedoch aus verschiedenen Gründen aufgegeben, unter anderem weil die Wasserversorgung für den Raum Frankfurt anders gesichert werden konnte. Für den Ortsteil Döllbach hatte dies für die lange Zeit von der Planung bis zur Verwerfung zur Folge, dass zwischenzeitlich keine Baugenehmigungen erteilt wurden.
Ein weiteres Kuriosum war im Jahre 2006 die Idee, oberhalb desIndustrieparks Rhön einen Flugplatz mit einer 1,5 Kilometer langen Asphaltpiste anzulegen. Der UnternehmerLutz Helmig wollte dort investieren, um einen Sonderlandeplatz für kleinereStrahlflugzeuge einzurichten. Die Idee scheiterte jedoch am massiven Widerstand der Anwohner in Rönshausen.
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Eichenzell angehört(e):[2][8]
Nach den Erhebungen desZensus 2011/Zensus 2022 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011 / 15. Mai 2022, in Eichenzell 11.042/11.689 Einwohner. Nach dem Lebensalter waren 2265/2059 Einwohner unter 18 Jahren, 4878/4351 zwischen 18 und 49, 2073/2913 zwischen 50 und 64 und 1827/2367 Einwohner waren älter.[10][11] Unter den Einwohnern waren 273/694 (2,5 %) / Ausländer, von denen 144/339 aus demEU-Ausland, 79/257 aus andereneuropäischen Ländern und 46/97 aus anderen Staaten kamen.[12][13] Von den deutschen Einwohnern hatten 10,0 % / ? einenMigrationshintergrund.[14] Die Einwohner lebten in 4554/3349 Haushalten. Davon waren 1251/?Singlehaushalte, 1242/1514Paare ohne Kinder und 1644/1506 Paare mit Kindern, sowie 324/328Alleinerziehende und 90/?Wohngemeinschaften.[15][16] In 879/550 Haushalten lebten ausschließlichSenioren und in 3273/2377 Haushaltungen leben keine Senioren.[17][18]
| • 1812: | 56 Feuerstellen, 536 Seelen[2] |
| Eichenzell: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1812 | 536 | |||
| 1834 | 678 | |||
| 1840 | 757 | |||
| 1846 | 726 | |||
| 1852 | 760 | |||
| 1858 | 726 | |||
| 1864 | 726 | |||
| 1871 | 634 | |||
| 1875 | 610 | |||
| 1885 | 615 | |||
| 1895 | 676 | |||
| 1905 | 767 | |||
| 1910 | 831 | |||
| 1925 | 910 | |||
| 1939 | 1.051 | |||
| 1946 | 1.404 | |||
| 1950 | 1.448 | |||
| 1956 | 1.446 | |||
| 1961 | 1.540 | |||
| 1967 | 1.758 | |||
| 1970 | 1.879 | |||
| 1973 | 7.187 | |||
| 1975 | 7.422 | |||
| 1980 | 7.860 | |||
| 1985 | 7.916 | |||
| 1990 | 8.659 | |||
| 1995 | 9.727 | |||
| 2000 | 10.507 | |||
| 2005 | 11.100 | |||
| 2010 | 11.222 | |||
| 2011 | 11.042 | |||
| 2015 | 11.019 | |||
| 2020 | 11.135 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS[2]; Hessisches Statistisches Informationssystem[19];Zensus 2011[12] Nach 1970 einschließlich der im Zuge derGebietsreform in Hessen eingegliederten Orte. | ||||

Eichenzell ist hauptsächlich katholisch geprägt; in allen Ortsteilen sind katholische Kirchen zu finden. Daneben befindet sich im Stadtkern von Eichenzell eine evangelische Kirche (Trinitatiskirche). Für die kath. PfarrkircheSt. Peter und Paul lieferte dieGlockengießerei Otto aus Hemelingen/Bremen in den Jahren 1904 und 1926 jeweils vier Bronzeglocken, die aber in den beiden Weltkriegen beschlagnahmt und eingeschmolzen wurden. Nach dem Krieg lieferte Otto 1950 zwei Glocken und 1964 eine weitere Glocke.[20][21]
Religionsstatistik
| • 1885: | 017evangelische (= 2,9 %), 561katholische (= 97,0 %), einjüdischer (= 0,2 %) Einwohner[2] |
| • 1961: | 130evangelische (= 8,4 %), 1408 katholische (= 91,4 %) Einwohner[2] |
| • 1987: | 683 evangelische (= 8,4 %), 7188 katholische (= 88,6 %), 244 sonstige (= 3,0 %) Einwohner[22] |
| • 2011: | 1350 evangelische (= 12,2 %), 8430 katholische (= 76,3 %), 1260 sonstige (= 11,4 %) Einwohner[22] |
| • 2022: | 1592 evangelische (= 13,6 %), 7118 katholische (= 60,9 %), 2979 sonstige (= 25,5 %) Einwohner[23] |
DieKommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[24] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[25][26][27]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2021 | Sitze 2021 | % 2016 | Sitze 2016 | % 2011 | Sitze 2011 | % 2006 | Sitze 2006 | % 2001 | Sitze 2001 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 42,3 | 16 | 45,7 | 17 | 56,2 | 21 | 52,1 | 19 | 44,8 | 17 | |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 21,0 | 8 | 22,3 | 8 | 35,9 | 13 | 44,2 | 16 | 51,5 | 19 | |
| CWE | Christliche Wähler-Einheit | 4,9 | 2 | 8,0 | 3 | 8,0 | 3 | 3,7 | 2 | 4,2 | 1 | |
| BLE | Bürgerliste Eichenzell | 25,2 | 9 | 24,0 | 9 | — | — | — | — | — | — | |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 6,7 | 2 | – | – | — | — | — | — | — | — | |
| Gesamt | 100,0 | 37 | 100,0 | 37 | 100,0 | 37 | 100,0 | 37 | 100,0 | 37 | ||
| Wahlbeteiligung | 60,2 % | 60,4 % | 53,8 % | 52,5 % | 63,1 % | |||||||
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird derBürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einerDirektwahl, und ist Vorsitzender desGemeindevorstands, dem in der Gemeinde Eichenzell neben dem Bürgermeister ehrenamtlich einErster Beigeordneter und sieben weitereBeigeordnete angehören.[28] Bürgermeister ist seit dem 1. Juni 2020Johannes Rothmund (CDU).[29] Er wurde als Nachfolger von Dieter Kolb, der nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte,[30] am 9. Februar 2020 in einer Stichwahl bei 59,12 Prozent Wahlbeteiligung mit 50,83 Prozent der Stimmen gewählt. Es folgte eine Wiederwahl im Dezember 2025.[31]
| Blasonierung: „In einem von Silber (Weiß) und Rot gespaltenenSchild vorn eine blaueLilie und hinten ein silbernes (weißes)Eichenblatt.“[33] | |
| Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 14. Juli 1969 durch das Hessische Innenministerium genehmigt. Die blaue Lilie entstammt dem Wappen des altenfränkischen (buchonischen)Adelsgeschlechts „Ebersberg genannt von Weyhers“. |
Für die Ortsteile Büchenberg/Zillbach, Döllbach, Eichenzell, Kerzell, Löschenrod, Lütter, Rönshausen/Melters, Rothemann und Welkers besteht je einOrtsbezirk mitOrtsbeirat undOrtsvorsteher, nach Maßgabe der §§ 81 und 82HGO und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung. Die Ortsbezirke entsprechen den Gebieten der ehemaligen Gemeinden.Die Ortsbeiräte bestehen aus fünf bis neun Mitgliedern. Die Ortsbeiräte werden im Rahmen der Kommunalwahlen gewählt. Der Ortsbeirat wählt eines seiner Mitglieder zum Ortsvorsteher bzw. zur Ortsvorsteherin.[7] Für die Wahlergebnisse siehe die entsprechenden Ortsteile.
Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern.[7] Bei denKommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 57,72 %. Dabei wurden gewählt: jeweils drei Mitglieder derCDU, derSPD und der „Bürgerliste Eichenzell“ (BLE).[34] Der Ortsbeirat wählte Dirk Fischer (SPD) zum Ortsvorsteher.[35]
„Auf einer breiten weißen Mittelbahn, die von 2 schmaleren roten Seitenstreifen eingefaßt ist, das Wappen der Gemeinde Eichenzell.“[36]

Im Sommer 2007 wurde die MännertanzgardeEichezeller Schreckschruwe bei den Meisterschaften in Köln Deutscher Meister. 2008 konnten sie ihren Erfolg wiederholen, 2009 und 2010 wurden sie Deutscher Vizemeister. 2012 wurden sie bei den deutschen Meisterschaften des BvDM (Bundesverband Deutscher Männerballette) in Oberpleis bei Bonn wieder Deutscher Meister.
Eichenzell hat in der Mitte Deutschlands eine besondere Bedeutung als Wirtschaftsstandort. Im GewerbegebietIndustriepark Rhön, seinerzeit von Bürgermeister Karl Ebert Anfang der 1970er Jahre initiiert, sind über 4000 Arbeitnehmer in kleinen und großen Unternehmen auf einer Fläche von 120 Hektar beschäftigt. 2014 entstand das GewerbegebietAm Eichenzeller Weg zwischen Kerzell und Löschenrod direkt amEichenzeller Kleeblatt, dem Kreuz der A 66 mit der alsKraftfahrstraße ausgebauten B 27.[37]
Aufgrund der guten Verkehrsanbindung haben zahlreiche Transport- und Logistikunternehmen ihren Sitz in Eichenzell. Eichenzell ist zudem der Sitz des Herstellers von Erfrischungsgetränken und MineralwasserFörstina.
In Eichenzell liegt dasAutobahndreieck Fulda mit den Autobahnen7 und66. Durch die Gemeinde verlaufen zudem die Bundesstraßen27 und40. Alle Straßen haben Ab- und Auffahrten, die Eichenzell gut erschließen. DieDB Netz AG betreibt dieBahnstrecke Fulda–Gersfeld, die mehrere Haltestellen in Eichenzell und den Ortsteilen hat. Bedient wird die Strecke durch die LinieRB 52, bedient durch dieHessische Landesbahn. Durch das Gemeindegebiet führen auch dieSchnellfahrstrecke Hannover–Würzburg sowie dieKinzigtalbahn Fulda–Frankfurt, hier ist jeweils die nächste Stationin Fulda.
Südlich von Eichenzell befindet sich eine der vier gegenseitigen Kreuzungen von 110-kV-Bahnstromleitungen in Deutschland. Die Bahnstromleitung Fulda–Gemünden unterquert die Bahnstromleitung Flieden–Bebra.
In Eichenzell wurde zwischen 2012 und 2016 ein GlasfasernetzFTTH gebaut. Nachdem vor allem in den kleinen Ortsteilen nur eine sehr schlechte Internetanbindung von den verschiedenen privatenProvidern angeboten wurde, entschloss sich die Gemeinde mit Hilfe einesEigenbetriebs selbst den Glasfaserausbau zu projektieren und durchzuführen. Dabei verzichtete die Kommune darauf,öffentliche Zuschüsse zu beantragen und konzipierte die Finanzierung allein mit Teilnehmerbeiträgen. Bis Ende 2016 wurden sämtliche Ortsteile an die Versorgung mit breitbandigem Internet angeschlossen. Die ortsansässige Firma Rhönnet bietet seither als Provider Internetzugänge mitDownload-Geschwindigkeiten bis 1000 MBit/s undUpload-Geschwindigkeiten bis 100 MBit/s.[38]
Durch das Gemeindegebiet führenRadwanderwege:
In Eichenzell,Lütter undHattenhof (Gemeinde Neuhof) befinden sich Grundschulen, in Eichenzell darüber hinaus eine Real- und Hauptschule, die Von-Galen-Schule. EineGesamtschule ist in Neuhof. Gymnasien gibt es in Fulda.