Wurden früher Eiergesammelt bzw.gehortet, so ist die Bereitstellung von Ei in denIndustriestaaten heute meist ein Teil derLebensmittelindustrie. Dabei werden vor allem Hühnereier produziert, welche dann als Ganzes (Schaleneier), alsFlüssigei oder getrocknet alsEipulver angeboten und weiterverarbeitet werden. Flüssigei ist entwederVollei oder dessen BestandteileEigelb (Eidotter) undEiklar (Eiweiß).[2]
Eier sind Lebensmittel, die besondere Anforderungen anTransport, Lagerung und Verarbeitung stellen. Gesundheitsgefahren bestehen beispielsweise durchSalmonellen, die bei der Verarbeitung von der Oberfläche der Eierschale in das fertige Lebensmittel gelangen können. Aus diesen Gründen ist der Umgang mit Eiern streng gesetzlich geregelt, in Deutschland etwa durch die Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung (Tier-LMHV), und es besteht vielerorts eine Pflicht zurEierkennzeichnung.[3]
Auch die Eier wildlebender und/oder schwer kultivierbarer Tierarten wurden und werden für Nahrungszwecke genutzt, was teilweise zur deutlichen Dezimierung der Arten bis zur Ausrottung und in der heutigen Zeit zu Schutzmaßnahmen für die betroffenen Tierarten führte:
Variationen in Farben und Formen von HühnereiernKiebitzeier – früher eineDelikatesse in Mitteleuropa
William J. Stadelman:Chicken Eggs. In: Kenneth F. Kiple, Kriemhild Coneè Ornelas (Hrsg.):The Cambridge World History of Food, Bd. 1. Cambridge University Press, Cambridge / New York 2000,ISBN 0 521 40214 X, S. 499–507.
↑William J. Stadelman:Chicken Eggs. In: Kenneth F. Kiple, Kriemhild Coneè Ornelas (Hrsg.):The Cambridge World History of Food, Bd. 1. Cambridge University Press, Cambridge / New York 2000,ISBN 0 521 40214 X, S. 499–507, hier S. 499.
↑Dieter E. Zimmer, Rowohlt TB-V., Rnb. (April 1986):Hühner – Tiere oder Eiweißmaschinen?,ISBN 978-3860224045