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ERV Schweinfurt

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ERV Schweinfurt
ERV Schweinfurt
Größte Erfolge

Aufstieg in die 2. Eishockey-Liga1994
Aufstieg in die Oberliga2002,2012
Meister Oberliga Süd/Ost2003
Bayernliga Rekordmeister( I V )

Vereinsinformationen
GeschichteEislauf-Verein Schweinfurt (gegr. 1909)
ERV Schweinfurt (gegr. 1934)
ERV Schweinfurt (neugegr. 1946)
Mighty Dogs Schweinfurt (ausgegr. 2003)
StandortSchweinfurt
SpitznameMighty Dogs
Vereinsfarbenweiß, blau
LigaEishockey-Bayernliga
SpielstätteIcedome Schweinfurt
Kapazität3000 Plätze
CheftrainerSergej Waßmiller
KapitänKevin Heckenberger (C), Petr Pohl (C), Alex Asmus (A), Alexander Diel (A)
Saison 2025/262. Platz / PO -

DerEislauf- und Rollschuh-Verein Schweinfurt e. V. ist ein Sportverein ausSchweinfurt mit den AbteilungenEishockey,Rollhockey,Inlinehockey,Eiskunstlauf,Speedskating undEisstocksport. Derzeit spielt die erste Eishockeymannschaft in der viertklassigenBayernliga.

Geschichte

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Frühe Jahre des Eislauf- und Rollschuhvereins

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Bereits 1909 wurde von den Einheimischen ein Verein gegründet, der an der ehemaligen Ludwigsbrücke in Schweinfurt eine eigene Eisbahn betrieb. Der damalige Eislaufverein zählte zeitweilig bis zu 500 Mitglieder, die meist aus bürgerlichen Kreisen kamen. Nach demErsten Weltkrieg fusionierte dieTurngemeinde 1848 e. V. mit dem1.FC Schweinfurt 05, trennte sich allerdings 1923 wieder und die Eisbahn ging in den Besitz der Stadt über.

Erst 1932 formierte sich wieder eine neue Eislaufabteilung, die zunächst im SommerRollhockey und im Winter auf einer Spritzeisbahn Eishockey spielte. Da der Sport vorwiegend im Freien ausgeübt wurde, fand der Verein im Stadtparksaal eine Trainings- und Spielstätte. In der angrenzenden Gaststätte wurde schließlich am 13. November 1934 der „Eislauf- und Rollschuhverein Schweinfurt“ gegründet. Die behördliche Genehmigung erfolgte im April 1935.[1] Aufgrund des Bodenverschleißes durch die Rollschuhe mussten die Schweinfurter regelmäßig die Spielstätte wechseln und im Jahr 1938 wurde mit dem Bau einer Rollschuhbahn begonnen, welche im gleichen Jahr übergeben wurde.

Da witterungsbedingt nur in wenigen Tage im Jahr auf der Spritzbahn Eissport betrieben werden konnten, trugen die Eishockeyspieler ihr erstes Spiel imLinde-Stadion gegen dieHockeygesellschaft Nürnberg aus. Die Einberufung der Spieler in den Wehrdienst und die späteren Bombenangriffe auf Schweinfurt im Jahr 1943 brachten den Sportbetrieb vorläufig zum Erliegen. Nach Kriegsende kam es schließlich am 27. April 1946 zur Neugründung des Vereins. Hierbei wurde zunächst die zerstörte Rollschuhbahn instand gesetzt und im Sommer 1946 wiedereröffnet. Ein Jahr später fand die süddeutsche Meisterschaft im Rollhockey statt, bei der der ERV auf Anhieb den zweiten Platz belegte. Nachdem die alte Rollschuhbahn im Willy-Sachs-Stadion immer reparaturanfälliger wurde, und die Stadt den Platz für die Errichtung weiterer Tennisplätze benötigte, erfolgte im Jahre 1958 die Planung für eine neue Rollsportanlage, die mit einer Rollschnelllaufbahn versehen werden sollte.[1] Diese wurde schließlich am 10. Juni 1960 eingeweiht.

Nachdem es bereits 1951 erste Bestrebungen gab, eine Kunsteisbahn in Schweinfurt zu errichten, dauerte es bis zum Jahr 1967, dass die Stadt auf der heutigen Fläche des „Icedomes“ die Baugenehmigung erteilte. Die Eröffnung der Eisbahn erfolgte am 1. Dezember 1973.

Geschichte der Eishockeyabteilung

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Die Eishockeymannschaft des ERV tauchte erstmals im höherklassigen Ligenspielbetrieb in der Saison1985/86 in derRegionalliga Süd auf, jedoch wurde die Mannschaft nach der Saison zurückgezogen und setzte den Spielbetrieb in den unterklassigen Ligen fort.1990 gelang wieder der Aufstieg in die Regionalliga Süd, in der die Mannschaft bei Einführung derDeutschen Eishockey Liga 1994 auch mitspielte. Nach zwei Spielzeiten in der2. Liga Süd wurde die Mannschaft 1996 erneut zurückgezogen und setzte den Spielbetrieb in den unterklassigen Ligen fort. Nach der Meisterschaft 2000 gelang zur Saison2000/01 der erneute Aufstieg aus derBayernliga in die Regionalliga Süd.Im Sommer 2003 wurde die Profimannschaft in dieMighty Dogs Eishockey GmbH ausgelagert und spielte in der Saison 2003/04 unter dem NamenMighty Dogs Schweinfurt in derOberliga. Für dieSaison 2004/05 wurde der Namen der Mannschaft inMad Dogs Schweinfurt geändert – einen Namen, der zuletzt der Profimannschaft desEC Hedos München – denMad Dogs München in der Saison 1994/95 kein Glück brachte.

Im Sommer 2005 musste für die GmbH ein Insolvenzantrag gestellt werden und die Lizenzvoraussetzungen für dieOberliga 2005/06 konnten weder vom Verein noch von der insolventen GmbH erfüllt werden. Die Amateurmannschaft des ERV, die 2004/05 an der Bezirksliga Bayern teilnahm, setzte den Spielbetrieb zur Saison 2005/06 in der Landesliga Bayern wieder unter dem NamenMighty Dogs fort und erreichte den dritten Platz in der Landesligameisterschaft durch einen Sieg in den Playoffs gegen die Mannschaft vomEHC 80 Nürnberg. Durch das Ausscheiden der Mannschaft desTuS Geretsried im Frühjahr 2006 aus derBayerischen Eishockey-Liga durfte die Seniorenmannschaft des ERV als erster Nachrücker doch in die Liga aufsteigen. In der Saison 2008/09 wurde die Mannschaft Bayerischer Meister. Auf das damit verbundene Recht zum Aufstieg in dieOberliga wurde von Seiten der Verantwortlichen verzichtet. Zur Saison 2009/10 wurde zusätzlich zur 1. Seniormannschaft erneut eine 2. Seniorenmannschaft für die – sechstklassige – Bezirksliga Bayern gemeldet, die in der ersten Spielzeit sofort Bayerischer Bezirksligameister wurde, auf den Aufstieg jedoch verzichtete.In der Saison 2011/12 sicherte sich die 1. Mannschaft durch einen Sieg gegen Sonthofen den Einzug in das Finale der Bayernliga und den damit verbundenen Aufstieg in der Oberliga Süd.

Am 11. Oktober 2013 schloss Schweinfurt eineFörderlizenzvereinbarung mit demEC Bad Nauheim aus derDEL2 ab.[2]

Nach der Saison 2013/14 zog sich der Verein aus finanziellen Gründen aus der Oberliga Süd zurück.[3]

Erfolge

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Platzierungen

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Saisonbilanzen ab 1975
SaisonLigaKlasseGruppePlatzierungPOPDEndplatzierungZuschauerØ
1975/76LandesligaV INordVizemeister
1976/77LandesligaV INord4. Platz
1977/78LandesligaV INord
1978/79LandesligaV INordMeister
1979/80BayernligaV11. Platz
1980/81BayernligaV6. Platz
1981/82BayernligaV9. Platz
1982/83BayernligaV4. Platz
1983/84BayernligaV
1984/85BayernligaV3. PlatzRL2. Gruppe A
1985/86RegionalligaI VSüd8. PlatzX1. B Rückzug
1986/87LandesligaV INord6. Platz[4]
1987/88LandesligaV INordVizemeister[5]
1988/89LandesligaV INordMeisterBLLMeister
1989/90BayernligaVGruppe AMeisterBYLBayr. Meister
1990/91RegionalligaI VSüd3. PlatzOL8. Bruppe B
1991/92RegionalligaI VSüd3. PlatzOL5. Gruppe B
1992/93RegionalligaI VSüd3. PlatzOL7. Gruppe A
1993/94RegionalligaI VSüd/A3. Platz2. Liga8. Gruppe A
1994/952. LigaI I ISüd12. PlatzX3. Platz
1995/962. LigaI I ISüd14. PlatzX1. (Rückzug)
1996/97BezirksligaV INord
1997/98LandesligaVNord
1998/99LandesligaV INord
1999/00BayernligaVBayr. MeisterRL2. Platz
2000/01RegionalligaI VSüd5. PlatzX1. Runde1.306
2001/02RegionalligaI VSüd4. PlatzXHalbfinale1.485
2002/03OberligaI I ISüd/OstMeisterXViertelfinale1.662
2003/04OberligaI I I3. PlatzXViertelfinale1.467
2004/05OberligaI I INord/Ost7. PlatzX2. N/O (Rückzug).0922
2005/06LandesligaVNordMeisterBLL3. Platz[6]
2006/07RegionalligaI V(BYL)6. PlatzXHalbfinale1.122
2007/08RegionalligaI V(BYL)7. PlatzX4. Platz1.125
2008/09RegionalligaI V(BYL)2. PlatzXMeister1.101
2009/10RegionalligaI V(BYL)8. PlatzX4. Gruppe A.0883
2010/11RegionalligaI V(BYL)3. PlatzXHalbfinale.0834
2011/12RegionalligaI V(BYL)1. PlatzXMeister.0965
2012/13OberligaI I ISüd10. PlatzX2. Platz.0674
2013/14OberligaI I ISüd12. PlatzX1. (Rückzug).0580
2014/15LandesligaVNord/Ost5. Platz.0693
2015/16LandesligaVNordVizemeister[7]X4. Platz.0866
2016/17LandesligaVNordMeisterX3. Gruppe A.0823
2017/18LandesligaVNord4. PlatzX2. Gr. C, BLL 3. Platz.0801
2018/19RegionalligaI V(BYL)12. PlatzX3. Gr. B,.0623
2019/20RegionalligaI V(BYL)12. PlatzX5. Platz522
2020/21RegionalligaI V(BYL)(9. Platz)Ende nach 8 Spieltagen(Covid–19)
2021/22RegionalligaI V(BYL)13. PlatzX11. Platz288
2022/23RegionalligaI V(BYL)11. PlatzX9. Platz534
2023/24RegionalligaI V(BYL)14. PlatzX5. Platz430
2024/25RegionalligaI V(BYL)6. PlatzXViertelfinale587
2025/26RegionalligaI VBYL2. PlatzX

Quelle: hockeyarchives.info[8]Quelle: eishockey-online.com,[9]Auf-/Abstieg↑ ↓

Spielstätten

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Die Mighty Dogs tragen ihre Heimspiele imIcedome aus, mit einer Kapazität von etwa 3.000 Zuschauern. Daneben befinden sich Anlagen für Roll- und Inlinehockey.

  • Lage des Eisstadions Icedome und weiterer ERV-Sportstätten westlich des Sportparks Sachs-Stadion
    Lage des EisstadionsIcedome und weiterer ERV-Sportstätten westlich des SportparksSachs-Stadion

Einzelnachweise

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  1. abERV History. In: Webseite der Mighty Dogs Schweinfurt. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. Januar 2013; abgerufen am 20. Februar 2013. 
  2. Mighty Dogs kooperieren mit DEL 2 – Verein EC Bad Nauheim (Memento vom 6. April 2015 imInternet Archive)
  3. Schweinfurt Mighty Dogs ziehen sich aus wirtschaftlichen Gründen aus der Oberliga Süd zurück (Memento vom 24. September 2015 imInternet Archive)
  4. Championnat d'Allemagne 1986/87 - Bayern - Landesliga bei hockeyarchives.info (französisch)
  5. passionhockey.com
  6. passionhockey.com
  7. passionhockey.com
  8. hockeyarchives.info,Archiv Eishockey Deutschland ab 1908/09
  9. eishockey-online.com,Mighty Dogs Schweinfurt - Infoblock (Memento vom 9. November 2018 imInternet Archive)

Weblinks

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Vereine derEishockey-Bayernliga 2025/26
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