E-Book (selten auch:E-Buch;englische-book,ebook) steht für ein elektronisches Buch (englischelectronic book) und bezeichnet Werke in elektronischerBuchform, die aufE-Book-Readern oder mit spezieller Software aufPCs,Tabletcomputern oderSmartphones gelesen werden können. Mit der Verbreitung von E-Book-Readern werden E-Books zunehmend in einem Format angeboten, das sich automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpasst (reflowable content).[1]
E-Books mit festem Seitenlayout werden vor allem in den Bereichen Kinderbücher, Sachbücher und Lehrbücher mit komplexem Layout, Animationen oder interaktiven Funktionen eingesetzt. Bis vor wenigen Jahren kam dafür noch dasPDF-Format zum Einsatz. Dieses wurde aber mittlerweile fast vollständig vomEPUB-Standard für festes Seitenlayout bzw. dem ebenfalls auf EPUB basierenden Apple Multi-Touch-Format abgelöst.[2] E-Books mit festem Seitenlayout im EPUB-Format ermöglichen Funktionen wie
Zoom auf Vollformat
Vollformatdarstellung
Integrierte Audio- und Video-Dateien
Animationen
Interaktive Funktionen
Eingebettete Vorlesefunktionen
E-Books mit anpassbarer Bildschirmdarstellung (reflowable content)
Die meisten heute produzierten E-Books werden imEPUB-Format oder in darauf basierenden herstellerspezifischen Varianten erstellt, die sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen.[2] EPUB selbst baut auf den internationalen StandardsXHTML (in EPUB 2 XHTML 1.1, in EPUB 3 dieXML-Variante vonHTML5),CSS undSVG auf. Ein E-Book im EPUB-Format entspricht daher im Grundsatz archivierten Dokumenten in diesen Formaten, analog zu Projekten im Netz. Ähnlich wie sich die Präsentation von Dokumenten in diesen Formaten an die unterschiedlichen Größen und Auflösungen von Bildschirmen anpassen, ist dies damit auch für E-Books im EPUB-Format der Fall. Sie können auf Smartphones, Tablets, Lesegeräten oder Computern gleichermaßen benutzt werden.
Ein weiteres Format istFictionBook, welches ein eigenes XML-Format ist. Gängige, herstellerspezifische Formate werden zum Beispiel von Amazon verwendet. Diese sindMobipocket, KF8 und Kombinationen und Variationen dazu, wobei das neueste Format KF8 technisch letztlich mit dem ProgrammKindlegen von EPUB vereinfacht abgeleitet wird. Dies ist unmittelbar erkennbar, wenn ein EPUB mit dem Kindlegen ohne Kompression umgewandelt wird und der Quelltext betrachtet wird.Mobipocket enthält im Wesentlichen als Archivformat eine nicht weiter spezifizierte Variante vonHTML. Diese Amazon-Formate sind so angelegt, dass diese Werke nicht mit Darstellungsprogrammen präsentierbar sind, welche EPUB interpretieren können, umgekehrt präsentieren Amazon-Darstellungsprogramme und -Geräte auch keine EPUBs. Einige andere Händler oder Geräte-Anbieter bieten Erweiterungen oder Variationen zum Format EPUB an.
In den Anfängen des E-Books wurden diese noch vielfach direkt auf der Basis des Layouts für Druckausgaben als PDF erstellt. Die Seitenansicht der resultierenden PDF-Datei kann zwar vergrößert oder verkleinert werden, um beispielsweise komplett auf einem Tablet- oder Smartphone-Bildschirm dargestellt zu werden. Dabei werden allerdings auch die Inhalte proportional verkleinert, wodurch diese oft nicht mehr lesbar sind. Vor der Einführung von E-Book-Readern, Tablets und Smartphones war dies kein Problem, da E-Books primär auf großen Computerbildschirmen gelesen wurden. Für die Produktion neuer E-Books spielt PDF aber heute keine Rolle mehr. Sein Einsatz in Zusammenhang mit E-Books beschränkt sich in der Hauptsache auf die digitale Archivierung von Druckausgaben, die nicht als E-Book verfügbar sind.[3]
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Die Idee, Literatur in elektronischer Form zugänglich zu machen, wurde erstmals im Rahmen des von dem amerikanischen Schriftsteller und HochschullehrerMichael Stern Hart gegründetenProject Gutenberg realisiert. Seine 1971 veröffentlichte digitalisierte Version der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung wird oft als das „erste E-Book“ bezeichnet.[4] Aufgrund der begrenzten technischen Möglichkeiten und der einfach gehaltenen Textformatierung[5] kann man allerdings bei den frühen Veröffentlichungen des Project Gutenberg noch nicht von E-Books im heutigen Sinn sprechen. Erst in jüngster Zeit haben dort typische E-Book-Formate wieEPUB oderMobipocket Einzug gehalten. Im deutschsprachigenProjekt Gutenberg-DE werden einige Texte zudem auch alsHandybuch zur Verfügung gestellt.
Ab 1986 veröffentlichte der deutsche Science-Fiction-AutorWilfried A. Hary eigene Romane auf Disketten, die er als „Diskromane“ anbot. Anfang 1987 erschien im Göttinger Verlag Immatrix Publications der BandDie Schrift – Hat Schreiben Zukunft? des PhilosophenVilém Flusser in einer gedruckten und einer elektronischen Ausgabe auf Diskette.[6] Die Idee hierzu entstand bereits im Jahr zuvor und umfasste auch den Aspekt des elektronischen Austauschs von Nachrichten und Kommentaren. In einem Brief vom 12. April 1986 beschriebAndreas Müller-Pohle, Initiator des Projekts und nebenVolker Rapsch Verleger der Schriften Flussers, seine Vision von einem vernetzten E-Book:
„Wohin wir kommen müssen, ist der elektronische Transport von Informationen, also (im Augenblick) über das Telefonnetz. Das ist zwar unter finanziellen Gesichtspunkten – zurzeit – ein Flop und unter technischen (wegen des Postmonopols) entsetzlich limitiert, aber es ist dennoch das eigentlich Begeisternde. […] Ihre ‚Schrift‘ also nicht nur – leider noch – als Buch und auf Diskette, sondern auch in der Mailbox.“[7]
Herausgegeben wurde das „erste elektronische Nichtmehrbuch“ (Verlagswerbung) auf einer Programm- und einer Textdiskette im 5¼-Zoll-Format mit integriertem Editor und Druckfunktion.[8] Programmiert hat es Wolfgang Freise mit dem Turbo-Pascal-Compiler und der Editor-Toolbox von Borland. Auf der Frankfurter Buchmesser 1987 wurde es der Öffentlichkeit auf einem Commodore PC präsentiert.
1988 wurde mit dem RomanMona Lisa Overdrive vonWilliam Gibson das erste kommerzielle Werk veröffentlicht, das sich vollständig am Computer als elektronisches Buch lesen ließ.[9]
Die elektronische Verfügbarkeit von Text gehörte auch zur ursprünglichen Konzeption desWorld Wide Web und seiner Ende der 1980er Jahre vonTim Berners-Lee entwickelten AuszeichnungsspracheHTML. Das ursprüngliche Konzept des Hypertextes war rein dokumentenorientiert und auf eine horizontale Vernetzung der Inhalte ausgelegt. Dies stand zunächst im Widerspruch zur linearen Struktur des Mediums Buch, das auf eine fortlaufende Abfolge der Inhalte ausgerichtet ist. Entsprechend handelt es sich bei E-Books im Format HTML oft um eine einzige große Datei, welche den kompletten Inhalt enthält. DieNavigationsmöglichkeiten darin bleiben meist auf dieScroll-Leiste, die Kapitelanwahl und einige Links beschränkt. Heute bietet das moderneHTML5-Format zahlreiche Möglichkeiten zur strukturierten Gliederung von Texten. Es ermöglicht eine klare hierarchische Organisation von Inhalten durch Abschnitte und Überschriften sowie eine einfache Navigation zwischen den verschiedenen Bereichen eines Dokuments.
Mitte bis Ende der 1990er Jahre riefen die denkbaren Einsparungen für Herstellung und Vertrieb von (gedruckten) Büchern viele Investoren auf den Plan. Der Begriff „E-Book“ wurde vorübergehend zumSynonym für portierbare Druckdateien.
Ein Gemeinschaftsprojekt zwischen demInstitut für Technische Mechanik derUniversität Karlsruhe (TH) undIBM Deutschland setzte schon früh Vorlesungsskripte elektronisch um. Ein anderes frühes Beispiel war im Jahr 1993 die Anleitung der SpieleUltima Underworld: The Stygian Abyss undUltima Underworld 2: Labyrinth of Worlds als PDF-Datei auf der Kompendiums-Compact-Disc. Auf der CD war die Anleitung für die zwei Computerspiele und dieDOS-Version desAcrobat Readers enthalten. Mit diesem Programm konnte man die Anleitung betrachten, darin suchen, blättern und sie ausdrucken.
Die Druckindustrie sah in dem E-Book keine ernsthafte Gefahr für das „echte“ Buch als Kulturträgermedium fürLiteratur, weil beimPrintmedium Buch materielle Eigenschaften eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig entwickelten sich auf Bücher spezialisierte Online-Vertriebsfirmen wieAmazon. Sie rationalisiertenLogistik undBestellwesen radikal und erreichten damit in kurzer Zeit eine marktbeherrschende Stellung. Dadurch bescherten sie dem gedruckten Buch nie gekannteAuflagen.
In den folgenden Jahren blieben E-Books wirtschaftlich ein Nischenmarkt. Es bildete sich eine Szene heraus, in der zeitgenössische Literatur gescannt, viaOCR in Texte gewandelt, mehrfach korrekturgelesen, untereinander ausgetauscht und schließlich ausgedruckt oder aufPDAs gelesen wurde – meist ohne Einverständnis der Rechteinhaber. Da oft nur vergriffene oder mindestens ein Jahr alte Bücher digitalisiert wurden, gingen die Rechteinhaber wegen des geringen finanziellen Verlustes nicht aktiv dagegen vor.
Mitte der 1990er Jahre brachteBertelsmann mit demBEE-Book Nachschlagewerke in einer mit Multimediainhalten angereicherten Fassung auf CD-ROM heraus. Weitere Versuche zum kommerziellen Vertrieb von E-Books kamen 1999–2000 in derNew Economy auf. Parallel dazu etablierte sich das Untergrundforum eBookz, welches bis 2003 existierte.
Mehrere Verlage experimentierten mit E-Books, unter anderem O’Reilly mit ihren Bookshelf-CDs. Diese umfassten ein reguläres Buch und auf CD-ROM sieben E-Books zu einem entsprechenden Thema im HTML-Format.
Eine Marktstellung erreichten E-Books als elektronische Buchkopien auf Basis des Portable Document Format (PDF) bei Fachpublikationen. Dort spielen Funktionen wie Volltextsuche eine wichtigere Rolle als buchtypische Kriterien wie Aussehen, Anfühlen, Dramaturgie usw. Daher werden vor allemFachwerke in elektronischer Buchform verkauft.
Die Fachbuchverlage produzieren elektronische Publikationen, die Auswahl wächst ständig. Auf derFrankfurter Buchmesse 2007 wurde festgestellt, dass bereits 30 % aller Fachwerke als E-Books erhältlich sind.
Kurz vor der Frankfurter Buchmesse 2008 hattenRandom House und Penguin „exponentiell wachsende“ E-Book-Umsätze. Auch deutsche Publikumsverlage wieDroemer Knaur kündigten E-Books an, obwohlLesegeräte noch nicht flächendeckend zu haben waren.Themenbereiche sind vor allem Wirtschaft, Recht, Computer/EDV, Medizin/Gesundheit, Psychologie/Pädagogik und Politik/Zeitgeschichte. Jeden Monat kommen auf diese Weise etwa 100 neue Titel auf den deutschenBuchmarkt.
In der ersten Jahreshälfte 2009 wurden lautGfK rund 65.000 E-Books heruntergeladen – am häufigsten wie auch bei gedruckten AusgabenBelletristik und Ratgeber. Sie kosteten zwischen 1,99 und 25 Euro; durchschnittlich 10,26 Euro. Im Jahr 2011 stieg der Umsatz bei E-Books laut GfK im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 77 % an. Damit erreichten E-Books erstmals einen Anteil von etwa einem Prozent des Gesamtumsatzes der Buchindustrie.[10]
Im E-Book Bereich entstehen vermehrtunabhängige Verlage, die sich als unabhängig von großen Konzernen halten. Autoren die bei solchen Verlagen oder auch im Selbstverlag publizieren werdenIndie-Autoren genannt.
Die Studie eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens prognostizierte allein für den Bereich derBelletristik, bezogen auf E-Books, für das Jahr 2015 einen Jahresumsatz von über 350 Millionen Euro in Deutschland, was einem Anteil von 6,3 Prozent entspräche. Der Studie zufolge entwickele sich der Markt für E-Books hierzulande schleppender als im angelsächsischen Raum, weil das elektronische Lesegerät in Deutschland nicht so leicht wie anderswo als gleichwertige Alternative zum gedruckten Buch akzeptiert werde.[11]
Leser als Nutzer von E-Books erwerben kein Gut, sondern einNutzungsrecht. Eine solche Nutzungsvereinbarung enthält etwa folgende Bestimmung:
„Im Rahmen dieses Angebotes erwirbt der Kunde das einfache, nicht übertragbare Recht, die angebotenen Titel zum ausschließlich persönlichen Gebrauch gemäß Urheberrechtsgesetz […] zu nutzen. Es ist nicht gestattet, die Downloads für […] Dritte zu kopieren, […] sie weiterzuverkaufen oder für kommerzielle Zwecke zu nutzen.[12]“
Nach Ansicht von Verbraucherschützern benachteiligen solche Nutzungsrechte den E-Book-Käufer über Gebühr, weil etwa der gebrauchte Weiterverkauf ausgeschlossen sei. Dabei berufen sie sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes fürGebraucht-Software vom3. Juli 2012 (C-128/11, ZUM 2012, 661). Demnach dürfen die Hersteller von Software den gebrauchten Verkauf von ihren Produkten nicht durch derartige Klauseln ausschließen, und zwar unabhängig davon, ob die Software sich auf einem Datenträger befindet oder heruntergeladen wurde. Im Kern geht es hier um die Frage, ob ein Onlineerwerb einen Kauf darstellt oder einen bloßen Lizenzvertrag, das heißt ob der Erwerber als Eigentümer einer Kopie oder bloßer Erwerber von Nutzungsrechten gilt.[13]
DasLandgericht Bielefeld verneinte 2013 das Recht auf den Weiterverkauf. Das Gericht argumentierte, dass ein Käufer eines E-Books dieses in erster Linie nutzen und nicht weiterverkaufen wolle.[14] Auch Bibliotheken argumentieren, dass diese eingeschränkten Nutzungsrechte ein Verleihen von E-Books über Gebühr stark und damit das Recht, „sich aus allgemein zugänglichen Quellen frei zu unterrichten“ (Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland), einschränken.[15] Das in Bielefeld ergangene Urteil wurde in zweiter Instanz im Mai 2014 vomOLG Hamm bestätigt und damit rechtskräftig, nachdem die Verbraucherzentralen ihre Beschwerde gegen das Urteil zurückgezogen hatten.[16]
Anfang 2016 kündigte der Justizminister desLandesNordrhein-Westfalen an, gegen das Weitergabeverbot von „gebrauchten“ E-Books und Audiodateien vorgehen zu wollen.[17] Unter Federführung von Nordrhein-Westfalen soll im Auftrag der Justizministerkonferenz der Länder geprüft werden, ob und inwiefern das Zivilrecht an das „digitale Zeitalter“ angepasst werden muss.
2014 wurden in Deutschland 24,8 Mio. (2013: 21,5 Mio.) E-Books verkauft. Dies entsprach einem Umsatzanteil von 4,3 % des mit 9,3 Mrd. Euro weltweit drittgrößten Buchmarktes. Die Anzahl der E-Book-Käufer stieg von einer Million im Jahr 2011 auf 3,9 Millionen im Jahr 2014. Mit 59 % war davon die Mehrheit Frauen.[18][19] Im Vergleich zum Deutschen Buchmarkt ist der Marktanteil von E-Books in Nordamerika erheblich höher. So betrug der Umsatzanteil von E-Books in den USA, dem mit 30 Milliarden US-Dollar weltweit größten Buchmarkt, im Jahr 2014 bereits mehr als 30 %.[20][21] Bis 2016 stagnierte der E-Book-Markt in Deutschland, bezogen auf den Anteil der Bundesbürger die Werke elektronisch lesen (24 % im Oktober 2016). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 2171 Personen ab 14 Jahren im Auftrag desBundesverbands Bitkom hervor.[22] 2020 wurden in Deutschland 35,8 Millionen E-Books verkauft. Der Umsatzanteil von E-Books stieg von 5,0 Prozent im Jahr 2019 auf 5,9 Prozent im Jahr 2020.[23]
Laut Zahlen desBörsenverein des Deutschen Buchhandels stieg der Umsatz von E-Books am Publikumsbuchmarkt im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 %. Es wurden 7,9 % aller Umsätze am Publikumsbuchmarkt mit E-Books erwirtschaftet. Der Absatz steigt in diesem Zeitraum um 5,4 % von 22,1 auf 23,3 Millionen verkaufte Exemplare.[24]
Kommerziell verwertet wurden zunächst E-Books als elektronische und portierbare Kopie eines Originalbuchs. Bei den 130.000 Titeln, die Amazon 2008 sowohl als Papierausgabe und als E-Book im Angebot hatte, machten die E-Book-Verkäufe 6 % des Gesamtabsatzes aus.[25]
Nach einer Umfrage unter 318 deutschen Medienunternehmen und Verlagen im Arbeitskreis Elektronisches Publizieren im Börsenverein erscheinen 37 % aller Neuerscheinungen als E-Book, bei Fachwerken bereits 51 %. Das E-Book erscheint bei 58 % der Verlage später als die Printausgabe, bei 41 % gleichzeitig, bei 43 % zu einem geringeren Preis und bei 36 % zum gleichen Preis. Bei 80 % der Befragten werden mit E-Books weniger als 1 % des Umsatzes erzielt.[26]
Eine Umfrage des Österreichischen Verlegerverbandes aus dem Jahr 2011 ergab, dass 2010 knapp 17 % der Verlage E-Books vertrieben haben, 2011 hat sich die Zahl auf 32,3 % nahezu verdoppelt. 2010 gaben hingegen 36 % der Befragten an, sich nie in diesem Segment positionieren zu wollen.
Von jenen Verlagen, die 2010 bereits E-Books anboten, erschienen zwischen 10 und 20 % der Neuerscheinungen auch elektronisch, bezogen auf dieBacklist war es 1 %. 44 % gaben dazu an, dass 2010 der Umsatzanteil der E-Books unter 1 % lag, 2011 waren es 42 %. Während 2010 22,2 % angaben, dass der Umsatzanteil zwischen 1 und 5 % lag, waren dies 2011 29 %. Ebenfalls 22,2 % gaben 2010 an, über 5 % zu liegen.[27]
Im Jahr 2013 hatten bereits 84 % aller Verlage auch E-Books im Angebot. Der Anteil der E-Books am deutschen Buchmarkt betrug 10 %.[28]
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Im deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche E-Book-Anbieter. Viele bieten sowohl Fachbücher als auch Belletristik an. Zudem vertreiben Verlage in zunehmendem Maß eigene E-Books über ihre Verlagshomepage. Manche Fachbücher bieten neben der auf Papier gedruckten Ausgabe auch zusätzlich eine kostenlose digitale Version an.
Im Bereich der Belletristik sind es vor allem ältere, bekannte Titel, die als E-Book eine Neuauflage erfahren. Serien aus dem Bereich Science Fiction und Horror oder auch Thriller sind bei E-Book-Verlagen zu erhalten. Da allerdings vielfach alte Lizenzverträge noch keine E-Book-Verwertung umfassen, wird die sogenannteBacklist oftmals nur sehr zögerlich elektronisch umgesetzt.
Das deutscheProjekt Gutenberg-DE verkauft Werke, derenUrheberrecht abgelaufen ist, als E-Books.[29] Es unterscheidet sich damit vom amerikanischen Project Gutenberg mit ähnlichem Namen, das nichtkommerziell arbeitet.
DerBuchhandel fürchtete 2008 grundsätzliche Einbußen durch E-Books.[30]
Bei Ausleih- und Mietmodellen hat man die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl von Titeln über einen bestimmten Zeitraum zu lesen.Safari vonO’Reilly bietet ein E-Book-Mietmodell an. Dabei kann man aus einer Auswahl von über 3000 E-Books die gewünschten hineinlegen und anschließend lesen. Frühestens nach einem Monat können einzelne/alle E-Books ausgetauscht oder weiter im Slot belassen werden. Für dieses Modell muss der Benutzer unbedingt online sein, die E-Books werden nicht auf dem eigenen Computer gespeichert.
Um elektronisch gespeicherte Bücher für eine zeitlich begrenzte Ausleihe verfügbar zu machen, erwerben Bibliotheken von speziellen Dienstleistern, z. B. von sogenannten Aggregatoren, die Berechtigung zur Nutzung der dort erworbenen und gespeicherten E-Books (und anderer E-Medien wie z. B. Streaming-Medien) und bieten dieses Recht wiederum ihren berechtigten Nutzern an. Nach Legitimation als Bibliotheksnutzer lädt sich der Endnutzer das E-Book vom Server des zentralen Dienstleisters herunter. Eine zeitliche Kontrolle der Leihfrist erfolgt durch dieDigitale Rechteverwaltung (DRM). Nach Ablauf der Leihfrist ist eine weitere Nutzung der E-Book-Datei nicht mehr möglich.[31][32][33]
Seit 2012 entstehen nach dem Vorbild von Video- undMusikstreaming auch Anbieter für E-Book-Streaming. Hierbei erwirbt der Leser keine Bücher, sondern liest die Bücher online über eine aktive Internetverbindung. Um aus dem Sortiment des Anbieters wählen zu können, zahlt der Kunde einen monatlichen Abonnement-Beitrag. Auch ein für den Kunden kostenloses Angebot, das über die Einblendung von Werbung finanziert wird, ist denkbar. Zu den Vorreitern gehört Amazon mit einem Angebot für Kinder, das Bücher, Videos und Spiele im Abonnement einschließt. Ein deutscher E-Book-Streaming-Anbieter startete Anfang 2014 in eine Testphase.[28][34]
Es gibt eine Reihe von Anbietern, dieWerke, deren Urheberrecht abgelaufen ist, kostenlos zum Herunterladen anbieten. Einige Hochschulen beziehungsweise Dozenten bieten ausgesuchte Bücher kostenfrei an. Das O’Reilly-OpenBook-Portal undGalileo Press stellen eine Auswahl von E-Books (Openbooks) kostenlos zur Verfügung. Das amerikanische Project Gutenberg stellt Literatur alsASCII-, HTML- oderPlucker-Datei lizenzfrei zur Verfügung.[35] Zusätzlich eröffnen sich mit dem E-Book neue und kostengünstige Vertriebsmöglichkeiten für den verlagsunabhängigen Autor, der damit bei eigener fachlicher Kompetenz auch komplexe Publikationen der Öffentlichkeit verfügbar machen kann.
Neben den rein kommerziellen Plattformen und den freien gibt es auch Mischformen wie Bookrix,[36] das zuerst für die freie Veröffentlichung gegründet wurde, aber nun auch kostenpflichtige E-Books anbietet.[37]
Im September 2013 startete das von derKulturstiftung des Bundes geförderteModellprojekt Fiktion, das neue elektronische Verbreitungsformen anspruchsvoller Literatur untersucht und ein entsprechendes Leseformat entwickeln wird.[38]
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Um das Urheberrecht auch praktisch durchzusetzen, wurde für viele E-Books einDigitales Rechtemanagement (DRM) eingeführt. Eigentlich als Schutz gegen unautorisierte Verbreitung und Nutzung gedacht, fallen in der Praxis einige Einschränkungen in der Nutzbarkeit gegenüber Papierbüchern auf. So kann das Lesen auf bestimmte Geräte oder Lesesoftwareinstallationen beschränkt sein. „Verleihen“ an andere Personen ist u. U. nicht möglich. Auch kann die Möglichkeit der Nutzung der erworbenen Kopie/Leserechte durch Veränderungen in Hard- und Software verlorengehen. Beim Adobe-Acrobat-DRM kann das E-Book beispielsweise an die Hardware gebunden und bestimmte Rechte (wie Ausdrucken, Benutzungsdauer, Kopieren-und-Einfügen-Funktionalität …) eingeschränkt werden.
Eine Kompromissvariante zwischen DRM-geschützten und DRM-freien Büchern ist die NutzungDigitaler Wasserzeichen,[39] um die Käuferidentität irreversibel in die E-Book-Datei einzubetten. Dadurch könnten ungehindertPrivatkopien an Freunde etc. weitergegeben und verliehen werden, eine Verbreitung über das Internet könnte aber gleichzeitig zum Urheber zurückverfolgt werden. Das wurde u. a. vomBörsenverein des Deutschen Buchhandels vorgeschlagen und im eigenen PortalLibreka umgesetzt.[40]
Amazon überwacht technisch, wie viel von einem E-Book gelesen worden ist, um Missbrauch bei der Rückgabe-Funktion identifizieren zu können.[41]
eBooks on Demand (EOD) ist ein kostenpflichtiger Dokumentenlieferdienst im Rahmen des EU-ProjektesDigitisation-on-Demand (DoD),[42][43] der die Bestellung vollständiger elektronischer Kopien vonurheberrechtsfreien Büchern (d. h. Büchern aus dem Zeitraum von 1501 bis etwa 1930) ermöglicht.Man kann dabei zwischenStandard EOD eBooks undAdvanced EOD eBooks unterscheiden:
BeiStandard EOD eBooks wird das gewünschte Buch mit hoher Auflösung auf speziellen Buchscannern gescannt und die einzelnen Bilder in einer einzigen Datei im PDF zusammengeführt. Mit entsprechender Software kann man dann das E-Book am Bildschirm lesen, einzelne Seiten oder das ganze Buch ausdrucken.
BeiAdvanced EOD eBooks wird beim Scannen zudem auch der Text automatisch erkannt. Deshalb kann der Benutzer den Volltext dann auch nach Begriffen durchsuchen, Bilder und Text-Ausschnitte in andere Anwendungen (wie zum Beispiel Textverarbeitungsprogramme) kopieren und den ganzen Text als Text-Datei speichern und damit weiterarbeiten.
EODOPEN (eBooks-On-Demand-Network Opening Publications for European Netizens) ist ein gemeinsames Digitalisierungsprojekt von 15 Bibliotheken aus 11 europäischen Ländern.[46] Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Kommission im Rahmen des Kulturförderprogrammes Creative Europe.[47] Ziel vonEODOPEN ist es, Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, die bisher noch nicht digital verfügbar sind, zu digitalisieren und der Allgemeinheit kostenfrei online zur Verfügung zu stellen. Mit dem Projekt soll die aufgrund des Urheberrechts bestehende Digitalisierungslücke im 20. Jahrhundert verkleinert werden.
Im ProjektEODOPEN werden verschiedene Regelungen genutzt, um neben gemeinfreien Werken auch Werke digital veröffentlichen zu können, die noch dem Urheberrecht unterliegen. So können in Deutschland Lizenzen für die Digitalisierung vergriffener Werke beantragt werden, verwaiste Werke digitalisiert sowie das Einverständnis der Rechteinhaber eingeholt werden. Aus der ab Juni 2021 in nationales Recht umgewandeltenDSM-Richtlinie können sich Änderungen ergeben.
Bis zum Ende der Projektlaufzeit im Jahr 2024 sollen mindestens 15.000 Textdokumente als E-Books in verschiedenen Formaten (z. B. PDF oder EPUB) online zugänglich gemacht werden.[veraltet] Die Auswahl der Werke, die im Rahmen vonEODOPEN digitalisiert werden, wird im Austausch mit Einzelpersonen und kulturellen Institutionen wie Archiven oder Museen getroffen. Die am Projekt beteiligten Bibliotheken klären die urheberrechtliche Situation der Werke und veröffentlichen die Digitalisate dann online. Die digitalisierten Werke sind über die digitalen Sammlungen und Online-Kataloge der beteiligten Partner-Bibliotheken zugänglich. Darüber hinaus wird im Rahmen des Projektes eine gemeinsame Plattform für die Präsentation der Digitalisate aufgebaut.
Seit der Verbreitung von E-Books nehmen Buchveröffentlichungen imSelbstverlag stark zu. Bereits mit geringem technischen Wissen können vom Autor selbst E-Books erstellt und über die großen E-Book-Verkaufsplattformen vertrieben werden. Die bisher notwendigen Zwischenstufen Verlag und Buchhandel entfallen. In den offiziellen Zahlen zum Buchmarkt, die auf Verlags- und Buchhandelsdaten basieren, waren im Selbstverlag produzierte und direkt über E-Book-Verkaufsplattformen vertriebene Bücher bisher nicht enthalten. Schätzungen zufolge wurden vom gesamten E-Book-Umsatz in Deutschland 2014 etwa 15 % mit selbstverlegten E-Books erzielt.[48] Ein Anteil, der dem von Nielsen Book Research für den britischen Buchmarkt angegebenen Wert für selbstverlegte E-Books entspricht.[49]Auch für E-Books könnenISBN-Kennungen vergeben werden.[50]
Viele Anbieter haben durch eingebauteSynchronisierungsfunktionen in Leseprogrammen oder -geräten einen Einblick in den Gebrauch der elektronischen Bücher.[51] Sie können so z. B. auswerten, welche Stellen wie oft oder nicht gelesen, kommentiert oder markiert werden, und wie schnell und zu welcher Tageszeit gelesen wird. Diese Informationen können sie zu Werbezwecken auswerten. Potenziell können sich solche Erkenntnisse auch auf die schriftstellerische Tätigkeit auswirken. DieFAZ mutmaßte dazu: „Wie wird sich der Literaturbetrieb verändern, wenn der Verlag etwa präzise weiß, dass siebenundzwanzig Prozent der Leser nach der Hälfte des zweiten Kapitels das Buch zur Seite gelegt haben, als eine sympathische Randfigur mit Potential zur Nebenheldin einen tragischen Unfalltod erleidet?“[52]
E-Books können auf ganz unterschiedlichen Endgeräten dargestellt werden.E-Book-Reader haben den Vorteil, speziell für das Lesen von E-Books konzipiert zu sein. Sie ähneln äußerlich und zunehmend auch beim FunktionsumfangTablet-Computern, verwenden aber meist ein stromsparendesE-Paper-Display. Dieses kann mit einer externen Lichtquelle gelesen werden; viele E-Book-Reader haben dennoch eine zuschaltbare Beleuchtung. Displays dieser Art sind fast immer monochrom und daher beispielsweise für Comics, Zeitschriften und Sachbücher mit vielen Abbildungen weniger geeignet. Es gibt nur wenige E-Book-Reader-Modelle mit E-Paper-Farbdisplay.
PCs, Notebooks, Tablet-Computer und Smartphones sind zwar universell einsetzbar und besitzen ein Farbdisplay, doch ist die Nutzungsdauer ohne externe Stromquelle v. a. aufgrund der dauerhaft benötigten Beleuchtung eingeschränkt. Außerdem sind sie bei hellem Tageslicht schwerer lesbar, da ihr Bildschirm für eine gute Lesbarkeit zumindest annähernd so hell leuchten muss wie das Umgebungslicht, was in hellen Umgebungen besonders viel Strom verbraucht.
Vor dem Aufkommen spezialisierter Dateiformate wurden manchmal Dateiformate verwendet, die für leicht abweichende Zwecke entworfen wurden: Recht dominant war dabei das eher für Druckausgabe vorgesehene, vonAdobe Inc. entwickeltePortable Document Format (PDF). Indem Adobe das ausPostScript entwickelte Format offenlegte und die zugehörige Lesesoftware kostenlos zum Herunterladen anbot, etablierte der Hersteller einen plattformübergreifenden Quasi-Standard für Dokumente mit festem Layout, die beim Empfänger originalgetreu wiedergegeben, aber nicht bearbeitet werden sollen.
FürE-Books mit anpassbarer Bildschirmdarstellung ist PDF nicht vorgesehen, weshalb anfangs Microsofts Hilfedatei-FormatCHM (Dateiendung:.chm.) verwendet wurde. Da auch dieses Dateiformat nicht für diesen Einsatzzweck entwickelt wurde, entstand zunächst eine Vielzahl herstellerspezifischer spezialisierter Dateiformate (BBeB,EPUB,FictionBook,LIT,Mobipocket/AZW,Plucker, PDB,TomeRaider etc.). Erst nachdem mobile Lesegeräte massenhafte Verbreitung gefunden hatten, kristallisierte sich eine zunehmende Einigung auf offene Standardformate heraus. Während Amazon auf das von Mobipocket erweiterte proprietäre AZW-Format setzt, zeichnet sich unter den anderen E-Book-Readern breite Unterstützung für EPUB ab.
Das ProgrammCalibre kann E-Books zwischen verschiedenen Dateiformaten konvertieren.
Calibre (GPL) ist plattformübergreifend verfügbar und zeigt alle relevanten Dateiformate an, kann sie konvertieren, Sammlungen organisieren und einiges mehr.
CHM-Viewer ist ein Anzeigeprogramm für HTML-basierteCHM-E-Books.
E-Reader wird vonBarnes & Noble für vielePlattformen angeboten und zeigtPalm Digital Media–Dateien an. Dateiendung:.pdb
Evince (GPL) wird für vielePlattformen angeboten und unterstützt neben einigen E-Book-Dateiformaten auch PowerPoint.[53]
FBReader (GPL) steht für viele Plattformen zur Verfügung und dient zum Anzeigen von E-Books in verschiedenen Formaten.
Foxit Reader zeigt plattformübergreifend PDF- und FDF-Dateien an, und ermöglicht es, in diesen zu kommentieren.
Mobipocket Reader wird für vielePlattformen angeboten. DieWikipedia ist in diesem Format erhältlich. Dateiendungen:.prc,.mobi und.azw (Letzteres für verschlüsselte Inhalte)
Okular (GPL) ist ein universeller Dokumentenbetrachter und wird für vielePlattformen angeboten. Es unterstützt alle gängigen E-Book-Dateiformate (insgesamt 15).[54]
PalmPlucker (GPL) steht außer für Palm-basierte Geräte alsVade Mecum auch in einerWindows-Mobile-Version für Pocket PCs und Smartphones zur Verfügung. Dateiendung:.pdb
ShelfClauses wird fürMicrosoft Windows undLinux angeboten. Die Software analysiert den Text und erlaubt Notizen. Sie unterstützt PDF, EPUB und TXT.[55]
Sumatra PDF (GPL) für Windows zeigt neben PDF und XPS unter anderem DjVu, CBZ, CBR, mobi, ePUB, FictionBook und CHM-Dateien sowie einige Grafikformate an.
TomeRaider wird für vielePlattformen angeboten, neben einigen älteren Handheld-Betriebssystemen auch für Windows undAndroid. Die Wikipedia ist in seinem TR-Format verfügbar. Dateiendung:.tr3 (.tr2 für alte Versionen)
Eileen Gardiner, Ronald G. Musto:The Electronic Book. The Oxford Companion to the Book, Oxford University Press, 2010.
Jan-Felix Schrape:Der Wandel des Buchhandels durch Digitalisierung und Internet. Discussion Paper Universität Stuttgart 2011. (online).
Jan-Felix Schrape:Zwischen Kontinuität und Bruch: Der Wandel des deutschen Buchhandels. In:Ulrich Dolata, Jan-Felix Schrape:Internet, Mobile Devices und die Transformation der Medien. Radikaler Wandel als schrittweise Rekonfiguration. Berlin: Edition Sigma 2013,ISBN 978-3-8360-3588-0. (online (PDF; 988 kB); PDF; 1 MB).
Erwin Miedtke: Neue Trends rund um E-Books. ppt-Vortrag am 9. März 2012.[31]
Katherina Rapp:E-Books 2008: Von den Anfängen bis zum Durchbruch. Eine verlagswirtschaftliche Studie. Akademische Verlagsgesellschaft 2008,ISBN 978-3-89838-610-4.
Otto Singer: Aktueller Begriff – E-Books. (PDF; 71 kB) In: Reihe „Aktueller Begriff“ der Wissenschaftlichen Dienste. Deutscher Bundestag, 23. Januar 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 31. Januar 2012; abgerufen am 19. Oktober 2014.
↑„Die Macht geht auf blöde Apparate über“. In:Der Spiegel.Nr.19, 1989 (online).
↑Daniel Irrgang:Vorläufer des E-Book: Die Schrift auf Diskette. In: Siegfried Zielinski, Daniel Irrgang (Hrsg.):Bodenlos – Vilém Flusser und die Künste. Akademie der Künste, Berlin 2015,ISBN 978-3-88331-214-9,S.96–97.
↑Vilém Flusser:Die Schrift – Hat Schreiben Zukunft? Immatrix Publications, Göttingen 1987,ISBN 3-926199-01-6,S.Text- und Programmdiskette in Klapphülle.
↑Christina Müller, Stefan Werner Spiegel: PwC-Studie: E-Books in Deutschland. Der Beginn einer neuen Gutenberg-Ära? In: pwc.de.PricewaterhouseCoopers GmbH, September 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2014; abgerufen am 15. Dezember 2023 (deutsch, englisch, Studie ist 70 Seiten lang).
↑Buch und Buchhandel in Zahlen. In: mvb-online.de. MVB GmbH, abgerufen am 15. Dezember 2023 (aktuelles, jährlich erscheinendes Nachschlagewerk, herausgegeben vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. zum Download).
↑Stephen Fedtke, Lisa Reinerth, Martin Schippan, Hans Huck, Robert Galitz:Erfolgreich publizieren im Zeitalter des E-Books: Ein pragmatischer und zielorientierter Leitfaden für die Zukunft des digitalen Buches. Springer-Verlag, 2012,ISBN 978-3-8348-2529-2,S.21.
↑Martin U. Müller:»Großes Missbrauchspotenzial«: Amazon erschwert Rückgabe von E-Books. In:Spiegel Online. 31. Januar 2023 (spiegel.de [abgerufen am 31. Januar 2023]).