Dogue de Bordeaux
Bordeauxdogge | ||
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FCI-Standard Nr. 116 | ||
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Ursprung: | ||
Alternative Namen: | Dogue de Bordeaux | |
Widerristhöhe: | Hündinnen: 58–66 cm | |
Gewicht: | Hündinnen: >45 kg | |
Liste der Haushunde |
DieBordeauxdogge (frz.Dogue de Bordeaux) ist eine von derFCI anerkannte französischeHunderasse (FCI-Gruppe 2, Sektion 2.1, Standard Nr. 116).
Herkunft und Geschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]ImRassestandard wird die Bordeauxdogge zu den ältesten Hunden Frankreichs gezählt und aufSaupacker des 14. Jahrhunderts zurückgeführt. Bei der ersten französischenHundeausstellung 1863 wurde dieDogue de Bordeaux unter ihrer heutigen Bezeichnung geführt.[1] Der erste Rassestandard wurde von Pierre Megnin 1896 erstellt und in dem BuchVom Wesen der wahren Doggen veröffentlicht. Nach den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert war die Rasse weitgehend zerstört, sie war nach dem Zweiten Weltkrieg vom Aussterben bedroht und nahm ab 1960 einen neuen Aufschwung. VonRaymond Triquet in Zusammenarbeit mit Maurice Luquet stammt der 1971 veröffentlichte FCI-Rassestandard, auf den der heutige Standard zurückgeht.
Bordeauxdoggen erscheinen in der bundesweiten Welpenstatistik desVerband für das Deutsche Hundewesen (VDH) zahlenmäßig im unteren Bereich.[2]
Jahr | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 |
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Welpenzahl | 63 | 95 | 173 | 153 | 202 |
Beschreibung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Bordeauxdogge kann bis zu 70 Zentimeter groß werden. DerStandard sieht eine Größe von 58 bis 66 cm für Hündinnen und 60 bis 68 cm fürRüden vor, wobei die Größe nach unten um einen und nach oben um zwei Zentimeter abweichen darf.[3] Das Haar der Bordeauxdogge ist glatt und kurz. Die Ohren sind hängend, dreieckig und eher kurz. Die FCI beschreibt die Fellfärbung folgendermaßen: einfarbig in allen Abstufungen der Falbfarbe von mahagoni- bis isabellfarbig, auch mit schwarzer und brauner Maske. Auf gute Pigmentierung ist zu achten. Wenige weiße Flecken auf der Brust und an den Enden der Gliedmaßen sind statthaft.
Verwendung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Bordeauxdogge wurde früher zur Jagd, aber auch zum Kampf mitWölfen undBären verwendet; sie wird heute alsWachhund,Schutzhund undFamilienhund eingesetzt.
In dem FilmScott und Huutsch von 1989 spielt eine Bordeauxdogge eine Titelrolle an der Seite vonTom Hanks.
In der SerieTequila und Bonetti von 1992 spielt ebenfalls eine Bordeauxdogge eine Titelrolle an der Seite vonJack Scalia.
Rechtslage
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Bordeauxdogge gilt aus rechtlicher Sicht in vier deutschen Bundesländern als vermutlich gefährlich und in zwei Schweizer Kantonen als potentiell gefährlich. ImKanton Genf ist die Haltung verboten. InÖsterreich steht die Bordeauxdogge inVorarlberg auf der Rasseliste, es ist dort daher eine Sondergenehmigung desBürgermeisters zur Haltung erforderlich.[4]
Doguin
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Vermutlich durch Kreuzung mit derBulldogge entstand derDoguin, der kleiner und leichter war als die Bordeauxdogge.[5]
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Bordeauxdogge, abgerufen am 29. Oktober 2024
- ↑VDH-Welpenstatistik
- ↑Rassestandard Nr. 116 der FCI: Dogue de Bordeaux (PDF)
- ↑Infoseite des Bundeskanzleramts der Republik Österreich:Allgemeines zur Haltung von Listenhunden (abgerufen am 29. Oktober 2024)
- ↑Dogue de Bordeaux Club of Great Britain:„Introduction and brief history of the Dogue de Bordeaux“ (Memento vom 6. August 2012 imInternet Archive)