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Dognen

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Dognen
Dognen (Frankreich)
Dognen (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionNouvelle-Aquitaine
Département (Nr.)Pyrénées-Atlantiques (64)
ArrondissementOloron-Sainte-Marie
KantonLe Cœur de Béarn
GemeindeverbandBéarn des Gaves
Koordinaten43° 18′ N,0° 44′ W43.2928-0.739444444444Koordinaten:43° 18′ N,0° 44′ W
Höhe120–223 m
Fläche6,79 km²
Einwohner225(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte33 Einw./km²
Postleitzahl64190
INSEE-Code64201

Dognen ist einefranzösischeGemeinde mit 225 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartementPyrénées-Atlantiques in derRegionNouvelle-Aquitaine (vor 2016:Aquitanien). Die Gemeinde gehört zumArrondissementOloron-Sainte-Marie und zumKantonLe Cœur de Béarn (bis 2015:Kanton Navarrenx).

Die Bewohner werdenDognénois oderDognénoises genannt.[1]

Geographie

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Dognen liegt ca. 20 km nordwestlich vonOloron-Sainte-Marie in der historischen ProvinzBéarn.

Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:

JassesOgenne-Camptort
GursKompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigtLay-Lamidou
Préchacq-Navarrenx
Préchacq-Josbaig

Dognen liegt im Einzugsgebiet des FlussesAdour. Ein Nebenfluss desGave de Pau, derGave d’Oloron, durchströmt zusammen mit seinen Zuflüssen, Torrent l’Arrieu,Layous und Laüs, das Gemeindegebiet.[2]

Geschichte

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EinHügelgrab auf dem Gebiet der Gemeinde belegt eine frühe Besiedelung bereits in derFrühgeschichte.[3]

Toponyme und Erwähnungen von Dognen waren:

Orognen ist heute ein Ortsteil der Gemeinde, gehörte früher zu Lay-Lamidou und hatte eigene Erwähnungen:

  • Ororeng undOrorenh (13. Jahrhundert, Urkunden von Préchacq),
  • lo molii d’Ororenh (1384, Notare von Navarrenx),
  • l’ostau d’Aurorenh (1385,Volkszählung im Béarn),
  • Oronenh undOronhen (1538 bzw. 1571, Manuskriptsammlung des 16. bis 18. Jahrhunderts) und
  • Oroignen (1863, Dictionnaire topographique Béarn-Pays basque).[4]

Bei der Volkszählung im Jahr 1385 wurden in Dognen 35 Haushalte gezählt und vermerkt, dass der Ort zurBailliage von Navarrenx gehört. DasLehen von Orognen gehörte ebenfalls zur Bailliage von Navarrenx und war abhängig von derVicomté von Béarn.[4]

Vom 16. bis zum 17. Jahrhundert bewohnten zwei namhafte Bearner Familien das Schloss von Oroignen, die Abadie d’Oroignen, welche dem Schloss seinen Namen gaben, und die Familie desMarkgrafen vonLons. 1655 wurde Orognen zumBaronat erhoben, das neben Orognen auchLay und Préchacq-Navarrenx umfasste.

1752 ließ sich eine religiöseBruderschaft in Dognen nieder. Kurze Zeit später, zu Beginn derFranzösischen Revolution, litt das Schloss von Oroignen unter dem Zorn der Einwohner, die es plünderten und niederbrannten.[3]

Einwohnerentwicklung

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Nach einem Höchststand der Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit 570 Einwohnern reduzierte sich die Zahl bei kurzen Wachstumsphasen bis zur Jahrtausendwende um insgesamt rund zwei Drittel auf unter 200 Einwohner. Anschließend setzte eine Stabilisierung auf ein Niveau auf rund 200 Bewohnern ein.

Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner269247230208209194217214225
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Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen:EHESS/Cassini bis 2006,[5]INSEE ab 2009[6]

Sehenswürdigkeiten

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Ortskirche

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Sie istJohannes dem Täufer gewidmet und wurde im 17. Jahrhundert erbaut, in einer Zeit nach denHugenottenkriegen, in der die meistenkatholischen Kirchen saniert oder neu errichtet wurden. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche restauriert und vergrößert, wobei u. a. die nördlicheSeitenkapelle angefügt wurde. Der Eintritt in die Kirche geschieht durch einen fünfstöckigenGlockenturm als Eingangsvorbau, dessen Dachà l’impériale (deutschkaiserlich) genannt wird, weil seine geschwungene Form an eineKaiserkrone erinnert. Auf denTurmhelm ist einDachreiter für die Glocke aufgesetzt. Der Boden im Innern der Kirche ist bedeckt mit Fliesen ausNaturstein, dasGewölbe desLanghauses ist mitTäfelwerk bekleidet.[7]

DerChor ist geschmückt mit einemAltar und einemAltaraufsatz aus vergoldetem Holz aus dem 18. Jahrhundert, der sich auf zwei Ebenen erstreckt. Die Mitte der unteren Ebene wird durch denTabernakel gebildet, an dessen beiden Seiten je zwei freistehende Statuetten zu erkennen sind, die religiöse Personen darstellen. Eine dieser Personen ist dabei als Johannes dem Täufer, derSchutzpatron der Kirche, zu erkennen. Auf der oberen Ebene oberhalb des Tabernakels fällt der Blick auf eine Statuette, die das Motiv derMaria mitJesuskind wiedergibt. Sie wird überragt von einerKuppel, die von dreiPuttenköpfen gebildet wird. Auf dieser Kuppel steht eine weitere Statuette, dieJesus Christus verkörpert, ohne Kleidung, aufrecht und den Arm gen Himmel gerichtet.[8]

Der Altar aus dem 18. Jahrhundert ist aus rot und golden bemaltem Holz und zeigt eine gekrümmte Form. In der Mitte befindet sich ein bemaltesMedaillon, das dieTaufe Jesu imJordan durch Johannes zeigt. Es ist umgeben von goldenenRocailles,muschelförmigenOrnamenten. In der Mitte der Wand hinter dem Altar und dem Aufsatz ist einÖlgemälde, das dengekreuzigtenChristus und zu seinen beiden Seiten Maria und den Schutzpatron Johannes darstellt.[9]

In der Seitenkapelle, die Maria gewidmet ist, ist ein 1,60 m hohes und 1,40 m breites Gemälde zu sehen. Der Rahmen des Bildes ist aus vergoldetem Holz und mit muschelförmigen Ornamenten verziert. In der Bildmitte erscheint Maria dem heiligenDominikus, umgeben von Wolken und Putten. Sie hält das Jesuskind auf ihrem Schoß, das einenRosenkranz an Dominikus überreicht. In der rechten unteren Ecke des Bildes ist ein Hund mit einer Fackel rechts neben einemGlobus zu erkennen. Dieses Motiv spielt auf einen Traum von Dominikus Mutter an, die der Legende nach eine Vision eines Hundes gehabt hatte, der eine Fackel hält, mit der er die Welt anzündet. Zwei Bücher werden gezeigt, die an die Bücher erinnern, die Dominikus verkaufte, um den Mittellosen zu helfen.[10]

Die Kirche bewahrt einWeihwasserbecken aus dem 17. Jahrhundert, das eine Zeit lang nur Angehörigen derCagots vorbehalten war. Diese waren eine Personengruppe, die vom 13. bis weit in das 19. Jahrhundert hinein in Spanien und Frankreich diskriminiert und weitgehend vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen war. Es konnte ihnen der Zutritt zur Kirche nicht verwehrt werden, denn Cagots waren katholischen Glaubens. Dennoch war es für die anderen Mitglieder der Pfarrgemeinde undenkbar, ihre Hände in das gleicheWeihwasser wie die Cagots zu tauchen. Aus diesem Grund besitzen viele Kirchen im Béarn separate Weihwasserbecken. Dieses hat die Form einer Waschschüssel auf einem sechseckigen Fuß aus Stein.[11]

Schloss Oroignen

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Im Ortsteil Orognen, südöstlich des Ortszentrums, wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts ein Schloss erbaut, von dem heute nur noch eine Ruine zu sehen ist. Die Familie d’Abadie d’Oroignen, ursprünglich aus Gurs, die es errichten ließen, waren von höherem Stand innerhalb des Parlaments von Navarra und als Berater des französischen Königs. Der Bau muss üblicherweise die Bedeutung der Besitzer reflektiert haben. Das Gebäude war vierstöckig mitZwillingsfenstern inklusive einem Dachgeschoss. Das Anwesen umfasste Nebengebäude und einen Garten mit einer Größe von 894 Hektar. Zur Zeit der Französischen Revolution war das Schloss inzwischen in den Besitz des Markgrafen von Lons übergegangen. Seine Weigerung, seine Privilegien und damit seinen Besitz aufzugeben, besiegelte das Ende des Schlosses. Von der einstigen Pracht sind Reste der Nord- und Westfassade, zwei Ecktürme und eine Mauerfläche dem Verfall preisgegeben. Sie stehen heute auf dem Hof eines Gewerbebetriebs.[12]

Unweit der Schlossruine steht das Gebäude einer ehemaligen Wassermühle an einem angelegten Kanal, der durch den Gave d’Oloron gespeist wird. Die zum Schloss gehörende Mühle von Dogmen wurde in der Revolution nach der Beschlagnahme für 48.000Livre an Vignau de Préchacq versteigert.[13]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Ossau-Iraty

Landwirtschaft, Handwerk und Tourismus sind wichtige Wirtschaftsfaktoren der Gemeinde. Dognen liegt in den ZonenAOC desOssau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch, sowie der Schweinerasse und des Schinkens „Kintoa“.[14]

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Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014[15]
Gesamt = 31

Bildung

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Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Grundschule mit 20 Kindern im Schuljahr 2016/2017.[16]

Sport und Freizeit

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Die Gemeinde bietet an vier international renommierten Plätzen (La Sablière, l’Ancienne Réserve, Lacrampe, Coutubi) die Möglichkeit zum Lachsfischen. Die gute Wasserqualität des Gave d’Oloron fördert wassersportliche Aktivitäten, wie z. B. Rafting.[17]

Verkehr

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Die Gemeinde ist erreichbar über dieRoutes départementales 2, 27, 114 und 936 (ehemaligeRoute nationale 636) und ist über eine Linie des BusnetzesTransports 64 mit anderen Gemeinden des Départements verbunden.

Weblinks

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Commons: Dognen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Pyrénées-Atlantiques Gentilé. habitant.fr, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
  2. Ma commune : Dognen. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
  3. abConseil régional d’Aquitaine: Dognen. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 9. September 2016; abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
  4. abcPaul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 55, 126, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
  5. Notice Communale Dognen. EHESS, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
  6. Populations légales 2014 Commune de Dognen (64201). INSEE, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
  7. Conseil régional d’Aquitaine: Église Saint-Jean-Baptiste. Visites en Aquitaine, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  8. Conseil régional d’Aquitaine: Retable en bois doré. Visites en Aquitaine, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  9. Conseil régional d’Aquitaine: Autel de l’église. Visites en Aquitaine, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  10. Conseil régional d’Aquitaine: Tableau de l’apparition de la Vierge à saint Dominique. Visites en Aquitaine, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  11. Conseil régional d’Aquitaine: Bénitier des cagots. Visites en Aquitaine, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  12. Conseil régional d’Aquitaine: Château Oroignen. Visites en Aquitaine, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  13. Conseil régional d’Aquitaine: Moulin de Dognen. Visites en Aquitaine, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/visites.aquitaine.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  14. Institut national de l’origine et de la qualité. Institut national de l’origine et de la qualité, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
  15. Caractéristiques des établissements en 2014 Commune de Dognen (64201). INSEE, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.insee.fr (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. 
  16. École élémentaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
  17. Dognen. Communauté de communes de Navarrenx, abgerufen am 2. Mai 2017 (französisch). 
Gemeinden imArrondissement Oloron-Sainte-Marie

Abitain |Accous |Agnos |Ainharp |Alçay-Alçabéhéty-Sunharette |Alos-Sibas-Abense |Ance Féas |Andrein |Angous |Aramits |Araujuzon |Araux |Aren |Arette |Arrast-Larrebieu |Arudy |Asasp-Arros |Aste-Béon |Athos-Aspis |Audaux |Aussurucq |Auterrive |Autevielle-Saint-Martin-Bideren |Aydius |Barcus |Barraute-Camu |Bastanès |Bedous |Béost |Bérenx |Berrogain-Laruns |Bescat |Bidos |Bielle |Bilhères |Borce |Bugnein |Burgaronne |Buziet |Buzy |Camou-Cihigue |Carresse-Cassaber |Castagnède |Castet |Castetbon |Castetnau-Camblong |Cette-Eygun |Charre |Charritte-de-Bas |Chéraute |Dognen |Eaux-Bonnes |Escos |Escot |Escou |Escout |Espès-Undurein |Espiute |Esquiule |Estialescq |Estos |Etchebar |Etsaut |Eysus |Garindein |Gère-Bélesten |Géronce |Gestas |Geüs-d’Oloron |Gotein-Libarrenx |Goès |Guinarthe-Parenties |Gurmençon |Gurs |Haux |Herrère |Idaux-Mendy |Issor |Izeste |Jasses |Laàs |Labastide-Villefranche |Lacarry-Arhan-Charritte-de-Haut |Laguinge-Restoue |Lahontan |Lanne-en-Barétous |Larrau |Laruns |Lasseube |Lasseubetat |Lay-Lamidou |Ledeuix |Lées-Athas |Léren |Lescun |L’Hôpital-Saint-Blaise |L’Hôpital-d’Orion |Lichans-Sunhar |Lichos |Licq-Athérey |Lourdios-Ichère |Louvie-Juzon |Louvie-Soubiron |Lurbe-Saint-Christau |Lys |Mauléon-Licharre |Menditte |Méritein |Moncayolle-Larrory-Mendibieu |Montfort |Montory |Moumour |Musculdy |Nabas |Narp |Navarrenx |Ogenne-Camptort |Ogeu-les-Bains |Oloron-Sainte-Marie |Oraàs |Ordiarp |Orin |Orion |Orriule |Ossas-Suhare |Osse-en-Aspe |Ossenx |Poey-d’Oloron |Préchacq-Josbaig |Préchacq-Navarrenx |Précilhon |Rébénacq |Rivehaute |Roquiague |Saint-Dos |Sainte-Colome |Sainte-Engrâce |Saint-Gladie-Arrive-Munein |Saint-Goin |Saint-Pé-de-Léren |Salies-de-Béarn |Sarrance |Saucède |Sauguis-Saint-Étienne |Sauveterre-de-Béarn |Sévignacq-Meyracq |Sus |Susmiou |Tabaille-Usquain |Tardets-Sorholus |Trois-Villes |Urdos |Verdets |Viellenave-de-Navarrenx |Viodos-Abense-de-Bas

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