
df (/usr/bin/df; Abkürzung fürenglischdisk free) ist ein Systemprogramm unterUnix- undunixähnlichen Betriebssystemen, mit dem der Speicherverbrauch von gemountetenDateisystemen abgefragt werden kann. Es ist durchPOSIX[1] spezifiziert.
DieGNU-Implementierung vondf, deren Verhalten allerdings vom POSIX-Standard erheblich abweicht, gehört zu denGNU Core Utilities.
df war bereits Bestandteil der ersten Ausgabe desResearch Unix, gehört also zu der ältesten Generation von Unix-Systemwerkzeugen.
Als typisches Kommandozeilen-Utility gibtdf seine Ausgabe aufstdout aus, Fehlermeldungen aufstderr. Als Argument kann ein Pfadname angegeben werden. Weist dieser allerdings nicht auf einen FIFO, eine einfacheDatei, einDirectory oder auf einDisk Device repräsentierendesDevice File, so sind die Ergebnisse nicht festgelegt. Ansonsten werden die Informationen für jenes Dateisystem ausgegeben, das die angegebene Datei enthält. Falls kein Pfadname angegeben wird, so werden alle gemounteten Filesysteme gelistet.
Das Beispiel zeigt die Ausgabe einesAIX-Systems, das angegebene Device ist dort in der Grundeinstellung auf/home gemountet:
#df/dev/hd1Filesystem 512 blocks Free %Used Iused %Iused Mounted on/dev/hd1 2097152 167772 92% 7255 8% /home
Die Ausgabe erfolgt per Default in für Unix-Dateisysteme typischenBlocks (Einheiten von 512Bytes), dazu wird die Auslastung derInodes angezeigt. Da jede Datei mindestens einen Inode braucht, kann ein Filesystem auch voll sein, wenn zwar noch freie Blöcke vorhanden, aber alle Inodes belegt sind, weshalb diese Information für den Administrator wesentlich ist. Über den Switch-k kann die Anzeige auch inKilobytes (1024 Bytes) erfolgen.
POSIX-Switch
Die genaue Ausgabe ist im POSIX-Standard nicht festgelegt und unterscheidet sich deshalb in verschiedenen Unix-Derivaten. Allerdings legt POSIX den Switch-P fest, der ein genau spezifiziertes Ausgabeformat bewirkt, auf welches portable Scripte, die auf vielen Unix-Plattformen laufen sollen, zurückgreifen können.
Sonderfall HP-Ux
Die Ausgabe derHP-Ux-Implementation vondf weicht erheblich von der anderer Systeme ab. Eine deutlich näher am Gewohnten liegende Ausgabe bietet der HP-Ux-Befehlbdf.