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David Cameron

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterDavid Cameron (Begriffsklärung) aufgeführt.
David Cameron (2023)David Cameron

David William Donald Cameron, Baron Cameron of Chipping Norton[1][2]PC (* 9. Oktober 1966 inLondon) ist einbritischerPolitiker. Er war vom 11. Mai 2010 bis zum 13. Juli 2016Premierminister des Vereinigten Königreichs und von 2005 bis 2016 Parteiführer derConservative Party. Cameron war Initiator desReferendums über die Unabhängigkeit Schottlands sowie desBrexit-Referendums. Nach der Entscheidung der britischen Wähler für denAustritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union trat er zurück. Seine Nachfolgerin im Amt des Premierministers wurde am 13. Juli 2016InnenministerinTheresa May. Vom 3. November 2023 bis 5. Juli 2024 kehrte er alsAußenminister imKabinett vonRishi Sunak vorübergehend in die aktive Politik zurück.

Frühe Jahre

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David Cameron wuchs als drittes von vier Kindern inPeasemore (Berkshire) inEngland auf. Seine Mutter ist Mary Fleur Mount, eine Tochter von Sir William Malcolm, dem zweitenBaronet Mount. Sein Vater Ian Donald Cameron (1932–2010) arbeitete als Börsenmakler und war eine Zeitlang Chairman des prestigeträchtigen LondonerWhite’s Club.

David Cameron verbrachte seine Schulzeit auf zwei renommierten privaten Schulen: zunächst auf der Heatherdown School, einer Vorbereitungsschule in Winkfield (nahe Ascot), und dann amEton College. Sein frühes Interesse galt der Kunst. Nach einemGap Year, in dem er in Hongkong fürJardine Matheson Holdings und als Assistent für den konservativen Abgeordneten Tim Rathbone (1933–2002) arbeitete, studierte er amBrasenose College an derUniversity of Oxford. Während seines Studiums war er Mitglied der exklusiven StudentenvereinigungBullingdon Club; politischen Debattierclubs trat er nicht bei.[3]

Einer seiner Professoren,Vernon Bogdanor, bezeichnete ihn als einen seiner fähigsten Studenten und beschrieb seine politischen Ansichten als die eines gemäßigten und vernünftigen Konservativen.[4] 1988 beendete Cameron sein Studium in dem interdisziplinären Studiengang PPE (Philosophy, Politics and Economics) mit Auszeichnung.

Von 1988 bis 1992 arbeitete Cameron imConservative Research Department der Conservative Party, das damals weithin als eine Kaderschmiede für zukünftige konservative Führungskräfte galt; zuständig war er für den BereichTrade and Industry, Energy and Privatisation (Handel und Industrie, Energie und Privatisierung). Seine Aufgaben umfassten dabei auch das Redenschreiben und die Vorbereitung auf öffentliche Auftritte von Kabinettministern. 1991 arbeitete er auch im Beratungsteam von PremierministerJohn Major in derDowning Street, um diesen für die damals noch zweimal wöchentlich stattfindendenPrime Minister’s Questions mit Material vorzubereiten. Außerdem wurde er später persönlicher Berater der Regierung unter John Major, zunächst als Berater des britischen Schatzamtes unterNorman Lamont; in dieser Zeit ereignete sich diePfundkrise am „Schwarzen Mittwoch“ 1992, welche Majors Regierung einen schweren Schlag versetzte.[5] Danach folgte eine Zeit imbritischen Innenministerium fürMichael Howard. In dieser Zeit freundete sich Cameron mit anderen aufstrebenden jungen Tories wieEd Vaizey, Steve Hilton und Edward Llewellyn an.

1994 wechselte Cameron in die Wirtschaft. Von 1994 bis 2001 war er beim Medienunternehmen Carlton Communications tätig und stieg innerhalb von zwei Jahren zumDirector of Corporate Affairs auf. Bis August 2005 war er Manager bei Urbium plc, einem Unternehmen, das eine Kette von Bars namens 'Tiger Tiger' betreibt. Im Juni 2001 wurde erins britische Unterhaus gewählt.

Familie

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Cameron und seine Frau vor dem Wahllokal bei den Parlamentswahlen 2010

David Cameron heiratete am 1. Juni 1996Samantha Sheffield (* 1971). Mit ihr hat er vier Kinder, von denen der 2002 geborene Sohn Ivan anzerebraler Kinderlähmung und schwererEpilepsie litt und am 25. Februar 2009 im Alter von sechs Jahren starb. Ivan galt als privater Mittelpunkt für Cameron und seine Familie. Ungewöhnlich öffentlich nahmen auch das britischeUnterhaus[6] sowie weite Teile der Bevölkerung an der Trauer der Familie Anteil.

Sowohl David Cameron, der ein Nachfahre vonWilhelm IV. ist, als auch seine Frau Samantha, deren Abstammung auf KönigKarl II. zurückgeht, sind weitläufig mit dem britischen Königshaus verwandt und gehören der englischen LandeskircheChurch of England an.

Politische Karriere

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Cameron bewarb sich1997 erstmals um ein Mandat im Unterhaus und trat dabei als Kandidat der Conservative Party für den umkämpftenWahlkreis Stafford an. Er unterlag dem Kandidaten derLabour Party David Kidney. Für die Wahl 2001 gelang es ihm, imWahlkreis Witney,Oxfordshire, einem traditionell konservativ dominierten Wahlkreis, als Nachfolger vonShaun Woodward, der zu Labour gewechselt war, für die Konservativen zu kandidieren. Er gewann diesen Wahlkreis sowohl bei derUnterhauswahl im Juni 2001 als auch bei späteren Wahlen mit einer komfortablen Mehrheit.

In Bezug auf die Befürwortung desIrakkrieges folgte Cameron, wie auch in anderen Fragen, der offiziellen Parteilinie. Anders als seine langjährigen Freunde und engen Verbündeten Michael Gove undGeorge Osborne, die beide den Krieg und die neokonservative Agenda voll unterstützten, schwenkte Cameron erst nach anfänglichem Zögern auf die Linie der Blair-Regierung und der konservativen Führung. Seine Entscheidung begründete er damit, dass er diespecial relationship zwischen den USA und Großbritannien, die er für „instrumental“ für den Fortbestand derNATO und die Friedensordnung nach 1945 hielt, anderenfalls für gefährdet ansah.Cameron hielt seine erste Rede im House of Commons noch im Juni 2001 und wurde auch schon im Juni 2003 Mitglied desSchattenkabinetts undShadow Deputy Leader of the House of Commons. 2004 wurde er zu einem führenden Schattenminister ernannt.Am Entwurf desWahlmanifests 2005 derTories war er maßgeblich beteiligt. Nach der Wahlniederlage der Konservativen bei derUnterhauswahl übernahm er einen kultusminister-ähnlichen Posten im Schattenkabinett. Sein Hauptaugenmerk richtete er auf Reformen im Schulsystem.

Wahl zum Parteiführer

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David Cameron 2006

Nach dem Sieg derLabour Party bei der Unterhauswahl im Mai 2005 gab der konservative ParteiführerMichael Howard seinen Rücktritt bekannt. Er legte den Termin für die Wahl seines Nachfolgers zunächst auf Anfang Dezember, um Zeit für eine Reform des komplizierten Wahlverfahrens zu gewinnen. Dies konnte er allerdings nicht durchsetzen.

Am 29. September 2005 gab Cameron offiziell seine Kandidatur für die Parteiführung bekannt. Er wurde dabei von vielen hochrangigen Parteikollegen unterstützt, hatte aber vor demParteitag der Konservativen Partei Anfang Oktober 2005 keine weitere nennenswerte Unterstützung bekommen. Ein bedeutender Wendepunkt seines innerparteilichenWahlkampfes war seine Nominierungsrede auf dem Parteitag selbst. Neben seinem Versprechen, die inhaltliche Aufstellung und die damit einhergehende Wahrnehmung der Partei als elitär und altmodisch zu modernisieren, verbreiterte sein Verzicht auf einenTeleprompter und jegliche Notizen nach Einschätzung der BBC seine Stimmbasis in erheblichem Umfang.[7]Auch bei späteren bedeutenden Anlässen (zum Beispiel Parteitagen) sprach Cameron frei.

Im Laufe des Wahlkampfes zum Parteichef geriet Cameron wegen angeblichen früheren Drogenkonsums unter Druck. Als er am Rande einer Konferenz gefragt wurde, ob er Drogen genommen habe, antwortete er, er habe „normale“ Erfahrungen auf der Universität gemacht. Als er während derBBC-SendungQuestion Time zu einer Antwort gedrängt wurde, bestand er darauf, dass jeder das Recht habe, in seiner Jugend Fehler zu machen, und Anspruch auf einPrivatleben vor der politischen Karriere habe.[8] Er merkte zudem an, dass Mitglieder des regierendenLabour-Kabinetts auf solche Fragen auch nicht antworteten. Auch Camerons sozialer Hintergrund sorgte während desWahlkampfes für Gesprächsstoff und wurde immer wieder mit der Aufsteigervita seines RivalenDavid Davis verglichen.

Im erstenWahlgang am 18. Oktober 2005 erzielte Cameron mit 56 Stimmen zwar ein besseres Ergebnis als erwartet, lag aber dennoch hinter David Davis, der 62 Stimmen erhielt. Im zweiten Wahlgang am 20. Oktober 2005 gewann Cameron haushoch gegen Davis. Daraufhin wurde nun eineUrwahl durchgeführt, bei der alle Parteimitglieder wahlberechtigt waren. Cameron erhielt mehr als doppelt so viele Stimmen wie Davis.

Cameron wurde am 6. Dezember als Parteiführer der Konservativen und gleichzeitig als Oppositionsführer vereidigt. Mit nur vier Jahren im Parlament war er der dienstjüngste Abgeordnete nachWilliam Pitt dem Jüngeren, der jemals die Führung einer großen britischen Partei übernahm. Als Oppositionsführer wurde er Mitte Dezember 2005 zum Mitglied desPrivy Council ernannt.

Premierminister

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Bei derUnterhauswahl am 6. Mai 2010 wurde Camerons Conservative Party die stärkste politische Kraft, erhielt aber keine absolute Mehrheit der Sitze. Es gab erstmals seit 1974 wieder einhung parliament: Die stärkste Partei kann nicht aus eigener Kraft regieren, sondern ist auf einen Koalitionspartner angewiesen.[9] Sowohl Cameron als auch AmtsinhaberGordon Brown nahmen Koalitionsverhandlungen mit denLiberal Democrats auf.

Brown erklärte am 11. Mai die Verhandlungen der Labour Party mit den Liberaldemokraten für gescheitert und reichte sein Rücktrittsgesuch ein. Noch am selben Tag wurde Cameron vonElisabeth II. zum Premierminister ernannt und mit der Regierungsbildung beauftragt.[10] Er bildete dasKabinett Cameron I.

Bei derUnterhauswahl am 7. Mai 2015 erreichten die Konservativen unter Camerons Führung entgegen allen Prognosen und Meinungsumfragen vor der Wahl knapp die absolute Mehrheit der Parlamentssitze (bei einem Stimmenanteil von 36,9 %). Cameron konnte nach der Wahl eine nur aus Konservativen bestehendeneue Regierung bilden.

Nachdem beimReferendum am 23. Juni 2016 51,89 % der Abstimmenden für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union votiert hatten, kündigte der Premierminister an, bis zum Oktober 2016 zurückzutreten.[11][12]

Darauf meldetenStephen Crabb,Liam Fox,Michael Gove,Andrea Leadsom undTheresa May aus der Fraktion ihre Kandidatur für das Amt des Premierministers an. Das1922-Komitee organisierte den Ablauf der Wahl. Am 5. und 7. Juli 2016 fanden Vorwahlgänge innerhalb der Fraktion statt. Fox, Gove und Crabb schieden aus.[13] Leadsom zog ihre Kandidatur am 11. Juli 2016 zurück und ermöglichte so Theresa Mays Amtsantritt als Premierministerin ohne parteiinterne Wahl.[14] Am 13. Juli beantwortete David Cameron letztmals diePrime Minister’s Questions im Unterhaus.[15] Anschließend trat er als Premierminister zurück; Theresa May wurde am selben Tag zu seiner Nachfolgerin ernannt.[16] Nach dem Führungswechsel kehrte Cameron auf diebackbenches zurück.[17]

Politische Standpunkte

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Cameron beschrieb sich selbst vor seiner Wahl zum Premierminister als „modernen, mitfühlenden Konservativen“. Er plädierte für einen politischen Stilwechsel und äußerte, er habe vom Hin und Her der Regierung vonGordon Brown (2007–2010) genug.

Um die Popularität der Conservative Party zu steigern, sollte ihr Schwerpunkt in Zukunft auf für britische Konservative bislang eher untypischen Themen wie beispielsweiseUmweltschutz liegen. In gesellschaftspolitischen Fragen gilt Cameron als liberaler als seine Amtsvorgänger, vor allem bezüglich des ThemasHomosexualität. Cameron unterstützte 2004 bei einer Abstimmung im Parlament denCivil Partnership Act (die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften – sieheHomosexualität im Vereinigten Königreich). Cameron nahm Bezug auf das berühmte Zitat vonMargaret Thatcher, dass es so etwas wie Gesellschaft nicht gebe (“there is no such thing as society”) und betonte wiederholt, dass esGesellschaft sehr wohl gebe, sie aber nicht mit dem Staat gleichzusetzen sei (“There is such a thing as society. It’s just not the same thing as the state.”).

Cameron setzte sich auch für einen Ausbau der gesetzlichenKrankenversicherung, einen Umbau desNational Health Service und eine flexibleEinwanderungspolitik ein.

Im Juli 2005 sagte er in einer Rede vor derDenkfabrikZentrum für Soziale Gerechtigkeit, die größte Herausforderung, der sichGroßbritannien stellen müsse, sei nicht die Bewältigung der wirtschaftlichen, sondern die Bewältigung der gesellschaftlichen Probleme. Cameron bezeichnete sein Konzept alsBig Society. Um die „krankende Gesellschaft“ Großbritanniens wieder aufzubauen, wolle er traditionelle Werte, ehrenamtliche Arbeit und soziale Einrichtungen fördern. So sollten Probleme bekämpft werden, von denen so viele Gemeinden betroffen waren, wie heruntergekommene öffentliche Anlagen, schlechte Wohnverhältnisse, zerrüttete Familien, Drogenmissbrauch und hohe Kriminalität. Zuvor hatte er gesagt, die Konservativen sollten Kurse für Eltern unterstützen, die ihre Kinder nicht ausreichend fördern. Diese sollten vorzugsweise von ehrenamtlichen Mitarbeitern angeboten werden.

Camerons Erfolg bei der Wahl zum Parteiführer der Konservativen kann darauf zurückgeführt werden, dass ihm zugetraut wurde, frischen Wind in die Partei zu bringen, so wieTony Blair (Premierminister 1997–2007) das seinerzeit in der Labour Party getan hatte. Nicht nur aufgrund seiner Jugend und Unerfahrenheit wurde Cameron wiederholt mit dem jungen Tony Blair verglichen; auch bei seinen rhetorischen Fähigkeiten, der Präsentation von Inhalten und in puncto Selbstdarstellung als unkonventioneller Politiker einer neuen Generation seien Parallelen zu Blair erkennbar. Beide haben Gemeinsamkeiten abgestritten, indem sie auf die Unterschiede ihrer politischen Überzeugung, beispielsweise hinsichtlichEuropapolitik oder Steuerpolitik, hinwiesen.

Der zum konservativen Flügel derChurch of England gehörendePeter Hitchens kritisierte 2005, Cameron habe die letzten Unterschiede zwischen seiner Partei und der etablierten Linken abgeschafft.[18]

Europäische Union

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Zu Beginn seiner Amtszeit unterstützte Cameron einenEU-Beitritt der Türkei.[19]

Im Zuge derFinanzkrise des EU-Mitglieds Griechenland vertrat Cameron nachdrücklich die Position, dass das Vereinigte Königreich dem Euro nicht beigetreten und deshalb auch nicht verpflichtet sei, Geld für Griechenland zur Verfügung zu stellen (außer durch denIWF).[20]

Nach Camerons eigenen Angaben (in der 2019 ausgestrahlten BBC-DokumentationThe Cameron Years) verhärtete sich seine Position gegen einige EU-Partner am 8. Dezember 2011, was ihn letztendlich zum Versprechen eines Brexit-Referendums führte. An diesem 8. Dezember hatten Angela Merkel und Nicolas Sarkozy eine Änderung des Lissabon-Vertrags gefordert, um den Euro zu stabilisieren. Cameron wollte dem nur zustimmen, wenn die anvisierte Vertragsänderung auch britische Interessen berücksichtige, was Merkel und Sarkozy ablehnten. Cameron legte daraufhin sein Veto gegen eine Änderung des Lissabonvertrages ein. Trotzdem vereinbarte eine Mehrheit der EU-Länder einen Untervertrag zur Stabilisierung des Euros. In Camerons Worten bedeutete dieses Ignorieren eines Vetos, dass die „Lage des Vereinigten Königreiches in der EU eigentlich zutiefst instabil“ war. Aufgrund dieser Erfahrung kam Cameron über Weihnachten 2011 zum Schluss, dass „wir in der Tat versuchen mussten, die Instabilität von Großbritanniens Position innerhalb der EU zu ankern, sichern und ordnen, und ich traf die Entscheidung, dass es Zeit war, sich in Richtung eines Referendums zu bewegen.“[21][22]

In einer Rede am 23. Januar 2013 kritisierte Cameron die hohen Schulden, die „mangelnde Konkurrenzfähigkeit“, die „Denkverbote“ und das „sinkende Vertrauen der Menschen in die Institutionen Brüssels“ und kündigte eine Neuverhandlung der britischen EU-Verträge und einen anschließendenVolksentscheid zum Verbleib Großbritanniens in der EU an.[23] Er betonte in seiner Rede allerdings auch die großen Errungenschaften der europäischen Einigung nach dem Zweiten Weltkrieg, schilderte (an die Adresse der britischen EU-Skeptiker gewandt) eindringlich die gravierenden Konsequenzen, die ein EU-Austritt für das UK haben würde, und äußerte die Hoffnung, dass es nicht dazu kommen möge. Die Äußerungen stießen bei den Partnern in der EU ganz überwiegend auf Unverständnis; bei Europaskeptikern fanden sie vereinzelt Beifall.[24][25] In Großbritannien selbst wurde die Rede von Anhängern der Konservativen Partei sowie von Vertretern derUK Independence Party (UKIP) begrüßt, während sie von den Liberaldemokraten, u. a. deren Vorsitzendem und Minister imKabinett Cameron INick Clegg, und führenden Labour-Politikern wiePeter Mandelson deutlich kritisiert wurde.

Der HistorikerDominik Geppert schrieb 2013, die negative Rezeption von Camerons Vorschlägen außerhalb seines eigenen Landes sei ein Indiz für den hohen emotionalen Gehalt der EU in anderen Staaten: „Unterschwellig fremdelten viele in Deutschland schon deswegen mit den Ausführungen des Premierministers, weil Cameron sich ausdrücklich dazu bekannte, die EU sei für die Briten eine praktische und keine emotionale Angelegenheit. Die Union sei ein Mittel zum Zweck von mehr Wohlstand, Stabilität, Freiheit und Demokratie in Europa, aber kein Ziel an sich. Jede Sakralisierung der europäischen Einigung ist den Briten fremd“.[26]

Im Vorfeld des Brexit-Referendums äußerte Cameron 2016, ein Beitritt der Türkei in die Europäische Union werde „wahrscheinlich um das Jahr 3000 herum“ stattfinden.[27]

Multikulturalismus

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In einer Rede auf derMünchner Sicherheitskonferenz am 5. Februar 2011[28] erklärte Cameron den „staatlichenMultikulturalismus“ für gescheitert, der zuSegregation,Separatismus und schließlichislamistischem Extremismus undTerrorismus geführt habe. Stattdessen plädierte er für eine „gemeinsame nationale Identität“.[29] Er forderte einen „aktiven und starken Liberalismus“ und kündigte an, gegen „islamistische,terrorfördernde Organisationen“ stärker vorzugehen.[30] Cameron hatte bereits im Februar 2006 deutliche Kritik an der Idee geübt, dass „wir innerhalbBritanniens unterschiedliche Kulturen in einem Maß respektieren sollten, dass wir ihnen erlauben – und sie sogar dazu ermutigen – getrennt voneinander zu leben, untereinander abgesondert und abgesondert vom Mainstream“, und diese Idee als „Staats-Multikulturalismus“ bezeichnet. Speziell kritisierte er dabei den Vorstoß vonRowan Williams, demErzbischof von Canterbury, der sich für eine Erweiterung derSchari’a innerhalb des britischen Rechtssystems ausgesprochen hatte, und er behauptete, dieser „Staats-Multikulturalismus“ habe zum Verschwinden von Schülerinnen inBradford und derenZwangsverheiratung geführt. Der „Staats-Multikulturalismus“ habe zu finanziellen Zuwendungen für künstlerische und andere Projekte aufgrund ethnischer Hintergründe geführt, wobei es verschiedene Gruppen gebe, die vorgäben, bestimmte Minderheiten zu repräsentieren, dabei jedoch untereinander um Geld konkurrierten. Der „Staats-Multikulturalismus“ verführe die Leute dazu, verschiedene kulturell begründete Verhaltensweisen zu tolerieren, selbst wenn diese mit denMenschenrechten nicht vereinbar seien.[31]

Verwicklung in die Panama-Papers-Affäre

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Anfang April 2016 gab Cameron in einem an derUniversity of Exeter aufgezeichneten Fernsehinterview an, amBlairmore Investment Trust beteiligt gewesen zu sein. Die nach dem ehemaligen Familiensitz der Camerons in Schottland benannte Briefkastenfirma war von seinem verstorbenen Vater gegründet worden und wickelte in Steueroasen Firmenpapiere ab, um britische Steuern zu vermeiden. Der Name von Camerons Vater war in den sogenannten „Panama Papers“ aufgetaucht, deren Veröffentlichung unter anderem den isländischen PremierministerSigmundur Davíð Gunnlaugsson zum Rücktritt gezwungen hatte. Cameron gab an, er habe gemeinsam mit seiner Ehefrau bis Januar 2010 Anteile im Wert von etwa 30.000 Pfund (ca. 37.000 Euro) an dem Trust besessen, diese aber vor seinem Amtsantritt als Premierminister verkauft und versteuert. EinigeLabour-Abgeordnete forderten seinen Rücktritt,[32] und auch die britische konservative Presse kritisierte Camerons Aussagestrategien bezüglich seiner Beteiligung an der Briefkastenfirma.[33]Unter dem Druck der öffentlichen Meinung machte Cameron am 10. April 2016 seine Steuererklärungen aus den Jahren 2009 bis 2016 öffentlich.[34] Dabei wurde offenbar, dass er nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2010 neben einer Erbschaft von 300.000Pfund Sterling ein Geschenk von 200.000 Pfund von seiner Mutter erhalten hatte. Als Erklärung hierfür gab Cameron an, dass diese Zahlung ein Ausgleich dafür gewesen sei, dass sein älterer Bruder das Familienhaus in Peasemore geerbt habe. Spekulationen kamen auf, dass damit möglicherweise die Zahlung von zusätzlicherErbschaftssteuer vermieden worden sei; Steuerexperten äußerten aber, dass dieses Urteil ohne Kenntnis der Details nicht gerechtfertigt sei und dass beispielsweise das Geschenk auch aus dem Privatvermögen von Camerons Mutter erfolgt sein könne.[35]

Rückzug aus der aktiven Politik und danach

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Am 12. September 2016 trat Cameron als Abgeordneter für denWahlkreis Witney zurück. Als früherer Premierminister werde er nicht als einfacher Hinterbänkler im Unterhaus wahrgenommen. Er unterstütze zwar grundsätzlich voll die Politik seiner Amtsnachfolgerin Theresa May, wäre aber in den Angelegenheiten, in denen er eine andere Meinung vertrete, für die Regierung „eine ständige Ablenkung“ („a big distraction and a big diversion“), was er nicht sein wolle.[36] Er wurde zumSteward and Bailiff of the Manor of Northstead ernannt und verlor auf diese Weise seinen Sitz im Unterhaus.[37] Sein Nachfolger Robert Courts verteidigte den Wahlkreis Witney für die Conservative Party, jedoch bei deutlich reduzierter Mehrheit.[38]Am 16. Januar 2019 sagte Cameron in einem kurzen Interview mit derBBC, er bedaure es nicht, „das Referendum zum EU-Austritt veranlasst“ zu haben. Dies sei ein Wahlversprechen gewesen und alle Parteien hätten sich dafür ausgesprochen. Er bedaure aber sehr den Ausgang des Referendums und die Schwierigkeiten, die die Regierung bei dessen Umsetzung habe.[39]Im Februar 2020 lehnte Cameron ein Angebot von Premierminister Boris Johnson ab, im November 2020 dieUN-Klimakonferenz inGlasgow 2020 als britischer Repräsentant zu leiten.[40]

Memoiren 2019

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Am 15. September 2019 wurden erste Auszüge aus Camerons Memoiren in derSunday Times veröffentlicht. In diesen Auszügen rechnete Cameron besonders mit einigen seiner ehemaligen politischen Weggefährten und Freunden ab.[41][42][43] Dies war zum einen der amtierende PremierministerBoris Johnson, zum anderen Vize-PremierministerMichael Gove, mit dem Cameron jahrelang eng befreundet war. Beide seien „Botschafter für das Zeitalter des Populismus, das mit der Negierung von Expertenmeinungen und Verzerrung der Wahrheit“ einhergehe. Johnson, so Cameron, habe sich derBrexit-Kampagne ausschließlich aus persönlichen Karrieregründen und nicht aus innerer Überzeugung angeschlossen. Angesichts der vielen patriotisch-romantischen Bilder, die durch die Vertreter derLeave-Kampagne bemüht worden seien (Rückgewinnung der Unabhängigkeit Großbritanniens) habe Johnson die Vorstellung nicht ertragen, dass jemand anders als er, gewissermaßen als Liebling der Konservativen Partei, das Vereinigte Königreich aus der EU führen könnte. Johnson glaubte aber nicht an den Erfolg der Leave-Kampagne oder an den Brexit, sondern habe ihm gegenüber sogar ein zweites Referendum vorgeschlagen. Bei Michael Gove habe ihn [Cameron] vor allem dessen Illoyalität schockiert. Gove, den Cameron als „überschäumendenFaragisten“ bezeichnete, habe sich nicht nur illoyal ihm gegenüber verhalten, sondern später auch gegenüber Johnson, indem er selbst nach dem Amt des Premierministers strebte.[44] Seinen Rücktritt erklärte Cameron als unabwendbar aufgrund des verlorenen Referendums; da er zuvor für einen Verbleib geworben hatte und die EU weitere Konzessionen nicht machen wollte, sei es für ihn unausweichlich gewesen zurückzutreten und einem Parteifreund das Amt zu überlassen, der Großbritannien aus der EU herausführe.[45]

Außenminister

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Am 13. November 2023 kehrte er in die aktive Politik zurück und wurdeAußenminister imKabinett Sunak.[46][47] Da er keinen Sitz imUnterhaus hatte, wurde er mitLetters Patent vom 17. November 2023 alsBaron Cameron of Chipping Norton, ofChipping Norton in the County of Oxfordshire, zumLife Peer erhoben und erhielt so einen Sitz imOberhaus,[1] in das er am 20. Novembereingeführt wurde.[48][49][50][51]

Cameron erklärte noch am Tag seiner Ernennung, dass er von allen geschäftlichen und wohltätigen Ämtern, auch von dem des Präsidenten der Alzheimer’s Research UK, zurückgetreten sei.[52]

Parteifreunde wie der frühere ParteiführerIain Duncan Smith und der UnterhausabgeordneteTim Loughton, die von derVolksrepublik China wegen ihrer kritischen Haltung sanktioniert sind, kritisierten Camerons Nähe zur Führung inPeking und forderten ihn auf, eine „realistischere Position“ in Fragen derMenschenrechte und der InitiativeNeue Seidenstraße einzunehmen.[53] Cameron sei „das lächelnde Gesicht chinesischer Interessen imIndopazifik“. Er hatte im September 2023 an einer bedeutenden Investorenkonferenz im Nahen Osten teilgenommen, bei der es um Werbung für dasColombo Port City Projekt ging. Bei dem von Peking initiierten und überwiegend finanzierten Hafenausbauplan geht es darum,Singapur undDubai Konkurrenz zu machen.[54]

Seine erste Auslandsreise führte ihn am 16. November 2023 nachKiew,Ukraine, wo er vomukrainischem PräsidentenWolodymyr Selenskyj empfangen wurde.[55]

Nach der politischen Karriere

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Am 23. November 2025 gab Cameron bekannt, dass bei ihm eineProstata-Krebs-Erkrankung diagnostiziert wurde.[56] Bei einer Operation im Juni soll der Krebs mutmaßlich erfolgreich entfernt worden sein.[56]

Werke

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Literatur

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Weblinks

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Commons: David Cameron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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  1. abLondon Gazette. Notice 4491949, HMSO, London, 21. November 2023 (Digitalisat, englisch).
  2. Lord Cameron of Chipping Norton. In: UK Parliament. Abgerufen am 20. November 2023 (englisch). 
  3. Francis Elliott & James Hanning:Cameron: Practically a Conservative. Fourth Estate, London 2012, S. 68.
  4. BBC News:The David Cameron story, 06. Dezember 2005.
  5. Francis Elliott & James Hanning:Cameron: Practically a Conservative. Fourth Estate, London 2012, S. 121.
  6. Thomas Kielinger:Trauer um toten Ivan: David Cameron ist an seinem Sohn gewachsen; Welt Online, 28. Februar 2009
  7. BBC:Let the people decide – Cameron, 3. Oktober 2007. Abgerufen am 13. Mai 2010.
  8. Cameron pressed on drugs question; BBC News 14. Oktober 2005
  9. Kai Beller:Nach der Parlamentswahl: Londoner Machtspiele eröffnet (Memento vom 8. Mai 2010 imInternet Archive);Financial Times Deutschland, 7. Mai 2010.
  10. BBC News:David Cameron is UK’s new prime minister, 11. Mai 2010.
  11. Brexit: David Cameron to quit after UK votes to leave EU. BBC News, 24. Juni 2016, abgerufen am 24. Juni 2016. 
  12. David Cameron kündigt Rücktritt in drei Monaten. Großbritannien stimmt für den Brexit. In: rp-online.de. 24. Juni 2016, abgerufen am 22. Juni 2016. 
  13. Guide to the Conservative leadership race: May v Leadsom. BBC News, 8. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016 (englisch). 
  14. Theresa May set to be UK PM after Andrea Leadsom quits. BBC News, 11. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016 (englisch). 
  15. Jokes, banter and a standing ovation at David Cameron's final PMQs. BBC News, 13. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016 (englisch). 
  16. Jon Stone: David Cameron officially resigns as the UK Prime Minister. The Independent, 13. Juli 2016, abgerufen am 14. Juli 2016 (englisch). 
  17. Alexandra Sims: David Cameron sits in Commons' backbenches for first time in 11 years. The Independent, 18. Juli 2016, abgerufen am 19. Juli 2016 (englisch). 
  18. Peter Hitchens:The Tories are doomed; Kommentar in The Guardian, 14. Dezember 2005
  19. Premier Cameron fordert EU-Beitritt der Türkei. 27. Juli 2010, abgerufen am 9. Februar 2019. 
  20. Tim Shipman:Not one penny more: Cameron vows he won’t let British taxpayers’ money be spent on another Greek bailout; Mail Online vom 21. Juni 2011 (en)
  21. The Cameron Years (BBC Dokumentation). 9. September 2019, abgerufen am 2. Oktober 2021 (englisch). 
  22. David Cameron blocks EU treaty with veto, casting Britain adrift in Europe. 9. Dezember 2019, abgerufen am 2. Oktober 2021 (englisch). 
  23. David Cameron speech: UK and the EU. 23. Januar 2013, abgerufen am 24. Januar 2013 (englisch, Video der Rede). 
  24. Kommentare zum Spiegel-Online-ArtikelCamerons EU-Rede: „Ich will einen besseren Deal für Großbritannien“ vom 23. Januar 2013.
  25. Europe divided over Cameron’s EU referendum plan. 24. Januar 2013, abgerufen am 24. Januar 2013 (englisch). 
  26. Dominik Geppert:Ein Europa, das es nicht gibt. Die fatale Sprengkraft des Euro.Europa Verlag Berlin, 2013,ISBN 978-3-944305-18-9, S. 177
  27. Cameron sagt türkischen EU-Beitritt voraus - für das Jahr 3000. 22. Mai 2016, abgerufen am 9. Februar 2019. 
  28. PM’s speech at Munich Security Conference (Memento vom 5. Februar 2011 imInternet Archive); Website des Büros des Premierministers, 5. Februar 2011
  29. Nach Merkel sagt auch Cameron, dass der Multikulturalismus gescheitert sei; (Memento vom 11. Februar 2011 imInternet Archive) Artikel auf euractiv.com vom 7. Februar 2011, aktualisiert am 22. Dezember 2011.
  30. Cameron: Multikulturalismus ist eine Ursache für Extremismus; (Memento vom 18. Januar 2012 imInternet Archive) Medienmagazin pro, 8. Februar 2011.
  31. Andrew Sparrow:Cameron attacks ‘state multiculturalism’; The Guardian, 26. Februar 2008
  32. Cameron und die Briefkastenfirma des Vaters: In Erklärungsnot bei tagesschau.de, 8. April 2016 (abgerufen am 8. April 2016).
  33. Panama Papers: Kritik an Premier Cameron: "Man hat nur eine Chance, ehrlich aufzuklären" spiegel.de, abgerufen am 8. April 2016
  34. Transparency data: Prime Minister’s schedule of taxable sources of income and gains: Summary and explanation of the Prime Minister’s tax affairs going back six years. www.gov.uk, 10. April 2016, abgerufen am 10. April 2016 (englisch). 
  35. David Cameron's mother gave PM £200,000 gift. BBC News, 10. April 2016, abgerufen am 10. April 2016 (englisch). 
  36. David Cameron quits as Conservative MP for Witney. BBC News, 12. September 2016, abgerufen am 12. September 2016 (englisch). 
  37. Manor of Northstead: David Cameron. HM Treasury, 12. September 2016, abgerufen am 12. September 2016 (englisch). 
  38. Witney by-election: Tory majority slashed in David Cameron's former seat. BBC News, 21. Oktober 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016 (englisch). 
  39. David Cameron: I don't regret calling EU referendum. BBC News, 16. Januar 2019, abgerufen am 17. Januar 2019 (englisch). 
  40. David Cameron and William Hague rejected leading role at UN climate conference. The Times, 5. Februar 2020, abgerufen am 6. Februar 2020 (englisch). 
  41. David Cameron’s memoirs: ‘Boris and Michael behaved appallingly: ambassadors for the truth twisting age of populism’. 15. September 2019, abgerufen am 15. September 2019 (englisch, Subskription erforderlich). 
  42. David Cameron: Boris Johnson backed Leave to 'help career'. BBC News, 15. September 2019, abgerufen am 15. September 2019 (englisch). 
  43. David Cameron claims Boris Johnson 'didn't believe' in Brexit and had suggested a second referendum. The Telegraph, 15. September 2019, abgerufen am 15. September 2019 (englisch). 
  44. David Cameron:For the Record. William Collins, London 2019, S. 654.
  45. David Cameron:For the Record. William Collins, London 2019, S. 680.
  46. Former UK PM Cameron to return as foreign secretary - Telegraph. In:Reuters. 13. November 2023 (reuters.com [abgerufen am 13. November 2023]). 
  47. Ehemaliger britischer Premierminister David Cameron wird neuer Außenminister. In: rnd.de. 13. November 2023, abgerufen am 13. November 2023. 
  48. Peter Walker: He’s not an MP, so how can David Cameron return to the cabinet? In: The Guardian. 13. November 2023, abgerufen am 13. November 2023 (englisch). 
  49. Arise, Lord Cameron of Chipping Norton. In: The Spectator. 17. November 2023, abgerufen am 18. November 2023 (englisch). 
  50. Benedict Smith: David Cameron to be known as Lord Cameron of Chipping Norton. In: The Telegraph. 17. November 2023, abgerufen am 18. November 2023 (englisch). 
  51. Former PM David Cameron becomes Lord Cameron of Chipping Norton. In: BBC news. 20. November 2023, abgerufen am 21. November 2023 (englisch). 
  52. First words from Cameron since return to government. In: BBC news. 13. November 2023, abgerufen am 13. November 2023 (englisch). 
  53. Michael Day: Cameron’s China links suggest Sunak concerned about trade, say experts. In: i news. 13. November 2023, abgerufen am 14. November 2023 (englisch). 
  54. Eleni Courea: David Cameron is the smiling face of Chinese interests in the Indo-Pacific. In: politico. 18. Oktober 2023, abgerufen am 14. November 2023 (englisch). 
  55. Jacqueline Howard: David Cameron makes first official visit to Ukraine. In: BBC news. 16. November 2023, abgerufen am 16. November 2023 (englisch). 
  56. abFormer prime minister David Cameron reveals prostate cancer diagnosis. In: itv NEWS (www.itv.com). 23. November 2025, abgerufen am 24. November 2025 (englisch). 

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KabinetteCameron I undCameron II
Kabinettsmitglieder

David Cameron •Baroness Anelay of St Johns •Alun Cairns •Greg Clark •Stephen Crabb •Michael Fallon •Michael Gove •Chris Grayling •Justine Greening •Robert Halfon •Philip Hammond •Matt Hancock •Greg Hands •Mark Harper •Jeremy Hunt •Sajid Javid •Oliver Letwin •Theresa May •Patrick McLoughlin •Nicky Morgan •David Mundell •George Osborne •Priti Patel •Amber Rudd •Grant Shapps •Baroness Stowell •Anna Soubry •Liz Truss •Theresa Villiers •John Whittingdale •Jeremy Wright 

Ehemalige Mitglieder

Iain Duncan Smith •Liam Fox •Cheryl Gillan •Dominic Grieve •Chris Huhne •David Jones •Andrew Lansley •David Laws •Francis Maude •Maria Miller •Andrew Mitchell •Michael Moore •Eric Pickles •Caroline Spelman •Lord Strathclyde •Baroness Warsi •David Willetts •George Young •William Hague •Vince Cable •Nick Clegg •Danny Alexander •Alistair Carmichael •Owen Paterson •Ed Davey •Kenneth Clarke

Parteiführer derKonservativen Partei
Personendaten
NAMECameron, David
ALTERNATIVNAMENCameron, David William Donald, Baron Cameron of Chipping Norton (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNGbritischer Politiker, Premierminister des Vereinigten Königreichs
GEBURTSDATUM9. Oktober 1966
GEBURTSORTLondon
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