Das Große Bremen-Lexikon ist eineEnzyklopädie zur Geschichte und Gegenwart derFreien Hansestadt Bremen als Land, verfasst vonHerbert Schwarzwälder.
Das Große Bremen-Lexikon ist einNachschlagewerk
In Bremen erschien 1709 anonymBrema literata[1] von Heinrich Iken, das in vierter Auflage letztmals in einer Bearbeitung vonHermann Post 1726 erschien. In dem Werk wurde von Literaten und Gelehrten berichtet.
Um 1765 begann dieBremische Deutsche Gesellschaft mit einem WerkVersuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs. Das Werk erschien von 1767 bis 1771 in fünf Bänden (1869 erschien ein Nachtragsband) als ein Mundartlexikon zur niederdeutschen Sprache.
1818 erschien in 2 Teilen eine Sammlung vonBiografen unter dem TitelLexikon aller Gelehrten, die seit der Reformation in Bremen gelebt haben vom DompastorHeinrich Wilhelm Rotermund.
Von 1961 bis 1965 brachte derWeser-Kurier als Buch einKleines Bremer Lexikon von A bis Z heraus, das zuvor in der Zeitung zum Ausschneiden erschien.
1977 erschien beimHauschild Verlag dasBremer Lexikon. Ein Schlüssel zu Bremen verfasst von dem Direktor desFocke-MuseumsWerner Kloos. Die dritte, verbesserte Auflage von 1997 wurde von Reinhold Thiele bearbeitet. Das einbändige Werk konnte als überschaubares Handbuch nicht alle Themen in hinreichender Breite behandeln, Viele Stichworte mussten deshalb fehlen.
Das NachschlagewerkGroßes Bremen-Lexikon von Herbert Schwarzwälder erschien 2002 sowie 2003 und 2008 in zweiter Auflage beim Bremer VerlagEdition Temmen. Schwarzwälder (1919–2011) war Geschichtsprofessor an derUniversität Bremen und Verfasser von diversen Büchern mit einem Bezug zu Bremen. Nachdem die erste (einbändige) Auflage vergriffen war, folgte 2003 eine verbesserte und erweiterte Neuausgabe in zwei Bänden (A–K und L–Z), der sich im Jahre 2008 einErgänzungsband A–Z anschloss.
Die dreibändige Enzyklopädie behandelt in rund 8500 Stichworten auf insgesamt 1216 Seiten die Region Bremen. Enthalten sind Stichworte zur Geschichte, Politik, zu Biografien (nur von verstorbenen Personen), zur Kultur, Bildung, Wissenschaft sowie zuBremensien, historische Veranstaltungen, Vereinen und Medien, zur Religion sowie zu Kirchen und Klöstern, zu Wirtschaft und Verkehr, zur Geographie wie Stadt- und Ortsteile, Flüsse, Seen, Straßen, Plätze, Bauwerke und Sehenswürdigkeiten, zu Firmen, Sport etc. Bei vielen Stichworten finden sich Hinweise zur weiterführenden Literatur oder zu den Quellen. Rund 1600 illustrierende Bilder zeigen bevorzugt den historischen Zustand.