Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz ist einprivates Museum im Besitz von Carsten Kollmeier, das von 2009 bis 2021 inBerlin zu sehen war. Gezeigt wurden Werke des spanischen KünstlersSalvador Dalí. Das Museum wurde am 5. Februar 2009 eröffnet.
Dalí – Die Ausstellung wurde erstmals 2001 in Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg imSchloss Schwetzingen unter der Schirmherrschaft des damaligen Finanzministers des Landes und des Spanischen Generalkonsuls eröffnet.[1] Danach ging sie in Deutschland auf Tour und wurde unter anderem 2002 in Kooperation mit der Difa (heute Union Investment) imChilehaus Hamburg gezeigt.[2] Im Jahr 2006 wurdeDalí – Die Ausstellung erstmals in Berlin gezeigt. Damals war es eine temporäre Ausstellung imDom Aquarée in Berlin-Mitte. 2007 bis 2008 wurde sie im Westteil der Stadt am Kurfürstendamm in der ehemaligenFilmbühne Wien auf ca. 4.000 m² neu inszeniert.[3] Die gute Resonanz der Besucher und die wachsende Nachfrage führten dazu, dass der Vertreter der Leihgeber und Initiator Carsten Kollmeier einen festen Ort in der Kulturmetropole Berlin für eine museale Dauerausstellung suchte und in Räumen amLeipziger Platz fand.[4][5] Vom 5. Februar 2009 bis zum 20. Dezember 2021 war das Museum für den Publikumsverkehr geöffnet. Eine Wiedereröffnung an anderem Ort ist geplant.[6]
Die Exponate der Ausstellung stammen aus privaten Sammlungen aus der ganzen Welt. Insgesamt stehen dem Kurator und Initiator Carsten Kollmeier 3000 Arbeiten zur Verfügung. Aus diesem Pool werden über 450 Stücke in den Ausstellungsräumen gezeigt, die in regelmäßigen Abständen wechseln. Es handelt sich ausschließlich um Originale, die Bandbreite reicht von Graphiken wieHolzschnitten,Kaltnadelradierungen undLithografien über illustrierte Bücher, Skulpturen, dreidimensionale Installationen bis hin zu Arbeitsdokumenten und Filmsequenzen. Dalís erste lithographische ArbeitDon Quichotte de la Mancha ist ausgestellt, ebenso wie die Holzschnitte zuDantesGöttlicher Komödie und die Skulptur derSurrealistische Engel.[7][8]