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DEFA-Stiftung

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DEFA-Stiftung
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Rechtsformrechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts
Gründung15. Dezember 1998
SitzBerlin (52.51274629457713.44016662271Koordinaten:52° 30′ 45,9″ N,13° 26′ 24,6″ O)
ZweckErhalt und Nutzbarmachung desFilmerbes der DEFA, Förderung der deutschenFilmkunst und Filmkultur
VorsitzKatrin Schlösser (Stiftungsrat)
GeschäftsführungStefanie Eckert (Vorstand)
Stiftungskapital8.000.000 Euro(2006)
Beschäftigte12(2023)
Websitewww.defa-stiftung.de

DieDEFA-Stiftung ist eine rechtsfähige, gemeinnützigeStiftung bürgerlichen Rechts. Seit Dezember 2017 hat die Stiftung ihren Sitz imVerlagsgebäude Neues Deutschland am Berliner Franz-Mehring-Platz.

Die Stiftung wurde am 15. Dezember 1998 von der deutschenBundesregierung errichtet. Als Stiftungsvermögen wurde ihr der Filmbestand derDeutschen Film AG (DEFA), demvolkseigenen Filmunternehmen derDDR übertragen. Zweck der Stiftung ist die Erhaltung desFilmerbes der DEFA sowie die Nutzbarmachung der Produktionen für die Öffentlichkeit als Teil des nationalenKulturerbes. Die Stiftungdigitalisiert kontinuierlich den DEFA-Filmbestand, damit die Filme weiterhin imFernsehen und imKino gezeigt sowie aufDVD veröffentlicht werden können. Zudem fördert die Stiftung die deutscheFilmkunst und Filmkultur durch die Vergabe vonPreisen. Einmal jährlich findet seit 2001 die Preisverleihung der Stiftung in Berlin statt, auf der Personen und Institutionen für ihre filmischen Verdienste geehrt werden. Im Rahmen derInternationalen Filmfestspiele Berlin lobt die Stiftung seit 2013 denHeiner-Carow-Preis aus.

Vorstand ist seit Juli 2020 die MedienwissenschaftlerinStefanie Eckert.[1] Sie übernahm das Amt vonRalf Schenk. Den Vorsitz im Stiftungsrat übt seit 2019 die FilmemacherinKatrin Schlösser aus. Zuvor war RegisseurAndreas Dresen Stiftungsratsvorsitzender.[2]

Organisation

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Die satzungsmäßigenOrgane sind derStiftungsrat und derVorstand.Der Stiftungsrat besteht aus neun Mitgliedern. Die Berufung erfolgt für einen Zeitraum von drei Jahren. Die Mitglieder kommen aus dem Ressort derBeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, demBundesarchiv, derFriedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und den Bundesländern Berlin/Brandenburg und Sachsen. Außerdem benennen die Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen eine Persönlichkeit aus dem Bereich der Kunst und Kultur. Seit dem Jahr 2019 ist die FilmemacherinKatrin Schlösser Vorsitzende des Stiftungsrats.[3]

Der Vorstand leitet die Stiftung nach Maßgabe der Satzung in eigener Verantwortung. Seit 2020 bekleidetStefanie Eckert das Amt. Zuvor warenWolfgang Klaue (1998–2003),Helmut Morsbach (2003–2012) undRalf Schenk (2012–2020) Vorstand.

Stiftungsvermögen

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Das Stiftungsvermögen besteht aus den unveräußerlichen Leistungsschutz- und Nutzungsrechten am Filmbestand der DEFA und dem Verkaufserlös einer BerlinerImmobilie. Die Stiftung verfügt zurzeit über ein Stiftungskapital in Höhe von etwa acht Millionen Euro. Zur Erfüllung des Stiftungszwecks werden nur die Erträge des Stiftungsvermögens und die Einnahmen aus der Auswertung des Rechtebestandes verwendet.Um das Stiftungskapital in seinem Bestand zu erhalten, bildet die Stiftung satzungsgemäß Rücklagen. Zur Sicherung und Erfüllung des Stiftungszwecks sollen die Rücklagen langfristig erhalten bleiben.

Filmbestand

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Der Filmbestand umfasst die gesamte Kinoproduktion der DDR-Filmstudios aus fast fünf Jahrzehnten. Dazu gehören rund 700Spielfilme und 450 Kurzspielfilme, 950Animationsfilme, 2.000Dokumentarfilme und 2.500 Periodika (Wochenschauen etc.), 6.700 deutschsprachigeSynchronisationen ausländischer Filme, nicht veröffentlichte und Restmaterialien aus der DEFA-Produktion, Fotos, Plakate, Drehbücher und ihre literarischen Vorstufen, Werbematerialien, Partituren und Zulassungsunterlagen.[4] Mit den rund 13.300 Filmen versteht sich die DEFA-Stiftung als eine Institution, die kulturelles Wissen vermitteln möchte. Ihre Filme bilden einen Beitrag zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen und zur Lebens- und Werteorientierung. Alle Filme sind mit den relevanten filmografischen Angaben in einerDatenbank auf der Website der Stiftung verzeichnet.[5]

Seit Mai 2004 ist die Stiftung Eigentümer des privaten Zeitzeugen-Archivs vonThomas Grimm. Unter dem Motto „Erinnerungen als Verantwortung“ zeichnete Thomas Grimm 2.500 Stunden Gespräche mit Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts auf. Auf 3.500 sendefähigen Kassetten geben etwa 1.400 Personen zeithistorische Einblicke zur neueren deutschen Geschichte. Es kommen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur zu Wort, aber auch Zeitzeugen der Alltagskultur.

Das Cintec-Archiv der ehemaligen Cintec Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft GmbH wurde im Juli 2005 übernommen und dokumentiert auf mehr als 5.000 Kassetten mit rund 2.200 Stunden Filmmaterial das Ende der DDR und das Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten von 1985 bis 2004. 2010 erwarb die DEFA-Stiftung Bill Meyers Nachlass, dessen ungeschnittenes Material gesichert und in den Rechtebestand der DEFA-Stiftung übernommen wurde. Anfang 2010 wurde das Archiv der TI:ME:CO:DE Berlin zur Sendung „Blickpunkt – Berichte aus den neuen Bundesländern“ von der DEFA-Stiftung erworben.[6]

Digitalisierung

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Um den langfristigen Erhalt des DEFA-Filmerbes zu gewährleisten, befasst sich die Stiftung mit der hochauflösendenDigitalisierung ihres Filmbestandes. Die digitalen Restaurierungen sind notwendig, da das ursprünglicheFilmmaterial einem natürlichen Alterungsprozess unterliegt und dieFilmkopien kaum noch abgespielt werden können.[7]

Seit dem Jahr 2012 hat die DEFA-Stiftung mehr als 600 DEFA-Produktionen digital restauriert. Dazu zählen neben Spielfilmen vonKonrad Wolf,Frank Beyer,Heiner Carow undHerrmann Zschoche sowie Dokumentarfilmen vonVolker Koepp,Helke Misselwitz,Petra Tschörtner undJürgen Böttcher auch vieleAnimationsfilme aus demDEFA-Studio für Trickfilme. Sämtliche Filme liegen nun alsDigital Cinema Package vor.[8] Am 16. Oktober 2014 gab die Stiftung in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie dem Verleih derDeutschen Kinemathek die ersten 100 digitalisierten, hochauflösenden Filmkopien übergeben konnte. Die Stiftung sieht sich damit als „der erste Repertoirefilmanbieter weltweit, der den Kinos DCPs von seinen Filmen in diesem Umfang anbieten kann“.[9] 2019 verkündete die Stiftung, dass mit dem SpielfilmSehnsucht vonJürgen Brauer das 500. Digitalisierungsprojekt abgeschlossen werden konnte.[10]

Unterstützt wird die Stiftung bei ihren Digitalisierungsvorhaben durch Fördermittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, derFilmförderungsanstalt, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Brandenburg, derThüringer Staatskanzlei, des Hauptstadtkulturfonds Berlin, derStiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und durch private Spenden.[11]

Seit Ende 2023 ist es möglich, ausgewählte DEFA-Filme über „DEFA-TV“ zu streamen. Dieser Service wird vom VerwerterDEFA Distribution betrieben und ist auf den PlattformenRakuten TV,Freevee undSamsung TV Plus verfügbar.[12][13]

Förderung

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Die Stiftung vergab bis 2013Fördermittel an Privatpersonen,Körperschaften des öffentlichen Rechts und gemeinnützigeInstitutionen. Gefördert wurden die wissenschaftliche und publizistische Erschließung und Auswertung des DEFA-Filmbestands,Ausstellungen,Symposien sowie kinemathekarische und museale Projekte. Weiterhin wurden Stipendien vergeben, die der Entwicklung deutscher Filmkultur und der Vorbereitung filmkünstlerischer Arbeiten dienten. Zur Erforschung der verschiedensten Bereiche der deutschen Filmgeschichte wurde 2013 das Rolf-Richter-Stipendium ins Leben gerufen. Die Namensgebung erfolgte zu Ehren des Filmwissenschaftlers und KünstlersRolf Richter (1932–1992). Zur Entscheidung über Anträge auf Förderung wurde ein Ausschuss aus Mitgliedern des Stiftungsrats gebildet. Am 13. November 2013 beschloss der Stiftungsrat die Förderungen und Stipendien auf unbestimmte Zeit auszusetzen. Grund für diesen Entschluss sind die geringen und unregelmäßigen Zahlungen durch dieVerwertungsgesellschaften, die aus einer Gesetzesänderung imUrheberrecht aus dem Jahr 2008 resultieren.[14] Seitdem beschränken sich die Fördermöglichkeiten der Stiftung auf die Verleihung von Preisen.

Seit ihrem Bestehen hat die DEFA-Stiftung nach eigenen Angaben rund neun Millionen Euro für die Förderung von Filmkunst und Filmkultur zur Verfügung gestellt.[15]

Preise

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Preisverleihung der Stiftung

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Zur Förderung der deutschen Filmkunst und Filmkultur lobt die Stiftung seit 2001 jährlich mehrere Preise auf einer eigenen Verleihung aus. Zurzeit werden Auszeichnungen in den folgenden Kategorien verliehen: Preis für das filmkünstlerische Lebenswerk (10.000 Euro), Preis für herausragende Leistungen im deutschen Film (10.000 Euro), Förderpreis für junges Kino (5.000 Euro) und drei Programmpreise (je 5.000 Euro). Zur Entscheidung über die Vergabe der Preise wird eine Jury aus Mitgliedern des Stiftungsrats gebildet.[16]

Preisverleihung 2025
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkGudrun Steinbrück-Plenert
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmLaila Stieler
Förderpreis für junges KinoJan Soldat
ProgrammpreiseLatücht, Talking Animals, Kinderkino imLingnerschloss
Preisverleihung 2024
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkChrista Kożik
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmKatharina Thalbach
Förderpreis für junges KinoMax Gleschinski
ProgrammpreiseJan Gympel, Cinema Barby,Filmgalerie 451
Preisverleihung 2023
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkHermann Beyer
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmAlice Agneskirchner
Förderpreis für junges KinoAnnika Pinske
ProgrammpreiseKlaus-Dieter Felsmann, Trickfilmschule Fantasia Dresden, Kino- und Kulturverein Bad Doberan
Preisverleihung 2022
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkJutta Wachowiak
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmThomas Wendrich
Förderpreis für junges KinoHenrika Kull
ProgrammpreiseInternationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln, CineMova e. V., Filmklub Güstrow e. V.
Preisverleihung 2021
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische Lebenswerk Rainer Simon
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmChristiane Dorst
Förderpreis für junges KinoChemnitzer Filmwerkstatt
ProgrammpreiseGünter Jordan,Filmmuseum Potsdam undFilmfest Dresden
Preisverleihung 2020
Aufgrund der Covid19-Pandemie fand keine reguläre Preisverleihung statt.

Anstelle wurden insgesamt fünf Programmpreise über je 5.000 Euro an Kinos und Filmverleihe ausgelobt.


Welt-Theater in Frankenberg (Sachsen)
Puschkino in Halle an der Saale
Ritterhuder Lichtspiele
eksystent Filmverleih
Drop-Out Cinema

Preisverleihung 2019
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkGojko Mitić
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmMarion Rasche
Förderpreis für junges KinoElwira Niewiera undPiotr Rosołowski
ProgrammpreiseMolto Menz,Paul Werner Wagner undKnut Elstermann
Preisverleihung 2018
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkHelga Schütz
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmTamara Trampe
Förderpreis für junges KinoJan Zabeil
ProgrammpreiseMuseumskino "Ernemann VII B" in denTechnischen Sammlungen Dresden
Burg Theater
Freunde der Freilichtbühne Weißensee e.V
Preisverleihung 2017
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkRoland Dressel
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmSylvester Groth
Förderpreis für junges KinoAnne Zohra Berrached
ProgrammpreiseLichtspieltheater Wundervoll Rostock
Förderverein Kino Völkerfreundschaft Merseburg e. V.
Keiko Yamane
Preisverleihung 2016
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkHerrmann Zschoche
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmErika Gregor undUlrich Gregor
Förderpreis für junges KinoThomas Stuber
ProgrammpreiseKinderfilmfest in Brandenburg & Filmernst
Homunkulus Figurensammlung (Hiddensee)
Horst Peter Koll
Preisverleihung 2015
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkChristian Lehmann
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmKomplizen Film (Maren Ade,Jonas Dornbach undJanine Jackowski)
Förderpreis für junges KinoSusann Maria Hempel
ProgrammpreiseBasiskulturfabrik Neustrelitz
Bundesplatzkino Berlin
Internationales Filmfestival Schlingel
Preisverleihung 2014
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkDoris Borkmann
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmRomuald Karmakar
Förderpreis für junges KinoJohannes Naber
Programmpreiseachtung Berlin
Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Monami Weimar
Preisverleihung 2013
PreisPreisträger
Preis für das filmkünstlerische LebenswerkGünter Reisch
Preis für herausragende Leistungen im deutschen FilmMonika Schindler
Förderpreis für junges KinoDavid Sieveking
ProgrammpreiseKino im KAFFE
Programmkino Ost
Real Fiction – Verleih aus Köln
Preisverleihung 2012
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmRoland Gräf
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstNina Hoss
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesHanna Doose
ProgrammpreiseErika Richter
Bernd Steinkopf, Mobiles Kino, Wallwitz
Kunstbauerkino e. V. für das Neiße Filmfestival
Preisverleihung 2011
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmRolf Losansky
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstJudith Kaufmann
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesBritta Wauer
ProgrammpreiseKino Toni & Tonino
Bundesverband kommunale Filmarbeit e. V.
Heinz Kersten
Preisverleihung 2010
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmKurt Maetzig
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstFlorian Koerner von Gustorf und Michael Weber von SCHRAMM FILM
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesFeo Aladag
ProgrammpreiseZeughauskino Berlin
Kinderkino München e. V.
Filmclub 813 e. V., Köln
Preisverleihung 2009
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmWolfgang Klaue
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstGerd Kroske,Helke Misselwitz undAndreas Voigt
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesRevolver – Zeitschrift für Film
ProgrammpreiseBundesarchiv-Filmarchiv
Filmverband Brandenburg e. V.
Kino Brotfabrik, Berlin
Preisverleihung 2008
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmAngelica Domröse undRolf Hoppe
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstThomas Plenert
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesAnna Ditges
ProgrammpreiseKino Krokodil, Berlin
Kino „8 ½“, Saarbrücken
Stadtkino Basel
Preisverleihung 2007
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmBarbara undWinfried Junge,Hans-Eberhard Leupold
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstHans-Christian Schmid
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesCho Sung-hyung
ProgrammpreiseLeokino in Innsbruck
Deutsches Institut für Animationsfilm
ö Filmproduktion – Löprich & Schlösser GmbH
Preisverleihung 2006
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmWolfgang Kohlhaase
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstAndres Veiel
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesBenjamin Heisenberg
ProgrammpreiseFilmkunstfest Schwerin
Filmclub Bozen
Kinoklub am Hirschlachufer
Preisverleihung 2005
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmJutta Hoffmann undArmin Mueller-Stahl
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstLutz Dammbeck
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesFranziska Meletzky
ProgrammpreiseLandkino Arnsdorf
Lux Kino Halle
DEFA Film Library
Preisverleihung 2004
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmKurt Weiler
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstChristian Petzold
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesHans Weingartner
ProgrammpreiseSpatzenkino Berlin
Metropolis Dresden
Internationales Filmfest Braunschweig
Preisverleihung 2003
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmJürgen Böttcher
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstVolker Koepp
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesSebastian Winkels
ProgrammpreiseFilmmuseum Potsdam
Kino im Schillerhof, Jena
Filmhaus Nürnberg
Preisverleihung 2002
PreisPreisträger
Preis für die Verdienste um den deutschen FilmEgon Günther
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstThomas Heise
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesFatih Akin
ProgrammpreiseACUD Kino Berlin
Werkstattkino München
Wilhelm-Fraenger-Institut, Berlin
Preisverleihung 2001
PreisPreisträger
Preis zur Förderung der deutschen FilmkunstAndreas Dresen
Preis zur Förderung des künstlerischen NachwuchsesSusanne Schüle undStanisław Mucha
ProgrammpreiseThüringer Filmbüro, Kromsdorf
Filmbetriebe Adrian Kutter, Biberach
Filmarchiv Austria, Wien

Heiner-Carow-Preis

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Hauptartikel:Heiner-Carow-Preis

Seit 2013 verleiht die Stiftung auf denInternationalen Filmfestspielen Berlin den Heiner-Carow-Preis an einen deutschen Spiel-, Dokumentar- oder Essayfilm. Bis 2019 wurde der Preis in der SektionPanorama verliehen, zur 70. Berlinale 2020 wechselte die Auszeichnung in die SektionPerspektive Deutsches Kino. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ist dem DEFA-RegisseurHeiner Carow gewidmet. Bisherige Preisträger sindAngela Christlieb (2013),Johann Feindt undTamara Trampe (2014),Jörg A. Hoppe,Klaus Maeck undHeiko Lange (2015),Doris Dörrie (2016),Annekatrin Hendel (2017 und 2019),Wolfgang Fischer (2018),Natalija Yefimkina (2020),Rafael Starmann (2022),Fabian Stumm (2023),Eva Trobisch (2024) undPhilipp Döring (2025).

Förderpreise

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AufFilmfestivals vergibt die Stiftung Förderpreise in Höhe von 3.000 bis 4.000 Euro. Zurzeit erfolgt eine regelmäßige Verleihung auf demFilmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern inSchwerin, demInternationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm und demFilmfest Dresden. In der Vergangenheit lobte die Stiftung Preise auf demFilmfestival Max Ophüls Preis inSaarbrücken, auf demFilmfestival Cottbus und beimInternationalen Filmfestival Schlingel inChemnitz aus.[17]

Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem Filmfest Dresden (seit 2004)
JahrPreisträger
2025Shadab Shayegan fürPear Garden
2024John Frickey,Thies Mynther &Sandra Trostel fürZoopticon
2023Fernanda Caicedo fürTestigo del Viento (Wind Whisperer)
2022Bea Höller fürKlimax
2021Max Hattler fürSerial Parallels
2020Aleksandar Radan fürSteckbrief Natur – Folge 1: Der Waldkautz
2019Nikita Diakur fürFest
2018Jonas Riemer fürMascarpone
2017Rebecca Blöcher fürzu zahm!
2016Evgenia Gostrer fürFrankfurter Str. 99a
2015Laura Lehmus fürAlieNation
2014Sonja Rohleder fürDame mit Hund
2013Robert Löbel fürWind
2012Daniella Koffler,Evgenia Golubeva,Uli Seis undBianca Ansems fürMy Home
2011David Buob, Krunos Jovic und Milan Milosavlevic fürIn Search of Mephistofeles
2010Michael Schwertel und zehn weitere Künstler fürWatching the Ball
2009Martin Thoburn und Matti Adoma fürThe Film Cave
2008Dobromir Dimitrov, Mirela Barna und Martin Wallner fürOf Raps an Bars
2007Robert Seidel und Max Hattler fürBipolar
2006Ebele Okoye, Elisabeth Salmin und Agnieszka Kruzcek fürFeet Voters
2005Izabela Plucinska, Spela Cadez und Nico Grein fürMarathon
2004Anna Blaszcyk, Babar Naem Shaikh, Vuk Jevremovic und David Buob fürThe Colour of Red
Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern (seit 2004)
JahrPreisträger
2025Benjamin Kramme fürIch sterbe. Kommst du?
2024Soleen Yusef fürSieger sein
2023Clara Stern fürBreaking the Ice
2022Sophie Linnenbaum fürThe Ordinaries
2021Beniamino Brogi,Sandro Di Stefano undRalf Noack fürPrimavera Duemilaventi - Frühling 2020
2020nicht verliehen
2019Nora Fingscheidt fürSystemsprenger
2018Julian Pörksen fürWhatever Happens Next
2017Mia Spengler fürBack for Good
2016Anne Zohra Berrached für24 Wochen
2015Andreas Pieper fürNachspielzeit
2014Anna Hoffmann fürPoka – heißt Tschüss auf Russisch
2013Aron Lehmann fürKohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel
2012Marten Persiel fürThis Ain’t California
2011Andreas Kannengießer fürVergiss dein Ende
2010Dietrich Brüggemann fürRenn, wenn du kannst
2009Almut Getto fürGanz nah bei Dir
2008Brigitte Maria Bertele fürNacht vor Augen
2007Ann-Kristin Reyels fürJagdhunde
2006Henner Winckler fürLucy
2005Robert Thalheim fürNetto
2004Till Endemann fürMondlandung
Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (seit 2005)
JahrPreisträger
2024Jennifer Mallmann fürMoria Six
2023Julia Charakter fürDie Kinder aus Korntal
2022Maksym Melnyk fürDrei Frauen
2021Ole Jacobs undArne Büttner fürNasim
2020Daniel Kötter fürRift Finfinnee
2019Itay Marom fürResonance
2018Florian Baron fürStress
2017Charly Hübner undSebastian Schultz fürWildes Herz
2016Jakob Schmidt fürZwischen den Stühlen
2015Matthias Koßmehl fürCafé Waldluft
2014Thomas Heise fürStädtebewohner
2013Yael Reuveny fürSchnee von gestern
2012Mario Schneider fürMansFeld
2011Martin Gerner fürGeneration Kunduz
2010Maria Speth für9 Leben
2009Vadim Jendreyko fürDie Frau mit den 5 Elefanten
2008Marcus Vetter undLeon Geller fürDas Herz von Jenin
2007Mario Schneider fürHeinz und Fred
2006Olaf Winkler fürEggesin möglicherweise
2005Babette Ellen Kottkamp fürEnde einer Reise
Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem Internationalen Filmfestival Schlingel (2004–2022)
JahrPreisträger
2022Florence Miailhe fürDie Odyssee
2021Karin Heberlein fürSami, Joe und ich
2020Teresa Hoerl fürNothing More Perfect
2019Luzie Loose fürSchwimmen
2018Likarion Wainaina fürSupa Modo
2017Helene Hegemann fürAxolotl Overkill
2016Martin Zandvliet fürUnter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit
2015Burhan Qurbani fürWir sind jung. Wir sind stark.
2014Frederik Steiner fürUnd morgen Mittag bin ich tot
2013Pola Beck fürAm Himmel der Tag
2012Kirsi Marie Liimatainen fürFestung
2011Christian Werner fürMonika
2010Andreas Arnstedt fürDie Entbehrlichen
2009Aelrun Goette fürKeine Angst
2008Nicole Weegmann fürIhr könnt euch niemals sicher sein
2007Toke Constantin Hebbeln fürNimmermeer
2006Matthias Luthardt fürPingpong
2005Hendrik Hölzemann fürKammerflimmern
2004Kathrin Feistl fürBin ich sexy?
Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis (2005–2015)
Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem Filmfestival Cottbus (2004–2011)

Publikationen

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Publizistische und wissenschaftliche Arbeiten zur weiteren Erforschung des DEFA-Filmerbes werden in derSchriftenreihe der DEFA-Stiftung veröffentlicht, die imBertz + Fischer Verlag erscheint. Die Reihe umfasst derzeit mehr als 40 Buchbände (Stand: 2022), darunter:

  • Ich war nie eine Hauptplanposition …! Der DEFA-Regisseur Rolf Losansky. Hrsg.Michael Grisko, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2025,ISBN 978-3-86505-422-7.
  • Unmögliches machen wir sofort, Wunder dauern etwas länger. Filmgeschichten eines Produktionsleiters. Hrsg. Hans-Erich Busch, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2024,ISBN 978-3-86505-426-5.
  • Sorbische Filmlandschaften. Serbske filmowe krajiny. Hrsg. Grit Lemke & Andy Raeder, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2024,ISBN 978-3-86505-424-1.
  • … und wer wird die Welt verändern? Slatan Dudow. Annäherungen an einen politischen Regisseur. Hrsg. René Pikarski, Nicky Rittmeyer & Ralf Schenk, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2024,ISBN 978-3-86505-425-8.
  • Von verschiedenen Standpunkten. Die Darstellung jüdischer Erfahrung im Film der DDR. Hrsg. Lisa Schoß, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2023,ISBN 978-3-86505-423-4.
  • Publikumspiraten. Das Genrekino der DEFA und seine Regisseure (1946-90). Hrsg. Stefanie Mathilde Frank & Ralf Schenk, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2022,ISBN 978-3-86505-421-0.
  • Von der Hand zur Puppe. Ein Leben für den Animationsfilm. Im Gespräch mit Günter Rätz. Hrsg.Volker Petzold, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2022,ISBN 978-3-86505-419-7.
  • Im Maschinenraum der Filmkunst. Erinnerungen des DEFA-Chefdramaturgen Rudolf Jürschik. Hrsg.Detlef Kannapin, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2021,ISBN 978-3-86505-418-0.
  • Inszenierte Realität. DEFA-Spielfilme als Quelle zeitgeschichtlicher Deutung. Hrsg.Klaus-Dieter Felsmann, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2020,ISBN 978-3-86505-417-3.
  • Unter hohen Himmeln. Das Universum Volker Koepp. Hrsg.Grit Lemke, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2019,ISBN 978-3-86505-416-6.
  • Sie. Regisseurinnen der DEFA und ihre Filme. Hrsg. Cornelia Klauß & Ralf Schenk, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2019,ISBN 978-3-86505-415-9.
  • Start in Moskau. Regiestudenten der Moskauer Filmhochschule erinnern sich. Hrsg.Iris Gusner, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2018,ISBN 978-3-86505-414-2.
  • Mehr Kunst als Werbung. Das DDR-Filmplakat 1945–1990. Hrsg. Detlef Helmbold, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2018,ISBN 978-3-86505-410-4.
  • Ein Arbeitsleben für die DEFA. Der letzte Generaldirektor des Spielfilmstudios im Gespräch. Hrsg. Dorett Molitor & Gert Golde, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2018,ISBN 978-3-86505-413-5.
  • Unbekannter Ivens. Triumph, Verdammnis, Auferstehung Joris Ivens bei der DEFA und in der DDR 1948–1989. Hrsg. Günter Jordan, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2018,ISBN 978-3-86505-407-4.
  • Freundschaft - Przyjaźń? Kamerablicke auf den Nachbarn. Filmkulturelle Beziehungen der DDR mit der VR Polen 1945–1990. Hrsg. Thomas Heimann, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2017,ISBN 978-3-86505-412-8.
  • Meine LAST PICTURE SHOW (Fotobildband). Hrsg.Roland Gräf, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2016,ISBN 978-3-86505-411-1.
  • Die Zeit, die Welt und das Ich. Zum filmischen Werk von Rainer Simon. Hrsg. Michael Grisko, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2016,ISBN 978-3-86505-408-1.
  • Tangenten. Holocaust und jüdisches Leben im Spiegel audiovisueller Medien der SBZ und der DDR 1946 bis 1990 – Eine Dokumentation. Hrsg. Elke Schieber, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2016,ISBN 978-3-86505-403-6.
  • Der Bolschewist. Michael Tschesno-Hell und seine DEFA-Filme. Hrsg.Ralph Hammerthaler, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2016,ISBN 978-3-86505-409-8.
  • Verbotene Utopie. Die SED, die DEFA und das 11. Plenum. Hrsg.Andreas Kötzing & Ralf Schenk, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2015,ISBN 978-3-86505-406-7.
  • Bilder des Jahrhunderts. Staatliches Filmarchiv der DDR 1955–1990. Erinnerungen. Hrsg. Eva Hahm, Hans Karnstädt, Wolfgang Klaue, Günter Schulz, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2015,ISBN 978-3-86505-405-0.
  • Spätvorstellung. Die chancenlose Generation der DEFA. Hrsg. Reinhild Steingröver, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2014,ISBN 978-3-86505-404-3.
  • Klang der Zeiten: Musik im DEFA-Spielfilm. Eine Annäherung. Hrsg.: Klaus-Dieter Felsmann, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2013,ISBN 978-3-86505-402-9.
  • Filmzeit – Lebenszeit. Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des DEFA-Films »Das Fahrrad«. Hrsg.:Evelyn Schmidt, Bertz + Fischer Verlag, Berlin 2013,ISBN 978-3-86505-401-2.

Die gedruckten Publikationen werden durch Internetangebote ergänzt. Neben einer Datenbank, in der alle zum Rechtebestand der DEFA-Stiftung gehörenden Filme erfasst sind, werden auf der Website weitere Datenbestände, zum Beispiel eineChronik undBibliografie zur DEFA, zur Verfügung gestellt.

Mit dem Jahrbuchapropos: Film etablierte die Stiftung in den Jahren 2000 bis 2005 eine Reihe, die über die Aufarbeitung, Präsentation und Rezeption der ostdeutschenKinematographie Auskunft gab und das aktuelle Filmgeschehen sowie die Arbeit der DEFA-Stiftung vorstellte. Mit dem StiftungsjournalLeuchtkraft existiert seit 2018 wieder eine jährlich erscheinende Publikation, die Essays von Forschenden und Filmschaffenden zum DEFA-Filmerbe zusammenstellt. Das Journal ist über die Website der Stiftung abrufbar.

In Zusammenarbeit mit demSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag erschien Ende 2017 eine erweiterte Ausgabe vonDas große Lexikon der DEFA-Spielfilme.

Partnerorganisationen

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Die Stiftung ist Mitglied imBundesverband Deutscher Stiftungen und kooperiert mit unterschiedlichen Institutionen. DasFilmarchiv des Bundesarchivs verwahrt die filmischen Ausgangsmaterialien der DEFA-Produktionen. DieDeutsche Kinemathek vergibt Lizenzen fürKinovorführungen von DEFA-Filmen.

Das UnternehmenIcestorm Entertainment war bis zur Insolvenz im Sommer 2022 exklusiver Verwerter des DEFA-Filmbestands aufDVD,Blu-ray und anderen Trägermedien, sowie fürFernsehen- undVideo-on-Demand-Angebote. Seit 2023 übernimmt die neugegründete GesellschaftDEFA-Distribution GmbH diese Aufgabe. DVD-Editionen erscheinen beiAbsolut Medien sowie in den Editionen Filmjuwelen undFilmmuseum.

Progress ist Auswerter des DEFA-Filmerbes im Bereich Klammerteilverwertung. Seit April 2019 wird auf der Recherche-Plattformprogress.film das DEFA-Filmerbe sukzessiv für Sichtungszwecke international zugänglich und lizenzierbar gemacht.[18]

DieDEFA Film Library an derUniversity of Massachusetts Amherst ist das einzige Forschungszentrum außerhalb Deutschlands, das sich mit einem breiten Spektrum des DDR-Kinos auseinandersetzt.

DieFriedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ist als Schwester-Stiftung enger Partner der DEFA-Stiftung.[19]

Literatur

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  • Stefanie Eckert & Philip Zengel:Eine kleine Geschichte der DEFA-Stiftung. Ein unvollständiger Rückblick auf 25 Jahre Stiftungsarbeit. In: Leuchtkraft – Journal der DEFA-Stiftung, Onlineveröffentlichung 2023, abrufbar alsPDF (S. 4–17) von DEFA-Stiftung, zuletzt abgerufen am 10. Dezember 2024.

Weblinks

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Commons: DEFA-Stiftung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Stefanie Eckert wird neuer Vorstand der DEFA-Stiftung. (PDF) DEFA-Stiftung, 16. Dezember 2020, abgerufen am 1. Juli 2020. 
  2. Katrin Schlösser zur Stiftungsratsvorsitzenden der DEFA-Stiftung gewählt. (PDF) DEFA-Stiftung, 9. Mai 2019, abgerufen am 9. Mai 2019. 
  3. Stiftungsrat. DEFA-Stiftung, abgerufen am 9. Mai 2019. 
  4. DEFA-Produktionen. DEFA-Stiftung, abgerufen am 21. März 2023. 
  5. Filmsuche. DEFA-Stiftung, abgerufen am 9. Februar 2020. 
  6. Videoarchive. DEFA-Stiftung, abgerufen am 21. März 2023. 
  7. Digitalisierung. DEFA-Stiftung, abgerufen am 30. März 2020. 
  8. Liste digitalisierter DEFA-Filme. DEFA-Stiftung, abgerufen am 30. März 2020. 
  9. Die DEFA-Stiftung übergibt 100 DCPs an den Kinoverleih der Deutschen Kinemathek. (PDF) DEFA-Stiftung, 16. Oktober 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2015; abgerufen am 12. April 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.defa-stiftung.de 
  10. DEFA-Stiftung übergibt 500. DCP an den Verleih. (PDF) DEFA-Stiftung, 15. August 2019, abgerufen am 30. März 2020. 
  11. Förderer der Digitialsierungsprojekte zum DEFA-Film. DEFA-Stiftung, abgerufen am 30. März 2020. 
  12. DEFA Filme jetzt im Smart TV empfangen. DEFA Distribution GmbH, abgerufen am 15. Januar 2024. 
  13. Rakuten TV. Abgerufen am 15. Januar 2024. 
  14. Der DEFA-Stiftung geht das Geld aus. Frankfurter Rundschau, 16. Dezember 2013, abgerufen am 30. März 2015. 
  15. Förderentscheidungen. DEFA-Stiftung, abgerufen am 4. Mai 2020. 
  16. Preise der DEFA-Stiftung. DEFA-Stiftung, abgerufen am 30. März 2020. 
  17. Förderpreise der DEFA-Stiftung. DEFA-Stiftung, abgerufen am 30. März 2020. 
  18. progress.film: PROGRESS. Abgerufen am 13. Januar 2021. 
  19. Porträt der DEFA-Stiftung. DEFA-Stiftung, abgerufen am 24. Mai 2021. 
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=DEFA-Stiftung&oldid=262612437
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