| DB Privat- und Firmenkundenbank AG | |
|---|---|
| Staat | Deutschland |
| Sitz | Frankfurt am Main |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Bankleitzahl | 380 707 24[1] |
| BIC | DEUT DEDB XXX[1] |
| Gründung | 9. März 1995[2] |
| Auflösung | 15. Mai 2020 |
| Website | www.deutsche-bank.de |
| Leitung | |
| Vorstand | Manfred Knof (Vors.)[3] |
| Aufsichtsrat | Karl von Rohr (Vors.)[3] |
DieDB Privat- und Firmenkundenbank AG (DB PFK) war eine hundertprozentigeTochtergesellschaft derDeutsche Bank AG und wickelte in Deutschland das Filialgeschäft unter den MarkenDeutsche Bank undPostbank sowie die NiederlassungDSL Bank ab. Am 15. Mai 2020 wurde die Verschmelzung auf die Muttergesellschaft im Handelsregister eingetragen.[5]
Ab 17. September 1995 bot dieBank 24 Aktiengesellschaft, gestartet alsDirektbanktochter der Deutschen Bank mitBankleitzahl 380 707 24 undBIC DEUTDEDB, Dienstleistungen zu einer eingeschränkten Produktpalette per Telefon und Internet an. Zunächst lag der Sitz inBonn, ab 1999 inFrankfurt am Main. Auch wenn sich das Direktgeschäft besser entwickelte als erwartet, sah die Strategie der Bank Ende der 1990er Jahre eine Fokussierung auf das Vermögens-, Unternehmens- und Investmentgeschäft vor, insbesondere, da das Filialgeschäft als zu wenig ertragreich angesehen wurde.
Am 1. September 1999 gliederte die Deutsche Bank AG den Privatkunden- und Filialbereich aus und überführte ihn in die Bank 24, die gleichzeitig inDeutsche Bank 24 Aktiengesellschaft umfirmiert wurde und nun 6,8 Millionen Kunden betreute. Während die vermögenden Privatkunden von der Ausgliederung ausgenommen waren, wurden die Filialen in Deutsche Bank 24 umgezeichnet. Neben der Möglichkeit, die neue Gesellschaft an der Börse teilweise oder komplett zu veräußern, suchte man einen Partner und glaubte, diesen in derDresdner Bank gefunden zu haben, die eine ähnliche Strategie verfolgte. Die Fusion kam jedoch letztendlich nicht zustande. Erster Vorstandssprecher der DB24 warHerbert Walter, als späterer Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank an den Fusionsplänen beider Institute beteiligt. NachdemJosef Ackermann seit Mai 2002 den Vorstand der Konzernmutter geführt hatte, kam es zu einem Strategiewechsel, da sich der Privatkundenbereich inzwischen zu einem lukrativen Geschäftsfeld entwickelt hatte.
Um den Geschäftskundenbereich erweitert, firmierte die DB24 ab 1. Oktober 2002 alsDeutsche Bank Privat- und Geschäftskunden Aktiengesellschaft, unter deren Dach auch das Private Banking sowie der Online-Brokermaxblue zusammengeführt wurden. Seit diesem Zeitpunkt hat das Unternehmen einenBeherrschungs- undGewinnabführungsvertrag mit der Konzernmutter abgeschlossen.
Die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden führte keine Auslandsfilialen oder -töchter. Die Aktivitäten im Geschäftsfeld Privat- und Geschäftskunden im Ausland werden über (Auslands-)Filialen oder Tochtergesellschaften der Deutschen Bank abgewickelt.[6]
Am 25. Mai 2018 wurde dieDeutsche Postbank AG auf die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG verschmolzen.
Direkt nach derVerschmelzung mit der Deutschen Postbank AG wurde die Gesellschaft umfirmiert inDB Privat- und Firmenkundenbank AG.DSL Bank undPostbank sind seit 25. Mai 2018 rechtlichZweigniederlassungen[7][8] undMarken der DB Privat- und Firmenkundenbank. Zum 1. Juli 2019 startete die DB Privat- und Firmenkundenbank ein weiteres Angebot,Fyrst (EigenschreibweiseFYRST), mitGirokonten fürfreie Berufe undSelbstständige.[9]
Am 15. Mai 2020 wurde die Verschmelzung auf die Deutsche Bank AG im Handelsregister eingetragen. Mit der Verschmelzung sind insbesondere Kosteneinsparungen beabsichtigt.[5]
Die DB Privat- und Firmenkundenbank AG mit Sitz in Frankfurt am Main bildete einen Teilkonzern des Deutsche-Bank-Konzerns und unterhielt folgende Zweigniederlassungen:
DieBHW Bausparkasse AG mit Sitz in Hameln war eine wesentliche Tochtergesellschaft der DB PFK AG.[4]
Vorstandssprecher
Vorstandsvorsitzende
50.115218.64182Koordinaten:50° 6′ 54,8″ N,8° 38′ 30,6″ O