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Düsseldorfer Malerschule

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Der Schadow-Kreis (Die Familie Bendemann und ihre Freunde), Gemeinschaftsarbeit vonEduard Bendemann (Zweiter oben links),Theodor Hildebrandt (Dritter oben links),Julius Hübner (unten rechts),Wilhelm von Schadow (rechts oben) undKarl Ferdinand Sohn (Erster oben links), 1830 in Rom begonnen, 1831 in Düsseldorf beendet[1] – Der Künstlerkreis um Schadow gilt als Ursprung der Düsseldorfer Malerschule.
Die alte Akademie in Düsseldorf vonAndreas Achenbach, 1831 – Bis zum Brand der Akademie im Jahr 1872, dem in den Jahren 1875 bis 1879 ein Neubau derKunstakademie Düsseldorf folgte, waren dasDüsseldorfer Schloss und dessenGaleriegebäude das Zentrum der künstlerischen Ausbildung in Düsseldorf.
Wilhelm von Schadow, 1860,Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen – Schüler und Schwager Eduard Bendemann symbolisierte in diesem Bildnis die von Schadow begründete Malerschule durch ein Wandrelief mit der Allegorie einesGenius, der einenBaum pflanzt.

Der BegriffDüsseldorfer Malerschule, auchDüsseldorfer Schule, bezeichnet dassoziale undkreative Milieu sowie dieBildende Kunst einer Gruppe vonMalern, die vor allem im 19. Jahrhundert – etwa von 1819 bis 1918[2] – an derKöniglich-Preußischen Kunstakademie inDüsseldorf ausgebildet wurden, dort gelehrt, von Lehrern der Kunstakademie Privatunterricht genommen oder im nahen Umfeld der Kunstakademie gewirkt haben.

In den Jahren 1828 bis 1837 wurde der Begriff vonRomeo Maurenbrecher,August Hagen,Atanazy Raczyński,Friedrich von Uechtritz undAnton Fahne etabliert.[3][4][5][6] Von der weiterenkunsthistorischen Forschung wurde er übernommen und näher charakterisiert. Hinsichtlich eines zeitlichen Rahmens wird die durchIrene Markowitz angesetzte Periode von 1819, dem Jahr der preußischen Neugründung der Düsseldorfer Akademie, durch das „Lange 19. Jahrhundert“ bis zum Ende desErsten Weltkriegs im Jahr 1918 allgemein zugrunde gelegt. Die Künstler nutzten den Begriff alsDachmarke für die Vermarktung der Bilder, die Händler bis heute.[7] Die DüsseldorferMalerschule entwickelte sich zu einem ortsunabhängigen Phänomen[8] und war nicht auf einen einheitlichen Stil beschränkt. Ihr werden rund 4000 Künstler zugeordnet.

Stammbaum der Düsseldorfer Malerschule, 1880,Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf

Die ersten Akademiedirektoren,Peter von Cornelius, besonders aberWilhelm von Schadow, prägten die anfänglichengere Ausrichtung der Lehranstalt im Sinne derNazarenerbewegung und desKlassizismus. Die Themen, die sie nach derklassischen Genrehierarchie ordneten, umfassten die der Mythologie, des Christentums, wichtige historische Themen sowie dieLandschaftsmalerei. In jener Zeit, die kulturgeschichtlich auch alsBiedermeier bezeichnet wird, machte sich die Strömung derRomantik in Deutschland breit und hielt ihren Einzug in der Akademie. Als ihr Markenzeichen identifizierten Kunstkritiker schon bald eine „Seelenmalerei“, einen typischen Hang zurElegie und zur Darstellung derPsyche. Unter dem Einfluss desVormärz erweiterte sich das Programm der Akademie und ihres künstlerischen Umfeldes in der Breite zeitgenössischer Strömungen, so dass auch einerrealistischen,gesellschaftskritischen Kunstauffassung sowie der Landschafts- undGenremalerei mehr Raum und Geltung zukamen. Unter den Bildthemen und Stilen der Malerschule sind Historienmalerei, Landschaft, Genre und Stillleben in allen Facetten vertreten, die in derbürgerlich bestimmten Kunst des 19. Jahrhunderts eine Rolle gespielt haben.[9]Durch Rezensionen, Veröffentlichungen und Ausstellungen, durch die Verbreitung der Werke über den internationalen Kunstmarkt, insbesondere nach London, Amsterdam, Brüssel, Paris, Chicago und New York, durch Reisen, weitverzweigte freundschaftliche und familiäre Verbindungen sowie durch die teilweise globalen schulischen und beruflichen Karrieren ihrer Protagonisten strahlte das Schaffen der Düsseldorfer Malerschule weit aus, vor allem im Zeitraum zwischen 1830 und 1870, durchaus aber auch in späteren Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts. Weltweit gaben die in Düsseldorf geschulten Maler ihre künstlerischen Techniken, Haltungen, Lehrmethoden, Sujets, Topoi und Diskurse weiter, in anderenKunstakademien und in den aufkommendenKünstlerkolonien. Insbesondere die Düsseldorfer Historien-, Landschafts- und Genremalerei war viele Jahre führend und stilbildend.[10] Die internationale Reputation der Düsseldorfer Malerschule unter künstlerischen Bildungsstätten Deutschlands wurde erst wieder durch dasBauhaus übertroffen.[11] In der Zeit ihrer frühen und größten Blüte vom Ende der 1820er bis zum Ende der 1830er Jahre lag die Düsseldorfer Malerschule nachEkkehard Mai mit der Malerei inParis fast gleichauf, in ihrer fortschrittlichen Historienmalerei noch vor den KunstzentrenAntwerpen undMünchen.[12]

Geschichte

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Doppelbildnis der Prinzen Friedrich von Preußen und Wilhelm zu Solms-Braunfels in Kürassieruniformen von Wilhelm von Schadow, 1830 – Prinz Friedrich war als Divisionskommandeur der höchste Vertreter des preußischen Königshauses in Düsseldorf. Wie seine Gattin galt er als äußerst kunstinteressiert. Seine Mittelalterbegeisterung machte ihn zu einem Anhänger derRitter-,Burgen- undRheinromantik des 19. Jahrhunderts. Er fungierte als Schirmherr des kulturellen Lebens der Stadt und der Rheinprovinz.

Am 9. März 1819 wurde dieDüsseldorfer Kunstakademie, die in der Zeit derKoalitionskriege und desGroßherzogtums Berg einen deutlichen Niedergang erlebt hatte, durch KönigFriedrich Wilhelm III. alsKöniglich Preußische Akademie neu gegründet. Diese Maßnahme war nicht nur als ein bloßer Akt preußischer Kunstpflege und Bildungspolitik gedacht, sondern wurde als eine der primäridentitäts- undinnenpolitisch motivierten Maßnahmen zur Befriedigung desrheinischenBürgertums gegenüber der preußischen Krone veranlasst.[13] Ein Großteil derRheinlande waren als Folge desWiener Kongresses 1815 nachPreußen eingegliedert worden. Unter deren überwiegend katholischer, demokratisch gesinnter Bevölkerung, deren wirtschaftsbürgerlich geprägte Führungsschicht im neuen, nunmehr auch im Westen Deutschlands verankerten Staat selbstbewusst auftrat, weil es zu dessen Steueraufkommen so stark wie keine andere Provinz beitrug, hatte sich das Gefühl breit gemacht, „Musspreußen“ zu sein. Das ferne Berlin entschloss sich daher, diesem Problem durch ein Bündel kultur- und bildungspolitischer Maßnahmen zu begegnen, insbesondere im Bereich der Hochschulpolitik durch die Gründung von Hochschulen und Universitäten. So ebneten die Leiter der neugegründeten Akademie,Peter von Cornelius, Direktor zwischen 1819 und 1824, und vor allem sein Nachfolger,Wilhelm von Schadow, Direktor von 1826 bis 1859, den Weg zu einer national führenden und international beachteten Kunsthochschule, die auch auf junge Künstler aus dem Ausland eine große Anziehungskraft ausübte. Hierin gefördert wurde die Akademie durch den 1829 gegründetenKunstverein für die Rheinlande und Westfalen, an dessen Gründung neben Schadow auchKarl Josef Ignatz Mosler, Akademiesekretär und Lehrer für Kunstgeschichte, maßgeblich beteiligt war und der durch Ausstellungen und Verlosungen die Öffentlichkeit an die Kunst heranführte.Grundlage des „Siegeszugs der Düsseldorfer Malerschule“[14] war nicht zuletzt derKunstmarkt, der durch die rege Nachfrage des aufstrebendenrheinischen undwestfälischenWirtschaftsbürgertums wesentlich getragen wurde. Die Gründung einesStädtischen Galerievereins, der sich 1846 den Aufbau einer öffentlichen Kunstsammlung aus Gemälden zeitgenössischer Düsseldorfer Malerei auf die Fahnen schrieb, und spektakuläre Kunstkäufe des Hochadels, aber auch privateKunstgalerien wie die Ausstellungen vonJulius Buddeus,Eduard Schulte,Bismeyer & Kraus,Paffrath,Boisserée und derAmerican Art-Union, diePermanente Elberfeld-Barmer Kunstausstellung oderJohann Gottfried BökersDüsseldorf Gallery, die ab den 1830er Jahren in Düsseldorf, Elberfeld, Köln, Berlin und New York gegründet wurden, sorgten für einen ständigen Absatz und trugen den Ruf der Düsseldorfer Malerschule in die Welt hinaus.[15] In Düsseldorf selbst bildete sich ab ca. 1835 – besonders entlang derAlleestraße und derRatinger Straße – das erste Galerienviertel des Rheinlands. Weitere Ausstellungsgebäude wie die von 1878 bis 1881 errichteteDüsseldorfer Kunsthalle unterstützten eine öffentlichkeitswirksame Präsentation der Bilder. Verfahren der Vervielfältigung überHolz- undKupferstich sowieLithografie schufen für die Maler weitere Absatzmöglichkeiten. Besondere Wirkungen gingen in diesem Zusammenhang von dem 1841 gegründetenVerein zur Verbreitung religiöser Bilder aus, derspätnazarenisch geprägteAndachtsbilder von Düsseldorfer Stechern, die vonJoseph von Keller geschult worden waren, weltweit vertrieb. Im Zuge des aufstrebenden Kunsthandels und Medienbetriebs und der damit steigenden Nachfrage nach Kunstdrucken und Illustrationen spezialisierten sich auf die Reproduktionsgrafik eine Reihe Düsseldorfer Betriebe, etwa die Kupferdruckerei Schulgen-Bettendorf vonAugust Wilhelm Schulgen, die Anstalt vonRichard Brend’amour oder die FirmaArnz & Comp., späterElkan & Comp. Die Dichte des druckgrafischen Gewerbes war in der Mitte des Jahrhunderts so hoch, dass Joseph von Keller 1859 an den MalerJulius Hübner schrieb: „Außer in Paris möchte wohl kaum ein Ort sein, an dem so viele Kupferstecher zusammenwohnen wie in Düsseldorf.“[16][17]

Die trauernden Juden im Exil vonEduard Bendemann, 1832 – Dieses biblische Motiv Bendemanns feierte zunächst große Erfolge, ehe es als typisches Beispiel für das „brütende Sentiment“ der Düsseldorfer Schule in die Kritik geriet.
Atelierszene, 1836 – In diesem satirischen Gruppenbildnis, das Studenten bei der Analyse einer Figurenpose in einem chaotisch anmutenden Atelier der Kunstakademie zeigt, nahmJohann Peter Hasenclever den hehren Idealismus und das „brütende Sentiment“ des DüsseldorferAkademismus auf die Schippe, insbesondere die Theatralik der im gleichen Jahr vonCarl Friedrich Lessing gemaltenHussitenpredigt.
Zug der Düsseldorfer Künstler,Karikatur vonAndreas Achenbach, 1837
Die Bilderschau der Düsseldorfer Künstler im Galeriesaal vonFriedrich Boser, 1844
Das Vogelschießen der Düsseldorfer Künstler im Grafenberger Wald von Friedrich Boser, 1844

Ein bedeutender Förderer und früher Sammler der Düsseldorfer Maler war der Berliner BankierJoachim Heinrich Wilhelm Wagener, aus dessen Schenkung 1861 der entscheidende Impuls zur Gründung derBerliner Nationalgalerie hervorging. 1844 hatte der private SammlerPierre Louis Ravené mit einem bedeutenden Anteil an Bildern der Düsseldorfer Malerschuledie erste öffentlich zugängliche Kunstsammlung Berlins eröffnet.[18] Zur Jahrhundertwende baute der Galerist und SammlerAlfred Flechtheim seine Kollektion und seinen Kunsthandel zunächst mit Werken der Düsseldorfer Malerschule auf.[19] Eine andere Galerie an der DüsseldorferKönigsallee, die die Düsseldorfer Malerschule bis in die 1930er Jahre führte und die Spitzen der Gesellschaft zu ihren Kunden zählte, war die 1913 gegründete Kunsthandlung von Julius undMax Stern. Zeitgenössische Veröffentlichungen vonMoritz Blanckarts,Ludwig Bund,Carl Gustav Carus,Anton Fahne,Ernst Förster,Hippolyte Fortoul,[20]Wilhelm Füssli,August Hagen,[21]Georg Wilhelm Friedrich Hegel,[22]Heinrich Heine,Mary Botham Howitt,Wilhelm von Humboldt,[23]Carl Leberecht Immermann,Adolph Kohut,Wolfgang Müller von Königswinter,Adolf Kröner,[24]Franz Kugler,Romeo Maurenbrecher,Hermann Püttmann,Atanazy Raczyński,[25]Adolf Rosenberg,[26]Karl Schnaase,Johann Josef Scotti,Carl Seidel,Karl Leopold Strauven,Ernst Heinrich Toelken,Friedrich von Uechtritz,Friedrich Theodor Vischer,[27] Johann Ferdinand Wilhelmi[28] undKarl Woermann,[29] später auchRichard Muther,[30]Paul Clemen,Walter Cohen undFriedrich Schaarschmidt, machten die Malerschule dem Bildungsbürgertum bekannt. Der erste Kritiker, der die Düsseldorfer Maler, ihr Milieu und ihre Kunst alsMalerschule auffasste, war 1828 der Jurist Romeo Maurenbrecher. Bei der weltweit beachteten KunstausstellungSalon de Paris des Jahres 1864 bemerkte der französische KritikerAmédée Cantaloube: „An allen Ecken und Enden werden Sie Werke der Düsseldorfer Malerschule finden.“[31]

Das von Schadow entwickelte, vielerorts nachgeahmte Lehrkonzept der Akademie, das den Lehrbetrieb als eine sozial eng vernetzte, hierarchisch gegliederte Künstlergemeinschaft aus Direktor, Lehrern und Hilfslehrern,Meisterschülern und einfachen Schülern auffasste, wies derHistorienmalerei den höchsten Rang unter den Fächern zu. Es folgten die Bildnis- (d. h. dieAkt- undPorträt-), dieGenre- und schließlich dieLandschaftsmalerei. Die Genremalerei der Düsseldorfer Schule erfuhr Ende der 1820er Jahre durch den BerlinerEduard Pistorius, der sich an dieholländische Malerei des 17. Jahrhunderts anlehnte, entscheidende Anregungen.[32] Erst spät wurde durchJohann Wilhelm Preyer dieStilllebenmalerei als eigenständiges Fach begründet. Zusätzlich wurdenAnatomie,Architektur undKupferstich gelehrt. 1854 wurde eine Professur fürBildhauerei eingerichtet. 1868 kam ein Lehrstuhl für Kunstwissenschaften hinzu. Erst 1874 wurde für die Genremalerei eineMeisterklasse eröffnet undWilhelm Sohn zum ersten Professor für Genremalerei an der Düsseldorfer Akademie benannt. Ab 1903 bot ein nach Münchner Vorbild eingerichtetes Freiluftatelier derTiermalerei optimierte Lehrbedingungen.

Außerhalb des offiziellen Lehrbetriebs der Düsseldorfer Akademie gaben die Lehrkräfte Privatunterricht. Dieser ermöglichte es im 19. Jahrhundert unter anderem rund 500Künstlerinnen, sich auf akademischem Niveau ausbilden zu lassen. Ein Forschungsprojekt, das 2021 am Kunstpalast initiiert wurde, suchte nach den Spuren der zwischen 1819 und 1919 in Düsseldorf tätigen Künstlerinnen. Viele dieser Frauen nahmen Privatunterricht, studierten an der Kunstgewerbeschule oder arbeiteten selbstständig. Einige waren in internationalen Ausstellungen vertreten, erhielten Preise und Stipendien und ihre Werke wurden von wichtigen Sammlungen erworben. Die von September 2025 bis Februar 2026 laufende Ausstellung im Kunstpalast „Künstlerinnen! vonMonjé bisMünter“ ist das Ergebnis intensiver Grundlagenforschung und bringt 100 Jahreweibliches Kunstschaffen in Düsseldorf mit über 30 Künstlerinnen zurück an das Licht der Öffentlichkeit.[33][34]

Bereits ab Mitte der 1830er Jahre traten Differenzen zwischen den Künstlern und Kunstrichtungen auf, die schließlich zum Rückzug Wilhelm von Schadows und zu einer gewissen Spaltung und Diversifizierung des Instituts führte. Die Gründe für die Differenzen waren unterschiedlicher Art. Zum einen ließ sich Schadows Gedanke einer von gleichen Idealen beseelten,homogenen Vereinigung von Künstlern kaum aufrechterhalten. Dieser imPietismus wurzelnde Gedanke war besonders vomdeutschrömischenLukasbund, dem Cornelius und Schadow angehört hatten, hochgehalten worden. Zum anderen fühlten sich die neupreußischen Schüler aus der Rheinprovinz und aus Westfalen gegenüber denaltpreußischen „Ostländern“ benachteiligt, etwa bei der Besetzung akademischer Ämter, bei Stipendien und bei dem Ankauf von Bildern.[35][36] Einige von ihnen verließen daraufhin Düsseldorf.[37] Und schließlich führten die vielschichtigen Veränderungen in der Zeit desVormärz, die sich im sozialen und kulturellen LebenPreußens und seiner Nachbarländer niederschlugen, zu einer von Schadow ungern gesehenen Schwerpunktverlagerung von dernazarenischen Kunst hin zurbiedermeierlichen undspätromantischenLandschafts- undGenremalerei.

Einen thematischen Schwerpunkt bildete dieHistorienmalerei, als deren Düsseldorfer Exponenten neben den Direktoren Cornelius und Schadow etwa die MalerAlfred Rethel,Hermann Stilke,Heinrich Mücke,Carl Friedrich Lessing,Emanuel Leutze,Johann Peter Theodor Janssen,Wilhelm Camphausen,Heinrich von Rustige undHermann Wislicenus hervortraten. Die jungen Künstler der Landschaftsklasse unterJohann Wilhelm Schirmer orientierten sich anniederländischen Künstlern wieJacob Isaacksz. van Ruisdael oderAllart van Everdingen, im Gegensatz zu dem auf italienische Vorbilder ausgerichteten Kreis um Schadow. Gemeinsam mit dem Romantiker Carl Friedrich Lessing lehrte Schirmer die Landschaftsmalerei in und „vor der Natur“, diePleinairmalerei. Häufig gewählte Sujets waren die Landschaften, Geschichten und Mythen des Nieder- und Mittelrheins, die inromantischenStimmungen dargestellt wurden. Zum Teil sind diese Werke, etwa die AquarelleCaspar Scheurens von derBurg Stolzenfels, dem Bereich derRheinromantik zuzuordnen.[38] AlsEifelmaler erschlossen sie ab dem Ende der 1820er Jahre künstlerisch den gebirgigen Landschaftsraum zwischen Rhein, Mosel, Ardennen und Niederrhein. Ausgeprägt war außerdem dieItaliensehnsucht der Düsseldorfer Maler, etwa beiAlbert Flamm oderEduard Kaempffer. Es entstanden ferner Bilder, die von einem früh aufkommendenRealismus zeugen, weil alltägliche Bildthemen ausgesucht und sachlich-natürlich dargestellt wurden. Die Künstler der Genreklasse beschäftigten sich unter anderem mit Themensozialer Problematik, bezogen politisch Stellung zu den gesellschaftlichen Veränderungen und der wirtschaftlichen Rezession der1840er Jahre, auch mit den Mitteln der Ironie und der Parodie, wie es besonders einige Werke vonAdolph Schroedter undJohann Peter Hasenclever zeigen. Auch im Genrefach fanden sie Vorbilder bei Alten Meistern derniederländischen Malerei des Goldenen Zeitalters, jedoch außerdem bei dem schottischen ZeitgenossenDavid Wilkie. Dessen einfachen, humoristischen und psychologisierenden Erzählstil, wie er beispielhaft in derTestamentseröffnung (1820) zum Ausdruck kommt, ahmten sie nach. Narrativ, detailreich und humorvoll dargestellte Szenen aus dem Alltagsleben wurden so zum Markenzeichen der Düsseldorfer Genremalerei.

Früheimpressionistische Malweisen, die den Malern die Möglichkeit gaben, unterschiedlichste Stimmungen hervorzurufen und dramatische Lichteffekte einzufangen, lösten zunehmend die Feinmalerei Schadowscher Lehre ab. Die Gegensätze innerhalb der Düsseldorfer Malerschule verstärkten sich so. Neben dem Kreis von Schadow, der von ihm und seinen Meisterschülern gebildet wurde, gruppierten sich – auch aus Gründen der Raumnot der Akademie – weitere Kreise, zum Teil als private, freie Ateliergemeinschaften. Die neuen Gemeinschaften, die sich zusehends voneinander lösten, gaben sich scherzhafte Namen: „Neu-Bethlehem“ oder „Jerusalem“ für die Historienmaler, „Alhambra“ für die Landschaftsmaler und „Sibirien“ für die Genremaler. Zwar versuchte der imRevolutionsjahr 1848 gegründete Künstlerverein „Malkasten“, den Zusammenhalt der Künstlerschaft wieder zu festigen, doch die Spannungen in der Akademie waren schließlich so groß, dass Schadow 1859 resigniert aufgab.

Brautfahrt auf dem Hardangerfjord, Gemälde vonHans Gude undAdolph Tidemand, 1848, ein Hauptwerk dernorwegischen Nationalromantik

Die 1840er bis 1860er Jahre der Düsseldorfer Malerschule waren durch einen bemerkenswerten Zulauf von ausländischen Schülern gekennzeichnet, und der Bekanntheitsgrad der Schule machte die Düsseldorfer Kunstwerke der einheimischen und der zugewanderten Künstler zu einem beliebten Exportartikel. Intensive Verflechtungen bestanden zu Künstlern aus den Vereinigten Staaten,[39][40] insbesondere zu Malern derHudson River School,[41] sowie mit den Milieus romantischer Maler aus Skandinavien, den baltischen Ländern und Russland.[42][43]

Festzug der Düsseldorfer Künstler zurFahnenburg, Illustration von 1863[44]
Das Künstlerfest im Malkasten zu Düsseldorf zu Ehren des Kaiserpaars am 6. September 1877, kolorierter Holzstich zu einer Zeichnung vonCarl Maria Seyppel, 1877
Heitere Runde imMalkasten vonWilhelm Schreuer, um 1900

Früh hatten die Küste, die Kultur und die BevölkerungHollands auf deutsche Maler der Düsseldorfer Schule eine große Anziehungskraft ausgeübt. Neben Museumsbesuchen wurden die ruhige holländische Landschaft und die Nordseeküste einer recht erschwinglichen Studienreise unterzogen. Die Industrialisierung war dort noch nicht so weit fortgeschritten, viel Ursprüngliches und eine romantische Landschaft waren zu entdecken, denn Holland war seit dem 17. Jahrhundert ein nahezu unberührter Landstrich, mit pittoresken Windmühlen und einer malerischen Dünenküste, etwa die vonScheveningen, wo sich das Fischerleben immer noch auf dem Strand abgespielte.[45] Bereits im Jahre 1844 zeigteRudolf Jordan Motive aus Holland.[46] Zwischen niederländischen Künstlern und Düsseldorfer Malern kam es bald zu fachlichen und freundschaftlichen Kontakten, etwa während gemeinsamer Zeiten, die an den begehrten Motiven vonEgmond aan Zee,Katwijk und Scheveningen verbracht wurden.

Der Ruf der Düsseldorfer Schule zog in umgekehrter Richtung viele niederländische Maler an. Der Rhein und dieRheinromantik mit ihrer Motivvielfalt trugen wesentlich dazu bei. Studienreisen dorthin unternahmen niederländische Maler wieWijnand Nuijen,Antonie Waldorp undCharles Rochussen. Auch Maler derHaager Schule, ihrer Vorläufer und Parallelströmungen zog die Rheinstadt an, so bereits 1835Johannes Bosboom.Jozef Israëls verwendete sein erstes durch Bilderverkauf Verdientes dazu, um dort zu lernen. Im Jahre 1865, also zur Hochzeit derSchule von Barbizon, kamen auch die beiden MalerPhilip Sadée undJulius van de Sande Bakhuyzen nach Düsseldorf, weil der internationale Ruf der Akademie als Lehrstätte für Historien- und Landschaftsmalerei sie angezogen hatte. Die GebrüderJacob Maris undMatthijs Maris reisten den Rhein entlang mit Zwischenstationen in Köln und Mannheim bis in die Schweiz. Der rauen und zugleich romantischen Atmosphäre des Rheins konnten auchWillem Maris undBernard Blommers nicht widerstehen. Denn für Studien und diespätromantische Malerei war die damals kaum zersiedelte und technisch nur wenig überformte Rheinlandschaft geradezu ideal. Man konnte entlang des touristisch bereits erschlossenen Stromes und in seinen Seitentälern von Gasthof zu Gasthof wandern. Größere Entfernungen waren bequem auf Schiffen zurückzulegen. Im Jahre 1839 wurde der Rhein vonJohannes-Warnardus Bilders bereist. Einer der letzten niederländischen Maler in Düsseldorf warLudolph Berkemeier, der nach seinem dortigen Studium nach Weimar ging, um an derGroßherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar seine Ausbildung unter dem LandschaftsmalerTheodor Joseph Hagen fortzusetzen. Hagen selbst hatte ebenfalls in Düsseldorf studiert.

Eng verflochten waren die Maler der Düsseldorfer Schule mit dem kulturellen und politischen Leben Düsseldorfs und derRheinlande. Sie bereicherten das Bühnenbild des Düsseldorfer Theaters, das in den 1830er Jahren durch dieImmermann’sche Musterbühne eine Hochblüte erfuhr. Sie sangen in den Chören, sie gestalteten Feste und Aufführungen.[47][48] Sie beteiligten sich rege amDüsseldorfer Karneval und richteten in diesem Rahmen als jährlichen Maskenball dieMalkasten-Redoute aus. Berühmt für ihre eindrucksvollen Künstlerfeste, die sie imMalkasten-Haus, imMalkastenpark, an derFahnenburg und anderen Orten als spartenübergreifende künstlerische Vergnügungsveranstaltungen verwirklicht hatten, erhielten sie den Auftrag, denHistorischer Festzug von 1880, mit dem die Vollendung desKölner Doms gefeiert wurde, zu gestalten. Bekanntheit erlangten dieTableaux vivants, „lebende Bilder“, die Düsseldorfer Maler in ihrer besonderen Affinität zu literarischen und theatralischen Stoffen inszenierten.[49][50] Ihre ausgeprägte Fähigkeit, in gemeinsamer fachübergreifender ArbeitGesamtkunstwerke zu entwickeln, bewiesen sie etwa imKaiserfest des Künstlervereins Malkasten.Robert Reinick ließ Eindrücke seiner Düsseldorfer Zeit in die romantischen Dichtungen seinerLieder eines Malers mit Randzeichnungen seiner Freunde einfließen.Eduard Bendemann beteiligte sich an der Publikation,Robert Schumann vertonte sie später.[51] Einen engen künstlerischen und freundschaftlichen Austausch gab es zwischen Eduard Bendemann,Julius Hübner und dem KomponistenFelix Mendelssohn Bartholdy. Die Maler hatten zwischen 1829 und 1831 mit der „Casa Bendemann-Hübner“ an RomsPiazza del Popolo ein offenes, gastfreundliches Haus deutscher Italienreisender unterhalten, den Komponisten dort kennengelernt und 1833 anlässlich des Besuchs des preußischen KronprinzenFriedrich Wilhelm in Düsseldorf gemeinsam mit Mendelssohn imGaleriesaal der Akademie Teile von Händels OratoriumIsrael in Ägypten aufgeführt.[52]

Während derDeutschen Revolution 1848/49 engagierten sich viele Düsseldorfer Maler für die Anliegen einerdemokratischen Verfassung und einergroßdeutschen Einheit unter dem Dach einerkonstitutionellen Monarchie. Als Sinnbild dessen entwarf der MalerKarl Ferdinand Sohn die Monumentalskulptur einerGermania aus Holz, Leinwand und Pappe für dasFest der deutschen Einheit, das am 6. August 1848 von Bürgern, Künstlern und dem neugegründeten Düsseldorfer Turnverein auf dem DüsseldorferFriedrichsplatz ausgerichtet wurde.[53] Etliche Maler, etwaJohann Peter Hasenclever,Philipp Hoyoll,Carl Wilhelm Hübner,Wilhelm Kleinenbroich,Gustav Adolf Koettgen,George Caleb Bingham,Carl d’Unker,Richard Caton Woodville undChristian Ludwig Bokelmann, interessierten sich für damals aktuelle gesellschaftspolitische und soziale Fragen, die sie in ironischer, psychologisierender, realistischer und später auchnaturalistischer Weise darstellten. Einige unter ihnen hingenfrühsozialistischen undnationalistischen Idealen an. Kritik an den politischen Verhältnissen pointierte die während der Revolution vom Publizisten und HistorienmalerLorenz Clasen herausgegebene SatirezeitschriftDüsseldorfer Monathefte, zu der viele Düsseldorfer Maler Zeichnungen lieferten. Aber auchnationalromantisch fundierte und politischaffirmative Malerei kam aus Düsseldorf, etwa die zwischen 1877 und 1897 vonHermann Wislicenus geschaffenenWandbilder des Kaisersaals in Goslar.

1856 stellten Düsseldorfer Künstler rund ein Viertel der Teilnehmer eines Treffens, das zur Gründung derAllgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, des erstenBerufsverbandes bildender Künstler in Deutschland, führte. Der Künstlerverein „Malkasten“ hatte zu diesem Treffen nachBingen am Rhein eingeladen. In späteren Jahren unterstützten Düsseldorfer Maler den IndustriellenHeinrich Lueg dabei, internationale Industrie- und Gewerbeausstellungen auszustatten und zu organisieren.[54] Einen Anfang bildete die 1880 ausgerichteteGewerbe-Ausstellung für Rheinland, Westfalen und benachbarte Bezirke. Aus dieser Ausstellung ging derCentral-Gewerbe-Verein für Rheinland, Westfalen und benachbarte Bezirke hervor, der – ebenfalls durch das vielfältige Engagement Düsseldorfer Maler – der westdeutschenKunstgewerbebewegung bedeutende Impulse verlieh und zur Errichtung einesKunstgewerbemuseums Düsseldorf führte. ZurIndustrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf des Jahres 1902 wurde nach einer Idee der MalerFritz Roeber undGeorg Oeder die sogenannteGolzheimer Insel für Ausstellungszwecke entwickelt und für die Ausstellung der Künstler derKunstpalast erbaut,[55] aus welchem später dasMuseum Kunstpalast amEhrenhof hervorging. In ihren Beiträgen für das örtliche Kulturleben griffen die Düsseldorfer Maler häufig die Motive des Theaters, der Musik, der Literatur und des Brauchtums auf, um sie für ihre malerischen Aussagen zu nutzen.[56] Düsseldorfer Originale wiePeter Muckel oder Malerkollegen standen ihnen Modell.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts vollzog die Düsseldorfer Malerschule im Zuge einer zunehmenden Kommerzialisierung und eines steigenden Konkurrenzdrucks eine deutliche Wende zu marktgängigen Themen wie der anekdotisch-humorigen Genremalerei in gut verkäuflichen Wohnzimmerformaten. Dies trug ihr den Ruf des Qualitätsverfalls ein, für den der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen wegen seiner offensiven Vermarktungsstrategie verantwortlich gemacht wurde.[57] Ein bemerkenswerter Vertreter dieser kommerziellen Ausrichtung war der ab 1858 in Düsseldorf ansässige MalerOtto Erdmann, der fast ausschließlich Genrebilder imRokoko- bzw.Neorokoko-Stil schuf.[58]

Den Höhepunkt ihrer Reputation erklomm die Düsseldorfer Schule in den 1830er bis 1850er Jahren des 19. Jahrhunderts. Geschwächt durch Disruptionen, die nach derDeutschen Revolution das kulturelle Klima veränderten, und bedingt durch einen pädagogischen Paradigmenwechsel hin zumNaturalismus, wie er als neuer Trend auf derWeltausstellung Paris 1855 bereits deutlich wurde, verlor die Düsseldorfer Schule ihre einzigartige Stellung.[59]

Im Park der Villa Borghese vonOswald Achenbach, 1886

Nach derReichsgründung (1871) stieg die Bevölkerungszahl der Stadt Düsseldorf stark an. Die Hochkonjunktur bescherte der Stadt ein buntes und vielfältiges kulturelles Leben und die Akademie war nicht mehr der alleinige Mittelpunkt der Künstlerschaft. Viele Maler zogen von auswärts an den Rhein, um die Großstadt Düsseldorf als Zentrum des Kunstschaffens und des Kunstmarkts zu nutzen. Die Düsseldorfer Malerschule als künstlerisch homogene Einheit gab es längst nicht mehr.

Im Jahre 1872 übernahm der Deutsch-BalteEugène Dücker von Oswald Achenbach die Düsseldorfer Professur für Landschaftsmalerei. Durch ihn und seine Schüler erfolgte ein Aufbruch in die neue Ära, die die Kunsthistoriker auch als dieDücker-Linie bezeichnen.[60] Von den Motiven her wurde zusehends das Alltagsleben aufgegriffen. Wenn anfangs auch zaghaft, so folgte man dem Naturalismus[61] sowie dem Vor-Impressionismus bzw. der Haager Schule[62] in ihrer typischen Farbpalette. Eugène Dücker und seine Schüler, die sich von der traditionellen Auffassung der Landschaft in den 1870er Jahren abgewandt hatten, bahnten den Weg einer Neuorientierung und wirkten so noch weit in das 20. Jahrhundert.[63]

Ein wichtiger Einfluss auf die Düsseldorfer Malerschule kam seinerzeit vonMax Liebermann, den eine über dreißigjährige Freundschaft mitJozef Israëls verband, einem der vielen Väter der Haager Schule. Liebermann griff zunächst den Naturalismus auf mit der für die Haager Schule typischen Palette.[64] Dann trat die Wendung zum Vor-Impressionismus ein.[65][66][67]

Von Brüssel gingen Ende des 19. Jahrhunderts weitere Impulse auf Deutschland aus. Im Jahre 1884 hatte sich dieSociété des Vingt zusammengefunden. Ihr erklärtes Ziel war das Abschütteln desAkademismus, die Überwindung von traditionellen Maltechniken und Motiven. Die Erneuerer wollten das, was sie malten, selbst bestimmen. Dieser revolutionäre Funke griff auch auf Düsseldorf über. 1909 gründeten einige Maler der Landschaftsklasse,Julius Bretz,Max Clarenbach,August Deusser undWalter Ophey, unter dem Vorsitz des MäzensKarl Ernst Osthaus den „Sonderbund“, der versuchte, den Kontakt mit dem französischenImpressionismus zu vertiefen. In zwei Ausstellungen, 1909 und 1912, wurden französische Impressionisten undPostimpressionisten zum ersten Mal in Deutschland der breiten Öffentlichkeit vorgestellt, darunterVincent van Gogh,Paul Gauguin undPablo Picasso. DerErste Weltkrieg beendete dann fürs Erste nicht nur die Kontakte mit französischen Künstlern, sondern er bedeutete auch das Ende der Düsseldorfer Malerschule. In ihrer Endzeit galt das Schaffen der Düsseldorfer Malerschule weitgehend als Anwendung des Herkömmlichen.

Einrichtungen, die sich heute neben einzelnen Galerien des privaten Kunsthandels in besonderer Weise der Sammlung und Ausstellung der Düsseldorfer Malerschule widmen, sind dasMuseum Kunstpalast, dasStadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf, dieStiftung Sammlung Volmer und dieDr. Axe-Stiftung.

Kunstwerke (Auswahl)

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Künstler

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Hauptartikel:Liste von Malern der Düsseldorfer Malerschule

Zwischen 1819 und 1918 gehörten zur Düsseldorfer Malerschule etwa 4000 Künstler.[70] Als herausragende Künstler dieser Schule gelten, aufgelistet nach Genres:

Historienmalerei, religiöse, mythologische und allegorische Malerei

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Porträtmalerei

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Genremalerei

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Stilllebenmalerei

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Landschaftsmalerei

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Architektur- und Vedutenmalerei

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Militär- und Schlachtenmalerei

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Tier- und Jagdmaler

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Sammlungen

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Historische undKunstmuseen sowiePrivatsammlungen, die über bedeutende Werke der Düsseldorfer Malerschule verfügen, sind:

Ausstellungen

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Literatur

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  • Catalogue of Paintings by Artists of the Düsseldorf Academy of Fine Arts, Baker & Godwin, New York City 1855 (books.google.de); darin:Historical Sketch of the Dusseldorf School of Art, S. 3–6
  • The Dusseldorf School of Painting. In: Eliakim Littell, Robert S. Litell (Hrsg.):Littell’s Living Age. Volume C, Fourth Series, Volume XII (January, February, March 1869), Littell and Gay, Boston 1869, S. 299 (books.google.de)
  • Bettina Baumgärtel (Hrsg.):Die Düsseldorfer Malerschule 1819–1918. Ausstellungskatalog, 2 Bände, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011,ISBN 978-3-86568-702-9.
  • Martina Gödecke-Behnke:Das bürgerlicher Frauenporträt der Düsseldorfer Malerschule im Zeitraum von 1820 bis 1848. Eine kunstgeschichtliche und kulturhistorische Betrachtung anhand von zehn Beispielen, Dissertation 1982 an der Fakultät der Abteilung Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum, Verlag Dr. Bernd Kretschmer, St. Augustin 1983,ISBN 3-88873-004-X (= Wissenschaftliche Reihe, Band 7)
  • Christa Holtei:Die Düsseldorfer Malerschule. Kunst – Geschichte – Leben. Droste Verlag, Düsseldorf 2017,ISBN 978-3-7700-1598-6.
  • Wolfgang Hütt:Die Düsseldorfer Malerschule 1819–1869. E. A. Seemann, Leipzig 1984, 1995,ISBN 3-363-00634-9.
  • Wend von Kalnein (Hrsg.):Die Düsseldorfer Malerschule. Ausstellungskatalog. Redaktion: Dieter Graf, Kunstmuseum Düsseldorf 1979,ISBN 3-8053-0409-9.
  • Wend von Kalnein:The Hudson and the Rhine. Die amerikanische Malerkolonie in Düsseldorf im 19. Jahrhundert. Kunstmuseum Düsseldorf, 1976
  • Ralf Kern:Oswald Achenbach: Ein Düsseldorfer malt Italien. LIT Verlag, Münster 2009,ISBN 978-3-643-10081-8.
  • Kunstmuseum Düsseldorf, Galerie Paffrath (Hrsg.):Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918, 3 Bde., Bruckmann, München 1997–1998,ISBN 3-7654-3009-9,ISBN 3-7654-3010-2,ISBN 3-7654-3011-0,ISBN 3-7654-3011-0.
  • Ekkehard Mai:Die Düsseldorfer Kunstakademie im 19. Jahrhundert – Cornelius, Schadow und die Folgen. In: Gerhard Kurz (Hrsg.):Düsseldorf in der deutschen Geistesgeschichte (1750–1850), Schwann, Düsseldorf 1984,ISBN 3-590-30244-5.
  • Sabine Morgen:Die Ausstrahlung der Düsseldorfer Schule nach Amerika im 19. Jahrhundert. Düsseldorfer Bilder in Amerika und amerikanische Maler in Düsseldorf mit Künstlerlexikon auf CD-ROM, Edition Ruprecht, Göttingen 2008,ISBN 978-3-7675-3059-1 (= Göttinger Beiträge zur Kunstgeschichte, Band 2)
  • Hans Paffrath:Meisterwerke der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918, Droste, Düsseldorf 1995
  • Friedrich Schaarschmidt:Zur Geschichte der Düsseldorfer Kunst, insbesondere im XIX. Jahrhundert, herausgegeben vomKunstverein für die Rheinlande und Westfalen. Verlag August Bagel, Düsseldorf 1902;archive.orgrambow.de (PDF; 9,8 MB)
  • Christian Scholl, Anne-Katrin Sors (Hrsg.):Vor den Gemälden: Eduard Bendemann zeichnet. Bestandskatalog der Zeichnungen und Skizzenbücher eines Hauptvertreters der Düsseldorfer Malerschule in der Göttinger Universitätskunstsammlung, Göttingen 2012, Göttinger Universitätsverlag,ISBN 978-3-86395-083-5online (PDF; 15 MB)
  • Johann Josef Scotti:Die Düsseldorfer Maler-Schule, oder auch Kunst-Academie in den Jahren 1834, 1835 und 1836, und auch vorher und nachher. Schreiner, Düsseldorf 1837 (Digitalisierte Ausgabe derUniversitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf)
  • Martina Sitt:Die „Düsseldorfer Compagnie“ in Rom 1830–1860. Auf Goethes Spuren. In: Ursula Bongaerts (Hrsg.):Die „Düsseldorfer Compagnie“ in Rom 1830–1860. Landschaftsmaler auf Goethes Spuren. Casa di Goethe, Rom 2000, S. 9–44.
  • Karl Leopold Strauven:Ueber künstlerisches Leben und Wirken in Düsseldorf bis zur Düsseldorfer Maler-Schule unter Direktor Schadow. Hofbuchdruckerei H. Voß, Düsseldorf 1862
  • Andreas Wartmann:Studien zur Bildnismalerei der Düsseldorfer Malerschule (1826–1876), Lit Verlag, Münster 1996,ISBN 3-8258-2845-X (= Uni Press Hochschulschriften Band 80)
  • Rudolf Wiegmann:Die Königliche Kunst-Akademie zu Düsseldorf. Ihre Geschichte, Einrichtung und Wirksamkeit und die Düsseldorfer Künstler, Düsseldorf 1856.

Siehe auch

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Weblinks

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Commons: Düsseldorfer Malerschule – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Bettina Baumgärtel:Der Schadow-Kreis (Die Familie Bendemann und ihre Freunde), 1830/31. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.):Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011,ISBN 978-3-86568-702-9, Band 2, S. 21 f. (Katalog-Nr. 9)
  2. Als die zu betrachtende Zeitspanne der Düsseldorfer Malerschule hat sich nach einer Definition vonIrene Markowitz unter Einbeziehung desLangen 19. Jahrhunderts der Zeitraum von 1819, das Jahr der preußischen Neugründung der Kunstakademie Düsseldorf und des Beginns des Direktorats vonPeter Cornelius, bis 1918, das Jahr des Endes des Ersten Weltkriegs und des Deutschen Kaiserreichs, allgemein durchgesetzt. Der vom KunsthistorikerWolfgang Hütt vertretene Ansatz, das Jahr 1869 als das Datum einer gescheiterten Künstler-Revolte gegen das Direktorat einer „junkerlich-preußischen Beamtenbürokratie“ unterHermann Altgelt als Ende der Düsseldorfer Malerschule zu betrachten, setzte sich nicht durch. – Vgl. Wolfgang Hütt:Die Düsseldorfer Malerschule 1819–1869. VEB E. A. Seemann Buch- und Kunstverlag, Leipzig 1983, S. 250 f.
  3. In dem vonLudwig Schorn redigiertenKunst-Blatt, einer feuilletonistischen Beilage desMorgenblatts für gebildete Stände, lobte der JuristRomeo Maurenbrecher 1828 die unterWilhelm Schadow an derDüsseldorfer Akademie entstehende Kunst, insbesondere „jene zusammenstrebende Harmonie und Einheit, jene übersichtliche und durchdachte, gefällige Klarheit, Abrundung und Leichtigkeit der Kompositionen (…), welche die wahrhaft stehenden Vorzüge der Bilder aus Schadow’s Schule ausmachen.“ – Vgl. M[aurenbrecher]:Gemäldeausstellung in Düsseldorf im August 1828. In:Kunst-Blatt, Nr. 81, 9. Oktober 1828, S. 322 – Zitiert nach: Christian Scholl:Revisionen der Romantik. Zur Rezeption der „neudeutschen Malerei“ 1817–1906. Akademie-Verlag, Berlin 2012,ISBN 978-3-05-005942-6, S. 195 (Google Books) – Maurenbrecher war seinerzeit der Erste, der die entstehende Kunst als Hervorbringung einerMalerschule besprach. Daher ging er als Urheber des bald darauf kursierenden Begriffs „Düsseldorfer Malerschule“ in die Kunstgeschichte ein. – Bettina Baumgärtel:Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.):Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011,ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 27, 388 (Q5)
  4. 1833 besprach der preußische KunstschriftstellerAugust Hagen Gemälde dreier Düsseldorfer Maler als „geschichtliche Gemälde der Düsseldorfer Schule“. – August Hagen:Ueber drei geschichtliche Gemälde der Düsseldorfer Schule. Königsberg 1833 (Google Books)
  5. 1836 schrieb der Berliner KunstkennerAtanazy Raczyński: „Es sind erst sieben Jahre her, daß Schadow an der Spitze der Düsseldorfer Akademie steht; es sind nur vier Jahre, daß seine Schüler sich durch ihre ersten Versuche bekannt gemacht haben, und schon hat diese Schule sich zu einer bedeutenden Höhe erhoben.“ – Atanazy Raczyński:Geschichte der neueren deutschen Kunst. Band 1:Düsseldorf und das Rheinland, mit einem Anhange: Ausflug nach Paris. Berlin 1836, S. 119
  6. 1837 beschriebFriedrich von Uechtritz das Wirken des Malerkreises um Wilhelm von Schadow als „Düsseldorfer Schule“ (Blicke in das Düsseldorfer Kunst- und Künstlerleben. Erster Band. Düsseldorf, 1839, S. 21–22). Im gleichen Jahr folgtenCarl Gustav Carus (Bemerkungen über die Bilder der Düsseldorfer Schule, ausgestellt in Dresden im Dezember 1836. Kunst-Blatt Nr. 28, 1837) undAnton Fahne, der schließlich den Begriff „Düsseldorfer Maler-Schule“ kreierte (Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836. Düsseldorf 1837, S. 30–31). 1839 verwendetHermann Püttmann den Begriff „Düsseldorfer Malerschule“ ohne Bindestrich (Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit Errichtung des Kunstvereins im Jahre 1829. Leipzig 1839, S. 108).
  7. Nadine Müller:Kunst & Marketing. Selbstvermarktung von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule und das Düsseldorfer Vermarktungssystem 1826–1860. Schnell & Steiner, Regensburg 2010,ISBN 978-3-795-42342-1, S. 85 ff.
  8. Bereits 1843 nahm der Schweizer Reiseschriftsteller Wilhelm Füssli die Düsseldorfer Malerschule als ein ortsunabhängiges Phänomen wahr. Er rechnete „[…] im weitern Sinn auch jene Künstler dazu, welche selbst nicht mehr in Düsseldorf wirkten, aber den Charakter der Anstalt in sich aufgenommen und anderwärts ihren Wirkungskreis sich geschaffen hatten, wie Hübner und Bendemann in Dresden, Rethel in Frankfurt die beiden Lasinski [sic] am Rhein und Andere.“ – Vgl. Wilhelm Füssli:Zürich und die wichtigsten Städte am Rhein mit Bezug auf alte und neue Werke der Architektur, Skulptur und Malerei. 2 Bände, Zürich, Comptoirs 1842–1843, S. 536. Zitiert nach: Bettina Baumgärtel:Zum Projekt. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.):Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Band 1, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011,ISBN 978-3-86568-702-9, S. 18
  9. Hans Paffrath:Meisterwerke der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918. Droste, Düsseldorf 1995, S. 7.
  10. Ekkehard Mai:Die Düsseldorfer Kunstakademie im 19. Jahrhundert – Cornelius, Schadow und die Folgen. In: Gerhard Kurz (Hrsg.):Düsseldorf in der deutschen Geistesgeschichte (1750–1850), Schwann, Düsseldorf 1984, S. 197 ff.,ISBN 3-590-30244-5
  11. Ein Jahrhundert wird besichtigt: Die Düsseldorfer Malerschule. In:FAZ.net, 5. September 1998; abgerufen am 1. August 2015
  12. Ekkehard Mai:Die Düsseldorfer Malerschule und die Malerei des 19. Jahrhunderts. In:Wend von Kalnein:Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979,ISBN 3-8053-0409-9, S. 19
  13. Ekkehard Mai:Die Düsseldorfer Kunstakademie im 19. Jahrhundert – Cornelius, Schadow und die Folgen. In: Gerhard Kurz (Hrsg.):Düsseldorf in der deutschen Geistesgeschichte. Schwann Verlag, Düsseldorf 1984,ISBN 3-590-30244-5, S. 197, 203 f.
  14. Patrick Bahners:Ausstellung „Weltklasse“ in Düsseldorf – Das Glück der stillen Brüter. In:FAZ.net, 20. Dezember 2011; abgerufen am 20. Dezember 2011
  15. Die Vermarktungsaktivitäten des A&O und ihre Aktivitäten im Kunstmarkt (Memento vom 3. November 2012 imInternet Archive) (PDF; 81 kB), abgerufen am 30. September 2011
  16. Joseph von Keller, Brief vom 7. März 1859 an Julius Hübner, zitiert nach Kathrin Lucht-Roussel:Die Düsseldorfer Malerschule in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. In: H. Michael Piper (Hrsg.), Hans Süssmuth (Redaktion):Jahrbuch der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2008/2009. Düsseldorf University Press, Düsseldorf 2010,ISBN 978-3-940671-33-2, S. 797
  17. Gerhard Rudolph:Buchgraphik in Düsseldorf. In: Wend von Kalnein (Hrsg.):Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, S. 186
  18. Vergessene Museen, abgerufen am 13. Oktober 2019.
  19. Andreas Rehnold:„Mir ist die Kunst alles“ (Memento vom 29. Oktober 2013 imInternet Archive), Onlineportalepd.de des Evangelischen Pressediensts, abgerufen am 15. März 2012
  20. Hippolyte Fortoul:De l’Art en Allemagne. Band 1, Paris 1841, S. 463 ff.
  21. Ernst August Hagen:Ueber drei geschichtliche Gemälde der Düsseldorfer Schule. Königsberg 1833
  22. Vgl. die vonHeinrich Gustav Hotho 1835 bzw. 1842 veröffentlichenÄsthetikvorlesungen Hegels. – Siehe auch: Annemarie Gethmann-Siefert:Die Kritik an der Düsseldorfer Malerschule bei Hegel und den Hegelianern. In: Gerhard Kurz (Hrsg.):Düsseldorf in der deutschen Geistesgeschichte (1750–1850), Schwann, Düsseldorf 1984, S. 263 ff.,ISBN 3-590-30244-5
  23. Wilhelm von Humboldt:Verhandlung der am 19. März 1833 gehaltenen Versammlung des Vereins der Kunstfreunde im preußischen Staate, S. 3–14, 1833. In:Gesammelte Schriften. Werke. Band 6, S. 585, Berlin 1907; Nachdruck durch Walter de Gruyter, 1968
  24. Adolf Kröner:Zur Vorfeier des Düsseldorfer Jubelfestes. In:Die Gartenlaube. Heft 25, 1869,S. 394 (Volltext [Wikisource] – zur 50-Jahrfeier der Wiedergründung der Düsseldorfer Kunstakademie). 
  25. Atanazy Raczyński:Düsseldorf und das Rheinland. Mit einem Ausflug nach Paris. In:Die neuere deutsche Kunst, Erster Band, Berlin 1836 (Vorschau in der Google-Buchsuche)
  26. Adolf Rosenberg:Aus der Düsseldorfer Malerschule. Studien und Skizzen. Leipzig, 1890
  27. Vischer kritisierte an der Düsseldorfer Malerschule das Fehlen einer deutsch-nationalen Qualität. Statt „Männlichkeit“ und der „künstlerischen Kraft des Charakters“ trete dort das „Weibische und Energielose, Traurige und Kümmerliche, Mimige und Hohle, Kindelnde und Spielende“ hervor (Deutsche Kunstgeschichte. In:Jahrbücher der Gegenwart. 2, 1844). – Zitiert nach: Annemarie Gethmann-Siefert:Die Kritik an der Düsseldorfer Malerschule bei Hegel und den Hegelianern. In: Gerhard Kurz (Hrsg.):Düsseldorf in der deutschen Geistesgeschichte (1750–1850), Schwann, Düsseldorf 1984, S. 283,ISBN 3-590-30244-5
  28. Johann Ferdinand Wilhelmi:Panorama von Düsseldorf und seinen Umgebungen. J. H. C. Schreiner’sche Buchhandlung, Düsseldorf 1828, S. 89 f.
  29. Karl Woermann:Zur Geschichte der Düsseldorfer Kunstakademie. Verlag von L. Voss & Cie., Düsseldorf 1880 (Digitalisat)
  30. Richard Muther:Die Geschichte der Malerei im XIX. Jahrhundert. G. Hirth’s Kunstverlag, München 1893, Band 1, S. 226 ff.;bodleian.ox.ac.uk (PDF; 118 MB)
  31. Gabriele Holthuis:Schätze der Sammlung. Die Düsseldorfer Malerschule. (Memento vom 29. Oktober 2012 imInternet Archive) Webseite des Museums im Prediger der Stadt Schwäbisch Gmünd zur AusstellungDie Düsseldorfer Malerschule vom 7. November 2008 bis zum 13. April 2009; abgerufen am 5. Oktober 2011
  32. Ute Ricke-Immel:Die Düsseldorfer Genremalerei. In: Wend von Kalnein (Hrsg.):Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979,ISBN 3-8053-0409-9, S. 152
  33. Ausstellung „Künstlerinnen! von Monjé bis Münter“. Kunstpalast.de, abgerufen am 30. September 2025
  34. Kathrin DuBois (Hrsg.):Künstlerinnen. Von Monjé bis Münter. Hirmer Verlag, München 2025,ISBN 978-3-7774-4598-4
  35. Bernd Füllner et al.:Düsseldorf als Stadt der Kunst 1815–1850. In:Dokumentation zur Geschichte der Stadt Düsseldorf. Pädagogisches Institut der Landeshauptstadt Düsseldorf, Düsseldorf 1987, Band 10, S. 14
  36. Anton Fahne:Die Düsseldorfer Maler-Schule in den Jahren 1834, 1835 und 1836. Düsseldorf 1837, S. 30–31
  37. Werner Alberg:Die Düsseldorfer Malerschule im 19. Jahrhundert (Memento vom 4. März 2016 imInternet Archive) (PDF) PDF-Dokument ohne Datum, Sammlung des Stadtmuseums Landeshauptstadt Düsseldorf, abgerufen im Portalduesseldorf.de am 9. Dezember 2012
  38. Roswitha Oschmann:Siebengebirgsmuseum zeigt „Sagen und Burgen am Rhein“. general-anzeiger-bonn.de, 16. November 2013; abgerufen am 19. November 2013
  39. Natalie Spassky (mit Linda Bantel, Doreen Bolger Burke, Meg Perlman und Amy L. Walsh):American Paintings in the Metropolitan Museum of Art. Volume II:A Catalogue of Works by Artists Born between 1816 and 1845. The Metropolitan Museum of Art, New York City, 1985,ISBN 0-87099-439-5,Introduction, S. XXV (Vorschau in der Google-Buchsuche)
  40. Marisa J. Pascucci:Düsseldorf and Munich schools. In:The Grove Encyclopedia of American Art. Oxford University Press, New York 2011,ISBN 978-0-19-533579-8, S. 112 (Vorschau in der Google-Buchsuche)
  41. Arne Neset:Arcadian Waters and Wanton Seas. The Iconology of Waterscapes in the Nineteenth-Century Transatlantic Culture. Peter Lang Publishing, New York 2009,ISBN 978-1-4331-0297-4, S. 57 (Vorschau in der Google-Buchsuche)
  42. Didier Rykner:L’Ecole de Düsseldorf. (Memento vom 31. Januar 2012 imInternet Archive) Online-Portal der ZeitschriftLa Tribune de l’Art, 16. November 2011; abgerufen am 20. Dezember 2011
  43. Rosalind P. Gray:Russian Genre Painting in the Nineteenth Century. Oxford University Press, Oxford, New York 2000,ISBN 0-19-820875-8, S. 53 (Vorschau in der Google-Buchsuche)
  44. Otto von Reinsberg-Düringsfeld:Das festliche Jahr in Sitten, Gebräuchen und Festen der germanischer Völker. Leipzig 1863, S. 172 f. (Digitalisat)
  45. Deutlich wird dies zum Beispiel in dem GemäldeEbbe in Scheveningen von Andreas Achenbach aus dem Jahre 1837. Dieses Werk ist derzeit im Niedersächsischen Landesmuseum zu Hannover zu sehen.
  46. Schiff in Not (Weiber holen Männer zur Rettung eines gefährdeten Schiffes), 1844
  47. Werner Schwerter:Schau im Heine-Institut: Düsseldorfer Malerschule. rp-online.de, 2. September 2010; abgerufen am 20. Januar 2012
  48. Karl Immermann beklagte hierzu in seinenMaskengesprächen: „Die Düsseldorfer Künstler sind geistige Nomaden. (…) Sie malen nicht nur, sie verkleiden sich auch, machen Knittelreime, oder gelegentlich Ottaven, extemporieren Schnurren, oder führen Komödien auf“ – Zitiert nach: Sabine Herder:Arnz & Comp. – Eine lithographische Anstalt zwischen Theater und Künstlerschaft. In: Bettina Baumgärtel:Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Peterberg 2011,ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 286
  49. Volker Frech:Lebende Bilder und Musik am Beispiel der Düsseldorfer Kultur. Magisterarbeit an der Universität Köln, November 1999, S. 7 (Vorschau in der Google-Buchsuche)
  50. Toril Moi:Henrik Ibsen and the Birth of Modernism. Art, Theater, Philosophy. Oxford University Press, New York 2006,ISBN 978-0-19-929587-6, S. 129 (Vorschau in der Google-Buchsuche)
  51. Christian Scholl, Anne-Katrin Sors (Hrsg.):Vor den Gemälden: Eduard Bendemann zeichnet. Universitätsverlag Göttingen 2012,ISBN 978-3-86395-083-5, S. 11
  52. Christian Scholl, Anne-Katrin Sors, S. 11
  53. Hugo Weidenhaupt:Kleine Düsseldorfer Stadtgeschichte. Triltsch Verlag, Düsseldorf 1983, neunte überarbeitete Auflage, S. 109
  54. Stefanie Schäfers:Vom Werkbund zum Vierjahresplan. Die Ausstellung Schaffendes Volk, Düsseldorf 1937. (Memento vom 13. November 2012 imInternet Archive) als Buch erschienen in:Quellen und Forschungen des Niederrheins, Band 4 (Hrsg.: Düsseldorfer Geschichtsverein),ISBN 3-7700-3045-1, sowie auf Website1880: Rheinisch-Westphälische Gewerbeausstellung, verbunden mit einer Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung (In: Die Ausstellungsgeschichte der Stadt Düsseldorf, Website 7 von 14), abgerufen am 4. März 2012
  55. Stefanie Schäfers:1902: Industrie- und Gewerbe-Ausstellung für Rheinland, Westfalen und benachbarte Bezirke verbunden mit einer Deutsch-Nationalen Kunstausstellung (Memento vom 30. Oktober 2013 imInternet Archive) abgerufen am 4. März 2012
  56. Theater und Maler im 19. Jahrhundert – Eine Ausstellung des Theatermuseums im Rahmen des Projekts „Weltklasse – die Düsseldorfer Malerschule“. (Memento vom 6. Oktober 2011 imInternet Archive) duesseldorf.de, 5. Oktober 2011; abgerufen am 9. Oktober 2011
  57. Bettina Baumgärtel:Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.):Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Band 1 – Essays. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011,ISBN 978-3-86568-702-9, S. 40
  58. Babette Marie Warncke:Rokoko-Mode. Rokokorezeption in der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts. Dissertation an der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg im Breisgau, 1995, S. 50,freidok.uni-freiburg.de (PDF; 54,4 MB)
  59. Albert Boime:Art in an Age of Civil Struggle, 1848–1871 (= Band 4 vonA Social History of Modern Art). University of Chicago Press, Chicago/London 2008,ISBN 978-0-226-06328-7, S. 511 (Google Books)
  60. Bettina Baumgärtel:Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Band 2, Michael Imhof Verlag, 2011, S. 463–479.
  61. Meeresstrand, etwa 1890 undRügen, 1885, von Eugène Dücker bzw.Stiller Tag, 1902 von Max Clarenbach
  62. Kartoffelernte, etwa 1890, von Hugo Mühlig
  63. Kähne, 2007, von Michael Sichelschmidt
  64. Kartoffelernte, 1875, von Max Liebermann
  65. Sonnenuntergang an der Nordsee, 1891,Heinrich Heimes
  66. Auf dem Ananasberg, 1910, Max Stern
  67. Rheinlandschaft im Nebel, 1909, Walter Ophey
  68. Felix Schlesinger – „In der Paß- und Polizeistube vor der Emigration“ (Memento vom 8. August 2014 imInternet Archive), Webseite im Portaldah-bremerhaven.de (Stiftung Deutsches Auswandererhaus), abgerufen am 4. August 2014
  69. Auf der New York Sanitary Fair 1864 wurde das Bild begeistert aufgenommen. In ihm ließ Bierstadt seine Düsseldorfer Malerausbildung sowie seine Eindrücke von Reisen in europäische und amerikanische Hochgebirge einfließen. Mit einem Preis von 25.000 Dollar wurde es schließlich als teuerstes Landschaftsgemälde seiner Zeit verkauft. Vgl. Michaela Maier:Abert Bierstadt: Rocky Mountains – Lander’s Peak (PDF; 580 kB) Magisterarbeit, Heidelberg 1999, S. 4; abgerufen im Portalarchiv.ub.uni-heidelberg.de am 18. August 2013
  70. Kunstmuseum Düsseldorf und Galerie Paffrath (Hrsg.):Lexikon der Düsseldorfer Malerschule, 3 Bände, Düsseldorf und München, 1997–1999
  71. Naumburg und die Düsseldorfer Malerschule. Webseite im Portaltambiente.de, abgerufen am 17. November 2014
  72. Corinne Schneider:Carl Gehrts und die Düsseldorfer Malerschule.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wochenspiegellive.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. wochenspiegellive.de, 27. April 2015; abgerufen am 2. Mai 2015
  73. Zur Ausstellung: Carl Gehrts und die Düsseldorfer Malerschule, Webseite im Portalaxe-stiftung.de, abgerufen am 2. Mai 2015
  74. Tiefernst und stumm ist hier die Welt… Die Preußische Rheinprovinz im Blick der Düsseldorfer Malerschule (Memento vom 15. April 2015 imInternet Archive), Webseite im Portaljuelich.de, abgerufen am 7. April 2015
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