Cox-Klemin XS
Cox-Klemin XS | |
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Typ | Aufklärungsflugzeug,Wasserflugzeug |
Entwurfsland | Vereinigte Staaten 48 |
Hersteller | Cox-Klemin Aircraft Corporation |
Erstflug | 1922 |
Indienststellung | 1923 |
Stückzahl | 6 |
DieCox-Klemin XS war eine Kleinserie vonAufklärungs- undWasserflugzeugen derCox-Klemin Aircraft Corporation von 1923 für dieUnited States Navy.
Geschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Nach demErsten Weltkrieg entwickelte dasUS Bureau of Aeronautics derUS Navy einen einsitzigen Seeaufklärer, ohne ihn zu bauen. Im Jahr 1922 bekam dieCox-Klemin Aircraft Corporation den Auftrag sechs Maschinen dieses Typs unter der BezeichnungCox-Klemin XS-1 zu bauen. Diese Flugzeuge wurden als Experimental- und Versuchsflugzeuge für die Zusammenarbeit zwischen Flugzeugen undU-Booten verwendet. Sie mussten leicht, schnell zerleg- und zusammenbaubar sein, damit sie von U-Booten transportiert, gestartet und wieder aufgenommen werden konnten. EineXS-1 wurde auf einenKinner B-5-Motor umgerüstet und bekam die KennungXS-2. Mit dieser Maschine gelang derUSS S-1 (SS-105) am 28. Juli 1926 auf demThames River naheNew London das erste Mal der Transport, Zusammenbau, Start, Wiederaufnahme, Zerlegung und Rücktransport eines Flugzeuges durch ein U-Boot.[1]
Technische Daten
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Kenngröße | Daten der XS-1 (XS-2) |
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Besatzung | 1 |
Länge | 5,54 m |
Spannweite | 5,49 m |
Höhe | 2,44 m |
Leermasse | 295 (315) kg |
max. Startmasse | 456 (476) kg |
Höchstgeschwindigkeit (VMO) | 161 (185) km/h |
Dienstgipfelhöhe | 3400 m |
Reichweite bei max. Zuladung | ca. 320 km |
Triebwerk XS-1 | Lawrance L-4 |
Triebwerk XS-2 | Kinner B-5 |
Martin MS
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Parallel zurCox-Klemin Aircraft Corporation bekam dieGlenn L. Martin Company den Auftrag nach den gleichen Plänen ebenfalls sechs Flugzeuge zu bauen, die Martin MS. Der Unterschied war nur das Material. DieXS war vollständig inHolzbauweise hergestellt, während dieMS in Gemischtbauweise mit einer Rumpf- und Tragflächenstruktur aus stoffbespanntem Metall und Metallschwimmern ausgeführt war. Die Martin-Werknummern waren 56 bis 61 und die zugewiesenenBureau Number der US-Navy lauteten A6521 bis A6526. Die 12 Flugzeuge beider Typen wurden nebeneinander für die gleichen Tests verwendet. Der Antrieb bestand aus einem Lawrence Dreizylinder-Sternmotor mit 60 PS. Alle Maschinen wurden 1927 verschrottet.
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- E. R. Johnson:United States Naval Aviation 1919-1941, McFarland and Co., 2011,ISBN 978-0-7864-6269-8, S. 110 f.
- P. D. Stemp:Martin Aircraft (Aircraft of the United States of America), Lightning Source, ohne Jahresangabe,ISBN 978-1-291-94064-0, S. 25 f.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Submarine No.105 Einsatzgeschichte der USS S-1 auf history.navy.mil. Abgerufen am 4. Dezember 2020. (englisch)
Scout (S) 1922/1923: (siehe:Bezeichnungssystem für Luftfahrzeuge der US Navy von 1922 bis 1962) | |
Scout (S) 1923 bis 1946: | |
Scout Observation (SO) 1934 bis 1946: | |
Observation Scout (OS) 1935 bis 1945: | |
Observation (O) 1922 bis 1923: | |
Observation (O) 1923 bis 1962: | OB •O2B •OC •O2C •O3C •OD •O2D •OE •OF •OJ •OK •OL •O2L •O2N •OO •OP •OY •OZ |