Comano TI

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TI ist das Kürzel für denKanton Tessin in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des NamensComanof zu vermeiden.
Comano
Wappen von Comano
Staat:Schweiz Schweiz
Kanton:Kanton TessinTessin (TI)
Bezirk:Bezirk Luganow
Kreis:Kreis Vezia
BFS-Nr.:5176i1f3f4
Postleitzahl:6949
Koordinaten:717396 / 9929646.0358.955511Koordinaten:46° 2′ 6″ N,8° 57′ 18″ O; CH1903: 717396 / 99296
Höhe:511 m ü. M.
Höhenbereich:420–706m ü. M.[1]
Fläche:2,06 km²[2]
Einwohner:2183(31. Dezember 2023)[3]
Einwohnerdichte:1060 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
12,9 %
(31. Dezember 2023)[4]
Gemeindepräsident:Francesco Moghini
Website:www.comano.ch
Comano TI
Comano TI
Lage der Gemeinde
Karte von Comano
Karte von Comano
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Comano und Cureglia im Vordergrund. Historisches Luftbild vonWerner Friedli (1964)
Comano Richtung Friedhof (2010)
Radiotelevisione della Svizzera italiana
Comano, Tera d’Sott mit Monte Brè im Hintergrund

Comano ist einepolitische Gemeinde imKreis Vezia, imBezirk Lugano desKantons Tessin in derSchweiz.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

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Das Dorf liegt auf einer Höhe von 511 m ü. M. auf einer Hügelterrasse im NordwestenLuganos. Die Nachbargemeinden sind im NordenOriglio undCapriasca, im OstenCanobbio, im SüdenPorza und im WestenCureglia.

Geschichte

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Im Jahr 1159 wird das Dorf erstmals alsCumano schriftlich erwähnt. Im Mittelalter besass hier das KlosterSan Pietro in Ciel d’Oro vonPavia eine Hube (mansus) mit Wiesen, Feldern und Rebbergen. Die Kirche Santa Maria della Purificazione wurde im Jahr 1359 geweiht. 1976 wurden die Studios des Fernsehens der italienischsprachigen Schweiz (Televisione svizzera di lingua italiana) nach Comano verlegt. Comano bildet nach wie vor eine eigenständigeBürgergemeinde.[5] Diese besitzt den Hügel mit dem Heiligtum San Bernardo, den Kastaniengrill (Ra Grà) im Wald[6][7] und den Weinberg mit dem Häuschen.[8] Die aktiven Bürgerfamilien sind: Degiorgi, Petrini, Pescia und Lepori.

Bevölkerung

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Bevölkerungsentwicklung
Jahr16431670180818501900191019502000[9]201020192020
Einwohner5953232463344054584411594198120472084

Sehenswürdigkeiten

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Siehe auch:Liste der Kulturgüter in Comano
  • Pfarrkirche Santa Maria della Purificazione (erwähnt 1359)[10][11]
  • Oratorium Santi Rocco und Sebastiano, im Ortsteil Ca’ d’sott (erbaut 1671)[10]
  • Oratorium San Bernardo, auf dem Hügel San Bernardo, und Kreuzweg des BildhauersNag Arnoldi[10]
  • Wohnhaus San Carlo, in Strécia di Wiss, ehemaliges Ospizio, begründet 1627, heute in privatem Besitz[10]
  • Zentrum RSI (Radiotelevisione svizzera di lingua italiana), in Via Cureglia[10]
  • Verschiedene Statuen des Bildhauers Nag Arnoldi und sein Atelier[10]
  • Schalenstein (Kennzeichenstein) im OrtsteilPreda piatta sotto an der Grenze der ehemaligen GemeindenOriglio undVaglio TI (620 m ü. M.)[12]

Sport

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  • Associazione Sportiva Comano[13]

Persönlichkeiten

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Hauptartikel:Liste von Persönlichkeiten aus Comano

Literatur

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  • O. Bernasconi:Comano. Eine Tessiner Gemeinde. Im Handbuch der schweizerischen Volkskultur 2, hrsg. von P. Hugger, 1992, S. 501–512.
  • Franco Binda:Il mistero delle incisioni. Armando Dadò Editore, Locarno 2013,ISBN 978-88-8281-353-6.
  • Antonio Gili: Comano. In:Historisches Lexikon der Schweiz. 3. Mai 2005.
  • Simona Martinoli u. a.:Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 288–289.
  • Johann Rudolf Rahn:I monumenti artistici del medio evo nel Cantone Ticino. Tipo-Litografia di Carlo Salvioni, Bellinzona 1894, S. 88.
  • Celestino Trezzini:Comano. In:Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 2,Cavadini – Steg. Attinger, Neuenburg 1924, S. 443 (Digitalisat).
  • Luciano Vaccaro, Giuseppe Chiesi, Fabrizio Panzera:Terre del Ticino. Diocesi di Lugano. Editrice La Scuola, Brescia 2003, S. 52, 58, 376 Note, 417, 421.

Weblinks

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Commons: Comano – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Generalisierte Grenzen 2024.Bei späteren Gemeindefusionen Höhenbereich aufgrund Stand 1. Januar 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024.
  2. Generalisierte Grenzen 2024.Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024.
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023.Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2023.Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2024
  5. Patriziato di Comano (italienisch) auf ti.ch/di/sel/patriziati
  6. Ra Grà, Bau und Einweihung (mit Fotos)
  7. Ra Grà (mit Foto) (italienisch) auf patriziatodicomano.ch/ra-gra
  8. Weinberg mit dem Häuslein (mit Foto) (italienisch) auf patriziatodicomano.ch/san-bernardo
  9. Antonio Gili: Comano. In:Historisches Lexikon der Schweiz. 24. Februar 2005.
  10. abcdefSimona Martinoli und andere:Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg.Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007,ISBN 978-88-7713-482-0, S. 288–289.
  11. Kirche Santa Maria della Purificazione auf ETHorama
  12. Franco Binda:Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, S. 100.
  13. Associazione Sportiva Comano (mit Foto) auf ascomano.ch
Politische Gemeinden imKreis Vezia
Normdaten (Geografikum):GND:4230738-7(lobid,OGND,AKS) |LCCN:nr98025572 |VIAF:123620167
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