Er wurde katholisch getauft; der in vielen Lexika anzutreffende zweite VornameMaria gehört nicht zu seinen Taufnamen. Brentano benutzte in seinen ersten Veröffentlichungen den NamenMaria alsPseudonym und hat stets den 8. September, den Feiertag vonMariä Geburt, als seinen Geburtstag angegeben. Der Name wird sehr oftClemens von Brentano geschrieben, doch beruht diese (fälschliche) Annahme einerNobilitierung des Dichters auf einer Verwechslung mit dem DiplomatenClemens von Brentano (1886–1965), der mit Clemens Brentano nur entfernt – als Ururenkel seines HalbbrudersFranz Dominicus Brentano – verwandt ist.
Nach dem Scheitern einer kaufmännischen Lehre 1795–1796 inLangensalza[2] studierte Brentano ab dem 19. Mai 1797 inHalle Bergwissenschaften und wechselte am 5. Juni 1798 zum Medizinstudium an dieUniversität Jena.[3] Statt sein Studium abzuschließen, widmete er sich aber immer mehr seinen literarischen Neigungen. In Jena lernte er die Vertreter derWeimarer Klassik (Christoph Martin Wieland,Johann Gottfried von Herder, Johann Wolfgang von Goethe) und derFrühromantik (Friedrich Schlegel,Johann Gottlieb Fichte undLudwig Tieck) kennen. Letztere ist ab 1800 in Jena personell nahezu vollständig vertreten.[4] Von ihren Werken und literaturtheoretischen Schriften ließ Brentano sich zu seinen ersten Werken anregen, vor allem zu dem RomanGodwi, in dem auch einige der bekanntesten Gedichte Brentanos enthalten sind (Zu Bacharach am Rheine,Sprich aus der Ferne,Ein Fischer saß im Kahne).
In Jena lernte Brentano auch Friedrich Carl von Savigny, der gerade an derUniversität Marburg, promoviert hatte, kennen, befreundete sich mit ihm und führte ihn in seine Familie ein. Um beide bildete sich in den nächsten Jahren ein Kreis deutscher Romantiker. Savignys FamiliensitzHof Trages im Spessart war oft Treffpunkt dieser Freundesgruppe:[5] die BrüderJakob undWilhelm Grimm, Brentanos Schwestern Kunigunde (Gunda), die 1804 Savigny heiratete, und Bettina, die spätere GattinAchim von Arnims (1811), und deren FreundinCaroline von Günderode. Jacob Grimm beteiligte sich an der VolksliedsammlungDes Knaben Wunderhorn von Achim von Arnim und Clemens Brentano. Sein Bruder Wilhelm lebte einige Zeit mit Clemens und Arnim in dessen Wohnung in Berlin. Auf Trages schrieb Brentano in den 1830ern sein MärchenGockel, Hinkel und Gackeleia (erschienen 1838). Die Geschichte beginnt mit dem Satz „In Deutschland in einem wilden Wald, zwischen Gelnhausen und Hanau, lebte ein ehrenfester bejahrter Mann […]“. Im weiteren Text enthaltene Ortsbeschreibungen lassen vermuten, dass die romantische Klosterruine des nahenKlosters St. Wolfgang bei Hanau als Vorlage für den Schauplatz „Gockelsruh“ diente. Im Brentano-Zimmer künden noch heute die 1809 bemalten Wände mit romantischen Darstellungen und Spottversen vom Savigny-Kreis.
1801 inGöttingen, wo er als Student der Philosophie eingeschrieben war, lernte erLudwig Achim von Arnim kennen, mit dem ihn bald eine enge Freundschaft verband und mit dem er 1802 eine Reise auf demRhein unternahm. In den nächsten Jahren wohnte er bis 1811 immer wieder über längere Zeiträume hinweg mit Arnim zusammen.
Wunderhorn. Titelbild des 2. Bandes vonDes Knaben Wunderhorn (1808)
Nach seiner Heirat mit der SchriftstellerinSophie Mereau zog er 1804 nachHeidelberg, wo er mit Arnim dieZeitung für Einsiedler und die VolksliedsammlungDes Knaben Wunderhorn herausgab. Der mit ihm befreundeteWerner von Haxthausen schenkte den Band schon 1806 seiner Halbschwester Therese, Mutter der damals 9-jährigen DichterinAnnette von Droste-Hülshoff[6]. Seine Frau starb 1806 bei der Geburt des dritten Kindes; auch die beiden ersten Kinder – Achim und Joachime – sind nur wenige Wochen alt geworden. Zudem hatte Sophie eine Fehlgeburt erlitten.
Brentanos Verhältnis zu seinen Frauen war problematisch. War er mit Sophie zusammen, stritten sie sich häufig, auf Reisen schrieb er immer wieder, wie sehr sie ihm fehle. Er war außerdem eifersüchtig und hielt ihr immer wieder eine frühere Affäre vor.[7] Er heiratete Auguste nach ihrer gemeinsamen Flucht von Frankfurt nach Kassel, sie war damals 16 Jahre alt. Sie flirtete gerne mit anderen Männern und spielte ihm kindliche Streiche, die ihn sehr ärgerten. Er bereute diese Heirat.[8]
Seit Ende 1809 hielt er sich inBerlin auf, wo er am literarischen Leben teilnahm und an seinem (bereits seit 1802 entstehenden und erst postum veröffentlichten) VerseposRomanzen vom Rosenkranz und an den (ebenfalls erst nach seinem Tod erschienenen)Rheinmärchen arbeitete. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der seit 1810 bestehendenDeutschen Tischgesellschaft, derenantijudaistische, zum Teil inAntisemitismus übergehende Tendenz er unter anderem mit seiner SchriftDer Philister vor, in und nach der Geschichte aktiv unterstützte. Antijudaistische Anspielungen begegnen auch in vielen weiteren seiner nach 1810 entstandenen Werke, z. B. inGockel, Hinkel und Gakeleia. Das bekannteste seiner religiösen Werke,Das bittere Leiden, versammelt fast alleTopoi des christlichen Antijudaismus. Dagegen findet sich in einem anderen, etwa gleichzeitig entstandenen Werk, demLeben Jesu, eine genaue und offenbar mit Sympathie geschriebene Schilderung des Judentums zur Zeit Christi.
Nur kurze Zeit währte seine Mitarbeit anHeinrich von KleistsBerliner Abendblättern; sie endete nach Differenzen mit Kleist.
Unterschrift von Clemens Brentano, im Brief an Susanne Schinkel, 17. Juli 1811
1811 reiste Brentano von Berlin ab, um sich die nächsten beiden Jahre in Böhmen und seit 1813 in Wien aufzuhalten. In dieser Zeit entstanden die DramenAloys und Imelde (erst 1912 veröffentlicht) undDie Gründung Prags (1815 im Druck erschienen). Der Versuch, sich in Wien als Bühnenautor zu etablieren, führte zu einem eklatanten Misserfolg.
Seit seiner Rückkehr nach Berlin im Jahr 1815 befand sich Brentano in einer Lebenskrise, die ihn zunächst zur pietistischenErweckungsbewegung und schließlich zur Rückkehr zur katholischen Kirche führte. Dieser Schritt wurde motiviert durch die Bekanntschaft mit der PastorentochterLuise Hensel, die er Ende 1816 kennenlernte. Zunächst erwog der geschiedene Brentano den Übertritt zum Protestantismus, um Luise Hensel heiraten zu können. Als sie seinen Antrag zurückwies, bemühte er sich um die Bekehrung der Freundin zur katholischen Kirche; 1818 konvertierte sie. Er legte 1817 dieGeneralbeichte ab und inszenierte seinen Verzicht auf weltliches Dichtertum, ohne sich jedoch im Privaten von der Dichtung zu verabschieden. Die Luise Hensel gewidmete Lyrik (u. a.O schweig nur Herz,Ich bin durch die Wüste gezogen) verbindet Elemente frühromantischer Dichtungstheorie mit religiösen und erotischen Themen. Etwa seit 1816 entstand auch ein Teil derItalienischen Märchen, darunter die erste Fassung vonGockel, Hinkel und Gackeleia.
1818 löste er seinen Berliner Hausstand auf, um die nächsten sechs Jahre imwestfälischenDülmen die Visionen der stigmatisierten NonneAnna Katharina Emmerick an deren Krankenlager in vierzig Foliobänden aufzuzeichnen. Im Ergebnis veröffentlichte er vier Werke aus dem Themenkreis der Emmerick-Visionen:Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christi, dasLeben der hl. Jungfrau Maria, dasLeben Jesu und eine vonKarl Erhard Schmöger vervollständigte Biographie der Nonne.
Wie sich in Untersuchungen, die während des ersten Seligsprechungsverfahrens Anna Katharina Emmericks unternommen wurden, erwies, sind Brentanos Aufzeichnungen keine reinen Gesprächsnotizen, sondern vermischen die Aussagen Emmericks mit eigenen Anmerkungen sowie schriftstellerischen Passagen. Deshalb ist es schwer, den authentischen Wert der Visionsschriften zu bewerten.
In der Zeit in Westfalen lernte Brentano über seinen Freund Hans von Bostel auch die strenggläubige FamilieDiepenbrock aufHaus Horst kennen. Die TochterApollonia Diepenbrock machte er mit Luise Hensel bekannt – ebenfalls eine Freundin Anna Katharina Emmericks – und beeinflusste dadurch ihren Lebensweg; Apollonia Diepenbrock pflegte ihn später an seinem Sterbebett.
Nach dem Tod der Emmerick (1824) lebte Brentano an wechselnden Orten, ab 1829 in Frankfurt, ab 1832 inRegensburg und ab 1833 inMünchen. In dieser Zeit arbeitete er an Büchern, in denen er die Visionsaufzeichnungen verarbeitete:Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christi (1833),Leben der heiligen Jungfrau Maria (1852, postum),Lehrjahre Jesu (1858–1860 in einer Bearbeitung vonKarl Erhard Schmöger erschienen; authentische Ausgabe zuerst 1983) und eine Biographie Anna Katharina Emmericks (unvollendet; 1867–1870 in Schmoegers Bearbeitung; authentische Ausgabe zuerst 1981). Mit seinem BuchDie Barmherzigen Schwestern (1831) unterstützte er die Einführung der Kongregation derBarmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul in Deutschland; zugleich ist das Werk einer der Höhepunkte deutscher Prosa. Als Organisatorlaikaler sozialkaritativer Tätigkeiten, die bei Brentano stets mit der Pflege enger persönlicher Beziehungen zu Frauen verbunden waren, hat Brentano eine nicht unerhebliche Bedeutung in der Vorgeschichte des katholischen Vereinswesens.
1833 lernte Brentano in München die Schweizer MalerinEmilie Linder kennen. Wie bei früheren Frauenbekanntschaften wiederholten sich Liebeswerbung und Bekehrungsbemühungen; wie früher entzog sich die Freundin diesen Forderungen, ohne aber von ihnen ganz unbeeindruckt zu bleiben. Sie konvertierte nach Brentanos Tod zur katholischen Kirche. Im Zusammenhang mit Brentanos später Liebe zu ihr entstand sein lyrisches Spätwerk (u. a.Ich darf wohl von den Sternen singen). Wie die Linder-Lyrik, so knüpfen auch die in den 1830er Jahren entstandenen Märchenromane (Fanferließchen Schönefüßchen, zu Lebzeiten unveröffentlicht;Gockel, Hinkel und Gackeleia, 1838 erschienen) an das dichterische Werk aus der Berliner Zeit 1810–1818 an; zu den komplexesten und interessantesten seiner Arbeiten gehört das 102 Strophen lange GedichtAlhambra.
Neben diesen hochartifiziellen Werken beteiligte Brentano sich zeitweise aktiv an der propagandistischen Tätigkeit des katholischen Kreises umJoseph von Görres. Inwieweit er die politischen Absichten des restaurativenKonservatismus teilte, ist eine nicht leicht zu beantwortende Frage. Zeitgenossen, unter denen manche ihn für einen Satanisten oder für eine „dämonische“ Gestalt hielten, fiel die irritierende Vieldeutigkeit seines Lebenswandels und seiner mündlichen und unveröffentlichten schriftlichen Äußerungen auf, die sich mit dem Bild des fromm gewordenen alternden Dichters schlecht vereinbaren ließ.
Grabmal Familie Brentano
Die Orthodoxie seiner „religiösen“ Werke war immer umstritten, es kam jedoch nie zu einer Indizierung der außerordentlich erfolgreichen Werke durch die römische Indexkongregation. Nach demErsten Vatikanischen Konzil haben sich auffällig viele von Brentanos ehemaligen, zu dieser Zeit noch lebenden Freunden und Bekannten von der Kirche abgewandt, ebenso viele aber gehörten zu den besonders entschiedenen Anhängern der Kirche.
Die letzten Lebensjahre Brentanos waren vonSchwermut geprägt. Am 5. Juli 1842 zog er zu seinem Bruder Christian nach Aschaffenburg, in dessen Haus er nach wenigen Wochen im Alter von 63 Jahren starb. Er ist auf dem AschaffenburgerAltstadtfriedhof beigesetzt. Die Grabstätte steht unter Denkmalschutz.
Der Spielfilm des RegisseursDominik GrafDas Gelübde (2007) handelt vom 6-jährigen Aufenthalt Brentanos im westfälischen Dülmen (1818–1824), wo erAnna Katharina Emmericks Visionen aufzeichnete.
Der große Teil seiner dichterischen Werke war zu Lebzeiten unveröffentlicht geblieben und wurde erst nach seinem Tod herausgegeben, von seiner SchwägerinEmilie Brentano, der Frau seines BrudersChristian Brentano, undJoseph Merkel(Gesammelte Schriften).
Seit 1975 erscheinenSämtliche Werke und Briefe in historisch-kritischen Editionen, in denen viele Werke erstmals im ursprünglichen Wortlaut wiedergegeben werden (sogenannte Frankfurter Brentano-Ausgabe, FBA).
Des Knaben Wunderhorn (Volksliedersammlung, 3 Bde., zusammen mit Ludwig Achim von Arnim), 1806 und 1808 (Neuausgabe in FBA 6-9, hrsg. von Heinz Rölleke)
Romanzen vom Rosenkranz (Versepos; in Band 3 derGesammelten Schriften), 1852 (Neuausgabe in FBA 10, hrsg. von Clemens Rauschenberg, und FBA 11,1, hrsg. von Dietmar Pravida), (Unter Benutzung d. handschr. Materials hrsg. v. Alphons M. von Steinle. Trier : Petrus-Verl., 1912)online
Dieses unvollendete Werk Brentanos besteht aus 20 Gedichten (u. a.Rosablankens Traum oderMeliore und Apone), die auf seiner Neubekehrung zum Katholizismus beruhen. Das Epos beschreibt eine italienische Familie, deren Vorfahren einst der Heiligen Familie die Herberge verweigert hatten und deren drei Töchter dafür büßen sollen. Brentano versucht die Entstehung des Rosenkranzes in mehr als 2600 Strophen lyrisch zu deuten. Besondere Aufmerksamkeit widmet er der traditionellen Sprache und geistesgeschichtlichen Nachweisen. Anfangs fand dieser vielschichtige „Roman“ keine große Anhängerschaft, doch nachdemHans Scholl berichtet hatte, er habe derWeißen Rose ihren Namen unter dem Eindruck der Lektüre Brentanos gegeben, wurden dieRomanzen vom Rosenkranz als eines seiner Hauptwerke angesehen.
Entweder wunderbare Geschichte von Bogs dem Uhrmacher, wie er zwar das menschliche Leben längst verlassen, nun aber doch, nach vielen musikalischen Leiden zu Wasser und zu Lande, in die bürgerliche Schützengesellschaft aufgenommen zu werden Hoffnung hat, oder die über die Ufer der Badischen Wochenschrift als Beilage ausgetretene Conzert-Anzeige, 1807 (gemeinsam mit Johann Joseph von Görres verfasst)online
Der Philister vor, in und nach der Geschichte. Scherzhafte Abhandlung. (1811)
Die Barmherzigen Schwestern in Bezug auf Armen- und Krankenpflege, 1831 (Neuausgabe in FBA 22, hrsg. von Renate Moering)Online
Lehrjahre Jesu Teil I und II (FBA 24,1/2, hrsg. von Jürg Mathes)ISBN 3-17-008658-8
Das bittere Leiden unsers Herrn Jesu Christi (1858–1860 in einer Bearbeitung von Karl Erhard Schmoeger erschienen; authentische Ausgabe zuerst 1983, Neuausgabe in FBA 26 und 27,2, hrsg. von Bernhard Gajek und Irmengard Schmidbauer)ISBN 3-17-012652-0,ISBN 3-17-004917-8online
Joseph Adam:Clemens Brentanos Emmerick-Erlebnis. Bindung und Abenteuer. Herder, Freiburg im Breisgau 1956.[13]
Richard Alewyn:Brentanos „Geschichte vom braven Kasperl und dem schönen Annerl“. In:Probleme und Gestalten. Essays. Insel, Frankfurt 1974,ISBN 3-458-05355-7. (E: Festschrift für Günther Müller, Bonn 1957).
Konrad Feilchenfeldt (Zusammenstellung):Brentano-Chronik. Daten zu Leben und Werk. Reihe Hanser, Band 259, Chroniken. Hanser, München (u. a.) 1978,ISBN 3-446-12637-6. (Standardwerk).
Wolfgang Frühwald:Das Spätwerk Clemens Brentanos (1815 – 1842). Romantik im Zeitalter der Metternich’schen Restauration. Hermaea, Band 37. Niemeyer, Tübingen 1977,ISBN 3-484-15033-5.[15]
Bernhard Gajek:Homo poeta. Zur Kontinuität der Problematik bei Clemens Brentano. Goethezeit, Band 3. Athenäum, Frankfurt 1971.[16]
Bernhard Gajek,Hartwig Schultz (Hrsg.):Auf Dornen oder Rosen hingesunken? Eros und Poesie bei Clemens Brentano. Begleitband zu der Ausstellung 6. Juli bis 14. September 2003 im Freien Deutschen Hochstift,Goethe-Museum Frankfurt. Saint-Albin, Berlin 2003,ISBN 3-930293-70-6. (Zur Liebeslyrik)
Sabine Claudia Gruber:Clemens Brentano und das geistliche Lied. Mainzer hymnologische Studien, Band 4. Francke, Tübingen (u. a.) 2002.ISBN 3-7720-2914-0.
Heinz Härtl:Clemens Brentanos Verhältnis zumJudentum, in:Clemens Brentano zum 150. Todestag. Hg. Hartwig Schultz. Peter Lang, Bern 1993,ISBN 3-906750-94-9, S. 187–210.
Kristina Hasenpflug:Clemens Brentanos Lyrik anLuise Hensel. Mit der historisch-kritischen Edition einiger Gedichte und Erläuterungen. Europäische Hochschulschriften, Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, Band 1707. Peter Lang, Frankfurt 1999,ISBN 3-631-33951-8.
Jutta Heinz: Clemens Brentanos dramatisches Frühwerk. Eine produktionsästhetische Studie. Winter, Heidelberg 2019,ISBN 978-3-8253-4629-4.
Silke Horstkotte:Androgyne Autorschaft. Poesie und Geschlecht im Prosawerk Clemens Brentanos. Hermaea, N.F. 104. Niemeyer, Tübingen 2004,ISBN 3-484-15104-8.
Marlies Janz:Marmorbilder. Weiblichkeit und Tod bei Clemens Brentano und Hugo von Hofmannsthal. Athenäum, Königstein/Ts. 1986,ISBN 3-7610-8336-X.
Bettina Knauer:Allegorische Texturen. Studien zum Prosawerk Clemens Brentanos. Hermaea, N.F., Band 77. Niemeyer, Tübingen 1995,ISBN 3-484-15077-7. (Ergiebige Deutung von Brentanos erzählerischem Werk).
Andreas Lorenczuk:Die Bilder der Wahrheit und die Wahrheit der Bilder. Zum „grossen Gockelmärchen“ (1838) und den Emmerick-Schriften von Clemens Brentano. Aurora-Buchreihe, Band 8. Thorbecke, Sigmaringen 1994,ISBN 3-7995-1808-8.
Detlev Lüders (Hrsg.):Clemens Brentano. Beiträge des Kolloquiums im Freien Deutschen Hochstift 1978. Reihe der Schriften, Freies Deutsches Hochstift, Band 24. Niemeyer, Tübingen 1980,ISBN 3-484-10369-8.
Stefan Neuhaus, Helga Arend (Hrsg.): Fremde Heimat – Heimat in der Fremde. Clemens Brentano und das Heimatgefühl seit der Romantik. Königshausen & Neumann, Würzburg 2020,ISBN 978-3-8260-6946-8.[18]
Sabine Oehring:Untersuchungen zur Brentano-Forschung der beiden Jesuiten Johann Baptist Diel undWilhelm Kreiten. Europäische Hochschulschriften, Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, Band 1299. Lang, Frankfurt am Main (u. a.) 1992,ISBN 3-631-44039-1.
Dietmar Pravida:„Die Erfindung des Rosenkranzes“. Untersuchungen zu Clemens Brentanos Versepos. Forschungen zum Junghegelianismus, Band 13. Lang, Frankfurt am Main (u. a.) 2005,ISBN 978-3-631-53541-7. (Zu denRomanzen vom Rosenkranz).
Bernd Reifenberg:Die „schöne Ordnung“ in Clemens Brentanos „Godwi“ und „Ponce de Leon“. Palaestra, Band 291. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1990,ISBN 3-525-20564-3. (Poststrukturalistisch).
Brigitte Schad (Hrsg.):Die Aschaffenburger Brentanos. Beiträge zur Geschichte der Familie aus unbekanntem Nachlass-Material. Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V., Band 25. Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg, Aschaffenburg 1984,ISBN 3-87965-003-9,ISSN0433-843X.
Susanne Scharnowski:Ein wildes, gestaltloses Lied. Clemens Brentanos „Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter“. Epistemata, Reihe Literaturwissenschaft, 184.Königshausen & Neumann, Würzburg 1996,ISBN 3-8260-1185-6.
Hans-Walter Schmidt:Erlösung der Schrift. Zum Buchmotiv im Werk Clemens Brentanos. Passagen Literatur. Passagen-Verlag, Wien 1991,ISBN 3-900767-63-7. (Poststrukturalistisch).
Hartwig Schultz (Hrsg.):Clemens Brentano, 1778–1842. Zum 150. Todestag, 1992. Lang, Bern (u. a.) 1993,ISBN 3-906750-94-9. (Mit Bibliographie).
Hartwig Schultz:Schwarzer Schmetterling. Zwanzig Kapitel aus dem Leben des romantischen Dichters Clemens Brentano. BvT, Band 76083. Berliner Taschenbuch-Verlag, Berlin 2002,ISBN 3-442-76083-6. (Erste zuverlässige Biographie; sehr konventionell).
Hartwig Schultz:„Unsre Lieb aber ist außerkohren“. Die Geschichte der Geschwister Clemens und Bettine Brentano. Insel, Frankfurt 2004,ISBN 3-458-17229-7.
Rolf Spinnler:Clemens Brentano oder die Schwierigkeit, naiv zu sein. Das Märchen von Fanferlieschen Schönefüßchen. Athenäums Monografien, Literaturwissenschaft, Band 95. Hain, Frankfurt 1990,ISBN 3-445-08945-0. (Poststrukturalistisch).
Martina Vordermayer:Antisemitismus und Judentum bei Clemens Brentano. Forschungen zum Junghegelianismus, 4. Peter Lang, Frankfurt 1999,ISBN 3-631-34475-9.
digitalisierte Briefe der Autographensammlung der Universitätsbibliothek Mainz inGutenberg Capture. (Bestand und Metadaten werden seit 2018 auch bereitgestellt für den KulturhackathonCOD1NG DA V1NC1) Abgerufen am 16. Dezember 2020
↑Konrad Feilchenfeldt:Brentano Chronik. Daten zu Leben und Werk zusammengestellt von Konrad Feilchenfeldt. In:Reihe Hanser.Band259. Carl Hanser Verlag, München / Wien 1978,S.15–17.
↑Clemens Brentano. Bad Langensalza, archiviert vom Original am 12. August 2011; abgerufen am 3. April 2023.
↑Konrad Feilchenfeldt:Brentano Chronik. Daten zu Leben und Werk zusammengestellt von Konrad Feilchenfeldt. In:Reihe Hanser.Band259. Carl Hanser Verlag, München / Wien 1978,S.19–21.
↑Konrad Feilchenfeldt:Brentano Chronik. Daten zu Leben und Werk zusammengestellt von Konrad Feilchenfeldt. In:Reihe Hanser.Band259. Carl Hanser Verlag, München / Wien 1978,S.24.
↑Gunda von Savigny:Hof Trages - Chronik der Familie Savigny. Cocon-Verlag Hanau, 1999.
↑Arens, Eduard: „Werner v. Haxthausen und sein Verwandtenkreis als Romantiker“, Aichach 1927
↑Armin Schlechter:Die Romantik in Heidelberg. Winter, Heidelberg 2007,ISBN 978-3-8253-5385-8,S.85f.
↑Armin Schlechter:Die Romantik in Heidelberg. Winter, Heidelberg 2007,ISBN 978-3-8253-5385-8,S.103f.