Claude Chabauty
Claude Chabauty (*4. Mai1910 inOran; †2. Juni1990 inGrenoble) war ein französischerMathematiker.
Er besuchte ab 1929 dieÉcole normale supérieure. 1938 wurde er mit einer zahlentheoretischen Arbeit promoviert (Sur les équations diophantiennes liées aux unités d'un corps de nombres algébriques fini).[1] Er war Professor in Straßburg. 1954 wurde er Nachfolger vonMarcel Brelot an derUniversität Grenoble als Direktor des Labors für Reine Mathematik, das er 22 Jahre leitete. Er beschäftigte sich mit diophantischer Approximation und Geometrie der Zahlen. Er war einer der ersten Mathematiker, der mit dem gleichen Erfolg klassische Analysis und p-adische Analysis in zahlentheoretischen Problemen benutzte.[2]
Nach ihm ist dieChabauty-Topologie benannt.
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Annales de L'Institut Fourier, vol. XXIX, Fasc. 1, 1979
- L'Annuaire des Ancièns Élèves de l'École Normale Supérieure, 1991
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Claude Chabauty in der DatenbankzbMATH
- Claude Chabauty Würdigung von Jean-Jacques Payan
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Claude Chabauty imMathematics Genealogy Project (englisch)Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/id verwendet abgerufen am 12. Februar 2024.
- ↑Würdigung in den Annales de l´Institut Fourier, Band 29, 1979, anlässlich seiner Emeritierung, siehe Weblinks
Personendaten | |
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NAME | Chabauty, Claude |
KURZBESCHREIBUNG | französischer Mathematiker |
GEBURTSDATUM | 4. Mai 1910 |
GEBURTSORT | Oran |
STERBEDATUM | 2. Juni 1990 |
STERBEORT | Grenoble |