Movatterモバイル変換


[0]ホーム

URL:


Zum Inhalt springen
WikipediaDie freie Enzyklopädie
Suche

Christoph Kürzeder

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Christoph Kürzeder (2025)

Christoph Kürzeder (*11. Mai1965 inSteinhöring,Landkreis Ebersberg) ist ein deutscherkatholischer Theologe undVolkskundler sowie Museumsdirektor.

Leben und Werke

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Schulischer Werdegang und Studium

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Diözesanmuseum Freising

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Das 2013 geschlossene und renovierungsbedürftige Museum
Freisinger Lukasbild, ein kostbares Bild im Diözesanmuseum

Christoph Kürzeder wurde am 1. Januar 2012 Direktor desDiözesanmuseums Freising.[1][2]

Das Museum musste 2013 geschlossen werden, da der Brandschutz im ehemaligen Knabenseminar unzureichend war und deshalb eine Modernisierung sowie eine architektonische Neugestaltung unumgänglich wurde (Pressemitteilung vom 9. Juli 2013). Der Architektenwettbewerb wurde Ende 2016 zugunsten eines Berliner Büros entschieden.[3] Die Umbauarbeiten am Museum sollten von Juli 2018 bis Mitte 2021 dauern (Stand Juni 2018).[4] Eröffnet wurde das Museum am 1. Oktober 2022.

Ausstellungen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Kloster Beuerberg
  • Er konzipierte und realisierte bis 2008 das Museum derBürgersaalkirche München.
  • Er konzipierte und realisierte unter anderem im Freilichtmuseum Glentleiten die Ausstellungen „Via Claudia – Stationen einer Straße“ und „Donnerwetter – Exorzismus und Beschwörung. Ein Wettersegen des 18. Jahrhunderts“ sowie eine Wallfahrtsausstellung in der Galerie Markt Bruckmühl.
  • Im ehemaligenKloster Beuerberg gestaltete er zwei Ausstellungen. Das Diözesanmuseum Freising dokumentiert seit mehreren Jahren die verborgene und stille Welt der Klöster und folgt dabei den Kriterien und Regeln des Klosterlebens – Klausur, Ordnung, Arbeit, Garten, Speise, Wohnen, Fürsorge und Krankenpflege, Tod und Gedenken.[5]

Veröffentlichungen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  • Via Claudia – Stationen einer Straße. Hrsg. mit Hans-Dirk Joosten, Großweil 2000.
  • Als die Dinge heilig waren. 1. Aufl. Schnell und Steiner, Regensburg 2005.
  • Seelenkind: Verehrt.Verwöhnt.Verklärt. Das Jesuskind in Frauenklöstern. Hrsg. von Kuratorium des Diözesanmuseums Freising und Christoph Kürzeder, Sieveking Verlag, München 2013.
  • Alpenglühen und Dattelpalmen. 1. Aufl. Hrsg. von Diözesanmuseum Freising, Freising 2013.
  • Mit Leib und Seele: Münchner Rokoko von Asam bis Günther. Hrsg. von Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung und Christoph Kürzeder. Sieveking, München 2014.
  • Buon Natale: Choreografien der neapolitanischen Weihnacht. Von Diözesanmuseum Freising und Nina Gockerel. Sieveking, München 2015.
  • Klausur. Vom Leben im Kloster. Hrsg. mit Thomas Dashuber. Verlag Antje Kunstmann, München 2016,ISBN 978-3-944874-08-1.
  • Bewegte Zeiten. Der Bildhauer Erasmus Grasser (um 1450–1518). Hrsg. mitRenate Eikelmann (Ausstellungskatalog Bayerisches Nationalmuseum/Diözesanmuseum Freising), Hirmer, München 2018,ISBN 978-3-7774-3057-7.
  • (Hrsg.):San Francesco. Der Heilige aus Assisi (= Diözesan-Museum Freising / Kataloge und Schriften, Bd. 84). Freising 2023,ISBN 978-3-930618-13-2.

Auszeichnungen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Preisträger desJohann-Michael-Sailer-Preises 2006: „Heilige Dinge – bedeutsame Zeichen. Sach-Sakramentalien zwischen Theologie und Alltag“.

Im Juli 2023 erhielt er denBayerischen Verdienstorden.[6]

Am 18. November 2025 erhielt er den im Jahr 2025 Bayerischen Kunstpreis[7] des Freistaates Bayern als „Kulturbotschafter des Jahres“ für seine Arbeit imDiözesanmuseum Freising.[8][9]

Weblinks

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Commons: Christoph Kürzeder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. Verabschiedung Hahn und Neuanfang Kürzeder, aus dem Archiv abgerufen am 24. September 2017.
  2. Sabine Reithmaier:Unbefleckte Empfängnis im stressfreien Raum: Der Theologe und Volkskundler Christoph Kürzeder leitet seit 1. Januar des Diözesanmuseum Freising, eines der größten seiner Art weltweit. In:Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 2012, S. 12.
  3. Entscheidung im Architekturwettbewerb abgerufen am 24. September 2017.
  4. Petra Schnirch: Für 215 Millionen Euro: Erzbistum gestaltet Domberg neu. In: www.sueddeutsche.de. 13. Juni 2018, abgerufen am 13. Juni 2018. 
  5. Klausur – Sehnsuchtsort-Kloster. Abgerufen am 24. September 2017.
  6. Ordensverleihungen auf bayern.de, abgerufen am 8. Juli 2023
  7. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: Freistaat vergibt erstmals „Bayerischen Kunstpreis“. In: www.stmwk.bayern.de. 25. Juli 2025, abgerufen am 19. November 2025. 
  8. Pressestelle der Erzdiözese München und Freising: „Aus dem Schatz der großen Tradition was Neues machen“ Kardinal Marx gratuliert Diözesanmuseumsdirektor Kürzeder zum Bayerischen Kunstpreis, Pressemitteilung der Erzdiözese München und Freising. In: www.erzbistum-muenchen.de. 18. November 2025, abgerufen am 19. November 2025. 
  9. Katja Kraft: Bayerischer Kunstpreis erstmals im Bergson München vergeben: Lauter Glücksfälle! In: www.Merkur.de. 19. November 2025, abgerufen am 19. November 2025. 
Personendaten
NAMEKürzeder, Christoph
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Theologe und Volkskundler, Museumsdirektor
GEBURTSDATUM11. Mai 1965
GEBURTSORTSteinhöring,Landkreis Ebersberg
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Christoph_Kürzeder&oldid=263140468
Kategorien:

[8]ページ先頭

©2009-2026 Movatter.jp