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Cheiry

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Cheiry
Wappen von Cheiry
Staat:Schweiz Schweiz
Kanton:Kanton FreiburgFreiburg (FR)
Bezirk:Broyew
Gemeinde:Surpierrei2
Postleitzahl:1529
frühereBFS-Nr.:2009
Koordinaten:553748 / 17773346.7491696.833336562Koordinaten:46° 44′ 57″ N,6° 50′ 0″ O; CH1903: 553748 / 177733
Höhe:562 m ü. M.
Fläche:6,43 km²
Einwohner:457(31. Dezember 2022)
Einwohnerdichte:71 Einw. pro km²
Cheiry
Cheiry
Karte
Cheiry (Schweiz)
Cheiry (Schweiz)
w{w
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2021

Cheiry (Freiburger PatoisTsèri/?) ist eineOrtschaft in der GemeindeSurpierre im DistriktBroye desKantonsFreiburg in derSchweiz. Am 1. Januar 2021 fusionierte Cheiry mit der Gemeinde Surpierre.

Geographie

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Cheiry liegt auf562 m ü. M., 12 km südwestlich vonPayerne (Luftlinie) in einer freiburgischen Exklave. Das Bauerndorf erstreckt sich im Tal derLembe, oberhalb der Mündung eines auf dem Plateau von Combremont entspringenden Seitenbaches, im Hügelland westlich desBroyetals, im westlichen FreiburgerMittelland.

Die Fläche des ehemaligen, 6,5 km² grossen Gemeindegebiets umfasste einen Abschnitt desMolassehügellandes zwischen demNeuenburgersee und dem mittleren Broyetal. Das Gebiet wird von Südwesten nach Nordosten von der Lembe durchflossen, die eine 200 bis 500 m breite flache Talniederung aufweist. Das Tal wird auf seiner nordwestlichen Seite von den HöhenLa Maule (679 m ü. M.) undBois d'Aclex, im Südosten von den WaldhöhenBois d’Amont undGrand Bois (Höhenzug zwischen den Tälern von Lembe und Broye) begleitet. Der höchste Punkt von Cheiry wird mit711 m ü. M. am Nordabhang des Bois d’Amont erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 7 % auf Siedlungen, 25 % auf Wald und Gehölze und 68 % auf Landwirtschaft.

Zu Cheiry gehörten die WeilerChapelle (Broye) (622 m ü. M.) auf der Geländeterrasse Fin de la Golaye links des Lembetals,Coumin-Dessous (519 m ü. M.) an der Lembe undCoumin-Dessus (559 m ü. M.) auf einer Terrasse am rechten Talhang der Lembe sowie einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden warenPrévondavaux undSurpierre im Kanton Freiburg sowieForel-sur-Lucens,Granges-près-Marnand,Sassel,Combremont-le-Grand undCombremont-le-Petit imKanton Waadt.

Bevölkerung

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Cheiry (inkl. Chapelle (Broye))

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Mit 396 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2020) gehörte Cheiry zu den kleinen Gemeinden des Kantons Freiburg. Von den Bewohnern sind 89,1 % französischsprachig, 7,0 % deutschsprachig, und 1,5 % sprechen Englisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Cheiry (inkl. Chapelle) belief sich 1850 auf 418 Einwohner, 1900 auf 379 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung durch starke Abwanderung bis 1980 weiter auf 258 Personen ab. Erst seither wurde wieder ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[1][2]

Cheiry (exkl. Chapelle (Broye))

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Mit 267 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2000) gehörte Cheiry zu den kleinen Gemeinden des Kantons Freiburg. Von den Bewohnern sind 89,1 % französischsprachig, 7,0 % deutschsprachig, und 1,5 % sprechen Englisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Cheiry belief sich 1850 auf 298 Einwohner, 1900 auf 266 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung durch starke Abwanderung bis 1980 weiter auf 186 Personen ab. Erst seither wurde wieder ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[1][2]

Wirtschaft

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Cheiry war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch dieLandwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute haben derAckerbau, der Anbau vonTabak, dieMilchwirtschaft und dieViehzucht einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in der Region Payerne arbeiten.

Verkehr

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Die Ortschaft liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen an einer Verbindungsstrasse vonGranges-près-Marnand nachThierrens. Durch eine Buslinie derTransports publics Fribourgeois, die an Schultagen vonCugy nach Cheiry verkehrt, ist das Dorf an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.[3]

Geschichte

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Das Gebiet von Cheiry war schon sehr früh besiedelt, was durch verschiedene Funde von Geräten, die in derLa-Tène-Zeit benutzt wurden, bestätigt werden konnte. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1185 unter dem NamenChirie. Später erschienen auch die SchreibweisenZeiry (1295) undCheirier (1668). Der Ortsname geht auf den römischen PersonennamenCarius zurück.

Seit demMittelalter unterstand Cheiry der Herrschaft Surpierre. Mit dieser kam das Dorf am 21. Februar 1536 an Bern und am 1. März 1536 unter die Herrschaft von Freiburg, wobei es der Vogtei Surpierre zugeordnet wurde. Im Jahr 1624 fielen fast alle Häuser des Dorfes einer Feuersbrunst zum Opfer. Nach dem Zusammenbruch desAncien Régime (1798) gehörte Cheiry während derHelvetik bis 1803 zum Bezirk Estavayer und danach zum Bezirk Surpierre, bevor es 1848 in den Bezirk Broye eingegliedert wurde. In die Schlagzeilen geriet Cheiry im Jahr 1994, als in einem Haus 23 Mitglieder derSonnentempler Massenselbstmord begingen.

Im Rahmen der seit 2000 vom Kanton Freiburg geförderten Gemeindefusionen wurde die vorher politisch selbständige GemeindeChapelle (Broye) mit Wirkung auf den 1. Januar 2005 nach Cheiry eingemeindet. Andererseits ging Cheiry am 1. Januar 2021 in der GemeindeSurpierre auf.

Persönlichkeiten

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Sehenswürdigkeiten

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Schon seit 1228 besass Cheiry eine Pfarrkirche. Der heutige moderne Bau stammt von 1967. Im Ortskern sind noch einige charakteristische Bauernhäuser des 17. bis 19. Jahrhunderts erhalten.

Weblinks

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Commons: Cheiry – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. abMartin Schuler: Kanton Freiburg - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850. (CSV; 15 kB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 22. September 2025. 
  2. abDaten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 22. September 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich). 
  3. 20.552 Estavayer-le-Lac - Cugy FR - Combremont - Granges-près-Marnand. 14. November 2024, abgerufen am 1. Juli 2025. 
Politische Gemeinden imBroyebezirk

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Kanton Freiburg |Bezirke des Kantons Freiburg |Gemeinden des Kantons Freiburg

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