Chalkon

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterChalkon (Begriffsklärung) aufgeführt.
Strukturformel
Strukturformel von Chalkon
Chalkon, (E)-Isomer
Allgemeines
NameChalkon
Andere Namen
  • 1,3-Diphenyl-2-propen-1-on
  • Benzylidenacetophenon
  • Phenylstyrylketon
SummenformelC15H12O
Kurzbeschreibung

blassgelbePrismen[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer202-330-2
ECHA-InfoCard100.002.119
PubChem637760
ChemSpider553346
WikidataQ899416
Eigenschaften
Molare Masse208,26 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,07 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt
Siedepunkt

346,5 °C (Gemisch)[3]

Dampfdruck

14 mPa (25 °C) (Gemisch)[3]

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[4]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-SätzeH:302​‐​319​‐​335
P:261​‐​305+351+338[4]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten beiStandardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Chalkon ist einaromatischesungesättigtesKeton, das die Grundsubstanz vieler wichtiger biologisch aktiver Verbindungen, der sogenanntenChalkone, bildet.[8] Der Stoff liegt in zwei verschiedenenIsomeren vor, die sich durch die Konfiguration bezüglich der Doppelbindung unterscheiden.

Inhaltsverzeichnis

Herstellung

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Chalkon kann ausBenzaldehyd,Acetophenon und einerBase wieNatriumhydroxid durchAldolkondensation hergestellt werden.[1]

Darstellung von Chalkon durch basisch katalysierte Aldolkondensation von Benzaldehyd und Acetophenon
Darstellung von Chalkon durch basisch katalysierte Aldolkondensation von Benzaldehyd und Acetophenon

Verwendung

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Chalkon wird in derParfümerie verwendet.Derivate mitHydroxygruppen undHalogenen in denBenzol-Kernen wirkenbakteriostatisch. Dihydro-Chalkon-Derivate vonNaringin undNeohesperidin habenSüßstoff-Charakter (sieheNeohesperidin-Dihydrochalkon).[1] Dihydrochalkone kommen als Inhaltsstoffe in Pflanzen vor.

Derivate

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Chalkon kann an mehreren Positionen substituiert sein. So ist beispielsweiseIsoliquiritigenin, einNaturstoff, an den Positionen 2′, 4′ und 4hydroxyliert. Das imHopfen (Humulus lupulus) vorkommendeXanthohumol ist ein mehrfach substituiertes Chalkon. Zu den hydroxylierten Chalkonen zählen auchRobtein,Butein undPedicin.

Einzelnachweise

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  1. abcdefEintrag zuChalkon. In:Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 28. Dezember 2014.
  2. Eintrag zuChalcone in derChemIDplus-Datenbank derUnited States National Library of Medicine (NLM)(Seite nicht mehr abrufbar, Inhalt nun verfügbar via PubChem ID637760)
  3. abcdEintrag zuChalcone in derChemIDplus-Datenbank derUnited States National Library of Medicine (NLM)(Seite nicht mehr abrufbar, Inhalt nun verfügbar via PubChem ID637760)
  4. abDatenblatt1,3-Diphenyl-2-propenone beiSigma-Aldrich, abgerufen am 16. März 2011 (PDF).
  5. U.S. Army Armament Research & Development Command, Chemical Systems Laboratory, NIOSH Exchange Chemicals. Vol. NX#04476
  6. National Academy of Sciences, National Research Council, Chemical-Biological Coordination Center, Review. Vol. 5, S. 28, 1953.
  7. José A. González, Ana Estévez-Braun:Effect of (E)-Chalcone on Potato-Cyst Nematodes (Globodera pallida and G. rostochiensis). In:Journal of Agricultural and Food Chemistry. 46, 1998, S. 1163,doi:10.1021/jf9706686.
  8. Wissenschaft-Online-Lexika:Eintrag zu Chalcon im Lexikon der Chemie, abgerufen am 26. August 2008.
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