Im Gegensatz zur National Security Agency (NSA) liegt der Beschaffungsschwerpunkt der CIA weniger auf technischer Informationsgewinnung(Signals Intelligence), als primär auf der Nutzung menschlicher Quellen(Human Intelligence).
Die CIA ist in fünf Direktorate (Abteilungen) unterteilt. Alle Abteilungen werden von einem Abteilungsleiter im Range eines stellv. Leiters (Deputy Director) der CIA geleitet. Die Abteilungsleiter sind Teil der Leitungsebene der CIA.
Das Directorate of Operations ist verantwortlich für die Beschaffung der Informationen. Ihr untersteht auch dasSpecial Activities Center, eine paramilitärische Spezialeinheit.
Das Directorate of Science & Technology ist verantwortlich für die Erforschung und Entwicklung neuer Methoden und Geräte zum Sammeln der Informationen.
Das Directorate of Support ist für die Unterstützung und Ausstattung der Agenten („Operatives“), beispielsweise durch Sicherheit, Informationen und Finanzen, verantwortlich.
Das Directorate of Digital Innovation ist die neueste Abteilung der CIA und verantwortlich für die Innovation und Einführung neuer digitaler Technologien und IT-Infrastruktur innerhalb der CIA.
Der Dienstsitz der CIA befindet sich seit den 1950er Jahren inLangley,Virginia, einem Vorort nordwestlich vonWashington, D.C., dort im sogenanntenGeorge Bush Center for Intelligence. DerCampus hat keine offizielle Adresse, die dorthin führenden Straßen keinen Namen. Die CIA wird nach ihrem Dienstsitz häufig alsLangley bezeichnet, manchmal auch salopp alsFirma.Agenten werden gelegentlich spöttisch alsVirginia Farm Boys bezeichnet, da die Grundausbildung inCamp Peary, einemmilitärischenSperrgebiet desUS-Verteidigungsministeriums stattfindet, was aber von der CIA genutzt wird. Es befindet sich inYork County, Virginia. Das Gelände umfasst 37,53 km², von denen knapp 32,37 km² nicht bebaut sind. Der 400.000 m² großeBigler’s Millpond grenzt an denYork-Fluss.
Die amerikanische Botschaft inBern wurde zu einer Europa-Zentrale des US-Geheimdienstes CIA ausgebaut. In Bern befand sich nach demZweiten Weltkrieg die Europazentrale der CIA-VorgängerorganisationOSS. In der Zwischenzeit wurde die CIA-Tätigkeit in Europa vonStuttgart aus koordiniert. Und im sogenanntenBerner Club treffen sich seit Jahren Spione aus aller Welt zum Informationsaustausch.[12]
DasOpen Source Center war eine Behörde desDirector of National Intelligence, die auf das nachrichtendienstliche Sammeln und Auswerten von öffentlich zugänglichen Quellen spezialisiert ist.[13][14] Sie wurde kommissarisch vom CIA-Direktor geleitet, bis sie 2015 umbenannt und in die CIA eingegliedert wurde.[15]
Obwohl es in den vergangenen Jahren so aussah, als ob sich die CIA von der Zusammenarbeit mit der ehemaligen Firma Blackwater (jetztAcademi) distanziert hat, gibt es jetzt wieder gehäufte Berichte, dass immer noch eine sehr enge Zusammenarbeit existiert.[16]
InWiesbaden befindet sich eine Außenstelle der CIA.[17]
Der Spiegel berichtete 1986 unter Bezug auf das MagazinGEHEIM über den damaligen Stützpunkt in Frankfurt:[18] „Vielfältig sind die Aktivitäten der CIA. Westdeutschland dient ihr wie kaum ein anderer Staat außerhalb der USA als Basis. Hunderte von CIA-Agenten arbeiten hier. Sie trainieren in versteckten Lagern potentielle Agenten. Von der Bundesrepublik aus beliefern sie Verbündete in aller Welt mit Waffen und anderem Nachschub [...]“ Dabei benannte er dasI.G.-Farben-Haus (heute Teil derGoethe-Universität) am Grüneburg-Platz als Sitz in Frankfurt am Main, getarnt als „Department of the Army Detachment“: „von hier aus werden weltweit Operationen, vor allem im Nahen und Mittleren Osten, koordiniert, technisch vorbereitet und abgesichert.“
Im Boden eingearbeitetes CIA-Emblem in der Lobby des ursprünglichen Hauptquartiers
Vorläufer der CIA war im Zweiten Weltkrieg dasOffice of Strategic Services (OSS), aus dem von 1945 bis 1947 die von LuftwaffengeneralHoyt S. Vandenberg geleiteteCentral Intelligence Group, CIG im Außenministerium hervorging. Man erkannte jedoch schnell, dass mit dem beginnendenKalten Krieg ein Rumpf-Spionageapparat für die Weltmacht USA nicht ausreichte. Der Nachrichtendienst wurde am 18. September 1947 durch Verabschiedung desNational Security Act gegründet.[19]
Erster CIA-Direktor war VizeadmiralRoscoe H. Hillenkoetter. Auf Hillenkoetter folgte 1950Walter Bedell Smith, der jedoch den OSS-VeteranAllen Welsh Dulles zum Direktor einer Abteilung für spezielle verdeckte Aufgaben machte, die den Charakter der CIA entscheidend prägten. Dulles, der zwischen 1953 und 1961 als Direktor der CIA fungierte, war nebenGeorge Tenet am längsten an der Spitze der amerikanischen Auslandsspionage.
Während desKoreakrieges war die CIA für sämtliche nachrichtendienstlichen und auch militärischen Operationen hinter den feindlichen Linien zuständig. Die desaströsen Ergebnisse dieser Unternehmungen führten nach dem Krieg imVerteidigungsministerium zu der Erkenntnis, dass das Militär wieder für militärischeKommandooperationen zuständig sein sollte und zur Aufstellung derSpecial Forces, einer Truppe fürasymmetrische Kriegführung. Diese Einheit bildete fortan die militärische Schnittstelle zur CIA.
Ende der 1950er Jahre begann die CIA mit Spionageflügen in fremdem Luftraum, hauptsächlich über derSowjetunion und derVolksrepublik China. Aus nachrichtendienstlicher und technischer Sicht waren die Programme mitSpionageflugzeugen, wie zum Beispiel U-2 undA-12, sehr erfolgreich.
CIA-Analytiker warnten vor einer militärischen Intervention inNord- undSüdvietnam; Sie begriffen die vietnamesischen Probleme als inneren Konflikt.[20] Sie fanden jedoch kein Gehör bei der US-amerikanischen Regierung vonLyndon B. Johnson. Während desVietnamkrieges leitete die CIA zahlreicheverdeckte Operationen inLaos,Kambodscha undNordvietnam, war aber auch auf südvietnamesischem Gebiet sowohl in Pazifizierungs- als auch in Liquidierungsprogramme (Operation Phoenix) eingebunden und kontrollierte die FluggesellschaftAir America. Bis in die 1970er Jahre operierte die CIA zudem verdeckt inLateinamerika und unterstützte unter anderem rechtsgerichteteMilitärputsche gegen die demokratisch gewählten RegierungenGuatemalas (1954) ,[21]Brasiliens (1964)[22] undChiles (1973).[23]
Innerhalb der Vereinigten Staaten war die CIA in den 1970er Jahren gegen Bürgerrechts- und Friedensbewegungen aktiv, sieheOperation CHAOS. Dies führte ab 1975 zu Ermittlungen desChurch Committee, das schließlich auch zu weiteren Operationen der CIA ermittelte.[20] In der Folge erging ein im Februar 1976 von US-PräsidentGerald Ford erlassenes Verbot an alle US-Regierungsstellen, ausländische Staatschefs gezielt zu töten oder völkerrechtswidrige Umsturzoperationen zu planen.[20] Die Ermittlungen des Church Committee führten außerdem zur Verabschiedung desForeign Intelligence Surveillance Act im Jahr 1978, die zu einer Neuregelung der Zuständigkeiten führte und dieUS-Geheimdienste unter Aufsicht der beiden Geheimdienstausschüsse des Senats und des Repräsentantenhauses setzte.
Im Jahr 1988 wurdeGeorge Bush als erster ehemaliger CIA-Chef (1976 bis 1977) zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.
Im Jahr 1995 war das Hauptquartier der CIA das Ziel eines geplanten Attentats. Im Rahmen derOperation Bojinka sollte eine kleine mit Sprengstoff beladene Passagiermaschine gezielt in das Hauptquartier inLangley geflogen werden. Der Attentäter Abdul Hakim Murad nahm im Vorfeld Flugunterricht in North Carolina, um diesen Anschlag durchführen zu können. Der Plan wurde jedoch durch einen Brand im Apartment, in dem die Attentäter wohnten, vereitelt. Als Folge davon änderteal-Qaida ihre Pläne, was dann zu denTerroranschlägen am 11. September 2001 führte.[24][25]
Haupteingang der CIA-Zentrale
Seit dem 11. Juli 1997 warGeorge Tenet Direktor der CIA. Er trat am 3. Juni 2004 nach Kritik an der Arbeit des Dienstes im Zusammenhang mit demDritten Golfkrieg aus „persönlichen Gründen zurück“. Bis zur Ernennung eines neuen Direktors übernahm sein bisheriger StellvertreterJohn E. McLaughlin kommissarisch die Leitung der CIA.
Seit etwa 2004 ist die CIA für viele Operationen mitDrohnen verantwortlich. Im August 2011 legte dasBureau of Investigative Journalism (BIJ) einen Bericht überDrohnenangriffe in Pakistan vor, für den etwa 2000 Medienberichte ausgewertet wurden.[26] Demnach wurden seit 2004 mindestens 291 Einsätze durchgeführt, bei denen zwischen 2292 und 2863 Menschen starben. 126 bewaffnete Anführer derIslamisten, die namentlich bekannt sind, und mehrere hundert militante Islamisten wurden getötet. Etwa 385 bis 775 Unbeteiligte, darunter 164 Kinder, kamen bei den Angriffen ums Leben.[27] Ähnliche Angriffe fanden auch im Jemen und auf dem afrikanischen Kontinent statt.
Vom 24. September 2004 bis 6. Mai 2006 warPorter Goss CIA-Chef, bis er auf Druck derRegierung Bush sein Amt zur Verfügung stellte. Seit dem 30. Mai 2006 leiteteMichael V. Hayden, ehemaliger Leiter derNSA, die CIA. Bis April 2005 war der Direktor der CIA jeweils auch alsDirector of Central Intelligence für die Beratung des US-Präsidenten in Nachrichtendienstfragen zuständig und hatte die Führung der Gemeinschaft der US-Nachrichtendienste (Intelligence Community) inne. Im Zuge der Reform des US-amerikanischen Nachrichtendienstsystems nach denTerroranschlägen vom 11. September wurde diese Funktion auf denDirector of National Intelligence übertragen, der gleichzeitig für die Koordinierung der Arbeit der CIA mit der anderer Nachrichtendienste und für die Auslandskooperation zuständig ist. Dadurch wurde die Rolle der CIA als führende Nachrichtendienstinstitution aufgehoben.
Anfang Januar 2009 wurdeLeon Panetta vom designierten PräsidentenBarack Obama überraschend als neuer Direktor der CIA nominiert, obwohl er über keine geheimdienstliche Erfahrung verfügte. Nachdem Panetta im Juli 2011 Nachfolger des VerteidigungsministersRobert Gates wurde, wurde GeneralDavid Petraeus als neuer Direktor der CIA nominiert.
Am 8. November 2012, wenige Tage nach denPräsidentschaftswahlen in den USA, reichte Petraeus ein Rücktrittsgesuch vom Amt ein, dasUS-PräsidentObama am 9. November 2012 annahm. Petraeus war zuvor als Kandidat für ein Ministeramt in der zweiten Amtszeit von Präsident Obama gehandelt worden. Als Grund für den Rücktritt nannte Petraeus eineaußereheliche Affäre.[28][29] Sein Amt wurde kommissarisch vonMichael Morell übernommen, bevorJohn Brennan im Januar 2013 als neuer Direktor vonBarack Obama nominiert wurde.
Mike Pompeo übernahm vom 23. Januar 2017 bis 26. April 2018 das Amt des Director of the Central Intelligence Agency. 2018 wurde er vom US-Präsidenten Trump zum neuenAußenminister der Vereinigten Staaten ernannt, als Nachfolger vonRex Tillerson.
Ab 26. April 2018 übernahmGina Haspel kommissarisch die Leitung der CIA, zuvor war sie seit Februar 2017 stellvertretende CIA-Direktorin. Ab 21. Mai 2018 betraute der US-Präsident Trump sie mit dem Amt des Direktors. Ihre Amtszeit als CIA-Direktorin endete mit demAmtsantritt des PräsidentenJoe Biden am 20. Januar 2021. Unter Joe Biden warWilliam Joseph Burns von März 2021 bis 20. Januar 2025 Direktor der CIA.[30]
Ehrenmal der 102 im Einsatz gefallenen Agenten (83 Sterne zum Zeitpunkt der Aufnahme, Namen nur von 63 Personen bekannt, die unterhalb im „Book of Honor“ vermerkt sind) in der Zentrale inLangley
Operationen zur finanziellen, logistischen und propagandistischen Unterstützung des Kampfes nationalistischer und antikommunistischerPartisanen- undGuerilla-Organisationen imBaltikum und in derWestukraine (Waldbrüder,OUN) gegen die Sowjetunion beginnend im Jahr 1949 bis in die frühen 1950er Jahre[31][32]
Operation Mockingbird: Beeinflussung der Medien im Sinne der Ansichten und Ziele der CIA in den fünfziger Jahren, beginnend 1948
Operation Zipper: Beauftragung und Finanzierung derOrganisation Gehlen, der Vorläuferorganisation desBundesnachrichtendienstes, von 1949 bis 1956. Mithilfe der Operation Zipper baute die CIA ihr Informationsaufkommen über dieDDR und weitereOstblockstaaten aus, ermittelte darüber hinaus unter anderem aber auch die Einstellung westdeutscher Eliten zur amerikanischen Deutschlandpolitik. Mitte der 1950er Jahre war Zipper in finanzieller Hinsicht die größte CIA-Operation in Europa.[33]
Operationen in derVolksrepublik China: 1952 wurde eineC-47 der CIA in der chinesischen ProvinzJilin abgeschossen. Der Kommandant und der Copilot starben dabei. Zwei weitere Besatzungsmitglieder überlebten, wurden inhaftiert und konnten erst 1971 und 1973 in die USA ausreisen[34]
Stay-behind-Organisationen: Aufbau und Unterhalt von paramilitärischenPartisanen-Einheiten und Stay-behind-Organisationen inWesteuropa von den 1950er Jahren bis in die frühen 1990er Jahre
Operation Artischocke: Programm zur Erforschung von Gehirnwäsche- bzw. Verhörmethoden unter Anwendung von Drogen undFolter (1952)
Operation Brother Sam: Verdeckte Operation zur Unterstützung des Militärputsches in Brasilien 1964, durch den die demokratisch gewählte Regierung vonJoão Goulart gestürzt wurde.
Operation Phoenix: Operation zur Identifizierung und BekämpfungkommunistischerFührungskader derFNL (Viet Cong) während des Vietnamkriegs Mitte der 1960er Jahre, der nach US-amerikanischen Angaben 6000, nach südvietnamesischen Quellen 20.000 Menschen zum Opfer fielen und bei der es zu etlichenMenschenrechtsverletzungen kam
Operation CHAOS: Bespitzelung von rund 7000 Personen und 1000 Organisationen in den USA, die in Opposition zum Vietnamkrieg standen oder derBürgerrechtsbewegung angehörten, aufgedeckt vom JournalistenSeymour Hersh
Project FUBELT: Von 1970 bis zumPutsch 1973 verdeckte Operationen zur Unterminierung der demokratisch gewähltenAllende-Regierung inChile. Dabei waren CIA-Agenten auch in die Ermordung des pro-demokratischen GeneralstabschefsRené Schneider verwickelt. Dem waren bereits seit 1963 umfangreiche Propaganda-Aktionen gegen die Linksparteien in Chile vorangegangen
Operation Condor war eine multinationale Operation rechtsgerichteterMilitärdiktaturen inSüdamerika zur gemeinsamen Verfolgung und Tötung politischer Gegner, die von der CIA technisch und logistisch sowie durch Schulungen unterstützt wurde
In den 1990er Jahren wurden Asylsuchende in Deutschland bei der Einreise von einem Verbindungsoffizier der CIA in Flüchtlingslagern wie z. B. denAdams Barracks im bayerischen Zirndorf befragt.[39]
Iran-Contra-Affäre: Finanzielle Unterstützung der Contras in Nicaragua durch Erlöse aus geheimen Waffenverkäufen an den Iran und die Duldung des von ihnen zur Eigenfinanzierung betriebenen Schmuggels von Kokain in die USA
Von 2004 bis 2015 wurden mittels britischerC-130-Flugzeuge beiNachtflügen in Afghanistan behandelteMohnsamen abgeworfen, um den dortigen Anbau vonOpium derTaliban zu sabotieren. Die behandelten Mohnsamen, die eine geringere MengeAlkaloide in sich trugen und somit weniger ertragreich für die Produktion der DrogeHeroin waren, sollten sich nach dem Abwurf mit den dort heimischen Opiumpflanzen kreuzbefruchten und sodann zur dominierenden Sorte werden. Damit sollte der Heroinhandel, der für die Taliban eine Einkommensquelle gewesen war, geschmälert werden.[40][41]
2006 fand ein Journalist derChicago Tribune über eine Internetrecherche die Namen von 2600 CIA-Mitarbeitern heraus, einige davon verdeckte Ermittler. Auch Flugzeuge für verdeckte Aktionen der CIA und geheime Einrichtungen konnten so enttarnt werden[42][43]
Am 6. September 2006 bestätigteUS-PräsidentGeorge W. Bush öffentlich die Existenz und den Unterhalt von CIA-Geheimgefängnissen im Ausland,Black Sites genannt.[44] Ein Urteil desObersten Gerichtshofes hatte festgestellt, dass die Aburteilung der Gefangenen durchMilitärtribunale verfassungswidrig ist. Das Gericht stellte fest, dass nicht der Präsident, sondern alleine der Supreme Court die Kompetenz hat, US-Recht auszulegen.[45]
31. Dezember 2009: Homam Khaleel Mohammad Abu Mallal, ein jordanischerArzt, wurde Berichten zufolge vom jordanischen Geheimdienst angeworben, umal Qaida inAfghanistan zuinfiltrieren und Informationen zu beschaffen, die entscheidend für den militärischen Einsatz der USA in Afghanistan sind. Stattdessen richtete sich der 33-jährige Jordanier gegen sie. Er trug einenSprengstoffgürtel unter der Kleidung, als er sich an Silvester zum Treffen mit Amerikas Agenten in derForward Operating Base Chapman im Osten Afghanistans naheChost aufmachte. Er war einDoppelagent. Der vermeintlicheÜberläufer riss sieben CIA-Agenten, darunter die Leiterin der CIA-Basis[46],Jennifer Lynn Matthews,[47] und seinen jordanischenFührungsoffizier, Sharif Ali bin Zeid vomGID, mit in den Tod[48]
Timber Sycamore: Bewaffnung und Ausbildung verschiedener teils islamistischer Rebellengruppen in Syrien, zur Unterstützung des Kampfes gegen dieSyrischen Streitkräfte desAl-Assad-Regimes. Aufgrund von Berichten, dass die Waffen über Umwege teilweise auch an dieal-Nusra-Front gingen, die die USA selbst als Terrororganisation einstuften, stark umstritten.[49]
Nicht selten bediente sich die CIA, so wie andere Geheimdienste auch, derDesinformation und illegaler Mittel, um die internationale Politik, dieöffentliche Meinung und die Repräsentanten der Vereinigten Staaten zu beeinflussen.[50]
Die Aktivitäten der CIA haben zu politischen Kontroversen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern geführt. Grund hierfür ist vor allem die erwiesene massive Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder mittelsverdeckter Operationen, zu der auchStaatsstreiche gegen demokratisch gewählte Regierungen zählten (sieheoben). Auch die lange praktizierte Installierung und Unterstützung vondiktatorischen Regimes wird kritisiert,vor allem in Mittel- und Südamerika in den 1970er und 1980er Jahren, wie beispielsweise vonAugusto Pinochet inChile,Manuel Noriega inPanama undSomoza inNicaragua, oder auch autokratischer Systeme wie die desSchahs im Iran. Ebenso wurde die frühere Zusammenarbeit mit ehemaligen Mitgliedern derWehrmacht und derSS kritisiert[51] (MK Ultra) oder bei der teilweisen Unterstützung und Duldung der sogenanntenRattenlinien, eines legalen Fluchtweges für NS-Kriegsverbrecher, wie zum BeispielKlaus Barbie, die mit vomVatikan und demRoten Kreuz zur Verfügung gestellten amtlichen Dokumenten ausgestattet nach Südamerika entkamen.
Auch die Grenze zwischen ihren operierendenAgenten undKombattanten ist dabei fließend. Ein bekanntes Beispiel ist die fehlgeschlageneInvasion in der Schweinebucht im Jahre 1961. Diese Praxis wird sowohl von Beobachtern in den USA[52] als auch international scharf kritisiert.
Aus Dokumenten, die der Nachrichtendienst auf Geheiß seines DirektorsMichael Hayden im Juni 2007 im Internet veröffentlichen ließ, ging hervor, dass die CIA in den sechziger JahrenKubas StaatspräsidentFidel Castro vergiften lassen wollte. Auf der Liste geplanterpolitischer Morde des Dienstes standen diesen Unterlagen zufolge auch der Anführer der Unabhängigkeitsbewegung imKongo,Patrice Lumumba, sowie der Machthaber derDominikanischen Republik,Rafael Trujillo.[53]
Außerdem sahen viele Kritiker die Aufgabe der CIA nicht zuletzt darin, Desinformationen im Heimatland zu verbreiten, etwa was das militärisch-nukleare Bedrohungspotenzial desOstblocks anging, um den US-Militärhaushalt und das Budget der Agency auf einem möglichst hohen Niveau zu belassen. Dagegen sah sich die CIA nicht in der Lage, denZusammenbruch derSowjetunion vorherzusagen.
Als nachteilig wird auch die verdeckte CIA-Operation Cyclone für dieMudschahedin ab 1979 angesehen, die in der Zeit von „Säuberungen“ an Kommunisten durch den VizepräsidentenHafizullah Amin in Afghanistan begann, sechs Monatevor – und damit entgegen der landläufigenGeschichtsschreibung – dersowjetischen Intervention in Afghanistan. US-PräsidentJimmy Carter, beeinflusst von seinemSicherheitsberaterZbigniew Brzeziński, unterzeichnete am 3. Juli 1979 die erste Direktive für die Unterstützung der Mudschahedin in Afghanistan. Diesowjetische Armee marschierte am 24. Dezember 1979 in Afghanistan ein.[54] Dies geschah im Wissen darum, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer militärischenIntervention derSowjetunion erhöhen würde. Das Kalkül war, der Sowjetunion eine militärische Belastung aufzuzwingen, die mit der Situation der USA während desVietnamkriegs vergleichbar war. Brzeziński behauptete 1998, er habe Moskau in die „afghanische Falle“ gelockt. Die Sowjetunion rechtfertigte damals ihre Intervention mit der Behauptung, dass sie beabsichtigten, gegen eine geheime Einmischung der Vereinigten Staaten in Afghanistan zu kämpfen.[55] Dabei wurden die radikalenWarlords, die auch imDrogenhandel (Opium) involviert sind, ebenso gefördert wieislamistische Organisationen, nicht zuletzt über denpakistanischen GeheimdienstISI. Nach Ende desKalten Krieges stellten die USA ihre Kontakte zu den Gruppierungen Anfang der 1990er Jahre weitgehend ein, während der ISI sie weiter als ein Instrument zur Durchsetzung pakistanischer Interessen nutzte. Dies habe zur Stärkung des internationalenTerrorismus geführt, den die USA heutzutage als die stärkste Bedrohung betrachten. Das Phänomen, dass eine verdeckte Operation auf das Ursprungsland zurückfällt, wird alsBlowback (engl. für Rückstoß) bezeichnet.
2014 versicherte das Weiße Haus, die CIA würde keine Impfkampagnen mehr zur Informationsbeschaffung nutzen. Die CIA hatte offenbar im Rahmen derOperation Neptune Spear 2011 im Rahmen einer Impfkampagne die unzweifelhafte Identität der Bewohner des AnwesensBin Ladens zu erhalten versucht. Obschon die Ablehnung alles „Westlichen“ in islamistischen Kreisen grundsätzlich viel älter ist, führte das Bekanntwerden sicher zu einem zusätzlichen Rückschlag für diePolio-Impfkampagne in Pakistan.[56]
Im März 2017 wurden perWikileaks im großen Maßstab Informationen über Abhörtechniken der CIA im IT-Bereich bekannt und unter dem StichwortVault 7 öffentlich diskutiert.[59]
Laut dem HistorikerPhilipp Gassert, der unter anderem zur Geheimdienstkultur in den USA forscht, versucht die CIA den US-amerikanischen Kontrollgremien auch noch in der Gegenwart Informationen vorzuenthalten.[20]
Menschenrechtsverstöße im Krieg gegen den Terrorismus
Die aktuelle Kritik bezieht sich auf die wiederholt nachgewiesenen Verstöße gegenMenschenrechte im Zuge des sogenanntenKriegs gegen den Terror. Seit etwa 2001 sind die USA dazu übergegangen, terrorverdächtige Personen zu entführen und ohne Gerichtsverfahren über längere Zeit in weltweit verteiltenGeheimgefängnissen zu inhaftieren, die das US-Militär alsBlack sites bezeichnet.[60] Dabei haben die USA Verträge missachtet, die sie selbstratifizierten und die grundsätzlich jedem Individuum ein Recht auf Schutz vor staatlichen Übergriffen garantieren. Es wurden mehrere Fälle bekannt, bei denen sich nach mehrmonatiger bis jahrelanger Haft herausstellte, dass die Verhafteten unschuldig bzw. Opfer einer Verwechslung waren. Zu den bekanntesten Fällen gehören die Entführungen des in Deutschland geborenen und aufgewachsenen türkischen StaatsbürgersMurat Kurnaz, des DeutschenKhaled al-Masri sowie der KanadierMaher Arar, die angaben, in Pakistan, Afghanistan bzw. Syrien gefoltert worden zu sein.
Da die CIA offiziell keineFolter anwenden darf, wurde es gängige Praxis, die Gefangenen in befreundete Länder auszufliegen, wo sie von „Verhörspezialisten“ dieser Länder vernommen werden. Besonders kritisiert wird in diesem Zusammenhang die auch von US-Stellen mehrfach bestätigte Tatsache, dass dabei Länder bevorzugt werden, die systematisch foltern, etwaSyrien undÄgypten. Im April 2009 wurden von US-Präsident Barack Obama interne Papiere des Geheimdienstes CIA veröffentlicht, die die Existenz eines polnischen Geheimgefängnisses bestätigen und die belegen, dassChalid Scheich Mohammed allein im März 2003 183 Mal demWaterboarding unterzogen wurde, im Schnitt acht Mal pro Tag.[61]
Die Berichte führten zu einer offiziellen Untersuchung im Auftrag desEuropäischen Parlaments durch den SonderermittlerDick Marty. Nach seinen Erkenntnissen soll die CIA in Europa über 100 Personenentführt haben. Marty betonte aber, dass er nicht die Kapazitäten besäße, genügend Beweise aufzubringen, um die Folteranlagen zu identifizieren. Dabei warf er einigen europäischen Regierungen vor, in der Angelegenheit eine heimliche Komplizenschaft mit den USA eingegangen zu sein. Insbesondere Polen und Rumänien hätten CIA-Gefängnisse in ihren Ländern ermöglicht.[63]
Die Vorgehensweise deckt sich zumindest teilweise mit der Definition desVerschwindenlassens von Personen, das in dem 2002 in Kraft getretenenRom-Statut alsVerbrechen gegen die Menschlichkeit definiert ist. Es bildet eine der Rechtsnormen für die Rechtsprechung desInternationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Die Regierung von Präsident Bush forderte jahrelang eineImmunität für US-Bürger, die der Strafgerichtshof bislang aber nicht gewähren will. Mit mehr als 50 Staaten haben die USA inzwischenbilaterale Abkommen geschlossen, die eine Auslieferung von US-Bürgern aus diesen Ländern nach Den Haag verhindern sollen.[64]
In Deutschland sind im Zusammenhang mit der Entführung des deutschen StaatsbürgersKhaled al-MasriHaftbefehle gegen 10 CIA-Agenten ausgesprochen worden.[65] In Italien werden wegen der Entführung des ImamsAbu Omar 26 CIA-Agenten per Haftbefehl gesucht.[66][67] Im November 2009 wurden 22 CIA-Mitarbeiter und ein Angehöriger der Luftwaffe zu Haftstrafen zwischen 7 und 9 Jahren verurteilt. Die Berufungsverfahren wurden im September 2012 vom höchsten italienischen Gericht endgültig abgewiesen.[68] Die CIA-Mitarbeiter wurden von den italienischen Ermittlern mit Hilfe einer Software namensAnalyst's Notebook der FirmaIBM enttarnt. Die Software analysierte die Verbindungsdaten und andere Metadaten einer großen Anzahl von Mobiltelefonen um Muster und Zusammenhänge zu finden.[69]
Im Jahr 2006 erklärte der Oberste Gerichtshof der USA zahlreiche der oben angeführten Praktiken der US-Regierung für ungesetzlich. Um eine legale Grundlage für ihr weiteres Vorgehen zu schaffen, schuf die Bush-Regierung daher das umstrittene GesetzMilitary Commissions Act. In einem in der Öffentlichkeit wenig beachteten Teil enthält das Gesetz eine ArtGeneralamnestie für von US-Bürgern verübte Verbrechen vor Inkrafttreten des Gesetzes, was von Kommentatoren als auf die oben genannten Praktiken bezogen gedeutet wurde.
Nach offiziellen US-Angaben sind die von der CIA betriebenen Geheimgefängnisse im Laufe des Jahres 2006 geschlossen worden. Laut einem Bericht der Financial Times wurde diese unter anderem vom Menschenrechtsrat derUN lange geforderte Entscheidung dadurch beschleunigt, dass Verhörspezialisten der CIA sich wegen der unklaren Rechtslage geweigert hatten, in diesen Einrichtungen weiterhin Gefangene zu verhören.[70]
Im Jahr 2006 veröffentlichte ein Zusammenschluss von sechs Menschenrechtsorganisationen, darunterAmnesty International undHuman Rights Watch, eine Liste mit 36 Personen, die entweder erwiesenermaßen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit von US-Behörden wie der CIA unter Terrorverdacht gefangen gehalten wurden, und die „verschwunden“ (engl.disappeared) seien. Sie seien weder wieder aufgetaucht, noch würden die US-Behörden Fragen zu ihrem weiteren Schicksal oder deren Verbleib beantworten.[71] Diese Situation hatte sich bis zum April 2009 noch nicht wesentlich geändert. Die US-amerikanische JuraprofessorinMargaret Satterthwaite meinte dazu:[72]
„Bis die US-Regierung das Schicksal und den Verbleib dieser Individuen aufklärt, sind diese Menschen noch verschwunden, undVerschwindenlassen ist eine derschwerwiegendsten internationalen Menschenrechtsverletzungen. (Until the U.S. government clarifies the fate and whereabouts of these individuals, these people are still disappeared, and disappearance is one of the most grave international human rights violations.)“
Die Verstrickung der CIA in denDrogenhandel ist vielfach öffentlich nachgewiesen worden. Die Aktivitäten dienten unter anderem der finanziellen Unterstützung verbündeterparamilitärischer Gruppen, zum Beispiel inLaos,Nicaragua undAfghanistan, und zur Destabilisierung von gegnerischen Regierungen und Regimes.
Der amerikanische HistorikerAlfred W. McCoy veröffentlichte bereits 1972 das BuchThe Politics of Heroin in Southeast Asia: CIA Complicity in the Global Drug Trade, eine umfangreiche Untersuchung über die Kooperation der CIA mitsüdostasiatischen Drogenproduzenten während desVietnamkriegs. Die CIA versuchte durch Druck auf den Verlag, das Manuskript vor Erscheinen zuzensieren. Der investigative JournalistSeymour Hersh schrieb einen Leitartikel über den Zensurversuch in derWashington Post, was einen Skandal auslöste und von vielen Medien aufgegriffen wurde.[73] Nach dem unveränderten Erscheinen des Buchs sagte McCoy vor mehreren Untersuchungsausschüssen des US-Kongresses aus.
1996 beschrieb derinvestigative Journalist undPulitzer-PreisträgerGary Webb in der ArtikelserieDark Alliance, wie das von den Contras eingeschmuggelte Kokain vor allem in denGhettos vonLos Angeles auf den Markt gebracht worden war. Der dadurch ausgelöste Skandal führte zu einer umfangreichen CIA-internen Untersuchung, die Webbs Aussagen im Wesentlichen bestätigte.[74] Webb schrieb später, dass Elemente in der US-Regierung damals über die Aktivitäten des Drogenrings Bescheid gewusst hätten, aber wenig oder nichts unternahmen, um ihnen ein Ende zu setzen. Die durch den Drogenschmuggel der Contras ausgelöste Schwemme an billigem Kokain habe bei Entstehung des ersten großen aufCrack basierenden Kokainmarkts in den USA eine zentrale Rolle gespielt. Die ursprünglich auf Los Angeles beschränkten kriminellen BandenCrips und Bloods hätten mittels ihrer Gewinne aus dem Crack-Verkauf auch in anderen Städten Fuß fassen und den Crack-Missbrauch auch dort in den Vierteln der Schwarzen verbreiten können, so dass aus einem schweren regionalen Problem ein schweres nationales Problem wurde.[75]
Andere Investigativjournalisten bestätigten Gary Webbs Recherchen[76] und weiteten die Vorwürfe über die Verstrickung von US-Regierungsmitgliedern in den Drogenhandel der Contra-Rebellen noch aus.[77] Der auf Geheimdienstoperationen in Südamerika spezialisierte JournalistRobert Parry schrieb dazu, dass das brisanteste Detail in der offiziellen CIA-Untersuchung zu Webbs Vorwürfen (Hitz-Report) die Offenlegung von Beweisen für eine Involvierung von ReagansNationalem Sicherheitsrat in den Drogenschmuggel und die Geldwäsche der Contras gewesen sei, insbesondere über den imWeißen Haus für die Contra-Operationen verantwortlichenOliver North.[74] John Lawn, ein ehemaliger Beamter derUS-Drogenbekämpfungsbehörde DEA sagte aus, dass NorthUndercover-Ermittlungen der DEA an die US-Presse verraten und damit auch das Leben der Undercover-Agenten aufs Spiel gesetzt habe, weil er eine Abstimmung des US-Kongresses zur Unterstützung der Contras manipulieren wollte.[78]
Die Los Angeles Times,The Washington Post und andere große Zeitungen veröffentlichten Artikel, die darauf hinwiesen, dass dieDark Alliance-Behauptungen übertrieben seien. Im Mai 1997 befand Jerome Ceppos, der Chefredakteur von Mercury News, dass Webb die Crack-Epidemie zu sehr vereinfacht und die angeblich entscheidende Rolle, die die Drogendealer, übertrieben habe. Webb trat im Dezember 1997 von The Mercury News zurück.[79]
Eine Untersuchung durch dasJustizministerium der Vereinigten Staaten wies ebenfalls Webbs Behauptungen zurück und stellte fest, dass „ihre Überprüfung die Hauptanschuldigungen, die in den Artikeln von Mercury News gemacht und angedeutet wurden, nicht untermauerte“. In Bezug auf die konkreten Anklagen gegen die CIA schrieb das DOJ: „Die Implikation, dass die Drogengeschäfte der in den ‚Mercury News‘-Artikeln diskutierten Personen mit der CIA in Verbindung standen, wurde ebenfalls nicht durch die Fakten gestützt.“[80] Auch die CIA ging den Vorwürfen nach und wies sie zurück.[81]
Der amerikanische Professor Christopher Simpson[82] bilanzierte im Jahr 2001 zu den Drogenhandels-Aktivitäten der CIA-AbteilungDirectorate of Operations (2005 umbenannt inNational Clandestine Service):
„DasDirectorate of Operations der CIA – mit anderen Worten, die Abteilung fürverdeckte Operationen,paramilitärische Operationen oder „Schmutzige Tricks“, wie immer sie es nennen wollen – hat dokumentiert über einen Zeitraum von mindestens 40 Jahren für einen signifikanten Teil ihrer Arbeit durch den Verkauf vonHeroin undKokain bezahlt. Dies geschah in Vietnam und in Afghanistan, und es passierte in Südamerika und in der Iran-Contra-Affäre.[83] […] Drogengeld ist ein wesentlicher Bestandteil der verdeckten Operationen der CIA, und zwar praktisch seit den Anfängen dieser Behörde.“[84]
Der ehemalige US-AußenministerJohn Kerry sagte 1987 während der Senatsanhörungen zurIran-Contra-Affäre, zum Thema des von der CIA tolerierten Drogenschmuggels derContra-Rebellen in die USA:
„Unser Land machte sich zum Komplizen imDrogenhandel, zur selben Zeit in der wir unzählige Dollars dafür ausgaben, die durch Drogen verursachten Probleme in den Griff zu bekommen – es ist einfach unglaublich.[85] […] Ich weiß nicht, ob wir das schlechteste Geheimdienstsystem der Welt haben; ich weiß nicht, ob wir das beste haben, und sie haben alles gewusst, und einfach weggesehen – aber unabhängig davon wie man es betrachtet, läuft etwas falsch, etwas läuftwirklich falsch da draußen.[86]“
Zum gleichen Anlass äußerte sich auch der US-SenatorAl D’Amato:
„Bei Gott, die Geheimdienste dieses Landes sollten in dem Krieg [gegen die Drogenhändler] mithelfen, anstatt mit diesem Abschaum der Erde [orig.:scum of the earth] auch noch zusammenzuarbeiten – denn das haben sie getan.“[87]
Die CIA hat bei derGeldwäsche von Drogengeldern wiederholt mit Banken zusammengearbeitet, die zum Teil eigens zu diesem Zweck gegründet wurden. Eingehend dokumentiert ist der Fall der 1991 spektakulär in Konkurs gegangenen GroßbankBank of Credit and Commerce International (BCCI).[88] Laut einer Untersuchung des amerikanischen Senats[89] war die Bank unter anderem an der Geldwäsche der Drogengewinne der Contras (siehe oben) beteiligt. SenatorJohn Kerry schrieb bereits im April 1989 in einem Bericht:Die CIA wusste von Anfang an, dass die BCCI ein durch und durch korruptes und kriminelles Unternehmen war. Die CIA hat die BCCI deshalb für ihre geheimen Operationen benutzt. Der Zusammenbruch der Bank war eine direkte Folge von Kerrys Untersuchungskommission[90], deren Ergebnisse die zwangsweise stattfindende Schließung von Niederlassungen der Bank in mehreren Ländern zur Folge hatten.
Über die BCCI liefen auch die Unterstützungszahlungen der CIA für die afghanischenMudschahedin in den 1980er Jahren (Operation Cyclone). DieWarlords stiegen zu den weltweit führendenOpium-Produzenten auf. Dies geschah unmittelbar, nachdem die Opiumernte im südostasiatischenGoldenen Dreieck größtenteils ausgefallen war. Der Rohstoff wurde im Grenzgebiet zu Pakistan massenhaft inHeroin umgewandelt. Die regionalen Kriegsherren konnten ihre Gewinne aus dem Drogenhandel über die Bank waschen, was mit zu der enormen Steigerung der Heroinproduktion in der Region beitrug.[91] Robert Morgenthau, ehemaliger Staatsanwalt von New York, bezeichnete die BCCI als „eine der größten kriminellen Unternehmungen der Weltgeschichte“.[90] Ständige Kunden der Bank waren auch Manuel Noriega, der über die BCCI die Herkunft der Drogenprofite für dasMedellín-Kartell verwischte, der damalige irakische DiktatorSaddam Hussein und der palästinensische TerroristAbu Nidal.[90]
Das Personal der 1973 gegründetenaustralischenNugan Hand Bank[92] bestand hauptsächlich aus ehemaligen CIA-Mitarbeitern, die vorher inVietnam undLaos tätig waren. Als Rechtsberater(legal counsel) fungierte der ehemalige CIA-DirektorWilliam Colby.[91] Nach derInsolvenz der Bank wurde der GründerFrank Nugan, ein australischer Rechtsanwalt, erschossen in seinem Wagen aufgefunden. Der zweite Gründer, der amerikanische Staatsbürger und ehemaligeUS-Special-Forces-Soldat Michael Hand, floh am 14. Juni 1980 mit Hilfe zweier Ex-CIA-Mitarbeiter aus Australien. Er gilt seitdem als vermisst und wird von den australischen Behörden wegen zahlreicher Delikte gesucht[93][94], unter anderem wegen Wäsche von Drogengeldern und Betrugs.
Director of the Central Intelligence Agency (D/CIA)
Mit demIntelligence Reform and Terrorism Prevention Act wurde das Amt desD/CIA auf die Leitung der Central Intelligence Agency beschränkt. Er leitet administrativ die Operationen der CIA sowie die Personal- und Haushaltsplanung. Ferner ist erNational Human Source Intelligence (HUMINT)Manager.[95] Er untersteht demDirector of National Intelligence (DNI).
Nach einem Bericht derWashington Post betrug das Budget aller Nachrichtendienste der USA 2013 zusammen 52,6 MilliardenUS-Dollar. Nachfolgend sind die fünf größten Behörden aufgeführt, deren jeweilige Budgets diePost in die vier KategorienUnterhalt,Sammeln von Daten,Datenverarbeitung und -verwertung sowieDatenanalyse unterteilt hat.[96]
Name der Behörde/des Programms
Budget Verwaltung und Unterhalt (Management and support)
Budget Datenbeschaffung
(Data collection)
Budget Datenverarbeitung und -verwertung (Data processing and exploitation)
Am 9. Dezember 2014 wurde vom Geheimdienstausschuss des US-Senats der CIA-Folterreport (offiziell:Committee Study of the Central Intelligence Agency’s Detention and Interrogation Program) veröffentlicht.[97][98] Die 480 Seiten lange Zusammenfassung des 6300-seitigen, als vertraulich eingestuften Senatberichts bestätige lang bekannte Vermutungen, dass auf hoher Ebene „systematische Verbrechen und grobe Verletzungen der internationalen Menschenrechtsgesetze“ begangen worden seien, dass die Praktiken im Wesentlichen wirkungslos waren und dass CIA-Regierungsbeamte das Weiße Haus, das Justizministerium und den US-Kongress über Art, Ausmaß und Erfolg der Verhörmethoden routinemäßig irreführten und mehrfachbelogen – so fasste die New York Times Erkenntnisse aus dem Folterreport zusammen.[99][100]
Eine Kernaussage des Folterreports ist: Die angewandten Foltermethoden waren in ihrem Spektrum größer und in ihrer Durchführung weit brutaler und sehr viel intensiver, als dies bis dahin die Öffentlichkeit erfahren hatte.[101][102] Dabei seien kaum verwertbare Informationen erlangt worden – im Gegenteil sei es oft zu Fehlinformationen gekommen.[103][104][105][106]
Zu den angewandten Foltermethoden zählten Einsatz von Insekten, vorgetäuschtes Begräbnis,Sippenhaft,Schlafentzug bis zurHalluzination,Scheinhinrichtungen, wochenlanges Waterboarding (Ertränkungsfolter bis zur Besinnungslosigkeit), völlige Verwahrlosung,rektale Folterung (puriertes Essen wurde rektal in den Dickdarm verabreicht und rektale Wasserzuführung – ohne medizinische Notwendigkeit[107][108]), sexuelle Demütigung undVergewaltigung – dabei konnte die Folterung bis zumTod gehen, wie im Fall des versehentlich festgenommenen Gul Rahman im berüchtigten Geheimgefängnis „Cobalt“ in Afghanistan, der nach Eisduschen getötet wurde.[109][108][110] Ein weiterer war Manadal Al-Jamadi, der starb, nachdem er, den Kopf in einer Plastiktüte, an einer Wand wie am Kreuz aufgehängt worden war (Abu-Ghuraib-Folterskandal). Einer dieser Gefangenen war eine „intellektuell minderbemittelte Person“, die nur verhaftet wurde, um sie als Druckmittel gegen ein anderes Familienmitglied zu benutzen.
Dabei beschreibt der Bericht keine bedauerlichen Einzelfälle, Exzesse oder die Taten von einzelnen Individuen, sondern ein systematisches, organisiertes, in vollem Umfang autorisiertes Programm, das von PräsidentGeorge W. Bush und VizepräsidentDick Cheney genehmigt worden war, als nach denAnschlägen vom 11. September 2001 die „robusten Befragungs-Techniken“ gegen Verdächtige freigegeben wurden. Im Jahr 2002 gab die damalige Nationale SicherheitsberaterinCondoleezza Rice der CIA die Genehmigung, den PalästinenserAbu Subeida zu foltern – sie wurde 2005 Außenministerin. Der damalige CIA-DirektorGeorge Tenet genehmigte offiziell das Programm, der derzeitige CIA-DirektorJohn O. Brennan, war Tenets ausführender Assistent. Im Justizministerium vonJohn Ashcroft verfassten die RechtsberaterJohn Yoo undJay Bybee, die berüchtigten „Folter-Memos“. Die PsychologenBruce Jessen undJames Mitchell entwickelten die Foltermethoden.Jose Rodriguez, der Antiterrorchef der CIA, genehmigte die Zerstörung von Videobändern, die die Verbrechen dokumentierten.
Auf völkerrechtlicher Ebene sind alle diese Methoden staatlicher Brutalität und Morde durch dieGenfer Konventionen, die sie alsKriegsverbrechen einstufen, und dasÜbereinkommen der Vereinten Nationen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe verboten; das Folterverbot ist absolut, es gibt keine Ausnahmen, und die Unterzeichner verpflichteten sich, gegen Verstöße vorzugehen. Auf staatlicher Ebene verletzen sie auch dieamerikanische Verfassung und Gesetze, die Folter und Mordanschläge verbieten. Zur Verschleierung der Folter richtete die CIA klandestine Geheimgefängnisse, „Black Sites“, in Ländern wie Afghanistan, Thailand, Rumänien, Polen oder Litauen ein. Um die Folterungen durchzuführen, arbeitete die CIA dabei mit vielen der repressivsten autoritären Regime der Welt zusammen – gerade auch mit jenen Diktaturen, von denen die US-Regierung behauptet sie zu bekämpfen, einschließlich Ägyptens unterHosni Mubarak, Syriens unterBaschar al-Assad und Libyens unterMuammar al-Gaddafi.[100]
Der unabhängige SenatorAngus King erklärte: „Wir haben Dinge getan, für die wir japanische Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg wegenKriegsverbrechen vor Gericht gestellt haben.“[111]
Bei denVereinten Nationen wurden strafrechtliche Konsequenzen verlangt.[112] Der UNO-Hochkommissar für MenschenrechteZeid Ra'ad Al-Hussein erinnerte an dieUN-Antifolterkonvention – danach dürfen auch außergewöhnliche Umstände wie Krieg oder Kriegsgefahr, innenpolitische Instabilität oder ein sonstiger öffentlicher Notstand,nicht als Rechtfertigung für Folter geltend gemacht werden.[113] Die USA unterschrieben die Antifolterkonvention 1988 und ratifizierten es nach langen Jahren endlich 1994. Der UNO-Sonderberichterstatter zu Anti-Terror-Maßnahmen und MenschenrechtenBen Emmerson erklärte: „Jetzt ist die Zeit zu handeln – die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden“, diejenigen, die verantwortlich seien, müssten „strafrechtlichen Sanktionen gegenübertreten, die der Schwere ihrer Verbrechen entsprechen“ und sprach von einer „kriminellenVerschwörung“.
Auf dem Gelände der Central Intelligence Agency in Langley steht die SkulpturKryptos. Von den vier verschlüsselten Botschaften wurden bisher nur drei entschlüsselt.
Eine der CIA-Publikationen, dasCIA World Factbook, unterliegt nicht den Geheimhaltungsvorschriften und ist ohneUrheberrecht-Beschränkungen frei verwendbar.
MitStudies in Intelligence veröffentlicht die CIA ein eigenes wissenschaftliches Fachjournal, welches sich mit nachrichtendienstlicher Arbeit beschäftigt. Es wurde 1955 eingeführt und ist seit 1992 teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich.[114][115]
Es existiert einCIA-Museum, das technische Ausrüstungen zeigt, die die CIA im Laufe der Jahre einsetzte. Ebenso befinden sich dort Informationen zur Geschichte des Dienstes. Das Museum ist für die Öffentlichkeit nur online zugänglich.[116]
2006 wurde bekannt, dass die CIA eine Reihe von Dokumenten, die im Sinne desInformationsfreiheitsgesetzes von der Geheimhaltung befreit waren, über Jahre hinweg der Öffentlichkeit zum Teil rechtswidrig wieder entzogen hat.[117]
Das Direktorat für Wissenschaft und Technologie (Directorate of Science & Technology, DS&T) ist einer der vier Hauptbestandteile des Nachrichtendienstes.[118]
Jennifer Lynne Matthews (Leiterin der CIA-Basis in derForward Operating BaseFOB Chapman in Ost-Afghanistan, getötet 2010 im Alter von 45 Jahren beimAttentat im Camp Chapman)[124]
Darren LaBonte (CIA-Agent, getötet 2010 im Alter von 35 Jahren durch Selbstmord-Attentäter im Camp Chapman)[124]
William J. Daugherty, Herbst 1979, Iran. Mitarbeiter des Teheraner Büros.[125]
Daniel A. Mitrione (CIA-Agent und Fachmann fürFolterungen mittelsElektroschocks, dergestaltSicherheitsberater verschiedener Innenbehörden von mit den USA verbündeten lateinamerikanischen Staaten, wird in deruruguayischen HauptstadtMontevideo nach zehntägiger Geiselhaft am 10. August 1970 vonTupamaros erschossen, nachdem die Verhandlungen mit der Regierung über die Freilassung politischer Gefangener gescheitert waren)
Stephen Holmes[126][127] (Leiter der CIA-Basis in Moskau). Er wurde vom russischenFSB im Zusammenhang mit der Festnahme des CIA-Agenten Ryan Fogle enttarnt.[128]
Philip Agee:CIA intern. Tagebuch 1956–1974. 2. Auflage. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1981,ISBN 3-434-25116-2.
Robert Baer:See no evil. The true story of a ground soldier in the CIA's War on Terrorism. Arrow Books, London 2002,ISBN 0-09-944554-9.
Milt Bearden, James Risen:Der Hauptfeind. CIA und KGB in den letzten Tagen des Kalten Krieges. Siedler Verlag, München 2004,ISBN 3-88680-711-8.
Tyler Drumheller:Wie das Weiße Haus die Welt belügt. Der Insider-Bericht des ehemaligen CIA-Chefs von Europa. Hugendubel, Kreuzlingen u. a. 2007,ISBN 978-3-7205-3013-2.
Arthur S. Hulnick:Fixing the spy machine. Preparing American intelligence for the twenty-first century. Praeger, Westport CT u. a. 1999,ISBN 0-275-96652-6.
↑David Isenberg:The Pitfalls of U.S. Covert Operations.Cato Policy Analysis No. 118, 7. April 1989. Zitat über die rechtlichen Grundlagen von verdeckten Operationen (covert actions): “(…) the National Security Act (1947) said nothing about conducting covert-action programs. But it contained a catch-all clause allowing the CIA to take on „such other functions and duties relating to intelligence affecting the national security as the National Security Council may from time to time direct,“ and that clause was later cited as an authorization for covert actions.” Über die Handlungsmacht des Präsidenten: “(…) under the law passed in the aftermath of the Church committee hearings, the president is required to consult with Congress in advance of a covert operation but is allowed, in special circumstances, to give only „timely notice“ after an operation has begun.”
↑Das Amt des Executive Director of the Central Intelligence Agency ersetzt seit Juli 2025 das Amt des Chief Operating Officer der Central Intelligence Agency,siehe
↑abcdUwe Klußmann:(S+) CIA: Das Heldenimage und völkerrechtswidrige Aktionen. In:Der Spiegel. 21. Oktober 2019,ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 26. Juli 2022]).
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↑Mark Siemons: Die CIA und die Kultur : Wie man die großen Wörter klaut. In den fünfziger Jahren nahm die CIA konspirativ Einfluss auf die Kultur und die Ideen des Westens. Eine Berliner Ausstellung fragt, was daraus für die heutigen Systemkämpfe folgt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 12. November 2017, abgerufen am 1. März 2019: „Als exaktes Gegenbild zum ideologisch gefüllten Sozialistischen Realismus, mithin als Modellkunst der freien Welt schlechthin, entdeckten die Agenten insbesondere den Abstrakten Expressionismus eines Jackson Pollock.“"" – [ vom ]
↑ Colby, William. Honorable Men. My Life in the CIA. New York 1978
↑Mohammad Yousaf, Mark Adkin:The Battle for Afghanistan. The Soviets Versus the Mujahideen During the 1980s. Pen & Sword Military, Barnsley 2007,ISBN 978-1-84415-616-0,S.115–117 (englisch,eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
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↑David Isenberg:The Pitfalls of U.S. Covert Operations.Cato Policy Analysis No. 118, 7. April 1989. Zitat zu Art und Umfang verdeckter Operationen der CIA: “(…) both the scope and the scale of such operations have been enormous. Paramilitary operations – which can be more accurately described as secret wars, the most extreme form of covert action – have resulted in countless deaths and immense destruction. Covert operations have become the instrument of choice for policymakers who assume that a cold war status quo is inevitable.”
↑Off the Record. (Memento vom 14. Juni 2007 imInternet Archive) (PDF; 47 kB) U.S. Responsibility for Enforced Disappearances in the “War on Terror”. Amnesty International, Human Rights Watch et al. Abgerufen bei der New York Law School.
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↑Alexander Cockburn undJeffrey St. Clair:Whiteout: the CIA, Drugs and the Press. Verso Books, 1998,ISBN 1-85984-139-2 Aufbauend auf den Ergebnissen von Webb behaupten die Autoren, beides bekannte US-Investigativjournalisten, dass die tatsächliche Involvierung der CIA in den Drogenhandel noch weit größer war als von Webb beschrieben.
↑Sally Denton, Roger Morris:The Crimes of Mena.Penthouse, Juli 1995, archiviert bei Whatreallyhappened.com. Die beiden Autoren sind [siehe erster Absatz] Reporter derWashington Post, wo der Artikel ursprünglich erscheinen sollte und bereits druckfertig war. Kurz vorher verhinderte Bob Kaiser, einer der leitenden Redakteure der Zeitung das Erscheinen, weigerte sich aber mit den beiden Journalisten zu sprechen. Weiter unten auf der Artikel-Webseite ist ein Kommentar dazu aus dem London Sunday Telegraph vom 29. Januar 1995.
↑The Oliver North File. National Security Archive – George Washington University, Februar 2004, abgerufen am 30. September 2010 (englisch).
↑Crack the CIA. Kurz-Dokumentarfilm über CIA-Drogenaktivitäten von Guerillanewsnetwork.com, 2001, Zitat bei 1:06 min.
↑Crack the CIA. Kurz-Dokumentarfilm über CIA-Drogenaktivitäten von Guerillanewsnetwork.com, 2001, Zitat bei 8:20 min.
↑Crack the CIA. Kurz-Dokumentarfilm über CIA-Drogenaktivitäten von Guerillanewsnetwork.com, 2001, bei 3:00 min.
↑Crack the CIA. Kurz-Dokumentarfilm über CIA-Drogenaktivitäten von Guerillanewsnetwork.com, 2001, bei 4:47 min.
↑Crack the CIA. Kurz-Dokumentarfilm über CIA-Drogenaktivitäten von Guerillanewsnetwork.com, 2001, Zitat bei 2:00 min.
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