Carl Wilhelm von Stockhausen (*27. Oktober1804 inHelminghausen; †24. August1889 inArolsen) war ein deutscherVerwaltungsjurist undRegierungschef inWaldeck-Pyrmont.
Von Stockhausen besuchte dasPädagogium in Ilfeld und studierte inGöttingen,Heidelberg undGießen Rechtswissenschaften. 1827 wurde er Tentamen undAkzessist beim Regierungssekretariat und am 25. März Regierungs- und Konsistorialassessor. Am 29. Oktober 1832 wurde er zum Justizrat, am 1. Januar 1839 zum Regierungs- und Konsistorialrat ernannt. Am 14. April 1842 erhielt er den Titel einesgeheimen Justizrats.
Aufgrund derMärzrevolution schied zum 31. März 1848Ludwig Hagemann als Regierungschef aus, und Carl von Stockhausen führte die Geschäfte als Regierungschef derRegierung von Waldeck-Pyrmont kommissarisch bis zum 23. Juli 1848 weiter. Danach führteWilhelm Gleisner die Geschäfte kommissarisch weiter.
Vom 4. September bis zum 11. Dezember war er waldeckischer Bevollmächtigter bei derProvisorischen Zentralgewalt in Frankfurt am Main. Er war Prinzengouverneur und Berater der RegentinFürstin Emma. Am 19. August 1852 erhielt er den Titel einesWirklichen Geheimen Rates. Ab dem 1. Dezember 1867 war er Leiter der fürstlichen Privatangelegenheiten und der Revenuenverwaltung (die staatliche Verwaltung war gemäß dem Akzessionsvertrag an Preußen übergegangen). Am 27. Dezember 1863 erhielt er denCharakterExzellenz.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stockhausen, Carl von |
| ALTERNATIVNAMEN | Stockhausen, Carl Wilhelm von (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Verwaltungsjurist, Politiker |
| GEBURTSDATUM | 27. Oktober 1804 |
| GEBURTSORT | Helminghausen |
| STERBEDATUM | 24. August 1889 |
| STERBEORT | Arolsen |