| Carl-Fuhlrott-Gymnasium | |
|---|---|
| Schulform | Gymnasium |
| Schulnummer | 165384 |
| Gründung | 1830[1] |
| Adresse | Jung-Stilling-Weg 45 |
| Ort | Wuppertal |
| Land | Nordrhein-Westfalen |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 51° 13′ 53″ N,7° 8′ 34″ O51.23149617.1428393Koordinaten:51° 13′ 53″ N,7° 8′ 34″ O |
| Schüler | 1591 |
| Lehrkräfte | 120 |
| Leitung | Reinold Mertens |
| Website | www.cfg.wtal.de |
DasCarl-Fuhlrott-Gymnasium (CFG) ist einGymnasium imWuppertaler StadtteilCronenberg. DieMINT-EC- undEuropaschule ist dort seit 1975 Teil desSchulzentrums Süd. Benannt ist die Schule seit 1986 nachJohann Carl Fuhlrott, der von 1831 bis zu seinem Tod 1877 an einer der Vorgängerschulen (Oberrealschule Elberfeld) Lehrer war und diese auch kommissarisch leitete. Das CFG entstand 1970 aus dem in Elberfeld ansässigenJungengymnasium an der Aue und demCronenbergerProgymnasium.

Gegründet wurde die Schule 1830 als „Höhere Bürger- und Realschule Elberfeld“ am heutigenLaurentiusplatz. Bereits nach etwa einem halben Jahr zog die Schule in dieHerzogstraße 37 um. Im Jahr 1884 wurde die Schule zumRealgymnasium.
1900 zog die Schule von der Herzogstraße in das Gebäude Aue 93 um, heute befindet sich dort die Sankt Laurentius-Schule Wuppertal. Nachdem imZweiten Weltkrieg das Schulgebäude beschädigt worden war, zog die Schule nachDebschwitz inThüringen. Ab Oktober 1945 wurde wieder an der Aue unterrichtet. Das Gymnasium wurde 1970 mit dem Progymnasium Cronenberg zusammengelegt. Dieses war 1908 gegründet worden, wurde 1931 zu einerhöheren Mädchenschule und später wieder zum Progymnasium. Mit der Zusammenlegung wurde dieKoedukation eingeführt, da das Gymnasium Aue vorher eine reine Jungenschule gewesen war.
Da seit 1961 dieBundesallee neben der Schule verlief und ihr der Schulhof zum Opfer gefallen war, gab es den Wunsch nach einem neuen Schulgebäude. An ihren heutigen Standort im Schulzentrum Süd zog die Schule 1975. Dadurch änderte sich auch der Name der Schule von „Gymnasium Aue“ zu „Gymnasium Süd“. Diesen Namen legte die Schule 1986 ab und benannte sich in „Carl-Fuhlrott-Gymnasium“ um. 1990 wurdenBaumängel am neuen Schulgebäude bekannt, was eine etwa 11-jährige Sanierung mit sich brachte, die bis etwa 2001 dauerte. Hinzu kam, dass 1995 das nahe gelegene Schwimmsportleistungszentrum und mit ihm die Sporthallen der Schule abbrannten, deren Wiederaufbau bis 1997 dauerte.[2] Seit 2011 hat das Carl-Fuhlrott-Gymnasium eine eigeneMensa.
Schüler des CFGs waren der Bronzemedaillen-Gewinner über 200 m Brust bei denSchwimmweltmeisterschaften 2011 in ShanghaiChristian vom Lehn (* 1992) und HandballerDamian Bungart (* 1987), der 2011 mit demBergischen HC in die 1. Handball Bundesliga aufstieg.[3][4][5]
Thomas Geisser (* 1966) war als Schüler des CFGs Bundessieger des Bundeswettbewerbs Mathematik und ist Hochschullehrer für Mathematik in Japan. Ab 1902 warJohannes Bühring Lehrer am Realgymnasium.
Die Schule unterhält mit folgenden Schulen ein Austauschprogramm: