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Cadmium

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Eigenschaften
Allgemein
Name,Symbol,OrdnungszahlCadmium, Cd, 48
ElementkategorieÜbergangsmetalle
Gruppe,Periode,Block12,5,d
Aussehensilbrig grau metallisch
CAS-Nummer

7440-43-9

EG-Nummer231-152-8
ECHA-InfoCard100.028.320
ATC-Code

D11AC02

Massenanteil an derErdhülle0,3 ppm[1]
Atomar[2]
Atommasse112,414(4)[3][4]u
Atomradius (berechnet)155 (161)pm
Kovalenter Radius144 pm
Van-der-Waals-Radius158 pm
Elektronenkonfiguration[Kr] 4d10 5s2
1.Ionisierungsenergie8.993820(16)eV[5]867.77kJ/mol[6]
2. Ionisierungsenergie16.908313(12) eV[5]1631.4 kJ/mol[6]
3. Ionisierungsenergie37.468(6) eV[5]3615.1 kJ/mol[6]
4. Ionisierungsenergie51.0(1,7) eV[5]4921 kJ/mol[6]
5. Ionisierungsenergie67.9(1,9) eV[5]6551 kJ/mol[6]
Physikalisch[2]
Aggregatzustandfest
Kristallstrukturhexagonal
Dichte8,65 g/cm³ (25°C)[7]
Mohshärte2,0
Magnetismusdiamagnetisch (χm = −1,9 · 10−5)[8]
Schmelzpunkt594,22K (321,07 °C)
Siedepunkt1038 K[9] (765 °C)
Molares Volumen13,00 · 10−6 m3·mol−1
Verdampfungsenthalpie100 kJ/mol[9]
Schmelzenthalpie6,2[10] kJ·mol−1
Schallgeschwindigkeit2310 m·s−1 bei 293,15 K
Austrittsarbeit4,2eV[11]
Elektrische Leitfähigkeit14,3 · 106S·m−1
Wärmeleitfähigkeit97W·m−1·K−1
Chemisch[2]
Oxidationszustände+2
Normalpotential−0,403V (Cd2+ + 2 e → Cd)
Elektronegativität1,69 (Pauling-Skala)
Isotope
IsotopNHt1/2ZAZE (MeV)ZP
106Cd
1,25 %Stabil
107Cd
{syn.}6,50hε1,417107Ag
108Cd
0,89 %Stabil
109Cd
{syn.}462,6dε0,214109Ag
110Cd
12,49 %Stabil
111Cd
12,8 %Stabil
112Cd
24,13 %Stabil
113Cd
12,22 %7,7 · 1015aβ0,316113In
113mCd
{syn.}14,1aβ0,580113In
114Cd
28,73 %Stabil
115Cd
{syn.}53,46hβ1,446115In
116Cd
7,49 %(3,0±0,3) · 1019 aββ116Sn
Weitere Isotope sieheListe der Isotope
NMR-Eigenschaften
Kernspinγ in
rad·T−1·s−1
Er (1H)fL bei
B = 4,7T
inMHz
111Cd1/25,698 · 1070,0012421,2
113Cd1/25,961 · 1070,0013522,2
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[13] ggf. erweitert[12]
GefahrensymbolGefahrensymbolGefahrensymbol

Gefahr

H- und P-SätzeH:330​‐​341​‐​350​‐​361fd​‐​372​‐​410
P:201​‐​202​‐​260​‐​264​‐​273​‐​304+340+310[12]
Zulassungs­verfahren unterREACHbesonders besorgnis­erregend: krebs­erzeugend (CMR), ernst­hafte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit gelten als wahrscheinlich[14]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten beiStandardbedingungen.

Cadmium (auchKadmium; vonaltgriechischκαδμίαkadmía,lateinischcadmia undcadmeaGalmei“) ist einchemisches Element mit dem Elementsymbol Cd und derOrdnungszahl 48. Es wird meist zu denÜbergangsmetallen gezählt, obwohl es eine abgeschlossened-Schale besitzt und damit eher den Hauptgruppenelementen, vor allem denErdalkalimetallen ähnelt. ImPeriodensystem steht es in der5. Periode sowie der 2.Nebengruppe (Gruppe 12) oderZinkgruppe.

Cadmium ist ein silbergraues, weiches, duktiles und sehr giftiges Metall, welches als eher selten auf der Erde gilt, besonders in reiner Form. Es kommt meistens in Mineralien vor, darunterMonteponit,Greenockit oder aber auchCadmoselit. Cadmium wird hauptsächlich inChina abgebaut. Es findet Verwendung in Lampen,Lasern,Batterien sowie alsPigment. Aufgrund seiner enormen Toxizität wird es allerdings in bestimmten Anwendungen von weniger giftigen Alternativen verdrängt, für einige Applikationen wurde es sogar in bestimmten Ländern verboten.

Geschichte

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Friedrich Stromeyer

1817 entdeckteFriedrich Stromeyer inApotheken imFürstentum HildesheimZinkcarbonat einer Fabrik ausSalzgitter, das sich ungewöhnlich verhielt. Dieses verfärbte sich beim Glühen zumZinkoxid gelblich anstatt wie reines Zinkoxid weiß zu bleiben. Eine Verunreinigung mitEisen oderBlei konnte ausgeschlossen werden. Bei Untersuchungen entdeckte Stromeyer, dass die Farbe von einem bislang unbekannten Element stammen musste.[16] Gleichzeitig fand derMedizinalratJohann Christoff Heinrich Roloff verunreinigtes Zinkoxid in verschiedenen Apotheken im Umland vonMagdeburg. Dieses stammten aus der vonCarl Samuel Hermann gegründetenchemischen Fabrik inSchönebeck, das Ursprungsmaterial ausschlesischen Vorkommen. Roloff vermutete zunächst eineArsen-Verunreinigung, erkannte aber bald seinen Irrtum und ging nun von einem bislang unbekannten Element aus.[17]

Neben Stromeyer untersuchten auch Hermann[18] und weitere Chemiker das Zinkoxid und versuchten, das unbekannte Element zu isolieren. Stromeyer löste die Ausgangssubstanz zunächst inSchwefelsäure und leiteteSchwefelwasserstoff durch die Lösung. Das entstandeneCadmiumsulfid wurde inSalzsäure gelöst und mitAmmoniumcarbonat wurdeCadmiumcarbonat ausgefällt. Dieses wurde mit zumCadmiumoxid geglüht und schließlich mit Holzkohle zum Metallreduziert. Für dieses konnte Stromeyer einige Eigenschaften bestimmen, etwa ein spezifisches Gewicht von 8,6944.[19] Er wählte den NamenKadmium für das neue Element, da er es in Zinkoxid gefunden hatte.[16] Weitere vorgeschlagene Namen warenKlaprothium (nachMartin Heinrich Klaproth),Melinum (nach lateinischmelinus fürQuitten auf Grund der Farbe) undJunionium (nachJuno). Zwischen Stromeyer, Hermann und Roloff entwickelte sich eine Diskussion, wer von ihnen als Entdecker des Cadmiums gelten kann, jedoch blieb der von Stromeyer vergebene Name für das Element.[20][21]

Der NameCadmium oderKadmium leitet sich vomlateinischen bzw.griechischen Namencadmia bzw.kadmeia des ZinkerzesGalmei ab. Dieses ist schon seit der Antike bekannt und wird unter anderem vonPlinius dem Älteren in derNaturalis historia undPedanios Dioskurides erwähnt.[22] Woher die Bezeichnung ursprünglich stammt, ist unklar. Eine Möglichkeit ist, dass sie ursprünglich auf denmythologischenKadmos zurückgeht, der angeblich als erster Zinkerze inGriechenland verhüttet hat.Georgius Agricola schrieb, dass der Name von der PflanzenartKalmus (lateinischcalamus) stamme, da Galmei im Brennofen ähnlich aussehende dünneStalaktiten bildet.[23][24]

Cadmium wurde ab etwa 1829 in Oberschlesien produziert und für Legierungen mit niedrigem Schmelzpunkt,Letternmetall und die blaueFlammenfarbe vonFeuerwerk genutzt. Schon Stromeyer schlug die Verwendung von Cadmiumsulfid als gelbesPigment in derMalerei vor. 1829 führte MelandriCadmiumgelb in dieÖlmalerei ein, aber erst ab den 1840er Jahren standen größere Mengen Cadmiumverbindungen zur Verfügung und es wurde von verschiedenen Malern wieClaude Monet verwendet.[25]

Die Giftigkeit von Cadmiumverbindungen wurde erstmals 1858 beobachtet.[26] Trotzdem wurden im 19. JahrhundertCadmiumiodid undCadmiumsulfat gelegentlich medizinisch verwendet. Letzteres wurde alsBrechmittel eingesetzt.[27]

1907 definierte dieInternationale Astronomische Union einÅngström über eine Wellenlänge des Cadmiums. Eine rote Cadmium-Spektrallinie wurde auf Anregung vonAlbert Michelson auf 6438,4696 Å festgelegt. Diese Definition galt bis 1960, als das Ångström zusammen mit demMeter nach einer bestimmten Wellenlänge desKryptons definiert wurde.[28]

Vorkommen

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Greenockit

Cadmium ist mit einem Gehalt von 0,15 ppm in derkontinentalen Erdkruste ein seltenes Element.[29] Auch wenn man die gesamte Erde betrachtet, ist der Cadmiumgehalt mit 0,18 ppm vergleichbar. Dabei ist der Anteil imErdkern mit 0,32 ppm relativ hoch, während imErdmantel nur geringe Mengen des Elements vorhanden sind.[30.1] Dies liegt darin, dass Cadmium ein moderatvolatiles Element ist und unter den Bedingungen der Erdentstehung sowohlsiderophile (eisenliebende) als auch chalkophile (schwefelliebende) Eigenschaften aufweist.[31] Dadurch sind bei der Entstehung der Erde große Mengen Cadmium in den Kern abgesunken, es wird geschätzt, dass über 80 % des auf der Erde vorhandenen Cadmium sich im Kern befindet.[30.2]

Die meisten Gesteine, insbesonderemagmatische Gesteine, aber auchKarbonatgestein enthalten nur geringe Mengen Cadmium. In manchenSedimentgesteinen wieSchwarzschiefer undPhosphorit kann das Element angereichért sein. Dies kann durch biologische Vorgänge oder die Ausfällung von Cadmiumsulfid unteranoxischen Bedingungen am Ozeanboden geschehen.[32]

Auf Grund der ähnlichenIonenradien ist Cadmium stets mitZinkvergesellschaftet. Insbesondere die Zinkminerale,Sphalerit,Wurtzit undSmithsonit können bis zu 5 % Cadmium enthalten. Wichtigstes cadmiumreiches Mineral ist dabei Sphalerit. Wie hoch der Cadmiumgehalt eines Sphalerits ist, hängt dabei von verschiedenen Faktoren bei der Entstehung ab. Neben dem Zink-Cadmium-Verhältnis derhydrothermalen Ausgangslösung spielen auch Faktoren wie die Temperatur, derpH-Wert oder die Konzentration an reduzierenden Schwefelverbindungen wieSchwefelwasserstoff eine Rolle. Cadmiumminerale wieGreenockit (CdS) bilden sich nicht hydrothermal, da hierfür das Verhältnis zum Zink in der Ausganglösung zu gering ist. Greenockit bildet sich erst alsSekundärmineral unter Einfluss von Wasser.[33]

Otavit

Neben dem relativ häufigen Greenockit gibt es noch eine Reihe seltener Cadmiumminerale. Dazu gehören etwaHawleyit CdS,Otavit CdCO3,Niedermayrit CdCu4(SO4)2(OH)6 · 4 H2O,Cadmoselit CdSe undMonteponit CdO. Auchgediegen wurde Cadmium in der Natur gefunden. Insgesamt sind 2025 33 verschiedene Cadmiumminerale anerkannt. Zu den wichtigsten Fundorten zählenLavreotiki inGriechenland, dieTsumeb Mine inNamibia undBroken Hill inAustralien.[34]

Cadmium ist ein mobiles Element und kann aus solches aus Gesteinen gelöst werden und inBöden undGrundwasser gelangen. Der Gehalt an Cadmium ist dabei stark vom umgebenden Gestein abhängig und beträgt normalerweise bis zu 5 μg/l inBodenwasser und 1 μg/l in Grundwasser. In besonders belastetem Grundwasser inPakistan wurden Konzentrationen von 10 μg/l gemessen. In nicht kontaminierten Böden beträgt der weltweite durchschnittliche Gehalt an Cadmium 0,36 mg/kg. Ist der Cadmiumgehalt eines Bodens über 3 mg/kg, ist dieser entweder durch einen speziellen geologischen Hintergrund oder menschlichen Einfluss kontaminiert. Auch in die Atmosphäre kann Cadmium gelangen, wichtige natürliche Quellen sind cadmiumhaltige Stäube, etwa aus Wüsten,Waldbrände, Meerwasser-Gischt undVulkanausbrüche.[35]

Aus kontaminierten Böden können Pflanzen Cadmium aufnehmen. Diese werden davon negativ beeinflusst, es werden etwa das Wachstum und dieKeimung unterdrückt, die Nährstoffaufnahme undPhotosynthese gestört.[36] Es sind aber auch einige Pflanzen wieArabis gemmifera,Chromolaena odorata oderNitella opaca bekannt, die höhere Dosen Cadmium tolerieren und das Metall akkumulieren.[37] Besonders problematisch ist, wenn Nutzpflanzen Cadmium aufnehmen und das Schwermetall so in die Nahrungskette gelangt und auch die menschliche Gesundheit schädigen kann. Dies betrifft besondersReis, der eine der Feldfrüchte mit der höchsten Cadmiumanreicherung ist.[38]

Durch menschliches Handeln gelangen größere Mengen Cadmium in die Umwelt. Zu den wichtigsten anthropogenen Quellen von Cadmium gehören Bergwerke, dieMetallindustrie, Abfälle inMülldeponien oderKlärschlamm, dieLandwirtschaft sowie die Herstellung vonPigmenten undBeschichtungen. In der Landwirtschaft kommt Cadmium vor allem über die Herstellung und Verwendung vonPhosphatdünger in Böden, da diese häufig mit Cadmium verunreinigt sind. Wichtigster Abfallstoff, über den das Element in die Umwelt gelangt, sind weggeworfeneNickel-Cadmium-Batterien.[35]

Cadmium als Mineral

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Entdeckung und Mineralanerkennung

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Gediegen Cadmium (grau, gelb: Sphalerit)

Natürlich vorkommendes Cadmium in seiner elementaren Form wurde erstmals 1979 durch B. W. Oleinikow, A. W. Okrugin, N. W. Leskowa (russischБ. В. Олейников, А. В. Округин, Н. В. Лескова) beschrieben[39] und von derInternational Mineralogical Association (IMA) als eigenständigeMineralart anerkannt (Interne Eingangsnummer der IMA:1980-086a).[40][41]

Die seit 2021 ebenfalls von der IMA/CNMNC anerkannte Kurzbezeichnung (auchMineral-Symbol) von Cadmium entspricht mit „Cd“ dem Elementsymbol.[42]

AlsTyplokalität (erster Fundort) fürgediegen Cadmium gilt der FlussKhann'ya (Ust'-Khann'yaIntrusion) imWiljui-Becken in der RepublikSacha des Russischen FöderationsgebietFerner Osten.[43]Typmaterial des Minerals ist allerdings nicht definiert beziehungsweise dessen Aufbewahrungsort nicht dokumentiert.[44][45]

Elementares Cadmium kommt äußerst selten vor. Außer von seiner Typlokalität am Unteren Khann'ya kennt man gediegen Cadmium bisher (Stand 2024) nur noch vomJana-Flussbecken naheWerchojansk und der Billeekh Intrusion (ebenfalls Republik Sacha) sowie aus dem Burabaiskii-Massiv imGebiet Aqmola in Kasachstan und den Goldstrike-Gruben beiLynn imEureka County des US-BundesstaatesNevada.[46]

Klassifikation

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Da gediegen Cadmium erst 1980 als eigenständiges Mineral anerkannt wurde, ist er in der zuletzt 1977 überarbeiteten8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz noch nicht verzeichnet.

In der zuletzt 2018 überarbeitetenLapis-Systematik nach Stefan Weiß, die formal auf der alten Systematik vonKarl Hugo Strunz in der 8. Auflage basiert, erhielt das Mineral die System- und MineralnummerI/A.04-040. Dies entspricht der Klasse der „Elemente“ und dort der Abteilung„Metalle und intermetallische Verbindungen“, wo Cadmium zusammen mitDanbait,Messing,Tongxinit,Zhanghengit undZink eine unbenannte Gruppe mit der SystemnummerI/A.04 bildet.[47]

Die von derInternational Mineralogical Association (IMA) zuletzt 2009 aktualisierte9. Auflage der Strunz’schen Mineralsystematik ordnet den Cadmium ebenfalls in die Abteilung der „Metalle und intermetallische Verbindungen“ ein. Diese ist weiter unterteilt nach den in der Verbindung vorherrschenden Metallen, die entsprechend ihrer verwandten Eigenschaften in Metallfamilien eingeteilt wurden. Cadmium ist hier entsprechend seiner Zusammensetzung in der Unterabteilung„Zink-Messing-Familie“ zu finden, wo es zusammen mit Hexamolybdän, Titan, Zink die „Zink-Gruppe“ mit der Systemnummer1.AB.05 bildet.[48]

In der vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchlichenSystematik der Minerale nach Dana hat Cadmium die System- und Mineralnummer 01.01.05.02. Dies entspricht der Klasse und gleichnamigen Abteilung „Elemente“, wo das Mineral zusammen mit Zink in einer unbenannte Gruppe mit der Systemnummer01.01.05 innerhalb der Unterabteilung „Elemente: Metallische Elemente außer der Platingruppe“ zu finden ist.[49]

Gewinnung und Darstellung

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Zeitliche Entwicklung der Cadmiumförderung

Cadmium wird ausschließlich als Nebenprodukt bei der Zinkverhüttung, in kleinem Umfang auch bei derBlei- undKupferverhüttung gewonnen. Kleinere Mengen fallen auch beim Recycling vonEisen undStahl an.

Die Gewinnung von Cadmium hängt vom Verfahren ab, wie das Zink gewonnen wird. Bei dertrockenen Zinkgewinnung wird zunächst das Cadmium mit dem Zink reduziert. Da Cadmium einen niedrigeren Siedepunkt als Zink besitzt, verdampft es leichter. Dadurch verdampft ein Cadmium-Zink-Gemisch aus dem Reduktionsgefäß und reagiert an anderer Stelle mitSauerstoff zuCadmium- undZinkoxid. Anschließend wird dieses Gemisch in einemDestillationsgefäß mitKoks vermischt und das Cadmium vom Zink abdestilliert. Durchfraktionierende Destillation lassen sich höhere Reinheiten an Cadmium erreichen.

Bei dernassen Zinkgewinnung werden die gelösten Cadmiumionen mit Zinkstaub reduziert und ausgefällt. Das dabei entstehende Cadmium wird mit Sauerstoff zu Cadmiumoxid oxidiert und inSchwefelsäure gelöst. Aus der so entstandenen Cadmiumsulfat-Lösung wird durchElektrolyse mitAluminiumanoden und Bleikathoden besonders reines Elektrolyt-Cadmium gewonnen.

Die weltweite Gewinnung von Cadmium betrug im Jahr 2020 ca. 24.000 Tonnen. Der größte Produzent ist China, gefolgt von Südkorea. Eine zunehmende Rolle bei der Cadmiumgewinnung spielt auch das Recycling von NiCd Batterien[50]

Land2006[51]2019[52]2020[50]
Raffinerieerzeugung (inTonnen)
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten700nicht veröffentlichtnicht veröffentlicht
Australien Australien400348
Kanada Kanada1.7101.8031.800
China Volksrepublik Volksrepublik China3.0008.20010.000
Deutschland Deutschland640450
Indien Indien450
Japan Japan2.2902.0001.880
Kasachstan Kasachstan2.0001.5001.500
Korea Sud Südkorea3.2504.4003.000
Mexiko Mexiko1.4001.395978
Niederlande Niederlande5701.100880
Norwegen Norwegen400
Peru Peru420772700
Russland Russland1.1009001.000
Usbekistan Usbekistan400
Andere Länder1.3702.320520
Gesamt (gerundet)19.30024.40024.000

Eigenschaften

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Ein Barren mit kristallinem Cadmium
Spektrum einer Cadmium-Gasentladung

Physikalische Eigenschaften

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Cadmium ist ein silbrig glänzendes Metall mit einerDichte von 8,65 g/cm³. Es ist weich (Mohshärte 2),plastisch verformbar und lässt sich ebenso mit dem Messer anschneiden wie zu Drähten ziehen und zu Blättchen aushämmern.[53]

Cadmium erstarrt ausschließlich imhexagonalen Kristallsystem in derRaumgruppeP63/mmc (Raumgruppen-Nr. 194)Vorlage:Raumgruppe/194 in einerhexagonal dichtesten Kugelpackung (hcp,Magnesium-Typ). DieGitterparameter von reinem Cadmium betragena = 0,2979 nm (entspricht 2,98 Å) undc = 0,5617 nm (entspricht 5,62 Å) bei 2Formeleinheiten proElementarzelle.[54][55]Ähnlich wie beiZinn treten beim Verbiegen von Cadmium mittlerer Reinheit typische Geräusche auf (bei ZinnZinngeschrei genannt). Poliertes Cadmium verliert an Luft nach einigen Tagen seinen Glanz, auch wenn es korrosionsbeständiger ist als Zink. Inkohlensäurehaltiger Luft bildet es einen grauweißen,kohlendioxidhaltigen Überzug. Stark erhitzt verbrennt es mit rötlicher bis gelber Flamme zu bräunlich dampfendemCadmiumoxid CdO.[53]

CdO wurde wegen seiner hohenToxizität imZweiten Weltkrieg von den USA auf seine Verwendbarkeit alschemischer Kampfstoff untersucht.

Chemische Eigenschaften

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In chemischen Verbindungen liegt es meist zweiwertig vor. Chemisch gleicht es demZink, es neigt aber eher zur Bildung vonKomplex-Verbindungen mit derKoordinationszahl 4. An derLuft bildet Cadmium durch dieOxidation eine Verdunklung der Oberfläche. Inalkalischem Milieu ist die Oberfläche unlöslich, inSchwefelsäure undSalzsäure schwer und inSalpetersäure gut löslich.

Verwendung

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Wegen der hohen Toxizität von Cadmium nimmt dessen Bedeutung ab. Seit Dezember 2011 ist es in Schmuck, Legierungen zum Löten und inPVC in derEuropäischen Union verboten.[56][57]Cadmium wird bzw. wurde eingesetzt:

Die Cadmium-ChalkogenideCadmiumsulfid (gelb),Cadmiumselenid (rot) undCadmiumtellurid (schwarz) sind wichtige II-VI-Halbleiter. Sie werden beispielsweise nanopartikulär alsQuantenpunkte (engl.Quantum Dots) hergestellt und u. a. in derBiochemiein-vitro eingesetzt.

Nachweis

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AlsVorprobe für Cadmium kann die sogenannte Glühröhrchenprobe dienen.[60] Hierzu wird etwas Ursubstanz in einem hochschmelzenden Glühröhrchen erhitzt und das entstehende Sulfid-Oxid-Gemisch mitNatriumoxalat zu den Metallen reduziert. Als leichtflüchtiger Bestandteil verdampft Cadmium und scheidet sich als Metallspiegel am oberen Teil des Röhrchens ab.

CdO+Na2C2O4Cd+Na2CO3+CO2{\displaystyle \mathrm {CdO+Na_{2}C_{2}O_{4}\rightarrow Cd+Na_{2}CO_{3}+CO_{2}} }

Durch anschließende Zugabe von Schwefel und erneutem Glühen bildet sich aus dem Metallspiegel und Schwefeldampf Cadmiumsulfid, welches in der Hitze rot und bei Raumtemperatur gelb ist. Dieser Farbwechsel lässt sich einige Male wiederholen.

Cd+18S8CdS{\displaystyle \mathrm {Cd+{\frac {1}{8}}S_{8}\rightarrow CdS} }

AlsNachweisreaktion für Cadmium-Kationen gilt die Ausfällung mitSulfid-Lösung oder Schwefelwasserstoff-Wasser als gelbes Cadmiumsulfid. Andere Schwermetallionen stören diesen Nachweis, so dass zuvor einKationentrenngang durchzuführen ist.

Zur quantitativen Bestimmung von Cadmiumspuren bietet sich diePolarographie an. Cadmium(II)-Ionen geben in 1 M KCl eine Stufe bei −0,64 V (gegenSCE).[61] ImUltraspurenbereich kann die Inversvoltammetrie an Quecksilberelektroden eingesetzt werden.[62] Sehr empfindlich ist auch die Graphitrohr-AAS von Cadmium. Hierbei können noch 0,003 µg/lnachgewiesen werden.[63] Das relativ leicht flüchtige Element verträgt dabei keine hohePyrolysetemperatur. EinMatrixmodifizierer wiePalladium-Magnesiumnitrat kann Abhilfe schaffen.

Sicherheitshinweise

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Cadmium ist alssehr giftig und seine Verbindungen vongesundheitsschädlich (wie Cadmiumtellurid) übergiftig (z. B. Cadmiumsulfid) bissehr giftig (so bei Cadmiumoxid) eingestuft; außerdem besteht begründeter Verdacht auf krebsauslösende Wirkung beim Menschen. Eingeatmeter cadmiumhaltiger Staub führt zu Schäden an Lunge, Leber und Niere.

In Arbeitsbereichen, in denen mit erhitzten Cadmiumverbindungen gearbeitet wird (Lötplätze und Cadmierbäder), ist für eine gute Durchlüftung oder Absaugung zu sorgen.

In derEuropäischen Union gilt seit 10. Dezember 2011 für Cadmium ein Verbot der Verwendung und desInverkehrbringens in vielen Kunststoffen, Farben, Stabilisierungsmitteln, Loten sowie bestimmten Metallerzeugnissen, insbesondereBedarfsgegenständen wie etwa Schmuck[64][65] Vorher war in Silberhartlot typischerweise 10 % bis 25 %, in Schmuck für Kinder bis zu 30 %, in PVC 0,2 % Cadmium enthalten.[66] Oft wird für das Inverkehrbringen ein Grenzwert von 0,01 Gewichtsprozent (100 mg/kg) gesetzt, da man davon ausgeht, dass es sich bei einem Gehalt darunter um eine unbeabsichtigte, also unvermeidbare Verunreinigung handelt.[67] Mit der Verordnung (EU) 2016/217 vom 16. Februar 2016 wurde das Verbot auf das Inverkehrbringen von Cadmium in bestimmten Anstrichfarben und Lacken – auch mit höherem Zinkgehalt – und in mit solchen Mitteln gestrichenen Erzeugnissen erweitert.[68] Es gibt noch Ausnahmen etwa für bestimmte Baustoffe wie Zäune aus hartem PVC-Recyclat, sofern der Cadmiumgehalt im Kunststoff 0,1 Masseprozent nicht übersteigt und das Erzeugnis als Recycling-PVC gekennzeichnet ist, für besondere Anwendungen wie Luftfahrt oder Militär oder wegen der hohen Leistungsdichte fürNiCd-Akkus in Schnurloselektrogeräten.

Cadmium ist als „prioritärer gefährlicher Stoff“ in Anhang X der europäischenRichtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie) aufgeführt.[69]

Lebensmittelrechtliche Regelungen

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In derEU werden die Höchstmengen an Cadmium in Lebensmitteln durch dieVerordnung (EU) Nr. 2023/915 geregelt. Die jeweiligen Höchstgrenzen hängen dabei vom Erzeugnis ab und orientieren sich auch daran, was durchgute Herstellungspraxis odergute landwirtschaftliche Praxis erreichbar ist. Der niedrigste Wert wird für flüssige Säuglingsnahrung, die aus Kuhmilchproteinenoder aus Kuhmilchproteinhydrolysaten hergestellt ist, mit 0,005 mg/kg vorgeschrieben. 0,050 mg/kg ist der Grenzwert etwa fürFleisch, tropischeWurzeln undKnollen,Knoblauch,Roggen,Gerste und verschiedeneFrüchte und Kulturpilze. FürKrebstiere gilt ein Grenzwert von 0,50 mg/kg, fürMuscheln ein Grenzwert von 1,0 mg/kg. InMohnsamen sind maximal 1,2 mg/kg und inNahrungsergänzungsmitteln sogar bis zu 3,0 mg/kg erlaubt.

Die Höchstmenge an Cadmium im Trinkwasser in der EU wird durch dieRichtlinie (EU) 2020/2184 auf 5 μg/l festgelegt.

Toxikologie

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Cadmium ist in der chemischen Industrie ein unvermeidbares Nebenprodukt derZink-,Blei- undKupfergewinnung. Auch inDüngern undPestiziden ist Cadmium zu finden.

Aufnahme und Gefahren

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DieWeltgesundheitsorganisation hat ihre Aussage zurtolerierbaren Aufnahmemenge für Cadmium in den letzten Jahren mehrfach nach unten angepasst, zuletzt 2013 auf eine tolerierbare monatliche Aufnahmemenge (TMI) von 25 µg je Kilogramm Körpergewicht.[70] DieEuropäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat 2009 einen wiederum deutlich niedrigeren Wert von 2,5 µg je Kilogramm Körpergewicht tolerierbare wöchentlich Aufnahmemenge (TWI) ausgegeben.[71]

Cadmium wird vom Menschen hauptsächlich durch die Nahrung aufgenommen. Zu den cadmiumreichen Nahrungsmitteln zählen:

Es wird empfohlen, täglich nicht mehr als 20 g Leinsamen zu sich zu nehmen.[72]

Zudem kommt es seit der Einführung vonKunstdüngern zu einer Anreicherung von Cadmium auf landwirtschaftlichen Flächen und somit in nahezu allen Lebensmitteln. DieRessourcen von Phosphaten sind begrenzt, und die meisten Vorkommen sind belastet mit Cadmium oder radioaktivenSchwermetallen. Der Cadmiumgehalt der Phosphatlagerstätten ist sehr unterschiedlich. VieleIndustrieländer haben bereits einenGrenzwert für Cadmium in Düngemitteln eingeführt.[73] So gilt für dasInverkehrbringen von Düngemittel in Deutschland ein Grenzwert von 1,5 mg/kg und bei Düngemittel mit mehr als 5 % Phosphat bei 50 mg/kg,[74] während diese Grenzwerte in Österreich bei 3 mg/kg und 75 mg/kg P2O5 liegen.[75] In der Schweiz werden die Grenzwerte seit Jahren regelmäßig überschritten.[76] AuchTabakrauch transportiert relativ große Cadmiummengen in die Lungen, von wo aus es sich mit dem Blut im Körper verteilt.

Besonders Personen, die in Fabriken mit hohem Cadmiumausstoß arbeiten, sind erhöhten Gefahren ausgesetzt. Auch von wildenMüllplätzen, Metallwerken oder Bränden gehen Gefahren aus. Das Einatmen von Cadmium kann die Lungen ernsthaft schädigen und sogar zum Tod führen. Dokumentierte Folgen nach Unfällen in der Industrie – wie in der chinesischen ProvinzGuangdong[77][78][79] – oder nach jahrzehntelanger Emissionen – wie im Falle derItai-Itai-Krankheit (bei Menschen) und derGressenicher Krankheit (bei Weidevieh) – machen die realen Gefahren deutlich.

Schädigungen im Menschen

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Cadmium kann sich industrie- oder umweltbedingt allmählich im Körperanreichern und eine schwer erkennbarechronische Vergiftung hervorrufen.

Cadmium wird aus der Nahrung zu ungefähr 5 % im Darm resorbiert. BeiEisen- undCalciummangel steigt die Resorptionsrate, was annehmen lässt, dass alle drei Metalle denselben Transportweg nutzen. Cadmium stimuliert zunächst in der Leber die Synthese vonMetallothioneinen, mit denen es einen Komplex bildet und über denBlutkreislauf zu den Nierenglomeruli transportiert, dort filtriert und aus den Nierentubuli wieder aufgenommen wird. In den Tubuluszellen wird der Metallothionein-Cadmium-Komplex metabolisiert und Cd freigesetzt. Cd aktiviert hier wiederum eine vermehrte Metallothioneinsynthese, wodurch noch mehr Cadmium gebunden wird. Durch die Akkumulation in den Nieren kommt es zu Schädigungen dieses Organs mit der Folge einerProteinurie. Durch diese Proteinbindung wird Cadmium nur extrem langsam ausgeschieden, die Halbwertszeit für den Verbleib im Körper beträgt bis zu 30 Jahren. Daher steigt der Cadmiumgehalt von Geburt an und fällt erst wieder bei einem Alter von 50–60 Jahren.[80]

Cadmium schädigt auch dieKnochen, da es letztendlich zur Mobilisierung des Calciums führt. Cd konkurriert im Darm mit demCalcium um die Bindungsstellen am Ca-bindenden Protein in der Darmmukosa. Zusätzlich blockiert Cd die Neusynthese des 1,25-Dihydroxycholecalciferol (Calcitriol) in den Nierentubuluszellen. 1,25-Dihydroxycholecalciferol ist notwendig, um die Synthese des Calciumbindenden Proteins in der Darmmukosazelle zu aktivieren. In summa bewirkt Cadmium eine verminderte Rückresorption des Calciums in Darm und Niere sowie die erhöhte Ausscheidung mit dem Harn mit der Folge einer Calciumfreisetzung aus den Knochen und damit dem Abbau derselbigen.

Bei einer akutenCadmiumvergiftung kann diebiliäre Ausscheidung durch Gabe vonPenicillamin oderDimercaprol unterstützt werden. Eine effektive, darüber hinausgehende Therapie einer akuten Cadmiumvergiftung ist nicht bekannt.[81]

Symptome

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Verbindungen

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Kategorie:Cadmiumverbindung

Oxide und Hydroxide

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Halogenide

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Chalkogenide

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Sonstige Verbindungen

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Literatur

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Weblinks

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Wiktionary: Cadmium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Cadmium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikibooks: Praktikum Anorganische Chemie/ Cadmium – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise

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  1. Harry H. Binder:Lexikon der chemischen Elemente. S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1999,ISBN 3-7776-0736-3.
  2. Die Werte der atomaren und physikalischen Eigenschaften (Infobox) sind (soweit nicht anders angegeben) auswww.webelements.com (Cadmium) entnommen.
  3. CIAAW, Standard Atomic Weights Revised 2013.
  4. IUPAC, Standard Atomic Weights Revised v2 (Memento vom 3. März 2016 imInternet Archive).
  5. abcdeEintrag zucadmium in Kramida, A., Ralchenko, Yu., Reader, J. und NIST ASD Team (2019):NIST Atomic Spectra Database (ver. 5.7.1). Hrsg.:National Institute of Standards and Technology, Gaithersburg, MD.doi:10.18434/T4W30F (physics.nist.gov/asd).  Abgerufen am 11. Juni 2020.
  6. abcdeEintrag zucadmium beiWebElements,www.webelements.com, abgerufen am 11. Juni 2020.
  7. N. N. Greenwood, A. Earnshaw:Chemie der Elemente. 1. Auflage. 1988,ISBN 3-527-26169-9, S. 1545.
  8. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL,Properties of the Elements and Inorganic Compounds, S. 4-142 – 4-147. Die Werte dort sind auf g/mol bezogen und in cgs-Einheiten angegeben. Der hier angegebene Wert ist der daraus berechnete maßeinheitslose SI-Wert.
  9. abYiming Zhang, Julian R. G. Evans, Shoufeng Yang:Corrected Values for Boiling Points and Enthalpies of Vaporization of Elements in Handbooks. In:Journal of Chemical & Engineering Data. 56, 2011, S. 328–337,doi:10.1021/je1011086.
  10. K.-H. Schulte-Schrepping, M. Piscator:Cadmium and Cadmium Compounds. In:Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2005,doi:10.1002/14356007.a04_499.
  11. Ludwig Bergmann,Clemens Schaefer,Rainer Kassing:Lehrbuch der Experimentalphysik, Band 6:Festkörper. 2. Auflage. Walter de Gruyter, 2005,ISBN 3-11-017485-5, S. 361.
  12. abEintrag zuCadmium in derGESTIS-Stoffdatenbank desIFA, abgerufen am 16. Juni 2024. (JavaScript erforderlich)
  13. Eintrag zuCadmium in der DatenbankECHA CHEM derEuropäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 1. August 2016. Hersteller bzw.Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnungerweitern.
  14. Eintrag in derSVHC-Liste derEuropäischen Chemikalienagentur, abgerufen am 25. September 2014.
  15. abcdeEintrag zuCadmium in derGESTIS-Stoffdatenbank desIFA, abgerufen am 16. Juni 2024. (JavaScript erforderlich)
  16. abFriedrich Stromeyer:Ein neu entdecktes Metall und Analyse eines neuen Minerals. In:Journal für Chemie und Physik. Band 21, 1817, S. 297–306 (online).
  17. Johann Christoff Heinrich Roloff:Zur Geschichte des Kadmium. In:Annalen der Physik. 1819, Band 61, Nummer 2, S. 205–210,doi:10.1002/andp.18190610207.
  18. Carl Samuel Hermann:Entdeckung zweier neuen Metalle in Deutschland. In:Annalen der Physik. 1818, Band 59, Nummer 5, S. 95–108,doi:10.1002/andp.18180590509.
  19. Friedrich Stromeyer:Ueber das Kadmium. In:Annalen der Physik. 1818, Band 60, Nummer 10, S. 193–210,doi:10.1002/andp.18180601004.
  20. Marco Fontani, Mariagrazia Costa, Mary Virginia Orna:The Lost Elements. Oxford University Press, 2015,ISBN 978-0-19-938334-4, S. 59–61.
  21. R. J. Meyer: Cadmium. In:Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie. Springer, 1974,ISBN 978-3-662-11295-3, S. 32.
  22. Hugo Blümner: Galmei. In:Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VII,1, Stuttgart 1910, Sp. 687–689.
  23. F. M. Endlich:On Some Interesting Derivations of Mineral Names. In:The American Naturalist. Band 22, Nr. 253, 1888, S. 21–32 (JSTOR:451020).
  24. Helen L. Creech, C.O. Lee:The history of calamine. In:The Journal of the American Pharmaceutical Association. 1939, Band 28, Nummer 2, S. 116–118,doi:10.1002/jps.3080280216.
  25. Inge Fiedler, Michael A. Bayard:Cadmium Yellows, Oranges and Reds. In: Robert L. Feller (Hrsg.):Artists´ Pigments. A Handbook of Their History and Characteristics. Archetype Publications London, 1986,ISBN 978-1-904982-74-6, S. 65–69.
  26. Gunnar F. Nordberg:Historical perspectives on cadmium toxicology. In:Toxicology and Applied Pharmacology. 2009, Band 238, Nummer 3, S. 192–200,doi:10.1016/j.taap.2009.03.015.
  27. John Uri Lloyd:The Chemistry of Medicines, Practical. 2. Auflage, Robert Clarke Cincinnati, 1881, S. 237–238 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  28. Nadezda V. Tarakina, Bart Verberck:A portrait of cadmium. In:Nature Chemistry. 2016, Band 9, Nummer 1, S. 96,doi:10.1038/nchem.2699.
  29. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 85. Auflage. (Internet-Version: 2005), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL,Geophysics, Astronomy, and Acoustics, S. 14-14.
  30. Rebecca A. Fischer, William F. McDonough:Earth's core composition and core formation. In: Ariel Anbar, Dominique Weis (Hrsg.):Treatise on Geochemistry. 3. Auflage, Elsevier, 2025,ISBN 978-0-323-99763-8.
    1. S. 27.
    2. S. 31.
  31. Gabriel Devos, Frédéric Moynier, John Creech, Deze Liu, Igor S. Puchtel, Martin Bizzarro:Cadmium isotope composition of the Earth’s mantle inferred from analysis of oceanic basalts and komatiites. In:Chemical Geology. Band 650, 2024, Artikel 121996,doi:10.1016/j.chemgeo.2024.121996.
  32. Yizhang Liu, Tangfu Xiao, Robert B. Perkins, Jianming Zhu, Zhengjie Zhu, Yan Xiong, Zengping Ning:Geogenic cadmium pollution and potential health risks, with emphasis on black shale. In:Journal of Geochemical Exploration. Band 176, 2017, S. 42–49,doi:10.1016/j.gexplo.2016.04.004.
  33. Michael O. Schwartz:Cadmium in Zinc Deposits: Economic Geology of a Polluting Element. In:International Geology Review. Band 42, Nr. 5, 2000, S. 445–469,doi:10.1080/00206810009465091.
  34. The mineralogy of Cadmium. mindat.org, Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 16. November 2025.
  35. abAndreas Kubier, Richard T. Wilkin, Thomas Pichler:Cadmium in soils and groundwater: A review. In:Applied Geochemistry. Band 108, 2019, Artikel 104388,doi:10.1016/j.apgeochem.2019.104388.
  36. Fasih Ullah Haider, Cai Liqun, Jeffrey A. Coulter, Sardar Alam Cheema, Jun Wu, Renzhi Zhang, Ma Wenjun, Muhammad Farooq: Cadmium toxicity in plants: Impacts and remediation strategies. In: Ecotoxicology and Environmental Safety. Band 211, 2021, Artikel 111887,doi:10.1016/j.ecoenv.2020.111887.
  37. Marwa A. Ismael, Ali Mohamed Elyamine, Mohamed G. Moussa, Miaomiao Cai, Xiaohu Zhaoab, Chengxiao Hu:Cadmium in plants: uptake, toxicity, and its interactions with selenium fertilizers. In:Metallomics. Band 11, 2019, S. 255–277,doi:10.1039/c8mt00247a.
  38. Jing Wang, Bian Wu, Lei Zhou, Kai Liu, Aiqing You, Wenjun Zha: Cadmium Contamination in Asian Rice (Oryza sativa L.): Mechanistic Insights from Soil Sources to Grain Accumulation and Mitigation Strategies. In:Plants. Band 14, Nr. 18, 2025, Artikel 2844,doi:10.3390/plants14182844.
  39. Б. В. Олейников, А. В. Округин, Н. В. Лескова:Самородный кадмий втраппах сибирской платформы. In:Доклады Академии наук СССР.Band 248,Nr. 1, 1979,S. 1426–1428 (russisch,rruff.info [PDF;203 kB; abgerufen am 19. Oktober 2024]). 
  40. Michael Fleischer, Louis J. Cabri, George Y. Chao,Adolf Pabst:New Mineral Names. In:American Mineralogist.Band 65,Nr. 9–10, 1980,S. 1065–1070 (rruff.info [PDF;559 kB; abgerufen am 19. Oktober 2024]). 
  41. Malcolm Back, Cristian Biagioni, William D. Birch, Michel Blondieau, Hans-Peter Boja und andere: The New IMA List of Minerals – A Work in Progress – Updated: September 2024. (PDF; 3,8 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Marco Pasero, September 2024, abgerufen am 26. Oktober 2024 (englisch). 
  42. Laurence N. Warr:IMA–CNMNC approved mineral symbols. In:Mineralogical Magazine.Band 85, 2021,S. 291–320,doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch,cambridge.org [PDF;351 kB; abgerufen am 19. Oktober 2024]). 
  43. Typlokalität Unterer Khann'ya (Ust'-Khann'ya) beimMineralienatlas (deutsch) und beiMindat (englisch), abgerufen am 19. Oktober 2024.
  44. Cadmium. In: John W. Anthony, Richard A. Bideaux, Kenneth W. Bladh, Monte C. Nichols (Hrsg.):Handbook of Mineralogy, Mineralogical Society of America. 2001 (englisch,handbookofmineralogy.org [PDF;45 kB; abgerufen am 19. Oktober 2024]). 
  45. Catalogue of Type Mineral Specimens – C. (PDF; 312 kB) Commission on Museums (IMA), 9. Februar 2021, abgerufen am 19. Oktober 2024 (Gesamtkatalog der IMA). 
  46. Fundortliste für gediegen Cadmium beimMineralienatlas (deutsch) und beiMindat (englisch), abgerufen am 19. Oktober 2024.
  47. Stefan Weiß:Das große Lapis Mineralienverzeichnis. Alle Mineralien von A – Z und ihre Eigenschaften. Stand 03/2018. 7., vollkommen neu bearbeitete und ergänzte Auflage. Weise, München 2018,ISBN 978-3-921656-83-9. 
  48. Ernest H. Nickel, Monte C. Nichols: IMA/CNMNC List of Minerals 2009. (PDF; 1,9 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Januar 2009, archiviert vom Original am 29. Juli 2024; abgerufen am 30. Juli 2024 (englisch). 
  49. David Barthelmy: Minerals Arranged by the New Dana Classification. 01.01.05. In: webmineral.com. Abgerufen am 19. Oktober 2024 (englisch). 
  50. abU.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries 2022: Cadmium.
  51. U.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries 2008: Cadmium.
  52. U.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries 2021: Cadmium.
  53. abEintrag zuCadmium. In:Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 12. März 2018.
  54. Ralph W. G. Wyckoff:Crystal Structures. 2. Auflage.Band 1. John Wiley & Sons, New York, London, Sydney 1963,S. 5 (Anhang [PDF]). 
  55. Hugo Strunz,Ernest H. Nickel:Strunz Mineralogical Tables. Chemical-structural Mineral Classification System. 9. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller), Stuttgart 2001,ISBN 3-510-65188-X,S. 37. 
  56. REACH: EU verbietet Cadmium in Schmuck, in Legierungen zum Löten und in PVC. Abgerufen am 17. November 2011. 
  57. Verordnung (EU) Nr. 494/2011 der Kommission vom 20. Mai 2011 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) in der konsolidierten Fassung vom 10. Juni 2011 hinsichtlich Anhang XVII (Cadmium)
  58. Georg Holtfester:Cadmierte Bauteile in Waffensystemen der Bundeswehr. In:Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft. 77, Nr. 10, 2017, S. 429–432.
  59. Fallstudie: Die Zukunft der Solarenergie mit Cadmiumtellurid. Abrufzeit: 24. April 2025
  60. Eberhard Gerdes:Qualitative Anorganische Analyse. 2. Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg 2001, S. 64–65.
  61. J. Heyrovský, P. Zuman:Einführung in die praktische Polarographie. VEB Verlag Technik, Berlin 1959, S. 179.
  62. R. Neeb:Inverse Polarographie und Voltammetrie. Akademie-Verlag, Berlin 1969, S. 192.
  63. G. Schwedt:Analytische Chemie. Thieme Verlag, Stuttgart 1995, S. 197.
  64. Artikel 67 derREACH-Verordnung, Anhang XVII, Eintrag 23. In Deutschland ist ein Verstoß eine Straftat nach§ 3 Abs. 1 Chemikalien-Verbotsverordnung und § 27Chemikaliengesetz
  65. Europäische Rechtsänderungen. In:Umwelt Magazin. Heft 7/8 2011, S. 52.
  66. European Commission:Socio-Economic Impact of a Potential Update of the Restrictions on the Marketing and Use of Cadmium (Memento vom 27. Mai 2012 imInternet Archive) (PDF; 2,7 MB), April 2010.
  67. so Erwägung Nr. 5 zurVerordnung (EU) 2016/217 der Kommission vom 16. Februar 2016
  68. Verordnung (EU) 2016/217 der Kommission vom 16. Februar 2016, abgerufen am 18. Februar 2016
  69. Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik in der konsolidierten Fassung vom 20. November 2014, abgerufen am 28. Februar 2024. Anhang X.
  70. Evaluations of the Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA). Cadmium. JECFA, 2013, abgerufen am 4. Mai 2016 (englisch). 
  71. Pressemitteilung – EFSA legt niedrigeren Wert für die tolerierbare Aufnahmemenge von in Lebensmitteln enthaltenem Cadmium fest. EFSA, 20. März 2009, abgerufen am 4. Mai 2016. 
  72. Maximilian Doeckel: Schwermetalle in Nahrungsmitteln. In: quarks.de. 24. Dezember 2018, abgerufen am 25. September 2025. 
  73. Industrieverband Agrar für europaweiten Grenzwert Cadmium in phosphathaltigen Mineraldüngern. Industrieverband Agrar, 23. Mai 2010, abgerufen am 21. Januar 2025. 
  74. Anlage 2 Ziff. 1.4.3 zurDüngemittelverordnung. Für Düngemittel zur Verwendung auf Böden, die nicht der Lebensmittelerzeugung dienen, gilt ein Grenzwert von 2,5 mg/kg TM
  75. Düngemittelverordnung 2004;BGBl. II Nr. 100/2004Anlage 2 zu § 2, Ziff. II.1; für Kultursubstrat gilt ein Grenzwert von 1 mg/kg.
  76. Roger Müller: Illegaler Dünger: Industrie verletzt seit Jahren Grenzwerte. In: srf.ch. 24. November 2015, abgerufen am 28. Dezember 2022. 
  77. Der Spiegel:Erneut chinesischer Fluss verseucht, 8. Januar 2006.
  78. RP Online:Behörden finden mit Cadmium verseuchten Reis, 21. Mai 2013.
  79. H. H. Zhang, J. J. Chen, L. Zhu, F. B. Li, Z. F. Wu:Spatial patterns and variation of soil cadmium in Guangdong Province, China. In:Journal of Geochemical Exploration (= Pedogeochemical mapping of potentially toxic elements).Band 109,Nr. 1, 1. April 2011,S. 86–91,doi:10.1016/j.gexplo.2010.10.014. 
  80. G. Eisenbrand, M. Metzler:Toxikologie für Chemiker. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1994,ISBN 3-13-127001-2, S. 66.
  81. Hans Konrad Biesalski u. a.:Ernährungsmedizin. 4. Auflage. Thieme Verlag, 2010,ISBN 978-3-13-100294-5, S. 203.
Periodensystem derElemente
HHe
LiBeBCNOFNe
NaMgAlSiPSClAr
KCaScTiVCrMnFeCoNiCuZnGaGeAsSeBrKr
RbSrYZrNbMoTcRuRhPdAgCdInSnSbTeIXe
CsBaLaCePrNdPmSmEuGdTbDyHoErTmYbLuHfTaWReOsIrPtAuHgTlPbBiPoAtRn
FrRaAcThPaUNpPuAmCmBkCfEsFmMdNoLrRfDbSgBhHsMtDsRgCnNhFlMcLvTsOg
AlkalimetalleErdalkalimetalleLanthanoideActinoideÜbergangsmetalleMetalleHalbmetalleNichtmetalleHalogeneEdelgaseChemie unbekannt
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