Movatterモバイル変換


[0]ホーム

URL:


Zum Inhalt springen
WikipediaDie freie Enzyklopädie
Suche

Verlag C. H. Beck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet vonC. H. Beck Verlag)
Verlag C.H.Beck

Logo
RechtsformGmbH & Co. KG
Gründung1763
SitzMünchen
LeitungWolfgang Beck, Jonathan Beck, Klaus Weber, Thomas Aichberger, Kilian Steiner, Christian Kopp, Roland Klaes
Mitarbeiterzahl650 (Verlag), 400 (Druckerei)
2000 (Verlagsgruppe)[1]
Umsatz216 Mio. Euro (2020)[2]
BrancheFachbuchhandel
Websitewww.beck.de

DerVerlag C. H. Beck (EigenschreibweiseVerlag C.H.Beck) ist ein deutscherVerlag mit Sitz in München.

Organisation

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Das Verlagslogo in einer Publikation von 1899

Der Verlag zählt mit Stand 2019 mit rund 9.000 lieferbaren Werken, etwa 85 Fachzeitschriften[3] und einer jährlichen Produktion von bis zu 1500 Publikationen zu den großen deutschen Buch- und Zeitschriftenverlagen. MitBeck-Online bietet der Verlag eine Online-Datenbank für juristische Fachinformationen an.

In München sind über 700 Mitarbeiter beschäftigt, eine Niederlassung mit den Redaktionen zahlreicher juristischen Zeitschriften befindet sich inFrankfurt am Main. Die Druckerei C. H. Beck, die auch für andere Verlage tätig ist, befindet sich inNördlingen. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine eigeneAuslieferung.

Geleitet wurde bzw. wird das Unternehmen in der sechsten bzw. siebten Generation bis zu seinem Tod am 3. Januar 2025 vonHans Dieter Beck in den Bereichen Recht, Steuern und Wirtschaft sowie – in der Nachfolge seines VatersWolfgang Beck – vonJonathan Beck in den Bereichen Literatur, Sachbuch und Wissenschaft.[4]

Geschichte

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Carl Gottlob Beck gründete denVerlag am 9. September 1763 und erweiterte seineDruckerei inNördlingen um eineBuchhandlung. Beck gab u. a. Nördlingens erste Zeitung heraus und verlegte Kompendien zuMedizin undNaturkunde,Ökonomie undPädagogik sowie für denReligionsunterricht. Den heutigen Namen trägt der Verlag nach Carl Gottlobs Sohn und Nachfolger Carl Heinrich Beck (1767–1834). UnterOscar Beck siedelte der Verlag 1889 nachMünchen-Schwabing um, wo sich derHauptsitz bis heute befindet. Die Druckerei blieb in Nördlingen. Im Laufe des19. Jahrhunderts profilierte sich der Verlag vor allem im BereichtheologischerFachliteratur, wurde dann aber zunehmend zu einemWissenschaftsverlag für die BereicheAltertums- undLiteraturwissenschaften sowieGeschichte undJura. Daneben hatte er stets einliterarisches Programm. Während desErsten Weltkriegs erschienDer Wanderer zwischen beiden Welten vonWalter Flex, ein sehr erfolgreichesBuch der1920er und1930er Jahre, das mit einer Gesamtauflage von einer Million Exemplaren das meistverkaufte Buch des Verlages und eines der meistverkauften deutschsprachigen Werke des20. Jahrhunderts wurde.

Nach dem EintrittBayerns in dasDeutsche Reich 1871 wurde C. H. Beck immer mehr zu einem juristischen Fachverlag, der wesentlicheGesetzessammlungen undjuristischeFachschriften herausgab, die aber überwiegend auf Bayern bezogen waren.[5]Heinrich Beck übernahm bis zum TodOscar Becks im Jahr 1924 schrittweise dieLeitung des Verlages. In dieser Zeit erschien das berühmteWeimarer Autorentrio des Verlages:Oswald Spengler,Albert Schweitzer undEgon Friedell.

In derZeit des Nationalsozialismus profitierte der Verlag von den politischen Entwicklungen. 1933 erwarb der Beck-Verlag im Zuge derArisierung den juristischen Verlag des Berliner VerlegersOtto Liebmann. „DerBerliner Liebmann-Verlag hatte alles das, was dem Münchener Beck-Verlag fehlte: Zugang zu denReichsministerien in Berlin, eine juristische Zeitung, dieDJZ, und ein diversifiziertes Kommentar-Programm“ sowie einen Verlagssitz in Berlin.[6] Liebmann war wegen seiner „jüdischen“ Herkunft unter Druck geraten und wurde zum Verkauf gedrängt. Zunächst fand sich kein Käufer. Als auch Heinrich Beck zögerte, setzten sich Autoren des Liebmann-Verlags wieJohannes Popitz undCarl Friedrich Goerdeler bei Heinrich Beck für den Ankauf des Verlages ein.[7] Schließlich wurden sich Liebmann und Beck handelseinig. Nach einer Nachkriegsdarstellung des an dem Verkauf beteiligten Liebmannschen Prokuristen Ebel, der auf Liebmanns Wunsch vonHeinrich Beck in gleicher Stellung übernommen wurde, sollen dieVerhandlungen „in fairer Weise“ und wie unter „Ehrenmännern“ erfolgt sein.[8] In einem Brief an dasFinanzamt vom 11. Januar 1934 klagte Liebmann, er sei „gedrängt und genötigt“ worden, denKaufvertrag abzuschließen, allerdings offenbar nicht von Beck: In einem Schreiben an Ebel aus dem gleichen Jahr äußerte Liebmann:„Sie haben ganz recht, wenn Sie sagen (…), daß Herr Dr. Beck ein Mann der vornehmsten Gesinnung ist und niemals etwas Unrechtes tun oder verlangen wird. Nein, Herr Ebel, gegen Herrn Beck richteten sich meine Bedenken in keiner Richtung (…).“[9]

Mit dem Verlag Liebmann gingen wichtige Publikationen wie dieDeutsche Juristen-Zeitung und die ReiheKurzkommentare auf C. H. Beck über. Einer dieser Kommentare, derBGB-Kommentar, wurde nach Heranziehung des Präsidenten desReichsjustizprüfungsamts,Otto Palandt, sehr bekannt und auch imNachkriegsdeutschland weitergeführt.[7] Dies trug zum Aufstieg der C. H. Beck’schen Verlagsbuchhandlung zu einem führenden juristischen Verlag bei. ImDritten Reich veröffentlichte der Verlag in – aus heutiger Sicht –problematischer Staatsnähe (Willoweit) Textausgaben und Kommentare zur nationalsozialistischen Gesetzgebung: So erschien 1936 ein Kommentar zumBlutschutzgesetz aus der FederWilhelm Stuckarts undHans Globkes. Bis 1936 brachte C. H. Beck aber nach wie vor auch Werke jüdischer Autoren auf den Markt.[8] 1937 trat der Verleger Heinrich Beck in dieNSDAP ein, was er später damit begründete,„den angestammten Verlag am Leben zu erhalten“.[10]

Nach dem Krieg erhielt der Verlag von deramerikanischen Besatzungsmacht zunächst keineLizenz. Das Problem der NS-Verstrickung wurde mit der Gründung eines Tochterverlages umgangen, desBiederstein Verlags. Dieser Verlag erhielt ohne Probleme eine Lizenz derBesatzungsmacht.

1948 errichteteRoderich Fick das heutige Verlagsgebäude in der Schwabinger Wilhelmstraße, da das Verlagsgebäude im Krieg schwer beschädigt worden war. Im Jahr 1949 erhielt C. H. Beck wieder eine Lizenz zu publizieren.

Carl Hoeller wurde Nachfolger des juristischen Lektors Walter Mallmann und prägte bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1978 die inhaltliche Entwicklung des juristischen Verlages. Ab November 1949 erschien bei C. H. Beck dieNeue Juristische Wochenschrift (NJW), die sich zum zentralen juristischen Publikationsorgan entwickelte. 1948/49 kamen die „Juristischen Kurz-Lehrbücher“ auf den Markt, die mittlerweile Werke zum Prüfungsstoff desersten und deszweiten juristischen Staatsexamens umfassen. 1958 erschien die erste Grundlieferung des mit Stand 2021 fünfbändigen Loseblattkommentars zumGrundgesetz, herausgegeben vonTheodor Maunz undGünter Dürig. 1962 erweiterte der Verlag seine juristischen Fachzeitschriften um die Zeitschrift „Deutsches Steuerrecht“ (DStR).

Im Jahr 2013 feierte der Verlag C. H. Beck sein 250-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums erschienen im Verlag Dokumentationen der AutorenStefan Rebenich undUwe Wesel.[11][12] In einem Festakt am 7. September 2013 imPrinzregententheater inMünchen erinnerten die VerlegerHans Dieter Beck undWolfgang Beck vor 800 Gästen und Medienvertretern an die zurückliegenden Jahrhunderte und zeigten einen Ausblick in die Zukunft des Verlages.[13]

Ebenfalls 2013 druckte C. H. Beck das katholischeGebet- undGesangbuchGotteslob in einer Erstauflage von 3,6 Millionen Exemplaren.

Der Verlag befindet sich weiterhin im Eigentum der FamilieBeck.

Verlagsgruppe

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Buchhandlung „Schweitzer Sortiment“ am Lenbachplatz in München

C. H. Beck ist Gesellschafter desDeutschen Taschenbuch Verlages, mit dem er zusätzlich bei den GesetzestextbändenBeck-Texte im dtv und den populären RatgebernBeck-Rechtsberater im dtv, aber auch mit der ReiheBeck-Wirtschaftsberater im dtv kooperiert.

Zur Verlagsgruppe gehören mit Stand 2021:

Verlagsprogramme

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Das Programm fürRechtswissenschaft sowie das kulturgeschichtliche und literarische Programm richten sich jeweils an unterschiedliche Zielgruppen. Unter der gemeinsamenMarke C. H. Beck werden die Publikationen der beiden Programme eigenständig geführt: Lektorat, Herstellung, Marketing und Vertrieb sind zweimal vorhanden, und sie arbeiten nahezu wie eigenständige Verlage. Auch auf Buchmessen treten die beiden Bereiche getrennt auf.

C. H. Beck: Recht, Steuern, Wirtschaft

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die bevorzugte Stellung auf dem Markt für juristische Fachliteratur verdankt der Verlag unter anderem den LoseblattgesetzessammlungenHabersack (vormals Schönfelder) undSartorius, die mehrere Jahrzehnte lang als einziges Hilfsmittel in den juristischen Staatsprüfungen zugelassen waren. Der Verlag gibt etwa 85 juristische Zeitschriften wie dieNeue Juristische Wochenschrift oder dieJuristische Schulung heraus[20], daneben auch einige wirtschaftswissenschaftlicheFachzeitschriften.

Der Verlag hat mit Stand 2021 etwa 7000 Werke im Programm: darunter juristische Standardliteratur wie dieKommentareGrüneberg (vormals Palandt) zumBGB mit Nebengesetzen,Fischer zumStrafgesetzbuch oderKopp/Schenke bzw. Kopp/Ramsauer im Verwaltungsrecht,Schmidt zumEinkommensteuergesetz,Schmidt-Futterer zum Mietrecht oder das RechtswörterbuchCreifelds. Aus dem Programm des Tochterunternehmens Vahlen ist insbesondere der bei Betriebsräten verbreitete KommentarFitting zumBetriebsverfassungsgesetz zu nennen.

Mittlerweile pflegt C. H. Beck auf juristischem Gebiet alle denkbaren Publikationsformen, sowohl große mehrbändige Werke für Spezialisten als auch preiswerte Broschuren für ein breites Publikum, fortlaufend aktualisierte Loseblattwerke ebenso wie Lehrbücher und Zeitschriften, Online-Kommentare, E-Books, DVDs und Apps sowie seit dem Jahre 2001 eine umfassende Online-Datenbank unter dem Namenbeck-online.

Umbenennung von Werken mit belasteten Namen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2021 gab der Verlag bekannt, sich von den alten Namensgebern, die eine ideologische Nähe oder institutionelle Verstrickung in den Nationalsozialismus hatten, zu verabschieden. Dies solle jeweils mit der nächsten Auflage bzw. Ergänzungslieferung erfolgen. Der BGB-KommentarPalandt werde umbenannt und solle künftig den Nachnamen vonChristian Grüneberg tragen, Richter am Bundesgerichtshof und Koordinator der jetzigen Autoren. Auch die GesetzessammlungSchönfelder wurde inzwischen umbenannt. Sie wird nunmehr von dem Präsidenten desDeutschen JuristentagsMathias Habersack herausgegeben werden und ist seither auch nach diesem Habersack benannt. Der Grundgesetz-KommentarMaunz/Dürig solle künftig mit Dürig/Herzog/Scholz auf dem Cover erscheinen. Der steuerrechtliche Kommentar vom Tochterunternehmen Verlag Franz Vahlen solle in Zukunft nicht mehr Blümich nachWalter Blümich, sondern nach den Namen der aktuellen HerausgeberPeter Brandis undBernd Heuermann als Brandis/Heuermann benannt werden.[21][22]

C. H. Beck: Literatur, Sachbuch, Wissenschaft

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Beck bezeichnete den über 40 Jahre lang von ihm geführten Zweig als „kulturwissenschaftlichen Verlag“, in Medien wird er als „einer humanistischen Tradition verpflichtet“ bezeichnet.[12] Eine Darstellung zum Jubiläum 2013 kam zur Einschätzung: „Mit klassischem Bildungswissen erzielt der Verlag immer noch hohe Auflagen, was keine leichte Aufgabe ist.“[12] Seit Februar 2015 wird der Bereich von Wolfgang Becks SohnJonathan Beck geleitet.[23]

Bedeutende Sachbuch- und Belletristik-Autoren des Verlages sind und waren:[24]

C. H. Beck Paperback

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge der Reihe lassen sich bis in das Jahr 1959 zurückverfolgen, damals noch im schwarzen Leineneinband. Ab 1965 hieß die Paperbackreihe offiziell die „Schwarze Reihe“. Ab dem Jahr 1987 erschien diese Reihe nicht mehr im schwarzen Einband und hießBeck’sche Reihe. Seit Januar 2014 heißt sieC. H. Beck Paperback. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind mehr als 2.000 Bände erschienen, darunter Erstausgaben und auch Taschenbuchausgaben erfolgreicher Hardcover-Titel. Die Reihe enthält einige „Longseller“ – so sind etwa das ÖkologiebuchAuf der Suche nach dem verlorenen Glück vonJean Liedloff oder die Bücher des VolkskundlersRolf Wilhelm Brednich seit Jahrzehnten im Programm. In dieser Reihe erscheinen aber auch wissenschaftliche Werke und aktuelle politische oder gesellschaftliche Diskussionsbeiträge.

C. H. Beck Wissen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Bände der Beck’schen Reihe Wissen
Siehe auch:Liste von Bänden der Beck’schen Reihe

Die ReiheC. H. Beck Wissen wurde im Jahre 1995 als Unterreihe derBeck’schen Reihe begründet. Themen sind Biografien, Geschichte, Literatur und Sprache, Medizin und Psychologie, Musik, Natur und Technik, Philosophie, Religion sowie Kunst. Im Frühjahr und im Herbst erscheinen derzeit je 18 (am Anfang nur ein Dutzend) neue Bände. Manche liegen mittlerweile in 8. oder 9. Auflage vor (etwaRömische Geschichte vonKlaus Bringmann undDie Germanen vonHerwig Wolfram). Neuauflagen sind überarbeitet, ergänzt oder erweitert worden. Bisher sind über 500 Bände in der Reihe erschienen, die in ihrem Segment die Marktführerschaft behauptet und eine Gesamtauflage von mehr als fünf Millionen Exemplaren hat.Am erfolgreichsten waren:

Auch der Bereich Psychologie/Medizin ist mit 45 Titeln umfangreich. Zudem wurde der 2003 begonnene Versuch mit kunsthistorischen Titeln fortgesetzt.

Hans-Ulrich Wehler bearbeitete das ThemaNationalismus, die beiden Rhetorik-Bändchen stammen vonGert Ueding,Jutta Limbach schrieb überDas Bundesverfassungsgericht,Karl Christ überDie römische Kaiserzeit und der Grabungsleiter inOlympia,Ulrich Sinn, überOlympia.

Historiker wieMartin Jehne,Josef Wiesehöfer oderHartwin Brandt, der das neueHandbuch der Altertumswissenschaft verfasst, welches die römische Kaiserzeit behandelt und ebenfalls bei C. H. Beck erscheint, haben hier angefangen, für das breite Publikum zu schreiben.

Im Jahr 2005 schloss sich die Reihe „Die 101 wichtigsten Fragen“ an, in der komplexe Themen in 101 Fragen und Antworten gebündelt werden; hier liegen rund 40 Bände vor.

Literatur

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Ein Programm zeitgenössischer Literatur hat der Verlag seit 1999. Er knüpft damit an eine ältere Programmtradition an, die zuvor im Biederstein Verlag gepflegt wurde. Rebecca Göpfert ist die Gründungs-Programmleiterin, von 2001 bis August 2023 leiteteMartin Hielscher das Programm, seitdem verantwortet Susanne Krones das Literaturprogramm.[25] Zu den Autoren des Programms gehören u. a.:

Zeitschriften

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Im Verlagsbereich Literatur – Sachbuch – Wissenschaft erscheinen auch einige Zeitschriften, darunter „Kultur & Technik“, die Hauszeitschrift desDeutschen Museums, „Gnomon“ und die „Zeitschrift für die Ideengeschichte“.

Internetangebot

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Beck-Shop.de ist die deutsche Online-Fachbuchhandlung des C. H. Beck-Verlages, die auf die Themen Recht, Steuern und Wirtschaft spezialisiert ist. Zudem sind aber auch lieferbare Bücher, CDs, DVDs und Zeitschriften aller Verlage erhältlich. Der Kundenservice besteht aus Fachbuchhändlern. Ergänzt wird das Programm durch zusätzliche Services, wie z. B. einen Neuerscheinungsdienst, thematische Zusammenstellungen von Neuerscheinungen und Neuauflagen, Informationen über neuerschienene Bücher sowie über Sonderpreise und Subskriptionen.

Die Initiative Mittelstand prämierte Beck-shop.de 2012 mit dem Innovationspreis-IT „Best of 2012“ in der Rubrik eCommerce.[26] Der Online-Shop gehört zudem zu den Top 5 der Buchhändler mit der größten Kundenzufriedenheit. Dies ergab eine Umfrage mit über 10.000 Kunden, die das Institut für Handelsforschung im Jahre 2011 durchführte und 2012 veröffentlichte.[27]

Daneben wurdeBeck-Blog alswissenschaftlich orientierterjuristischerBlog angeboten. Es wurde zum Ende September 2024 eingestellt und ist seitdem nicht mehr abrufbar.[28]

BeckAkademie

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

C. H. Beck bietet seit den 1980er Jahren Seminare für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Juristen und Steuerberatern an. Unter der Dachmarke BeckAkademie firmieren mehrere auf ein Themengebiet spezialisierte Anbieter:

  • BeckAkademie Seminare: Gründungsmitglied der BeckAkademie und Anbieter von juristischen Fortbildungsmaßnahmen für Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Management
  • BeckAkademie AWS: Gründungsmitglied der BeckAkademie. AWS ist seit den 1980er Jahren auf dem Gebiet der Fort- und Weiterbildung im Steuerrecht tätig.
  • BeckAkademie Fernkurse: zertifizierter Fernkurs für Vereins-/Berufsbetreuung
  • BeckAkademie Juristische Lehrgänge: Repetitorium für Studenten und Referendare

Literatur

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  • Verlagskatalog der C. H. Beck’schen Verlagsbuchhandlung Oskar Beck in München. 1763–1913. Mit einer geschichtlichen Einleitung. Herausgegeben zur Feier des hundertfünfzigjährigen Bestehens der Firma. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1913.
  • Der Aquädukt. Ein Jahrbuch herausgegeben im 175. Jahre der C. H. Beck’schen Verlagsbuchhandlung 1763/1938. Beck, München/Berlin 1938.
  • Der Aquädukt: 1763–1988. Ein Almanach aus dem Verlag C. H. Beck im 225. Jahr seines Bestehens. Beck, München 1988,ISBN 3-406-33197-1.
  • Die Welt im Buch. Kleine Chronik des Verlags C. H. Beck. 1763–2013. C. H. Beck, München 2013.
  • Albert Heinrich:Bibliographie Verlag C. H. Beck 1913–1988. Zum 225jährigen Bestehen des Verlages C. H. Beck. Biederstein-Verlag 1946–1988, Verlag Franz Vahlen 1970–1988. Beck, München 1988,ISBN 3-406-33198-X.
  • Juristen im Portrait. Verlag und Autoren in 4 Jahrzehnten. Festschrift zum 225jährigen Jubiläum des Verlags C. H. Beck. C. H. Beck, München 1988.
  • Stefan Rebenich:C. H. BECK 1763–2013. Der kulturwissenschaftliche Verlag und seine Geschichte. Beck, München 2013,ISBN 978-3-406-65400-8.
  • Hermann Weber:Juristische Zeitschriften im Verlag C. H. Beck. Von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zum Zeitalter der elektronischen Medien. Beck, München 2007,ISBN 978-3-406-56616-5.
  • Uwe Wesel:250 Jahre rechtswissenschaftlicher Verlag C. H. Beck. 1763–2013. Beck, München 2013,ISBN 978-3-406-65634-7.
  • Dietmar Willoweit (Hrsg.):Rechtswissenschaft und Rechtsliteratur im 20. Jahrhundert. Mit Beiträgen zur Entwicklung des Verlages C. H. Beck. Beck, München 2007,ISBN 978-3-406-55820-7.

Weblinks

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Commons: C. H. Beck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. Verlag. Abgerufen am 14. November 2019. 
  2. C. H. Beck – Umsatz 2020. Abgerufen am 27. Juli 2021. 
  3. Zeitschriften-Übersicht – Recht-Steuern-Wirtschaft – Verlag C.H.BECK. Abgerufen am 14. November 2019. 
  4. Alexander Cammann:Verlag C. H. Beck: Leise und beharrlich,Zeit Online, 12. Februar 2015, abgerufen am 1. September 2020.
  5. Heidemarie Renk, Margarethe Sudhoff:Herzlichen Glückwunsch. InKritische Justiz, Nr. 4, 1988.
  6. Klaus Slapnicar:Der Wilke, der später Palandt hieß. In:Neue Juristische Wochenschrift, Jg. 2000, S. 1692–1699, hier S. 1694 f.
  7. abKlaus Slapnicar:Der Wilke, der später Palandt hieß. In:Neue Juristische Wochenschrift 2000, S. 1692, 1694 f.
  8. abDietmar Willoweit:Das Profil des Verlages C. H. Beck im 20. Jahrhundert. In: Dietmar Willoweit:Rechtswissenschaft und Rechtsliteratur im 20. Jahrhundert. Verlag C. H. Beck, München 2007, S. 67–75.
  9. Dietmar Willoweit:Das Profil des Verlages C. H. Beck im 20. Jahrhundert. In: Dietmar Willoweit:Rechtswissenschaft und Rechtsliteratur im 20. Jahrhundert. Verlag C. H. Beck, München 2007, S. 69.
  10. Heinrich Beck:Festschrift zum zweihundertjährigen Bestehen des Verlages C. H. Beck 1763–1963. Verlag C. H. Beck, München o. J., S. 189.
  11. Reinhard Wittmann:Samenkorn und Abendland. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 206 vom 6. September 2013, S. 14.
  12. abcEin Stück deutscher Geschichte. In: taz.de. 10. Juni 2013, abgerufen am 16. Dezember 2014. 
  13. Jürgen Kaube: Alles, was Recht ist. In: FAZ.net. 8. September 2013, abgerufen am 16. Dezember 2014. 
  14. Jetzt offiziell: C.H.Beck kauft Mannheimer id-Verlag | BuchMarkt. 7. September 2009, abgerufen am 22. November 2021. 
  15. C.H. Beck übernimmt Außenwirtschafts-Akademie. Abgerufen am 22. November 2021. 
  16. C.H.Beck kauft Seminaranbieter MWV | BuchMarkt. 15. Januar 2010, abgerufen am 22. November 2021. 
  17. Nomos übernimmt Verlag Karl Alber, Börsenblatt vom 10. Dezember 2021, abgerufen am 8. März 2022
  18. C.H. Beck übernimmt Mehrheit an Versus, Börsenblatt vom 19. August 2021, abgerufen am 10. April 2024
  19. C.H. Beck übernimmt Unionsverlag, Börsenblatt vom 23. August 2023, abgerufen am 10. April 2024
  20. Zeitschriften-Übersicht – Recht-Steuern-Wirtschaft – Verlag C.H.BECK. Abgerufen am 15. November 2019. 
  21. Ronen Steinke,Verlag beendet Ehrung von Nazis SZ.de, 27. Juli 2021, abgerufen am 8. März 2022
  22. C.H.BECK wird Werke aus seinem Verlagsprogramm umbenennen : Namen von Juristen, die in der NS-Zeit aktiv waren, werden auf den Titeln nicht beibehalten. Verlag C.H.BECK oHG, 27. Juli 2021, abgerufen am 17. März 2023. 
  23. Börsenblatt:Generationswechsel bei C. H. Beck – Jonathan Beck übernimmt die Regie, 23. Januar 2015
  24. Autor:innen von A – Z. Abgerufen am 22. April 2022. 
  25. C.H.Beck: Susanne Krones wird neue Programmleiterin Literatur – BuchMarkt. Abgerufen am 23. Januar 2025. 
  26. Offiziell veröffentlichte Liste der Initiative Mittelstand, abgerufen am 24. April 2012.
  27. Kirsten Ludowig: Die besten Online-Shops. In: handelsblatt.com. 19. Januar 2012, abgerufen am 16. Dezember 2014. 
  28. Henning Ernst Müller: Nach 15 Jahren Diskussion zu Strafrecht und Kriminologie heißt es „Good Bye Beck Blog“. In: Beck-Blog. 29. September 2024, abgerufen am 16. Oktober 2024 (Archiv-Version vom 29. September 2024). 

48.159211.5826Koordinaten:48° 9′ 33,1″ N,11° 34′ 57,4″ O

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Verlag_C._H._Beck&oldid=264183614
Kategorien:

[8]ページ先頭

©2009-2026 Movatter.jp