Céline Dion wurde 1968 als jüngstes der 14 Kinder[1] von Adhémar Dion (1923–2003) und Thérèse Tanguay (1927–2020) geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihr Vater war Waldarbeiter, bevor er sich mit einem kleinen Hotel selbstständig machte.
1980 komponierten ihre Mutter und ihr Bruder Jacques das LiedCe n’était qu’un rêve, das sie dem ManagerRené Angélil schickten. Er setzte auf ihr Talent und nahm eineHypothek auf sein Haus auf, damit er ihr erstes Album finanzieren konnte. 1981 veröffentlichte Dion ihre ersteLangspielplatte in ihrer MutterspracheFranzösisch,La voix du bon dieu(Die Stimme des lieben Gottes), die sie inQuébec bekannt machte.
Im Oktober 1982 nahm sie für Frankreich amWorld Popular Song Festival inTokio teil, für ihr Heimatland Kanada ging der später ebenfalls sehr erfolgreiche SängerBryan Adams an den Start. Mit dem TitelTellement j’ai d’amour pour toi gewann sie in der KategorieBest Song Award und wurde so auch außerhalb Kanadas bekannt. 1983 bekam sie in Frankreich für den TitelD’amour ou d’amitié als erste kanadische Künstlerin eineGoldene Schallplatte. 1987 produzierte sie das AlbumIncognito, das in Kanada Doppelplatin erhielt und weltweit 500.000 Mal verkauft wurde.[2]
1988: Gewinn des Grand Prix Eurovision de la chanson
Ende der 1980er Jahre war Dion in Kanada und Frankreich bereits eine erfolgreiche Sängerin. Mit 20 Jahren hatte sie schon 14 Alben (elf in Kanada und drei in Frankreich) veröffentlicht und insgesamt 15Trophées Félix sowie drei Platin- und vier Goldene Schallplatten erhalten. In denUSA kannte sie hingegen kaum jemand. Dies lag vor allem daran, dass die Kanadierin bis dahin nur französischsprachige Alben veröffentlicht hatte und diese in den USA kaum Beachtung fanden. Aus diesem Grund nahm sie ihr erstes englischsprachiges Album mit dem TitelUnison auf, das 1990 in Kanada und den USA sowie 1991 weltweit veröffentlicht wurde. Die erste SingleauskopplungWhere Does My Heart Beat Now war ihr erster englischsprachiger Hit, der bis auf Platz vier derUS-Charts kam. FürUnison erhielt sie Platin in den USA sowie sieben Mal Platin in Kanada.
Dass sie sich trotzdem nicht als englischsprachige Sängerin fühlte, machte sie 1990 bei der Verleihung der Trophées Félix deutlich, als sie dort den Preis für diebeste englischsprachige Künstlerin erhalten sollte: Sie lehnte mit der Begründung ab, sie sei eine französischsprachige Sängerin und werde dies auch bleiben.
1991 veröffentlichte sie unter dem TitelDion chante Plamondon in Kanada bzw.Des mots qui sonnent in Frankreich ein Album, bei dem alle Titel von dem kanadischen KomponistenLuc Plamondon geschrieben wurden. Auf beiden frankophonen Märkten, Frankreich und Québec, erreichte das Album Doppelplatin.
Der weltweite Durchbruch gelang Dion 1992. Im Duett mitPeabo Bryson sang sie den TitelsongBeauty and the Beast zu dem gleichnamigenDisney-ZeichentrickfilmDie Schöne und das Biest. Die Single wurde nicht nur in den USA ein Bestseller, sondern auch Dions erste Top-10-Single in Großbritannien. Die Produzenten Alan Menken und Howard Ashman erhielten für den Titel neben einigenGrammys und demGolden Globe 1992 auch den Oscar für den „Besten Song“; Dion gewann 1993 gemeinsam mit Peabo Bryson ihren erstenGrammy in der Kategorie „Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – Pop“.
1992 veröffentlichte sie ihr zweites englischsprachiges AlbumCéline Dion, auf dem auchBeauty and the Beast zu hören ist. MitIf You Asked Me To enthielt das Album eine weitere US-Top-Five-Single. Fünf der insgesamt 14 Titel stammen vonDiane Warren;With this Tear wurde vonPrince für Dion geschrieben. Das Album wurde weltweit rund fünf Millionen Mal verkauft,[3] davon fast drei Millionen Mal in den USA (Doppelplatin) und über eine Million Mal in Kanada (Diamant).
Ihren ersten Nummer-eins-Hit in den USA hatte Dion 1994 mit der BalladeThe Power of Love, einer Coverversion des in den 1980er-Jahren erfolgreichengleichnamigen Titels vonJennifer Rush. Die Single wurde auch in Australien Nummer 1 und landete in den britischen Top Five. Sie verkaufte sich weltweit über zwei Millionen Mal, Dion war für einenGrammy und dieAmerican Music Awards nominiert.The Power of Love war eine Singleauskopplung aus dem ebenfalls 1994 erschienenen AlbumThe Colour of My Love, das mit über 16 Millionen verkaufter Tonträger ein Welterfolg wurde.[4] Die kurz darauf veröffentlichte SingleThink Twice war in den USA und weltweit ein großer Erfolg; ein Nummer-eins-Hit unter anderem in Großbritannien, Platz 2 in Australien und ihre erste Top-20-Single in Deutschland. Zeitgleich belegte auch ihr AlbumThe Colour of My Love den Spitzenplatz der britischen Albumcharts. In derromantischen KomödieSchlaflos in Seattle aus dem Jahr 1993 ist Dion im Duett mit Clive Griffin und dem TitelWhen I Fall in Love, eineCoverversion des Klassikers vonNat King Cole zu hören. Diese Single wurde nur in den USA veröffentlicht, während Dion in Großbritannien mit der AuskopplungOnly One Road einen weiteren Top-10-Hit feiern konnte. 1994 heiratete sie ihren 26 Jahre älteren Manager René Angélil.
Trotz des Erfolgs mit dem englischsprachigen AlbumThe Colour of My Love nahm Dion ein Jahr später ihr nächstes AlbumD’eux wieder auf Französisch auf. Produziert und geschrieben wurden die Titel von dem französischen KomponistenJean-Jacques Goldman.D’eux wurde zum meistverkauften französischsprachigen Album aller Zeiten. In Frankreich stand es 44 Wochen an der Spitze der Albumcharts; es wurde über vier Millionen Mal verkauft, und in Großbritannien erhielt es als erstes französischsprachiges Album eine Goldene Schallplatte. Die SingleauskopplungenPour que tu m’aimes encore undJe sais pas belegten ebenfalls Platz 1 in Frankreich und konnten sich auch in diversen nicht-französischsprachigen Ländern in den Hitparaden platzieren.
Der Erfolg der beiden AlbenThe Colour of My Love undD’eux wurde mit dem 1996 veröffentlichten AlbumFalling into You mit mehr als 32 Millionen verkauften Exemplaren nochmals übertroffen. Dion war mit diesem Album 59 Wochen in den Top 10 der US-Albumcharts, dies war zuvor nurMichael Jackson mitThriller undAlanis Morissette mitJagged Little Pill gelungen. In Großbritannien war das Album mit 184 Wochen fast vier Jahre lang in den Charts.Falling into You erreichte nicht nur Platz 1 in den USA, Großbritannien, Frankreich, Australien und vielen anderen Ländern, sondern auch Fünffach-Gold in Deutschland.
Nicht zuletzt die Singleauskopplungen machten das Album zum großen Erfolg.Because You Loved Me aus dem FilmAus nächster Nähe wurde eine weitere US-Nummer-1-Single und ein Dauerbrenner in Deutschland (9 Monate in den Charts und Goldstatus). Die aus der Feder desMeat-Loaf- undBonnie-Tyler-ProduzentenJim Steinman stammende BombastrockballadeIt’s All Coming Back to Me Now belegte Platz 2 in den USA und Platz 3 in Großbritannien. Das zugehörige Musikvideo belegt mit Produktionskosten von 2,3 Mio. US$ den sechsten Platz der teuersten Videos aller Zeiten (Stand: 2007).[5] Das sparsam arrangierte, fast nur vom Klavier begleiteteAll By Myself, ein Coversong des Titels vonEric Carmen, wurde ein US-Top-Five- sowie UK-Top-10-Hit. In Großbritannien war Dion darüber hinaus auch mit den AuskopplungenCall the Man und dem Titelsong des Albums,Falling into You, erfolgreich in den Singlecharts.
Den erfolgreichen Veröffentlichungen folgten große Auftritte. Bei der Eröffnungsfeier derOlympischen Sommerspiele 1996 inAtlanta (USA) sang Dion den extra dafür komponierten TitelThe Power of the Dream.
An den Erfolg vonFalling into You konnte Dion mit dem 1997 veröffentlichten AlbumLet’s Talk About Love anknüpfen. Das Album wurde inLondon,New York undLos Angeles aufgenommen; an der Produktion war eine Reihe bekannter Sänger und Komponisten beteiligt. Dion sang Duette mitBarbra Streisand(Tell Him), denBee Gees(Immortality) und demOpernsängerLuciano Pavarotti(I Hate You Then I Love You). DerBeatles-ProduzentGeorge Martin produzierte den vonCarole King geschriebenen TitelThe Reason, Bryan Adams schrieb den TitelsongLet’s Talk About Love. Das Album wurde in nahezu allen Ländern ein Nummer-eins-Hit und verkaufte sich mehr als 31 Millionen Mal.
Die VorabsingleTell Him im Duett mit Barbra Streisand war ein weiterer Top-10-Erfolg in Großbritannien, Frankreich und Australien.
Dions größter Single-Erfolg wurde ein Titel, den sie ursprünglich gar nicht singen wollte.My Heart Will Go On wurde vonJames Horner undWill Jennings fürJames Camerons FilmTitanic (1997) komponiert und getextet. Dion war von dem Titel, den Horner ihr und ihrem Manager René Angélil vorspielte, zunächst wenig begeistert. Ihr Manager befand jedoch, dass sie ihn singen sollte. Bemerkenswert ist, dass für die Radioversion vonMy Heart Will Go On und das AlbumLet’s Talk About Love, auf dem der Titel ebenfalls enthalten ist, nur die Demoaufnahme verwendet wurde. Der Titel wurde unter anderem in Kanada, den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und der Schweiz ein Nummer-eins-Hit. Den größten Erfolg hatte die Single in Frankreich und Deutschland, wo sie jeweils 13 Wochen auf Platz 1 stand. In Deutschland warMy Heart Will Go On 21 Wochen in den Top 10, mit Unterbrechungen war der Titel insgesamt 39 Wochen platziert und erhielt Vierfachplatin für über 2 Millionen verkaufte Exemplare.[6] Dion erhielt dafür einen weiteren Bambi für eine der erfolgreichsten Singles in der Geschichte der deutschen Plattenindustrie. Des Weiteren wurde der Titel bei den70. Academy Awards 1998 mit einem Oscar ausgezeichnet.
Die dritte SingleauskopplungImmortality mit den Bee Gees wurde zu einem weiteren Bestseller und erreichte Platz 2 und Platinstatus in Deutschland.
1998:S’il suffisait d’aimer undThese Are Special Times
1998 veröffentlichte Dion unter dem TitelS’il suffisait d’aimer ein weiteres französisches Album, das wie schonD’eux von Jean-Jacques Goldman geschrieben wurde. Obwohl es weltweit etwa vier Millionen Mal verkauft wurde, beschränkte sich der Erfolg weitgehend auf französischsprachige Länder.
Viele der Hit-Singles Dions aus den 90er Jahren wurden von der vor allem für ihre Balladen bekanntenDiane Warren geschrieben. Dion betätigte sich aber auch als Song- und Co-Writer, beispielsweise bei ihrem LiedDon’t Save It All for Christmas Day aus dem 1998 erschienenen WeihnachtsalbumThese Are Special Times. In dem ZeichentrickfilmQuest for Camelot ist der für den Oscar nominierte TitelThe Prayer, ein Duett mitAndrea Bocelli zu hören. Erfolgreichste Single des Albums wurde der TitelI’m Your Angel, ein Duett mitR. Kelly, das sechs Wochen lang an der Spitze der amerikanischen Charts stand.
1999 veröffentlichte Dion ihr erstes englischsprachiges Best-of-AlbumAll the Way… A Decade of Song, das neun ihrer größten Hits sowie sieben neue Titel präsentierte. Erfolgreichste neue Single des Albums war der vonMax Martin geschriebene TitelThat’s the Way It Is, ein weiterer Top-10-Hit auf beiden Seiten des Atlantiks. Der TitelIf Walls Could Talk wurde vonRobert John Lange geschrieben, die Background-Vocals dazu sangShania Twain. Diane Warren steuerte den TitelI Want You to Need Me bei, James Horner und Will Jennings – die Komponisten vonMy Heart Will Go On – den TitelThen You Look at Me.All the Way… A Decade of Song war in nahezu allen Ländern auf Platz 1 der Albumcharts und wurde weltweit mehr als 20 Millionen Mal verkauft.
Mit der Veröffentlichung des Albums kündigte Dion an, sich eine längere Auszeit zu nehmen, um mehr Zeit für ihr Privatleben zu haben.
2002–2007: Erfolgreiches Comeback und erste Las-Vegas-Show
Im März 2002 meldete sie sich mit dem AlbumA New Day Has Come zurück, das mit Platz 1 in 17 Ländern dort anknüpfen konnte, wo sie aufgehört hatte. Die gleichnamige Singleauskopplung war zu einem weiteren Top-10-Hit in Großbritannien und Deutschland geworden. Eine weitere Auskopplung,I’m Alive, wurde der Titelsong zum KinofilmStuart Little 2 und vor allem in Deutschland und Skandinavien zu einem monatelangen Top-Five-Hit. 2003 war Dion auf dem Soundtrack zuMona Lisas Lächeln zu hören. Außerdem veröffentlichte sie ein weiteres Studioalbum:One Heart belegte Platz zwei der US-Charts und erreichte die Top 10 in Großbritannien, Deutschland und Australien. Es konnte sich jedoch nicht mehr so lange in den internationalen Charts halten wie seine Vorgänger, und die Verkaufszahlen waren geringer.
Eine der Ursachen dafür war, dass sie nicht mehr auf Tournee ging, sondern von März 2003 bis Dezember 2007 ausschließlich fünfmal pro Woche im HotelCaesars Palace inLas Vegas auftrat. Die Show war derart erfolgreich, dass der Vertrag vorzeitig verlängert und für sie amLake Las Vegas eine Villa gebaut wurde. In dieser Zeit entstanden aber weiterhin neue Alben. Ende 2003 wurde das französischsprachige Album1 fille & 4 types veröffentlicht, 2004 in Zusammenarbeit mitAnne Geddes die CDMiracle, die mehrsprachige Musik für Kinder enthält.
Im April 2007 sang Dion in einerBenefiz-Sonderfolge vonAmerican Idol Gives Back einDuett mitElvis Presley. Hierzu hatte Dion mit einem Double geprobt, während der Sendung wurde Presleyvirtuell als ihr Duett-Partner erzeugt.[7][8]
Im Mai 2007 erschien ihr französischsprachiges AlbumD’elles, dessen erste Single-AuskopplungEt s’il n’en restait qu’une (je serais celle-là) schon im Februar erschienen war und in Frankreich auf Nummer 1 einstieg. Im November 2007 erschien unter dem TitelTaking Chances erneut ein englischsprachiges Album. Es erreichte die Top 10 in zahlreichen Ländern, darunter den USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Im Dezember 2007 erschien ihre Live-DVDA New Day … Live in Las Vegas.
Im Dezember 2007 wurde ihre vorerst letzte Show im Caesars Colosseum aufgeführt.
Dion in Montreal in 2008 während ihrer Taking Chances World Tour
Nach fast zehn Jahren ging Dion ab 2008 wieder auf Tournee, die sie auf Bitten vonNelson Mandela inJohannesburg eröffnete.[9] Sie trat unter anderem in Paris sowie in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf.[10] Im August 2008 wurde Dion an derUniversität Laval derEhrendoktor der Musik verliehen. Die Auszeichnung im Zuge der 400-Jahr-Feier von Québec ehrte ihre Verdienste als international erfolgreiche Künstlerin und ihr soziales Engagement.[11]
Zwischen März 2011 und Juni 2019 trat Dion – mit Unterbrechungen – erneut im Caesars Palace in Las Vegas auf und veröffentlichte in dieser Zeit weitere Alben, sowohl auf Englisch als auch Französisch.[12]
Im November 2012 wurde ihr französischsprachiges AlbumSans attendre veröffentlicht; die erste SingleauskopplungParler à mon père war bereits im Juli erschienen.[13] Die zweite Singleauskopplung,Le miracle, wurde ebenfalls im November 2012 veröffentlicht,Qui peut vivre sans amour? folgte im März 2013.
Im November 2013 wurde das englischsprachige AlbumLoved Me Back to Life veröffentlicht, das Platz eins derITunes-Charts in 44 Ländern erreichte. Produzenten waren unter anderemNe-Yo undBabyface. Das Album enthält ein Duett mitStevie Wonder.[14] Die erste Singleauskopplung mit dem Titelsong erschien im September 2013. Weitere Singleauskopplungen warenBreakaway,Incredible (Duet mit Ne-Yo) undWater and a Flame.
Im November gab Dion eine Reihe von Konzerten in Belgien und in Frankreich. Im Mai 2014 wurde das Box-SetCéline une seule fois / Live 2013 veröffentlicht. Das Album enthält eine Videoaufnahme des KonzertsCéline … une seule fois vom 27. Juli 2013 inQuébec. Im August 2015 kehrte sie auf die Bühne in Las Vegas zurück, um dort ihre ShowCeline weiterzuführen, bei der sie 2014 aus persönlichen Gründen pausiert hatte. 2016 ging sie auf eine ausverkaufte Konzerttournee, die sie durch Belgien, Frankreich und Kanada führte. Bei den World Music Awards 2016 erhielt sie den Icon-Award für ihr Lebenswerk.
Im August 2016 veröffentlichte Dion das französischsprachige AlbumEncore un soir, das in Kanada, Frankreich und der Schweiz auf Platz 1 der Charts einstieg.Pink schrieb für sie den SongRecovering, um ihr durch die Zeit nach dem Tod ihres Mannes im Januar 2016 zu helfen.
2017 veröffentlichte Dion das StückHow Does a Moment Last Forever. Ihre ausverkaufte Europatournee startete sie im Juni inKopenhagen und beendete diese im August inGlasgow. Im Mai 2018 veröffentlichte sie den SongAshes als Soundtrack für den FilmDeadpool 2 und gab ausverkaufte Konzerte in Asien und Australien.
Im Juni 2019 gab sie das letzte Konzert ihrer Las-Vegas-ShowCeline und veröffentlichte den SongFlying on my Own als erste Single des AlbumsCourage. Im Juli 2019 gab sie im Rahmen derBritish-Summer-Time-Festivals ein Konzert in London. Im September desselben Jahres startete sie dieCourage World Tour in Quebec-City und veröffentlichte die SinglesLying down,Courage undImperfections. Ihr AlbumCourage erschien im November 2019. Es erreichte Platz eins der Charts in den USA, Kanada, Belgien und der Schweiz und die Top Ten in zahlreichen weiteren Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Australien, Österreich, Kroatien und Deutschland.
2024: Dokumentarfilm und Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris
1994 heiratete Céline DionRené Angélil (1942–2016), mit dem sie drei Söhne hat. Der erste wurde 2001 geboren, 2010 folgten Zwillinge,[16] die sie nachNelson Mandela, dem früheren südafrikanischen Präsidenten, undEddy Marnay, einem ihrer Lieblings-Songwriter, Nelson und Eddy nannte.[17] Am 14. Januar 2016 starb ihr Mann an einem Krebsleiden.[18] Zwei Tage später starb ihr älterer Bruder ebenfalls an Krebs.[19]
Im Dezember 2022 erklärte Dion, dass sie an der unheilbaren KrankheitStiff-Person-Syndrom leide und daher die für Februar 2023 geplante Europa-Tournee nicht antreten könne.[20] Im August 2023 gab Dions ältere Schwester Claudette Dion bekannt, dass sich der Gesundheitszustand nicht verbessert habe und bislang kein Medikament für Céline Dion gefunden werden konnte. Die Krankheit beeinträchtige Dion sowohl beim Laufen als auch beim Singen.[21]
Mit mindestens 170 Millionen verkauften Alben ist Céline Dion nachMadonna die Sängerin mit den meisten verkauften Musikalben.[33] In der Liste der meistverkauften Alben von Sängerinnen belegt Céline Dion mit den AlbenFalling into You undLet’s Talk About Love die Plätze 3 und 4.
Dion gewann denEurovision Song Contest 1988 für die Schweiz.
Sie wurde sowohl mit demLegend als auch mit demDiamond Award derWorld Music Awards ausgezeichnet.
Als einzige Künstlerin sang sie insgesamt siebenmal bei einer Oscarverleihung, zuletzt 2011 zum Gedenken der verstorbenen Künstler und Filmschaffenden des vergangenen Jahres.[34]
Wie die ZeitungLos Angeles Times errechnete, war Dion in demJahrzehnt von 2000 bis 2010 mit 747,9 Millionen US-Dollar die bestverdienende Künstlerin der Welt, noch vor denBeatles undU2.[35]
Im Februar 2024 hatte sie aufYouTube 8,16 Millionen Abonnenten.[36]
Céline Dion, Georges-Hebert Germain:Mein Leben. Mein Traum. Übers.Ingrid Fischer-Schreiber.Krüger, Hamburg 2001 (Ma vie, mon rêve. Robert Laffont, Paris 2000)