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Branko Okić

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Branko Okić
Personalia
Geburtstag16. Februar1969
GeburtsortKreševoSFR Jugoslawien
Größe173 cm
PositionMittelfeldspieler (Spielmacher)
Herren
JahreStationSpiele (Tore)1
1986–1991FK Sarajevo
1991–1994R.A.A. La Louvière
1994–1995VfL Sindelfingen
1995–2002VfR Aalen209 (36)
2002–2004FC Rot-Weiß Erfurt690(9)
2004Heidenheimer SB 184600(0)
2005–2009VfR Aalen117 (14)
2008–2009VfR Aalen II50(1)
2014–2015DJK-SG Schwabsberg-Buch140(9)
2015–2016SV Ebnat120(1)
2017TuRa Untermünkheim80(2)
2019–2020DJK-SG Schwabsberg-Buch20(0)
Stationen als Trainer
JahreStation
2009–2011VfR Aalen II (Co-Trainer)
2011–2012VfR Aalen U19
2015–2016SV Ebnat
2017TuRa Untermünkheim
2017–2020DJK-SG Schwabsberg-Buch
2020–2021ZSKA Sofia (Co-Trainer)
2023–SV Pfahlheim
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Branko „Brane“ Okić (*16. Februar1969 inKreševo,SFR Jugoslawien) ist einbosnisch-herzegowinischerFußballspieler und-trainer.

Ab 1995 gehörte er mit zweijähriger Unterbrechung demVfR Aalen an und war dort nach dem Ende seiner Spielerkarriere 2009 bis 2012 im Trainerstab tätig. Neben diversen Stationen im Amateurfußball war er im Profibereich zuletzt von 2020 bis 2021 Co-Trainer des bulgarischen RekordmeistersZSKA Sofia.

Karriere

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Als Spieler

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Branko Okić wurde inKreševo im heutigenBosnien und Herzegowina geboren. Mitte der 1980er Jahre zählte der 1,73 m große, beidfüßigeMittelfeldakteur auf der Spielmacherposition als 32-facher Juniorennationalspieler zu den hoffnungsvollsten Talenten des jugoslawischen Fußballs.[1] 1986 unterschrieb er als 17-Jähriger einen Dreijahresvertrag beim ErstligistenFK Sarajevo. Mit Beginn des Bürgerkrieges wurde Okić als Soldat eingezogen.

Durch die Kontakte eines Freundes zumR.A.A. La Louvière unterzeichnete Okić einen Dreijahresvertrag bei dem belgischen Zweitligisten. 1994 scheiterte ein Wechsel zum deutschen ZweitligistenTSV 1860 München. Okic war zunächst vereinslos und schloss sich daraufhin demVfL Sindelfingen in der fünftklassigenVerbandsliga Württemberg an.[1]

Mittlerweile verheiratet und inHeidenheim an der Brenz wohnhaft, wechselte er zur Saison 1995/96 zumVfR Aalen in dieOberliga Baden-Württemberg. Dort wurde er schnell zum Stamm- und Schlüsselspieler sowie zum Publikumsliebling.[2] 1999 stieg er mit dem Verein in die drittklassigeRegionalliga Süd auf. Im Sommer 2002 wechselte er zum LigakonkurrentenRot-Weiß Erfurt und wurde auch dort zum Publikumsliebling. In der Saison 2003/04, an deren Ende der Aufstieg in dieZweite Bundesliga stand, glänzte er als Spielmacher in 34 Spielen mit fünf Toren und 25 Torvorlagen und wurde nach Saisonende von den Trainern zum zweitbesten Spieler der Liga gewählt. Wegen seines fortgeschrittenen Alters von 35 Jahren wurde Okić jedoch zur neuen Saison von AufstiegstrainerRené Müller aussortiert.

Über eine Zwischenstation beim OberligistenHeidenheimer SB 1846 kehrte er in der Winterpause der Saison 2004/05 wieder zum VfR Aalen zurück. Hier konnte er an seine alten Leistungen wieder anknüpfen und hatte so maßgeblichen Anteil am sportlichen Erfolg. Mit zunehmendem Alter wurde er immer seltener berücksichtigt, in der Saison 2008/09 in der neu geschaffenenDritten Liga, an deren Ende der VfR mit einem Punkt Rückstand zum rettenden 18. Tabellenplatz abstieg, stand er unter den TrainernEdgar Schmitt,Jürgen Kohler,Kosta Runjaic undPetrik Sander nur noch zwei Mal in der Startaufstellung. ErstRainer Scharinger, der die Mannschaft als fünfter Trainer der Saison vier Spieltage vor Saisonende übernahm, schenkte dem 40-Jährigen, der in dieser Zeit noch vorMichael Tarnat undJens Lehmann der älteste Fußballprofi in Deutschland war[1], wieder Vertrauen und stellte ihn in allen vier verbleibenden Partien von Beginn an auf. Mit Saisonende beendete Branko Okić seine Profikarriere, absolvierte in den folgenden Jahren aber noch einige Spiele für verschiedene Amateurvereine.

Als Trainer

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Obwohl er beimVfR Aalen noch einen bis 2010 laufenden Spielervertrag besaß, beendete Branko Okić seine Profikarriere im Sommer 2009. Anschließend wurde er in der Rolle einesSpielertrainers Co-Trainer der Amateurmannschaft des VfR unterPetar Kosturkow, die in der sechstklassigenVerbandsliga Württemberg antrat. 2011 wechselte Okić innerhalb des Vereins und wurde Trainer der A-Junioren (U19) der Aalener, die in der zweitklassigen A-Junioren-Oberliga spielten. Ein Jahr später beendete der Verein jedoch die Zusammenarbeit, als der Nachwuchsbereich nach dem Aufstieg der Profimannschaft in die zweite Bundesliga neu organisiert werden musste. Okić verließ den Verein daraufhin nach insgesamt 15-jähriger Zugehörigkeit.

Danach spielte er kurzzeitig beim KreisligistenDJK-SG Schwabsberg-Buch, ehe er während der bereits laufenden Saison im Herbst 2015 das Traineramt beimSV Ebnat mit Spielbetrieb in der siebtklassigenLandesliga Württemberg Staffel 2 übernahm und sich dort des Öfteren auch selbst einsetzte. Nach einem Jahr verließ er im Herbst 2016 die Mannschaft, die mittlerweile in die achtklassige Bezirksliga abgestiegen war, wieder. In der Winterpause 2016/17 übernahm er das Traineramt beiTURA Untermünkheim (Landesliga Württemberg Staffel 1) und trainierte die Mannschaft bis zum Saisonende, wobei er mit dem Team auf zwölf Niederlagen in dreizehn Ligaspielen kam und den Verein daraufhin erneut verlassen musste. Während der Zeit inUntermünkheim setzte sich Okić ebenfalls regelmäßig selbst ein.

Noch im Herbst 2017 heuerte er beim KreisligistenDJK Schwabsberg-Buch, bei dem er etwas mehr als zwei Jahre zuvor noch gespielt hatte, als Trainer an. Im letzten Meisterschaftsspiel trainierte er das Team noch zusammen mit dem Jugendtrainer Matthias Manz und war ab dem Frühjahr 2018 alleine für die Mannschaft verantwortlich. Bereits in seiner zweiten Saison beim Klub rangierte die erste Kampfmannschaft derDJK Schwabsberg-Buch am Saisonende überlegen auf dem ersten Platz, was einen Aufstieg in die Bezirksliga bedeute. In dieser (Bezirksliga Ostwürttemberg) trainierte er die Mannschaft daraufhin auch noch bis zur Winterpause, ehe die Saison im Frühjahr 2020 aufgrund derCOVID-19-Pandemie vorzeitig abgebrochen werden musste. Danach betreute er das Team noch für einige Runden in der Spielzeit 2020/21 und wurde danach im September 2020 von seinen Pflichten entbunden.[3]

Im November 2020 wurde Okić Co-Trainer des bulgarischen Erstligisten und RekordmeistersZSKA Sofia unter dem ebenfalls neu verpflichteten CheftrainerBruno Akrapović.[4] Nach zehn Ligaspielen, davon sieben Siege und zwei Niederlagen, wurde er Ende März 2021 dort jedoch gemeinsam mit Akrapović wieder freigestellt.

Anschließend kehrte Okić wieder nachOstwürttemberg zurück und übernahm im Sommer 2023 das Training des KreisligistenSV Pfahlheim.[5]

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. abcWerner Röhrich:Deutschlands ältester Fußballprofi. Branko Okić vom VfR Aalen feiert am Montag seinen 40. Geburtstag. In:Schwäbische Post, 12. Februar 2009
  2. Achim Pfeifer:Die Geschichte des VfR Aalen. Der weite Weg nach oben. Verlag Sport und Historie, Bielefeld/Aalen 2008, Seite 89
  3. Branko Okic muss gehen. Gmünder Tagespost, 27. September 2020, abgerufen am 12. Juli 2023. 
  4. Branko Okic ist Co-Trainer in Sofia. In: schwaebische-post.de. 12. November 2020, abgerufen am 12. Juli 2023. 
  5. Branko Okic wird Trainer in Pfahlheim. In: schwaebische.de. 21. Juni 2023, abgerufen am 12. Juli 2023. 
Personendaten
NAMEOkić, Branko
ALTERNATIVNAMENOkić, Brane (Rufname)
KURZBESCHREIBUNGbosnisch-herzegowinischer Fußballspieler und -trainer
GEBURTSDATUM16. Februar 1969
GEBURTSORTKreševo,Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien
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