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Boeing 787

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Boeing 787
Eine Boeing 787-8 in Boeing-Hausfarben
Eine Boeing 787-8 in Boeing-Hausfarben
TypZweistrahligesGroßraumflugzeug
Entwurfsland

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten

HerstellerBoeing Commercial Airplanes
Erstflug15. Dezember 2009
Indienststellung26. Oktober 2011
Produktionszeit

Seit 2009 in Serienproduktion

Stückzahl1249(Stand: Ende Dezember 2025)[1]

DieBoeing 787, vom Hersteller auch mit dem BeinamenDreamliner vermarktet, ist einzweistrahligesLangstrecken-Verkehrsflugzeug desUS-amerikanischenFlugzeugherstellersBoeing für 200 bis 440Passagiere. Sie ist der Nachfolgetyp derBoeing 767 und das ersteGroßraumflugzeug, dessenRumpf zu einem Großteil auskohlenstofffaserverstärktem Kunststoff besteht. Die erste Maschine wurde nach dreieinhalbjähriger Verzögerung am 25. September 2011 anAll Nippon Airways ausgeliefert und ging am 26. Oktober des Jahres in Dienst.[2][3]

Geschichte

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Vorgeschichte

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Zuletzt hatte Boeing Mitte der 1990er Jahre mit derBoeing 777 ein neues Flugzeug auf den Markt gebracht. Seit dem Ende der 1990er Jahre verfolgte der Flugzeugbauer verschiedene Strategien, um auf die Herausforderung durchAirbus und deren Entwicklung des weltgrößten PassagierflugzeugesAirbus A380 zu reagieren: Zunächst wollte Boeing mit einer größeren Variante des in den 1960er Jahren entwickeltenJumbo-Jets747, bis dahin das größte Passagierflugzeug der Welt, dem A380 direkt Konkurrenz machen. Dieser Plan einer747-X wurde jedoch mangels Nachfrage derFluggesellschaften bald wieder aufgegeben und durch die Ankündigung ersetzt, ein fastschallschnelles GroßflugzeugSonic Cruiser zu entwickeln. Diesem Plan lag die Annahme zugrunde, maximale Zeitersparnis bleibe der bestimmende Faktor im Fluggeschäft.

Durch die Krise infolge derAnschläge vom 11. September 2001 und angesichts steigenderÖlpreise war aber keine Fluggesellschaft mehr bereit, den schnellen, aber wenig kosteneffizientenSonic Cruiser zu bestellen. Aufgrund dieser Reaktionen machte sich Boeing daran, aus dem zunächst nur als Referenz gedachten Entwurf einesSuper Efficient Airplane ein neues Flugzeug zu konzipieren. Anfangs wurde dieses7E7 genannt, mit einemE fürefficient. Nach dem Programmstart wurde es in787 umbenannt, um besser in Boeings bekanntes Ziffernschema zu passen und um die im asiatischen Raum als Glückszahl geltende8 im Namen zu haben, und man gab ihm den BeinamenDreamliner (Traumflugzeug). Die Entscheidung zum Bau der 787 fällte der Boeing-Vorstand im Dezember 2003. Damit war im Vorfeld bereits gerechnet worden, denn es herrschte die Auffassung vor, Boeing könne es sich nicht leisten, zum dritten Mal in Folge ein angekündigtes Modell nicht zu bauen.

Boeing sah nun die Zukunft eher in mittelgroßen Typen, mit denen auch von weniger großen Flughäfen abseits der großenLuftfahrt-Drehkreuze direkt und ohne Zwischenstopp Lang- und Ultra-Langstrecken geflogen werden (Point-to-Point) und die Drehkreuze mit den kleineren Maschinen häufiger angeflogen werden können. Boeing erwartete, dass zahlungskräftige Geschäftsreisende weniger ein besonders großes Flugzeug wünschen als direkte Verbindungen und kurze Wartezeiten. Nach der Einführung der 787 (und später desAirbus A350) entstanden weltweit über 300 neue Langstrecken-Routen, die ohne diese Flugzeuge „nicht denkbar gewesen wären“.[4] Daneben wurde mit der747-8 auch eine vergrößerte Variante desJumbos eingeführt.

Ein Ziel der Entwickler war, dieBetriebskosten der 787 durch niedrigeren Treibstoffverbrauch um acht bis zehn Prozent unter die derBoeing 767-300ER zu bringen. Am 7. November 2006 kündigte der Hersteller an, dass die direkten Betriebskosten wegen niedrigerer Wartungskosten um weitere zwei bis drei Prozent geringer ausfallen würden. Dieser Kostenvorteil soll laut Boeing die höheren Anschaffungskosten der 787 mehr als kompensieren.

Finanzierung und Subventionen

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Die Markteinführungskosten der 787 betragen insgesamt etwa 13,4 Mrd. US-Dollar, die von Boeing selbst (etwa 4,2 Mrd. US-Dollar), von Zulieferern (3,1 Mrd. US-Dollar), durch staatliche Subvention der an der Produktion beteiligten Staaten (Italien 590 Mio. US-Dollar, Japan 1,588 Mrd. US-Dollar), von den US-Bundesstaaten Kansas (200 Mio. US-Dollar) und Washington (3,2 Mrd. US-Dollar) und weiteren Geldgebern aufgebracht wurden.[5] Dies entspricht etwa dem Doppelten der 1990 für die Markteinführung der Boeing 777 (6–7 Mrd. US-Dollar) benötigten Mittel.

Die mutmaßlichen Verstöße gegen die imÜbereinkommen über Subventionen und Ausgleichsmaßnahmen derWelthandelsorganisation (WTO) festgelegten Subventionierungsregelungen bei der Finanzierung der 787 führten 2004 zu einer Beschwerde derEU an die WTO.[6]

Programmstart

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Roll-Out der Boeing 787-8 am 8. Juli 2007

Der offizielle Programmstart der Boeing 787 erfolgte am 26. April 2004, nachdemAll Nippon Airways (ANA) als erster Kunde fünfzig Maschinen zur Auslieferung ab 2008 fest bestellt hatte. Der Termin für den geplanten Rollout der 787 wurde am 30. März 2007 bekanntgegeben und fand schließlich am 8. Juli 2007 im Endfertigungswerk inEverett,Washington statt.

Ähnlich dem Produktionsmodell vonAirbus werden wesentliche Teile an verschiedenen Standorten produziert und zur Hauptmontage gebracht. Anders als bei Airbus werden diese Komponenten nicht in verschiedenen Werken der Firma bzw. Muttergesellschaft, sondern von unabhängigen Auftragnehmern gefertigt. Die Tragflächen werden durchMitsubishi Heavy Industries im japanischenNagoya gefertigt, das Höhenleitwerk durchAlenia Aeronautica inItalien (in Zusammenarbeit mit dertürkischen TAI), einzelne Rumpfsektionen ebenfalls durch die vorgenannten Hersteller und dieLewis and Vought Corporation ausSouth Carolina bzw. Spirit AeroSystems ausWichita,Kansas.

Der erste inoffizielle Roll-Out fand Ende Juni 2007 statt, als eine Boeing 787 aus den Fertigungshallen geschleppt wurde,[7] der offizielle folgte am 8. Juli 2007 (das Datum schreibt Boeing nach amerikanischer Schreibweise als 7/8/7), als die 787 auf der Boeing-Flugwerft in Everett der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde.

Am 20. Juni 2008 wurde als wichtiger Schritt vor dem Erstflug das erste Einschalten (Power On) der elektrischen Systeme erfolgreich zum Abschluss gebracht.[8]

Der Erstflug fand am 15. Dezember 2009 ab 10:28 Uhr (Ortszeit) beziehungsweise 19:28 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) durch eine787-8 statt und führte vomPaine Field inEverett bei Seattle im US-Bundesstaat Washington zumBoeing Field am südlichen Rand des Stadtgebiets von Seattle. Angesichts des ursprünglichen Zeitplans war dies eine Verspätung von 27 Monaten. Der etwa dreistündige Flug wurde von den Testpiloten Mike Carriker und Randy Neville durchgeführt, wobei die Maschine eine Maximalhöhe von mindestens 3764 m (genehmigt waren 4572 m) und eine Geschwindigkeit von 370 km/h erreichte.[9][10][11]

Zur Luftfahrtmesse in Farnborough landete die 787 am 18. Juli 2010 erstmals in Europa.[12] Der erste Besuch in Deutschland erfolgte am 25. Juni 2011 zu einer Präsentation des geplanten deutschen ErstkundenAir Berlin auf demFlughafen Berlin-Tegel.[13] Am 17. Dezember 2012 landete auf demFlughafen Wien-Schwechat die erste 787 in Österreich – es handelte sich um eine Maschine der staatlichen polnischen FluggesellschaftLOT.[14]

Klassenrekorde, Sonstiges

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Im Rahmen eines Testfluges am 6. Dezember 2011 konnte eine Boeing 787 (Werknummer ZA 006) mit 13 Personen an Bord, darunter sechs Piloten, zwei Rekorde für Flugzeuge ihrer Gewichtsklasse (200–250 Tonnen) einstellen: einen Distanzrekord für das Zurücklegen einer Strecke von 19.835 Kilometern ohne Zwischenstopp und einen Zeitrekord von 42 Stunden 27 Minuten für eine Umrundung der Erde.

Die erste Teilstrecke führte das Flugzeug von Seattle in östlicher Richtung über Nordamerika, denAtlantik, dasMittelmeer, den Nahen Osten undIndien 19.835 Kilometer nachDhaka,Bangladesch. Während eines zweistündigen Stopps dort wurde die Maschine aufgetankt. Anschließend flog sie in östlicher Richtung überSingapur, diePhilippinen und denPazifik 18.678 Kilometer nach Seattle, wo sie 42 Stunden und 27 Minuten nach dem Start wieder landete.

Damit brach die 787 einen sieben Jahre alten Distanzrekord einesAirbus A330 – einen Zeitrekord für eine Weltumrundung gab es bisher in dieser Gewichtsklasse noch nicht.[15][16]

Die Boeing 787 wurde mit derCollier Trophy für 2011 ausgezeichnet.[17]

Technische Neuerungen

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Cockpit der Boeing 787
Passagierkabine
Business Class
Rumpfsegment einer Boeing 787
Chevron Nozzle des Trent 1000 für denFan
Mock-up der Flugzeugkabine
Tragfläche im Flug

Boeing versprach 2010, dass derKerosinverbrauch durch neuentwickelteTriebwerke, verringertes Gewicht und bessere Aerodynamik um 20 Prozent niedriger sein würde als bei damals vergleichbaren Typen,[18] die unter realen Bedingungen abhängig von Bestuhlung, Einsatzprofil und Auslastungspezifische Verbräuche von 3 bis 10 l/100 km/Passagier aufwiesen.[19] Zudem sollten die neuartigen Triebwerke wenigerLärm verursachen.

Neue Triebwerkstypen

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Für die Boeing 787 werden die beiden Triebwerkstypen Rolls-RoyceTrent 1000 und General ElectricGEnx angeboten. In ihrer Konfiguration geben diese Triebwerke – anders als bisherige Typen – keineZapfluft für dieKlimaanlage ab. Einzig für denVereisungsschutz des Triebwerks gibt es eine Luftabnahme. Jedes Triebwerk hat zweiStartergeneratoren[20] von jeweils 250 kVA, die zum Anlassen der Triebwerke und zur Stromerzeugung dienen. Bei anderen Typen wird zum AnlassenDruckluft aus dem Hilfstriebwerk (APU) eingesetzt. Bei der Boeing 787 dient das Hilfstriebwerk mit seinen beiden 225-kVA-Generatoren nur als Stromlieferant.[21] Auch die Klimaanlage wird bei der Boeing 787 elektrisch betrieben. Damit ist auch dasaerotoxische Syndrom ausgeschlossen, da die Atemluft für die Kabine nicht aus den Triebwerken entnommen wird und deshalb nicht von Triebwerksölen verunreinigt werden kann. Die 787 ist der ersteJet seit Jahrzehnten, der – wie mehrere lange zuvor konstruierte Typen, etwa dieDouglas DC-8 (ohne Super-70-Umrüstung) – für die Klimaanlage keine Zapfluft benutzt. Das elektrische System der Maschine arbeitet mitWechselspannung variabler Frequenz (von 360 bis 800 Hertz) und ist im Gegensatz zu anderen Maschinen dezentral ausgelegt. Beispielsweise kommen an Stelle eines – meist in Cockpitnähe zu findenden – großen Elektrikraumes zwei kleinere zum Einsatz. Die Länge der Verkabelung konnte mit 113 Kilometern relativ gering gehalten werden (Boeing 767: etwa 150 Kilometer). Zudem werden Verbraucher mit weniger als 10 A über dezentrale Stromverteiler versorgt. Für Notfälle kann eine ausklappbareRam-Air-Turbine die wichtigsten Systeme mit 10 kVA elektrischer Leistung und Nothydraulik versorgen.[22] Als weitere Besonderheit weisen beide Triebwerkstypen gleichartige Anschlüsse zum Flugzeug auf, sodass jedes Flugzeug – im Vergleich zu anderen Flugzeugtypen – schneller von einem Triebwerkstyp auf den anderen umgerüstet werden kann. Die Dauer des Umbaus ist mit 24 Stunden bis zu 15 Tagen noch strittig.[veraltet][23]

Gewichtsersparnis

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Die relative Gewichtsersparnis um 20 Prozent wird durchLeichtbau erzielt. Ein Großteil des Flugzeuges wird ausVerbundwerkstoffen anstelle von Metall gebaut.[24] So ist etwa Aluminium nur noch mit einem Gewichtsanteil von 20 Prozent verbaut.[21]

Bessere Aerodynamik

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Die 787 besitzt eine komplett neuentwickelte Zelle (Tragflächen, Leitwerk und Rumpf) mit einem aktuellen aerodynamischen Design. Das anfangs in Werbeabbildungen sehr futuristisch und noch stromlinienförmiger wirkende Design wurde zugunsten des jetzigen konventionelleren Aussehens verworfen. Es hätte zu viel Luftwiderstand erzeugt.[25] Die Leitwerke der 787-9 und 787-10 erhalten eine Anlage, die Störungen in der an ihnen entlangfließenden Luft unterdrückt.[26]

Geringere Schallemissionen

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Die geringereSchallemission der Triebwerke wird unter anderem durch eine an der Nebenstromdüse angebrachte zickzackförmige Hinterkante (chevron nozzle) ermöglicht, die zu einer besseren Durchmischung des Nebenstroms (Fanstroms) mit der Außenströmung führt. Sie reduziert während der Start- und Landephase die Lärmentwicklung etwas. Der Hauptnutzen liegt in einer deutlichen Verringerung des Geräuschpegels in der hinteren Kabine während des Reiseflugs – eine Voraussetzung dafür, dass die Geräuschgrenzwerte für das Innere der Kabine trotz Leichtbau eingehalten werden können.

Geringerer Kerosinverbrauch

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Da ihnen keine Zapfluft mehr entnommen werden muss, sollen die beiden speziell für die 787 neuentwickelten TriebwerkeGeneral Electric GEnx (GE Next Generation) undRolls-Royce Trent 1000 acht Prozent zur Effizienzsteigerung beitragen. Ihr Schub beträgt 236 bis 334 kN.[21]

Inertisierungs-System

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Die 787 ist das erste große Passagierflugzeug, das serienmäßig mit einem sogenanntenInerting System ausgestattet ist, welches die Explosionsgefahr von Kerosin in den Tanks deutlich reduziert. Hierzu wird über eine spezielle FilteranlageStickstoff aus der Luft gewonnen und anschließend in die Tanks geleitet. Dies senkt den dortigen Sauerstoffanteil so weit ab, dass es auch bei Funkenflug zu keinem Feuer kommen kann. Die Entwicklung eines solchen Systems wurde nach dem Unglück vonTrans-World-Airlines-Flug 800 angestoßen.

Die elektronisch abdunkelbaren Fenster

Passagierfreundlichkeit

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Die Fenster sind mit Abmessungen von 48 Zentimetern mal 28 Zentimetern größer als in jedem anderen Flugzeug dieser Klasse und lassen sich individuellelektronisch abdunkeln. Für die Kabinenbeleuchtung werdenLeuchtdioden verwendet – diese lassen sich in ihrerHelligkeit regeln und farblich variieren; auch Tagesabläufe sowie einNachthimmel mitSternen ließen sich in dem Jet damit simulieren. Die Beleuchtungstechnik wird vom deutsch-französischen UnternehmenDiehl Aerospace geliefert.

Sensoren und intelligenteElektronik sollen den Flug der Maschine beiTurbulenzen ruhiger machen, weil in jedem Moment automatisch gegengesteuert wird; Boeing ging davon aus, dass sich dadurch das Risiko vonReisekrankheiten erheblich reduzieren lässt.

DerKabinendruck in der Boeing 787 entspricht demLuftdruck in einer Höhe von rund 1.830 m (6.000ft)[27]über dem Meeresspiegel.

DieLuftfeuchtigkeit beträgt etwa 15 %, um somit dem Austrocknen der Passagiere besser vorzubeugen (die bisherige Luftfeuchtigkeit in Flugzeugen liegt in aller Regel bei lediglich etwa 5 %).

Flugschreiber

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Die Boeing 787 verfügt im Gegensatz zu den meisten bisherigen Flugzeugen über zweiEnhanced Aircraft Flight Recorder anstatt über einenStimmenrekorder und einenFlugdatenschreiber. Diese neuartigen Flugschreiber zeichnen jeweils sowohl die Flugdaten als auch die Geräusche im Cockpit auf. Die Flugschreiber sind in Bug und Heck untergebracht.[28]

Fertigung und Logistik

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Endmontage einer Boeing 787-8

Eine Besonderheit der 787 ist die weltweit verteilte Fertigung der Baugruppen, die komplett von Zulieferern ausgerüstet werden. Während die Tragflächen (von Kawasaki Heavy Industries und Mitsubishi Heavy Industries) und einzelne Rumpfteile (Center Wing Box von Fuji Heavy Industries/Nagoya, vorderer Rumpfteil und der Hauptfahrwerksschacht von Kawasaki Heavy Industries/Nagoya) in Japan produziert werden, stammen andere Teile aus Italien (mittlerer Rumpfteil vonAlenia in Grottaglie, Höhenleitwerk von Alenia in Foggia).[29] Boeing selbst beschränkt sich auf die Endmontage, bei der ungefähr vier vorgefertigte Komponenten sowie Triebwerke und Innenausstattung in wenigen Tagen montiert werden. Damit versteht sich Boeing bei diesem Flugzeug nur noch alsSystemintegrator.

Zu den Vorteilen dieser Produktionsweise zählt, dass Risiken und Kosten auf die Zulieferer übertragen werden können (absatzabhängige Bezahlung der Zulieferer und vollständige Übernahme der einmalig für Entwicklung und Produktion anfallenden Kosten[30]). Nachteilig ist, dass die Abhängigkeit von den Zulieferern steigt und bei Boeing Know-how für die nächsten Flugzeugentwicklungen verloren geht.

Für den Transport der Teile wurde mit der747LCF – einer Modifikation der 747 – eigens ein neuer Flugzeugtyp geschaffen.[31]

Probleme

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Technologie

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Da Boeing vor der Entwicklung der 787 nur sehr wenig Erfahrung mit Faserverbundbauteilen hatte, waren Probleme insbesondere beim Fertigungsprozess abzusehen. Bei der zuvor entwickeltenBoeing 777 wurden im Vergleich zu den Airbus-Maschinen (A340/A330/A320) relativ wenige Faserverbundbauteile verwendet. Erste Anzeichen für Probleme gaben Berichte über Blasenbildung im Faserlaminat bei der Rumpffertigung.[32]

Im Mai 2009 trat bei einem Belastungstest der Tragflächen eineDelamination der Verbundwerkstoffe am Ende derTragflächenstringer auf, was zu einer weiteren Verschiebung des Erstfluges führte.[33]

Am 15. August 2009 wurde bekannt, dass an 23 Segmenten der in Bau befindlichen Flugzeuge Falten in der Außenhaut entdeckt wurden. Diese Segmente wurden vom italienischen ZuliefererAlenia Aeronautica gefertigt. Nach dem Entdecken dieser Probleme wurde die Produktion beim Zulieferer bis zur Lösung des Problems ausgesetzt.[34]

Zeitplan

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Bereits 2006 kursierten Berichte über Probleme, den Zeitplan einhalten zu können. Die Gründe hierfür lägen, zusätzlich zu den bestätigten Problemen bei der Produktion von Rumpfsegmenten, in Problemen mit den Tragflächen (bezüglich Produktion und zu hohem Gewicht) und der Integration der Elektronik. Außerdem soll es zu dieser Zeit Probleme bei der Kommunikation mit den programmbedingt vielen Zulieferern sowie bei der Abstimmung der Zulieferer untereinander gegeben haben.[35] Am 11. Dezember 2006 bekräftigte Boeing die Einhaltung des Zeitplans, wonach 2007 der Testflug der ersten Maschine geplant sei und 2008 die erste ausgeliefert werden solle.

Die Spekulationen von 2006 bestätigten sich, als am 5. September 2007 Boeing in einer Telefonpressekonferenz ankündigte, den Erstflug auf Mitte November bis Mitte Dezember 2007 verschieben zu müssen. Dachte man damals noch, dass auf Grund einer Straffung des Testprogramms die für Mai 2008 geplante Erstauslieferung weiterhin möglich bleibe,[35] musste das am 10. Oktober 2007 revidiert werden, als durch eine offizielle Erklärung angekündigt wurde, dass sich der Erstflug auf März 2008 und die Auslieferung auf Dezember 2008 verschiebt.[36]

Eine Boeing 787 landet am 2. Juni 2011 während einer Demotour inWarschau.

Am 16. Januar 2008 gab Boeing weitere Verzögerungen bekannt, wonach sich der Erstflug auf das Ende des zweiten Quartals 2008 und die Erstauslieferung auf das erste Quartal 2009 verschiebe.[37] Dieser Termin konnte ebenfalls nicht gehalten werden, und es wurde ein Erstflug Ende 2008 und ein Beginn der Auslieferungen für das dritte Quartal 2009 angestrebt.[38]

In der Folgezeit hielt man einige der neudefinierten internen Projekttermine nicht ein und musste weitere Verbesserungen bei den Produktionsabläufen vornehmen. Am 9. April 2008 kündigte Boeing schließlich eine weitere Verzögerung an. Der Erstflug wurde demnach für das vierte Quartal 2008 angesetzt, während die erste Auslieferung im vierten Quartal 2009 stattfinden sollte. Daraus ergab sich gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan eine Gesamtverzögerung des Projekts von etwa 18 Monaten. Mit dem neuen Zeitplan gab Boeing außerdem bekannt, dass die Reihenfolge, in der die drei bisher angekündigten Varianten auf den Markt kommen werden, geändert wurde. Der Basisversion 787-8 sollte nun nicht die 787-3, sondern – im Jahr 2012 – die 787-9 folgen. Die -3-Variante sollte somit erst als dritte ausgeliefert werden; ein Termin wurde nicht genannt.[39]

Am 4. November 2008 gab Boeing schließlich bekannt, dass mit dem Erstflug der 787 nicht mehr im Jahr 2008 zu rechnen sei. Als Grund für die neuerliche Verzögerung wurden Probleme mit Verbindungsteilen (sechs Prozent der Spezialbolzen zur Verbindung vonTitan- und Verbundstoffteilen schlossen nicht bündig ab) und ein langwieriger Mechanikerstreik benannt.[40] Am 11. Dezember wurde der neue Zeitplan konkretisiert: Der Erstflug sollte nun im zweiten Quartal 2009 stattfinden, die Erstauslieferung im ersten Quartal 2010.

Am 23. Juni 2009 gab Boeing bekannt, dass der Erstflug wegen technischer Probleme erneut – vorerst auf unbestimmte Zeit – verschoben werde. Als Grund wurden Probleme mit der Rumpfseite genannt. Diese sollte jetzt verstärkt werden.[41]

Am 27. August 2009 gab Boeing einen neuen Zeitplan bekannt.[42] Danach sollte der Erstflug der Basisversion 787-8 Ende 2009 stattfinden und die Erstauslieferung im vierten Quartal 2010.

Beim Termin des Erstfluges kam es danach zu keiner weiteren Verschiebung, dieser fand am 15. Dezember 2009 statt.

Mitte Juli 2010 gab Boeing bekannt, dass sich die Auslieferung der ersten Maschine an die japanische GesellschaftAll Nippon Airways auf Anfang 2011 verschieben könnte. Als Grund für die Verzögerung wurden unter anderem weitere Untersuchungen in der Erprobungsphase des Flugzeuges genannt.[12] Am 27. August 2010 wurde bestätigt, dass die erste 787 nun voraussichtlich erst im Februar 2011 ausgeliefert werden könne, da sich die Bereitstellung derRolls-Royce-Trent-1000-Triebwerke nach einem fehlgeschlagenen Testlauf und damit verbundenen notwendigen Korrekturen verzögere.[43]

Anfang Dezember 2010 gab Boeing informell gegenüber Managern der Air France an, dass sich die ersten Auslieferungen „in den Juni oder Juli 2011“, also um ein weiteres halbes Jahr verschieben würden.[44] Am 18. Januar 2011 gab Boeing schließlich öffentlich bekannt, dass die erste Auslieferung definitiv in das dritte Quartal 2011 verschoben werden müsse. Insgesamt betrug die Verzögerung im Vergleich zum ursprünglichen Plan über drei Jahre.[45]

Boeing 787 in der Sonderbemalung, in der sie an ANA ausgeliefert wurde

Am 26. Mai 2011 teilte Boeing mit, dass die erste Auslieferung zwischen August und September 2011 erfolgen werde. Abnehmer des ersten Flugzeugs werde die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) sein.[46]

Am 13. August 2011 wurde das Flugerprobungsprogramm der sieben dazu eingesetzten Maschinen nach 1731 Flügen und 4911 Flugstunden abgeschlossen.[47]

Am 25. September 2011 fand letztendlich die erste Auslieferung einer 787 statt. Abnehmer war wie vorausgesagt All Nippon Airways.[2] Am 26. Oktober 2011 wurde schließlich der Betrieb mit der 787 aufgenommen.[3]

Am 22. September 2012 nahmUnited Airlines als erstenordamerikanische Fluggesellschaft eine 787 (Boeing 787-822, Kennzeichen N20904) in Empfang[48][49] und führte damit am 4. November 2012 den ersten kommerziellen Passagierflug einer 787 in Nordamerika (von Houston nach Chicago) durch. Mit Stand März 2014 war United die einzige nordamerikanische Linienfluggesellschaft mit 787-Gerät in der Flotte, wobei auchAmerican Airlines undDelta Air Lines Bestellungen getätigt haben.

Nachdem am 16. Januar 2013 die US-Flugaufsichtsbehörde FAA die Boeing 787 für die USA mit einem Startverbot belegt hatte und andere Aufsichtsbehörden diesem gefolgt waren, stoppte Boeing am 18. Januar 2013 die Auslieferung der bestellten Flugzeuge. Die Produktion sollte aber fortgesetzt werden.[50] Mehr zum Startverbot im AbschnittFlugverbot.

Leergewicht

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Am 7. November 2006 wurde bekannt, dass der Entwurf noch um etwa 2,5 Tonnen (zwei bis drei Prozent des Leergewichts) leichter werden müsse, um die versprochenen Leistungsdaten zu erfüllen. Dies sollte durch Detailoptimierungen und verstärkten Einsatz von Titan erreicht werden. Dazu wurde das Forschungs- und Entwicklungsbudget im Jahr 2006 um 300 Mio. US-Dollar und 2007 nochmals um 335 Mio. US-Dollar angehoben.

Die ersten sechs Prototypen des Typs sollten nach Boeing-Angaben vom 11. Dezember 2006 mit Übergewicht gebaut werden. Ab dem siebten Flugzeug sollte dann das Zielgewicht eingehalten werden.[51]

Steven F. Udvar-Házy, Chef der LeasinggesellschaftILFC, kritisierte, die 787-9 sei mehr als sechs Tonnen zu schwer. „Wir arbeiten an Gewichtsreduzierungen für die 787-9 sowie andere Mitglieder der 787-Familie“, bestätigte der Hersteller.[52]

Im Dezember 2009 veröffentlichte Boeing eine überarbeitete Version der Flughafenplanungsunterlagen für die 787, aus der Erhöhungen des maximalen Abfluggewichts für alle drei Varianten hervorgingen, die teilweise auf das erhöhte Leergewicht zurückzuführen waren. Das maximale Abfluggewicht der 787-3 betrug nun 170.250 kg (plus 5.000 kg), das der 787-8 227.900 kg (plus 8.400 kg) und das der 787-9 247.400 kg (plus 2.270 kg).[53]

Der relativ geringe Gewichtszuwachs der 787-9 war unter anderem darauf zurückzuführen, dass Boeing die Spannweite der 787-9 auf das Maß der 787-8 verringerte, nachdem eine Analyse der Belastungsergebnisse der Tragflächen der 787-8 vorlag.[54]

Am 11. Mai 2011 gab Boeing einen weiteren Gewichtszuwachs der 787-9 bekannt, auf mittlerweile 251.000 kg. Damit erhöhte sich das maximale Startgewicht gegenüber der ursprünglichen Planung um ca. 5.800 kg.[55]

Am 4. Oktober 2011 wurden weitere Details über das Übergewicht der 787-8 bekannt, so wog der Prototyp fast zehn Tonnen mehr als ursprünglich geplant; die ersten Kundenmaschinen (7. bis 19. ausgeliefertes Exemplar) gingen immer noch mit 6,1 Tonnen Übergewicht in den Dienst der jeweiligen Fluggesellschaft. Erst ab der 90. Maschine wollte Boeing nach eigenen Angaben das versprochene Gewicht erreichen können, bis dahin waren ständige Gewichtsreduktionen geplant. Zumindest bis zum 34. Exemplar sollte das Leergewicht aber vier Tonnen über dem geplanten Gewicht liegen.[56]

Zulieferer

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Am 2. Februar 2007 wurde bekannt, dass Boeing Probleme mit den ZulieferernKawasaki Heavy Industries undFuji Heavy Industries hat. Diese konnten die Arbeit an den Komponenten für die 787 nicht beenden, weshalb die halbfertigen Teile in ein Boeing-Werk inSouth Carolina gebracht werden mussten.[57] Am 12. Juni 2007 wurden Probleme mit der Passgenauigkeit bekannt. Um das Vorderteil des ersten Prototyps mit dem Rest des Rumpfs zu verbinden, mussten interne Einbauten entfernt werden, um ihn weniger stabil zu machen, damit man eine Lücke von 4,5 cm mit Hydraulikhilfe schließen konnte.[58][59] In die für den Rollout vorgesehene Maschine konnten aufgrund von Lieferschwierigkeiten zunächst an vielen Stellen nur provisorischeNiete eingebaut werden, die vor dem Erstflug noch ersetzt werden mussten.[60]

Softwareprobleme

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Am 9. August 2007 wurde bekannt, dass aufgrund von Softwareproblemen der Erstflug der Boeing 787 vom geplanten Termin im September in den Oktober 2007 verschoben werden müsse. Die Einhaltung des restlichen Zeitplans sei aber noch möglich.[61][62]

Am 1. Mai 2015 wurde bekannt, dass aufgrund von Softwareproblemen nach längerem Dauerbetrieb der Generatoren dieelektrische Energieversorgung im Flugzeug ausfallen könnte, wodurch die Piloten die Kontrolle über das Flugzeug verlieren würden. Bis zur Behebung des Softwarefehlers mussten die vier Generatoren spätestens nach 120 Tagen Betrieb abgeschaltet und neu gestartet werden. Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) gab eine entsprechende Direktive heraus.[63][64]

Die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) wies die Fluggesellschaften am 26. März 2020 mit Wirkung zum 7. April 2020 an, ihre Maschinen vom Typ Boeing 787 nach spätestens 51 Tagen herunterzufahren und neu zu starten. Diese Maßnahme sei notwendig, um „unsichere Bedingungen“ zu umgehen, heißt es in einer Lufttüchtigkeitsanweisung (LTA) der FAA.[65][66]

Wenn das Flugzeug mehr als 51 Tage im Dauerbetrieb läuft, konnte es laut der LTA dazu kommen, dass die Piloten irreführende Daten angezeigt bekommen. Das betraf unter anderem Geschwindigkeit, Fluglage, Höhe und Triebwerksdaten.

Triebwerke

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Im Dezember 2007 kamen Zweifel auf, ob insbesondere die Triebwerke von Rolls-Royce die versprochenen Verbrauchswerte einhalten können.[67] Am 16. September 2010 wurde bekannt, dass Schwierigkeiten mit einem Triebwerk eines Testflugzeugs aufgetreten waren, dieses musste ausgewechselt werden. Unklar war, ob dieser Vorfall Auswirkungen auf den Zeitplan der Auslieferung haben werde. Die Boeing 787 erreichte in den Testflügen eineETOPS-180-Zulassung, sodass die Flugzeuge nach dem Ausfall eines Triebwerkes erst nach drei Stunden einen Ausweichflughafen erreichen müssen.[68] Im Mai 2014 wurde der Boeing 787 für gewisse Triebwerke schließlich die von Boeing immer angestrebte ETOPS-330-Zulassung erteilt.[69]

Bordelektrik

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Während der Zertifizierungsflüge kam es am Elektrik Panel P100 der ZA002 im hinteren Elektroraum zu einem Brand. Bei der Untersuchung wurde im Panel geschmolzenes Metall gefunden. Der Vorfall führte zu einer Unterbrechung des Zulassungsprogramms. Am Design des Panels und an der Steuerungssoftware mussten Änderungen vorgenommen werden.[70][71][72][73][74] Im Dezember 2012 kam es zu Generatorproblemen an zwei neu ausgelieferten Maschinen.[75][76] Im Januar 2013 kam es an zwei Maschinen zu Bränden der neuentwickeltenLithium-Ionen-Akkumulatoren im vorderen bzw. im hinteren Elektroraum.[77][78][79][80][81] Aufgrund des zweiten Zwischenfalls erließ dieFAA eineLufttüchtigkeitsanweisung, die von den Betreibern der B787 einen Nachweis für den sicheren Betrieb der Batterien forderte.[82] In beiden Fällen waren die Batterien nicht überladen worden.[83][84] Es gab schon häufiger Probleme mit den Batterien, etliche mussten wegenTiefentladung ausgetauscht werden. Dies deutete auf ein Problem mit der elektrischen Steuerung der Batterie hin.[85][86] Schon im Jahr 2006 kam es bei Labortests zu einem Brand eines Lithium-Ionen-Akkumulators.[87] Der von der Boeing 787 verwendete Akkutyp ist derLithium-Kobaltoxid-Akku (LiCoO2)[88], der sehr brisant ist[89]. Um die Zulassung von der Luftaufsicht FAA wiederzubekommen, packte Boeing den Akku in ein Stahlgehäuse und isolierte zusätzlich die einzelnen Akku-Zellen voneinander. So soll ein möglicher Brand nicht auf andere Zellen übergreifen und nicht in die Kabine gelangen.[90] Die US-VerkehrssicherheitsbehördeNTSB machte Boeing, den japanischen BatterieherstellerGS Yuasa und die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA für Versäumnisse verantwortlich: Yuasa testete den Akku nicht unter den schwersten Bedingungen, Boeing entwickelte kein Szenario für den Fall, dass es zu einem internen Kurzschluss im Akku kommt, und die FAA übersah im Zulassungsverfahren für den Flugzeugtyp die Möglichkeit eines Defekts dieser Art.[91]

Im Januar 2022 ordnete dieFAA an, dass bei Landungen von Maschinen des Typs 787 an Flughäfen mit5G-Mobilfunknetz bei nasser oder verschneiter Landebahn besondere Maßnahmen ergriffen werden müssten. Bestimmte neu hinzugekommene Mobilfunkfrequenzen könnten die Flugzeugelektronik beeinflussen und so den Bremsweg verlängern.[92]

Flugverbot

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Die folgenden zwei Vorfälle lösten ein praktisch weltweites Flugverbot aus:

AbgebrannterLithium-Cobaltdioxid-Akkumulator der JAL Boeing 787 als Folge desthermischen Durchgehens 2013
  • Am 7. Januar 2013 geriet auf demFlughafen Boston eineLithium-Ionen-Batterie in einer 787 derJapan Airlines (JAL) in Brand. Das entstandene Feuer konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Verletzt wurde niemand, außer einem Mechaniker befanden sich keine Personen an Bord des Flugzeuges.[93][94] Nach ersten Untersuchungen desNTSB hatte keine Überladung dieser Batterie stattgefunden.[95]
  • Am 16. Januar 2013 musste eine 787 der FluggesellschaftANA in Japan wegen Rauchentwicklung in der Kabine notlanden. Als Ursache wurde ein Defekt in den Batterien festgestellt. Die beiden japanischen Fluggesellschaften ANA und Japan Airlines entschieden, vorerst alle 24 Boeing 787 am Boden zu lassen und zu überprüfen.[96]

Kurz darauf erließ dieUS-Luftfahrtbehörde FAA ein komplettesFlugverbot (Grounding)[97] für alle 787. Fast weltweit schlossen sich andere Behörden diesem Verbot an, so auch dieEASA für Europa. Dies war das erste Mal seit 1979, dass alle Flugzeuge eines Typs am Boden bleiben mussten (betroffen waren damals alleMcDonnell Douglas DC-10 wegen Problemen mit der Triebwerksaufhängung).[98]

Am 5. Februar 2013 beantragte Boeing bei derFAA die Durchführung von Testflügen,[99] was auf Fortschritte bei der Problemsuche hinwies.[100] Die Genehmigung dazu wurde am 8. Februar 2013 erteilt.[101]

Am 19. April 2013 genehmigte die FAA das neue Batteriesystem der Boeing 787 und stellte die erneute kurzfristige Erteilung der Starterlaubnis in Aussicht. Nach der Umrüstung sollten aber vorerst nur bis zu 180 Minuten lange Flüge über dünn besiedelte Gebiete oder übers Meer zulässig sein.[102][103]

Am 25. April 2013 hob die FAA das im Januar verhängte Flugverbot auf, auch wenn die Ermittlungen zu den Ursachen der Batterie-Überhitzung noch nicht abgeschlossen waren. Luftfahrtbehörden in weiteren Ländern gaben ebenfalls grünes Licht.[104]

Entschädigungsforderungen

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Sollten Verhandlungen bis Jahresende zu keiner Einigung führen, stelltePolskie Linie Lotnicze LOT im August 2013 eine Entschädigungsklage in Aussicht. Die 787 der LOT hatten nach Startverbot im Frühjahr durch geleaste Maschinen ersetzt werden müssen, was Kosten von geschätzt 25 Mio. € verursacht hatte.[105] Im Dezember 2013 einigten sich die beiden Unternehmen auf eine Entschädigungszahlung; eine Summe wurde nicht genannt.[106]

Bereits im Frühjahr 2012 hatteAir India eine Entschädigung für die verzögerte Auslieferung der 787 gefordert. Meldungen über eine Zahlungsvereinbarung über 500 Millionen US-Dollar[107] wurden von Boeing umgehend dementiert[108].

Produktionsmängel → Auslieferungsstopp

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Wegen verschiedener Produktionsmängel durften von Juni[1] 2021 bis August 2022 keine Flugzeuge des Typs ausgeliefert werden.[109][110]

Ermittlungen wegen Dokumentenfälschung

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Im Mai 2024 teilte Boeing der FAA mit, dass Mitarbeiter Prüfberichte zur 787 gefälscht hätten. Betroffen waren Protokolle zu den Kontrollen der Verbindung zwischen Rumpf und Tragflächen. Diese wurden als durchgeführt protokolliert, obwohl sie nicht durchgeführt wurden. Die FAA ermittelte.[111]

Varianten

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Die B787 wurde zum Programmstart in drei Varianten auf dem Markt angeboten: den beidenLangstreckenvarianten 787-8 und 787-9 sowie derMittelstreckenvariante 787-3.

Boeing 787-3 (nicht realisiert)

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Die Boeing 787-3 war – ähnlich wie dieBoeing 747-SR – für eine Besonderheit des japanischen Marktes konzipiert, die Planungen wurden jedoch aufgrund geringer Nachfrage eingestellt. In Japan gibt es diverse Inlandsflüge über teilweise nur 400 km mit einem sehr hohen Passagieraufkommen, für das die üblichenMittelstreckenflugzeuge wieBoeing 737 deutlich zu klein sind. Zunächst waren für diese Version 43 Bestellungen von den japanischen FluggesellschaftenJAL undANA eingegangen, die diese vermutlich überwiegend auf innerjapanischen Routen eingesetzt hätten – zwischenzeitlich wurden jedoch die Bestellungen beider Fluggesellschaften storniert beziehungsweise auf andere Baureihen der 787 umgewandelt.

Da Starts und Landungen Flugzeuge erheblich stärker belasten als der Reiseflug, hätte die 787-3 im Vergleich zur -8 eine deutlich verstärkte Struktur erhalten, hätte aber wegen einer im Regionalverkehr im Vergleich zum Langstreckenverkehr üblichen dichteren Bestuhlung mit etwa 290 bis 330 Plätzen wesentlich mehr Passagiere befördert als die Version -8. Die Abmessungen der 787-3 wären gleich gewesen wie diejenigen der -8 – abgesehen von der etwas geringeren Spannweite, da die im Regionalverkehr verwendetenBlended Winglets im Gegensatz zu den bei Langstreckenmaschinen effizienterenRaked Wingtips nicht in die Breite gehen, sondern in die Höhe. Auch hätten aufgrund der kleineren Reichweite die Treibstofftanks verkleinert und dadurch die Flugzeugstruktur entlastet werden können.

Der zweite Prototyp, eine Boeing 787-8 hier auf dem Boeing-Werksgelände, wurde in den Farben des ErstkundenAll Nippon Airways lackiert. Dieses Flugzeug wurde nie an ANA ausgeliefert und ist heute imPima Air & Space Museum ausgestellt.[112]

Im Januar 2010 wurde bekannt, dassAll Nippon Airways ihre verbleibenden 28 787-3-Bestellungen in 787-8-Bestellungen konvertiert hat. Eine Rolle bei der Entscheidung spielte die voraussichtliche Verfügbarkeit der Variante. Damit hatte Boeing keine Aufträge für die 787-3 mehr.[113] Im Dezember 2010 wurde die Variante dann offiziell aus dem Angebot gestrichen.[114]

Boeing 787-8

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Die Version -8 ist die Basisversion der Boeing 787. Sie hat als einzige Variante der 787 und als dritteGroßraum-Boeing (nach der747-SP und der777-200LR) eine Spannweite, die größer als die Länge ist. Sie ist auch die einzige Variante, die voll beladen von hochgelegenen und heißen(hot and high) Flughäfen aus Langstrecken bedienen kann.[115][116][117] Sie wurde als erste Boeing-787-Version Ende Oktober 2011 bei ANA in Dienst gestellt und kann etwa 210 bis 250 Passagiere auf Langstrecken befördern. Für die 787-8 konnte Boeing bis jetzt (Stand: Ende Dezember 2025) 426 Festbestellungen und 399 Auslieferungen verzeichnen.[1] An den Tragflächenspitzen befinden sich bei der 787-8Raked Wingtips. Diese Variante führte auch den Erstflug durch, siehe AbschnittProgrammstart.

Boeing 787-9

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Boeing 787-9

Die Version -9 ist eine im Vergleich zur 787-8 um etwa sechs Meter gestreckte Langstreckenversion der Boeing 787. Durch diese Streckung ist das Flugzeug für 250 bis 290 Passagiere ausgelegt, und auch im Rumpf sorgen größere Tanks für eine gegenüber der 787-8 um 700 km gesteigerte Reichweite. Auch bei der 787-9 befinden sichRaked Wingtips an den Tragflächenenden. Die erste Maschine der Version -9 sollte ursprünglich im Dezember 2010 von der neuseeländischenAir New Zealand in Betrieb genommen werden. Der Erstflug dieser Version wurde jedoch erst am 17. September 2013 durchgeführt, am 7. November kam das zweite Flugzeug dazu. Bis dahin wurden mit der Version 787-9 137 Flugstunden im Testprogramm durchgeführt.[118] Ende Juni 2014 schließlich wurde die erste 787-9 offiziell an Air New Zealand übergeben.[119] Diese Version ist mit 1433 Festbestellungen und 714 Auslieferungen (Stand: Ende Dezember 2025) die gefragteste.[1]

Boeing 787-10

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Singapore Airlines Boeing 787-10

Eine 787-10-Version, zunächst auch 787-10X genannt, wurde aufgrund vieler Kundenanfragen bezüglich einer größeren 787 seit Ende 2005 von Boeing untersucht. Die Entwicklung dieser Variante wurde auf derPariser Luftfahrtschau 2013 bekannt gegeben, nachdem ein Entwurf verschiedenen Fluggesellschaften präsentiert worden war. Der Rumpf ist gegenüber der 787-9 um 5,5 m (18 Fuß) gestreckt und nimmt etwa 40 zusätzliche Passagiere auf; Boeings Standardkonfiguration beträgt 330 Passagiere in einer 2-Klassen-Bestuhlung. Dies macht die 787 zum direkten Mitbewerber der MusterAirbus A350-900 undA330-900. Da bei der 787-10 lediglich Rumpflänge und Passagierkapazität erhöht sind, während Tragflächen und Treibstofftanks unverändert bleiben, sinkt ihre Reichweite auf 11.910 km.[120] Rolls-Royce bietet für die 787-10 verbesserte Trent 1000-TEN-Triebwerke an, die ab 2018 auch für die anderen Varianten der 787 ausgeliefert werden sollten.Die Endmontage der Boeing 787-10 findet ausschließlich im Boeing-Werk inNorth Charleston (South Carolina) statt, da der Rumpf zu lang ist für einen Transport mit dem FrachtflugzeugBoeing 747LCF nachEverett. Am 31. März 2017 fand der Erstflug mit Trent-Triebwerken statt.[121]

Im März 2018 wurde die erste 787-10 offiziell an Singapore Airlines übergeben.[122] Bis Ende Dezember 2025 konnte Boeing 466 Bestellungen der 787-10 verzeichnen; davon waren 136 Maschinen bereits ausgeliefert.[1]

Aufträge und Optionen

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Hauptartikel:Liste der Boeing-787-Bestellungen

Am 4. April 2007, etwa ein Jahr vor der damals geplanten Indienststellung des ersten Exemplars, gab Boeing bekannt, die Marke von 500 Bestellungen erreicht zu haben. Dies war das beste Vorverkaufsergebnis eines zivilen Flugzeugs. Bis Mitte 2008 kamen mit fast 900 Bestellungen fast so viele zusammen, wie von der Vorgängerbaureihe 767 insgesamt gebaut wurden.

Wegen der Verzögerungen kam es auf der anderen Seite allerdings auch zu zahlreichen Stornierungen. So kündigteAzerbaijan Airlines am 7. April 2008 den Auftrag für eine georderte Maschine und bestellte stattdessen eine Boeing 767. Am Kauf zweier weiterer 787 halte die Fluggesellschaft aber fest, betonte Boeing.[123] Am 29. Januar 2009 gabS7 Airlines bekannt, ihren kompletten Auftrag für den Typ storniert zu haben. Man betonte aber, dass man stattdessen amLeasen des Typs interessiert sei.[124] Kurze Zeit später, am 6. Februar 2009, wurde bekannt, dass die Leasingfirma LCAL 16 ihrer ursprünglich bestellten 21 787 aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation storniert hat. Mitte Juni 2009 wandelteJapan Airlines (JAL) ihre Bestellung über 13 787-3 in 787-8 um; damit verbliebAll Nippon Airways (ANA) als einziger Kunde für diese Variante. Auch ANA wandelte zunächst zwei ihrer 787-3-Bestellungen in Aufträge für die 787-8 um[125] und im Januar 2010 die verbleibenden 28 ebenfalls.[113]

Am 25. September 2011 wurde die erste 787-8 mit ungefähr dreieinhalb Jahren Verspätung an den ErstkundenAll Nippon Airways ausgeliefert. Der erste Langstreckenflug fand am 21. Januar 2012 auf der neu eingerichteten StreckeTokio-HanedaFrankfurt statt.

Diechilenische Fluggesellschaft LAN (heutigeLATAM Airlines) erhielt am 31. August 2012 ihre erste 787-8. Geplante Ziele warenBuenos Aires,Lima,Los Angeles,Madrid und Frankfurt.[126]United Airlines wollte als zweite amerikanische Fluggesellschaft die 787 ab Dezember 2012 für Langstreckenflüge einsetzen.[127] Eine knappe Woche später, am 6. September 2012, übernahmAir India die erste 787.[128] Am 15. November 2012 landete die erste an eine europäische Fluggesellschaft ausgelieferte 787 auf demChopin-Flughafen Warschau, wo sie von LOT in Dienst gestellt wurde.

Mexiko entschied sich im August 2012 dazu, eine 787-9 als Regierungsflugzeug zu kaufen. Die Maschine wurde im Februar 2016 in Dienst gestellt.[129] Ungenannte Kritiker bemängelten den hohen Kaufpreis angesichts der Armut im Land.[130]

NachdemAir Berlin im September 2014 alle bestellten Boeing 787-8 storniert hatte,[131] war die SchweizerPrivatAir mit einer im November 2006 bestellten 787-8 (ausgeliefert im September 2015) mehrere Jahre lang der einzige 787-Kunde imD-A-CH-Raum. Dies änderte sich mit der Bestellung von zwanzig 787-9 durch dieLufthansa im März 2019, aufgestockt um fünf weitere im Mai 2021, weitere sieben im Mai 2022 und sieben weitere im März 2023 (Stand: Ende Dezember 2025).[1] Erstauslieferung war im August 2022.[1]

Allgemeine Verkaufszahlen

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(Stand: Ende Dezember 2025)[1]

Baureihe787-8787-9787-10Summe
Bestellungen42614334662325
Auslieferungen3997141361249
Ausstehend277193301076

Bestellungen und Auslieferungen

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Bestellungen nach Jahr (inklusive später stornierter Bestellungen):[1]
Auslieferungen nach Jahr:[1]

Käufer der Boeing-787-Familie

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Nur ausgelieferte Flugzeuge, Stand: Ende Dezember 2025[1]

787-8787-9787-10
American Airlines37ILFC51Singapore Airlines27
All Nippon Airways36United Airlines48United Airlines21
Japan Airlines31All Nippon Airways42Air Lease Corporation17
Qatar Airways30Etihad Airways37Air France-KLM14
Air India27American Airlines33British Airways12
ILFC23Air Canada32EVA Air11
Ethiopian Airlines16Air Lease Corporation30Etihad Airways10
TUI Airlines13Turkish Airlines26All Nippon Airways10
Avianca13Qatar Airways26Saudi Arabian Airlines08
Scoot13Hainan Airlines24Korean Air04
British Airways12Japan Airlines22TAAG Angola Airlines02
United Airlines12AerCap21
Qantas Airways11British Airways18
China Southern Airlines10Virgin Atlantic Airways17
LATAM Airlines Group10China Eastern Airlines17
Hainan Airlines10Qantas Airways14
Kenya Airways09Korean Air14
Air Canada08Air China14
Air Europa08China Southern Airlines13
Polskie Linie Lotnicze LOT08LATAM Airlines Group12
Uzbekistan Airways07Air New Zealand12
Xiamen Airlines06Lufthansa12
VIP-Kunden (Business Jets)06CIT Leasing Corporation12
Royal Brunei Airlines05Air France-KLM11
Royal Air Maroc05Gulf Air10
CIT Leasing Corporation04Scoot10
Biman Bangladesh Airlines04Juneyao Airlines10
El Al04BOC Aviation10
Norwegian Air Shuttle03Vietnam Airlines08
Royal Jordanian03Norwegian Air Shuttle08
Air Tanzania03Saudi Arabian Airlines08
Azerbaijan Airlines02Westjet Airlines07
Aeroméxico02Xiamen Airlines06
Air Austral02Aeroméxico06
Oman Air02Vistara06
Republik Irak02Royal Air Maroc06
Korean Air01TUI Airlines06
PrivatAir01El Al05
Hawaiian Airlines05
Aviation Capital Group05
ungenannte Kunden05
Avolon04
EVA Air04
MG Aviation Limited04
VIP-Kunden (Business Jets)04
Biman Bangladesh Airlines02
GECAS02
Air Europa02
Air Tahiti Nui02
TAAG Angola Airlines02
Oman Air02
Bank of Communications Leasing02
Atlantis Aviation Corporation02
CALC Aircraft Assets Limited02
Avianca01

Zwischenfälle

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  • Im Januar 2013 kam es zu zwei Zwischenfällen, bei denen defekte Batterien einen Brand bzw. Rauchentwicklung verursachten. In deren Folge wurde die 787 mit einem knapp dreimonatigen Flugverbot belegt (siehe auch#Flugverbot).
  • Am 12. Juni 2025 stürzte um 13:39 Uhr Ortszeit eine 11,5 Jahre alte Boeing 787-8 derAir India (LuftfahrzeugkennzeichenVT-ANB) mit dem ZielLondon-Gatwick kurz nach dem Start vomFlughafen Ahmedabad etwa 1,4 Kilometer südwestlich des Startbahnendes in ein Wohngebiet.[132][133][134] An Bord waren 242 Menschen (230 Passagiere und 12 Crewmitglieder). Lediglich ein Passagier überlebte den Absturz. Am Boden starben 19 Menschen und 67 weitere wurden verletzt.[135] Dies war der erste Totalverlust einer 787(siehe auchAir-India-Flug 171).

Technische Daten

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Boeing 787-8
KenngrößeBoeing 787-3Boeing 787-8Boeing 787-9Boeing 787-10
EinsatzbereichMittelstreckeLangstrecke
Länge56,7 m62,8 m68,3 m
Spannweite51,9 m60,1 m
Flügelpfeilung32,2°
Höhe16,90 m17,07 m
Rumpfdurchmesser5,75 m
Kabinenbreite5,49 m
Sitzplätze (typisch/max.)[136]290–330/?242/381290/420330/440
Leermasse[136]k. A.119.950 kg128.850 kgk. A.
Max. Startmasse170.097 kg227.930 kg254.011 kg
Max. Treibstoffkapazität48.567 l126.206 l126.356 l
HöchstgeschwindigkeitMach 0,89 bzw. 945 km/h
ReisegeschwindigkeitMach 0,85 bzw. 903 km/h
Max. Flughöheca. 13.100 m (43.000 ft)
Reichweite4.650–5.640 km[137]13.530 km[120]14.010 km[120]11.730 km[120]
Preis150–155 Mio. USD[138]161–171 Mio. USD[138]194–205 Mio. USD[138]k. A.
TriebwerkeGeneral-Electric-GEnx- oderRolls-Royce-Trent-1000-Mantelstromtriebwerke
Kerosinverbrauch2,5 Liter/100 km/Passagier(hypothetisch, rechnerischer Wert laut Hersteller)[139]
ErstflugProjekt eingestellt15. Dezember 200917. September 201331. März 2017
Erstauslieferung25. September 2011 (All Nippon Airways)30. Juni 2014 (Air New Zealand)25. März 2018 (Singapore Airlines)

Siehe auch

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Weblinks

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Commons: Boeing 787 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. abcdefghijkOrders & Deliveries. In: boeing.com. Boeing Inc., abgerufen am 25. Januar 2026 (englisch). 
  2. abJon Ostrower: Boeing formally delivers first 787 to ANA. In: flightglobal.com. 25. September 2011, abgerufen am 26. September 2011 (englisch). 
  3. abAndreas Spaeth:Dreamliner im Passagierbetrieb. 787-Premiere bei ANA. Flug Revue, Januar 2012, S. 20ff.
  4. Zwischen Traum und Albtraum: ein Jahrzehnt «Dreamliner», NZZ, 21. Oktober 2021
  5. David Pritchard, Alan MacPherson:Industrial Subsidies and the Politics of World Trade: The Case of the Boeing 7e7 (Memento desOriginals vom 12. April 2022 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/igeographer.lib.indstate.edu (PDF; 132 kB) The Industrial Geographer, Volume 1, Issue 2, S. 65, Tabelle 2, 2004
  6. USA-Boeing: EU befasst WTO mit US-amerikanischen Subventionen für Boeing EU-Pressemitteilung, 6. Oktober 2004
  7. Airliners.net:Fotos der ersten fertigen Maschine auf dem Weg zur Lackiererei (Memento vom 1. Juli 2007 imInternet Archive)
  8. Flug Revue, August 2008, S. 22,Boeing-787-Elektrik läuft
  9. Die Zeit, Hamburg, Germany: Boeings Hoffnungsjet: "Dreamliner" absolviert erfolgreich Jungfernflug. Zeit.de, abgerufen am 1. August 2010. 
  10. Dreamliner-Start: Boeings Traum kann fliegen. Spiegel.de, abgerufen am 1. August 2010. 
  11. Zeitablauf auf flugrevue.de (Memento desOriginals vom 16. März 2012 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.flugrevue.de
  12. abLuftfahrtmesse Farnborough: Dreamliner landet erstmals in Europa, Spiegel Online, 18. Juli 2010
  13. Boeing 787 «Dreamliner» landet erstmals in Deutschland
  14. Boeing Dreamliner erstmals in Wien. 17. Dezember 2012, abgerufen am 19. August 2019. 
  15. Boeing 787 Dreamliner claims speed, distance world records (Memento vom 7. Januar 2012 imInternet Archive)
  16. Jason Paur:Boeing 787 Sets Round-the-World Record. In:Wired. 9. Dezember 2011,ISSN 1059-1028 (wired.com [abgerufen am 19. August 2019]). 
  17. Boeing 787 awarded 2011 Collier Trophy bei flightglobal.com; abgerufen am 19. März 2012
  18. Commercial Airplanes – 787 Dreamliner – Program Fact Sheet. Boeing, abgerufen am 1. August 2010 (englisch). 
  19. Lufthansa:„Balance“ – Nachhaltigkeitsbericht Ausgabe 2009, Anhang U3 (Memento vom 13. Mai 2012 imInternet Archive) (PDF; 9,3 MB)
  20. 787 Propulsion System. Abgerufen am 19. August 2019. 
  21. abcSebastian Steinke:Kraftakt Boeing 787. Flug Revue, 12/2011, S. 6ff.
  22. Dreamliner landet mit Feuer an Bord. Flug Revue, Januar 2011, S. 26–28
  23. 787 Is not Meeting 24hour-Engine Change Promo, lessor says. (Memento vom 5. November 2012 imInternet Archive) Leeham Co. LLC., 18. Juli 2005.
  24. hgn/kahe: Wohlfühl-Flugzeug mit Übergewicht. In: https://www.sueddeutsche.de/. Süddeutsche Zeitung, 27. September 2011, abgerufen am 9. August 2025. 
  25. Achim Figgen,Dietmar Plath:Boeing Verkehrsflugzeuge, Von den Anfängen zur 787. GeraMond, München 2006,ISBN 3-7654-7048-1, S. 133.
  26. Sebastian Steinke:Boeing 777X erhält Grenzschichtbeeinflussung am Leitwerk (Memento desOriginals vom 12. Juni 2018 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.flugrevue.de, influgrevue.de, 15. Juli 2014, abgerufen am 2. August 2014
  27. Boeing's New Airplane – Design Highlights. newairplane.com, abgerufen am 5. Februar 2013 (englisch). 
  28. https://www.airliners.de/flugzeugabsturz-indien-zweiter-flugschreiber-geborgen/81333
  29. James Wallace:Dreamlinercoming to life (Memento vom 16. Oktober 2013 imInternet Archive) seattlepi.com, 27. Juni 2006
  30. David Pritchard, Alan MacPherson:Industrial Subsidies and the Politics of World Trade: The Case of the Boeing 7e7 (Memento desOriginals vom 12. April 2022 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/igeographer.lib.indstate.edu (PDF; 132 kB) The Industrial Geographer, Volume 1, Issue 2, S. 58, 2004.
  31. Der Boeing 747 Large Cargo Freighter absolviert ersten Flug (Memento vom 8. Oktober 2007 imInternet Archive) Boeing-Pressemitteilung, 9. September 2006
  32. Bericht des Handelsblattes zu den Problemen bei dem Rumpf der 787. handelsblatt.com, 12. Juni 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. Februar 2007; abgerufen am 19. August 2019. 
  33. aero.deBoeing will erste 787 gegen Ende 2010 ausliefern
  34. Die Welt:Boeings Dreamliner leidet unter Falten.
  35. abBoeing verschiebt Jungfernflug des neuen Dreamliner (Stand: 5. September 2007)
  36. Spiegel OnlineDreamliner kommt ein halbes Jahr später (Stand: 10. Oktober 2007)
  37. Boeing Shifts Schedule for 787 First Flight (Memento vom 19. Januar 2008 imInternet Archive)
  38. Produktionspannen: Dreamliner wird für Boeing zum Alptraum. Spiegel.de, 9. April 2008, abgerufen am 1. August 2010. 
  39. Boeing Presseerklärung: Boeing Revises 787 First Flight and Delivery Plans; Adds Schedule Margin to Reduce Risk of Further Delays (9. April 2008) (Memento vom 11. April 2008 imInternet Archive)
  40. SZ:Boeing verschiebt ‚Dreamliner‘-Erstflug erneut (Memento vom 8. November 2008 imInternet Archive), 5. November 2008.
  41. Welt Online:Erstflug verschoben – Der Dreamliner von Boeing klebt weiter am Boden, 9. Juni 2009
  42. Boeing plant Jungfernflug von Dreamliner bis Jahresende. De.reuters.com, 9. Februar 2009, archiviert vom Original am 26. Juli 2012; abgerufen am 14. Mai 2023. 
  43. airliners.de:787-Erstauslieferung erneut verschoben (Memento desOriginals vom 28. August 2010 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.airliners.de 27. August 2010
  44. Der Standardderstandard.at 10. Dezember 2010
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Liste der zivilen Flugzeugtypen des HerstellersBoeing
Propellerflugzeuge:

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Strahlflugzeuge:

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Versuchsflugzeuge, Projekte und Studien:

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