Bildeiche (Iphofen)
Bildeiche | ||
![]() Die Bildeiche von Südwesten | ||
Lage | Iphofen-Birklingen,Unterfranken,Bayern,Deutschland | |
Geographische Lage | 49° 43′ N,10° 18′ O49.71133310.307028Koordinaten:49° 42′ 41″ N,10° 18′ 25″ O | |
Die sogenannteBildeiche ist einNaturdenkmal in der Gemarkung desIphöfer OrtsteilsBirklingen. An der alten Eiche wurde ein Heiligenbild aufgehängt, das alsBaudenkmal eingeordnet wird.
Geografische Lage
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Eiche steht auf halber Strecke zwischen Iphofen (3,5 km vomEinersheimer Tor entfernt) und Birklingen an der Kreisstraße KT 19 in der Forstlage Winterklause desIphöfer Stadtwaldes. Der Baum ist umgeben von einem Vogelschutzgebiet, einemFauna-Flora-Habitat und dem Landschaftsschutzgebiet in der ehemaligen Schutzzone des NaturparksSteigerwald. Neben der Eiche richtete man einen Parkplatz ein. In unmittelbarer Nähe steht die sogenannteDreifaltigkeitskapelle an der Birklinger Steige.
Beschreibung und Geschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Das Alter der Eiche ist umstritten, so schätzt Lippert den Baum auf etwa 450 Jahre.[1] Brombierstäudl geht dagegen davon aus, dass die Bildeiche lediglich ein Alter von ca. 300 Jahren hat.[2] Der Baum, eineStiel-Eiche (Quercus robur), hatte im Jahr 2017 einen Stammumfang von 5,65 m. Sie ist etwa 19 m hoch und dieKrone hat einen Durchmesser von 10 m. Der Baum ist noch vital. Seine Größe und das Alter machten ihn zu einem landschaftsprägenden Element.
Der markante Baum wurde eine wichtige Station der Iphöfer auf ihrerWallfahrt nachVierzehnheiligen. Ganz in der Nähe soll die Sage vom falschen Gnadenbild desKlosters Birklingen ihren Ausgang genommen haben. Im Jahr 1897 stiftete die Wallfahrts-Congregation der Stadt eine große Holztafel mit der Darstellung der14 Nothelfer und eines Hirten unterhalb eines dreieckigen Blechdachs. Im Jahr 1911 renovierte man das Bild. In den 1950er Jahren erneuerte der Würzburger Maler Jakob das Bild erneut.[2]
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Andreas Brombierstäudl:Iphofen. Eine fränkische Kleinstadt im Wandel der Jahrhunderte. Iphofen 1983.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Baumregister:Bildeiche bei Iphofen, abgerufen am 25. September 2018.
- ↑abBrombierstäudl, Andreas:Iphofen. S. 104.