| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 42′ N,13° 28′ O53.70194444444413.4630Koordinaten:53° 42′ N,13° 28′ O | |
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Mecklenburgische Seenplatte | |
| Amt: | Neverin | |
| Höhe: | 30 m ü. NHN | |
| Fläche: | 11,09 km² | |
| Einwohner: | 120 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 11 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17039 | |
| Vorwahl: | 039601 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 71 009 | |
| LOCODE: | DE 3BB | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Dorfstraße 36 17039 Neverin | |
| Website: | amtneverin.de | |
| Bürgermeisterin: | Mandy Becker | |
| Lage der Gemeinde Beseritz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte | ||
Beseritz (1236:Bezeriz, 1355:Byseritze) ist eine der kleinsten Gemeinden imLandkreis Mecklenburgische Seenplatte. Sie wird vomAmt Neverin mit Sitz in der GemeindeNeverin verwaltet.
Die Gemeinde Beseritz, zwischen den KleinstädtenAltentreptow undFriedland gelegen, ist von der KreisstadtNeubrandenburg etwa 20 Kilometer entfernt. Die Umgebung von Beseritz ist durch die sanftwellige Fläche desWerders geprägt. DieseGrundmoräne, auf der einige kleine abflusslose Seen liegen, wird westlich, nördlich und östlich von Beseritz durch die rund 30 Meter tiefer gelegenen Auen desKleinen Landgrabens sowie desNeuen oder Mittelgrabens begrenzt. Im Westen der Gemeinde liegt derTiefe See, ein bis zu 18 Meter tiefes Standgewässer mit circa 8,1 Hektar Fläche ohne Abfluss.[3] Die gesamte Umgebung wird vornehmlich von der Landwirtschaft bestimmt.
Die Gemeinde grenzt im Nordosten an die StadtFriedland, im Südosten anDatzetal, im Südwesten anBrunn, im Westen anWerder (Berührungspunkt) und im Nordwesten anSiedenbollentin.
Bereits 946 tauchte der Ort alsMiceretz in einer Urkunde auf (Stiftung des Bistums Havelberg). Letztere Deutung ist fraglich, es wird die terra Meseritz gemeint sein. Die erste urkundliche Erwähnung alsBeseritz stammt aus dem Jahr 1236. Beseritz war Hauptort des Landes Beseritz, das HerzogWartislaw III. von Pommern mit den Ländern Stargard und Wustrow im Jahr 1236 nach demVertrag von Kremmen an den brandenburgischen Markgrafen abtrat.
Im Jahre 1784 erhieltJohann August Schlettwein († 1802) das Gut, nach dessen Tod ging es an seine Tochter Ernestine F. E. († 1849), die mitJohann Christoph Rodbertus († 1827) verheiratet war. Im Jahre 1849 erbte das Eigentum die Tochter Mathilde, die mit Franz H. E. vonLepel (1803–1877) auf GutWieck-Gützkow verheiratet war. Nachdem Mathilde aus den Einnahmen des Wiecker Gutes ihren BruderKarl Rodbertus ausgezahlt hatte, trat 1854 ihr Sohn Wilhelm Friedrich Karl von Lepel (1829–1886) den Besitz von Beseritz an. Er ging jedoch 1879 mit dem Gut in Konkurs. Das Gut wurde an GrafArthur von Bernstorff verkauft, der es um 1880 nach einem Totalbrand vom Schweriner BauratGeorg Daniel erneuern ließ, als Bauherr wirkteChristian von Bernstorff. Die Familie Bernstorff blieb bis 1945 im Besitz von Beseritz.
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, wederWappen noch Flagge. AlsDienstsiegel wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehendenStierkopf mit abgerissenem Halsfell und Krone und der Umschrift „GEMEINDE BESERITZ * LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE“.[4]
Es bestehen gute Straßenverbindungen von Beseritz in die nähergelegenen Städte Friedland und Neubrandenburg. Durch den Bau der Autobahn-Anschlussstelle nahe der NachbargemeindeBrunn Ende 2002 ist Beseritz nur acht Kilometer von derBundesautobahn 20 entfernt.