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Bertha von Redern

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GräfinDorothea Sophia Bertha von Redern auchBerta Jenisch (*12. Februar1811 inHamburg; †28. Juli1875 aufSchloss Lanke inLanke) war eine deutscheMalerin.

Leben

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Familie

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Bertha von Redern entstammte der HamburgerKaufmannsfamilieJenisch und war die Tochter des Kaufmanns und SenatorsMartin Johann Jenisch und dessen Ehefrau Catherina Dorothea († 1811)[1], Tochter des Kaufmanns Johann Heinrich Rendtorff (1723–1786)[2]; sie hatte noch zwölf Geschwister, die bereits teilweise in jungen Jahren verstarben.[3] Ihre Tante warMargaretha Elisabeth Jenisch,Schulleiterin undMäzenin.

Am 19. Dezember 1834[4] heiratete sie GrafFriedrich Wilhelm von Redern; gemeinsam hatten sie eine Tochter, Louise Wilhelmine Adelaide Marie (* 27. März 1846; † 29. Dezember 1856)[5]. Er warGeneralintendant derKöniglichen Schauspiele zu Berlin,Oberstkämmerer vonKönigWilhelm I. sowie Kanzler desSchwarzen Adlerordens und einer der reichstenGroßgrundbesitzerPreußens.

Nach ihrer Tochter wurde das Forsthaus auf demRittergut inGörlsdorf benannt, aus dem der heutige OrtLuisenthal beiAngermünde entstand.

Im Winter hielt sie sich überwiegend inBerlin auf, während sie im Sommer auf demLandsitz in Görlstorf und im Schloss Lanke wohnte.

Werdegang

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Bertha von Redern erhielt vermutlich bereits in ihrer Kindheit Privatunterricht, verbunden mit Zeichenunterricht. Später lebte sie bei ihrem Bruder,Martin Johann Jenisch der Jüngere, der als Besitzer desFlottbeker Gutes dasJenisch-Haus erbauen ließ; zudem unterhielt dieser ein Stadthaus mit einer guten Gemäldegalerie an denGroßen Bleichen inHamburg, zweiRittergüter inHolstein sowie dieHerrschaft Kalø aufJütland.

Neben dem 1834 entstandenem Figurenbildnis eines jungen Mädchens in Tracht vor Landschaft imAltonaer Museum befinden sich weitere Zeichnungen und Aquarelle im Privatbesitz.

1834 unterstützte sie, gemeinsam mit demTönningerBürgermeister Möller[6] undAmalie Schoppe, den späteren SchriftstellerFriedrich Hebbel finanziell, um diesem zu ermöglichen, amJohanneum in Hamburg seine Schulbildung zu vollenden und später zu studieren zu können.[7][8]

In Berlin war Bertha von Redern auf das Engste in die Kreise am Hof eingebunden.

Ehrungen und Auszeichnungen

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Werke (Auswahl)

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  • Blumenorakel (1834) im Altonaer Museum, Hamburg.

Literatur

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  • Ulrika Evers:Deutsche Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Hamburg: Ludwig Schultheis-Verlag, 1983.ISBN 3-920855-01-9. S. 158.

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Catharina Dorothea Rendtorff. In: GEDBAS. Abgerufen am 7. Dezember 2020. 
  2. Deutsche Biographie: Rendtorff, Johann Hinrich – Deutsche Biographie. Abgerufen am 7. Dezember 2020. 
  3. Dorothea Sophie Berta Jenisch (F31832): Genealogie. Merkel-Zeller, abgerufen am 7. Dezember 2020. 
  4. Neues Preussisches Adels-Lexicon oder genealogische und diplomatische Nachrichten von den in der preussischen Monarchie ansaessigen oder zu derselben in Beziehung stehenden adeligen Haeusern: Bd. I-IV + Suppl.-Bd. Reichenbach, 1837 (google.de [abgerufen am 7. Dezember 2020]). 
  5. SBB StaBiKat – results/shortlist. Abgerufen am 7. Dezember 2020. 
  6. Friedrich Hebbel:Sämtliche Werke. B. Behr’s Verlag, 1844 (google.de [abgerufen am 7. Dezember 2020]). 
  7. Lebenschronik 1813–1836. Hebbel-Gesellschaft e. V., archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. November 2020; abgerufen am 7. Dezember 2020. 
  8. Monika Ritzer:Friedrich Hebbel: Der Individualist und seine Epoche. Eine Biographie. S. 74. Wallstein Verlag, 2018,ISBN 978-3-8353-4207-1 (google.de [abgerufen am 7. Dezember 2020]). 
  9. Die Verleihungsliste zum Verdienstkreuz für Frauen und Jungfrauen. In: Ordensjournal, Ausgabe 8. Mai 2007, abgerufen am 7. Dezember 2020. 
Personendaten
NAMERedern, Bertha von
ALTERNATIVNAMENJenisch, Bertha; Jenisch, Dorothea Sophia Bertha (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNGdeutsche Malerin
GEBURTSDATUM12. Februar 1811
GEBURTSORTHamburg
STERBEDATUM28. Juli 1875
STERBEORTSchloss Lanke,Lanke
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